Ich kann nicht mehr :(
mella859

Hallo ihr Lieben,

 tut mir leid, aber ich muss mich mal irgendwo "ausheulen". Ich weiß momentan einfach nicht mehr weiter...

Zur Vorgeschichte (hatte ich damals auch schon hier gepostet: http://endometriose-liga.eu/node/29173) ich hoffe der Link geht!? Naja, jedenfalls... Hat sich die Geschichte wie folgt weiter gezogen... als ich nach der OP und der darauf folgenden AU wieder arbeiten wollte, hab ich gemerkt, dass es nicht geht... ich habe meine Arbeitszeit von 8,5h +2h Hin- und Rückfahrt einfach nicht gepackt, war zu schwach, total erschöpft und hatte zudem nach langem Sitzen unheimliche Schmerzen... Daraufhin war ich von meinem Hausarzt einige Tage krank geschrieben und begann dann eine Wiedereingliederung, bei der ich 2 Wochen lang erstmal nur 4h arbeiten sollte... Soweit so gut, das ging auch... Nach den 2 Wochen folgten weitere 2 Wochen mit 6h Arbeitszeit... Damit kam ich schon nicht so zurecht... Schließlich ging es mir dann am 1.8. so schlecht, dass ich die Arbeit frühzeitig verlassen habe... Ich hatte Schwindel, Übelkeit und das Gefühl, als wenn ich jeden Moment in Ohnmacht fallen würde...Daraufhin war ich wieder die Woche krank geschrieben und war beim Kardiologen (Langzeit EKG und Blutdruckmessungen) da kam raus, dass es situationsbedingt bei mir ist. Sprich psychisch. Ich muss dazu sagen, ich leide unter Panik-Attacken. Die sind derzeit total schlimm, ich komm einfach nicht mehr zurecht... Ich kann nicht die Wohnung verlassen, ohne vorher Magenkrämpfe, Durchfall, Hitzewallungen etc zu haben. Ich kann derzeit nicht mal mehr einkaufen gehen ohne diese Panikattacken, bei denen ich mich fühle, als hätte ich eine Glasglocke auf dem Kopf. Ich hab Druck auf den Ohren, ständig Schwindel und nehme die Welt um mich herum nur undeutlich wahr - als hätte ich eine Glasglocke auf dem Kopf, das beschreibt es denke ich ganz gut. Jedenfalls hatte ich vorab mit meinem Hausarzt geredet und ihm gesagt, dass ich mit der Arbeitszeit von 6h nicht zurecht käme. Er meinte dann, dass wir dann auf 4h erstmal wieder runter gehen... Das war für mich okay. Als ich dann am Montag (8.8.) wieder normal zur Arbeit wollte, kam ich einfach nicht daheim los. Die Panik-Attacken, Durchfall etc... Schließlich dann noch ein netter Anruf von der Krankenkasse... Die Frau von der KK meinte, meine Wiedereingliederung wäre gestrichen, da es nicht notwendig wäre (die letzte AU war ja nicht auf Endo, sondern aufgrund des Schwindels, Kreislauf etc. bei dem kardiologischen Bericht kam jedoch ja nichts außergewöhnliches raus -> daher wäre es unangemessen.) Als ich daraufhin meinte, dass es ja nicht nur deswegen sei, sondern auch wegen Endo und ich generell einfach nicht fit bin, meinte sie nur, dass das aber jetzt langsam mal wieder gehem müsse, die OP wäre schließlich ja schon Anfang Juni gewesen und Endo sei ja auch eine chronische Krankheit, ich solle mich damit abfinden und mein Leben darauf einrichten. Schließlich könne die KK mir nicht ewig mein Arbeitsentgelt weiter zahlen... Ich war während der ganzen Wiedereingliederung noch in der Lohnfortzahlung, aber ok! Ihr könnt euch evtl. forstellen, dass ich nach diesem Telefonat zusätzlich erstmal fertig war, konnte nicht mehr aufhören zu heulen etc... Habe daraufhin meinen Hausarzt angerufen und ihm die Sache erzählt, unter Tränen immer noch. Er meinte dann, die Dame von der KK hätte auch bei ihm schon angerufen. Nur konnte er wegen der bisherigen Diagnose (Kreislauf, was ja vom Kardiologen wiederlegt wurde) nichts weiter ausrichten. Ist ja auch in Ordnung. Nur war für mich in dem Moment alles vorbei. Die Wiedereingliederung sollte ich noch diese Woche mit 4h fortsetzen, das hätte die KK genehmigt (also vom 8.8.-12.8.) und sollte dann am 15.8. wieder Vollzeit arbeiten gehen. Was in meinem Fall heißt mind. 11h unterwegs sein. Mein Arzt meinte dann ich soll versuchen, nachdem ich mich beruhigt habe, an die Arbeit zu fahren & wenns nicht geht zu ihm kommen, dann müsste er mich halt weiter krank schreiben. Ich muss dazu sagen, dass ich schon die ganze Zeit wegen meiner psychischen Probleme versucht habe, einen Termin beim Neurologen/Psychiater zu bekommen. Nur leider hier nicht so einfach, Termine frühstens Oktober/November... -_-Ich fuhr dann an die Arbeit, aber es ging nicht... Konnte nicht mal aus dem Auto aussteigen, hab einfach nur gezittert, geheult und hatte Magenkrämpfe. Bin also gleich umgedreht und zum Arzt... Der schrieb mich dann krank, aufgrund der Psyche. Erstmal bis einschließlich 19.8. Er meinte so kanns ja nicht weiter gehen und er schreibt mich so lange krank, bis ich einen Termin beim Psychiater hatte. Nach endlosen Telefonaten habe ich jetzt auch frühzeitig einen Termin. am 7.9. Soweit, sogut. Nun hängt mir jedoch die KK im Nacken. Die machen mich fertig. Habe heute Post bekommen, soll Montag zum MDK... ich hab echt Angst, dass der MDK sagt ich sei gesund... Ich kann einfach nicht, ich könnte die ganze Zeit nur noch heulen, ich kann wie gesagt nichtmal gescheit einkaufen, geschweige denn an die Arbeit gehen... ich bin psychisch total fertig und weiß einfach nicht mehr weiter... Zudem habe ich auch immer noch JEDEN TAG, den GANZEN TAG Unterleibsschmerzen... wie ist das bei euch!? Ich nehme die Visanne... Nur hab ich nicht wirklich das Gefühl, dass sie hilft... Habe auch anfangs ziemlich heftige Nebenwirkungen gehabt, starke Kopfschmerzen und ich hätte die ganze Zeit schlafen können... Und von den Pickeln wollen wir erst gar nicht anfangen... -_- ich habe auch Mitte Oktober einen Termin im Endo-Zentrum in Gießen, zur Endo-Sprechstunde... Ich wollte halt nur mal fragen, ob es hier welchen auch so geht, habt ihr auch so einen Stress mit eurer KK? Ich versteh einfach nicht, warum die sich so aufregen. Wie gesagt, Krankengeld habe ich bisher überhaupt noch nicht bekommen. Ich bin ja jetzt auch wieder auf eine "neue" Krankheit krank geschrieben, da fangen doch auch die 6 Wochen Lohnfortzahlung wieder neu an, oder nicht? Ach man, alles scheiße :(  

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Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorbei zieht.

Leben bedeutet zu lernen, im Regen zu tanzen.



Liebe Mella, da hast du ja
Normandy

Liebe Mella,

da hast du ja etwas mitgemacht. Jetzt heißt es tief durchatmen und eine gute Taktik überlegen. Das mit der KK ist nicht ganz so einfach. Das du wegen einer neuen Erkrankung weitere 6 Wochen bekommst, ist richtig. Wenn du aber in einer bereits bestehenden Krankmeldung wegen einer anderen Erkrankung krank geschrieben wirst zählt es leider nicht. Dafür musst du mindestens einen Tag gesund geschrieben gewesen sein. Auch die Wiereingliederung gilt somit als weiterhin krank gemeldet. Selbst bei bestehender Erkrankung muss dir die KK  1 1/2 Jahre Krankengeld gewähren. Sollten jedoch Zweifel an der Erkrankung bestehen, dann kann und wird der MDK hinzugezogen. Das ist ihr gutes Recht.

So wie du deine Symptome beschreibst, solltest du dir nicht so große Sorgen machen. Auch die Mitarbeiter vom MDK sind Menschen.

Lass den Kopf nicht hängen, ich drücke dir ganz fest die Daumen.

 

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Liebe Grüße Mandy :-)

Glück und Harmonie hängen nicht wie Äpfel oder Birnen an den Bäumen,sie sind das Resultat von Entscheidungen.

 



Hallo Mella, das tut mir
Ardanwen

Hallo Mella,

das tut mir wirklich leid, dass es dir so schlecht geht und du auch noch von außen soviel Druck bekommst.

Bist du im VDK? Wenn nicht, schaue, dass du schnellstmöglich da eintrittst, es kostet ca. 60 Eur im Jahr, und die können dir wirklich helfen, gerade bei solchen Problemen mit der Krankenkasse.

www.vdk.de

Wenn du zum MDK sollst, gehe hin, nimm alle vorhandenen Unterlagen mit und lass dich "untersuchen" (die haben eh keine Ahnung, da dort ganz sicher KEIN Psychiater oder Endometriose-Spezialist sitzt!!!).

Wenn die behaupten, du seist gesund, lege Widerspruch ein, wie gesagt, am Besten mit Hilfe des VDKs, die erledigen das auch für dich.

Es ist normal, dass die KK erstmal alles versucht, um dich zu verunsichern und behauptet, du seist ja schließlich nicht sooo krank...die haben dein Problem ja nicht am Hals, also gut reden.

Ihr erklärtes Ziel ist einfach nur, Geld einsparen, egal wie...und wenn nur einer von 10 Leuten dann klein bei gibt, weil er/sie Angst hat, sich zu wehren oder einfach keine Ahnung hat, ham die schonmal bei einem Geld eingespart.

Und wenn du bisher noch in der Lohnfortzahlung warst, also 6 Wochen (42 Tage), dann hat die das momentan noch nicht zu interessieren.

Erst, wenn du längere Zeit am Stück krankgeschrieben bist UND Krankengeld beziehst, können die sich mal erkundigen, wie es dir geht oder dich auch mal "vorladen".

Ab wann würdest du denn in den Krankengeldbezug fallen? Also wie lange geht deine Lohnfortzahlung noch?

Wegen der Lohnfortzahlung: Du bist erstmals krankgeschrieben worden wegen der Endo und der OP, und warst da ja schon in der Lohnfortzahlung.

Während der Wiedereingliederung bist du weiterhin arbeitsunfähig krankgeschrieben, und erhälst LFZ.

Nun bist du wegen einer neuen Erkrankung krankgeschrieben, ABER die überlappt die andere. Also du bist während der Zeit der AU wegen Endo/OP jetzt auch noch krankgeschrieben wegen  psychischer Probleme (was ich gut nachvollziehen kann, mir gehts genauso).

Die beiden Erkrankungen "überlappen" sich dann und du bekommst insgesamt nur 6 Wochen LFZ (ist doof, aber leider so, ich hab in der Personalabteilung gearbeitet und kenn mich da bissi aus).

Anders würd es aussehen, wenn du z.B. nach der Wiedereingliederung wieder einige Tage normal gearbeitet hättest und DANN erst nochmal wegen einer anderen Erkrankung krankgeschrieben würdest...dann bekommst du wiederum 6 Wochen LFZ.

Wenn du nach einigen Tagen normal arbeiten wegen derselben Krankheit nochmals krankgeschrieben würdest, bekommst du je nachdem keine LFZ mehr oder nur noch soviel, bis die 6 Wochen ausgeschöpft sind (z.B. 5 Wochen krank wegen Krankheit A, dann 2 Tage gearbeitet, wieder krank wegen Krankheit A, dann bekommst du noch 1 Woche LFZ).

 

Ich hoff, dass war nicht zu verwirrend :-)

Und ich drück dir ganz doll die Daumen, dass du bald bessere Zeiten hast und dich die KK-Leute nicht noch zusätzlich quälen und runterziehen...das können die anscheinend sehr gut.

GLG, Isa



Hallo ihr beiden, erstmal
mella859

Hallo ihr beiden,

erstmal Danke, für die schnellen Antworten! :)

Das die KK erstmal alles versucht, um keine Kosten zu haben und die Leute nur verunsichern wollen - genau das hat mir meine Kollegin auch gesagt, als ich mit ihr drüber geredet habe. Die hatte auch schon mal total die Probleme, war längere Zeit AU etc... Aber das ist eine andere Geschichte.

"Und wenn du bisher noch in der Lohnfortzahlung warst, also 6 Wochen (42 Tage), dann hat die das momentan noch nicht zu interessieren. Ab wann würdest du denn in den Krankengeldbezug fallen? Also wie lange geht deine Lohnfortzahlung noch?" Erst, wenn du längere Zeit am Stück krankgeschrieben bist UND Krankengeld beziehst, können die sich mal erkundigen, wie es dir geht oder dich auch mal "vorladen". "

Das war auch ein ewiges hin und her, weil die KK meinem AG komplett ALLE Krankenzeiten, des letzten Jahres mitgeteilt hatte, die angeblich alle zusammenhängen würden... Nach einer Beschwerde bei der KK, was ne stink normale Erkältung, ne Bindehautentzündung etc mit Endo zutun haben solle, wurde das dann jedoch richtig gestellt und somit kam folgendes raus. Die Zeit ab der OP und die Tage danach (10 Tage insgesamt)  und dann seit der Wiedereingliederung... Das hat bedeutet, meine LFZ wäre bis zum 4.8. gegangen, und der letzte Tag der Wiedereingliederung, also den 5.8. hätte ich KG bekommen sollen... Nun war ich ja seit dem 2.8.-5.8. wegen Kreislauf krank geschrieben... Die Wiedereingliederung wurde abgebrochen... Ich habe noch normal meinen Lohn für Juli bekommen... KG oder ähnliches habe ich bisher noch nicht erhalten für den einen Tag oder wie auch immer... 

Meine AU ging also bis zum 5.8. und die neue Wiedereingliederung sollte am 8.8. beginnen... Als ich das an der Arbeit vorlegte, meinte die Frau aus dem Personalbüro zu mir, das wäre jetzt für die auszahlende Stelle (arbeite im öD) ein bisschen blöd, da ich ja quasi an dem Wochenende "gesund" wäre und daraufhin normal Lohn bekommen würde... Zählt das dann quasi auch als "gesund/gearbeitet" sodass eine neue LFZ anzurechnen ist wegen der neuen Erkrankung ab dem 8.8.?! Gott das ist alles so kompliziert... Habe heute auch zusätzlich von der Stelle, die meinen Lohn berechnen und buchen Post bekommen, in der folgendes steht:

"Der letzte Tag Ihrer Erkrankung war der 5.8. Die Zahlung der Bezüge wurde in unveränderter Höhe wieder aufgenommen."

Also was denn jetzt? LFZ, KG? Ich blick da nicht durch, das belastet mich alles noch zusätzlich... Demnach, wenn es jetzt wieder eine LFZ wäre, hat die KK doch noch gar nix zu melden, oder wie?! -_- 

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Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorbei zieht.

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So, ich versuch mal
Ardanwen

So, ich versuch mal auseinanderzudröseln :-)

- Du warst von der OP bis 4.8. in LFZ, weil AU wegen Endo/OP, Wiedereingliederung

- Ab 05.08. hättest du KG bekommen sollen, wegen AU Endo/OP, Wiedereingliederung

- Vom 02.-05.08. AU wegen Kreiskauf usw., WEG abgebrochen

- 06. und 07.08. eigentlich "gesundgeschrieben", jetzt kommt es darauf an, ob auf der nachfolgenden AU ab dem 08.08. stand "Folgebescheinigung" oder "Erstbescheinigung", weißt du das noch oder kannst das in Erfahrung bringen?

- Ab 08.08. neue AU wegen psych. Probleme

 

So wie ich das verstehen, bekommst du, wenn es "Erstbescheinigung" war ab 08.08., auch wieder LFZ, da du zwischenzeitlich "gesundgeschrieben" warst, auch wenn es nur am Wochenende war.

Am Besten finde heraus, was genau auf der neuen AU vom 08.08. angegeben war, ob Erst- oder Folgebescheinigung. Wenn Folge, dann steht dir Krankengeld zu. Und zwar dann ab 05.08., also mit Ende der 42 Tage LFZ!



Ach ja, und wenn mans GANZ
Ardanwen

Ach ja, und wenn mans GANZ genau nimmt, müsstest du eh für den 05.08. einen Tag KG bekommen, egal was auf der AU steht...



Es war definitiv eine
mella859

Es war definitiv eine Erstbescheinigung.

Hast es genau richtig auseinandergedröselt :) Etwas kompliziert, sorry... Aber so wars.. War quasi das Wochenende *gesund* sollte dann die Wiedereingliederung neu beginnen, die ja dann nicht zustande kam, und war dann ab dem Montag 08.08. mittels einer Erstbescheinigung aufgrund Psyche erneut krank geschrieben...

Also kann die KK mir keinen Termin beim MDK aufbrummen?! Weil sie ja eh noch nicht für mich in Leistung gehen? Oder wie?
Ich rufe morgen mal bei der Bezügestelle an, und frage was genau da jetzt Sache ist, da in dem Schreiben ja auch stand, "Der letzte Tag der Erkrankung war der 5.8." Krank bin ich ja trotzdem noch... Nur obs jetzt halt wieder LFZ ist oder nicht, sollte der mir ja sagen können, schließlich muss er ja mein Gehalt buchen... Und wenn der mir sagt ich bekomme eine erneute LFZ dann kann ich doch bei der KK anrufen u fragen wieso, warum, weshalb ich zu diesem Termin soll, wo ja eh noch nicht wirklich was neues festgestellt wurde, da ich meinen Termin beim Psychiater ja erst Anfang September habe... 

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Wann wird denn KG gezahlt?
mella859

Wann wird denn KG gezahlt? Hätte ich das dann schon bekommen müssen? Oder wird das Ende des Monats gezahlt? Diesen Auszahlschein hat mein Arzt mir jedenfalls ausgefüllt und habe den auch schon Anfang August bei der KK abgegeben, daraufhin gemeldet hat sich die KK jedoch nicht...

Wäre aber nicht so tragisch, die paar Euro für den einen Tag kann ich verkraften -  das ist mir den Stress mit der KK glaub ich nicht wert -_-  

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Da hast du Recht, ruf beim
Ardanwen

Da hast du Recht, ruf beim Gehaltsbucher mal an und frage nach...aber so wie ich das verstanden hab, ist es so, dass du ab 08.08. nochmal LFZ bekommst, frag mal nach, für wie lange, ob wieder für 6 Wochen (müsste so sein).

Und danach kannst du auch mal bei der KK nachfragen, wenn du sicher weißt, dass du weiter LFZ bekommst.

Stelle dich am Besten bissi "doof" und frag mal ganz naiv, du hättest da einen Brief bekommen für einen MDK-Termin, aber du würdest das nicht so ganz verstehen, da du ja noch LFZ erhälst und im Sept. nen Termin beim Facharzt hast und somit alles tust, um schnell wieder gesund zu werde.

Vllt erledigt sich die Sache mit dem MDK dann ganz schnell, wenn die das hören mit der LFZ.

Kann allerdings auch sein, dass dein Arbeitgeber mit der KK in Kontakt getreten ist, weil er jetzt länger zahlen muss, wegen Erstbescheinigung jetzt.

Ist bei uns auch schon vorgekommen in der Personalabteilung, dass wir bei der KK nachgefragt haben und die dann die Leute einbestellt haben.

 

Das KG wird normalerweise einige Tage nach Eingang des Auszahlscheins auf dein Konto überwiesen. 

Das wär ja auch nur für den einen Tag dann, also den 05.08., wann hat dein Arzt denn den Schein ausgefüllt, vor dem Datum oder danach? Denn vorher bringt dir nichts, da die KK da ja noch nicht mit der Leistung eintreten muss, normalerweise hat der Arzt den Schein im Nachhinein auszufüllen und die KK zahlt auch nachträglich.

Bsp: Du wärst jetzt im Krankengeldbezug ab dem 05.08., die Auszahlung erfolgt wie das Gehalt rückwirkend alle 30 Tage...d.h. der Arzt kann ca. 30 Tage später den Auszahlschein ausfüllen, du schickst den an die Kasse und die zahlen dir dein KG rückwirkend vom 05.08. bis zu dem Tag, an dem du letztmalig beim Arzt vorstellig warst, also dann z.B. am 05.09.

Dann wird auf dem Schein vermerkt, ob du noch behandlungsbedürftig und somit arbeitsunfähig bist und warum (Diagnose), wie lange noch (auf weiteres oder Datum). Je nachdem bekommst du dann weitere Auszahlscheine zugeschickt, die im 30-Tage-Rhythmus vom Arzt ausgefüllt werden müssen und du erhälst dein Geld immer rückwirkend vom Tag des letzten Auszahlscheins bis zum Tag des neu ausgefüllten.



Ich ruf morgen früh mal den
mella859

Ich ruf morgen früh mal den an... Kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass der AG das angeleiert hat... Denke eher, dass die KK dahinter steckt... Die Frau, die mich anrief... War ja auch nicht grad die freundlichste und ja ganz scharf darauf, dass ich mir fachärztliche Meinungen etc einholen soll, denn sie können ja mein Entgelt nicht ewig weiter zahlen... -_-

Mal schauen, was ich morgen dann da in Erfahrung bringen kann... Und danach muss ich dann ja auch zum Arzt. Meine AU läuft ja nur noch bis Freitag, muss also auch wieder verlängert werden etc... Und wenn ich den Termin beim MDK wahrnehmen muss (der soll schon am Montag sein - heute kam die Post!) muss der ja da auch noch was ausfüllen für...

Also, den Auszahlschein für den einen besagten Tag des KG-Anspruchs hat mein Arzt vorher ausgefüllt... am 3.8. um genau zu sein... Denn danach war die Praxis ein paar Tage geschlossen... Das hat er auch dadrauf geschrieben... AU bis auf weiteres und Behandlung ist noch nötig etc, und das er den Schein vorzeitig schon ausgefüllt hat, da die Praxis dann geschlossen sei etc... Keine Ahnung wie die das von der KK jetzt handhaben!? Wie gesagt... die paar Kröten würden mich zur Not auch nicht umbringen... -_-

 Oh man der ganze Stress... Hab eben erstmal wieder schön geheult... ich hab kein Bock mehr auf den ganzen Scheiß :(

Aber danke Dir, dass du dich so kümmerst und auf mich eingehst... <3 

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Leben bedeutet zu lernen, im Regen zu tanzen.



Bitte, gerne :-) Ja, frag da
Ardanwen

Bitte, gerne :-)

Ja, frag da morgen mal nach...ich kenn diese Unverschämtheiten von der KK.

Ich denke mal, dass der Auszahlschein für die KK "nichtssagend" war, weil er "im Vorraus" ausgestellt war...das erkennen die nicht an.

Wie gesagt, es geht nur rückwirkend, also hätte dir der Arzt frühstens am 05.08. den Schein ausstellen können, was aber auch sinnlos gewesen wäre, da es ebenfalls noch zu früh gewesen wäre für eine Auszahlung von KG, wie gesagt, die zahlen nach ca. 30 Tagen ab Beginn des Leistungsanspruchs auf KG erstmals aus.

Also darf der Auszahlschein auch erst ca. 30 Tage nach Beginn des Anspruchs auf KG ausgestellt werden vom Arzt...seltsam, dass der Arzt das so gemacht hat. Er darf den Schein nicht "im Vorraus" ausstellen, sondern nur rückwirkend.

Du bekommst ja 6 Wochen lang deinen "gelben" Schein vom Arzt, für Arbeitgeber und KK...wenn abzusehen ist, dass du länger als 6 Wochen krank sein wirst, fragt die KK beim Arbeitgeber nach deinem Einkommen, zur Berechnung des KG.

Dann erhälst du ein Schreiben, dass du ab Datum XY (also bei dir 05.08.) KG beziehen wirst und den ersten Auszahlschein. Da steht auch drauf, dass es rückwirkend ausgezahlt wird und in etwa so wie das Gehalt zu sehen ist, also z.B. dann im September für August ausgezahlt wird.

Und wie gesagt, es wird immer vom Tag, an dem du beim Arzt warst, rückwirkend bis zum Beginn des Leistungsanspruchs gezahlt.

 

Wenn du also am 03.08. beim Arzt warst und der den Schein ausgefüllt hat, aber erst ab 05.08. KG-Anspruch hattest, war das ein Schuss in den Ofen.

Wäre höchstens möglich gewesen, dass der Arzt dir am 08.08. den Schein ausfüllt, aber dann drauf vermerkt hätte, dass du ab 08.08. wieder LFZ bekommst...aber das weiß der Arzt ja in der Regel nicht. Dann hättest du eigtl für 05.08. Geld bekommen müssen.

Wenn du weiter LFZ bekommst, würd ich an deiner Stelle auch auf den einen Tag verzichten. Das is mehr Ärger als es wert is.

 

Und wegen dem MDK...es kann auch sein, dass die dich einbestellen, weil sie mit dir eine neue Wiedereingliederung besprechen wollen. Weil die alte gescheitert ist und deren Ziel ja immer ist, dich schnell wieder arbeitsfähig zu machen.

 



Hallo ihr beiden, das klingt
Normandy

Hallo ihr beiden,

das klingt ja alles schon mal ganz gut. Ich gebe Ardanwen in Bezug auf das Krankengeld recht. Nur beim Krankengeld gibt es noch etwas hinzuzufügen.Da ich bereits seit Januar im Krankengeld bin,kenne ich mich da ein wenig aus.

Also: die KK muss sich mit dem Arbeitgeber auseinandersetzen, um den Gehalt der letzten Monate zu erhalten. Daraus wird dann dein KG ermittelt. Das beträgt dann leider nur noch 68%. Du bekommst dann von der KK eine Mitteilung darüber das du im KG bist und wieviel du erhälst. Zusätzlich erhälst du die Auszahlungsscheine dazu. Wichtig und auschlaggebend ist das abgestempelte Datum. Du erhälst bis dahin das Geld dann rückwirkend.

Ich kann dir leider nicht sagen, ob die KK auch von alleine mit dem Arbeitgeber in Verbindung setzt. Ich hatte mich damals schon 3 Wochen vorm ausfallen der LFZ bei der KK erkundigt, weil da bereits abzusehen war, das ich in das KG rutschen werde. Von daher ist alles nahtlos ineinander über gegangen.

Da ich im öffentlichen Dienst arbeite, zahlt mir der Arbeitgeber zusätzlich noch ein Krankengeld. Das ist zwar nicht viel, aber bei dem bissl KG macht es schon etwas aus -Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist

Ich hoffe ich konnte dir das jetzt auch einigermaßen erklären ;-)

@Ardanwen: sehr gut erklärt, ich wünschte manchmal hier gäbe es auch ein "gefällt mir" Button ;-)

 

 

 

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Liebe Grüße Mandy :-)

Glück und Harmonie hängen nicht wie Äpfel oder Birnen an den Bäumen,sie sind das Resultat von Entscheidungen.

 



    hhmm, ich habe zu
Normandy

 

 

hhmm, ich habe zu langsam getippt. In der Zeit wurde es dir bereits erklärt, aber egal doppelt hält besser ;-)))

 

Lass dich nicht unterbekommen und im Zweifel Widerspruch einlegen ;-)

 

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Liebe Grüße Mandy :-)

Glück und Harmonie hängen nicht wie Äpfel oder Birnen an den Bäumen,sie sind das Resultat von Entscheidungen.

 



Hehe, Mandy, ja, das wär
Ardanwen

Hehe, Mandy, ja, das wär schön :-)

Ich kenn mich da auch bissel aus, einmal, weil ich selbst in der Personalabteilung gearbeitet habe in den letzten 3 Jahren und dann auch, weil ich auch schon über 1 Jahr KG bezogen hatte in 2009 und 2010.

Und momentan liege ich grade im Widerspruchsverfahren bei der KK, das läuft aber jetzt alles über den VDK, da ich mittlerweile soviele gesundheitliche Probleme habe, dass ich mich damit nicht auch noch rumschlagen will.

Aber ich teile mein Wissen und meine Erfahrung gerne mit euch :-) Wenns verhindern kann, dass es andern auch so ergeht wie mir...



 Ich denke ohne das Glas
Normandy

 

Ich denke ohne das Glas Rotwein vorher, hätte ich schneller getippt ;-) aber egal, ich hätte es sicherlich nicht so gut formulieren können. Wenn ich mich sonst an Ämter wende brauche ich schon länger, da ich trotz früheren Deutsch LK nicht weiß, wie ich etwas am Besten schreiben soll.

Aber gut das es dich da gibt. Ich hatte vorher noch garnichts vom VDK gehört, werde mir morgen den Link mal genauer unter die Lupe nehmen.

Bei meiner KK hat zum Glück alles ganz gut geklappt. Sie haben ein paar Mal zwischendurch bei mir angerufen um sich nach dem Stand der Dinge erkundigt, waren aber nie aufdringlich.

Schade finde ich allerdings den Ausspruch "man sollte sich nicht so anstellen". Vor ein paar Wochen habe ich mir eine Kostenübernhame für eine OP abgeholt und da ist mir eine Werbung für chronisch kranke Menschen aufgefallen. Da wir ja auch chronisch krank sind, habe ich da gleich mal nachgehagt und erfahren das es sich dabei nur um die klassischen Erkrankungen handelt z.B. Apoplex und Herzinfarkt etc. Wir kommen da leider noch nicht im Katalog vor. Aber wenn es darum geht, diverse Medis zu streichen, dann stehen wir im Katalog ganz oben.

Naja toi toi toi, wenigstens hat bisher alles geklappt, wenn man auch zeitweise die Dinge auch erst anstupsen muss. Schlimm um was man sich noch so alles kümmern muss, obwohl man im Kopf mit ganz anderen Dingen beschäftigt ist.

Gute Nacht @ all

 

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Liebe Grüße Mandy :-)

Glück und Harmonie hängen nicht wie Äpfel oder Birnen an den Bäumen,sie sind das Resultat von Entscheidungen.

 



Ja, da hast du Recht, ich
Ardanwen

Ja, da hast du Recht, ich überleg auch immer, wie ich was am Besten formuliere fürs Amt.

Und das Endo eine chron. Erkrankung ist, war meiner KK garnicht bekannt...jedenfalls nicht denen, mit denen ich bisher tel. hatte.

Wünsche euch allen eine gute und erholsame Nacht und morgen einen sonnigen Tag :-)



Hallo mella
bienchen27

Das tut mir sehr leid für dich.

Lass dich von der KK nicht unterkriegen und er MDK wird dann Lage verstehen, falls du hingehen musst.

Ich bin auch im Endozentrum Giessen, von wem wurdest du operiert und wie bist/ warst du zufrieden?

Wenn du Lust hast kannst du mir auch schreiben: n.speth@web.de

Ich denke es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn d mal in eine Reha gehen würdest, das wird dir bestimmt helfen.

Wünsche dir gute Besserung und halt durch!

 Liebe Grüsse

bienchen



Hallo ihr Lieben, Mensch, da
mella859

Hallo ihr Lieben,

Mensch, da wart ihr ja gestern Abend, als ich meine Kissen voll geheult habe, noch ganz schön aktiv... :)

@Ardanwen & Normandy

Also, den Zettel, wie sich das Krankengeld berechnet etc, hab ich alles schon bekommen... Da ja von Anfang an feststand, dass ich aufgrund der Wiedereingliederung, für mind. einen Tag KG beziehen würde... Da hat sich die KK mit dem AG in Verbindung gesetzt, um diese Lohnberechnungen etc alles zu bekommen... Und 2 Auszahlscheine waren auch dabei, den einen habe ich ja wie gesagt schon abgegeben gehabt... Naja...  

Aber, dass das KG nur 68% beträgt - stimmt in meinem Falle nicht. Habe mich selbst gewundert und extra nochmal bei der KK nachgefragt… Auf dem Wisch, wo mein errechneter Tagessatz von KG steht, lautet es, dass ich einen tägl. Satz von 41,11 € bekomme. Das kam mir äußerst viel vor. Habe dann mein Gehalt auf den Tag runter gerechnet (netto) und da liege ich bei ca. 46 €. Da wäre das KG also extrem viel mehr, als die 68%… Habe dann also bei der KK angerufen und gefragt, ob das nun wirklich der tägliche Satz wäre, oder ob dass nur für den einen Tag berechnet wurde, an dem ich den (bisherigen) Anspruch auf KG gehabt hätte, sprich der 5.8. Da meinte die Frau von der KK zu mir, dass wäre mein täglicher Anspruch, und sollte ich jetzt zB einen vollen Monat lang KG-Anspruch haben, würde dieser Betrag dann x30 genommen werden… Habe damals auch schon gegoogled, weiß nicht mehr genau, wo es stand, aber da hieß es, dass das KG mind. 68% betragen müsste… Da aber Sonder- und Einmalzahlungen mit in die Berechnung fallen würden, könne es auch mehr sein, höchstens jedoch 90% vom Netto-Lohn. Das würde bei mir ja ziemlich genau hinkommen dann…

Ach, das ist auch noch so ne Sache, wo ich nicht wirklich durchblicke… Ich mein, mir solls egal sein… :P Nehme natürlich auch mehr KG als die üblichen 68% Aber trotzdem… !?!?!?! Ich sehs schon kommen, wenns dann wirklich zu KG-Zahlungen kommen sollte, merkt die KK iwan "huch, da haben wir uns aber verrechnet" und dann muss ich Rückzahlungen leisten… -_-

Ich arbeite ja auch im öD, bekomme auch noch nach den 6 Wochen LFZ dann einen KG-Zuschuss für einige Wochen (ich glaube 5?!) sodass ich meinen vollen Netto-Lohn erstmal habe… 

Vom VDK habe ich vorher auch noch nie etwas gehört, und werde mich in einer etwas ruhigeren Minute auch mal genauer auf der Internetseite erkundigen… Momentan steht mir der Kopf echt sonst wo. Ich habe außer der Endo auch noch chron. Gastritis -> und mir schlägt eh schon immer alles auf den Magen… Ihr könnt es euch vllt. vorstellen, durch den ganzen Stress und das hin und her, mir ist die ganze Zeit nur noch kotzübel, trau mich schon gar nicht mehr ohne Eimer ins Bett zu gehen -_- und aus dem Heulkrampf komm ich iwie auch nicht mehr raus… Ach man, alles Mist… Bin zur Zeit echt auf nem Tiefpunkt angelangt… Bei mir ists ja nicht nur die Endo, die Ärger macht, meine Psyche kommt noch dazu, die ständigen Panikattacken etc. und ich habe ja auch noch andere "Wehwehchen"… ständig Probleme mit dem Darm, meine Knie werden wenn ich einige Minuten stehe rot & heiß, mein Daumen schmerzt höllisch, wenn ich ihn bewege… (Rheuma!?) Meine Arme und Beine schlafen total schnell ein… (kennt das evtl auch wer? Endo hat ja leider viele Begleiterkrankungen… Fibromyalgie etc!?) und dann ist mein Papa auch noch schwer krank, er war schon vorher nicht gesund (Herzkapazität von 25%) das allein reicht ja nicht, nein, jetzt wurde auch nach Blasenkrebs festgestellt, die Blase musste komplett entfernt werden und nun liegt er im KH zur Chemo. Dass das alles zusätzlich einen auch noch fertig macht und auf die Psyche schlägt, sollte wohl jedem klar sein. Und das man sich dann trotzdem noch mit KK und Ämtern rumschlagen muss (auf meinen Bescheid vom Versorgungsamt warte ich auch noch)… Meinen Job kann ich wohl dann auch vergessen. Bin bis Ende November befristet… Und vorher wurde mir auch schon immer nahegelegt, dass ich doch bitte meine Krankentage reduzieren sollte, denn so könnte ich mir eine Verlängerung garantiert abschminken… Da wusste ich noch nicht, dass ich Endo habe… Nach der OP bin ich dann gleich hin zum Chef, und habe eine Bescheinigung von meinem Arzt vorgelegt, dass meine vielen Fehlzeiten der letzten Jahre auf eine Krankheit zurückzuführen sind, die jetzt mittels einer OP festgestellt wurde… Schön & gut, aber ich bin ja jetzt trotzdem laufend krank… Ich habe dieses Jahr schon wieder weit über 40 Fehltage und da sind die 4 Wochen Wiedereingliederung, während der man ja eigentlich auch "krank" ist, nicht mit eingerechnet… Ich bin einfach ausgepowert… :(

@bienchen27

Ich habe bisher nur einen Termin ausgemacht im Endo-Zentrum Gießen, zur Endo-Sprechstunde. Der Termin ist erst Mitte Oktober. Meine OP, die ich im Juni hatte, wurde von meinem normalen Gyn. durchgeführt, kann dir daher noch nicht sagen, ob ich mit dem Endo-Zentrum zufrieden bin :) Eine Reha möchte ich nicht machen, kann ich derzeit sowieso nicht… wie gesagt, ich kriege ständig diese Panik-Attacken, selbst wenn es nur heißt "komm, wir fahren in den Supermarkt" da wäre es nicht sonderlich förderlich, wenn ich dann aus "meinem gewohnten Umfeld" gerissen werde und nur noch mit Fremden etc zu tun haben würde… Wobei mir KH etc eh immer schon zu schaffen machen, fühle mich da nicht wohl und dann spielt Blutdruck/Kreislauf immer verrückt etc…

@all 

Hab nochmals eine Frage, bzgl. meiner Schmerzen. Ist das normal!? Ich hatte ja wie gesagt Anfang Juni die OP, nehme seit ca Mitte Juni die Visanne… Und trotzdem, ich habe immer noch JEDEN TAG Unterleibsschmerzen, den ganzen Tag lang. Ich dachte, nach der OP würde es ein wenig besser? Ich habe irgendwie das Gefühl, dass es schlimmer ist als vorher… Meine Schmerzen sind immer in der Gegend, wo es zu den Oberschenkeln geht… Wenn ich dann zB im Bett liege, also eine Ruhephase habe, sind die Schmerzen besonders schlimm, das strahlt dann das ganze Bein lang… Zusätzlich hab ich auch jeden Tag Probleme mit dem Stuhlgang… Meistens habe ich eher Durchfall (nicht richtig, aber extreeem weich eben), aber auch Verstopfungen, sodass es richtig weh tut… "normalen" Stuhlgang hatte ich schon ewig nicht mehr… Ich habe auch öfter dann Schmerzen beim Stuhlgang und so ein stechen im Darm… Habe jetzt die Befürchtung, dass mein Darm evtl. auch von Endo befallen sein könnte… Bei mir wurde die Endo (Stufe 3) ja im Douglasraum festgestellt… da ist ja der Darm nicht weit entfernt… ?! Wie kann man das nun feststellen, ob am Darm auch was ist… Darmspiegelung? Oder nochmals ne BS? MRT? Wisst ihr da was?? 

& darf ich mal fragen, bei welchen KK ihr seid!? Nach dem ganzen Theater denke ich nämlich ernsthaft über einen Wechsel nach… -_-

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Leben bedeutet zu lernen, im Regen zu tanzen.



 SO… ich habe nun mit dem
mella859

 SO… ich habe nun mit dem Herrn von der Bezügestelle telefoniert und mal ganz blöd nachgefragt, was denn nun ist, ob ich Lohn bekomme, obwohl ich ja eigentlich noch krank bin etc… Und er meinte dann, so wie wir es schon vermutet haben, da ich ja auf eine "neue" Krankheit derzeit krank geschrieben bin und zwischenzeitig ja "gesund" war, habe ich auch erstmal wieder ganz normal den Anspruch auf LFZ… Er wird natürlich sich mit meiner KK in Verbindung setzen und anfragen, ob evtl. Vorerkrankungen bestehen, die anzurechnen sind… Jetzt ist natürlich die Frage… Endo schlägt auf die Psyche, ist ja klar… Aber sieht das die KK genauso!? Ich bin derzeit wegen "Angststörungen" krank geschrieben… Meint ihr, dass es dann evtl. an die bisherige LFZ angerechnet werden wird!? Eigentlich dürfte es ja nicht so sein… Ich war Ende Mai schonmal wegen der Psyche krank geschrieben, die genaue Diagnose weiß ich allerdings nicht… gibt ja mehrere Formen der psychischen Belastung… Jedenfalls hatte ich Ende Mai ein ganz schönes tief. Das war noch VOR meiner OP und demnach VOR Diagnose der Endo… Damals hatte ich auch einen Notfalltermin bei einem Psychologen… Der stellte damals meine Panik-Attacken/Angststörungen fest… Und auf das hat sich mein Hausarzt bei der aktuellen Krankschreibung dann auch bezogen… Dürfte also nicht im Zusammenhang stehen können oder!?

Danach hab ich dann bei der KK angerufen, um zu fragen, wieso ich zum MDK soll und was da genau gemacht werden soll… Da bekam ich dann die Antwort, dass ich ja eine Wiedereingliederung hatte, die abgebrochen wurde, ich ja zwischenzeitig aufgrund einer anderen Diagnose erkrankt bin und jetzt halt geschaut werden soll, inwiefern das weitergehen soll zwecks Krankengeld, Arbeitsunfähigkeit etc… Als ich dann meinte, dass ich das nur so kannte, dass man zum MDK muss, wenn man schon länger krank ist MIT KG-Bezug, bekam ich die Antwort, dass das nicht so sei. KG-Anspruch hätte man ab dem 1. Tag der Erkrankung, unabhängig davon ob das jetzt nun wegen einer LFZ ruht oder nicht… Als ich dann meinte, ob da dann auch Psychologen oder so sitzen, meinte sie, dass sie darauf achten, dass bei meiner aktuellen Diagnose ein qualifizierter Arzt auch das Gespräch mit mir führen würde…

Also muss ich Montag wohl oder übel dahin… Ich hab echt Angst, dass "der qualifizierte Arzt" meine Lage oder wie auch immer nicht versteht und meint ich sei "gesund" :(

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Hallo Mella, ist doch super
Normandy

Hallo Mella,

ist doch super wenn du beim KG kaum einbußen hast. Mir fehlen beim KG am Ende ca. 200 Euro. Das kommt aber durch ein paar fehlende Schichtzulagen. Aber ich überlebe es...ich bekomme somit auch mehr als 68%.

Du solltest dir wegen dem MDK nicht solche Gedanken machen. Alleine wenn man deine Nachrichten liest, kann man nicht sagen, das es hier kein Problem gibt oder du ein kerngesunder Mensch bist. Du sagst dem MDK Menschen genau das, was du hier so schreibst, nichts beschönigen.

Für deine Beschwerden fällt mir leider nicht soviel ein. Zum einen kann es Endometriose sein, zum anderen auch ein Reizdarm, darin kommt alles vor was du beschreibst. Unter einer Gastritis leide ich im Moment auch. Ich bekomme sie seit 3 Monaten nicht so richtig in den Griff. Früher hatte ich mal eine Art Saumagen, aber der Stress der letzten Monate hat mich platt gemacht und ausgelaugt. Ich bin schon froh,das wir am Samstag in den Urlaub fahren. Ich hoffe das ich dann endlich wieder ausreichend Abstand von allem bekomme und danach halbwegs normal und gefestigt in meinem Leben durchstarten kann.

Auch wenn du schreibst du leidest unter Panikattacken, aber ein Tapetenwechsel würde dir wahrscheinlich auch gut tun, etwas was du gerne machst und wo du nicht an deine ganzen Wehwechen nachdenkst.

Ich bin bei der Barmer GEK

 

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Liebe Grüße Mandy :-)

Glück und Harmonie hängen nicht wie Äpfel oder Birnen an den Bäumen,sie sind das Resultat von Entscheidungen.

 



Hallo Mandy, ja, wenn das
mella859

Hallo Mandy,

ja, wenn das wirklich so wäre, mit dem KG wäre es schon gut... Wobei weniger auch nicht so schlimm wäre, da ich ja momentan rund 200-250 Euro an Spritkosten einspare, da ich nicht an die Arbeit fahre... Von daher könnte ich das auch vertragen. Aber so wäre es natürlich auch okay ;)

Ach man... Ich weiß, ich mach mir immer und über alles zu viele Gedanken... Aber ich hab halt auch das Problem, ich kann mich fremden gegenüber nicht so gut öffnen und mitteilen... Hier im Internet ist das natürlich durch die Anonymität um einiges einfacher, seine Geschichte zu erzählen... Jedoch wenn dann jemand live und in Farbe vor mir sitzt... Da hab ich total die Wortfindungsstörungen und könnte mich meist hinterher in den Ar*** treten, denn hinter her fällt mir ein, wie ich es hätte sagen können/sollen/müssen... -_- Daher hab ich trotzdem ganz schön bammel... :(

Das mit meinem Darm muss definitiv noch geklärt werden... Aber ich hab zur Zeit so viele Baustellen... da hat man iwann auch keine Lust mehr, ständig zum Arzt zu rennen etc... Ich bin 22, fühl mich aber gesundheitlich durch meine ganzen Wehwehchen eher wie ne Oma :(

Wir fliegen Ende September in den Urlaub... Klar, auf der einen Seite freu ich mich, schließlich ist der Urlaub schon ewig gebucht und war auch ganz schön teuer... Anderseits hab ich aber auch Angst, dass es mir dann nicht gut geht und ich meinem Schatz den Urlaub quasi "versau" :/

Ich bin bei der DAK... Zahle also auch noch Zusatzbeiträge... Ich denke ich werde eventuell zur AOK wechseln... Mal schauen... Erstmal gucken was jetzt noch so weiter passiert...

 

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Hallo Mella,grade wegen dem
Ardanwen

Hallo Mella,

grade wegen dem ganzen Wirrwarr und weil du momentan genug Sorgen und Probleme hast, würd ich dir vorschlagen, dass du dich beim VDK anmeldest.

Über die Internetseite findest du die für dich zuständige Geschäftsstelle und kannst dort einen Termin ausmachen, wo du alle deine Probleme mit der KK und dem Versorungsamt schildern kannst. Die nehmen das für dich in die Hand!

Ich mach das nämlich grad genauso, da ich momentan zu meinen gesundheitlichen Problemen auch noch einen Umzug zu bewältigen habe und mir einen neue Arbeitsstelle suchen muss. Und beim Versorgungsamt will ich auch einen Antrag stellen.

Und ich tu mir den Stress mit der KK nicht mehr an, da ich anscheinend immer wieder "verarscht" werde von denen. Jetzt kümmert sich da der VDK drum, einer der Geschäftsstellenleiter hat meinen Fall persönlich übernommen.

 

Wegen deinen Schmerzen, ich hatte meine OP im Mai und habe immernoch Beschwerden...meine FÄ meinte, das könne nicht sein...es wurde bei der OP aber garnicht alles entfernt, weils zuviel war und viele Herde auch in der Muskulatur sitzen oder zu klein sind zum Entfernen oder Veröden.

Und mein Osteopath ist wie ich auch der Meinung, dass ich nicht nur, wie bei der OP festgestellt, Endo an Darm, Blase und im Douglasraum habe, sondern bei mir der gesamte Bauchraum und evtl auch die Lunge betroffen sind. Der Osteo vermutet auch, dass ich an den Nervenbahnen viele Endoherde sitzen habe, da ich sehr starke Nervenschmerzen habe. 

Ich hatte aufgrund eines schweren Unfalls vor 2 Jahren ca. 1 Jahr lang ein Nervenschmerz-Medikament genommen, da waren diese  Schmerzen schonmal besser. Ich kann das Medikament aber leider nicht mehr nehmen, da ich es nicht vertrage und meine Leberwerte extrem verschlechtert waren dadurch.

Dann war ich von Ende Juni bis Ende Juli für 4 Wochen in einer ambulanten Schmerzklinik, wo ich jeden Tag einige Stunden "Programm" hatte, was aus Entspannung, leichtem Sport, psychologischen und ärztlichen Gesprächen, Kunsttherapie usw. bestand. Das hat mir ein gutes Stück geholfen.

Vielleicht wäre das auch was für dich? Musst eben mal schauen, ob ein Krankenhaus in deiner Nähe eine multimodale Schmerztherapie (so ist der Fachbegriff) als teilstationäre Therapie anbietet. Das kommt übrigens auch bei der KK sehr gut an, wenn man sowas macht.

Es kann dir nämlich passieren, dass die KK dich auffordert, eine Reha zu machen. Wenn du das ablehnst, bekommst du ziemliche Probleme, weil es als "Verweigerung" zum Gesundwerden gewertet wird.

Für dein Gespräch beim MDK am Montag: Erzähle denen das genauso, wie Mandy auch sagte.

Und wenn dir die irgendwie Druck machen wollen oder dich verunsichern wollen, sage denen immer wieder, wie schlecht es dir geht, wo du überall in Behandlung bist und was du für Diagnosen hast. Schmerzen und körperliches Befinden kannst du auch erwähnen, kann aber sein, dass die sagen, das sei objektiv ja nicht beurteilbar...Schmerzen kann man ja leider nicht nachvollziehen als Außenstehender.

Wenn die dich in irgendeiner Weise dazu "zwingen" wollen, wieder arbeitsfähig zu sein, dann lege nach dem Gespräch schriftlich Widerspruch ein-->und das läuft am Besten über den VDK.

 

Und wegen der Darmprobleme, ich hab da auch ständig Beschwerden. Leider bringt eine Spieglung nicht viel, um Endo festzustellen. Die hatte ich im Februar, da wurde nur - wie vorher schon bekannt - eine Schleimhautreizung festgestellt, da ich viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten hab.

Ich renn auch ständig aufs Klo, wenn ich nicht rechtzeitig gehe, bekomm ich ziemliche Krämpfe, vorallem rechts. Da wurden bei der OP massive Verwachsungen entfernt, hab aber immernoch Beschwerden.

So, ich setz mich jetzt mal an meinen Antrag fürs Versorgungsamt.



Hallo ihr Lieben, ich komme
mella859

Hallo ihr Lieben,

ich komme gerade vom Arzt. (Hausarzt) Oh man... der ist auch mit seinem Latein am Ende... :( Aber erstmal, dort hin zu kommen... Ich dachte ich schaff es nicht... Als ich aus der Haustür rauskam... Traf es mich wie ein Schlag... BÄM, sofort wieder diese Glocke übern Kopf, Druck auf den Ohren, Schwindel, Kopfweh, ständig das Gefühl, dass ich gleich in Ohnmacht fall... :( Noch bevor ich überhaupt raus konnte, saß ich alle Nase lang auf Toilette - Durchfall... Ich kann einfach nicht mehr, ich will einfach ein NORMALES Leben führen... :(( Ich muss dazu sagen - mein Hausarzt, sowie auch meine Arbeitsstelle, liegen rund 1h Autofahrt entfernt... Und wenn man auf der Autobahn dann  ständig das Gefühl hat, man fällt gleich in Ohnmacht, man müsse sich übergeben oder ähnliches... Das ist nicht grad schön :/ 

Er hat nochmal n Ultraschall gemacht, findet aber nix auffälliges... (Habe ja derzeit wieder vermehrt Magenschmerzen, Übelkeit etc...) Soll demnächst dann nochmal zur Magen- und Darmspiegelung... Blut hat er mir auch abgenommen, will schauen, ob ich ne Glutenallergie habe... (Das scheint ja mit Endo auch zusammen zu hängen, oder!? Laktose vertrag ich schon mal nicht...) Habe beim Arzt auch erstmal sofort angefangen zu heulen... :/ Jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, gehts einigermaßen... Habe nur jetzt höllische Kopfschmerzen... das könnte vom Heulen kommen, oder auch vom Wetter, bin extrem wetterfühlig und hier hat es vorhin noch total geregnet, jetzt scheint die Sonne und draußen ist es ganz schön schwül...

Ardanwen 

ich habe mich gestern via Internet beim VDK angemeldet... Soll dann demnächst Post von denen erhalten... Bin mal gespannt. Je nachdem, was Montag bei dem Termin mit dem MDK raus kommt, nehme ich dann vllt auch schon früher mit der Geschäftsstelle hier vor Ort Kontakt auf... Abwarten, was der gute Mann oder die Frau vom MDK meint... Mein Hausarzt hat mich jetzt bis auf Weiteres erstmal krank geschrieben (bis 18.09.) Da hatte ich dann auch schon meinen Termin beim Psychater (der ist ja am 07.09.) Ich hoffe wirklich, dass der gute Mann mir relativ schnell helfen kann dann... Denn Ende September wollen wir ja in den Urlaub fliegen... Krank geschrieben geht das ja soweit ich weiß nicht... -_-

Ich denke ich werfe jetzt erstmal ne Aspirin ein und leg mich kurz hin. Schon dieser relativ geringe Aufwand, von daheim zum Arzt zu kommen und zurück - insegsamt war ich gute 3h unterwegs - hat mich ganz schön fertig gemacht... Und da ist die KK der Meinung, ich könnte Vollzeit arbeiten gehen... -_- 

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Hallo Mella,aber sei stolz
Ardanwen

Hallo Mella,

aber sei stolz auf dich, du hast es geschafft, rauszugehn und sogar bis zum Arzt und hast dort ja auch was erreicht!

Ich kann mir gut vorstellen, wie anstrengend das alles gewesen ist für dich, ich kenn das nur zu gut von mir selbst.

Und mit dem VDK hast du ja auch was in die Wege geleitet :-) Also doch 2 kleine Erfolgserlebnisse für heute.

 

Die Untersuchung auf Lebensmittelallergie ist auch prima, dann weißt du da schonmal mehr. Klar kann die Unverträglichkeit auch mit der Endo zu tun haben, ich hab die Laktose- und Glutenunverträglichkeit auch erst im Laufe der Jahre entwickelt, bis ca. 18 Jahre hatte ich alles vertragen, zwischenzeitlich nichts mehr und seit ca. 3 Jahren wieder in geringen Mengen Laktose und seit einiger Zeit merk ich das Gluten wieder mehr, bekomme dann mehr Bauchkrämpfe, wenn ich mal was falsches gegessen habe.

Das Wetter macht mir auch zu schaffen, hab heut Nacht sehr schlecht geschlafen und bin heut früh mit Kopfweh aufgewacht, obwohl ich ein Medikament dagegen nehme, was mir hilft, besser zu schlafen und die Kopfschmerzen und sonstigen Schmerzen senkt. Denke mal, das liegt bei mir auch am Wetter und auch daran, dass ich grade am Umziehen bin und Mi + gestern wie eine Irre Kisten gepackt und ausgepackt hab...heut is mal Pause angesagt.

Hab eben ca. 2 Std geschlafen und jetzt fahr ich mal zu meinem Pferd, mir bissi Wind um die Nase wehen lassen.

Ich wünsch dir, dass du morgen auch wieder einen besseren Tag hast :-)

 



Ja, ich hab es geschafft.
mella859

Ja, ich hab es geschafft. Aber trotzdem war ich überfroh, als ich endlich wieder zu Hause war...! :/ 

Ja ich bin mal gespannt, was bei dem Bluttest dann raus kommt... Mittwoch Nachmittag haben sie wohl die Ergebnisse... Das ich Laktose nicht mehr vertrage habe ich schon vor ca 1-2 Jahren gemerkt... Immer nach einem Kakao oder so konnte ich flitzen u hatte sofort Durchfall... Trinke jetzt nur noch laktosefreie Milch und da gehts... Merke allerdings, wenn ich zu viel Schoki oder so gegessen habe... :P Da kommen dann die Magenkrämpfe, Blähungen und im schlimmsten Fall auch Durchfall... Das ich derzeit vermehrt, bzw täglich Durchfall habe... Mal schauen woran das liegt. Kann natürlich auch mit von der Psyche kommen... Abwarten.

Ich hab mich jetzt auf die Couch gelümmelt und einen Disney Film eingelegt... :) Dann genieß deinen Umzugsstress-freien-Tag! <3

PS: Habe gerade mal auf mein Konto geschaut... Und siehe da... Der eine Tag Krankengeld wurde kommentarlos von der DAK überwiesen...  

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Das freut mich, wenn die dir
Ardanwen

Das freut mich, wenn die dir das Geld doch überwiesen haben  :-)

Ich wünsch dir einen schönen Abend und auch ein schönes WE :-)

War bis eben beim Pferd, war toll :-)



Hallo ihr Lieben, ich hab
mella859

Hallo ihr Lieben,

ich hab nun den Termin beim MDK hinter mir - Gott sei Dank! 

Das war wieder ein Krampf, allein dort hin zu kommen… Hatte bevor ich weg wollte wieder die ganze Zeit Magenkrämpfe und Durchfall :/

Dann gab es auch noch Terminunstimmigkeiten… Auf dem Schreiben der Krankenkasse stand, um 9Uhr hätte ich den Termin, ich war also um 8:45 dort… Die beim MDK allerdings, hatten mich erst für 10 Uhr eingeplant… -_- Also saß ich dort noch über eine Stunde im Wartezimmer… Nicht grad schön, wenn es einem eh nicht gut geht, und man vor dem anstehenden Termin auch noch Angst hat etc… Saß da wieder, hab geschwitzt, nasskalte Hände, Herzrasen, Magenkrämpfe etc… -_- Dann wurde ich aufgerufen und im Sprechzimmer waren 2 Ärztinnen… (ich persönlich bevorzuge immer männliche Ärzte…) Die eine, etwas älter, war nicht grad freundlich. Hatte nicht so das Gefühl, dass sie wirklich auf mich eingehen würde, sonder eher so -schnell, schnell- … Sie hat mich auch ein paar mal nicht ausreden lassen etc… Die andere, etwas jünger noch, kam mir da netter vor, nur leider hat die ältere Ärztin die Gesprächsführung übernommen gehabt… So wirklich Ahnung von Ende hatte die auch nicht… "Nunja, jetzt hatten sie ja die OP und jetzt sind die Schmerzen und alles ja erstmal behoben, oder?" ÄÄÄÄÄÄHHH NEIN? Dass das chronisch ist wusste sie wohl auch nicht… Die jüngere allerdings wusste zumindest, was Visanne ist… Das war ja schon mal etwas… Ansonsten weiß ich nicht so recht, was der Termin jetzt genau gebracht hat… Ich habe eigentlich nur noch mal den Verlauf der letzten Wochen geschildert - das hätte man allerdings auch der Krankenakte entnehmen können… Habe halt den ganzen Ablauf geschildert, OP - Wiedereingliederung - Abbruch der Wiedereingliederung - meine ständigen Panikattacken etc… Wurde dann noch gemessen & gewogen (!?!?!?!) und die jüngere Ärztin hat mich dann nochmal am Bauch abgetastet und so… Keine Ahnung was das jetzt bezwecken sollte…

Schließlich meinten sie aber, dass sie der KK mitteilen werden, dass ich erstmal weiter krank geschrieben sei, und dass ich behandlungsbedürftig wäre und eine Psychotherapie bräuchte… Da habe ich ja nun schon einen Termin Anfang September… Da meinte sie noch, sollte ich mit dem Psychiater abklären, ob man evtl versucht, dass ich dann unter der Therapie nochmal arbeiten gehe, mit einer Wiedereingliederung… Oder ob es vllt sinnvoller wäre, wenn ich jetzt erstmal weiter krank sei und dann "gestärkt" mich am 1.12. beim Arbeitsamt melden könnte… (Mein Vertrag geht ja nur noch bis 30.11. und ich gehe nicht davon aus, das ich verlängert werde…) Keine Ahnung was jetzt weiter passieren soll… ich denke mal ich muss den Termin erstmal abwarten…

Jetzt steh ich allerdings vor einem neuen Problem… Was wird nun aus unserem Urlaub, den wir gebucht haben!? Soweit ich weiß, kann man ja nicht krank geschrieben in den Urlaub fliegen, oder?! -_-

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Hallo Mella, sowas in der
Ardanwen

Hallo Mella,

sowas in der Art hatte ich erwartet, was die Ärzte beim MDK betrifft - die können ja nicht über ALLE Krankheiten Bescheid wissen, wofür gehen wir dann zu Spezialisten?!?

Und genau so haben die dich wohl auch "behandelt", wiegen und messen ist so einen Art "hauptsache mal was gemacht", genau wie das Bauch abtasten - vielleicht hat die Ärztin ja Wunderkräfte und kann allein durch Handauflegen Erkrankungen erkennen?!?

Aber immerhin haben sie dir wenigstens "geglaubt", und erstmal befürwortet, dass du weiterhin krankgeschrieben wirst.

An deiner Stelle würd ich dann bei dem Psychologen-Termin auch mal fragen, was es für Möglichkeiten gibt für dich, evtl ein Medikament gegen die Panikattacken und auf alle Fälle auch Psychotherapie (ich mach momentan auch wieder beides, sonst hatte ich nur Therapie,  hatte lange kein Medikament mehr genommen, aber jetzt wieder seit ca. 2 Monaten).

Vielleicht klappt das ja auch wieder mit der Wiedereingliederung in einigen Wochen? Ansonsten bleibt dir wahrscheinlich auch nur, dich weiter krankschreiben zu lassen und dann abzuwarten, ob du nach Ablauf deines Vertrages evtl noch weiter krankgeschrieben werden musst oder dann Arbeitsamt (in der Situation bin ich gerade auch).

Was den Urlaub betrifft: Du kannst in Urlaub, wenn dein behandelnder Arzt dir bescheinigt, dass es deiner Erholung dient und förderlich für deine Genesung ist. Und du muss eben bei der KK Bescheid sagen und das Attest abgeben. Die genehmigen das - oder auch nicht, wieder doof, die Situation.

Ich drück dir die Daumen, dass du den Urlaub machen kannst.



Ja... Da fällt mir schon
mella859

Ja... Da fällt mir schon mal ein kleiner Stein vom Herzen, dass sie mir "geglaubt" haben... Jedenfalls haben sie es so gesagt, man weiß ja nie, was jetzt demnächst für ein Schreiben von der KK wieder hier einflattert... 

Ja, also ich denke, dass ich ein Medikament nehmen muss... Antidepressiva oder keine Ahnung was... Eigentlich möcht ich das ja nicht... Finde den Gedanken nicht so schön, dass es einem nur aufgrund von Medikamenten dann "psychisch" wieder gut geht... :/ Aber naja, das wäre auf jeden Fall besser, als meine jetzige Situation...

Man, das mit dem Urlaub ist jetzt schon wieder so ein Stein, der einem in den Weg gelegt wird... Wir haben das im März gebucht... Da gings mir noch gut... Mein erster psychischer "Niederschlag" kam ja Ende Mai.. Dann die OP Anfang Juni... Da wars ja schon gebucht... Habe eben auch schon gegoogled... Dort hieß es ab und an, dass bei psychischen Erkrankungen ein Urlaub meist genehmigt wird... Jedoch war da immer nur von EU-Reisen die Rede... Wir wollen in die Karbibik... :/  

Wie ichs mach ists blöd... Ich bin ja jetzt erstmal bis 18.09. krank geschrieben... am 26.09. geht unser Flieger... Sprich ich könnte, selbst wenn ich ab dem 19.09. dann wieder "gesund" wäre, auch keine Wiedereingliederung machen... Denn habe ja nur eine Woche, bis mein Urlaub dann los geht... Das heißt entweder eine Woche versuchen voll zu arbeiten, dann Urlaub, und nach dem Urlaub plötzlich wieder krank und Wiedereingliederung!? 

 Oder weiterhin krank sein und sich wieder den ganzen Stress mit der KK geben? Eventuell dann für die Zeit der Reise kein KG? (Würde ich in Kauf nehmen...) So oder so macht man finanzielle Einbußen... Wenn wir die Reise stornieren, geht uns die Anzahlung flöten... Mal davon abgesehen, das wir uns schon ewig auf den Urlaub freuen... 

Ist doch Mist -_- 

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Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorbei zieht.

Leben bedeutet zu lernen, im Regen zu tanzen.



Wegen dem Medikament mach
Ardanwen

Wegen dem Medikament mach dir mal keine Sorgen, ich hab schon ne Menge Antidepressiva nehmen müssen, damit es mir wieder besser ging.

Die bewirken eigentlich nur, dass im Kopf mal wieder "Ordnung" herrscht. Bei mir ist es z.B. so, dass ich durch eine angeborenen depressive Erkrankung immer wieder Episoden habe, wo es mir total schlecht geht. Die Erkrankung wurde erst vor ca. 6 Jahren festgestellt, seitdem habe ich immer wieder AD genommen, damit es mir besser ging.

Ich nehme jetzt auch wieder regelmäßig mein Medikament, es ist ein niedrig dosiertes AD, was sich auch positiv auf Schlaf und Schmerzen auswirkt. Wir haben es anfangs "eingeschlichen", dann sind die Nebenwirkungen auch erträglich, man fühlt sich nicht ganz so "benebelt", wie wenn man direkt die volle Dosis nimmt.

Es dauert ca. 2-4 Wochen, bis der Körper sich daran gewöhnt hat und die Wirkung spürbar ist.

Normalerweise nimmt man AD mindestens 6 Monate, evtl auch 1 Jahr. In Verbindung mit Psychotherapie !!! wirkt das meistens so gut, dass man die Medikation dann auch wieder absetzen kann.

Normalerweise nimmt man auch nicht "nur" ein AD, man sollte auf jeden Fall zusätzlich eine kognitive Verhaltenstherapie beim Psychologen machen, um andere Denk- und Verhaltensweisen zu erlernen und zu trainieren, die man dann in "Down-Phasen" anwenden kann.

 

Wegen deinem Urlaub würde ich mal mit deinem Arzt reden, was er meint. Vorallem kannst du auch sagen, dass der Urlaub schon so lange gebucht war, schon vor der Erkranung und dass ihr dann finanzielle Einbußen habt, wenn ihr den storniert. Frag mal da nach, was der Arzt meint, und ob er dir ein entsprechendes Attest ausstellen würde.

Dann - mal wieder - KK anrufen und Sachlage schildern. Vielleicht lassen die sich ja darauf ein, evtl dann ohne KG-Zahlung in der Zeit.

Aber ich denke mal, es tut dir auch ganz gut, wenn du mal einige Zeit "raus bist" aus allem Stress.



Hallo Ihr Lieben,   habe
Mandarina75

Hallo Ihr Lieben,

 

habe auch Antidepressiva verschrieben bekomme Cipraflex oder so ähnlich... Kennt ihr das? die Ärztin im Krankenhaus meinte, dass es sein kann, dass mein Gehirn diese Schmerzen macht und das AD würde es dann blockieren... da bin ich mal gespannt...

 

Liebe Grüße

Mandarina

--

Liebe Grüße

Mandarina



Hallo Mella,
blume

Hallöchen Mella,

och man was musst du nur durch machen.´kopfschüttel´

Ich hatte im April´10 meine OP und danach die Visanne bekommen, diese sollte ich ca. 6 Monate nehmen und dann mal schauen... unter der Visanne habe ich solche Schübe bekommen von Angstzuständen über Herzrasen o ich hab in der Ecke gesessen u geheult. Ich hab das trotzdem durchgezogen und sie durchgenommen, weil ich wusste irgendwie schaffe ich das. Habe einen tollen Mann, einen phantatischen FA und eine Familie die mich versteht und unterstützt und trotdem ging es mir manchmal so schlecht. Vielleicht ist bei dir die Visanne auch nicht angebracht, vielleicht weil sie deine "Attacken" auch noch verstärken, du magst ja nicht mal mehr gern raus gehen. Bitte, bitte lasse dich unbedingt beraten...Schmerztherapie oder eine Kur..., wo du dich einfach mal fallen lassen kannst und gut beraten wirst. Ich wusste bei mir hat das alles bald ein Ende und ich fühl mich jetzt bis auf ein paar Ausnahmen richtig toll. Nur wenn ich machmal noch an unseren Kinderwunsch denke, bin ich noch sehr traurig und mag mich mal nicht mit anderen treffen (bin aber schon immer ein feinfühliger Mensch gewesen, deshab lasse ich meinen Gefühlen immer freien lauf*tut gut*und nächsten Tag siehts meist schon wieder anders aus, weil ich/wir für den nächsten Tag dann Pläne schmiede/n und irgendwas schönes mache/n). Bitte lass dein Köpfchen nicht hängen und versuche eventuell mit den Menschen die du magst auch darüber zu reden.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft, du schaffst das.

LG Blume



:) Vielen lieben Dank, für
mella859

:)

Vielen lieben Dank, für eure ganzen lieben Worte <3 !!! 

Ardanwen 

Ja ich bin mal gespannt, was bei dem 1. Termin bei dem Psychiater so raus kommt... Hoffe einfach, dass er mir helfen kann & es mir dann bald endlich wieder gut - bzw. wenigstens besser geht! Wegen dem Urlaubs-Attest... Meinst du, das reicht wenns vom Hausarzt ist? Oder sollte ich den Psychiater dann evtl. auch noch mit drauf ansprechen? Ja, ich denke auch, dass es mir ganz gut tun würde mal raus zu kommen... Wobei ich bei meiner derzeitigen Situation schon ein wenig Bedenken habe...  wie gesagt, selbst der Gang in den Supermarkt ist ja derzeit nicht so leicht... Und dann in ein Flugzeug steigen und 10h fliegen? :/ Wobei ich mir im Urlaub einen Kindheitstraum ermöglichen möchte... Mit Delfinen schwimmen! :) Würde die Reise, grade weil wir uns solang drauf gefreut haben, gespart haben & sie eben auch so teuer war, wirklich ungern absagen... 

blume

Das tut mir leid, dass du auch solche Attacken hattest und es bei dir an der Visanne lag... Ich hatte diese Attacken wie gesagt schon vorher immer mal... Mal wars schlimmer mal wieder etwas besser... Wohl auch eher solche Schübe... Aber momentan ist es einfach permanent schlimm - könnt schon sein, dass das durch die Visanne evtl. verstärkt wird zurzeit... Ich habe jetzt Mitte September wieder einen Kontrolltermin bei meinem Gyn. Mal schauen, was der zu sagen hat... (Besonders zufrieden bin ich ja seit der ganzen Geschichte nicht mehr mit ihm...) Und Mitte Oktober habe ich ja einen Termin bei der Endosprechstunde im Endo-Zentrum der Uni-Klinik in Gießen... ich hoffe, dass ich dort evtl. mehr erfahren werde, auch zu ggf. anderen Therapiemöglichkeiten.

Was genau ist diese "Schmerztherapie" was macht man da und wo macht man das?  

Ist halt alles momentan nicht so einfach :( 

 

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Ich würd den Psychiater
Ardanwen

Ich würd den Psychiater auch drauf ansprechen, und am Besten auch von dem attestieren lassen...mit dem Kindheitstraum und den Delphinen kann da evtl sogar positiv sein, erzähl den Ärzten davon :-)

Mit dem Flug das is so ne Sache, kann gutgehen, weil du dich darauf freust, oder auch schief...vllt. hilft da aber ja auch das Gespräch beim Psychiater, um Klarheit zu schaffen. Und evtl hilft dir auch ein Medikament bis dahin.

 

@ Mandarina:

Cipralex ist ein AD, auch unter dem Namen Citalopram bekannt (hatte ich auch mal ne Zeitlang genommen, bis mein Körper darauf nicht mehr angesprochen hat).

Es bewirkt im Gehirn (wie übrigens viele AD niedrig dosiert), dass die Nervenleitsysteme, die ja auch Schmerzen weiterleiten, blockiert werden und es bewirkt auch, dass "gute" Botenstoffe, die für Wohlgefühl usw sorgen (z.B. Serotonin), länger im Gehirn an den richtigen Stellen bleiben und dort ihre "Wohlfühl-Stoffe" länger abgeben können. Somit ist im Gehirn der Schmerz erstmal blockiert bzw teilweise blockiert und man hat länger was von den "Wohlfühl-Stoffen".

Mal ganz einfach erklärt ;-)

Viele Endo-Patienten haben ja chronische Schmerzen, wenn über einen längeren Zeitraum keine richtige Behandlung der Schmerzen erfolgt, bildet das Gehirn ein sog. "Schmerzgedächtnis", also schon bei geringen Schmerzen "erinnert" sich das Schmerzgedächtnis daran, wie stark die Schmerzen sein können und produziert ständige Schmerzreize an den Nervenleitsystemen im Rückenmark und Gehirn, die dann in uns den Schmerz auslösen. Und da greift dann eben das AD.

Zum Thema Schmerztherapie:

Ich mache schon seit einiger Zeit aufgrund eines schweren Unfalls Schmerztherapie. Anfangs war es bei einem niedergelassenen Anästhesisten, wo ich medikamentös behandelt wurde. Bis hin zu Opiaten...das half leider alles irgendwann nicht mehr und ich war gegen die meisten Mittel resistent bzw hatte mega Nebenwirkungen.

Dann hat mein Osteopath die Schmerztherapie "übernommen", er behandelt mich ca. 1 x die Woche mit Akupunktur, Osteopathie usw.

Vorher war ich ca. 4 x die Woche beim Krankengymnastik und Ergotherapie (wegen dem Unfall), das half aber nicht mehr, weil mein Gehirn wie oben beschrieben, nach ca. einem Jahr ständigen starken Schmerzen ein Schmerzgedächtnis gebildet hat.

Zusätzlich war ich alle 3-4 Wochen in psychologischer Behandlung, wir haben dann mit Verhaltenstraining an der Schmerzverarbeitung gearbeitet.

Leider hat sich meine Situation durch meine Arbeit (40-45 Std-Woche) und durch die weiter andauernden ständigen Schmerzen (durch den Unfall, mittlerweile seit über 2 Jahren) nicht verbessert, im Gegenteil, ich hatte dann noch die Diagnose Endo dazu, wodurch sich dann auch mal endlich die anderen Schmerzen, die ich schon ewig hatte, erklären ließen.

Jetzt war ich vor einem Monat für 4 Wochen in einer teilstationären multimodalen Schmerztherapie, in einer Schmerztagesklinik (angegliedert an ein Krankenhaus).

Dort hatten wir (insg. 5 Patienten) jeden Tag ca. 7 Std "Programm", täglich bestehend aus Einzel-und Gruppengesprächen bei Psychologen und Ärzten, leichte sportliche Aktivität (Nordic Walking und Aquagymnastik), Krankengymnastik je nach Erkrankung, Kunsttherapie (Malen als Ablenkung von den Schmerzen), Medizinische Information (über Schmerzen allgemein, Entstehung, Behandlungsmöglichkeiten usw.) usw.

Mir hat das viel gebracht. Ich wusste zwar schon durch med. Vorkenntnisse, meine Psychologin und die bisherigen Behandlungen eine Menge, aber ich konnte da auch nochmal viel für mich mitnehmen.

Es bieten einige Krankenhäuser sowas an, es muss allerdings eine "übergreifende" Behandlung sein, also multimodal, da man ansonsten eben "nur" von einem Arzt oder "nur" von einem Psychologen bzw. "nur" von einem Krankengymnasten betreut wird. Da weiß der eine nicht, was der andere macht - in so einer Therapie arbeiten alle Abteilungen zusammen und erreichen das optimale Behandlungsprogramm für den Schmerzpatienten.

Für "daheim":

Vielen hilft aber auch schon eine entsprechende medikamentöse Schmerztherapie, die dann bei einem darauf spezialiserten Anästhesisten stattfindet. Dann wie gesagt, Akupunktur (die muss allerdings selbst gezahlt werden, außer bei Migräne und Rückenschmerzen), Heilpraktiker, Homöopathen, Osteopathen (meistens alles Selbstzahler-Leistungen), die auch Schmerztherapie anbieten.

Dann eben noch die psychologische Schmerztherapie, die am Verhalten und Umgang mit dem Schmerz arbeitet, es gibt bei vielen Psychologen auch "Schmerzgruppen", wo man sich mit Betroffenen austauschen kann und in der Gruppe therapiert wird.

Wenn ihr noch Fragen habt, gerne :-)



Unklarheiten ?.....
marlen

Hallo Mella,

du musst noch im August zur ARGE, wenn dein Vertrag zum 30.11. endet.

Mindestens 3Mon. vorher muss man sich dort gemeldet haben,

nicht erst wenn du im Dezember arbeitslos sein solltest, wie

die Ärztin das beim MDK scheinbar gesagt hat.!!!!!

 

Das ist Wichtig! sonst verlierst du den Anspruch  auf

ALG .... bzw es gibt Einschränkungen.

 

 

 

Verlass dich bei den rechtlichen Angelegenheiten nicht auf die Aussagen der Ärzte,

das ist nicht ihr Gebiet und  damit kannst du schwere Probleme bekommen.

Ebenso dein HA der das KG im Voraus bescheinigt ...

Dein Arzt kann auch nicht entscheiden , ob du diesen Urlaub 

nehmen kannst während du krank geschrieben bist.

 

 

Mit dem Urlaub- da würde ich auf keinen Fall 

hinfliegen , ohne Einverständis der KK , wenn du dann

noch krankgeschrieben sein solltest.

 

 Meines Wissens nach wird das KG bei Urlaub im Ausland nie gezahlt,

 trotzdem brauchst du eine Genehmigung, denn sonst kann es richtig

problematisch werden, das kann zur Folge haben, das du nicht 

krankenversichert bist  - und das dein KG Anspruch auch für später

erlischt.

Da brauchst du eine 100 % sichere Rechtsauskunft , und das sollte 

schriftlich genehmigt sein...

Was die Ärzte da sagen oder befürworten ist NICHT ausschlaggebend ,

die KK kann dennoch NEIN sagen. 

Das wird sie ziemlich sicher tun...

 

Dabei kannst du dich nicht auf die Empfehlung deines HA verlassen,

er kann es nur unterstützen , ebenso der Psychiater.

 

Zudem brauchst du eine rechtliche Fachberatung, bezüglich 

der LFZ , den der AG wird nicht unbedingt die 2te LFZ 

ungeprüft auszahlen, denn die Diagnose gab es ja schon mal im Mai

und das kann dazu gezählt werden.

Zudem hast du leider eine Bescheinigung abgegeben , das

die vielen Krankheitstage mit der Endo zusammen hingen, auch das

ist nicht unbedingt ein Vorteil.

 

 

Der AG scheint das überprüfen zu wollen ob sie nochmals zahlen müssen und

es gibt da zu viele Unklarheiten.

 

wie die Krankschreibung am 3.8 . .... bis auf weiteres ??

das heisst nicht unbedingt , das du am Samstag + Sonntag gesund warst!

 

Die neue KM ab 8.8. hatte die denn eine echte dritte Diagnose?

Das ist die Frage was da aus dieser Kreislauf/ Herz Diagnose

genau "gemacht" wird.???wenn es überprüft werden sollte...

Deswegen solltest du dich schnell um rechtliche Unterstützung bemühen,

VDK oder Anwalt...

 

Mit dem Urlaub ,  in der Situation - rechtlich-  kann das

nach hinten los gehen , VORSICHT.

 

Der Arzt kann auch ein Attest austellen, das diese Urlaub nicht genommen werden kann,

damit du das Geld   zurück bekommen kannst.

 

Wenn du wieder arbeitest , die Woche davor, ist es überhaubt klar

das der AG den Urlaub noch genehmigt? Denn auch da gibt

Stolpersteine.

Nach dem ganen Ablauf scheint eher der AG dabei zu sein,

das alles abzuprüfen?!

 

Du musst noch bis ende August zur ARGE , da du einen zeitlich begrenzten

Vertrag hast und sonst da deine Ansprüche verlierst.

Dann würde ich dir dringend raten Arbeits, Sozial rechtliche - sehr gute Unterstützung

zu holen.

 

Siehst du noch eine Chance das dein Arbeitgeber , doch deinen Vertrag verlängert oder auf unbefristet geht?

 

 

Alles Gute Marlen 

 



@ Marlen: Deswegen hatte ich
Ardanwen

@ Marlen: Deswegen hatte ich Mella ja auch geraten, sich an den VDK zu wenden mit ihren Problemen. Die wissen, was sie in solchen Fällen zu tun haben und kennen die Rechtslage, stellen sogar einen Rechtsanwalt, wenn man Rechtsschutzversichert ist :-)

Ich hab um halb 12 nochmal einen Termin da, weil ich in einer ähnlichen Situation bin.

Drückt mir die Daumen :-)



Hallo Marlen, also, erstmal
mella859

Hallo Marlen,

also, erstmal Danke, dass du dich mit meinem Problem beschäftigt hast... leider muss ich dir in einigen Dingen widersprechen...

Also, zur ARGE muss ich schon mal überhaupt nicht... Dort geht man hin, um ALG 2 zu beantragen, im Volksmund auch Hartz IV genannt... Ich muss mich spätestens am 01.12. bei der Agentur für Arbeit melden, um meinen Antrag auf Arbeitslosengeld zu bekommen. Denn arbeitssuchend bin ich schon lange gemeldet, denn das man sich bei einem befristeten Vertrag spätestens 3 Monate vorher melden muss weiß ich - Ich habe selber fast 1 Jahr bei der Agentur für Arbeit gearbeitet Wink 

Das mit der LFZ, das werden wir sehen... Ob die KK meinem AG mitteilt, dass es anzurechnende Vorerkrankungen gibt... Wenn ja, bekomme ich eben KK, sehe da jetzt nicht so das Problem, wieso ich da rechtliche Schritte, bzw. Beratungen einholen sollte?

Die Krankschreibung war vom 2.8. bis zum 5.8. und ab dem 8.8. gab es eine neue Erstbescheinigung mit neuer Diagnose, die im Mai noch nicht bekannt war... 

Dass mir der AG bezüglich des Urlaubs Steine in den Weg legt denke ich eher nicht. Bei uns geht das alles relativ locker und kurzfristig zu, könnte beispielsweise am selben Morgen noch anrufen um mir für den Tag frei zu nehmen... Hinter den Prüfungen mit MDK etc steckt derzeit die KK, das hat sie selbst zu mir gesagt...

Ich werde jetzt erstmal bei der KK anrufen, um mich zu erkundigen, was in dem Fall wäre, wenn ich während der Zeit noch AU sein sollte...

LG, Mella 

--

Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorbei zieht.

Leben bedeutet zu lernen, im Regen zu tanzen.



So, ich habe eben mit meiner
mella859

So,

ich habe eben mit meiner KK telefoniert. Habe nachgefragt, was wäre, wenn ich noch weiter als bis zum 18.09. krank geschrieben sein sollte, da wir am 26.09. in den Urlaub fliegen. Da wir in die Karibik fliegen, befinde ich mich außerhalb des Geltungsbereiches des SGB, demnach hätte ich während der 2 Wochen Urlaub keinen Anspruch auf KG. Das wäre mir allerdings egal, denn wenn ich den Urlaub stornieren würde, hätte ich definitiv mehr Einbußen, als die 2 Wochen kein Geld zu bekommen...

Aber grundsätzlich wäre es nach Angaben der Dame von der KK möglich, dass ich meinen Urlaub antrete, gerade, da ich mir ja kein Bein gebrochen habe oder so, sondern derzeit unter psychischen Problemen leide, und es nach ihrer Auffassung mir wohl gut tun würde, wenn ich mal raus kommen würde etc.

Das ich eine Genehmigung von einem Arzt brauche hat sie mit keinem Wort erwähnt... Ich warte jetzt einfach ab und lass es auf mich zu kommen... Vllt geht es mir ja Ende nächsten Monats auch schon besser, dass ich gar nicht weiter krank geschrieben bin, und meinen Urlaub normal antreten kann... Sie meinte auch, dass es mir vllt nach dem Urlaub ja auch besser geht, dass ich dann wieder voll durchstarten kann, das müsste man eben probieren, und wenn nicht wäre das ja nun auch nicht schlimm, dann müsste ich mich eben wieder krank schreiben lassen.

Sie meinte auch, ich soll mich dann einfach bis zum 25.09. krank schreiben lassen und ab dem 26.09. dann meinen Urlaub antreten - da musste ich ihr erstmal erklären, dass das bei uns nicht geht... Zwischen Krank und Urlaub muss man mindestens einen Tag gearbeitet haben ;D Ich denke ich würde dann die eine Woche vorm Urlaub versuchen, "normal" zu arbeiten. Wobei sie auch meinte, dass es möglich wäre, dort schon eine Wiedereingliederung zu machen, die dann eben durch Urlaub unterbrochen würde, denn ich meinte auch... nach so langer Krankheit 1 Woche arbeiten und dann gleich 2 Wochen Urlaub... Ist ja auch nicht so toll... Aber da meinte sie, dass das eben halt so ist, eine Krankheit kann man ja nicht voraussehen und die fängt eben irgendwann mal an und endet auch mal, dass jetzt in meinem Fall dann eine Woche später der Jahresurlaub geplant wäre... ist zwar vielleicht schon ein bisschen komisch, aber ist eben nun mal so... 

Aber grundsätzlich hätte die KK nichts dagegen, ich bekomme während der Zeit eben nun  kein Geld. Das war ja für mich jetzt erstmal die grundlegene Frage, OB es überhaupt möglich wäre.

Datum, Uhrzeit und Name der Dame hab ich notiert ;) 

--

Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorbei zieht.

Leben bedeutet zu lernen, im Regen zu tanzen.



Liebe Mella, es freut mich
Ardanwen

Liebe Mella,

es freut mich für dich, dass du heute soviel "gutes" erfahren hast, hört sich ja mal positiv an mit KK und Urlaub.

Bei mir hat der VDK heut wieder etwas Hoffnung geweckt, die kämpfen weiter für mich, bin mal gespannt, was die KK dazu sagt, wenn sie jetzt nochmal einen Widerspruch bekommen und ob sie nun endlich mein Krankengeld weiterzahlen oder nicht.

Hab heut wieder Kisten geschleppt und Möbel gerückt/auseinandergebaut, jetzt bin ich k.o....eigentlich soll ich sowas auch garnicht machen, aber is grad keiner da, der helfen kann beim Umzug, alle am Arbeiten tagsüber...und dann liegen zwischen alter und neuer Wohnung noch ca. 70 km, da kann man nicht eben mal so "rüberfahren", muss immer alles geplant werden. Am Do gehts weiter, morgen is hier "einräumen" angesagt, hab heut wieder viele Kisten mitgebracht bei der Herfahrt.

Wünsch dir weiter gute Nachrichten :-)



Hallo Ardanwen, ja, hat mich
mella859

Hallo Ardanwen,

ja, hat mich auch überrascht, das Telefonat mit der KK. Aber die war diesmal total nett... Mal schauen, falls es wirklich dazu kommen sollte, dass ich während der AU fliege... Vllt. fällt dann ja doch noch jemandem ein, dass er meckern könnte... -_- ;D

Wieso genau weigert sich denn bei dir die KK derzeit dir KG zu zahlen?? Drück dir die Daumen, dass der VDK was positives erreicht! 

Mach ja nicht zu viel & übernimm dich nicht! So ein Umzug ist ja immer schon Stress genug...

Die guten Nachrichten wünsch ich dir natürlich auch! :) 

--

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Hallo Mella, die KK weigert
Ardanwen

Hallo Mella,

die KK weigert sich momentan, mir länger als noch bis Anfang September KG zu zahlen, da sie der Meinung ist, wegen der Erkrankung, die jetzt auf meiner AU steht, war ich schonmal fast 1 1/2 Jahre krankgeschrieben.

2009 hatte ich ja den Unfall, dabei habe ich mir mehrere schwere Knochenbrüche zugezogen und konnte fast 1 1/2 Jahre nicht arbeiten gehen.

Nun war es damals so, dass der Arzt im KH, wo ich notoperiert wurde und dann auch 3 Wochen stationär war, auf die 1. AU AUCH die Diagnose "Depression" und "Asthma" geschrieben hatte - nachdem er mich gefragt hatte, bei der Aufnahme und vor der OP, ob bei mir Vorerkrankungen bekannt seien und ob ich Medikamente nehme. Ja, Depression und Asthma, für beides nehme ich Medikamente, war meine Antwort.

Wieso und was das nun mit dem damaligen Unfall zu tun hatte und warum das auf der AU aufgetaucht ist damals, weiß keiner. Es führte ja nicht zu der langen Arbeitsunfähigkeit, die war einzig und allein durch die schweren Verletzungen bedingt, konnte mich ca. 1 Jahr kaum bewegen und hatte wahnsinns Schmerzen.

Nur reitet die KK jetzt darauf rum, weil auf allen folgenden Auszahlscheinen natürlich immer schön stand "Diagnose: wie Ihnen bekannt/wie vorher"...also wurde fälschlicherweise IMMER die Depression und das Asthma mit reingenommen, fast 1 1/2 Jahre lang.

Natürlich behauptet die KK jetzt, dass ich nur noch einen Restanspruch auf KG habe, da mein Arzt mir jetzt wieder ZU der Diagnose Endo auch Depressionen draufgeschrieben hat, weil es psychisch ja so belastbar sei, meinte er.

Dummerweise hat er damit genau das erreicht, was ich jetzt habe: Kaum noch Anspruch auf KG!!!

Jetzt versucht der VDK, zu beweisen, dass damals bei dem Unfall die Depression nur als "Vorerkrankung" fälschlicherweise mit auf der AU erschienen ist - sie hatte ja wie gesagt nicht dazu geführt, dass ich AU wurde, das war der Unfall!

Ich hoffe, der VDK kann das klären, sonst hab ich echt ein Problem - ich muss mich dann ab Anfang September arbeitslos melden, bin aber momentan noch nicht arbeitsfähig -  da ich noch zuviele Schmerzen habe und zuviel mit der neuen Hormontherapie am kämpfen bin und psyschisch dauernd Hochs und Tiefs habe. 

Ich bin ja drauf angewiesen, dass ich eine neue Stelle finde, da mein alter Vertrag abgelaufen ist. Bin dann auch gleich mal endlich zu meinem Freund gezogen, wir führen seit fast einem Jahr eine Wochenendbeziehung, wegen meiner alten Arbeitsstelle.

Wenn ich mich nun bewerbe, will ich ja auch "gesund" sein, um die Probezeit zu überstehen. Wenn ich da dann andauerd ausfalle, wegen Schmerzen oder weil ich mega Nebenwirkungen von den ganzen Medis hab, die ich nehmen muss, denke ich nicht (das Arbeitsamt übrigens auch nicht), dass ich irgendwo die Probezeit überstehen würde. Also besser mal noch einige Zeit krankgeschrieben, Psychotherapie, evtl nochmal psychosomatische Klinik usw.

Klar wärs mir lieb, wenn das schnell ginge mit Arbeit, hatte gehofft, im September...aber ich muss erstmal was passendes finden, 25-30 Std/Woche usw.

Meine Sachbearbeiterin beim Arbeitsamt ist derselben Meinung wie meine Arzt und auch ich. Es bringt mir nichts, wenn ich "gesundgeschrieben" bin und "richtig" arbeitslos, obwohl ich garnicht gesund bin.Vorallem hab ich auch ein Problem mit dem Autofahren, erstmal durch meine Verletzungen (Arm und Lendenwirbelsäule) und dann hab ich durch den Unfall ne Angststörung entwickelt auf alles, was mit Geschwindigkeit zu tun hat. Fahrradfahren, schneller reiten, Autofahren usw. Deswegen fällt es mir auch schwer, jetzt so oft hin- und herzufahren wegen dem Umzug...mehr als 1-2 x die Woche schaff ich das nicht, vorallem wenn ich an einem Tag soviele km fahren muss (gestern z.B. warens ca. 200 km an einem Tag). Für meine neue Arbeitsstelle gilt das gleiche, nur im Umkreis von 20-30 km kann ich suchen, da ich täglich weiter aufgrund der Verletzungen und der Angststörung nicht mehr fahren kann.

Und das braucht Zeit, eine geeignete Stelle zu finden und weiter an meiner Genesung zu arbeiten - und bis dahin wollte mich der Arzt eigentlich auch krankschreiben und ich hoffentlich im KG-Bezug bleiben. Wenn ich doch ins Arbeitslosengeld falle, schreibt mich der Arzt vorerst auch weiter krank.Dann "blüht" mir wahrscheinlich auch bald ein Besuch beim MDK...



  Hallo Ardanwen,  oh man,
mella859

 

Hallo Ardanwen, 

oh man, du Arme… Da ist es bei dir derzeit ja auch alles andere als rosig… -_-

Dass sich die KK so quer stellt… Das ist doch total das Unding… Ich hoffe wirklich, dass der VDK da für dich was erreicht… Ich mein, das kann doch nicht angehen… Einem durch ein, wie ich denke, Missverständnis, solche Probleme zu machen… Ich denke einfach der Arzt im KH damals, hat diese Diagnosen einfach mit auf deine Krankenakte geschrieben, einfach, damit sie es wissen… Und eine übereifrige Krankenschwester hat es dann mit auf die AU-Bescheinigung getippt, eben weil sie es vllt. auch nicht besser wusste und ihr niemand gesagt hat, dass es sich um die beiden Diagnosen "nur" um Hintergrundinfos sozusagen handelt… Denn ich meine, dass ist ja auch eigentlich jedem einleuchtend, dass nach einem Unfall, sowas zwar natürlich vorkommen KANN, aber doch nicht gleich während der KH-Zeit, OP etc.!? Die KK sind einfach danach aus, Geld zu sparen wo es geht… Solang man die nix kostet ist doch alles okay… Aber es ist auch immerhin schon mal ein Pluspunkt, dass deine Arbeitsvermittlerin dort Verständnis hat und die Lage auch versteht… Das ist leider nicht immer so… Hat sie denn vllt. auch schon mal sich mit der KK auseinander gesetzt? 

Viele Möglichkeiten bleiben ja dann nicht mehr… Falls du kein KK mehr bekommen solltest… Hartz IV!? 

Dass du gesund sein willst wegen Probezeit etc ist ja natürlich auch verständlich… Darf ich fragen, in welchem Bereich du arbeitest? Einen Antrag beim Versorgungsamt hast du ja jetzt gestellt oder? Ich denke, es wäre einfacher, wenn du einen GdB hättest (Ausfallzeiten etc. werden dann, so wie ich es bisher kenne, nicht wirklich eng gesehen) 

 

Ich wünsch dir auf jeden Fall, dass der VDK das hinkriegt…!!! <3

 

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Danke :-) Ja, genauso will
Ardanwen

Danke :-) Ja, genauso will der VDK das auch begründen :-)

Ich bekomm erstmal ca. 12 Monate Arbeitslosengeld, wenn ich weiter krankgeschrieben bin, nach Paragraph XY (die ham da ja so Vorschriften :-)), ergänzend dazu dann ALG II.

Da ich bis vor 6 Monaten noch als Azubi beschäftigt war und da natürlich nicht sehr viel verdient hab und das ALG sich aus den letzten 12 Mon. berechnet wird, wird das nicht viel sein...also ALG II dazu, um Miete usw abzudecken.

Ich bin Industriekauffrau und will auch gerne weiter in dem Bereich bleiben, wenns geht, Bereich Buchhaltung oder Personal.

Aber da was passendes zu finden, garnicht so einfach.

Ich schick den Antrag für GdB ans Versorgungsamt die nächsten Tage raus, ich muss erstmal die ganzen Ärzte angeben und die Krankenhausaufenthalte aufführen, das is ne Arbeit, genaue Daten usw raussuchen...nerv...dann schick ich das Ende der Woche weg.

Das Problem kann nur sein, wenn ich mich irgendwo bewerb und dann auf meine Gesundheit und evtl Schwerbehinderung (wenns dann genehmigt wird) zu sprechen komm, kanns sein, dass ich mir damit mehr Steine in den Weg leg als gut ist - viele Arbeitgeber sind ja eher "abgeschreckt", wenn jemand sagt, dass er so viele Ausfallzeiten usw hat aufgrund gesundheitlicher Probleme...wunderbare Situation...naja, von den bisherigen Bewerbungen hab ich bis auf einige Absagen auch noch nichts gehört, mal abwarten. Ich bewerb mich weiter...

 

 



Ja genau, also nach einer
mella859

Ja genau, also nach einer betrieblichen Ausbildung hast du den ganz normalen Anspruch auf Arbeitslosengeld... Stimmt, wenn du erst aus der Ausbiludng kommst ist es in der Regel nicht sehr viel, da das ALG in etwa 60% beträgt und sich aus dem Gesamtdurchschnitt der letzten zwei Jahre berechnet... (KG wird also auch mit einberechnet) Aber wie du schon sagtest, hast du dann natürlich die Möglichkeit, als "Aufstocker" zusätzlich ALG II zu beantragen. Jedoch gibt es da eigentlich ein Problem... Wenn du weiter krank geschrieben bist, stehst du dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung - das ist Voraussetzung für den Bezug von Arbeitslosengeld. Die Agentur für Arbeit ist ja sozusagen dein AG während der Zeit der Arbeitslosigkeit - das heißt du bekommst im Falle einer Erkrankung auch maximal die 6 Wochen LFZ und danach wäre wieder KG angesagt... Hast du das mit deiner Vermittlerin besprochen? Vielleicht machen sie bei dir eine Ausnahmeregelung? Ich weiß nicht inwiefern das im Ermessensspielraum der Vermittler liegt... Nur weiß ich es so (habe ja fast 1 Jahr bei der Agentur für Arbeit gearbeitet), dass man im Falle einer Krankheit auch nicht als arbeitslos aufgenommen wird, da man ja wie gesagt dem Arbeitsmarkt gar nicht zur Verfügung steht...

Das glaub ich, dass es nicht so einfach ist etwas zu finden... Ich schau ja auch immer schon mal nach einer Stelle, mein Vertrag läuft ja voraussichtlich Ende November aus... Ich bin Fachangestellte für Bürokommunikation (Bürokauffrau)... Da etwas zu finden hier in der Gegend ist leider auch nicht so leicht... Und da ich im öD gelernt habe, und bisher auch nur im öD gearbeitet habe, würde ich natürlich auch gerne im öD bleiben... Das ist nämlich auch mit einem GdB einfacher! In der freien Marktwirtschaft kommt das natürlich nicht so gut an - da hast du Recht. Viele Firmen zahlen ja lieber diese "Strafgelder" anstatt einen Angestellten mit Behinderung einzustellen. Ist ja auch nachvollziehbar, für uns allerdings etwas ungünstig. Hast du denn mal geschaut, ob du vllt. im öD unterkommen könntest? Ich meine, Buchhaltung/Personalwesen, da könntest du doch sicher irgendwo unterkommen...

Soweit ich weiß, musst du bei deiner Bewerbung nicht angeben, dass du einen GdB hast. Ist glaub ich genauso ne Sache, wie wenn gefragt wird ob man schwanger ist... Rede da nochmal mit deiner Vermittlerin drüber...  

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Wie mir gesagt wurde,
Ardanwen

Wie mir gesagt wurde, bekomme ich weiterhin erstmal ALG I und ergänzend II, auch wenn ich weiter krankgeschrieben wäre...aber ich will eigentlich garnicht in den ALG-Bezug fallen, das hatte ich schon oft genug und es ist total "menschenunwürdig", außer, man hat Glück und einen verständnisvollen und netten Sachbearbeiter...aber das Glück hatte ich bisher leider nicht.

Im Gegenteil, ich wurde teilweise behandelt, als wär ich ein "Schwerverbrecher"...und mir wurde teilweise auch mit fadenscheinigen Ausreden (es würden Belege fehlen, die ich schon Wochen vorher per Einschreiben mit Rückschein eingeschickt hatte) mein Geld nicht rechtzeitig ausbezahlt...ich war mal ne Zeitlang fast jeden Tag auf dem Arbeitsamt und dann auf der ARGE, weil ich ständig Probleme mit denen hatte...manchmal glaub ich, dass das an mir liegt, dass ich bei allen Ämter und Anträgen immer soviel "Glück" hab...

Naja, egal, wie gesagt, mir wurde das so erzählt...und mir wurde dann gesagt, damit ich weiter krankenversichert bin, muss ich mich nach der Aussteuerung aus der KK beim Arbeitsamt melden...mach ich dann auch...Bescheid wissen die schon...nur hoff ich wie gesagt, dass mir das noch einige Wochen/Monate erspart bleibt und ich nahtlos vom KG in ein Arbeitsverhältnis übergehen kann.

Ich schau schon immer auf Gemeindeverwaltungen oder bei Krankenhäusern usw, ob die jemanden für allgemeine Verwaltungstätigkeiten oder Personal/Finanzen suchen. Leider bisher nix, außer vor 3 Wochen ne Stelle beim Amtsgericht, da hab ich aber noch nix gehört von meiner Bewerbung.

In der Bewerbung muss ich es nicht angeben, aber spätestens beim Vorstellungtermin...sonst gilt das als unehrlich und Falschangabe...und da kanns halt auch nach hinten losgehn, meinte auch meine Vermittlerin.

Könnte sein, dass der Arbeitgeber Interesse an mir hat, aber dann ablehnt, wenn er von den gesundheitlichen Einschränkungen hört...deswegen will ich mir von vorneherein eher Stellen suchen, die nicht mehr als 30 Std /Woche haben, das würd ich wohl auf Dauer eher schaffen, als 40 Std.

Ich wart jetzt mal ab, was der VDK erreicht. Ende August/Anfang Sept. muss ich mich eh nochmal beim Arbeitsamt melden, da ich mich dann ummelde. Da frag ich dann nochmal genauer nach. Vielleicht hat sich das bis dahin auch alles geklärt mit der KK.

Bin grad schonwieder am Räumen, Kisten auspacken usw. Jetzt is mal Pause, bis mein Freund heimkommt, dann gehts weiter mit Möbeln.

 



Achja... Mein Fehler... Du
mella859

Achja... Mein Fehler... Du bist ja dann ausgesteuert... Das ist dann was anderes, das sind so Spezi-Fälle... Hab ich nie gern gemacht... :P

Ich weiß genau, wie du dich fühlst... Ich fand es damals auch ganz schrecklich, als ich mich nach meiner Ausbildung arbeitslos melden musste... Ich hab über 160 Bewerbungen geschrieben & meine Vorstellungsgespräche ließen sich sogut wie an einer Hand abzählen... :/ Das ist natürlich auch nochmal zusätzlich belastend dann... Ich wünsch dir viel Glück, dass du bald was findest - vllt. ist es ja ein gutes Zeichen, dass du bisher vom Amtsgericht nichts gehört hast - ich würde es dir wünschen! :)

Das hab ich ja bald auch noch alles vor mir... Derzeit hab ich aber noch nicht so die Kraft mich jetzt wieder um Bewerbungen etc zu kümmern... Da möchte ich mir noch ein bisschen Zeit lassen, ich weiß ja 1. noch nicht, ob ich nicht vllt. doch eine Verlängerung meines Vertrages bekomme und 2. ist derzeit eh alles ein bisschen schwammig... Sind auch am überlegen, ob wir uns vllt. beruflich anders orientieren wollen, wegziehen etc... Und zudem sind die Angebote hier in der Umgebung eh nicht gerade groß... Nicht mehr Vollzeit zu arbeiten habe ich mir auch schon überlegt - Denke, dass das positiv für mich wäre. Derzeit habe ich ja eine 40h Woche und muss täglich insgesamt noch 2h für Hin- und Rückfahrt zurechnen - das schlaucht ganz schön, und wenn man gesundheitlich eh angeschlagen ist, ist es eine ziemlich große Belastung... Da hätte ich, wenn ich hier in der Nähe einen Job hätte, am Ende mit weniger Stunden wohl fast genauso viel Geld wie jetzt, da ich mir ja die 200-250 Euro Spritkosten sparen würde...

Ach man, alles Käse... Vor dem eventuellen Ganz zum Arbeitsamt grauts mir auch, ich habe ja da gearbeitet... Und sich dann bei den ehemaligen Kollegen arbeitslos melden - finde ich total unangenehm! :/

Vorhin hatte ich einen Anruf in Abwesenheit - von der KK... Ich befürchte ja schon wieder schlimmes... Habe dann zurück gerufen, sie wussten allerdings nicht, wer mich versucht hat anzurufen, eventuell meine "Gesundheitsbearbeiterin", so hat die Frau das am Telefon gestern glaub ich genannt... Wenn die mir jetzt doch erzählt Urlaub geht nicht etc... Die sollen mich einfach in Ruhe lassen, hab derzeit schon genug um die Ohren -_-
Bin jetzt grad auf der Suche nach einem Gastroenterologen, da ich ja demnächst noch eine Magen- und Darmspiegelung machen soll... Befürchte fast, dass ich eine Glutenunverträglichkeit habe... Morgen kann ich bei meinem Hausarzt anrufen und nach den Ergebnis vom Bluttest fragen...  

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Genau, so ein Spezialfall
Ardanwen

Genau, so ein Spezialfall :-D

Ja, deswegen muss/will ich auch ne andere Ausgangssituation diesmal, mich direkt auf Teilzeit/Dreiviertelstellen bewerben usw.

Hier gibts eigentlich schon Stellen, aber die meisten suchen dann "mehrjährige Berufserfahrung" oder schreiben direkt so, dass ich weiß, dass ich dafür noch nicht genug "kann".

Und für Vertrieb brauch ich mich garnicht erst zu bewerben, das klappt garnicht mehr vom Stress her, hab es nach meiner langen Krankenzeit ausprobiert, war vorher nämlich gerne im Vertrieb, kann auch gut Englisch und Französisch, aber nach dem Unfall bin ich "stress-unresistent", das klappte einfach nicht mehr im Vertrieb, weil da Mega-Hektik ist, volle 8 Stunden...und Überstunden sind da "normal", wo ich gearbeitet hab...tgl 30 Min. bis eine Std länger sehen die da als normal an.

Ich wünsch dir auch, dass die dich erstmal bissel "in Ruhe" lassen und nicht wieder eine Hiobsbotschaft nach der andern verbreiten, so wie bei mir.

Wegen der Glutenunverträglichkeit: Ich hab das auch und komme ganz gut damit zurecht. Es gibt mittlerweile sogar im dm und in normalen Supermärkten (Wasgau z.B.) glutenfreie Produkte, auch Mehl usw, das schmeckt alles und ist nicht sonderlich teuer (muss eh immer die laktosefreien Sachen kaufen, da bin ich die Preise gewöhnt).

Ich achte beim Einkaufen sowieso sehr drauf, was in den einzelnen Produkten drin ist, dann gibts überwiegend laktose- und glutenfreie Sachen. Ab und zu "sündige" ich dann mal, jetzt, wo ich daheim bin, macht das auch nix, wenn ich dauernd aufs Klo rennen muss, hab ja Zeit ;-)

 



Ja versteh ich, wie gesagt,
mella859

Ja versteh ich, wie gesagt, ich würde vorwiegend auch lieber nur noch 50-75% arbeiten... Hab vorhin auch mal wieder im Internet geschaut, aber hier gibts nix gescheites... Entweder alles nur über Zeitarbeitsfirmen - nein danke! Oder genau das, was du schon sagtest... mehrere Jahre Berufserfahrung oder die verlangen Dinge, wo ich genau weiß, dass ich das nicht kann... -_- 

Darf ich fragen wie alt du bist? So wie ich das jetzt verstanden habe, bist du ja grad erst frisch fertig mit der Ausbildung, oder? Ich finde, als Berufseinsteiger, ist es nochmal eine Stufe schwerer was zu bekommen... So war es bei mir damals zumindest... Habe ja jetzt immerhin schon knapp 3 Jahre dann Berufserfahrung... Seit März 09 arbeite ich nun schon... Vllt hilft mir das ein wenig bei der höchstwahrscheinlich bald neuen Stellensuche...

Stress vertrag ich auch überhaupt nicht... Kunden etc... Alles nicht so mein Ding... Man sagt ja immer, im öD gibts keinen Stress... PAH - Die Leute wissen nicht, wies zB beim Arbeitsamt zu geht... Habe das nicht verkraftet dort... Habe ja eh einen empfindlichen Magen, musste ständig brechen u hatte am Ende auch so eine Blockade, dass ich gar nicht mehr zur Arbeit konnte... Hab dann ja zum Glück den Job wechseln können...

Die KK hat grad nochmal angerufen - war die Frau, mit der ich gestern schon telefoniert hatte... Sie meinte, sie hätte gestern vergessen mir was zu sagen, und zwar, dass ich dann eine Bestätigung vom Arzt bräuchte... Das er den Urlaub für gut befindet etc... Und sie hätte da jetzt einen Fragebogen zu an mich raus geschickt, dass ich mich nicht wunder, warum ich da jetzt nochmal Post bekomme... Sie meinte aber, der Arzt könne es auch formlos bestätigen. Als ich dann gefragt hab, ob ich dass dann auch kurzfristig einreichen kann (denn bei mir geht es ja um eine Woche sozusagen... in der sich entscheidet ob ich erstmal arbeiten gehe oder weiterhin AU bin, bevor der Urlaub anfängt) meinte sie, das wäre kein Problem... Und auf meine Frage hin, welcher Arzt das ausfüllen müsste, ob es reicht wenn es vom Hausarzt wäre, meinte sie auch, das wäre egal, da wo ich am ehesten dann nochmal hinkomme oder wer es mir am ehesten ausfüllt... Mein Hausarzt wird mir das mit Sicherheit ausfüllen, der meinte ja schon zu mir, dass das nicht gut ist, wenn ich jetzt als daheim bin und ich müsste mal was neues sehen etc...

Ach man, wenn ich wirklich so ne Glutenunverträglichkeit hätte, fänd ich nich so schön... ich LIEBE Dinkel! :/ Backe alles mit Dinkelmehl etc... Das ist ja dann verboten... :( Von den Preisen her ist mir das eigentlich auch egal... Wenn es halt so ist, dann ist es so. Ja genau, derzeit, wo ich daheim bin, ist es auch nicht so schlimm, dass ich nach dem morgendlichen Toast aufs Klo renne... -_- Aber nervig ist es schon, wenns als rumort im Bauch :( 

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Ich bin 27, im Jan. hatte
Ardanwen

Ich bin 27, im Jan. hatte ich meine letzte Abschlussprüfung, seit Mitte Jan. war ich dann im Angestelltenverhältnis beschäftigt.

Ich hatte vorher immer ziemliches Pech mit meinen voherigen Arbeitgebern bzw Ausbildungsbetrieben...einer ging insolvent, hat mich regelrecht "gezwungen", einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben (damals hatte ich grade 6 Wochen Klinikaufenthalt hinter mir), danach war ich arbeitslos.

Dann hatte ich mal in meinen eigentlichen Traumberuf - Pferdewirtin -  einen Ausbildungsplatz, anfangs als Praktikum, aber das wurde immer wieder verlängert und ich vertröstet mit dem Ausbildungsvertrag.

Dann war ich mal wieder einige Zeit arbeitslos, fand dann eine Stelle als Industriekauffrau-Azubi...die ham mich aber nicht angemeldet bei der Kammer. Tolle Wurst!

Wieder arbeitslos, neuer Betrieb hat mich während der Probezeit entlassen - Insolvenz, hätten mich garnicht erst einstellen dürfen...wieder arbeitslos...

Dann mein Betrieb, wo ich jetzt den Abschluss gemacht hab: 2008 fing ich da im 2. Lehrjahr an (weil ich Abi hab und vorher ja schon in dem Beruf mehrere Ausbildungen angefangen hatte, 2009 hatte ich den Unfall, kurz vorm 3. Lehrjahr...dann 2009 bis 2010 wegen den Unfallfolgen ausgefallen, musste ich dann im Herbst 2010 Wiedereingliederung auf "Wunsch" der KK machen...hab dann im Herbst schriftliche Abschlussprüfung und im Jan. 2011 mündliche gehabt...obwohl mir eigentlich das komplette 3. Lehrjahr gefehlt hatte! Ich hab sozusagen nur 1 Jahr "gelernt" und dann meine Prüfung abgeschlossen. Die ich dafür aber gut bestanden hab, die mündliche sogar sehr gut.

Nur jetzt find mal ne Stelle...

 

Soso, also doch ein Attest...lass dir am Besten 2 ausstellen, vom Hausarzt und Psychiater, mach ich auch immer!

 



  Ach herrje, na da warst
mella859

 

Ach herrje, na da warst du ja bisher auch nicht unbedingt mit Glück gesegnet… -_-

Aber das du trotz Krankheit und langen Ausfallzeiten deine Prüfung mit gut und sehr gut bestanden hast ist doch schön, das freut mich für dich! Mit einem guten Abschluss ist es bestimmt auch leichter jetzt, eine Stelle zu finden, als wenn du mit achen und krachen gerade so bestanden hättest! 

Das wird schon… Früher oder später findest du was! :) 

Ja sie wollen jetzt ein Attest haben, für ihre Unterlagen… Naja, sollen sie kriegen…   Ich warte auch erstmal das Gespräch mit dem Psychiater ab, vllt. findet er es ja nicht wirklich sinnvoll, wenn ich fliege - weiß man ja nicht… 

 

 

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Hallo Mella, wie gehts dir
Ardanwen

Hallo Mella,

wie gehts dir denn?

Hab jetzt endlich mal meine ganzen Sachen hier bei meinem Freund, jetzt muss ich nur noch EINE Kiste mit Bürosachen und Unterlagen auspacken, dann ists geschafft. 

In meiner alten Wohnung sind noch Sachen, die zu meinen Eltern müssen, mach ich so nach und nach.

Am Montag hab ich erstmal noch nen Termin bei meiner Psychologin, wegen Angststörung beim Autofahren usw., sie braucht auch noch den Entlassbericht aus der Schmerzklinik.

Hatte gestern wieder mehr Probleme mit meinem Bauch, da zwickts und zwackts überall mal, hab über den Tag verteilt immer wieder Darmkrämpfe und wenn ich dann direkt aufs Klo geh, gehts wieder besser.

Hab mir überlegt, dass ich auf jeden Fall mal hier am neuen Wohnort ins KH gehe, die behandeln auch Endo. Oder evtl sogar mal ins Endozentrum fahre in Wiesbaden, das ist ca. 1 Std entfernt von hier (bzw mich fahren lasse, da ich selbst wahrscheinlich so weit nicht komme mit dem Auto).

Wünsche dir ein schönes WE :-)