Schmerzen und Missempfindungen
arual82

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Hallo zusammen,

 

da ich bereits seit mehreren Monaten unter Beschwerden leide und mir bislang kein Arzt weiter helfen konnte wende ich mich nun hilfesuchend an das Forum. Der Text ist schlussendlich sehr, sehr lang geworden und ich danke jetzt schon einmal jedem, der es schafft bis zum Ende durchzuhalten ;-)

 

Im Jahr 2011 gab es einige Ereignisse bzw. Dinge die ich geändert habe, welche ich zu Anfang aufführen möchte, da ich nicht weiß ob sie für meine weiteren Beschwerden evtl. mitverantwortlich sind.

Im Januar 2011 rutschte ich auf einer vereisten Treppe aus und fiel auf den Po. Ich hatte ca. 2 Tage lang Schmerzen, danach jedoch nicht mehr.

September 2011 Umzug in neue Wohnung + sehr langen Zyklus- etwa 80 Tage- wie sich heraus stellte eine Zyste. 10 Tage lang ein Medikament Namens MPA GYN 5, nach diesen 10 Tagen setze Periode/eine Abbruchblutung ein. Bei darauf folgender Kontrolluntersuchung war die Zyste weg. Jedoch seitdem immer sehr unregelmäßige Zyklen - mal 35 Tage, mal 62, mal 41 usw.

Von September 2011 bis November 2011 1. angefangen täglich 2 Liter zu trinken (vorher immer sehr wenig getrunken) und dementsprechend oft auf Toilette und 2. Einnahme Zinktabletten und 3. in dieser Zeit mehr Kaffee als üblich getrunken- etwa 3-5 Tassen Latte Macchiato.

Oktober 2011 Frauenärztin äußerte Verdacht auf PCO Syndrom. Hatte Angst, dass dies stimmt und musste oft weinen bzw. darüber nachdenken. Seit Oktober/November eigentlich nicht mehr verhütet.

 

Zu den Beschwerden:

 

November 2011 - nach dem schlafen bereits beim aufwachen entweder schlimme Kopfschmerzen und/oder Schmerzen im Rücken oder Unterleib hatte- es ist für mich etwas schwer zu lokalisieren woher genau sie kommen. Gegen diese Schmerzen, die sich teilweise auch wie Krämpfe anfühlen, hilft sehr gut eine Wärmflasche- sowohl auf dem Rücken als auch auf dem Unterleib. Auch Schmerzmittel wie z.B. Ibuprofen oder Novalgin Tropfen helfen dagegen sehr gut.

Dezember 2011 bis Januar 2012 Akupunktur gegen die Schmerzen, Schmerzen während der Zeit seltener.

Zudem im November Gefühl als würden meine Haare sehr schnell fetten und an den Schläfen sehr dünn werden. Zinktabletten abgesetzt.

Seit November oft aufgewacht und musste weinen, wieso weiß ich nicht.

 

Januar 2012 – Blutwerte Endokrinologie bzgl. PCO alle ok- kein PCO. Etwas erleichtert aber trotzdem viel darüber nachgedacht wieso Zyklus dann so unregelmäßig ist.

Mit dem Beginn meiner Periode Blasenentzündung- es fühlte sich jedenfalls genau so an- brennen beim wasserlassen, ständiger Harndrang. Ich ging jedoch nicht zum Arzt sondern versuchte sie selber auszukurieren mit Blasentee und Wärmflasche. Nach drei Tagen wieder alles ok.

Mit dem Ende meiner Periode, zusätzlich zu dem bereits erwähnten Rücken-/Unterleibsschmerzen, ein sehr unangenehm „drückendes“ Gefühl im Scheidenbereich.

 

Februar 2012 - drückendes Gefühl im Bereich des Afters – Gefühl ähnlich wie Stuhldrang, jedoch ohne zu müssen, abwechselnd

mit stechendem Schmerz auf linker Seite im Darm bzw. am After ( als der Schmerz das letzte Mal da war habe ich einfach mal versucht zu erfühlen wo genau er ist- um den After drum herum kann ich so eine Art „Band“ erfühlen das wirklich einmal komplett um den After herum geht- dies ist meiner Meinung nach auf der linken Seite irgendwie dicker/härter als auf der rechten. Wenn ich dort auf der linken Seite drauf drücke ist dies glaube ich die Stelle wo es immer so sticht. Wenn ich übrigens so presse wie wenn man auf Toilette geht dann kann ich dieses „Band“ nicht mehr so deutlich fühlen- also als würde es „in der Haut verschwinden“ und wenn ich nicht presse kann ich es wieder fühlen- hoffe jemand versteht wie ich das meine und weiß vielleicht worum es sich handelt..? )

Ende Februar Darmspiegelung -  ohne Befund, alles ok.

 

März 2012 - Steißbein geröntgt- laut Orthopäden wären die unteren drei Wirbel abgebrochen und nach innen geknickt, was die Beschwerden am „Darm/After“ erklären würde- laut ihm müsse man die abgebrochene Spitze operativ entfernen.

Diclofenac Tabletten - keinerlei Änderung. Zudem bekam ich einen Sitzring verordnet – keine Wirkung. Seit ich auf Sitzring sitze manchmal taubes/kribbelndes Gefühl auf der linken Pobacke bis etwa zur Mitte des linken Oberschenkels

Wechsel zu Arcoxia Tabletten – keine Änderung.

Probierte Ibuprofen, Novalgin Tropfen – keine Änderung. (half nur gegen die Rückenschmerzen/Krämpfe)

Vorstellung Osteopathin - sie behandelte den Bereich um den After herum, den Bereich des Sitzbeins, und dann noch den Bereich vom After die Pofalte hoch (Hoffe ist verständlich welchen Bereich ich meine) mit einem „Matrix Gerät“. Dies war sehr schmerzhaft aber laut ihr wäre das richtig so. Danach immer noch Schmerzen + es kamen Schmerzen im Bereich der Pofalte hinzu - der Bereich links und rechts neben der Pofalte- der Schmerz ist eine Art Stechen/brennen.

Seit März kann ich nicht mehr richtig sitzen und nicht auf dem Rücken liegen weil ich dabei Schmerzen empfinde- manchmal wird auch dieses drückende Gefühl im Darm sehr viel stärker.

Wenn ich sitze nur noch sehr verdreht halb auf einer Pobacke, halb auf „Hüfte“.

Ohne Beschwerden sitzen kann ich wenn ich mich nach vorn beuge, also quasi auf dem vorderen „Teil“ sitze.

 

April 2012 - Krankenhausaufenthalt – laut 3 verschiedenen Ärzten Steißbein nicht gebrochen.

Rektale Untersuchung am Steißbein war nicht sonderlich schmerzhaft.

Blutwerte untersucht- alle ok. Keine Entzündung, keine Werte außerhalb der Norm. Rheumafaktoren negativ, „hla b27“ negativ.

Ultraschall Magen – unauffällig. Ultraschall Enddarm – unauffällig. Keine Fissur, keine höhergradigen Hämorrhoiden. Beim rektalen Tasten ist der Arzt aber genau an die Stelle gekommen woher m.M. der Schmerz kommt- er sagte das ginge ja dann mehr in Richtung Sitzbein.

MRT LWS - 1. flache linkskonvexe Skoliose der LWS, 2. Kein Nachweis einer frischen oder alten Fraktur, Nach ventral abgeknickter Verlauf des Steißbeins bei Fettmarkinvolution.

MRT des Beckens- 1. Flache linkskonvexe Skoliose der LWS, 2. Geringe Menge freier Flüssigkeit im Douglasraum, 3. Leichte Hüftdysplasie rechts.

Röntgenbild Hüfte/Becken – unauffällig.

 

Mai 2012 – Physiotherapeutin stellte fest, dass meine Muskeln im Gesäßbereich verkürzt sind- sie behandelte verschiedene Triggerpunkte- zu Beginn sehr schmerzhaft, jedoch je länger sie darauf drückte Erleichterung. Sie zeigte mir verschiedene Dehnübungen, für die Pomuskeln, Oberschenkel Muskeln usw., welche ich zuhause mache- diese Übungen tun mir sehr gut- jedoch immer nur so lange ich in einer Position bleibe, sobald ich aufstehe ist wieder alles beim alten.

Zwei Mal auf einem „Power Plate“ Gerät- mir fiel auf, dass ich den kompletten Bereich um das Steißbein herum bis zum After (also der Bereich wo es weh tut) nicht wirklich spüre- ich fühle die Vibration überall, in den Armen, Beinen, im Gesicht- nur in diesem Bereich eben nicht.

Immer wieder Gefühl der Blasenentzündung, im Urin keine Bakterien. Brennen am Ende beim Wasserlassen, sehr starker, plötzlich einsetzender Harndrang + das Gefühl es ist wahnsinnig anstrengend es zurück zu halten.

 

Juni 2012 – Versuch von Hausärztin mit Katadolon – keine wirkliche Besserung.

Vorstellung Neurologin – Untersuchung von Reflexen ok, Versuch mit Gabapentin – keine Besserung der Beschwerden, jedoch schlimme Weinkrämpfe morgens nach dem aufstehen.

Vorstellung Psychiater - Versuch Tolperison - während der ersten zwei Tage Gefühl in der linken Pobacke - als würde sich dort etwas entspannen oder so; danach aber auch nicht mehr.

Seit einer Woche Sertralin, bisher keine Änderung.

Seit Juni manchmal Fremdkörpergefühl und manchmal so eine Art „juckendes/kratzendes“ Gefühl auf linker Seite Darm/After- das vor allem wenn die anderen Schmerzen mal nicht da sind- allerdings genau dieselbe Stelle wie die, an der es teilweise so sticht (siehe oben)

Wenn ich pupsen muss spüre ich dies sehr extrem und habe das Gefühl ich müsste eine wahnsinnige Kraft aufwenden um ihn zu unterdrücken bzw. schaffe das manchmal gar nicht.

Wenn ich wirklich „richtigen“ Stuhldrang (und nicht „nur“ dieses drückende Gefühl) habe geschieht dies sehr plötzlich und ich habe sehr große Mühe es zurückzuhalten und muss am besten ganz schnell auf die Toilette + Es ist mir etwas unangenehm das zu erklären aber ich versuche es mal:

Ich finde irgendwie, dass der Stuhl sich verändert hat- er ist jetzt entweder relativ flüssig bzw. ungeformt oder er ist „normal“ hart, dafür aber recht dünn im Durchmesser bzw. manchmal echt so wie „kleine Kaninchenköttel“. SORRY L Aber wenn er eben so dünn ist dann passt das halt nicht mit dem Gefühl was ich dabei habe- es fühlt sich innerlich im Darm/am After halt so an als müsse da etwas „größeres“ raus kommen…

 

Ich habe festgestellt, dass diese ganzen Beschwerden (bis auf dieses „stechen“ und Fremdkörpergefühl im Darm/After) sich teilweise bessern bei:

 

-          beim spazieren gehen

-          beim Sex- je mehr Lust ich habe bzw. je aktiver ich beim Sex bin desto besser wird es

-          beim pupsen, wenn ich den nicht unterdrücke, kurzzeitig besser (hier ist auch das stechen/Fremdkörpergefühl kurzzeitig nicht da)

-          wenn ich Stuhlgang habe, hier vor allem wenn ich etwas drücken müssen (hier ist auch das stechen/Fremdkörpergefühl kurzzeitig nicht da)

-          zum Abend hin wenn ich auf dem Sofa liege wird es manchmal auch etwas besser

-          manchmal habe ich das Gefühl, dass es etwas besser wird wenn ich meine Pobacken „auseinander ziehe“

 

Ich weiß langsam nicht mehr was ich noch machen soll- ich bin seit November so oft mit den Schmerzen/Krämpfen aufgewacht und diese Schmerzen und „Missempfindungen“ im Bereich der Afters/Darms setzen manchmal ein sobald ich aufgestanden bin, manchmal sogar wenn ich noch im Bett liege. Ab und zu gibt es Tage, an denen ich ohne die Rückenschmerzen/Krämpfe aufwache und in den Moment in dem ich quasi die Augen aufmache mich richtig gut fühle und schon denke es wäre alles wieder ok, aber je länger ich dann wach bin, desto mehr spüre ich die Schmerzen/Missempfindungen wieder.

Mich macht das einfach wahnsinnig, ich möchte mich einfach mal wieder richtig gut fühlen, ganz normal sitzen können und mal nicht den Bereich um den After so „extrem spüren“ -wie es ja bevor das alles letztes Jahr angefangen hat auch war. Ich habe einfach wahnsinnige Angst, dass das alles für immer so bleibt und nicht mehr besser wird, denn ich wüsste ja nicht wie- keiner hat eine Idee woher das kommen könnte.

 Denkt ihr es könnte sich dabei um Endometriose handeln? Oder hätte man dies auf den MRT Bildern oder beim Ultraschall der Frauenärztin sehen müssen?

 Falls einer von euch irgendeine sonstige Idee hat, womit meine Beschwerden zu tun haben könnten dann wäre ich über eine Antwort wirklich sehr, sehr dankbar.

Viele Grüße



Hallo Du Also 1. Ich würde
floerli79

Hallo Du

Also 1. Ich würde sicher zu einem Endo-Spezialisten gehen.

Ich habe ähnliche Symptome aber nicht so stark:

- Das drücken im After und das Stuhlgangproblem (fühlt sich an wie Verstopfung, muss aber 2-4 mal im Tag und eben kleine Portiönchen). Aber der Afterkrampf hatte ich auch.

- Das mit der "Blasenentzündung" habe ich auch, vor allem währen den Tagen. Das sei eine Gebärmutterreizung bei mir. Ende 2011 bin ich 3 mal zur FA gerannt wegen Verdacht auf Blasenentzündung, war aber nichts. Dagegen habe ich einfach ein Dafalgan genommen, das hat geholfen.

Ich hatte im April 12 eine OP und hatte Endo am Enddarm. Die Symptome an Darm sind nun besser, dafür habe ich viele Blähungen und so. Ich denke das war von dem. Aber auch die nehmen etwas ab. Habe ev. eine Lactoseunverträglichkeit.

Rückenschmerzen habe ich eigendlich nur wenn ich lange stehen muss. Laufen ist dann gut. Ich habe aber zwei Wirbel c6 und 7 etwas verschoben (haben aber die meisten). Dies hat man im MRI gesehen. Die Endo sieht man eigendlich nicht im MRI und im Ultraschall, nur via Laparoskopie. Leider.

Da die Endoherde ausserhalb des Darmes sind, wird man die in der Darmspiegelung auch nicht gesehen haben. Allerdings hat mein OP-Arzt die beim Ertasten beim After gleich gespürt.

Da Du schon soo viel untersucht hast, denke ich eher dass es dies sogar sein könnte (Endo). Eine andere Idee habe ich nicht.

Bin gespannt was rauskommt, hoffe es geht Dir bald besser

 LG Andrea



Hallo Andrea und ganz
arual82

Hallo Andrea und ganz herzlichen Dank für das Lesen meines Romans ;-) und deine Antwort.

Hattest du deine Beschwerden vor der OP im April denn immer oder nur zu bestimmten Zeiten im Zyklus?

Der Arzt der mich rektal untersucht hat, hat nichts gesagt- wäre alles ok- er war jetzt natürlich auch kein Endo-Spezialist sondern ein "normaler" Proktologe, weiß nicht ob er das auch hätte merken müssen.

Und bei welchem Arzt warst du, wenn ich fragen darf? Und wie geht es dir seit der OP?

Ich denke dann werde ich jetzt mal schnellstmöglich einen Termin machen, habe mich bisher nicht so wohl bei dem Gedanken an eine Laparoskopie gefühlt, falls dabei nämlich auch nichts heraus kommt ist das ja ein unnötiger Eingriff gewesen und ich habe etwas Sorge, dass dabei evtl. etwas beschädigt wird u.ä.

Aber mittlerweile nimmt mich das ganze so mit das ich glaube ich ALLES machen würde wenn es Erleichterung bringen könnte...

Viele Grüße



Hallo Also ich hatte vorher
floerli79

Hallo

Also ich hatte vorher etwas Verstopfungsempfinden und Probleme mit der Blase, konnte nicht richtig.

Nach der OP war die Blase voll ok, die Verstopfungssymptome haben jetzt etwas abgenommen.

Kann allerdings nicht viel Essen, muss immer wieder und habe öfters Blähungen, vor allem Abends. Das hat sich jetzt aber auch etwas gebessert.

Hatte vor allem vor der Mens Verstopfung

Und die Blasenschmerzen rsp. Gebärmutterreizung während der Mens für 3-4 Tage (so ab dem 4. Tag).

Ich war bei einem FA in der Schweiz, Herr Bratschi, der macht mehrere Hundert solcher OP's pro Jahr.

Heute geht es mir relativ wieder gut, auch Schmerztechnisch, nicht vergleichbar mit vorher.

LG Andrea



?
marlen

Hallo,

deine Beschreibung , der Symptome , auch mit dem wechselnden Stuhlgang , "Kaninchen Köttel" dann eher dünn ...

und  Fremdkörpergefühl, das kann (ich bin auch kein Arzt, nur Betroffene)  eine Endometriose sein , die 

sich auch  auf dem Enddarm  befindet. Zwischen der Vagina und dem Enddarm , ziemlich tief unten,

ein Bereich , der bei einer Bauchspiegelung nicht wirklich sichtbar ist .

 

http://www.eesom.com/go/SCSBLZZHTZEFE993NYV2OVQI7MRXYQNE

 

auf der Skizze sieht man das in etwa , bei nr. 5 

Wenn sich die Endometriose weiter ausbreitet , nach unten - nach vorn , zur Seite  dann 

ist das eine tiefinfiltrierende Endometriose , die auf alle Fälle von erfahrenen Endometriose Spezialisten

behandelt ( operativ) werden sollte.

 

Wenn sie zwischen Vagina und Enddarm sitzt , dann nennt man das rektovaginale Endometriose .

 

Wenn der Darm dort unten betroffen ist , dann ist es nicht so einfach dies zu diagnostizieren,

es wird per Tastuntersuchung , vaginal und rektal diese Bereich "getastet" ob man einen Herd

spüren kann , es kann mit einer Endosonographie der Darm von innen per Ultraschall

abgesucht werden , ob ein Herd auf der Darmwand aussen erkennbar ist .

Diese Untersuchung sollte schon ein Endometriose erfahrener Arzt vornehmen , denn sonst

wird da auch kaum eine Diagnose gestellt werden... 

 

das ist scheinbar bei dir schon genauso abgelaufen :( 

 

Endometrioseherde am Darm sind meistens nicht bis IN den Darm hineingewachsen sondern sie sind

AUF dem Darm und können diesen dann "zusammendrücken " ,  dadurch kommt es zu einer Engstelle ,

deshalb werden sie bei einer Darmspiegelung

meistens nicht gesehen , denn die läuft so ab, das der Darm ja von innen begutachtet wird, nicht

die Darmaussenseite . Ein Proktologe ist da nicht unbedingt so erfahren ...

Auch die Enddarm Spezialisten , Koloproktologen erkennen eine Darm- Endo eher nicht ..

ausser sie arbeiten direkt mit einem Endo- Zentrum zusammen ...

( das ist meine eigene Erfahrung , mit mehreren Proktologen und Koloproktologen / endarm-Zentrum  )

 

 

Die Endometriose kann oftmals ohne Bauchspiegelung gar nicht gesehen werden,

meistens sieht man im Ultraschall nur Endo- Zysten am Eierstock , wenn gerade welche vorhanden sind,

andere Herde im Bauchraum sind   im Ultraschall und auch im MRT fast nicht erkennbar.

Die bildgebenden Verfahren sind da alle kaum eine gute Hilfe.. 

 

 

Endometriose kann man nur per Bauchspiegelung und Gewebeprobe eindeutig 100%  nachweisen.

 

Wobei erfahrene Endo - Spezies , auch im US und MRT eher eine kleine "Unregelmäßigkeit " erkennen

und deuten können.  zb eine Adenomyose kann im MRT teilweise erkannt werden , aber meistens nur von

erfahrenen Ärzten - wobei man auch hier sagen muss 100% ist das auch nur durch die Gewebeprobe

zu diagnostizieren.

 

Du hast das alles sehr genau und sehr gut beschrieben , eigentlich müsste ein Endometriose Spezialist 

sofort erahnen können , was da vorliegt .

 

Was sehr häufig passiert , ist das Untersuchungen keine Diagnose hervorbringen und der

Schluß daraus ist leider oftmals , - das muss psychosomatisch sein.... 

und das kann wirklich sehr massiv von mehreren Ärzten kommen,

was die Situation als betroffene Patientin noch verschärft , Zweifel kommen auf 

bei den Angehörigen teilweise und irgendwann zweifelt man selber an dem was man eigentlich

deutlich - Schmerzen - wahrnimmt.

 

 

Endometriose--- oder auch jede Erkrankung , die Schmerzen verursacht und nicht erkannt wird 

verursacht natürlich auch starken  psychischen Streß , Angst , Depression ... aber das ist die Folge und nicht die Ursache

der Erkrankung .

 

Bei der Endometriose Erkrankung ist diese Schlußfolgerung- das ist psychosomatisch - sehr häufig zu finden-

es dauert oftmals Jahre ( 10 ) bis Frauen endlich an einen Arzt  kommen , der an Endometriose

denkt und diese Schmerzen ernst nimmt...

 

Das nächste ist , wenn du diese Schmerzen schon lange hast und es wird keine Diagnose

gefunden , dann kommt die Erklärung , das sei nun das Schmerzgedächtnis und 

es läge ja keine organische Ursache mehr vor.... :(

 

Deswegen ist es wichtig , sich nicht verunsichern zu lassen und weiter nach 

der Ursache zu suchen und wirklich zu Spezialisten zu gehen.

 

 

 

 

 

Du hast ja hier im Endometrioseforum geschrieben , woher kommt jetzt der Verdacht ? 

In der Klinik , wurde es da erwähnt -in der du gewesen bist oder wer hat dir das "gesagt" es könnte Endometriose sein   ;) 

 

 

Wenn der Darm oder die Blase mit involviert sind , dann würde ich nur zu einem

Endometriose Zentrum der Stufe 3 gehen , die mit der Urologie und der Darmchirurgie 

zusammen arbeiten . und auch mit der Schmerztherapie !

 

Denn wenn die Endometriose andere Organe mit befällt , dann ist es wichtig , das

diese Fachbereiche - zusammen arbeiten , ansonsten fällt man als Patientin einfach durch 

das Diagnose Raster....

leider ist das bei Endometriose keine Seltenheit.

 

links findest du die Arztsuche und die Endo - Zentren .....

im forum findest du Erfahrungen , die die Frauen bei den Ärzten gemacht haben ...

 

http://www.endometriose-liga.eu/zertifizierte-endometriose-zentren

 

zb in Berlin  Campus Benjamin Franklin

oder Vivantes Klinikum

das sind KH , die auch Erfahrung mit schwieriger Endometriose haben , auch im OP Bereich...

 

in Süddeutschland wäre auch Prof. Keckstein in   Österreich ein Spezialist auch gerade bei Darmendo..

(mit eu- Krankenschein ist das auch kein großes Problem) 

Dr. Korell in Neuss ist einer Top Chirurgen .....

 

 

 

wichtig ist, das man nicht in das "nächste" KH geht sondern gezielt nach den Spezialisten sucht

und dorthin geht und sich  nur dort dann  operieren läßt. 

 

Denn es hängt sehr viel davon ab , ob der Chirurg Erfahrung hat und dadurch in der Lage ist

auch kleinste  endo-Herde an ungewöhnlichen Stellen zu finden - und zu entfernen...

 

Erschwerend kommt hinzu , das keiner eine  OP möchte und solange die Schmerzen noch

gut ertragbar sind , versucht man die OP zu vermeiden .

 

Dann kommt es dazu , das es dann irgendwann plötzlich sehr schlimm wird und man als Notfall

auf dem nächsten OP Tisch landet , aber eben nicht bei einem Endo- Spezie...

 

Nicht selten geht dann nach der OP die Problematik weiter , weil eben nur

der Notfall Grund operiert wurde und im Focus stand , aber ein Herd tief unten  zb

im rektovaginalen Bereich gar nicht gesucht + gesehen  wurde...

 

 

 

Du benötigst dazu eine Überweisung und einen ersten  ambulanten Termin dort,

dann nimmst du alle Unterlagen in Kopie mit dorthin ...

deine genaue Krankengeschichte , wie hier schon beschrieben auch ...

Du kannst alle Unterlagen aus dem KH usw. dir als Kopie aushändigen lassen. 

 

 

Die Endometriose ist Östrogen abhängig , und deshalb ist immer eine Therapie form 

mit Hilfe der Pille /bzw Gestagen , den Zyklus lahm zu legen und das Östrogen niedrig zu halten ..

 

Allerdings bei deinen Beschwerden , sollte erst festgestellt werden ob eine Endometriose vorliegt 

und Endo Herde sollten erst entfernt werden , denn es kann zb passieren , das die Herde unter

Hormontherapie kleiner werden , aber teilweise dann noch weniger auffindbar sind , zb rektovaginal...

Da gibt es unterschiedliche Ansätze , mir als Laie leuchtet es ein , wenn zb Prof. Possover 

sagt , während der Regel / der Blutung operieren , da sind Endo-Herde besser sichtbar....

 

 

 

Die Probleme am Steißbein , ausstrahlend ins Bein - den Po ... das

könnte eine Endomteriose sein, die sich im Douglas Raum und nach unten zu den Sakral Nerven 

ausgebreitet hat .

Aus dem Steißbein kommen die Sakral Nerven und diese Nerven, gehen zur Blase , zur Vagina

zum Enddarm .

http://www.neuropelveologie.ch/page/index.cfm?SelNavID=3395

Wenn diese Nerven in irgendeiner Weise gedrückt werden oder ein Endoherd daneben sitzt und 

drauf drückt , dann können die Schmerzen und Probleme , weiter unten spürbar werden -

an Darm Blase + Vagina...

 

----------

Da du ja gestürzt bist , könnte es möglich sein , das durch den Sturz diese Sakral Nerven 

"gedrückt" werden oder es hatte sich eine Art Bluterguß dort gebildet oder

es habe sich die Gefäße dort verdickt , durch den Sturz oder durch Endometriose 

und diese drücken auf die Nerven . ( vaskuläres Entrapment nennt man diese verdickten Gefäße,

ähnlich wie Krampfadern am Bein )  es gibt auch "Krampfadern " im Bauch + Beckenbereich

pelvic congestion syndrom , nennt sich das und das sind auch verdickte venöse Gefäße , die

je nach Lage zu Schmerzen führen . Das  wäre nicht unbedingt Endometriose , sondern ein Gefäßproblem,

allerdings kann die Endometriose , mit den Entzündungen und Blutungen auch benachbarte Gefäße 

"verdicken". 

 ----------

Zwei Gebärmutterhalsbänder von vielen, gehen direkt von der GM hinten zum Kreuzbein ,

diese Bänder sind sehr, sehr  häufig betroffen bei Endometriose - sie heißen ligamentum sacrouterinum.

diese Bänder  , wenn sie betroffen sind reichen schon aus , das es zu unklaren Rücken und Kreuzbeinschmerzen

kommt .

Bei einigen Frauen , bei mir auch ,sind tatsächlich aber  sogar diese Sakral Nerven direkt betroffen ,

im Ansatz  hören sich deine Steißbein Probleme +Enddarm  so an .... (?)

 

wenn dieser Verdacht stärker im Vordergrund rückt , dann  wäre es ratsam sich direkt  an Prof. Possover

in der Schweiz / Zürich zu wenden. Denn er ist der Spezialist für diese Probleme, und

er ist gibt bisher kein anderes Endo- Zentrum , das bei der Problematik  der Sakral Nerven

operieren kann. ( kaum zu glauben , aber ist so)  Da ist er der Einzige , der betroffene Sakral Nerven

operiert....

( zb auch bei vaskulärem Entrapment neben den Sakral Nerven) 

Neuropelvologie + Endometriose Zentrum in Zürich 

 

Das könntest du auch als erstes machen -dort einen ambulanten Termin zur Diagnose--  es ist eine Privat Klinik und der  ambulante Termin

müsste selber bezahlt werden- ( du kommst aus der BRD ? )

 

Die Blasenprobleme sind auch recht typisch für Endometriose , die zb am Harnleiter sitzt oder

an der Blase ... diese Herde können winzig sein und stärkste Beschwerden verursachen.

 

aber auch die Sakral Nerven, wenn sie irgendwie mit beteiligt sind - können diese Blasenreizung

verursachen.

 

( B12 Mangel oder auch Magnesium Mangel kann eine starke Blasenreizung verursachen)

Wenn die aber zyklisch sich verändert , zur Regelbluntung + danach - dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch , das

die Endometriose direkt  mit dahinter steckt. 

 

------

Zu den anderen Informatioen :

 

warum hast du Zink genommen ?  ist deine Schilddrüse beim Endokrinologen mit überprüft worden ?

schnell fettige Haare , Haarausfall ...

könnte durch Östrogen Mangel und zu hohes Testosteron kommen , das war wohl auch

ein Verdacht ? es kann auch  durch eine Schilddrüsen Erkrankung kommen,( wie Hashimoto)

die übrigens sehr oft mit Endometriose zusammen kommt...

da diese Hormonachsen , eng miteinander verknüpft sind. 

 

 

PCO - Syndrom ist eine Ausschluß Diagnose und eigentlich müssen , andere Sachen erst ausgeschlossen werden

, damit PCO Syndom diagnostiziert wird oder auch ausgeschlossen werden kann..

 

 

 

-unregelmäßige Zyklen - mal 35 Tage, mal 62, mal 41 usw.-

das deutet schon darauf hin , das es möglicherweise nicht zu einem regelmäßigen Eissprung kommt und damit

auch zu einem Progesteronmangel.  Progesteron wird durch den Eissprung- das Gelbkörperhormon gebildet.

Wenn ein Eiliter nicht durchgängig ist , der Eierstock durch Endometriose beeinträchtigt ,

dann kann es zb zu diesen merkwürdigen Zyklen kommen....Das scheint ja auch weiterhin nicht

geklärt zu sein , warum der Zyklus teilweise doppelt so lang ist , hast du starke + lange Blutungen 

oder eher kurz / wenig ? 

 

 

wenig Progesteron und viel Östrogen , das läßt die Endometriose weiter wachsen - bzw haben 

Frauen  mit Endometriose oftmals ein Ungleichgewicht - Progesteron/ Östrogen... Östrogendominanz.

 

Es wäre möglich , das diese Zyste eine Endometriosezyste gewesen ist , die vielleicht geplatzt ist -

oder eine funktionelle Zyste , die sich normal abgebaut hat...durch das MPA .

 

 

Katadolon , Gabapentin wenn diese unterschiedlichen Schmerzmittel kaum Wirkung zeigen ,

dann   solltest du bald einen Termin bei Endometriose Spezialisten ausmachen und 

dann auch gleich ansprechen , das du eine gute  Schmerztherapie brauchst .

 

Das Muskelrelaxans vom Psychiater bringt auch keine Besserung ? -

was meint der Psychiater zu deiner Problematik ? 

 

das Antidepressivum , hilft dir das ? zumindest psychisch etwas ?

sonst würde ich das eher weglassen ... 

 

also ich würde  auch keine schmerzhafte osteopathische Behandlung und auch keine

schmerzhafte KG machen - solange die Ursache nicht geklärt ist!

Durch die möglichen  Herde im Bauchraum und die Schmerzen kommt es zusätzlich zu Verspannungen 

und weiteren Schmerzen - einige Übungen können da zwar  etwas helfen , aber 

die Ursache , die muss gefunden werden.

 

Ansonsten  ist Ostheopathie und Physiotherapie sehr gut und sehr zu empfehlen... aber

 

Platt gesagt , es macht keinen Sinn auf einem möglichen Endo- Herd schmerzhaft "rumzudrücken  " es könnte auch schaden  !

(auch meine eigene Erfahrung) 

 

Zu den Schmerzmitteln , wenn Novalgin und Ibuprofen ganz gut helfen , dann wäre ein Cox 2 Hemmer wie Arcoxia

noch vielleicht eine Verbesserung . Denn bei Endometriose sind die Prostaglandine , der Serie 2 , die die 

Schmerzen verstärken /verursachen. Am Enddarm das Fremdkörpergefühl, das Stechen ... das ist eine andere

Schmerzgeschichte, es sind meistens mehrere verschiedene Schmerzen , die

die Endo verursacht .... je nachdem wo Herde sind ...

Teilweise brauchen manche Frauen auch starke Schmerzmitttel wie Opioide ,mit Darm oder Blasen Endometriose 

Oxycodon / Targin / Fentanyl - das geht nur über einen Schmerztherapeuten .

Wenn die Sakral Nerven stark mit beteiligt sind , dann wird/ist  das mesitens sehr schmerzhaft und nicht nur während der Regel,

sondern ständig .

 

Cox 2 Hemmer sind deshalb oftmals hilfreich bei Endo + den Zyklus Schmerzen , weil die Prostaglandine 

runtergedrückt werden , die vor + während der Regelblutung und durch Endoherde direkt  vermehrt ausgeschüttet

werden . Prostaglandine wirken auf die glatte Muskulatur , wie Darm und Gebärmutter und verstärken die Kontraktionen 

der Muskeln ..., bis hin zu Krämpfen --- Ibu+ Naproxen , Arcoxia das sind alles Cox Hemmer..bzw Cox 2 Hemmer,

die man übrigens schon vor dem Schmerzbeginn, vor der Regelblutung   nehmen sollte , damit die Prostaglandine gar nicht erst so stark 

gebildet werden .(wenn eine Endometriose mit Schmerzen vorliegt)

Bei Ibu auf einen Magenschutz achten !

 

 Noavalgin kann etwas auf die Darm Probleme wirken , es beruhigt den Darm auch etwas -

mit  Darm- endo könnte  auch Buscopan etwas Linderung schaffen, weil es die Darmperistaltik

beruhigt   .Die Ursache verschwindet so nicht , aber eine gute Schmerztherapie ist dennoch immer

wichtig.

 

 

Eine gezielte Schmerztherapie wäre besser, allerdings sind die Schmerztherapeuten mit 

Endometriose oftmals leider auch nicht vertraut und  deshalb ist es sinnvoll

eine Schmerzambulanz aufzusuchen, die mit einem Endo- Zentrum zusammen arbeitet.

Dafür benötigt man auch nur eine Überweisung vom Hausarzt zb .

 

 

 

Zu Ernährung gibt es einige Ratschläge , die auch darauf zielen die Prostaglandine zu senken ,

 

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Prostaglandine

 

und auch das Östrogen senken  ....

histaminarm zu essen zb....

das ist ein weiteres großes Thema. Das ist jetzt zuviel ...

nur noch der Hinweis , bei Endometriose kommt es auch oft dazu , das sich Darmprobleme dazu gesellen,

Laktose Probleme, Histamin Probleme  usw...

 

 

Wichtiger ist jetzt schnell einen Termin bei einem guten Endo- Spezialisten zu bekommen ...

und dich mit dem Gedanken an eine nötige +sinnvolle  Bauchspiegelung zu beschäftigen,

:(

 

wobei eine Bauchspiegelung ist gar nicht so "schlimm" , - ein Zahnarzt Termin kann schon "schlimmer" sein. ;) 

 

Wenn es Endometriose ist , dann ist es immer besser so früh wie möglich Klarheit zu haben und dieser voranschreitenden Erkrankung

etwas entgegen zu setzen , da sie eben nicht vor Organen stoppt sondern dann auch diese infiltrieren kann,

dann wird die Situation  auch schwieriger und die Op´s sind dann komplizierter ....

 

 

alles Gute

 

Marlen

 

 



Frage Zeitpunkt Darmspiegelung
waldläuferin

Hallo Marlen, du scheinst dich ja sehr intensiv auseinander gesetzt zu haben, daher - auch wenn es vielleicht nicht ganz passt - an dieser Stelle eine spezielle Frage zu Deinem Abschnitt

" ... Allerdings bei deinen Beschwerden , sollte erst festgestellt werden ob eine Endometriose vorliegt 

und Endo Herde sollten erst entfernt werden , denn es kann zb passieren , das die Herde unter

Hormontherapie kleiner werden , aber teilweise dann noch weniger auffindbar sind...": Da ich nach einer BS vor 4 Wochen (Endo im Douglasraum, v.a.D  aber Blinddarmentfernung bei der nächsten Periode wieder massive Schmerzen (rechter Oberbauch, knapp unterhalb der Rippen) Bhatte, habe ich sehr kurz entschlossen mit der Pille angefangen und will die durchnehmen - auf Anraten der gynäkologischen Ambulanz Neuss, wo ich auch operiert wurde. Jetzt blieben die Schmerzen haben über die Periode hinaus und ich habe auch nochmals den Hausarzt aufgesucht, irgendwie sind sich alle einig: ich soll auf alle Fälle eine Darmspiegelung machen. In der Praxis hat man mir gesagt: Auf alle Fälle bei Endometrios während der Periode! jetzt beisst sich die Katze in den Schwanz.... mach jetzt mit dem Versuch "Pille durchnehmen" oder mit der nächsten Untersuchung weiter, was hiesse, auf alle Fälle eine Periode einleiten (oder klappt das mit dem Periode ganz unterbrechen beim Start mit der Pille sowieso nicht gleich ?!?)

ich habe irgendwie noch so keine richtige eigene Meinung... vielleicht ja eine hier im Forum ?

Danke! 

Schönen Gruß

Waldläuferin



WOW Marlen, du kennst dich
Ola

WOW Marlen,

du kennst dich ja echt gut aus mit Endo !!!! Hut ab !! Wie kommts? Wie lange hast du schon Endo? Wann wurde es bei dir entdeckt?

Ich habe, so lange ich zurückdenken kann u meine Periode habe Unterleibsschmerzen. Schätze so mit 13Jahren. Bewusst kann ich mich erinnern, das ich mit mind 15 jahren unerträgliche schmerzen habe!! jetzt bin ich 29jahre alt. vor ca 3jahren setzte ich die pille ab, welche ich 10jahre nahm. die bauch- u rückenschmerzen wurden immer schlimmer!! als ich auch nicht schwanger wurde, ging ich in KiWu behandlung nach DD. das war letztes Jahr im August. dort stellte man bei einer BS Endo Grad4 fest. 4Monate später wurde ich im endozentrum der stufe 3 (in JENA) operiert. ich wurde 3-4monate in die künstl WJ versetzt. 2 künstl befruchtungen klappten leider nicht. Nun habe ich wieder schmerzen..... . donnerstag habe ich ein MRT des Beckens. auswertung am 20.8. in JENA - evt wieder OP. vermute, das meine sakralnerven betroffen sind. Dr.Possover ist aber zu weit weg u zu teuer. Bin aus Sachsen.

das wars zu mir.  Gruss, Ola



Hallo Waldläuferin Hatte
floerli79

Hallo Waldläuferin

Hatte Mitte April meine BS OP und hatte bei der 1. Monatsblutung auch massive Schmerzen, bin fast in die Notfall gegangen. Diese nehmen aber laufend ab.

Der Operierte Körperteil muss sich erst erholen, dass kann bis 3 Monate dauern. Ev. ist auch etwas Geduld gefragt (weiss das tönt beschissen!!).

LG Andrea



danke
waldläuferin

Hallo Andrea,

danke für die positiven Worte, ja Geduld ist so eine Sache bei mir... ich habe aber inzwischen noch weiter die Initiative ergriffen und mache nächste Woche eine Darmspiegelung, die Ärztin meinte, ihr reicht der Zeitpunkt im Zyklus, um was sehen zu können. Wenn die da nichts "schlimmes" finden, dann werde ich wirklich erstmal Ruhe einkehren lassen und abwarten, was das "Experiment"  Pille ergibt. und die Ärztin meinte, wenn sie keine Endometriose sieht, behandelt sie auf Reizdarm. Das sind dann zwei Aktionen. Als drittes parallel mal weiter beobachten, was Essenstechnisch Linderung bringt. und außerdem endlich mal wieder laufen gehen.

Schönen Gruß

Waldläuferin



Hallo
Ola

Hallo Waldläuferin,

wünsche dir und hoffe sehr, das du KEINE Endometriose hast!!  Viel Glück.

Gruss, Ola



Liebe Arual82, dein Beitrag
Schmusekatze

Liebe Arual82,

dein Beitrag ist zwar schon eine Weile her, jedoch würde es mich sehr interessieren, wie es Dir heute geht?

Ich hoffe sehr, dass sich Deine Beschwerden gebessert haben und Du dich wieder gut fühlst.

 

Ich befinde mich momentan in einer sehr sehr ähnlichen Lage wie du damals.

Habe ein ständiges Druckgefühl im Enddarm/Anus, so als ob ich ständig auf Toilette müsste.

Selbst wenn ich meist morgens sehr eilig gehe, stellt sich danach kein Entlastungsgefühl ein.

Stuhlveränderungen habe ich auch, d.h. am Anfang ziemlich fest, dann aber weicher plus Schleimbeimengungen.

Auch meine Blase spastet rum. Häufiger Harndrang und es kommt gar nicht so viel und mein Urinstrahl ist auch nicht mehr so stark.

 

Ich hatte in den letzetn Monaten einen regelrechten Arztmarathon mit MRT, MRT-Defäkographie, Proktoskopie/Rektoskopie.

War bei mehreren Proktologen und auch im März hatte ich eine Endo-OP, sprich Bauchspiegelung wo reichlich Herde und Zysten entfernt wurden, Endo Grad 3.

Doch nach der OP null Besserung meiner eigentlichen Beschwerden.

War dann vor zwei Wochen nochmals bei einem Koloproktologen der mir eine Diagnose stellte.

Sie nennt sich "Anismus", eine paradoxe Levator-Kontraktion.

Die Aussichten dafür sind dafür leider nicht so gut.

Die Diagnose ist aber irgendwie fragwürdig wie ich finde, denn ich finde mich da irgendwie nicht so wieder.

 

 

Das ganze hab ich jetzt seit November letzten Jahres, dementsprechend bin ich mit den Nerven fertig und mittlerweile schon depressi. 

Ganz schon heftig wenn man sowas täglich aushalten muss...Cry

 

Puh... jetzt hab ich ganz schön viel geschrieben, sorry.

 

Vielleicht liest du diesen Beitrag ja und hast auh die Zeit und Lust mir zu antworten.

Das würde mich sehr freuen!

 

Vielleicht hat auch noch jemand anderes hier im Forum Lust mir zu schreiben.

 

Herzliche Grüße, die Schmusekatze