Hämatom hinter der Gebärmutter nach Endosanierung (LSK)
Arwen

Ihr Lieben,

 nun habe ich mich auch hier angemeldet und auch gleich ein Problem. Zuerst aber kurz zu meiner Endogeschichte:

 1. OP 2009 wegen einer recht großen Zyste am linken Eierstock - Diagnose Endometriose (Das erklärte meine unerträglichen Mens-Schmerzen jeden Monat)

Danach habe ich keine Hormonbehandlung gemacht, ich war in homöopathischer Behandlung, aber leider sind die Mens-Schmerzen nach ca. 2,5 Jahren wieder unerträglich geworden. Daher bin ich am 21.8. diesen Jahres im Endometriosezentrum (Erlangen) nochmal operiert worden (LSK). Es wurden Verwachsungen zwischem dem linken Eierstock, Eileiter, Darm und Beckenwand entfernt, Endo am Bauchfell und kleinere Herde am linken Eierstock entfernt, dazu ein Teil des linken Gebärmutterbandes, das auch befallen war. Zusätzlich gabs noch eine Lösung des Harnleiters, der war wohl auch verwachsen. 

 Seit etwa einem Monat nehme ich die Maxim (Valette) im LZZ.

Mir ging es nach der letzten OP 2009 schon nach 2 Wochen wieder richtig gut, nur diesmal ist der Wurm drin.  Die erste Woche daheim war alles top, ich hatte keine Schmerzen mehr. Aber dann...

Ich bekam wieder Schmerzen und meine FA hat mich wieder ins Endozentrum überwiesen. Dort stellte man ein recht großes (10 x 7 x 5 cm) Hämatom hinter der Gebärmutter fest. Da ist wohl eine innere Wunde wieder aufgegangen und hat nachgeblutet. In Übereinkunft mit dem OA sind wir zu dem Schluss gekommen, zu beobachten, ob es sich von alleine auflöst. Alternative wäre eine operative Entfernung, was ich auf jeden Fall vermeiden möchte, immerhin kann es danach wieder zu Verwachsungen, Hämatomen usw. kommen. Und jetzt nochmal 4 Wochen nach der letzten OP schon wieder ins KH, das macht meine Psyche und mein Körper grade nicht mit, ich hab noch an der letzten OP zu knabbern. 

 Aber die Schmerzen sind schon sehr kräftezehrend. Das Ding drückt auf den Darm und verursacht auch sonst doofe Schmerzen. Und leider kommen und gehen die, wie sie wollen. Mal sind sie so gut wie weg, mal wieder stärker, was ich seltsam finde, eigentlich müsste das doch kontinuierlich besser werden, oder? Ich hab erst im Oktober wieder einen Kontrolltermin, allerdings mit der Anweisung bei stärker werdenden Schmerzen und / oder Fieber sofort ins KH zu kommen, dann bestünde Verdacht, dass es weiterblutet oder sich entzündet hat.

 Hatte jemand von euch schonmal Erfahrung mit Hämatomen/Blutergüssen nach der OP? Wie waren die Schmerzen, wie lange hat der Heilungsprozess gedauert? 

Danke fürs Lesen und für Antworten!

Liebe Grüße

Arwen