Adenomyosis uteri- wer noch?
Gitti

Hallo Ihr Lieben,

war in einem Endozentrum mit Verdacht auf Darmendo, die sich z.Gl. nicht bestätigte! Dafür aber eine Endometriose in der Gebärmutter ( Befund durch ein MRT ) und Zysten li. u. re. in den Eierstöcken. Wurde entlassen zur weiteren ambulanten Behandlung.

" Eine Endometriose in der Gebärmutter haben alle Frauen, ist normal..." wurde mir gesagt. Stimmt das? 

Wer kennt das von euch, welche Erfahrungen ( mein Kiwu ist beendet) habt ihr? Und wer behandelt einen am besten ambulant weiter, das Endozentrum oder der Haus-Gyn.? Da bräuchte man dann doch auch wieder eine Überweisung?!

Liebe Grüße

Gitti



*meld* hab auch Adenomyose.
Tinimaus

*meld* hab auch Adenomyose. Das ist definitiv NICHT normal... und haben NICHT alle Frauen. man sagt wohl ca. 1/4 aller Frauen ab 40... (hab ich mal in nem Fachartikel gelesen)- ich bin erst 23 ... also Statistiken sind so ne Sache! :) Gebärmutterentfernung kommt in meinem Alter natürlich nicht in Frage. Macht halt Schmerzen und starke Blutungen.. aber das ist mit Novalgin noch in den Griff zu kriegen, meistens. Schlimmer ist das Darm-Aua bei mir...

Weiterbehandlung geht am besten über einen guten Haus-Gyn, aber für alle speziellen Sachen, Therapieentscheidungen usw. würde ich dann immer noch mal ne Meinung im Endozentrum einholen. Ich bin z.B. im Moment nur im Endozentrum, weil ich noch einen neuen Haus-Gyn suchen muss.

Ich wünsch dir alles Gute :)



Bei mir wurde auch der
Ardanwen

Bei mir wurde auch der Verdacht geäußert, wirklich 100 % feststellen kann mans ja leider nur, wenn die Gebärmutter entfernt wurde und dann das Gewebe untersucht wird.

Bin auch erst 27, mir wurde dann gesagt, dass ich die Möglichkeit hab, mir die GM entfernen zu lassen in einigen Jahren, aber bringen würde mir das nicht viel, da ich überall im Bauch Endoherde hab, auch am Darm und an der Blase, also würde es dann mit den krampfartigen Gebärmutterschmerzen zwar besser werden, aber der Rest ist immernoch da und verursacht Beschwerden.

Versuche es jetzt mal mit weiterer Hormontherapie, diesmal Enantone, nachdem Valette und Visanne nichts gebracht haben außer immernoch Schmerzen...



Hallo, bei mir steht auch
SunshineSandy

Hallo,

bei mir steht auch der Verdacht auf Adenomyosis, dies ist allerdings nicht normal, nicht jede Frau hat Endometriose :)



Hallo! Bei mir besteht auch
Finfinchen

Hallo!

Bei mir besteht auch der Verdacht auf Adenomyose. Bin in einem Endo-Zentrum in Behandlung, da ich momentan auch keine Frauenärztin habe. Meine Frauenärztin war der Meinung, ich stelle mich an, da wäre nix und im Endo-Zentrum konnte mein Arzt Veränderungen in der Gebärmutter erkennen, und mir wurde auch Gewebe in der Gebärmutter operativ entfernt. So viel zum Thema "anstellen"! Ich würde auf jeden Fall in ein Endo-Zentrum gehen an deiner Stelle oder dich an einen guten Fa-Arzt wenden. Bin seit vier Wochen inhaberin der Mirena. Zwei Jahre habe ich diverse Pillen probiert und nix hat sich verbessert. Vertrage keine Hormone. Und auch die Mirena vertrage ich nicht, aber ich versuche noch durchzuhalten. Mir bleibt ansonsten auch nur die Entfernung der Gebärmutter. Und da ich 28 bin und auch noch Kinder möchte verwuche ich es weiter durchzuhalten.

 Liebe Grüße

Finfinchen



Hallo Finfinchen und Ihr die
Gitti

Hallo Finfinchen und Ihr die Ihr euch schon so schön gemeldet habt!

Habe gerade im anderen Forum gelesen und schwupps ging ich zurück warst du schon drinnen. Ich suche möglichst viele

Leute, um reichlich Erfahrungen zu sammeln ! Ich hab mich schon belesen, die wohl sicherste Möglichkeit der Behandlung wäre wohl die GM-entfernung!

Das macht aber mein Kopf noch nicht mit !!! Ich bin schon reichlich Mitte 40, fühle mich wie 30. Meine  Gyn. hatte mich zu einem FA nach DD überwiesen, der bei einer BS keine ENDO feststellen konnte, nur Verwachsungen löste am Bauchnabel herum und einen Eierstock vom Darm löste ( der bei einer anderen BS vor fünf Jahren in einem normalen KH schon einmal vom Darm gelöst werden musste, da er mit ihm "verbacken" war, vermutlich durch zwei meiner ehemaligen KS).

Ein MRT wäre zwecklos meinte er, da man dort nichts sieht. Nun war ich aber im Endo-zentrum , dort wurde das MRT gemacht und die Adeno... festgestellt, außerdem Zysten, obwohl eigentlich im August welche entfernt wurden (nur re.) und davon weiter keine Rede war. Nun wären sie wieder li. u. re. & eine Entzündung im Darm.

Meine Gyn. meinte nur letztens " Sie haben doch keine Endo...",als ich den Wunsch nach einer Vorstellung in einem Endo-zentrum äußerte. Was wird sie wohl sagen nächste Woche zum Termin?  Möchte gern weiter im Endo-Zentrum bleiben, da ist man doch wohl besser aufgehoben.  Auf Grund meiner starken Blutungen verschrieb sie mir die Cerracette im Lzz. (vor ca. 6 Jahren) die ich sehr gut vertragen habe, 4 1/2 Jahre lang ohne Pause!!! Ich machte mir nicht mal Gedanken über die Nebenwirkungen und sollte aber auf ihrem Anraten vernünftigerweise absetzen, nach ganzen vier Wochen war alles wieder in vollen Gängen da . Eine andere Pille habe ich nie vertragen und mit Spiralen habe ich absolut keine Erfahrungen gesammelt! Auf die Dauer ist das ja auch sauteuer oder zahlt das bei Endo die KK? Meine FÄ schickte mich deshalb nach DD mit dem Verdacht Endo. 

So, das war es mal wieder! Für den (die) Kinderwunsch(e) drücke ich alle Daumen !!!

Gitti

 

 

 



Hallo Ihr Lieben, ich habe
dundee10

Hallo Ihr Lieben,

ich habe auch Adenomyose und denke nicht daran mir deswegen die GM entfernen zu lassen.

Ich habe seit 19 jahren oder noch länger die diagnose Endo, die schmerzen sind zyklusabhängig stark oder sehr stark.

Ich hatte am 10.10, letzte woche also in einem Endo Zentrum eine BS.

Stadium 4 diesmal.

Es wurden die Endozysten, Endoherde im GM, am Darm und ein Myom entfernt. Bei der Adenomyose muss man die GM nicht zwangläufig entfernen sondern es reicht curettage (eine Ausschabung der Endoherden)

Bin so lange schon in der behandlung und weiss das es immer wieder kommen kann also zuerst mal schauen.

Das erste mal seit Jahren hatte ich aber das Gefühl gehabt, mit den richtigen Ärzten gesprochen zu haben. Prof.Ebert, Dr.Lanowska und viele tolle, netten Krankenschwestern aus Vivantes Humbold Klinikum.

Ich habe mich verstanden und ernst genommen gefühlt, gute sache...

Deswegen sage ich nur das jede Frau mit Endo zu einem Spezialisten muss.

Der gibt Euch weitere Therapieempfehlung für Euren Arzt und ihr könnt auch nach anderen optionen fragen. Die niedergelassene FA haben in der Regel nie was mit Endo zu tun gehabt. Es gibt natürlich ausnahmen. Aber ein guter Endo Spezi kann richtig das MRT deuten, macht noch rectosigmo um zu schauen ob darm befallen ist usw.

 GLG für Euch

 



Ich auch.... Der Verdacht
achso

Ich auch....

Der Verdacht war wohl schon immer da, nur ich wußte nichts davon. Hab ich erst viel später mitbekommen, als ich mal die Berichte genau gelesen hatte. 2008 hat dann ein Doc angefangen, die müßte raus, aha, warum hat er mir eigentlich auch nicht so genau gesagt. Aber ich dachte mir nur, ok, warum nicht. Und ich bin so froh darüber. Die war echt voll damit und auch zu einem Drittel schon mit dem Darm verwachsen. Da kann man sich vorstellen, wie die Krämfe einen umhauen während der Mens. Aber raus oder nicht, dass muß nun wirklich jede auch für sich entscheiden. Ich habe dafür ca ein halbes Jahr gebraucht. Erst war ich dann total depressiv, was mir in der Reha als normal bescheinigt wurde, auch, wenn man das vorher wollte. Aber mittlerweile bin ich wirklich froh darüber. Wenigstens diese Schmerzen sind nicht mehr da.

Über die Behandlung, da kann ich nur zustimmen, man sollte sich definitiv in ein Zentrum begeben....wichtig! Geholfen hat mir übrigens keinerlei Hormon, die Untersuchungen, auch MRT usw. Auch bei MRT ist wichtig, dass ein Spezi das sieht. Bei mir wurde es hier von "normalen" Ärzten gemacht, die so gut wie nix gesehen hatten. Wenn ich mich nicht irre, läßt z. Bsp. Prof Ebert sich die Unterlagen zuschicken und schaut sich das selber an. Der sieht mit ganz anderem, dafür geschultem Blick.

Viel Glück bei der weiteren Behandlung.



Hier  Ich gehören auch zu
Juma

Hier Undecided Ich gehören auch zu den Frauen, die eine haben! 

@ Ardawen - wer hat dir denn das erzählt? Bei mir wurde auch der Verdacht geäußert, wirklich 100 % feststellen kann mans ja leider nur, wenn die Gebärmutter entfernt wurde und dann das Gewebe untersucht wird.

Fölliger Blödsinn aus meiner Sicht, denn schon bei einer BS + GM Spiegelung können die Gyn Gewebeproben entnehmen und in der Patho untersuchen lassen. Dazu muss man nicht die GM entfernen!  

@ Gitti...ja ja die junge Fr. D. - die Assistenzärztin, (weißt du welche ich meine?) die hatte ich am Entlassungstag auch vor mir, hatte das Gefühl, sie nimmt das nicht zu 100 % ernst, sondern zu 85 % mache dir mal da keinen Kopf.  

GM Entfernung schön und gut, das ist zwar richtig, das die  Adenomyose nicht mehr vorkommt, aber die Entfernung löst nicht das Problem der Endo. Leider....

 

 



Hallo Juma, ich hoffe, du
achso

Hallo Juma,

ich hoffe, du meintest nicht mich mit deinem letzten Satz? Das wollte ich auf keinen Fall, dass es so rüberkommt, als wär jetzt alles gut? Wollte doch nur damit sagen, für mich war es die richtige Entscheidung, weil wenigstens diese Schmerzen nun weg sind. Und dass die Endo von einer Entfernung vorbei ist, neeee, das würde ich nie behaupten, kann ja selber ein Lied davon singen, wenn nicht noch mehr.

Täte mir leid, wenn man das so falsch verstehen konnte....Cry 



Hallo Juma, mir wurde das 2
Ardanwen

Hallo Juma,

mir wurde das 2 x bestätigt, dass eine 100 % Sicherheit für die Feststellung von Adenomyose NUR bei einer Gebärmutterentfernung bestätigt werden kann.

Es KANN sein, dass durch Gewebeprobenentnahme bei der Gebärmutterspieglung und BS die Adeno nachgewiesen werden kann. 

Ich hatte im Mai diesen Jahres eine GM-Spieglung und BS, auch mit Gewebeentnahme aus der Gebärmutter und es wurde NICHTS von Adenomyose festgestellt!!! 

Man sieht sie aber sehr schön im Ultraschall, wenn man mal endlich richtig hinschaut, was bisher KEINER meiner Frauenärzte gemacht hat.

Denn laut meinem neuen FA und dem Endo-Spezialisten habe ich die Adeno wahrscheinlich schon sehr lange, die gesamte Rückwand ist befallen und doppelt so dick wie der Rest der Gebärmutterwand, auch das Gewebe da ist optisch verändert. Sieht man sogar im Ultraschall, wie gesagt.

Aber um das zu bestätigen, müsste man die Gebärmutter entfernen...bei der BS/GMS wurde ja nichts festgestellt, da die anscheinend genau an den falschen Stellen Proben entnommen haben...



@ Ardanwen
Juma

Hallo Ardanwen,

wer hat es dir denn bestätigt? War das einer der 3 Spezis in D? Also Schweppe, Korell oder Ebert?

Vor allem, wäre es interessant zu erfahren, mit welcher Begründung? Denn bei einer GM Entfernung, werden auch nur Proben entnommen und in die Patho geschickt. Also eigentlich nichts anderes als bei Gewebeproben bei einer GM-Spiegelung und BS.

Was gibt es besseres als ein geschultes Auge, das es die Endo-Herde erkennt?

Und die Aussage wegen US, hmm da habe ich andere Erfahrungen gesammelt. Denn selbst geschulte Ärzte, wie Prof. Ebert & Team in Berlin haben bei mir in der Untersuchung und US nichts gesehen, aber die BS+GM-Spiegelung zeigte doch Herde. Also auf Untersuchungen & Co. würde ich mich nie verlassen! Nur eine BS kann die Diagnose zu 150 % bestätigen.

Beim US kann man nur einen Verdacht äußern.  



Hallo Juma,ich war im
Ardanwen

Hallo Juma,

ich war im Endozentrum Wiesbaden, da sitzt auch ein Endospezialist. Es gibt ja mehrere, als nur Schweppe, Korell und Ebert.

Außerdem ging es ja darum, dass bei mir eben NICHTS bei der GM-Spieglung und BS im Mai gesehen wurde von der Adenomyose!

Aber dafür hat mein neuer Frauenarzt und Dr. Becherer, der Speziaist, beide den Verdacht geäußert, dass ich eben DOCH Adenomyose habe in der Gebärmutter.

Da die Proben bei der BS/GMS aber NEGATIV waren, was die Adeno betrifft, kann ich also sagen, dass man bei mir trotz der Spieglungen NICHTS davon gesehen hat und auch nichts im Probematerial nachgewiesen werden konnte. DESWEGEN sagten die Ärzte mir, dass da wohl nur bei einer GM-Entfernung diese Diagnose 100 % bestätigt werden könnte. Die Ärzte im KH, die die BS/GMS gemacht haben, haben wohl an den falschen Stellen Proben entnommen.

Die übrigen Endoherde, die ich im Bauchraum habe, wurden bei der BS entdeckt und da auch durch Probenentnahme bestätigt.

Ich hab nie was anderes behauptet, als das ein Ultraschall nur einen Verdacht bestätigen kann...



@ Juma: bei einer
Tinimaus

@ Juma: bei einer Gebärmutterentfernung geht normalerweise das gesamte Organpräparat in die Patho. die gucken das dann durch und auffällige Befunde werden dann mikroskopiert.

Weil Adenomyose oft diffus wächst, kann man manchmal keine richtigen Herde abgrenzen und daher ist das mit den Biopsien problematisch. bei mir war schon im Ultraschall und MRT der Verdacht da. Ein geschultes Auge erkennt da wirklich deutlich mehr. Die Radiologen hatten geschrieben, dass im MRT nichts eindeutiges an Adenomyose zu sehen wäre, der Spezi guckte sich dann die Bilder an und fand doch so einige Stellen, an denen Adenomyose vorliegt. Bei der Bauchspiegelung wurde es dann bestätigt.. sichtbare Areale mit Adenomyose und zudem ist die Gebärmutter bei mir "butterweich", was absolut typisch für Adenomyose ist, deswegen wurde der Verdacht bei mir schon nach der 1. OP gestellt und jetzt bestätigt. Weich ist die, weil die weiche Schleimhaut dann im Verhältnis zur Muskelmasse, die eher eine derbe Konsistenz hat,  überhand nimmt und damit das ganze Organ aufgeweicht ist, was man super sehen kann, wenn man bei der BS mit den Instrumenten drauf rumdrückt. hab das schon mal live im OP gesehen (studiere Medizin im 9. Semester), das ist wirklich sehr eindrücklich. Die Patientin hatte außer Adenomyose keine weitere Endo.

und übrigens gilt das MRT als sehr genaue Nachweismethode bei Adenomyose. wenn man im MRT was sieht, hat das schon einen beweisenden Charakter. Deswegen wird das MRT dafür gerne als Diagnostikmethode verwendet. Im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass bei allen Patientinnen mit Adenomyose im MRT was sichtbar ist. wenn man was sieht, kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass Adenomyose vorliegt, umgekehrt haben aber auch manchmal Patientinnen Adenomyose, bei denen im MRT nichts sichtbar war. da ist dann die Patho nach GM-Entfernung letztlich beweisend für oder gegen Adenomyose.



Hallo an Alle, ich glaube
dundee10

Hallo an Alle,

ich glaube das jede von uns eine eigene Erfahrung mit Adenomyose, Untersuchungen und Diagnostik gemacht hat.

Ich habe in Berlin auch das erste mal gehört das MRT jetzt yu endo diagnostik dazu gehört, vorher hieß noch nur BS.

Trotzd allem finde ich die Entfehrnung der GM eine wichtige Entscheidung.

Klar, es ist abhängig von sehr vielen Aspekten, wie  Alter, KiWu, Partnerschaft und viel andere.

Die Adenomyose hast du dann nicht mehr, die Endo besteht weiter.

Auch wenn man die Adnexe mit rausnimmt, kommen statt Endo die Wechseljahre. Gut, die gehen ergendwann vorbei...

Ich wurde schon mal in den Künstl wechseljahren, für mich war das richtiger Horror, mit allen NW bis yu depression... Brrrr

Nicht dest trotzt, alles ist abhängig von den Beschwerden, wenn die Schmerzen dann weg sind und das Lebensqualität deutlich verbessert, soll man es sich überlegen oder?

Mit den Spezialisten, da werde ich sehr vorsichtig.

Es gibt bestimmt mehrere, nicht nur die drei.

Leider gibts aber auch sehr viele, die der Meinung sind sich mit der erkrankung auszukennen. Ich möchte es keinen Unterstellen, habe leider selbst schon erlebt.

Je mehr Ärztemerken das die Endo jetzt zu genommen hat, desto mehr behauptet ein spezi zu sein. Und vor allem, die KV beyahlt auch bei uns alle Untersuchungen ohne zu meckern.

Ich hoffe, das klingt nicht zu pesymistisch?

Ich wünsche Euch die alle besten Ärzte der Welt und GLG

 



MRT Diagnostik
Gitti

Hallo Ihr Lieben,

war heute bei meiner Gyn. Sie zweifelt den Adenomyose - Befund aus dem MRT an !!! Er wurde im Endo-Zentrum Stufe 3, Berlin gemacht. Ich berichtete euch davon. Kann man diesen Befund anzweifeln??? Eine Adenomyose kann nur sicher durch eine GM-Ausschabung festgestellt werden ???

Nach dem was ich hier alles gelesen habe zweifle ich DAS noch mehr an! Schreibt mal ! Bin heute irgendwie fertig!

L.G.



Hallo Gitti, lass dich mal
Ardanwen

Hallo Gitti,

lass dich mal nicht verrückt machen!

Wenn das Endo-Zentrum den Befund festgestellt hat, würde ich da mehr drauf vertrauen, als auf die Aussage eines "normalen" Frauenarztes. 

Endometriose-Spezialisten sehen und beschäftigen sich am Tag mit nichts anderem als Endometriose...ein normaler FA hat vllt 1-2 x im Jahr in seiner Praxis damit zu tun.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass nach mittlerweile 15 Jahren mit Beschwerden und Schmerzen bis zur Bewusstlosigkeit KEIN Frauenarzt bei mir irgendwas in Richtung Adenomyose oder Endometriose feststellen konnte...erst bei einer Bauch- und Gebärmutterspieglung im Mai 2011 mit Gewebeprobenentnahme konnte sicher eine Endometriose im Bauchraum festgestellt werden. Eine Adenomyose wurde  da auch nicht bestätigt.

Aber der Verdacht besteht trotzdem, wurde mir jetzt von meinem neuen Frauenarzt, der selbst auch Endometriose-Patientinnen hat  und OPs macht und einem Spezialisten im Endozentrum bestätigt.

Wirklich 100 % kann man das nur sagen, wenn die Gebärmutter entfernt und das gesamte Gewebe untersucht wird. Wie oben auch schon von Tinimaus und anderen erklärt.

Kennt sich deine Frauenärztin ansonsten denn gut mit Endo aus?



Hallo Gitti, ein MRT ist
Tinimaus

Hallo Gitti, ein MRT ist extrem aussagekräftig, was Adenomyose angeht. und wie Ardanwen, seh ich das genauso, dass ein Spezialist da viel bessere Augen für hat und dem würd ich da auch glauben. Bei meinem MRT war es so, dass die Radiologen geschrieben haben, "kein Nachweis einer Adenomyose". Der Spezialist guckte sich dann die Bilder an und fand mehrere Stellen, an denen Adenomyose vorliegt, was sich dann bei der Bauchspiegelung bestätigte, sie waren sich hundertpro sicher, obwohl die Gebärmutter nicht entfernt wurde (was auch frühestens in etwa 15 Jahren für mich in Frage kommt). Steht in deinem OP Bericht was dazu? Wie ich schon erklärt hab, gibt es bei Bauchspiegelungen Möglichkeiten, Adenomyose zu vermuten (wie bei mir, als ich letztes Jahr die 1. Endo-OP hatte- sehr weiches Gewebe) oder zu bestätigen (evtl sichtbare Herde, Strichkürettage - d.h. Proben aus der Schleimhaut entsprechend einer "kleinen Ausschabung"). Aber viele Patientinnen haben auch Adenomyose, obwohl im Ultraschall, MRT und Laparoskopie nichts sichtbar ist- dann kann es eben erst nach GM-Entfernung festgestellt werden, soweit ich weiß, ist das oft so, dass erst dann die Diagnose gestellt werden kann.

Lass dich nicht verunsichern- obwohl ich das verstehen kann, dass du unsicher bist. Bei mir wurde sogar eine eindeutig diagnostizierte Blasenendometriose angezweifelt. MRT und eine Blasenspiegelung zeigten eindeutig Blasenendometriose, bei einer zweiten Blasenspiegelung war aufgrund der zu frühen Zyklusphase nichts sichtbar. Ich war fix und fertig- heute war der Befund bei einer weiteren Blasenspiegelung wieder sichtbar....



Danke Ardanwen! Ich weiß
Gitti

Danke Ardanwen!

Ich weiß auch nicht. ( Antwort auf Deine Frage ) Vom Erzählen hört es sich jedenfalls manchmal so an. Fakt ist aber, sie wird mich in dieser Hinsicht kaum unterstützen und eine Üw. für das Endo-Zentrum wird sie mir auch nicht geben. Ich hatte Letztens ne Mail geschickt ins Endo-Zentrum, da der Termin vier Monate hin war und ich in Bedrängnis kam mit Arbeitssuche und Schule (hatte ja schon davon geschrieben) und außerdem befürchtete ich von ihr keine Üw. zu bekommen, denn man sagte mir, es müsse unbedingt eine von der Gyn.-FÄ sein. So konnte ich dann über die "Erste Hilfe" kommen. Das Endozentrum Berlin ist für mich das nächste und soll es auch bleiben.

Fest steht, sie überweist alle ( wie viele weiß ich nicht )"Endo-Leute" nach Dresden zu einem bestimmten FA, der sich mit Endo beschäftigt. Der meinte letztens zu mir, im MRT kann man nichts sehen deswegen brauchen wir die nicht zu machen, obwohl man die aber bei Endo machen kann, man sieht da aber nichts. Ich frage Euch: " Was soll der Quatsch?", dann brauch man das doch nicht zu sagen! Er machte dann nur eine BS und ich hoffte sooo, dass er nun rausfinden wird, woran die ständigen Ubschm. liegen, nichts.

Nun war ich froh einen Befund zu haben und nun? Keine Therapievorschläge, nichts!

L.G.  Gitti 



Hallo Tinimaus, ich bin so
Gitti

Hallo Tinimaus,

ich bin so froh über Eure  Antworten!!! Das macht einen doch fertig und dann braucht man einen  Psychologen! Zu dem soll ich nämlich gehen, denn in dem Arztbrief steht: "...ggf. psychosomatische Vorstellung." Hier kennt sich doch kein Psycho mit Endo aus und kann jemals einer Frau nachfühlen. Meine Probleme sind, das NICHTVERSTEHENWOLLEN. Wenn nicht verstehen, dann auch keine Überweisung! Werde Morgen wohl doch eine zweite Meinung versuchen einzuholen und Psychologische Hilfe nur vom Endo-Zentrum, denn die haben geschulte Leute, sage ich mir. 

Alles Liebe auch Dir!

PS. Habe Deine Sache hier im Forum sehr interessiert verfolgt und bin froh, dass es doch endlich stimmt. Du hast recht, es ist genau das Gleiche. Mein MRT war genau ein Tag vor meiner Periode, was sich an diesem Tag noch nicht erahnen ließe.

Eigentlich liebe Tini, hätte ich noch mehr Fragen an Dich, da Du ja auch Medi studierst, bist Du sozusagen unsere Expertin hier im Forum unter uns Mädels und Frauen und Endoerfahren!!!

Aber das Thema heute wieder macht mich fertig!

L.G. Gitti



Hallo Gitti!
sternlein

 

Habe gerade Deinen Bericht gelesen, tut mir leid, daß es dir nicht gut geht und Du keinen großen Erfolgt hattest.

Kenne mich leider nicht so gut aus, aber Dr. Sillem hatte bei mir durch OP und Untersuchung die Adenomyose festgestellt. Jetzt weiß ich auch nicht, nach den Berichten von euch, ob das auch so ist. Vertraue ihm mal, deshalb habe ich ja die Mirena.

Kannst Du eventuell den Frauenarzt wechseln? Wegen 2. Meinung und Deiner Überweisung.

Ich werde die Op machen müssen,( was ich Dir geschrieben habe) weiß am Montag bestimmt mehr.

Bin in Gedanken bei Dir und drücke Dich ganz lieb.

Viele Grüße von Annett



Hallo meine Liebe Gitti,ich
Juma

Hallo meine Liebe Gitti,

ich habe dir ja schon per E-Mail geantwortet und dir auch zu mir etwas geschrieben... 

Mittlerweile habe ich aus meinem Entlassungsbericht erlesen, das sie bei mir ja auch die  Adenomyose festgestellt haben ohne die GM rauszunehmen. Bei mir wurde aufgrund der auffälligen GM-Schleimhaut eine Ausschabung gemacht und das wohl meine Adenomyose.

Ich würde wirklich versuchen und ggf. über die Ambulanz bzw. Notaufnahme im Humboldt zu gehen und das sie eine BS bei dir machen und dementsprechend aus gleich sanieren.  

---

Thema psychologische Betreuung, das ist schon sinnvoll eine Psychotherapie zu machen. Aus vielen Gründen, denn darum geht es nicht, das der Psychotherapeut/in sich mit der Endo auskennt, sondern eher den Umgang mit chronischen Schmerzen zu lernen.

Jede chronische Erkrankungen belastet, egal ob Gut- oder Bösartig. Schmerzen sind Schmerzen, beeinflüssen das Schmerzgedächtnis usw. das ist ein sehr komplexes Thema.

Bei der Psychotherapie geht es sehr oft um eine Verhaltenstherapie - und weißt du worum es noch geht? Einfach sich den Seelenmüll von der Seele zu heulen oder reden. Solltest du so etwas in die Wege leiten wollen, Betonung liegt DU MUSST DAHINTER STEHEN, denn bei einer Therapie geht es NUR UM DICH, dann achte mal darauf, das es einer Therapeut/ in ist und kein Psychologe.

Und glaube mir eins, Menschen die chronische Schmerzen haben, haben auch oft Depressionen u. ä. Dabei heißt das jetzt nicht, das du psychisch krank bist, auch wenn die Depris dazugehören...nein es geht um die Belastung wegen den Schmerzen.

 



Hallo Gitti, bei mir besteht
Patricia.R

Hallo Gitti,

bei mir besteht auch der Verdacht. Im Bauchraum wurden mir 2009 das letzte mal alle Herde entfernt. Als danach die Schmerzen jedoch nicht besser wurden, hat man mir das gesagt. Jedoch ohne irgend eine Untersuchung.

Ich weiß erst seid heute das man dies per Untersuchung feststellen kann. Man sagte mir auch das man dies durch BS und GS nicht sehen kann. Was ich auch schon beides hinter mir habe.

Ich bekomme seid einer Woche eine neue Pille (in der Hoffnung das ich diese endlich mal vertrage). Die soll ich ein Jahr durchnehmen. Danach soll ich wg Kiwu nochmal alles in Angriff nehmen. Sollte es da nicht besser sein und nicht klappen, spricht man bei mir auch von der Gebärmutterentfernung.

Ich muss nun alles erst auf mich wirken lassen. Bin so froh diese Forum gefunden zu haben! Laughing



Ihr lieben Mädels!!!
Gitti

Hallo Annett, hallo Juma,hallo Patricia!!!

Ihr seid so lieb!! Ich bin wieder aus dem Bett aufgestanden, weil ich keine Ruhe habe, nicht schlafen kann. Mein Herz schlägt heut sehr aufgeregt. Ich habe mit mir beschlossen, meine Gedanken dem Vivantes mizuteilen, wie es ist, per Mail. 

@Annett

Ja, Du hast recht, mach die OP so und halt uns auf den Laufenden. Die Ärzte wissen was sie tun( zumindest bei der OP), da hatte ich noch keine schlechten Erfahrungen. Und Danke für die sooo lieben Worte!

@Juma

Danke für Deine Mail ! Ich hab sie gelesen und werde auch antworten, muss auch noch dazu einiges loswerden. Hast ja auch im Forum davon berichtet. Für Deinen Psycho-Tipp nochmals Danke, der ist so lieb und einfühlsam geschrieben, den les ich mir noch öfters durch und weißt Du, was ich mir gedacht hab? Morgen früh werde ich mit einer anderen Gyn-FÄ sprechen ( ein Tipp v.einer Bekannten u. mein Gedanke ) und werde mal fragen, ob sie auch Endo-Patientinnen haben ( ich weiß, die haben viele Krebspatienten ), wohin die überwiesen werden und  wem sie als Psycho empfehlen würden! Vielleicht kriegt man da eher eine Üw. ins Endo-Zentrum, ich will doch nicht immer über die "Erste Hilfe". Evtl. Zweitmeinung? Erstmal abwarten was Vivantes sagt. Dann noch die Entzündung im Darm ansprechen, ihr Mann ist CA in der Chirurgie, vielleicht gibt es da einen brauchbaren Tipp.

@Patricia

Herzlich Willkommen in der neuen Runde! Ich hatte 4 1/2 Jahre die Cerracette durchweg ohne Pause, da ging es mir prima !!! Nun nicht mehr. Eine andere Sorte hatte ich nie vertragen, nur Migräne, obwohl ich die im normalen Leben kaum kenne. Ich wünsch Dir danach viiiiiiieeeele Kinder! 

Bis bald und lasst Euch alle mal drücken!

Eure Gitti

 



Hallo Gitti,ich würde
Tinimaus

Hallo Gitti,

ich würde unbedingt (!!!!!) den Gyn wechseln. Meine Ex-Gyn sieht mich auch nie wieder. sie hat es einfach gehörig versaut. Sie ist zwar letztes Jahr sofort auf Endo gekommen, als ich nach ca. einem Jahr Beschwerden mal zum Arzt gegangen bin. jetzt (Rezidiv seit letztem Jahr Oktober) hat sie es sich gründlich mit mir verscherzt, mich völlig verunsichert und eine komplett falsche Behandlung angefangen (Trenantone trotz dringendem Verdacht auf rektovaginale bzw Darmendometriose- sie hätte wissen müssen, dass das dabei nichts hilft, ich habs leider zu spät gelernt, ausgerechnet in der Gyn-Vorlesung...)- wäre das nicht gewesen, dann wäre die Diagnostik ziemlich einfach gewesen.

Es kann nicht sein, dass eine inkompetente Gyn (auf dem Gebiet Endo, sonst mag sie ja gut sein) sich trotz Schmerzen mit der Diagnostik so in den Weg stellt. Im Ultraschall sieht man eben meist nix und dann muss nunmal die bessere Diagnostik ran, was nur Spezialisten können.

Ja, bei mir haben sich gestern Areale von Blasenendometriose und auch Herde hinter der Blase (zwischen Gebärmutter und Blase bzw Scheide und Blase) gezeigt. Sah bei der letzten Blasenspiegelung anders aus, und bei der Narkosespiegelung am Anfang des Zyklus (paar Tage nach der Periode) hat man gar nichts gesehen, zumindest nicht via Blasenspiegelung. Weil mein Pechvogel mal wieder zugeschlagen hat, kann es sein, dass die OP erst in ein paar Wochen gemacht werden kann, als ob ich nicht schon lange genug mit Morphinpräparaten durch die Gegend renne... mit ganz viel Glück gehts noch nächste Woche...

Danach brauch ich definitiv ne Reha nach 4 OPs in anderthalb Jahren, die 5. steht vor der Tür, drei Darmspiegelungen und drei Magenspiegelungen innerhalb von 1 Jahr (+ 2x MRT, 1x CT), es reicht. Hab ungefähr alles mitgenommen was geht (PCOS, Magengeschwüre, Gastritis, Endo-Rezidiv, Laktoseintoleranz) und deutlich zu viele Ärzte gesehen, für die nächste Zeit möchte ich bitte nur Ärzte von Kollegenseite, nicht von Patientenseite sehen ;)

schieß los, vielleicht kann ich dir helfen...

Liebe Grüße, Tini



Danke Tini !!!
Gitti

Danke Tini,

genau das hab ich heute in die Wege geleitet ! Habe gestern mit einer lieben Bekannten telefoniert, die das auch meinte und so habe ich mir heute einen Termin bei einer Gyn. geben lassen, die eigentlich viel Krebspatienten behandelt,  für den 09.11.11.  Schauen wir mal. Wenigstens eine Gyn. finden, die auch einverstanden ist und sich nicht querstellt, wenn man um eine  Üw. bittet, um mal ins Endo-Zentrum zu fahren .

 Hab tausend Dank ersteinmal, ich geb wieder Bescheid!Smile

Liebe Grüße auch von mir! 



ich auch ;-(
Feeling

bei mir wurde letztes Jahr im November per Bauchspiegelung die Endo festgestellt und die Schmerzen sind geblieben, obwohl man im MRT und im Ultraschall eine stark verdickte Hinterwand festgestellt hat. Nun nehme ich Visanne seit 6 Wochen und habe Dauerblutungen ;-( und nun auch wieder diese typischen Zystenschmerzen in der Eierstockgegend. Also Adenomyose wird als Verdacht ständig genannt - aber keiner sagt mir, wie es weiter gehen soll....



Adenomyose
Lotte

Hallo Gitti,

habe mir aus Zeitgründen hier nicht alles durchgelesen, möchte aber dennoch auf Deinen ersten Beitrag antworten. Adenomyose heißt dass die Gebärmutterschleimhaut tief in die Muskulatur hineinwächst, also dort wo sie nicht hingehört. Das ist definitiv nicht normal! Wer hat Dir das gesagt? Ich hoffe niemand in dem Zentrum!!! Ich weiß erst seit 4 Wochen, dass ich auch Adenomyose habe, obwohl der Endobefund seit Jahren bekannt ist. Habe nämlich die Wechseljahrstherapie gemacht, war danach beim Bauch-CT und dort sah man an verschiedenen Stellen Läsionen in der Gebärmuttermuskulatur. Habe meine Ärztin gefragt, was das bedeutet, sie sagte das wären eingetrocknete Endoherde, also ehemals Adenomyose. 

Adenomyose ist übrigens die häufigste Form von Endo. Meine Beschwerden (Bauchschmerzen und Zysten)  sind nach der Wechseljahrsbehandlung wiedergekommen, so dass ich Dir leider nicht dazu raten kann. Frown

Alles Gute Lotte



Adenomyose
Lotte

Hallo Gitti,

habe mir aus Zeitgründen hier nicht alles durchgelesen, möchte aber dennoch auf Deinen ersten Beitrag antworten. Adenomyose heißt dass die Gebärmutterschleimhaut tief in die Muskulatur hineinwächst, also dort wo sie nicht hingehört. Das ist definitiv nicht normal! Wer hat Dir das gesagt? Ich hoffe niemand in dem Zentrum!!! Ich weiß erst seit 4 Wochen, dass ich auch Adenomyose habe, obwohl der Endobefund seit Jahren bekannt ist. Habe nämlich die Wechseljahrstherapie gemacht, war danach beim Bauch-CT und dort sah man an verschiedenen Stellen Läsionen in der Gebärmuttermuskulatur. Habe meine Ärztin gefragt, was das bedeutet, sie sagte das wären eingetrocknete Endoherde, also ehemals Adenomyose. 

Adenomyose ist übrigens die häufigste Form von Endo. Meine Beschwerden (Bauchschmerzen und Zysten)  sind nach der Wechseljahrsbehandlung wiedergekommen, so dass ich Dir leider nicht dazu raten kann. Frown

Alles Gute Lotte



doppelt gemoppelt
Lotte

Sorry, hatte Probleme mit meiner Internetverbindung, wodurch mein Beitrag jetzt doppelt drin ist. Habe keine Löschfunktion gefunden!



Danke Lotte
Gitti

Danke Lotte. Wenn der Beitrag auch doppelt drin steht, es ist auch mal gut zu wissen, dass die WJ nicht immer hilft. Na mal sehen wie es weitergeht, hab ja noch ein bißchen Zeit bis zum nächsten Arzttermin. Berichte dann wieder. Wollen wir ersteinmal das schöne Wochenende genießen.Cool

Liebe Grüße

Gitti



Aus dem Adenostübchen...
Gitti

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich gestern bei meiner neuen Gyn. (eigentlich zur Zweitmeinung) war, kann ich Euch folgendes berichten: Sie ist ebenso der Meinung, dass wenn bei der BS keine Endo gesehen wurde (wie bei mir) auch keine ist. Im MRT kann man nicht so viel erkennen. Obwohl das MRT aus dem Endozentrum Berlin eine Adeno aufweist. Also heißt das für mich, ich habe eine Adenomyose im MRT, aber nicht im Bauch. Da fallen mir doch immer wieder die Worte von Frau OÄ ein die mir sagte: " Wir gucken hier anders." Und: Das würde den Aussagen der Profs widersprechen : ... ist die sicherste Diagnose. Was soll man dazu sagen?

Wenigstens habe ich nun die Ceracette mit der ich hoffentlich gut klar kommen werde und fange demnächst damit an. In der Hoffnung , ein schmerzfreieres Leben zu führen. Hat ja schon einmal geklappt. Bei der Adeno heißt es ja auch : Hormone oder Raus. " Wenn sie Schmerzen haben können sie sie auch entfernen lassen, meinte sie, aber dann kommen sie mit anderen Beschwerden." Da die GM normal groß ist, wurde abgeraten. Wollte ich aber auch nach Möglichkeit vermeiden. Nun habe ich mich entschlossen bei ihr zu bleiben. Untersucht wird erst wenn ich in einem halben Jahr komme, da erst alles gemacht wurde und sie sicherlich jetzt auch nichts anderes sieht. 

Na, das war`s schon.

Liebe Grüße

Eure Gitti

 



Ich hatte Adenemyosis uteri
snoopie

Ich hatte Adenemyosis uteri (hatte deshalb weil mir die Gebärmutter bereits entfernt wurde). Bei mir war der Weg zur Diagnose anfangs ein ewiger Kampf ums ernstgenommen werden, mein Frauenarzt hat mir zwar von Anfang an alle Probleme geglaubt trotzdem hats noch recht lange bis zur Diagnose gestellt (im Zuge von Gewebeproben von einer Cürretage wurde dann der Verdacht geäusstert und durch gezieltes Suchen dann auch die Diagnose). Vor 4 Jahren wurde ich im nächstgelegenen KH  am Eierstock  wegen einer Faustgrossen ZYste notoperiert da ich zuhause vor Schmerzen zusammengebrochen bin. Im Nachhinein vermuten wir dass das schon eine Endozyste war nur sowohl der OP Bericht als auch der Hystologische Befund sind nicht wirklich zu brauchen

 

Normal ist es nicht dass alle Frauen das haben, normal ist dass alle Frauen in der Gebärmutterhöhle Schleimhaut haben aber nicht in den Muskelschichten.

 

Meine Erfahrung ist dass die sog. Thermoablation des Endometriums in meinem Fall gar nix gebracht hat (ich habs mir einreden lassen ausserdem ist es nicht besonders einfach mit 30 einen Arzt dazu zu bringen einem die Gebärmutter zu entfernen wenn nichts bösartiges vorliegt), war dann wieder dort und habe vor 6 Wochen die Gebärmutter raus bekommen, derzeit habe ich Ruhe und ich hoffe das bleibt so.

 

Zur Nachbehandlung muss ich sagen dass ich hier bei uns kein Endo Zentrum kenne ich bin bei meinem Gyn und Hausarzt, wobei mehr beim Hausarzt da ich zu meinem Gyn ca 1 1/2h mit dem Auto brauche.



Gitti - weißt du was? In
Juma

Gitti - weißt du was? In deinem Alter und unter der Tatsache, das du 3 Kids hast, würde ich mich sofort für eine GM Entfernung entscheiden! Oh was wäre es schön...keine Blutungen zu haben.

Aber diese Entscheidung kann dir keiner nehmen. Also Berlin würde es höchstwahrscheinlich machen. Fr. Lanowska hat mir am Telefon gesagt, mit mitte 40 würde sie bei meiner Adenomyosis nicht lange überlegen um die GM zu entfernen. 

Hast du mit denen nicht darüber gesprochen bzw. dir selber darüber Gedanken gemacht? 



Bin wütend und traurig!
Gitti

Ich hatte schon den ganzen Text fertig und aufeinmal war er weg. Wie kommt das denn?

Also nochmal: Ja Juma, Du hast recht, so gesehen schon. Aber es kot.. mich an, jedesmal zu den Ärzten zu laufen und denen zu erzählen wie schlecht es mir geht , um dann zu hören : " Sie haben doch keine Endo. und ich dann immer wieder sagen muss... ja steht doch dort im MRT Befund und die mir wieder sagen, nein aber im MRT sieht man doch nichts!" Das habe ich doch schon tausend mal durch! Meine GM liegt wie ein Stein im Bauch, dann die Schmerzen glaubt mir doch niiiieeeemand!!! Da ich ja nichts habe !!! Ich bin so wütend, ich könnt mal wieder nur heulen!! Cry Das habe ich auch gesagt, dass ich schon sehr genervt und so gereizt bin, darauf meinte sie: " Mich darf auch keiner ansprechen, bevor ich meine Regel bekomme." Schei.. doch, ich versuch das jetzt wieder mit der Pille und wenn das nicht geht, dann kann immer noch kommen was will. Außerdem häng ich auch noch an der GM, da ja schließlich auch meine Kinder drin waren, das versteht vielleicht nicht jeder von Euch aber das ist so. Da mir auch noch kein Arzt nachweisen konnte, dass ich ja da was habe ( außer im MRT ) und alles ja normal aussieht, ich aber schon seit einer geraumen Zeit mir nicht vorstellen kann, dass da nichts ist auf Grund der Schmerzen belasse ich das jetzt so. Außerdem meinte sie, da ich ja schon 47 J bin, könnte es ja in 2-3 Jahren vorbei sein. Wenn man mir nachweisen würde wie schlimm ( so wie bei Dir ) es aussehe, dann würde die Entscheidung vielleicht leichter fallen, aber so müßte ich ja den Arzt noch überzeugen! Nee,nee. Die würden mir ja nicht mal eine Üw. fürs Endozentrum geben.Yell

Hab mir heut mal ein Telefonberatungsgesprächstermin bei der Endovereinigung gemacht. Mal hören was die an meiner Stelle gemacht hätten. Wenn die Ärzte nicht überzeugt sind, kriegt man auch nicht mal eine Üw. Ich hatte nicht mal den Mut, die ausgedruckte e-mail von Prof. Römer zu zeigen nach dem Gespräch. Immer über die "Erste Hilfe" zu gehen und den Weg dahin ist mir auch zu blöd, vorallem weil die eine Mitarbeiterin mir auch schon unfreundlich entgegenkam, da an dem Tag keine Endosprechstunde war und ich so dazwischen rein. Am liebsten hätte sie mir ein Termin gegeben. 

Nun seid Ihr dran!

Liebe Grüße

Gitti

 



Das alte Leiden
Gitti

Hallo Ihr Lieben,

erst letztens schrieb ich Euch wie gut es mir geht mit der Cerazette im Lzz.  Seit Montag habe ich wieder größere Schmierblutungen und Tage davor merkte ich schon, dass mir morgens nach dem aufstehen übel ist, als wäre ich schwanger ( was definitiv aber nicht ist). Ich könnte mich jeden Morgen übergeben. 

Unterbauchschmerzen habe ich auch wieder besonders li. u. re. Seite, sowie ständige Blähungen.  Manchmal könnte ich denken, dass der Blinddarm bei mir auf der li. Seite liegt so tut das weh.

Und das nun jedern Tag. Kann es sein, dass die Ceracette im Lzz. nun nicht mehr hilft? Alles beginnt wieder wie immer und es kommt wieder zurück ?

Wer hat ähnlichere Erfahrungen?

 Liebe Grüße

Gitti



Hi Gitti, ich hab ein
dani2710

Hi Gitti,

ich hab ein bisschen deinen Beitrag hier gelesen.

Tut mir leid,das es dir wieder schlechter geht,das schon echt mist.

Bist du noch im Endozentrum in Berlin?Bei Dr.Ebert?Ruf doch dann da mal an,vielleicht kannst du dann alles mit demDoc besprechen.Oder schreib ihm ne Mail.

LG Dani

 

P:S:ich hab auch bald Termin im Vivantes uns bin super aufgeregt,vielleichtkönnen wir uns bissl austauschen



Hallo dani 2710, um zur
Gitti

Hallo dani 2710,

um zur normalen Sprechstunde ins Vivantes zu kommen braucht man eine Üw. vom Fa.  Genau die bekomme ich nicht , da meine FA der Meinung ist, es wäre keine Endo.  Habe deshalb nocheinmal eine Mail an Prof. Ebert geschrieben und eine Bestätigung der Diagnose bekommen.

Mal sehen was sie nun als nächstes sagt.

Berichte mal über die Sprechstunde bei Prof. Ebert, hätte ja auch am 09.01.12 eine gehabt ( aber keine Üw. bekommen), man gut dass ich vorher über die "Erste Hilfe" von selbst gegangen bin, sonst hätte ich noch keine Diagnose.

Liebe Grüße

Gitti



Hallo Gitti, ich bekomm auch
dani2710

Hallo Gitti,

ich bekomm auch keine ÜB vom Fa,aber der Dr.Ebert meinte ihm reicht auch eine vom HA?

Ich werde auf jeden Fall berichten.



Hallo Dani,ich wurde ja im
Juma

Hallo Dani,

ich wurde ja im Vivantes operiert und ich würde mal bei der Klinikkoordinatorin Wiebke Joderi-Shoferi anrufen bzw. du kannst ihr auch eine Mail schicken und deine Tel. geben, sie meldet sich bestimmt zurück. Aber wie bei Gitti hat sie mir gesagt, eine Untersuchung, egal, ob ambulant oder stationär geht nur mit einer Überweisung/ Einweisung vom FA/ FÄ.

Hier sind mal die Kontaktdaten:

Tel. (030) 130 12 1851

wiebke.joderi-shoferi@vivantes.de 

Nicht das du das umsonst stehst, wobei ich denke, "notfalls" kann man wie breits Gitti geschrieben hat, über die "Erste Hilfe" gehen. Das ist die Notaufnahme der Gyn-Abteilung, die nehmen ohne Probleme auch Endo-Pat. mit akut Beschwerden, nur ob die dann für dich gleich ein Bett für eine BS haben, ist fraglich. 

Meine FÄ hat mir keine Probleme gemacht, weil sie meinen Verdacht jederzeit bestätigt hat!  

Also gehe bitte auf Nummer sicher und frage auch wie es ist, wenn du starke Beschwerden hast und dein FA stellt dir keine Überweisung/ Einweisung aus, was du machen kannst! 

Und denke dran, Dr. Ebert hat einen Prof. Titel nicht, das er sich beleigit fühlt Wink 

 



Hallo Juma, muss ich ihn mit
dani2710

Hallo Juma,

muss ich ihn mit Professor,Dr.Ebert ansprechen?

Hmm ja gut ich hab schon überlegt mich noch bei nem neuen Frauenarzt vorzustellen,das er mir dann die ÜB gibt.

Ich  muss ja doch 600km zu ihm fahren und will dann da nicht nicht drankommen weils an der Überweisung scheitert.

Aber danke für Tipp,ich wäre bestimmt mit der ÜB vom Hausarzt gekommen,er hat ja gesagt es reicht ihm.

Aber sicher ist sicher.

Oder ich ruf in der Sprechstunde nochmal an.

Liebe Grüße



Hallo,   Ich habe auch
Sternchen80

Hallo, 

 Ich habe auch adenomyoses in der GM. Nehme 

Seit 3 jahren durchgehend die pille yaz und es geht

Einiges besser. Vorher hatte ich so starke blutungen

Das mir immer schwindlig und übel wurde und durch

Das viele blut verlieren kam dann immer ein eisenmangel

Dazu. Mit der pille hab ich ca alle 8 wochen ne kleine

Zwischenblutung aber die schmerzen sind nur halb so schlimm.

Die diagnose wurde mir bei 3 bauchpiegelungen bestätigt.

Hat auch jemand erfahrung mit der pille yaz, oder einer

Anderen pille?  

Mein gyn meint, ich soll die spirale minera einsetzten

Lassen, aber bim mir nicht so sicher, da ich yaz eingentlich

Gut vertrage. 

Liebe grüsse 



Hallo Dani, also ich würde
Juma

Hallo Dani,

also ich würde dir (aus eigener Erfahrung) empfehlen die  Klinikkoordinatorin anzurufen und nicht die Sprechstunde. Denn die in der Sprechstunde bzw. Prof. Ebert sagen anscheindend 2 verschiedene Dinge. Ich werden mich ehrlich gesagt eher auf die Aussage von Fr. Joderi-Shoferi verlassen. Aber das du musst du eben selber entscheiden. Ich meine es ja nur gut und aus eigener Erfahrung!

 



Ja ich schreib da mal ne
dani2710

Ja ich schreib da mal ne Email hin. Danke.