Verwachsungen
bibi10

Liebes Forum,

ich habe einige Fragen bezüglich Verwachsungen. Ich bin in den letzten 3 Jahren 3x operiert worden. 2x war der Befund negativ, 1x Endoherde, die histologisch nicht nachweisbar waren. Habe weiterhin sehr starke Schmerzen. Kann nicht auf dem Bauch liegen, da das zu weh tut. Bei einer Blasenspiegelung stellte sich heraus, daß die Blase an einer Seite "total eingedrückt" ist. Was auch immer das heißen soll. An der Blase waren aber keine Endoherde zu finden (allerdings immer weider Schmerzen beim Wasserlassen). Aufgrund der starken anhaltenden Schmerzen geht man nun von Adenomyose aus - ließ sich bei einem MRT aber nicht eindeutig nachweisen (leichte Verdickung der junktionalen Zone). Bei der BS wurde eine "Ausbuchtung" der GM zum Darm hin festgestellt (Gewebeprobe war negativ). Aufgrund der Vermutung der Adenomyose wurde nun eine Mirena gelegt. Bisher ohne Erfolg - einziger Erfolg: seit Monaten ununterbrochen starke Blutungen.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: mein FA meinte, daß mein Bauch voller Verwachsungen sei. Kann das denn möglich sein? Wurde schließlich erst vor 8 Monaten operiert. Und da waren angeglich keine Verwachsungen - allerdings auch nicht mehr die monatelang tastbaren Knoten ... Gibt es eine Möglchkeit, Verwachsungen ohne BS zu diagnostizieren (MRT oder so?) und wie zuverlässig ist sowas. Hat jemand ähnliche Beschwerden und was hat geholfen? Ich glaube mittlerweile, daß ich von Schmerzmitteln abhängig werden könnte. Das würde ich gerne vermeiden. Wer weiß Rat?

Danke, Bibi



Hallo bibi10,   versuche es
Picasso

Hallo bibi10,

 

versuche es doch mal mit Ostheopathie...muss man zwar selber zahlen, aber es hat wirklich geholfen...

 

schöne Grüße Picasso



Hallo Bibi, das würde ich
Ardanwen

Hallo Bibi,

das würde ich dir auch vorschlagen, einen Osteopathen aufzusuchen. Mir hilft die Behandlung dort sehr!

Die Behandlungenkosten pro Sitzung gehen von 50-120 EUR, je nachdem, was und wieviel gemacht wird bei der Behandlung. Diese Kosten kann man aber bei der Steuererklärung rückwirkend geltend machen (außergewöhnliche Aufwendungen/Werbekosten), also bekommt man einen Teil des Geldes auch wieder zurück.

Osteopathen findest du unter www.osteopathie.de oder www.bao-osteopathie.de

 

 

 



Hallo!!!
yoshimaus

Hallöchen,mir geht es fast ähnlich ,meine Schmerzen sind als chronisch eingestuft worden,nehme Opihate,bin bei Schmerztherapeut aller 6 Wochen...ich renne von Arzt zu Arzt habe Schmerzen und keiner hilft mir weiter..mitlerweile habe ich die Rente beantrag da hab ich noch einen Weg vor mir.Mein CRP-Wert ist immer erhöht und mein HA ist mit seinem Latain am Ende und die FA meint es ist alles ok und die Schmerzärztin meint das kommt von der Endo da schlummert irgendwo noch ein Herd der nicht mit bloßem Auge zusehen ist also Gyn-Untersuchung usw.sowas kann man nur mir einer BS sehen..meine Nerven liegen blank..wenn ich meinen Mann net hätte der mich immer wieder aufbaut...ich hab 4Ops hinter mir innerhalb von 1,5 Jahren und 3 Rehas...

Lg Yoshimaus!!!Smile

 

PS: Gesundes schmerzfreies Jahr wünsche ich dir noch!!



Vielen Danke für Eure
bibi10

Vielen Danke für Eure Antworten. Mir geht es ähnlich wie Dir, yoshimaus. Allerdings lautet meine Diagnose ja Adenomyose (aber festlegen will man sich auch nicht 100%ig). Bei dem einen Arztbesuch sind tastbare Knoten vorhanden, beim nächsten ist die Hinterwand verdickt, dann wieder nichts ... So ist dieser Teufelskreis für mich! Ich spiele derzeit mit dem Gedanken der GM-Entfernung. Trotz meines jungen Alters (Anfang 30) und Kinderlosigkeit. Schmerzfreiheit kann nicht garantiert werden. Aber einen Versuch wäre es mir wert. Außerdem habe ich nun meinen FA gewechselt, da ich von meinem letzten FA aus der Praxis geworfen wurde, als ich es wagte nachzufragen, wie man denn nun weiter verfahen soll. Schließlich sind die Symptome die gleichen wie vor den OPs, bei denen was gefunden wurde, was sich histologisch aber nicht nachweisen ließ. Außerdem wurde mir ebenfalls gesagt, daß es Herde gibt, die so weit ins Gewebe gewandert sind, daß sie nicht mehr auffindbar sind. Mich wundert nur der ständige Hinweis auf Verwachsungen, die aber bei keiner BS eine Rolle spielten. Kennt das hier im Forum auch jemand?

Danke, Bibi



Hallo Bibi, mit dem
Ardanwen

Hallo Bibi,

mit dem Gedanken, mir die GM entfernen zu lassen, hab ich auch schon gespielt. Aber mir kann keiner garantieren, dass es danach deutlich besser ist mit den Schmerzen, die bei mir hauptsächlich durch Adenomyose und Endo im Douglasraum, an der Blase, am Darm und an den Haltebändern der Gebärmutter ausgelöst werden.

Und ich bin erst 27, noch kinderlos...mein FA hat mir davon abgeraten.

Ich habe mittlerweile einen fast 16 Jahre langen Leidensweg hinter mir, von der Abstemplung als Hypochonder/Simulantin/psychisch labil bis hin zur Einnahme von Opiaten/Morphium gegen die Schmerzen usw., der Verlust einer Arbeitsstelle wegen der vielen Fehltage und der Entwicklung einer Depression war alles dabei...dabei hatte ich die ganze Zeit "nur" Endometriose - nur keiner hats gemerkt!

Auch ich wurde im Mai 2011 dann endlich mal operiert, auch bei mir wurde bei der OP Endo festgestellt, die angeblich entfernt wurde, ebenso wie Verwachsungen am Darm (laut OP-Bericht). Auch ich hatte nach dieser OP Wochen später weiterhin Beschwerden und Schmerzen, auf Nachfrage bei der behandelnden FÄ wurde ich WIEDER als Simulant hingestellt...Mir wurde aber nach der OP von der operierenden Ärztin was ganz anderes gesagt...nämlich, ich hätte schlimmen, massiven Endobefall im gesamten Bauchraum...den müsse man umgehend mit einer Wechseljahrstherapie behandeln. Nur stand das so nicht im OP-Bericht und die FÄ hat mir meine Schilderung wohl nicht geglaubt.

Nachdem ich nun schon seit Jahren auch wegen anderer Beschwerden/Erkrankungen in Osteopathiebehandlung bin und mein Osteopath mir geglaubt hat (auch, weil er immernoch Verwachsungen und eine Veränderung der Gebärmutter tasten konnte), dass ich weiterhin Schmerzen und Beschwerden habe, hab ich nochmal den FA gewechselt.

Dieser hat mir endlich geglaubt, dass ich immernoch trotz OP Beschwerden habe. Zusammen mit einem Endospezialisten hat er auch diagnostiziert, dass ich wohl unzureichend operiert wurde, ebenso wurde da der Adenomyoseverdacht gestellt/bestätigt und ein 2 cm großer Knoten zwischen Darm und GM, sowie Herde auf der Blase festgestellt. Mir wurde auch gesagt, dass man bei mir vermutet, dass ich mikroskopisch kleine Herde im Bauchraum habe, die an oder in der Nähe von Nerven sitzen, da ich so starke Schmerzen habe.

Bei mir wurde einfach "die Hälfte vergessen" bei der OP...zum Einen wurde das Bauchfell garnicht eröffnet, also konnte der Operateur garnicht "in" meinen Bauchraum schauen, sondern nur die Herde "auf" dem Bauchfell entfernen. Und danach bekam ich "nur" die Valette, die aber immernoch Östrogen enthält, was die Endo bei mir nach der OP hat weiterwachsen lassen, da ich sehr empfindlich auf Hormone reagiere. Auch die Einnahme der Visanne brachte nichts, da ich diese garnicht vertragen habe.

Mittlerweile habe ich die 3. Enantone-Injektion erhalten, die mich künstlich in die Wechseljahre versetzt. Die Schmerzen sind deutlich weniger geworden. Dafür habe ich mit den Wechseljahrs-Nebenwirkungen zu kämpfen, am meisten mit Stimmungsschwankungen (das Gefühl, als wäre man nicht sich selbst),Gewichtszunahme (mittlerweile 10 kg, trotz Achten auf die Ernährung), Schlafstörungen, Gelenkschmerzen, Hitzewallungen, Herzrasen und Kopfschmerzen...was ist das kleinere Übel, die Beschwerden/Schmerzen durch die Endo oder die Nebenwirkungen des Medikaments?

Momentan ist es für mich noch einigermaßen "erträglich", mit den Nebenwirkungen zu leben. Mein Frauenarzt und ich sehen uns 1 x im Monat, wo wir von Monat zu Monat entscheiden, ob ich eine erneute Enantone-Injektion bekomme...momentan habe ich mich entschieden, die 4. Spritze auch noch zu bekommen. Bis zu 6 Monate kann ich die Behandlung auf jeden Fall machen...danach muss ich nochmals zum Spezialisten, um zu schauen, ob und wie die Endoherde gewachsen/geschrumpft sind. Entweder per CT/MRT oder per BS...das sehen wir dann.

Danach bekomme ich die 3-Monatsspritze mit reinem Gestagen, die weiterhin als "Endo-Mittel" und als Verhütungsmittel dient. Ich soll keine Pille mehr nehmen, da mein Körper diese einfach nicht verträgt. Vorallem kein Präperat mehr mit Östrogen, um das Weiterwachsen der Endo zu unterbinden.

Weiterhin bin ich im Abstand von 6-8 Wochen in Osteopathiebehandlung, um die Verwachsungen, die durch die ständigen Entzündungen im Bauchraum durch die immer wieder blutenden Endo-Herde ausgelöst wurden,  zu lösen. Dann gehe ich regelmäßig zum Psychologen, um all diese jahrelangen Rückschläge/Probleme, die vermutlich alle durch die Endo ausgelöst wurden, irgendwie zu verarbeiten und zu lernen, mit meinem Leben und den Erkrankungen, die ich habe, wieder besser umzugehen.

Momentan geht es mir wieder besser, als noch vor einigen Monaten. Dank der Wechseljahrstherapie, den verständnisvollen, neuen Ärzten und meines Schmerztherapeuten/Psychologens, meines Osteopathen und vorallem meiner Familie und meines Freundes komme ich so langsam wieder auf die Beine.

 



Darf ich Dich fragen in
bibi10

Darf ich Dich fragen in welchem Endo-Zentrum Du behandelt wurdest. Ich war in Köln und bin dort sehr unzufrieden. Nach der Diagnose Endo (histologisch nicht bestätigt) bin ich nochmals hin und wurde als Hypochonder abgestempelt. Abschließend dann der Kommentar: dann haben sie eben Adenomyose. Nach der OP sagte man mir auch, daß Endo-Herde auf der GM gesehen wurden. Wurden aber nicht entfernt. Bei der nächsten OP das gleiche Spiel. GM stark ausgebuchtet zum Darm, aber dran gemacht wurde nichts. Vielleicht ist hier im Forum ja jemand, der aus dem Raum Bonn kommt und einen guten FA kennt?

Danke, Bibi

An Osteopathie habe ich auch schon gedacht. Werde ich auch mal in den nächsten Wochen versuchen!



Ich habe einen neuen
Ardanwen

Ich habe einen neuen Frauenarzt in einem kleinen Krankenhaus an der Mosel, der sich auf jeden Fall mit Endometriose auskennt und selbst auch auch ab und zu schon eine Patientin mit Endo hatte und "leichte" Fälle auch schon selbst operiert hat.

Aber mir war das zu heikel, mich dort nochmal operieren zu lassen, da meine letzte OP im Saarland ebenfalls in einem kleinen KH so furchtbar "schief" gelaufen ist.

Ich muss mir noch überlegen, wo ich mich in Zukunft operieren lassen will.

Der Spezialist, bei dem ich war, nachdem ich nach der OP immernoch solche Beschwerden hatte, ist Dr. Becherer aus Wiesbaden. Dafür habe ich auch gerne den Weg von 100 km auf mich genommen. Er ist sehr einfühlsam und geduldig, hat mir geglaubt, dass da noch was sein muss und mich auch sehr vorsichtig untersucht (mein neuer FA auch).

Er hat die Wechseljahrstherapie vorgeschlagen, die mein neuer FA dann ambulant durchführt.

Versuch das auf jeden Fall mal mit Osteopathie. Grade bei Verwachsungen/unklaren Bauchschmerzen hilft das viel! Osteopathen haben einfach eine ganz andere Art, zu untersuchen und zu behandeln. Ich fand das im Nachhinein faszinierend, dass mein Osteopath schon 2008 nur durch das Abtasten meines Bauches Veränderungen der GM festgestellt hat und sich jetzt, 3 Jahre später, rausstellt durch die BS, dass ich schon lange Endo und Adenomyose habe!



Hallöchen!!!
yoshimaus

Ich hab die Endo-Stufe 3-4  und hab alle Organe dadurch verloren aber die Schmerzen bleiben,ich habe die Endo extern und intern..Ich nehme Opihate und Antideprissva um über den Tag zukommen,der Nachteil ist ich nehme unheimlich zu und man fühlt sich nicht mehr wohl in seinem Körper,ich bin am liebsten alleine mit meinem Mann,wenns es heisst die ham uns eingeladen bekomme ich Angst,weil immer wieder diese blöden Fragen dann kommen was hast du denn? Wie wirds denn ,gehste denn mal wieder arbeiten oder mein HA hat mich als Faul abgestempelt usw...ich bin jetzt 1 Jahr zuhaus Krankgeschrieben,,,und mir geht es nicht besser,ich hab mal paar Tage dabei wo es mir besser geht aber ich mach das beste drauss,hab die Rente beantragt,hab viele Wege vor mir.

Ich drücke dir die Daumen.

Lg Yoshimaus!!



@ ardanwen
nessy

Hallo ardanwen,

ich wohne auch im Saarland. Würdest Du mir verraten, bei welchem Frauenarzt Du in Behandlung bist?

Ich habe mich jetzt gerade zum 3. Mal in Köln operieren lassen. Also ich bin super zufrieden dort.

LG nessy 



@ ardanwen
nessy

Hallo ardanwen,

ich wohne auch im Saarland. Würdest Du mir verraten, bei welchem Frauenarzt Du in Behandlung bist?

Ich habe mich jetzt gerade zum 3. Mal in Köln operieren lassen. Also ich bin super zufrieden dort.

LG nessy 



@ ardanwen
nessy

Hallo ardanwen,

ich wohne auch im Saarland. Würdest Du mir verraten, bei welchem Frauenarzt Du in Behandlung bist?

Ich habe mich jetzt gerade zum 3. Mal in Köln operieren lassen. Also ich bin super zufrieden dort.

LG nessy 

 

sorry doppelt 



Hallo Nessy, ich wohne seit
Ardanwen

Hallo Nessy,

ich wohne seit einigen Monaten nicht mehr im Saarland, wurde dort in Merzig in der SHG Klinik operiert.

Dort hat man "die Hälfte vergessen" und sich nach der OP in widersprüchliche Aussagen verstrickt. Z.B. standen im Entlassbericht andere Sachen, als mir nach der OP von der Ärztin, die meine OP beaufsichtigt hatte, mitgeteilt wurden (im Beisein meines Freundes, der sich ebenfalls sehr gewundert hat, was dann anschließend im Entlassbericht stand).

Meine weiterbehandelnde Ärztin, die mich auch als Simulantin bezeichnet hatte, nachdem ich weiterhin Beschwerden hatte nach der OP, war ebenfalls noch im Saarland. Diese kann ich auf keinen Fall weiterempfehlen!

Dann bin ich zwischenzeitlich umgezogen, nach Rheinland-Pfalz, in die Nähe vom Flughafen Hahn.

Nach Anforderung des OP-Berichtes durch meinen neuen Frauenarzt an der Mosel und Dr. Becherer in Wiesbaden kam dann raus, dass bei meiner OP wohl ziemlich geschlampt wurde...zum Einen wurde ich von einem Assistenzarzt operiert, der sich wohl einfach nicht gut genug mit Endo auskannte, zum Andern wurde bei mir garnicht alles entfernt, weil die sich da wohl selbst nicht mehr drangetraut haben!!!

Und im Entlassbericht + OP-Bericht stand die Hälfte dessen, was normal ist nach solch einer langen OP (fast 4 Stunden) und vorallem ein ganz anderer Wortlaut, als mir die Ärztin bei der Entlassung aus dem KH mitgeteilt hatte!!!

Laut ihrer Aussage habe ich massiven Befall im gesamten Bauchraum, vorallem am Blase, Darm und im Douglasraum. Ich sollte mich damals schnellstmöglich mit der Wechseljahrstherapie behandeln lassen, da sie, Zitat, "garnicht alles entfernen konnten, da der Befall so hochgradig ist"!

Im Entlassbericht stand dann nur, Endo ist nachgewiesen, "vereinzelt stippchenartige Herde auf dem Bauchfell und den Haltebändern, sowie im Douglasraum. Diese wurden entfernt, eine Therapie mit Valette ist ausreichend zur Weiterbehandlung".

Der Brief vom KH an die damals behandelnde Ärztin war grade mal eine knappe halbe Seite lang, der OP-Bericht ebenfalls nur ca. eine halbe Seite. Auf Nachfrage im KH in Merzig konnte man sich - natürlich - nicht mehr an mich erinnern.

Meine jetzt behandelnden Ärzte vermuten, dass entweder dort so großer Mist gebaut wurde, dass der Entlass- und OP-Bericht "frisiert" wurden oder dass die mich mit jemandem verwechselt haben bei der Entlassung!

Was auch ganz misteriös war, ich wurde ja 4 Stunden lang operiert und durfte erst nach Hause gehen nach der OP, nachdem ich auf der Toilette war und sie sich sicher waren, dass meine Blase und mein Darm noch funktinieren. Mein neuer FA hat dazu nur gesagt:"Was in Gottes Namen haben die denn da mit Ihnen 4 Stunden lang gemacht im OP?"

Schön zu wissen!!!

 

Bin froh, dass ich jetzt bessere Ärzte habe!

 



Hallo Bibi ,   mir geht es
Beth81

Hallo Bibi ,

 

mir geht es auch ähnlich wie dir, war auch im letzten Sommer zur BS in Köln und nicht zufrieden. Die Schmerzen nach der BS werden auch von Monat zu Monat schlimmer. Bin inzwischen auch bei der Mens bei leichten Opiaten angekommen , anders geht es nicht mehr. Mein Gyn vermutet auch Adenomyose , MRT wird es aus Kostengründen aber wahrscheinlich nicht geben. GMentfernung meinte er wohl würde im Zusammenhang mit Adenomyose bedingten Schmerzen etwas bringen , aber nicht gegen andere Endo bedingte Schmerzen.Verwachsungen wurden bei der letzten OP auch entfernt , denke aber nicht das das der Grund für die Schmerzen. Habe aufgrund anderer Op´s den ganzen Oberbauch verschlossen mit schlimmen Verwachsungen und diese bereiten keinerlei Probleme. Beim Erstgespräch vor der letzten BS in Köln meinte der Arzt dort , sie hätten hier viele Frauen die operiert würden wegen chronsicher Unterbauchschmerzen und die nichts hätten und ein Fall für den Psychiater wären!Habe jetzt im Januar eine Termin beim Spezi für eine Zweitmeinung, hoffe die könner mir dort weiterhelfen.

Lg Beth

 



Liebe beth81, da kommt mir
bibi10

Liebe beth81,

da kommt mir sehr bekannt vor mit Köln. Laut Köln und meinem alten FA habe ich eine psychosomatische Störung und bilde mir die Schmerzen nur ein. Naja, das lasse ich mal so offen. Als ich dann im Sommer von meinem alten FA aus der Praxis geworfen wurde, habe ich mich neu sortiert und einen neuen FA gesucht. Hier fühle ich mich besser aufgehoben. Ernst genommen ist eine andere Sache, aber immerhin ist man verständnisvoller. Ich bin derzeit ja noch in der Testphase mit der Mirena, Hat bisher aber nur alles schlimmer gemacht. Was mich stört sind die laufenden Schmerzen (quasi immer) und die Tatsache, daß ich nicht schmerzfrei auf dem Bauch liegen kann. Außerdem habe ich sehr starke Rückenschmerzen. Aber das interessiert keinen. Da stellt man sich wohl an. Was allerdings bei meinem letzten FA-Besuch festgestellt wurde ist, daß die GM kaum beweglich war. Was das bedeutet hat mir aber keiner verraten. Bleibt weiterhin mysteriös. Vielleicht bringt die Mirena was. Sonst werde ich das Thema mit den Verwachsungen weiter beachten und nochmals auf ein MRT drängen. Beim ersten wollte sich der Radiologe mit der Adenomyose nicht festlegen, da das ja eine weitreichende Diagnose sei. Ja, warum wird er denn dann Radiologe wenn er sich vor Diagnosen scheut?

LG, Bibi



Liebe Bibi, ja, diese
Ardanwen

Liebe Bibi,

ja, diese Sprüche von wegen, man habe eine psychosomatische Störung, hab ich auch schon zu genüge hinter mir...ich hab sogar was viel "schlimmeres", nämlich eine "hypochondrische Störung" laut eines Arztes...ich bilde mir die Endometriose also nur ein!!! Bin wohl morgens mal aufgewacht und hab mich gefragt, "na, was habe ich denn heute für eine Erkrankung?! Heute nehmen wir mal Endometriose..."Laughing

Spaß beiseite.

Wegen der nicht/kaum beweglichen GM, genau das hatte mein Osteopath schon vor 3 Jahren bei mir festgestellt. Ebenfalls hat er damals eine "Organverlagerung" des Darms, der Blase und der GM diagnostiziert, zu der jeder Schulmediziner dir sagen wird, was ein Quatsch, Organe können ihre Position im Körper nicht verändern/verlagern.

Komisch ist nur, dass beim letzten Ultraschall beim Endospezialisten genau das bestätigt wurde! Mein Darm, meine Blase und die GM liegen nicht mehr an ihrer "normalen" Position, sie sind durch die Verwachsungen und die Endoherde etwas "gewandert", hauptsächlich nach unten/vorne. Ich habe dadurch seit 3 Jahren auch einen ziemlichen Bauch, als wäre ich z.B. im 5 Monat schwanger...und dagegen half weder Abnehmen noch gezielte Bauchmuskelübungen.

Gegen die kaum bewegliche GM, die dann auch Schmerzen verursachen kann, kann der Osteopath aber gut helfen. Es gibt intravaginale Techniken, bei der man sanft die Gebärmutter von innen durch die Scheide und von außen über die Bauchdecken wieder beweglicher machen kann.

Diese Techniken kann man sogar selbst zuhause anwenden. Mir wurde das vom Osteopathen gezeigt, ich mache das regelmäßig mind. 1 x die Woche zuhause. Bisher habe ich seit der letzten Osteopathiebehandlung im Oktober 2011 (es war die 1. intravaginale Anwendung, vorher haben wir nur von außen am Bauch gearbeitet) kaum noch Schmerzen in der Gebärmutter.

Deine Rückenschmerzen kommen sicherlich auch zum Teil (wenn nicht sogar ganz) durch die Endometriose. Auch ich habe ständig Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Bei mir sind viele Strukturen befallen mit Endo, die den Halteapparat des Beckens betreffen.  Daher die starken Schmerzen.

Ich mache viel Gymnastik und gehe regelmäßig walken, auch Aquagymnastik hilft gegen die Rückenbeschwerden. 

Klar ist es anfangs schwer, sich zu überwinden, wieder mehr Sport zu machen, wenn man Schmerzen hat. Aber es hilft!

 

 



Liebe Bibi und Ardanwen
nessy

Ich bin geschockt, weil es ausgerechnet die Klinik in Köln war, in der ich das erste Mal richtig ernst genommen wurde (habe das wahrscheinlich hier schon so oft geschrieben, dass es einigen wahrscheinlich langsam zu den Ohren rauskommtSealed). 

Und von psychosomatischen Störungen hat noch nie irgendjemand dort etwas zu mir gesagt. 

Naja, ich hoffe ich habe jetzt Ruhe, wo die GM endlich weg ist und drücke Euch die Daumen, dass es Euch auch bald besser geht.

LG nessy