45 und Endo?
Anlin

Hallo miteinander

Gibt es hier im Forum auch ältere Endo-Frauen, so wie ich eine bin? Mir wurde erst mit 34 Jahren Endo diagnostiziert, jetzt bin ich 46 und leide immer noch darunter. Die Aerzte vertrösten mich auf die Wechseljahre. Ich bin aber nicht so optimistisch, da auch alle Hormontherapien nichts genützt haben...

Bitte meldet Euch, wenn ihr auch schon «so weit» seid!

Herzlich

Anlin 



45 und Endo
Gitti

Hallo Anlin,

schön dass es Dich gibt! Ich bin auch 46 und weiß noch nicht ganz ob es Endo ist. Ich habe eine totalverrückte ( oder etwa normale) Geschichte?!

Es wird aber eine Darmendo sein, selbst meine HÄ ist sich da sicher. Das geht schon seit 2002 unterbrochen durch den Langzeitzyklus Cerracette ( 4 1/2 Jahre ), danach sofort wieder zyklische Darmblutungen ( wie z.Zt. ). Meine Gyn. FÄ möchte damit nichts zu tun haben, es ist nicht ihr Bereich !

Von der HÄ habe ich nun eine Üwsg. zu Prof. Ebert nach Berlin. Termin 09.01.2012.  Den Rest ( kann gar nicht alles schreiben ) kannst du Dir im Forum anschauen. Kannst mich auch gern wieder anschreiben. Wäre Dir sehr dankbar.

Liebe Grüße, Gitti



45 und Endo
Anlin

Hallo Gitti

Das heisst also, Du hast erst seit 2002 (wenn überhaupt) Endo? Und du hattest mit cerazette Ruhe? Warum hast du sie dann abgesetzt? Ich nehme cerazette seit einigen jahren und konnte erst jetzt den FA davon überzeugen sie nicht mehr nehmen zu müssen, da es überhaupt nichts nützt. (Die SM kommen in immer kürzeren Abständen.) Ausserdem habe ich auch zuerst zwei Kinder bekommen und dann kam vor 13 Jahren erst die Endo.

Mit dem Darm habe ich zum Glück gar nichts, einfach immer wieder extreme Schmerzen. 

Wünsche Dir viel Glück bei Prof. Ebert - habe schon viel positives gehört und er kann dir sicher eine präzisere Diagnose geben.

HG Anlin 

 



Darf ich auch schon? Bin
achso

Darf ich auch schon? Bin fast 43 und es hört einfach nicht auf. Im Gegenteil, hab auch schon gehört, dass es in unserem Alter nochmal so richtig loslegt.

Schmerzen schon immer, Diagnose aber auch erst mit 35. Da können wir uns glatt die Hand reichen.

Hoffe, dass bei der nächsten OP einfach der letzte Rest Eierstock mit wegkommt. Wechseljahre kommen bei mir bestimmt erst mit siebzig oder so;)

lg

Hägar



Hallo Zusammen,  ich Reihe
loki

Hallo Zusammen, 

ich Reihe mich ein. Habe auch Probleme seit ca. 20 Jahren, vor 2 Jahren dann unter anderem  wegen multiplen Myomen in der GM, die nicht zu therapieren waren - LASH. Seither habe ich zwar keine Menses mehr - aber auch weiterhin Probleme (Darm etc.) , die mich nicht glücklich machen. Vorher etliche Kürrettagen, Hysteroskopien, Myomenukleation und div. Behandlungsversuche.

Geduld sage ich mir immer wieder.  Ich lebe mittlerweile mit all diesen Problemen seit Jahren, kann mir überhaupt nicht mehr vorstellen, wie es ist ohne Probleme und Schmerzen zu leben oder dran zu glauben das mit den Wechseljahren vielleicht alles vorbei ist.  Ich bin froh, dass ich in den letzten Jahren endlich jemand gefunden habe, wo ich medizinisch und menschlich prima behandelt werde, das hat mich immer wieder aufgebaut. 

Alles wird Gut!!!!

LG

Schlossherrin 



Hallo, na das ist ja mal
Gitti

Hallo, na das ist ja mal eine tolle Runde !

Das baut auf. Hallo Anlin! Ich habe deshalb mit der Cerracette aufgehört , weil mir es die FÄ so angeraten hat, ich denke wegen der evtl. Nebenwirkungen. ( Sie hat auch nie ein Blutbild gemacht ) Ich dachte dann schon irgendwann selbst dran. Wie lange kann man denn die Pillen unentwegt schlucken ohne Nebenwirkungen?

Habe insges. 3 Kinder . Die ersten zwei waren Kaiserschnitte, der letzte Normalgeburt mit Dammschnitt u.etwas eingerissen . Vielleicht kommt daher Darmendo ? 

L.G.

Gitti



ja halloho ... ich bin 43
Suboptimal

ja halloho ...

ich bin 43 jahre alt, seit jeher immer starke mensis, aber so richtig "ausgebrochen" ist die endo erst mit 40 ! mit 41 gm-op wg. andenomyose, haltebänder, douglas. therapie bisher gm-op, keine pille. nach der op 13mt absolut keinerlei anzeichen mehr von endo !! dann aber, von einem tag auf den anderen zyste, dauerschmerzen. das jetzt seit einem jahr. therapie, 2 wochen duphaston, dann wechsel auf nat.prog creme bis jetzt. keine pille. erfolg : zyste ging weg, dauerschmerzen sind gut im griff.

hoffe ebenfalls auf die WJ, anzeichen der prämenopause sind da, heisst, durchschlafprobleme, keine eisprünge mehr (temperaturmessung), verkürzte zyklen. frauen ohne GM können bis 5 jahre früher in die WJ kommen weil die blutzufuhr zu den eierstöcken eingeschränkter ist. kann, muss aber nicht. 

man sagt das endo eben genau in unserem alter erst so richtig kommen kann weil die eisprünge fehlen ( schon ab 35 möglich ). so hat der körper kein progesteron mehr, dafür mehr östrogen (östrogendominanz) was die endo anheizt. bei mir war genau DAS der auslöser des ausbruches. 

leider oder gmeinerweise gibt es auch fälle wo nach den WJ noch endo weiterbesteht. wie ich es verstanden habe gibt es formen von endo in denen die herde selber östrogenumwandeln und daher eigenständig weiterwuchern :-/ .

anlin, ich kann dich aber evt. trösten. ich habe eine bekannte die ebenfalls NICHT, auf keins der hormone angesprochen hat ( hat alles durch). nun ist sie in den WJ und hat keine dauerschmerzen und endo mehr !!

kopf hoch .... wir schaffen das !!



45 und keine Hoffnung
Anlin

Also ehrlich gesagt, ihr macht mir ja nicht gerade Mut...!

Suboptimal@Das ist ja nur evtl einen Trost, den ich habe - über meinen Arzt  - auch schon von jemandem gehört, bei der nach den Wechseljahren Endo diagnostiziert wurde.

hägar@Ich bin mir nicht sicher, ob ich es jetzt einfach viel ernster und mit weniger Vertrauen auf Heilung hinnehme und mir mit dem Alter mehr Sorgen um Arbeit und Finanzen mache. Denn auch ich habe das Gefühl, es wird immer schlimmer. Aber umgekehrt verträgt man im Alter die Sm auch einfach nicht mehr. Ich habe so etwas von genug, obwohl ich wirklich optimal von drei Aerzten betreut werde. (Hausärztin = Schmerzbehandlung und Akupunktur, FA = Laparaskopien und Beratung und Psychiaterin = Unterstützung bei allen Krisen und Tiefs mit SM, Spitälern, Arbeit...)

Ausserdem habe ich noch 2 Kids im Teeniealter, bin verwitwet und bei jedem Spitalaufenthalt muss ich mich um sie kümmern, weil sie voll Panik haben, dass sie mich verlieren...

Schlossherrin@siehe oben betrf. Betreuung: Ohne meine Aerzte, die ich wirklich suchen musste, wäre ich schon lange nicht mehr arbeitsfähig. Vor allem eine gute Hausärztin, die sich Zeit nimmt und meine Schmerztherapie optimal begleitet (was heisst: Heute muss niemand mehr SM haben), ist Gold Wert! 

Ich habe einfach voll Angst, dass meine SM, die jetzt (trotz meiner 46 Jahren!!!) in immer kürzeren Abständen kommen, irgendwann bleiben und ich mit Morphium (alles andere nützt schon lange nicht mehr) den Rest meines Lebens verbringe. Wo ist da bitte schön die Lebensqualität? Wie macht ihr das?

Trotz allem: Geniesst die Tage - ich versuche es.

LG Anlin 



Hallo Anlin, sorry, dass ich
achso

Hallo Anlin,

sorry, dass ich dir keinen Mut machen konnte...ich habe mit 40 eine Umschulung angefangen, nächste Woche Montag ist die große Abschlussprüfung, danach kommt direkt wieder ne OP. Eine neue Arbeit suchen ist da gerade nicht drin. Bin auch in psychotherapeutischer Behandlung. Und sehr schwer am überlegen, ob ich nicht versuchen sollte, nach der nächsten OP die Rente durchzukriegen. Der Stress fördert ja nicht gerade  eine ruhige Bauchzeit. Die Zeit der Umschulung habe ich mit Zoladex überbrückt, da die anderen Hormone eher das Gegenteil bewirkten.

Respekt vor deiner Leistung, verwitwet, Kinder und arbeiten, das ist schon ein ganz schön großes Paket. Da kann man auch schlecht sagen, mach mal ein Stück langsamer oder weniger. Wahnsinn. Teilweise bin ich froh, dass ich keine Kinder habe, ob ich dafür auch noch die Kraft hätte, ich weiß nicht.

Weiß nicht, ob wir so sehr schmerzempfindlicher werden, der eine Chirurg hat mal zu mir gesagt, wir wären geschulte Patienten, die eher auf den Körper hören. Und ich weiß auch nicht, wie es weitergehen soll mit den Schmerzen, echt keine Ahnung. Aber erst mal wieder ne OP, vielleicht hilft das ja. Niemals die Hoffnung aufgeben, gelle?

LG

Hägar



Hallo Hägär, ich wünsche
loki

Hallo Hägär,

ich wünsche Dir ganz viel Glück und Erfolg für Deine Prüfung und großen Respekt - dass Du in der ganzen Situtation Kraft für eine Umschulung hattest. Auch für Deine OP alles alles Gute. Vielleicht ist ja doch mal Ruhe danach- ich wünsches es Dir. Würde mich freuen von Dir zu hören wie es Dir so ergangen ist. LG 

Hallo Anlin,

tut mir wirklich Leid, daß Dir so ein Schicksal auferlegt wurde. Weißt Du, auch wenn Dir Deine Kinder manchmal Sorge bereiten - es ist doch ein Glück welche zu haben und auch wenn es schwierig ist, sie geben Dir doch immer wieder Kraft um weiterzumachen - durchzuhalten (manchmal ist dies einem auch nicht so bewusst). 

Ich selbst habe auch keine Kinder - manchmal vermisse ich es auch sehr. Wünsche Dir ganz viel Kraft  - du schaffst es!!! Auch wenn es schwierig ist und wir Dir nicht viel aufbauendes berichtet konnten. Du kannst Dich gerne jederzeit melden - wenn Dir danach ist - denn wir müssen zusammenhalten - und reden hilft oft- auch wenn man direkt nicht helfen kann.  

Wir geben alle nicht auf!!!!

LG

Schlossherrin Smile

 



Abschlussprüfung
Gitti

Hallo Hägar,

bin auch mit meinen (noch) 46 Jahren in Ausbildung ( berufsbegleitend ), nur dass ich im Moment keine Arbeit habe. Die Schule natürlich aber auch daran interessiert ist,dass ich schnell etwas bekomme. Bin zweierlei geteilt:  1. mir fehlt der Beruf  2. hab Angst was  mir bevorstehen könnte und wie ich es dem zukünftigen AG sage. Man liest soviel von GM-Entfernung...etc. in unserem Alter. Die Psyche läßt auch zu wünschen übrig.

Ich drück die Daumen für die große Abschlussprüfung!!! Hast es dann geschafft !

 

L.G. Gitti



Hallo Ihr "alten Tanten"!
Mariele

Hallo Ihr "alten Tanten"! Wink

Da gehöre ich dann allerdings auch dazu, bin auch in den 40gern. Habe mit 35 J. mein Kind bekommen. 2 oder 3 Jahre später fingen so langsam die Beschwerden an. Schmerzen immer mal wieder unabhängig von der Mens. Und dann vor ca. 2 Jahren heftigste Schmerzen während der Mens, die Ibus hatten nicht mehr gereicht. Evtl. hatte ich ja schon immer Endo (immer Schmerztabletten gebraucht während der Regel , aber noch im Rahmen), aber nach dem Kaiserschnitt , also diesen besagten 2 Jahren, danach ging es richtig los. Denke, die sectio war auch der Auslöser - könnte sein. Letztes Jahr dann 2 OPs/BS , die erste: Adnexektomie links und Sanierung und dann halbes Jahr später Hysterektomie/LASH und Sannierung Darm, Bauchfell, etc. Stufe IV. Jetzt hangele ich mich mit relativ wenig Schmerzen, aber viel Blasen- und Darmproblemen (Durchfall) so durch. Nehme die Visanne. Keine Ahnung, ob die wirkt....

Habe auch Schiss, dass es nach den WJ (wann immer die auch kommen) , nicht besser wird.

Ich bewundere euch auch, die Ihr Schulung, Job und/oder mehrere Kinder zu versorgen habt - Respekt! Drücke Euch weiterhin die Daumen! Ich als Hausfrau und Mutter eines Kindes, kann dann zur Not an schlechten Tagen mal kürzer treten. Hätte auch manchmal gern 2 Kinder gehabt, bin aber auch glücklich mit einem, und denke öfters: wer weiß, ob ich dass mit Zweien auch so hinkriegen würde...

Ganz liebe Grüße an Euch und Kopf hoch (auch wenns machmal schwer fällt).

Mariele



Hallo Mariele,  und ihr
loki

Hallo Mariele,  und ihr alle in dieser Runde,

wir werden hier immer mehr - tut gut - auch wenn unsere Situation nicht schön ist - zu sehen, das es einem nicht alleine so geht.

Meine Gyn-Katastrophe ging mit Ende 20 los. 2 Jahre totales Chaos - bis ich dann  einen Arzt gefunden hatte, der die richtige Diagnose stellte: submukös gestieltes Myom - ,massivster Hämoglobinabfall - OP, danach hatte ich so 5 bis 7 Jahre Ruhe mittels Pilleneinnahme bis es wieder los ging mit  stärksten Schmerzen, Dauerblutungen etc. Therapieversuche.  Es wurde immer schlimmer anstatt besser - keine Pille half, 2009 dann LASH auch wegen Uterus myomatosis  mit Adhäsiolyse und es war einfach die beste Lösung... nur seither habe ich leider auch keine Ruhe. Schmerzen, Darmprobleme etc.

Hatte jetzt Re-Lapp mit Appendektomie, Adhäsiolyse und Zervixherdentf. Seither geht es mir etwas besser - aber mein Darm meckert weiter.  Ich bin ja willig und versuche mich in Geduld zu üben- manchmal denke ich seit der LASH bin ich so empfindlich geworden mit all den Schmerzen und Symptomen- vielleicht ist es auch das Alter - keine Ahnung- aber es zieht mich ordentlich runter - obwohl ich einen super Arzt habe, der menschlich und fachlich super ist und mir auch immer wieder Mut macht. Seit der LASH habe ich jetzt Darmprobleme - alle Voruntersuchen zeigten nix auffälliges- erst bei der BS  sah man den Darmbefund  klar und ein weiterer Befunde zum abklären gesellte sich auch noch dazu- der mir ganz schön Angst macht - bis ich endlich weis was los ist. Wengistens war die Histo vom Mammaknoten gutartig, der kam auch mal noch schnell vor der OP bei mir vorbei (bin froh das ich wieder scherzen kann !)

Die meisten im Freundes - Familienkreis etc. können dies alles nicht verstehen oder wollen es auch nicht was uns widerfährt und wie wir uns fühlen. 

Ich habe auch einen sehr stressigen Job - und im Moment hängt der gerade am seidenen Faden - die Stimmung ist katastastrophal da ich dieses Jahr schon 2 x ausgefallen bin (1x wegen mass. HWS-Schulter-Armprobleme - die sicher auch ein Teil meiner Gyn-Probleme waren und auch wegen der enormen psychischen Belastung und das 2. Mal wegen meiner Gyn OP). Möchte zur Zeit am liebsten alles hinschmeissen - aber so leicht ist das nicht in unserem Alter einen passenden neuen Job zu finden. Habe die letzten 1,5 Jahre für 2 gearbeitet und meine gesundheitlichen Probleme mit Medikamenten etc. unterdrückt- kein Wunder dass es mich umgehauen hat. Aber anstatt Verständnis zu bekommen (bin auch im medizinischen Bereich tätig) lässt man mich viel Negatives fühlen  - es zählt nur der Job - sonst nix. Sämtliche Menschlichkeit muss man vergessen. Jedenfalls hoffe ich daraus gelernt zu haben - vorallem daß ich mich nie mehr für andere engagieren werde an meinem Arbeitsplatz. Man bekommt nie Dank etc. ... im Gegenteil. 

Aber wie heisst es so schön: Wenn dir eine Tür zugemacht wird - gibt es eine andere die sich für dich öffnet.

Ich wünsche Dir und uns allen weiter viel Durchhaltevermögen. Wir geben die Hoffnung nicht auf: irgendwann werden wir unser Problem gelöst bekommen!

 Und bis dahin werden wir versuchen uns mit Dingen aufrecht zu halten, die uns Freude bereiten. Smile

LG

Schlossherin 



...so viel Optimismus!!!
Anlin

Phh, ich bin echt paff: Wie macht ihr das mit soviel Optimismus. Klar, ich bin auch nicht diejenige, die schnell aufgibt, aber ich finde die Jahre zehren auch an meinem Vertrauen in die Zukunft.

Ich bin wirklich froh, dass ich meine zwei Kids habe und klar, es ist ein zusätzlicher Stress. Andererseits ist meine Tochter nun 19 und konnte mir nach der OP letzte Woche viel Arbeit abnehmen. Das einzige, was ich mir ab und zu wünsche, ist einfach einmal nichts machen zu müssen und damit meine ich vor allem Haushalt und Arbeit.

Ich finde es ganz toll, dass es trotz unserer Krankheit noch einige gibt (Gitti), die sich noch an Neues wagen - das zeigt doch auch wie hoffnungsvoll du bist!

Das Problem ist - da bin ich gleicher Meinung wie du, schlossherrin - dass wirklich nur wenige Menschen verstehen, was für eine gemeine Krankheit wir haben. Ich habe sie seit 13 Jahren. Nachdem ich alle Hormontherapien versucht habe plus Hysterektomie, letzte Woche meine12.OP. Die Meinungen: «Ah, schon wieder, ja da bist du froh, hast du das nun wieder hinter dir», oder «du hast doch so tolle SM-Mittel» oder «hast du glück, hast du so gute Aerzte». «Schön ist jett alles wieder iO.»

Ich finde es verdammt noch mal keine Bagatelle, wenn ich jedes Jahr 5 Wochen mit extrem-SM und einer OP leben muss!

Was die Arbeit betrifft: Auch ich habe mich nach einem schweren Mobbing-Fall umschulen lassen. Bei der letzten OP habe ich zum ersten Mal im Kollegium über meine Krankheit informiert und es haben alle sehr positiv reagiert. Mein neuer Job gefällt mir sehr und ich habe mehr Angst, dass ich nicht mehr arbeiten kann, als dass ich nicht mehr darf. Ich finde es unvollstellbar 24 Std. zu Hause rumzusitzen und mich - vor was? - zu schonen.

Sorry, bin noch in meiner Pro-Wechseljahr-Beschwerden-Phase und ein bisschen am Meckern.

Ich habe mich sehr gefreut, dass ihr so positiv denkt und mir Mut macht - vielen Dank und euch allen- so würden wir hier in der Schweiz sagen: «Hebed enand sorg!»

HG Anlin 

 



ich bin schon 50 und wurde
monikamoon

ich bin schon 50 und wurde vor ca 5 monaten operiert. es wurden mir jeweils ein stück dick-und-dünndarm entfernt. es wurde mir gesagt, daß alles entfernt wurde. meine endozyste-fast 5 cm durchmesser hab ich immer noch. ausserdem schmerzen unter dem bauchnabel herum.

mit dem darm ist jetzt alles wunderbar Smile.  optimal, keine schmerzen und krämpfe mehr.

leider muß ich jetzt wieder die cerazette nehmen um noch verbleibende endo in den griff zu bekommen. mir geht es durch die hormoneinnahme nicht so gut. extreme stimmungsschwankungen.

laut hormonstatus sind die wechseljahre noch nicht in aussicht.

 

 



Ja, ich find das aber ganz
achso

Ja, ich find das aber ganz toll hier, dass es so viele in dem Alter hier gibt. Und danke an euch Lieben, dass ihr mir die Daumen drückt für die Prüfung. Heut in einer Woche ist es so weit.

@Anlin, hast du schon mal eine Reha gemacht? Mir hat das immer sehr gut getan. Gerade dieses mal rauskommen. Nicht einkaufen, Wäsche waschen etc...ich finde ja, Frau müßte automatisch jedes Jahr eine Reha kriegen, hihi.

Ich hatte immer einen sehr stressigen Job, der auch absolut sicher war. Irgendwann hab ich ihn dann hingeschmissen und bin in eine andere Firma gegangen. Da war es wesentlich ruhiger. Allerdings kam dann die nächste OP und ich durfte nicht mehr in dem Beruf arbeiten. So kam das mit der Umschulung. Und ich muß sagen, es ist einfach genial, wenn man merkt, dass man doch noch gar nicht völlig verblödet ist. Es macht auch Spass, neue Sachen zu lernen etc...auch wenn die Prüfungszeit jetzt sehr anstrengend ist. Einen neuen Job zu suchen ist für mich gerade sehr sinnfrei wegen der erneuten OP. Aber wir werden sehen.

Hihi, habt ihr gestern aben die wilden siebziger gesehen? Da hat die Mutter gerade angefangen mit den Wechseljahren und diese Stimmungsschwankungen waren zwar echt übertrieben dargestellt, aber total lustig,weil passend. Mein Schatzi und ich haben sehr gelacht darüber.

Ich finde toll, dass wir doch so viele sind hier. Gefällt mir gut. Die, die endlich ihre WJ haben wollen, aber sie einfach nicht kriegen.

LG an euch alle

Hägar, die am liebsten jeder einen Roman schreiben würde



Hallo, ich bin auch schon 50
Nina Martin

Hallo, ich bin auch schon 50 jahre und habe noch Endo. Im Moment so schlimm wie vor der GM Entfernung und der Enantonebehandlung, obwohl ich Visanne nehme.

Unter Enantone war ich schmerzfrei habe aber während der 6 Monate einen grauen Star am Auge bekommen der auch operiert werden muß.

Im Moment habe ich wieder Schmerzen im unteren Rücken und Leiste und darmprobleme. Alles Dinge die ich auf die GM Endo geschoben hatte. Aber ich war sogar bei einem Endospezi zur Op und er hatte angeblich keine anderen Endoherde gesehen. Kurz nach der Wirkung von Enantone gingen die Beschwerden wieder los.  Mir wurde nach der Op keine hormonelle Behandlung empfohlen. ich hatte aber Angst dass es wiederkommt und auch Hoffnung dass ich Glück haben könnte. Es ist sehr deprimierend , dass nichts hilft. kein Mensch kennt diese Krankheit und man ist doch mindestens 2 Wochen im Monat krank und hat Schmerzen. Trotz Antidepressiva kann ich es manchmal fast nicht ertragen. Ich habe noch Scheu mir die Eierstöcke entfernen zu lassen, was sicher dem Spuck ein Ende machen würde. Aber ich hab schon mandeln, Blinddarm, Gebärmutter und bald die Linse im Auge hergeben müssen, ich fühl mich schon wie ausgehöhlt...

Wechseljahre sind nicht in Sicht, das heißt das leiden geht weiter. Man ist so verdammt allein und nicht mal  sogenannte Endospezis wissen einen Rat außer Visanne und Ops. Ich bin im Moment sehr frustriert, aber ich denke dass ist immer wieder normal wenn man nicht wirklich weiterkommt. Liebe Grüsse an alle Nina



Hallo liebe Nina,  tut mir
loki

Hallo liebe Nina, 

tut mir so Leid, dass es Dir so schlecht geht. Es ist wirklich eine sehr schwierige Entscheidung - was ist richtig?

Kann gut fühlen, dass Du deprimiert bist. Du hast schon so viel hinter Dir und durchgemacht.

Man kann auch kaum einen Rat geben  - nur immer wieder Versuche etwas anders zu probieren wenn das eine ohne Erfolg war.  

Gib nicht auf!!! Du bist nicht alleine - auch wenn wir Dir nicht viel helfen können.

 Alles Gute für Dich und Kopf hoch!

 LG

Schlossherrin 



Ihr Lieben....ich bin auch
multimorbide

Ihr Lieben....ich bin auch schon <so weit>.

Habe mich jetzt extra angemeldet um mich hier bei den älteren Endofrauen einzureihen.

@anlin - ich bin in 5 Tagen 45 und bei mir wurde auch exakt mit 34 erst Endometriose diiagnostiziert. - Ich hatte Sie aber schon immer - denke ich.

Die ersten Jahre mit regelmäßiger Menstruation waren die Hölle, aber damals sprach niemand von Endo. Ich war überzeugt das es nicht schmerzhafter sein kann ein Kind zu entbinden.....und ich hatte recht.

Irgendwann hab ich angefangen die Pille zu nehmen und der ganze Spuk verblasste zunehmend - daher hab ich sie 13 Jahre durchgenommen.

Abgesetzt 1999 und nach 2 Zyklen traten wieder mehr Beschwerden auf . Im Februar 2001 hatte ich eine Laparaskopie wegen Eierstockzyste und da hat man es dann festgestellt.

Hab dann die Vallete verordnet bekommen und nachdem ich sie nicht gut vertrug nach ca 1 1/2 Jahren einfach abgesetzt.

Dann hatte ich 2 Schwangerschaften  - bin also auch noch eine späte Mutter - soll ja die beste Therapie sein und ich war auch gut 3 Jahre Beschwerdefrei. Inzwischen kommen die alten Probleme und Schmerzen nach und nach wieder.

Bin jetzt halt etwas unschlüssig wie es weiter gehen soll. Da ich gleichzeitig auch noch Hashimoto habe und die Eintellung mit Schilddrüsenhormonen durch das ganze Hormonchaose erschwert wird. Also Wechseljahr wären vielleicht toll für/gegen Endo aber katastrophalfür die Schilddrüse....seufz

 Freue mich Euch gefunden zu haben

Liebe Grüße die multimorbide