Eierstöcke weg, Wechseljahre, starke Gelenkschmerzen
Jetina

vor 3 Monaten kamen meine Eierstöcke wegen den ständigen Endorezidiven raus. Als Add back habe ich vom Endokrinologen Visanne bekommen. Seit einigen Wochen habe ich sehr starke Gelenkschmerzen. Vorallem Finger, Handgelenk, Schulter, Fußgeleke, Kniegelenke. Morgens oder nach längerem Liegen oder Sitzen muß ich mich erst unter Schmerzen "einlaufen" und erst warm Duschen um mich bewegen zu können. Die Fußgelenke und Unterschenkel sind auch häufig geschwollen. Bei vielen Monaten Zoladex hatte ich das auch, vielleicht nicht so heftig. Kennt das jemand von euch? Was kann helfen? Hat das was mit Rheuma zu tun?

LG Jetina



Hallo Jetina , kann dir
Beth81

Hallo Jetina ,

 

kann dir nur dringend raten dich bei einem internistischen Rheumatologen vorzustellen !! Du hast eine starke plötzlich Hormonveränderung durch die entnahme der Eierstöcke hinter dir. Das kann eine rheumatische  Erkrankung auslösen. Denn das was du schreibst kommt mir sehr bekannt vor, bei mir war der Auslöser der Hormonabfall nach Geburt und ich bin 2 Jahre von Arzt zu Arzt gerannt deswegen bis mich meine neue Hausärztin dann zum Rheumatologen geschickt hat. Nur ganz wichtig es muss ein internistischer Rheumatologe sein !!! Die orthopädischen kann man in dem Bereich vergessen .....

 Alles gute und Lg



liebe jetina, zu den
achso

liebe jetina,

zu den schmerzen kann ich dir jetzt nichts sagen, denke aber,du solltest unbedingt etwas tun. was beth schreibt, klingt sehr schlüssig.

aber was mich verwirrt, du bekommst visanne als addback? das verstehe ich gerade nicht, sry. es ist doch eigentlich ein mittel, was noch das letzte östrogen vertreibt? sollte da nicht eher vielleicht ein östrogen, niedrig dosiert, die lösung sein? wie alt bist du, machst du nun was vorbeugend wegen osteoporosegefahr? hab ja seit märz eigentlich auch keine eierstöcke mehr und durch die lange zoladextherapie vorher ist die knochendichte schon etwas weniger geworden. daher denke ich, dass ein östrogen auch bei dir gut wäre? natürlich in ganz geringen mengen, wegen der endo. vielleicht magst du mir dazu schreiben? hoffentlich bist du in guten händen...

lg

hägar



Hallo Jetina, die
Karin63

Hallo Jetina,

die Gelenkschmerzen können durchaus von deinem Hormonmangel kommen. Ich bin seit ein paar Wochen endlich in der natürlichen Menopause und hatte diese Probleme am Anfang auch, zudem auch Muskelschmerzen und sehr oft Kopfschmerzen sowie starkes Schwitzen. Inzwischen hab ich mich wohl aber an diese neue hormonelle Situation gewöhnt und bis auf die etwas stärkere Neigung zum Schwitzen hab ich zum Glück keinerlei Probleme mehr und vor allem sind die Endoschmerzen komplett weg. Ich hab halt noch Probleme durch die ganzen Op's, aber das war mir klar, dass da noch was nachkommt.

Mir wurde von meinem Prof, als ich die Probleme hatte, freigestellt, versuchsweise ein Hormonersatzpräparat (Angeliq) zu nehmen. Das hab ich auch zuerst gemacht, da waren zwar die genannten Beschwerden weg, aber dafür gingen die Endoschmerzen wieder los! Insofern muss das jede Frau wohl ausprobieren, wo ihre eigene "Östrogenschwelle" liegt, unter der sie die Endoschmerzen los wird.

Ich denke nicht, dass das bei dir Rheumschmerzen sind, das könntest du auch mal beim Rheumatologen testen lassen. Hört sich für mich eher nach massivem Hormonmangel an. 

Warum du aber die Visanne nehmen sollst, ist mir ein Rätsel. Das ist ein reines Gestagenpräparat und nach kompletter Entfernung der Eierstöcke meines Wissens nach nicht mehr erforderlich!? Hast du denn noch Endoschmerzen ober bist du wenigstens die jetzt komplett los?

Was dir meiner Meinung nach helfen könnte, wäre eine ganz niedrig dosierte Hormonersatztherapie. Ich habe mich selber sehr ausführlich mit diesem Thema befasst und es gibt da ganz verschiedene Meinungen dazu (auch in Expertenkreisen). Da hilft nur, es selber auszuprobieren. Vielleicht wendest du dich auch mal an den Expertenrat hier, wobei ich selber das auch getan hatte und selbst hier verschiedene Ratschläge bekommen hatte, je nachdem, wer die Fragen gerade beantwortet hat-...

Ich wüsch dir weiter alles Gute!

LG Karin



Hallo an alle Lieben,
Jetina

die geantwortet haben.

Die die Hormone der Visanne werden wohl irgendwie zu etwas ähnlichem wie Östrogen umgebaut. Das Uni-Endozentrum hat sich mit dem Endokrinologen beraten, ob das ausreichend ist, da ich fast gar kein Östrogen als Add back vertrage, hatte schon sehr niedrige Pflaster und sofort Endobeschwerden und sogar leichte Blutung (ohne GM!). Ich arbeite selbst im Rehabereich und mein Chef ist Osteologie, somit mache ich jedes Jahr eine Knochendichtemessung, schon seit Jahren, alles im "grünen Bereich". Ich nehme auch Calcium und D3 und schaue dass ich muskulär gefordert bin, damit meine Knochen was zu tun haben.

Es war ein großer Schritt, das mit den Eierstöcken, aber ich sah keinen Ausweg mehr, 8 OPs, es ist genug! Leider bin ich natürlich nicht schmerzfrei nach den vielen OPs, bin aber in Schmerztherapie (Plaster). Nun ist aber das neue Problem aufgetaucht mit den Gelenken und Muskeln. Es sieht wohl so aus, als müßte ich wieder ein Faß aufmachen und zu einem neuen Facharzt gehen.

LG Jetina



Hallo Jetina, wurde schon
Karin63

Hallo Jetina,

wurde schon mal über "Liviella" mit dir gesprochen, wäre das noch eine Option?

Ich stand übrigens auch kurz vor der ES-Entfernung, kann dich da gut verstehen, ich hab noch mehr Op's hinter mir als du, jetzt kam mir Mutter Natur aber zuvor-... 

Darf ich noch fragen, welche Art von Schmerzen du von deinem Op's noch hast und was du dagegen nimmst? Ich habe auch noch diverse schmerzhafte Probleme (Epithelzysten, Fadengranulome, Verwachsungen ...).

LG Karin



Hallo Karin
Jetina

hat die Liviella Östrogen? Dann wäre es schwierig für mich. Ich habe noch Schmerzen nach dem Stuhlgang, da ich immer wieder viel rektovaginale Endo und im Douglasraum hatte und immer Verwachsungen im Sigma und Cökumbereich. Wahrscheinlich auch schon wieder. Ich habe auch Stellen die von außen schmerzen, wenn Druck drauf kommt von der Hose oder so, da ich auch schon an einer Schamlippe operiert wurde. Der Beckenboden tut auch weh, wegen der vielen Vernarbungen an den Bändern und dem Bauchfell. Es ist oft schwer zu sagen, wo, was, warum wehtut und wo´s zuerst angefangen hat und ausstrahlt.

Ich habe jetzt Fentanylpflaster 50, könnte steigern auf 75, ist aber von den Nebenwirkungen zu heftig für mich. Dieses Zeug ist auch kein Spaß, aber es hilft etwas. Komisch gegen die Gelenkschmerzen hilft es nicht, oder vielleicht wären die noch viel schlimmer, wenn ich es nicht hätte.

LG Jetina



Hallo Jetina,zu der
Karin63

Hallo Jetina,

zu der Liviella kann ich dir leider nicht viel sagen. Ich selber kenne sie nicht und weiß nur, dass die Meinungen darüber bezüglich der Anwendung bei Frauen mit Endo sehr auseinander gehen. Vielleicht möchtest du einfach mal deinen Endokrinologen fragen, wäre halt noch das Einzige, was mir zu deinen Beschwerden einfällt-...

Danke für die Info's zu deinen Schmerzen. Da haben wir wohl ähnliche Probleme, ich habe auch viele Verwachsungen und Vernarbungen, nur sind die dadurch verursachten Schmerzen wohl bei dir wesentlich stärker als bei mir. Ich muss auch sehr mit der Kleidung (kein Druck) und dem Essen aufpassen (keine Blähungen) und auch der Sicherheitsgurt im Auto ist ganz schlecht. Wenn ich aber alles beachte, habe ich keine Schmerzen, die ein Schmerzmittel erfordern würden. Mein Hauptproblem sind eben momentan die Granulome und die Zysten.

Das ist ja heftig mit den Fentanylpflastern, tut mir sehr leid für dich. Ich nehme auch ein schwaches Opioid ein, das mir bei den Gelenk- und Muskelschmerzen übrigens auch nicht geholfen hatte. Die sprachen darauf auch überhaupt nicht an, ebenso  nicht die Kopfschmerzen.

Da wünsche ich dir weiterhin alles Gute und dass sich die Beschwerden hoffentlich mit der Zeit bessern und die Gelenkschmerzen nicht rheumatisch bedingt sind!!

Liebe Grüße Karin



Hallo Karin
Jetina

echt nett wie du schreibst.

Ich war heute bei meiner Psychologin und es geht mir etwas besser. Ich brauche wohl doch noch irgend eine andere Art von Add back, evtl Phytoöstrogene. Also wieder zum Arzt, aber das muß ja besser werde. Erst wenn das nicht klappt, soll ich noch zur Rheumatologin.

Ich habe kaum Endofrauen getroffen, die das Problem mit dem Druck und den blöden Hosen auch kennen. Macht das Klamottenkaufen total kompliziert.

Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Wechseljahre auf natürlichem Weg kommen, aber man sagte mir das kann noch bis 50 gehen. Auf natürlichem Weg geht langsamer das Östrogen zurück und der Körper hat mehr Zeit sich anzupassen, hat mir heute die Ärztin erklärt. Das Plötzliche ist wohl das große Problem für den Körper.

Wie machen dir den die Granulome und Epithelzysten Probleme? Mit Schmerzen?

Danke für deine guten Wünsche! Mal sehen wie es weiter geht.

LG Jetina

 



Hallo Jetina, freut mich,
Karin63

Hallo Jetina,

freut mich, wenn es dir wieder etwas besser geht! Aber ich denke, gelegentliche Krisen sind bei uns normal, ich hab auch immer mal wieder einen Hänger und bin froh, wenn mein Mann dann für mich da ist! Diese ewigen Schmerzen sind sehr belastend.

Ich bin heute auch gerade sehr schmerzgeplagt. Genau, diese Granulome und Zysten machen sich leider mit sehr starken Schmerzen bemerkbar, insbesondere, wenn ich länger sitzen muss, das ist dann manchmal eine echte Qual-... Und leider hilft mir da nur eine weitere Op.

Aber jetzt geht's ab auf's Sofa und dann wird es wieder besser!

Ich wünsch dir noch einen schönen Abend und weiter alles Gute. Irgendwie geht es immer weiter, nur den Mut nicht zu sehr sinken lassen!!

LG Karin 



Hallo Karin
Jetina

in deinem Threat hast du ja genau beschrieben wie deine Schmerzen sind und zustandekommen.

Es ist für mich auch schwierig lange zu sitzen, insbesodere in einer Hose. Da hilft dann nur, runter mit dem Ding und liegen. Am nächsten Tag ist Rock tragen angesagt. 

Ich wünsche dir einen entspannten Feiertag und hoffe die Schmerzen von gestern sind schon besser.

LG Jetina



Hallo Jetina, das ist bei
Karin63

Hallo Jetina,

das ist bei mir genauso, langes Sitzen in Hose geht schon seit einiger Zeit gar nicht. Ich weiche auch zunehmend auf Röcke aus, z. T. sogar mit halterlosen Strümpfen, da drückt dann gar nichts mehr auf den Bauch. Ist nur etwas kühl im Winter-... Aber da mir derzeit sowieso meistens eher zu warm ist, passt das schon!

Danke, ja, heute geht's mir wieder besser und ich muss ja heute auch nicht viel Sitzen. Ich hoffe, dir geht es auch einigermaßen!?

Ich wünsche dir auch einen schönen Feiertag!

LG Karin



Hallo Karin
Jetina

hab mich auch etwas entspannen können am Feiertag. Schön, dass es dir wieder besser geht. Du bist, auch trotz deiner üblen Probleme, immer so positiv am Ende. Und gibst nie die Hoffnung auf Besserung auf. Ich weiß, es ist genau so richtig und wichtig, aber oft gelingt mir das nicht.

Ich habe, neben den bekannten Problemen, eben eine Stelle tief im Gewebe der Schamlippe die immer wieder anhaltende Schmerzen verursacht, besonders bei Druck darauf. An der Stelle wurde vor zwei Jahren ein chronischer Entzündungsprozeß entfernt, kein Mensch weiß warum der da war oder durch was, evtl. wars ein Endoherd der umgewandelt wurde. Und diese blöde Stelle macht nun wieder mehr Ärger. Da kann einem echt die Hoffnung flöten gehen. Ist der Unterleib endlich besser, kommt wieder ein so altes Problem hoch.

Also, jetzt versuche ich es wie du, es wird schon wieder besser werden, die Endo hat ja keine "Nahrung" mehr, seit die Eierstöcke weg sind. Somit kann es eigentlich keine Endo sein.

Weiterhin gute Tage wünsche ich dir

LG Jetina



Hallo Jetina, zuerst danke
Karin63

Hallo Jetina,

zuerst danke für deine lieben Worte! Tut mir leid, dass du jetzt auch noch ein zusätzliches Problem hast. Stimmt, Endo wird es an der Stelle nicht mehr sein.

Was hatte denn der histologische Befund nach der Entfernung des "chronischen Entzündungsprozesses" bei dir ergeben? Der Pathologe müsste sich ja dazu geäußert haben?

Letztlich habe ich ja auch diese Probleme (Stellen, die besonders bei Druck sehr schmerzen), nur an anderer Stelle als bei dir (Scheidenstumpfende). Bei mir sind es Epithelzysten, wohl entstanden durch wiederholte Scheidenstumpfresektionen (sagt der Pathologe). Da werden, vereinfacht ausgedrückt, Zellschichten durch Nähte an andere ("falsche") Stellen verschleppt und bilden dann diese Zysten. Das kommt auch manchmal bei Frauen mit genähten Dammrissen nach Geburten vor oder eben nach Scheiden-Op's. Vielleicht hast du ja auch etwas ähnliches? Da würde leider nur eine erneute Entfernung helfen-...

Ich habe meinen nächsten Op-Termin auch schon, Sitzen ist mir derzeit wieder nur unter Schmerzen möglich.

Ich kann dich gut verstehen, dass dich das alles demoralisiert und dir die Hoffnung nimmt. Ich denke auch manchmal, jetzt würde es eigentlich reichen, aber so funktioniert das im Leben leider eben nicht. Mein Prof sagte mir mal, dass für ihn selber mein Krankheitsverlauf schon frustrierend sei, aber wie das für mich erst als Betroffene sei, könne er sich gar nicht vorstellen. Ich fand das einerseits sehr schön, andererseits hat es mich sehr berührt. 

Aber die Hoffnung (dauerhaft) aufgeben, das möchte ich einfach nicht, das würde für mich eine Kapitulation an mein Schicksal bedeuten und ich möchte das auch meinem Mann, der immer für mich da ist, nicht antun und diese Gefühle wecken dann doch immer wieder meinen Kampfgeist und damit meine Hoffnung, dass sich irgendwann doch wieder alles in ein erträgliches Maß entwickelt und das Leben lebenswert ist.

Das gleiche wünsche ich dir, gib die Hoffnung nicht auf, auch wenn es manchmal sehr schwer fällt! Möglichst positiv denken, ohne die Realität aus den Augen zu verlieren, eine Lebenskunst, die manchmal schwer umzusetzen ist, aber wir versuchen es einfach weiter!!

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit möglichst wenig Schmerzen!

LG Karin

 

 

 

 

 



Hallo Karin
Jetina

der Pathologe hatte nur geschrieben "reichlich chronische Entzündungszellen" oder so ähnlich.

Ich hatte ja auch Scheidenstumpfresektionen, die genäht wurden. Dort sei aber alles in Ordung, man hat bei der letzten OP geschaut, weil es am Stumpf einen unklaren Befund gab. Dort ist nur "verhärtetes, eingezogenes Narbengewebe" zu finden. Das war gut so, da schon wieder eine Resektion anstand, weil der Verdacht auf neuen Endoherd am Stumpf war. Die spezielle Stelle war aber schon vor der Hysterektomie vorhanden, also bevor innerliche Nähte dazu kamen. Ach, stimmt ja auch nicht, es wurden auch schon früher immer wieder die Eierstöcke irgendwie fixiert, damit sie mal an der richtigen Stelle bleiben. Also, letztendlich weiß ich nicht wie oder was das ist. Es liegt auch quasi bzw. gespürt "außen". Ich hoffe einfach, dass es irgendwann besser wird und die Zeit es heilt. An der Stelle, wo ich das fühle, kann man sehr schlecht operieren, da hatte der Operateur schon vor 2 Jahren Schwierigkeiten.

Also trage ich im Moment wieder mal mehr Rock. Ich wünsche dir auch eine erträglich Zeit bis zur OP, wann ist sie den? Hast du einen Sitzring zum Draufsitzen? Ich habe schon Jahre so ein Ding, da ist in der Mitte ein Loch, sodaß die problematischen Stellen nicht so viel Druck beim Sitzen bekommen.

Aufgeben kommt nicht in Frage, was würde das auch bedeuten? Ich versuche auch immer weiter zu machen und ein möglichst normales Leben zu führen, wie du sagtest, das bin ich meinem Mann auch schuldig. Das ist aber oft nicht einfach.

Bis bald,  LG Jetina



Hallo Jetina, im Prinzip ist
Karin63

Hallo Jetina,

im Prinzip ist es ja auch egal, was genau uns plagt, wenn nur diese Schmerzen besser würden, oder? Ja, das hoffe ich auch, dass die Zeit einiges heilen bzw. verbessern wird.

Mir geht's gerade auch nicht besonders. Ich habe die letzten Tage körperliche Arbeiten gemacht, die anders waren als sonst (neue Schränke bekommen, die eben ausgewaschen und Kleidung umgeräumt, also nichts wirklich Schweres) und die Quittung waren bzw. sind jetzt starke Rücken- und Bauchschmerzen, irgendwie fast endomäßig, aber auch bewegungsabhängig. Wobei ich nicht genau differenzieren kann, welche Schmerzen woher kommen (Verwachsungen, Epithelzysten, Narben, skelettal, Endo ...), aber das wird dir wohl genauso gehen!? Und erfahrungsgemäß werden diese dummen Epithelzysten mit der Zeit auch immer größer und schmerzhafter, da kommen wohl gerade ein paar Dinge zusammen. Da hilft nur wieder Zähne zusammen und weitermachen.

Ich lasse heute mal  zur Kontrolle meine Hormone bestimmen, ich hoffe aber nicht, dass die Östrogene nochmal ansteigen, gefühlsmäßig sind die auch weiterhin unten (merke ich sonst an der Brust bzw. an meinem "Wasserpegel" im Körper). Außerdem hab ich mir, vermutlich durch das Amitriptylin, das ich im Rahmen der Schmerztherapie nehme (nur 10 mg), erhöhte Leberwerte eingefangen (ist gar nicht so selten). Ich hab es daher seit ein paar Wochen weggelassen und merke auch gar keinen Unterschied, also verzichte ich lieber darauf. Mal sehen, wie die Leberwerte jetzt sind. 

Der Op-Termin steht noch nicht genau fest, ich muss beruflich einiges beachten und mein Prof ist die nächste Zeit auch oft unterwegs, aber ich denke, Ende Oktober müsste es wohl klappen, und es ist zum Glück auch keine große Sache (Freitag Op, Montag wieder Arbeiten, das geht gut). 

Ja, einen Sitzring, den habe ich auch schon einige Zeit, mal hilft's, mal aber auch nicht.

Wie geht es dir denn zur Zeit mit deinen Muskel- und Gelenkschmerzen? Hast du da nochmal was unternommen?

Ich wünsch dir eine gute Woche mit wenig Beschwerden!

Bis dann!

LG Karin

 



Hallo Karin
Jetina

heute habe ich endlich einen Termin bei meinem Gyn. Bin shon gespannt was er sagt, er ist nicht der sclhlaueste was Endo betrifft. Meine Psychologin kennt ihn aber und sagt er müsste das Problem von Eierstocktumorpatientinnen kennen. Bei diesen kommen die Eierstöcke auch ganz plötzlich raus und die haben dann auch oft solche Probleme. Und diese bestehen immer noch unverändert, die Hände unf Füße sind morgens so steif und schmerzhaft, dass ich sie nicht bewegen kann. Ich kann nichts greifen und muß sie erst irgendwie passiv durchbewegen und beweglich machen. Die Finger werden auch immer wieder taub, ich muß mal schauen, ob das nicht auch noch Karpaltunnelprobleme sind. Ubd wie bei dir, wenn ich körperlich mehr mache oder ungewöhnliche Bewegungsabläufe, dann wird alles noch schlimmer. Ich nehme im Rahmen der Schmerztherapie 50 mg Amythriptilin. Und bin gerade froh drum, weil die Psyche ist auch durch den Hormonmangel angegriffen.

Jetzt bin ich gespannt auf heute nachmittag.

LG Jetina



Hallo
Jetina

Jetzt war ich beim Gyn und habe pflanzliche Tabletten in denen Phytoöstrogene sind, leider muß man die selbst bezahlen, kann ich nicht verstehen. Hoffentlich helfen die bald! Er sagte das kann dauern, hoffentlich nicht zu lange. Es geht mir eher schlechter wie besser, die Psyche rutscht gerade noch mehr ab, muß wahrscheinlich die Amitriptilin noch erhöhen. Das Schwitzen ist im Moment auch stärker.. Konnte heute nicht zu Arbeit gehen, das ist für mich schlimm, weil die Arbeit gibt mir Halt in meinen "verrückten" Leben mit der Endo.

LG Jetina



Hallo liebe Jetina, ich
Dorle

Hallo liebe Jetina,

ich wünsche Dir gute Besserung und laß Dich nicht unterkriegen. Keine Angst, man hält schon wirklich sehr viel aus und kann sich auch an sehr vieles (Schmerzen) gewöhnen. Es ist aber wirklich nicht leicht und man darf auch mal die Nase voll haben. Mir hilft es da immer mich mal richtig auszuquatschen. Es gibt da einen Spruch: " Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgend wo ein Lichtlein her."

Ich hab mich heute auch aus dem "Rennen" genommen. Hatte am 20.9. eine BS, dachte es geht schon wieder und war gestern unvorsichtig. Hab meine Beine zu schnell rumgedreht, da hat  irgend etwas im Bauch gerissen. Hab jetzt wieder ein schönes Kneifen und mach jetzt wieder vorsichtig.

Ich bin seit ca. 15 Jahren starker Rheumatiker, hab eine Kollagenose (Rheuma auf das Bindegewebe) und hab seitdem mit extremen Schmerzen zu tun. Bin 40 Jahre und bekomme seit 12 Jahren BU-Rente. Hab mich damit abgefunden, was auch nicht immer leicht war. Vor allem ist das Verständnis der Mitmenschen ja wirklich "grenzenlos", möchte gar nicht wissen, wie ich immer schlecht gemacht werde. Gebe denen aber auf dumme Kommentare immer zur Antwort, daß sie erst einmal einen einzigen Tag mit meinen Schmerzen leben sollen, ehe sie lästern.

Ich kenne mich mit den von Dir genannten Unterleibsschmerzen in der Form also nicht so gut aus. Ich weiß aber, daß gerade bei rheumatischen Schmerzen die Aufwärmphase am Morgen sehr typisch ist. Geh ruhig mal zu einem Rheumatologen mit internistischer Ausbildung. Die Druckschmerzen der Haut können da auch auftreten, soll aber nicht heißen, daß es so etwas sein muß. Du hast nur danach Gewissheit und es kommt nicht erst zu Spätfolgen fals es in die Richtung geht.

LG Dorle

 

 

 



Hallo Jetina, die
Teufelchen

Hallo Jetina,

die Phytoöstrogene brauchen natürlich ein paar Wochen, bis sie richtig wirken. Drück dir die Daumen, dass es dir bald besser geht.



Hallo Jetina, tut mir leid,
Karin63

Hallo Jetina,

tut mir leid, aber ich denke, Phytoöstrogene bringen dir bei deinen ausgeprägten Beschwerden gar nichts. Hattest du den Gyn mal auf Liviella angesprochen (Antwort Expertenrat)?

So wie ich das sehe, musst du dich entscheiden, dies alles ohne HET zu ertragen und auf spontane Besserung zu hoffen oder nochmal einen Versuch zu wagen (ganz niedrig dosierte Östrogene, evtl. in Kombination mit Utrogest, oder eben Liviella). So wurde mir das von meinem Prof auch erklärt, als ich auch vor ein paar Wochen über Muskel- und Knochenschmerzen bzw. Kopfschmerzen vorübergehend geklagt hatte. Ich hatte jetzt das Glück, dass sich das (bisher) wieder ohne Hormone o.ä. gegeben hat, aber wenn ich erneut in diese Situation kommen würde, haben wir das so vereinbart. Das muss/kann die Patientin dann nach eingehender Aufklärung über Möglichkeiten und Risiken selber entscheiden-...

Eine parallele rheumatolgische Abklärung ist, wie Dorle empfiehlt, sicher auch sehr sinnvoll, um eine diesbezügliche Ursache auszuschließen, da dann natürlich eine ganz andere Therapie erforderlich wäre.

Ich wünsch dir weiter alles Gute!

LG Karin



Danke
Jetina

ihr Lieben,

Heute ist das gr0ße Heulen angesagt, ist ein richtiges Tief. Mein Gyn hatte noch ein Östrogengel angeboten, das läßt sich auch niedrig dosieren. Ich habe es aber noch nicht, erst sollen die Phytoöstrogene ausprobiert werden. Über die Liviella haben wir nicht gesprochen. Ich fand den Expertenrat sehr dürftig. Keine Begründung, keine Erklärung, ich war irgendwie enttäuscht.

Die Rheumatologin wurde von der  Psychologin auch angesprochen, aber auch nach den Phytoöstrogenen. Vielleicht reichen die wirklich nicht. Vielleicht muß ich doch füher mit dem Gel anfangen. Rheumatologin ist schwierig hier, ganz lange Wartezeiten. Und eine Überweisung muß auch wieder her.... Jetzt muß ich erst wieder besser beinander werden.

LG Jetina



Liebe Jetina, tut mir leid,
Dorle

Liebe Jetina,

tut mir leid, daß es Dir gestern so schlecht ging. Hoffe Du hast heute einen besseren Tag. 

Mit dem Rheumatologen ist es leider meist so schwer einen Termin zu bekommen. Laß Dir einfach, auch wenn es noch lange hin ist, einen Termin geben. In der Zwischenzeit kannst Du Dich vielleicht ein wenig erholen. Einen einfachen Bluttest auf Rheumafaktoren kann zwar auch der Hausarzt machen, würde ich Dir aber nicht mal unbedingt raten, da man Rheuma, oder andere Erkrankungen die zu diesem Formenkreis gehören, haben kann und trotzdem ist der Wert negativ.

Ein guter Rheumatologe sieht es aber auf Grund seiner Erfahrung meist auch so ob was nicht ok ist. Wie schon gesagt, dient nur zu Deiner Sicherheit, muß ja nicht auch noch sein.

Wünsch Dir alles Gute

LG Dorle



Hallo Dorle
Jetina

erstmal Danke für deine netten Worte! Es geht mir heute tatsächlich etwas besser. Gestern und vorgestern kam auch noch dazu, das hatte ich gar nicht beachtet, dass ich nicht mein übliches Schmerzmittel hatte und mir irgendwie mit anderen Tabletten behelfen musste.

Ich habe mich entschlossen zur Rheumatologin zu gehen, weil mir eingefallen ist, dass meine Eltern beide an einer rheumatischen Autoimmunerkrankung leiden und das ist vielleicht vererbbar. Werde heute gleich einen Termin ausmachen. Und die Überweisung versuche ich vom Gyn zu bekommen, weil der weiß ja nun über meine Probleme bescheid. Wenn´s nicht klappt, gehe ich halt auch noch zum Hausarzt. Der weiß leider nicht so viel über mich, da ich ihn so wenig brauche.   

Dich hat´s aber gesundheitlich arg gebeutelt, tut mir sehr leid. Du arbeitest also nicht mehr? Oder kann man bei BU-Rente noch in einer anderen Tätigkeit arbeiten?

LG Jetina



Danke Dir, es geht schon 
Dorle

Danke Dir,

es geht schon  so irgendwie. Man lernt halt anders zu leben und sich alles einzuteilen. Ist aber manchmal gar kein Fehler man ist nicht mehr so oberflächlich und nimmt sich auch mehr Zeit für sich.

Ich bin noch so ein "alter" Rentner, da gab es noch die Berufsunfähigkeitsrente. Bei der dürfte ich relativ viel dazu verdienen, halt nur nicht im ursprünglichen Beruf, da sind es nur ein paar Stunden. Da ich aber wirklich nicht mehr fit bin, gehe ich 4 Stunden in der Woche arbeiten. Mache da die Buchhaltung für die Kirche. Dies ist eher eine Beschäftigungstherapie für mich, damit ich nicht verblöde. Unser Pfarrer ist ein ganz netter, der hat immer Verständnis, wenn ich mal wieder ein Wehwehchen habe. Er trägt mir dann die schweren Sachen und ich kann zur Arbeit kommen und gehen, wann ich denke. Muß die Arbeit ja eh allein machen, habe keine Vertretung. Die Rente ist auch nur ne ganz kleine aber besser wie gar nix.

Ich habe aber einen total lieben Mann und eine prima Tochter (ist schon 22 Jahre alt), mehr Kinder waren bei mir auch nicht drinn, wegen der Medikamente, die ich schlucken mußte. Im Großen und Ganzen kann ich also ganz zufrieden sein. Irgend etwas hat ja schließlich jeder, manch einer weiß nur noch nichts von seinem "Glück".

Ich hoffe, daß es Dir heute gut geht.

LG Dorle

 



Hallo Dorle
Jetina

ja, heute und gestern geht es wieder besser, ich war in einem richtigen Tal der Tränen am Donnerstag. Und habe jetzt auch festgestellt, dass die Schmerzpflaster doch auch etwas auf die Gelenk-und Muskelschmerzen wirken. Das merkt man erst, wenn´s mal nicht mehr da ist. Und ich hatte gehofft, dass die Endoschmerzen ohne Pflaster auch schon besser wären, das ist leider noch nicht der Fall, das hat mich zusätzlich frustriert. Jetzt nehme ich es halt weiter und hoffe meine eingeschliffenen Schmerzbahnen beruhigen sich irgendwann.

Einen Termin bei der Rheumatologin habe ich noch nicht bekommen, die haben tatsächlich ein Band laufen, dass sie Personalmangel haben und die Terminvereinbarung per Fax oder E-Mail gemacht werden soll.

Ich habe auch großes Glück mit meinem Mann, Kinder haben wir leider keine wegen der Endo. Wir haben aber dennoch ein sehr ausgefülltes Leben.

Ich wünsche Dir auch weiterhin eine gute Zeit mit weniger Schmerzen. Ich schreibe hier weiter, wenn ich mehr weiß zu meinen Gelenkschmerzen.

LG Jetina



Hallo Jetina, wirken bei dir
Karin63

Hallo Jetina,

wirken bei dir die Phytoöstrogene?

Ich habe momentan auch wieder zunehmend mit Gelenkschmerzen zu kämpfen, vor allem in den Fingern und im Bereich Hüfte/Becken. Ist nicht so schlimm wie vor einigen Wochen, aber doch sehr unangenehm. Rheumatologisch ist bei mir alles o.k., also kommt es vom Hormonmangel-...

Bin schon gespannt, was bei dir beim Rheumatologen rauskommt, hoffe, du hast einen Termin bekommen!?

Ich hoffe, es geht dir wieder besser? Bis dahin alles Gute!

LG Karin



Liebe Karin
Jetina

oje, gehts jetzt bei dir doch nochmal los mit Gelenkschmerzen? Das ist gemein, erst in Sicherheit wiegen und dann nochmal. Hoffe du kommst gut über diese Zeit und es frustriert dich nicht so.

Die Phytoöstrogene nehme ich jetzt seit genau einer Woche, ist auch Johanniskraut mit drin für die Psyche. Ich habe die Höchstdosierung genommen. Die Psyche hat sich gerade stabilisiert, die Gelenk- und Knochenschmerzen, vorallem in den Händen und Füßen, Schulter-Ellbogen und Kniegelenke waren nur etwas besser, aber ich meinte zu spüren wie meine Unterleib wieder zog und zippte. Also bin ich wieder auf die halbe Dosierung gegangen. Die Hände und Füße sind weiterhin sehr schmerzhaft, vorallem morgens oder nach längerer Ruhezeit auf der Couch. Leider habe ich in den Fingern auch parallel dazu Taubheits- und Kribbelgefühle, die Kraft ist zurückgegangen und ich bin ungeschickt bei feinmotorischen Tätigkeiten. Ich hatte ja den Verdacht, dass da noch ein sog. Karpaltunnelsyndorm eine Rolle spielt und habe mich darüber informiert. Natürlich kann dieses auch bei starken Hormonschwankungen/ Umstellungen kommen...Also ich habe nun einen Termin bei der Rheumatologin und bei der Neurologin. Habe sogar eine Überweisung von meinem Gyn für die Rheumatologin bekommen. Nachts bandagiere ich gerade meine Handgelenke, damit sie nicht so abknicken beim Schlafen, dann werden die Finger nicht ganz so taub und steif.

Ich bin also immer noch mit der Sache beschäftigt, die Termine sind natürlich auch erst im November. Vielleicht nehme ich auch nochmal mehr von den Phytoöstrogenen. Ich, oder besser gesagt die Endo, hat halt immer ganz extrem auf Östrogengaben reagiert und ich habe deshalb eine Art "Östrogenangst". Ist alles so kompliziert und zermürbend. Aber ich hoffe irgendwann bin ich da durch und habe hoffentlich keine weitere Erkrankung entwickelt.

Dir wünsche ich nochmal, dass die Gelenkschmerzen nur eine kurze Episode sind und es bald vorüber ist.

LG Jetina



Liebe Jetina,freut mich,
Karin63

Liebe Jetina,

freut mich, dass wenigstens deine Psyche wieder besser ist. Der Rest liest sich leider nicht so gut, tut mir wirklich leid für dich! Achje, dann hast du gleich 2 Termine, aber ich finde es gut, dass du das abklären lässt, "Kopf in Sand" ist nie gut. Ich wünsch dir schon jetzt gute Ergebnisse!

Nein, frustriert bin ich nicht wegen der erneuten Gelenkschmerzen. Im Vergleich zu dir geht es mir da noch richtig gut. Ich kann sowieso nicht glauben, dass ich ganz ohne Probleme durch die WJ komme, habe gerade einige Leidensgenossinnen um mich herum. Manchmal lachen wir einfach nur noch, die eine friert, die andere schwitzt bei gleicher Temperatur usw. Und bis auf mich gehen alle gerade hoffnungslos in die Breite - mal sehen, wie das bei mir wird!? 

Mich frusten gerade mehr meine Zysten, es wird langsam Zeit für die Op, die Schmerzen werden immer schlimmer, geht jetzt eher in die neuralgische Form, da hilft mein Schmerzmittel kaum noch. Nächste Woche habe ich einen Termin bei meinem Prof, da machen wir dann den Termin fest.  

Das mit der "Östrogenangst" geht mir ganz genauso. Und auch mein Prof möchte mir nicht mal Ö-Creme für die Heilung nach der Laserung verschreiben, sondern nur Bepanthen, weil er auch befürchtet, dass das schon reichen würde, um die Endo wieder anzufachen, zumal die Herde bei mir gerade in dem Bereich sehr ausgeprägt waren.

Jetzt wünsche ich dir weiter viel Kraft und Zuversicht für deine Termine und gute Ergebnisse, d.h. keine neuen Erkrankungen!

Danke für deine guten Wünsche, ich wünsch dir auch alles Gute!

LG Karin

P.S.: Bei der Kombi Johanniskraut und Amitriptylin musst du aufpassen. Ich glaube, da gibt es Wechselwirkungen!?



Liebe Karin
Jetina

ich hatte meinem Schmerzdoc gesagt, dass ich Phytoöstrogene mit Johanniskraut nehme. Er hat auch das Ami verschrieben, am gleichen Termin an dem ich das gesagt hatte. Er sagte darauf nur, dass das Johanniskraut blutverdünnend wirken kann, ich aufpassen soll, falls eine OP anstünde. Das tut ja keine und hoffentlich ganz lange nicht! Was weißt du über diese Wechselwirkungen?

Also diese Zysten bei dir sind wirklich eine fiese Folge der ganzen Endogeschichte. Ich hoffe sehr, dass du bald die OP machen kannst und dann wieder ganz lange Ruhe hast. Deine Schmerzmittel helfen nicht mehr? Kannst du noch was Stärkeres für diese heftige Zeit bekommen? Ich muß bei solchen Fällen wie bei dir und mir leider feststellen, dass es vielleicht schon möglich ist die Endo zur Ruhe zu bringen, aber leider die Folgen der OPs wiederum wie eine Erkrankung daher kommen. Ich hoffe ja auf die Zeit und Regenerationskraft des Körpers, so dass irgendwann Besserung eintritt. Und diese Zeit muß halt auch die Psyche durchhalten, da gibts bei mir schon Einbrüche.

LG Jetina



Habt ihr schon mal Spirulina
Teufelchen

Habt ihr schon mal Spirulina oder Chlorella Algen ausprobiert? Ich habe zB im letzten Monat eine Spirulinakur, 5 Tabletten, am Tag gemacht, weil ich total übersäuert (durch Kaffee und Nikotin) gewesen bin und dadurch unter innerer Unruhe gelitten habe. Die Tabletten haben tatsächlich geholfen. Die Unruhe ist weg...

"Bei der Vielzahl von Krankheiten konnten erhebliche heilende Effekte von Spirulina in zahlreichen Studien belegt werden. Spirulina eignet sich als ergänzende Therapie bei folgenden Krankheiten: Akne, Allergien, Blutarmut, Arthrose und Arthritis, chronische Gelenkbeschwerden, Depressionen, chronische Schmerzzustände, Migräne, Übergewicht, hohe Fett-, Blutzucker- oder Harnsäurespiegel, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Leberzirrhose, Gastritis, Magengeschwüre, Krebs, Aids, Immunschwäche, Atemwegsinfekte, Schwermetallvergiftungen u.a. "

Chlorella werde ich auch noch probieren. Ich habe für 150 Spirulinapresslinge um die 5 € bezahlt und Chlorella kostet auch soviel glaub ich. 

Hier noch ein Link zu Chlorella

http://www.provitas.org/InfoTexte/Chlorella.htm

Ist vielleicht eine Probe wert oder?

 

 



Hallo Teufelchen
Jetina

Danke für den Tip. Weiß nicht, ob ich das mache.

Ich habe gegen die Endometriose schon so viele alternative Sachen ausprobiert, geschluckt, gespritzt, aufgelegt, eingerieben, gespült, geklebt, gestochen......kanns kaum aufzählen und natürlich auch viel Geld dafür ausgegeben. Geholfen hat es leider nie, die Endo hat immer weiter gemacht. Habe im Moment auch ein beachtliches Pensum an Tabeletten und Pülverchen zu schlucken und das nervt mich schon arg.

Trotzdem Danke und dir weiterhin viel Erfolg damit!

LG Jetina



Liebe Jetina,Johanniskraut
Karin63

Liebe Jetina,

Johanniskraut kann die Wirkung von Amitriptylin stark abschwächen. Das muss man beachten.

Ja, ich freue mich mal wieder auf eine Op, grotesk, aber wenn es der Schmerzabhilfe dient-... Mein Schmerzmittel ist sowieso schon ein schwaches Opioid, andere Sachen kann ich aus verschiedenen Gründen nicht nehmen. Die Schmerzen sind aber eher neuralgischer Natur, da würde z.B. das Amitriptylin in höherer Dosierung wohl schon helfen,  aber das schlägt mir bei 10 mg schon total auf die Leber. Und für eine stärkeres Opioid ist mir die Wartezeit auf die Op wiederum zu kurz (hat ja auch Nebenwirkungen). Irgendwie geht es schon bis dahin, nächste Woche bekomme ich den Termin ja genannt.

Ich seh das auch so wie du, die Endo ist wohl besiegt (zumindest empfinde ich das so für mich), aber das heißt noch lange nicht Schmerzfreiheit, zumindest nicht, wenn man so viele Op's wie wir hatten. Wobei ich aber auch im Nachhinein nicht sagen könnte, dass eine davon überflüssig war. Ich hoffe aber auch sehr darauf, dass die Zeit einiges bessert und heilt. 

Ja, stimmt, die Psyche muss auch durchhalten. Einbrüche, wie du schreibst, gibt es bei mir auch mal, aber zum Glück keine richtigen dauerhaften Abstürze. Mir hilft da am besten, einmal kurz richtig ausheulen, am besten in Männes Arm und dann aber wieder weitermachen. Das Leben ist einfach nicht fair und ein ewiger Kampf, für den einen mehr, für andere weniger, je nach Schicksal. Ich sehe beruflich täglich sehr schwere Schicksale, da bin ich zum Teil noch richtig gut dran, das hilft mir auch sehr bei der Bewältigung meiner Situation. Ich denke, man muss einfach versuchen, jeweils das Beste daraus zu machen, ein anderes Leben gibt's eben leider nicht.

Jetzt wünsche ich dir aber ein schönes schmerzarmes Wochenende und eine gute Zeit!

Bis dann!

LG Karin

 

P.S. Liebes Teufelchen, danke für den Tipp, ist aber nichts für mich. Wünsch dir aber gute Wirkung!



Liebe Karin
Jetina

ich habe den Beipackzettel von meinen Phytos + Johanniskraut gelesen und, wie du schon sagtest, das Johanniskraut schwächt die Wirkung von Ami. Ich bin total frustriert, beide Ärzte wußten jeweils von den Medikamenten, wir hatten darüber gesprochen in den Sprechstunden. Warum sagt keiner was, was ist da los? Inkompetenz? Enttäuschung pur, ich dachte ich könnte mal vertrauen und nicht alles drei Mal prüfen und hinterfragen. Es ist sowieso alles schon schwierig genug und wieder so was.... Also werde ich morgen wohl ein paar Telefonate führen. Gerade ist´s schwierig mit meinen Händen, geht wieder schlechter, aber meinen Termine dauern noch, "Erstpatientin" habe ich jetzt gehört, für die dauert es nochmal länger. Was für ein Witz, die bekannten Patienten haben doch glücklicherweise schon eine Behandlung und Erstpatienten sollen ruhig noch monatelang ohne Behandlung warten. Bin nicht gut drauf gerade, drum höre ich jetzt besser auf.

Wünsche dir einen erträglichen Wochenstart und hoffentlich bald einen Termin zur OP. Bis bald...

LG Jetina



Liebe Jetina, ach Mensch,
Karin63

Liebe Jetina,

ach Mensch, das tut mir leid. Ich kann deine Enttäuschung gut verstehen, manchmal ist es wirklich zum Verzweifeln, das stimmt. 

Und die lange Wartezeit ist zermürbend, das kann ich auch verstehen. Die Gründe dafür sind schwer nachzuvollziehen, da höre ich jetzt besser auf, stecke da beruflich mitten drin...

Tut mir leid, dass es ist mit deinen Händen jetzt auch noch schlechter geht. Vielleicht kann dein Hausartz mal eine Blutentnahme machen, um mal eine erste "Grobdiagnostik" (z. B. Entzündungszeichen usw.) zu machen. Das würde evtl. schon mal einen Anhalt für die Ursache der Beschwerden geben können. Es ersetzt natürlich nicht die Facharztabklärung, das ist schon klar.

Mir tun heute auch irgendwie meine Knochen weh, fühl mich auch nicht gut. Gestern hatte ich auch noch eine längere Autofahrt und dann längeres Sitzen, abends war es dann, als ob ich auf einem glühenden Messer sitze... Blöde Zysten!!

Danke, ich wünsche dir auch einen guten Wochenstart und Kopf hoch, wir haben schon so viel geschafft, diese Etappe packen wir auch noch! Nur nicht den Mut verlieren, auch wenn's schwer fällt!

Alles Gute! 

LG Karin

 



Ich habe ja nicht gesagt,
Teufelchen

Ich habe ja nicht gesagt, dass Algen die Endo heilen, aber sie sollen sich positiv auf Entzündungen etc. auswirken. außerdem kann es ja auch nicht schaden, den Körper zu entgiften....

In dem Buch "Endlich Schluss mit Endometriose", wird zB ein Zusammenhang zwischen einer gestörten Darmflora, Übersäuerung und Endometriose  beschrieben. Und Chlorella engiftet den Körper...

Aber war ja nur ein Tipp von mir....



Liebe Karin
Jetina

ich habe schon geahnt, dass du im Gesundheitswesen tätig bist, ich auch. Trotzdem kann ich vieles nicht gut nachvollziehen. Du hast recht, ich gehe vielleicht demnächst mal zum Hausarzt, brauche eh noch eine Überweisung für die Neurologin.

Den Wochenanfang habe ich schonmal hinbekommen, wenn ich die Hände morgens passiv durchbewege, kann ich sie den Tag über bewegen. Ist mal wieder eine interessante Selbsterfahrung wie es so ist, wenn die Hände nicht wie gewohnt funktionieren.

Für dich heißt es leider auch durchhalten, was für eine Plage mit den Zysten. Ich kenne ja die Eierstockzysten zur Genüge. Und wenn ich mir vorstelle auf so einem Dinge quasi darauf zu sitzen, oh je. Mach´s gut und hoffentliche eine erträgliche Zeit, bis bald

LG Jetina



Hallo Teufelchen
Jetina

ist schon in Ordnung, Tips sind ja immer interessant, nur das ist eben nichts für mich.

Gute Zeit

LG Jetina



Liebe Jetina, juhu, jetzt
Karin63

Liebe Jetina,

juhu, jetzt geht's ganz fix, hab gerade einen Anruf von meinem Prof bekommen. Er macht die Op am Freitag, dann hab ich das Wochenende zum Ausruhen und kann am Montag wieder arbeiten.

Ich verabschiede mich daher mal vorübergehend von hier, hab jetzt einen Riiiiiiiiiiesenberg Arbeit zu erledigen.

Ich wünsch dir weiter alles Gute, vor allem schnelle Hilfe und Besserung!

Mach's gut und bis dann!

LG Karin



Liebe Karin,
Jetina

das ist ja erfreulich, dann gehts jetzt endlich vorwärts und hoffentlich besseren Tagen entgegen. Wünsche dir alles Gute für die OP!, dass alles gut klappt und die akuten Schmerzen dann schnell zurückgehen!

Hoffe nächste Woche von dir zu hören, bis dann

LG Jetina



Liebe Karin
Jetina

ich hoffe du bist wieder zuhause und alles ist gut verlaufen. Wüsche Dir ganz schnell gute Besserung!!

LG Jetina



Liebe Jetina, ja danke, ich
Karin63

Liebe Jetina,

ja danke, ich kam gestern um 8.30 Uhr dran und um 13.00 Uhr lag ich schon wieder auf daheim auf dem Sofa und mein Schatz hat mir Tee und Kuchen serviert. Ist zum Glück alles gut verlaufen, keine Komplikationen.

Hab nur diesmal mehr Schmerzen als nach der letzen Laserung, da mein Prof vor ein paar Tagen versucht hatte, die Stelle wegzuätzen (tat ziemlich weh), um mir evtl. die Op in Narkose zu ersparen. War aber leider nicht von Erfolg gekrönt und jetzt ist es halt insgesamt durch die zusätzliche Laserung in dem verletzten Bereich noch schmerzhafter. Ich soll jetzt reichlich Bepanthen anwenden.

Er hatte noch überlegt, bei der Op eine Biopsie zu machen. Hätte zum einen aber sowieso keine Konsequenz gehabt und zum anderen lag die Stelle wohl nur wenige mm von Darm und Blase entfernt und das war ihm dann doch zu riskant gewesen, mir da ein Loch reinzumachen. Ist immer gut, wenn ein Arzt seine Grenzen kennt!

Heute Abend geht's mir schon recht gut. Morgen mach ich nochmal Sofatag und dann müsste es am Montag wieder gehen.

Wie geht es dir? Was machen die Gelenk- bzw. Muskelschmerzen?

Ich wünsch dir noch ein schönes Wochenende!

LG Karin



Liebe Karin
Jetina

es freut mich sehr, dass alles gut verlaufen ist und es schon ein bischen aufwärts geht. Hoffentlich ist´s bis Montag tatsächlich wieder so gut, wie du´s dir wünschtst!

Irgendetwas kommt mir dabei bekannt vor, das mit dem ätzen. Letztes Jahr, nachdem auch mein Gebärmutterhals raus mußte, gab es innen am Scheidenpol nach ein paar Wochen, noch in der AHB, eine Stelle die unklar war. Der Chefarzt in der Reha war unsicher, ob es schon wieder ein Endoherd war oder eine Stelle die nicht heilen wollte oder wucherndes Narbengewebe. Er wollte das eigentlich auch weg ätzen, lies es aber dann, weil ich schon so Schmerzen hatte und gab das zur Behandlung an meine Ärzte weiter. Ein Jahr haben wir das beobachtet und für einen Endoherd gehalten, es hat sehr weh getan. Als ich dieses Jahr wieder eine OP hatte hat der Operateur gesehen, dass es eher wucherndes, verhärtetes Narbengewebe ist, ich hätte geschworen, dass es ein Endoherd ist. Er hat das glücklicherweise nur abgetragen und nicht rausgeschnitten, das hätte wieder eine Narbe gegeben und dann ...... 

Ich stelle mir deine Schmerzen und Probleme beim Sitzen so ähnlich vor wie ich damals hatte.....scheußlich! Aber bei dir muß nicht immer eine Bauchspiegelung gemacht werden um die Zyste zu entfernen?

LG Jetina



Liebe Jetina, mit geht's
Karin63

Liebe Jetina,

mit geht's leider nicht so doll. Diesmal habe ich viel mehr Probleme nach der Op als das letzten Mal. Sitzen ist noch eine Katastrophe. Aber nachdem der Prof am Freitag meinte, Heilungszeit 4 - 6 Wochen, schwante mir schon Übles-... 

Hoffentlich geht's dir einigermaßen?

Ich verzieh mich jetzt aufs Sofa! 

Einen schönen Abend und liebe Grüße, bis dann!

Karin



Hallo liebe Karin
Jetina

tut mir leid, dass es jetzt doch heftiger wie gedacht bei dir ist. Ich wünsche dir, dass die Schmerzen jetzt Tag für Tag besser werden und du bald wieder sitzten kannst. Jetzt heißt es leider wieder durchhalten für dich, ich glaube du bekommst das hin, du bist immer so positiv. Du mußt jetzt wohl länger zuhause bleiben.

Ich wünsche dir gute und vorallem baldige Bsserung!

Ich kämpfe leider auch noch mit diesen elenden Gelenkschmerzen, wünsche den Termin beim Rheumatologen herbei. Heute hat mich auch noch meine Psychologin geärgert und demotiviert. Ich glaube die ist manchmal auch nicht ganz bei sich. Schrecklich was einem alles so begegnet mit der blöden Erkrankung.

Alles Gute und herzliche Grüße

Jetina

 

 

 



Liebe Jetina, so,
Karin63

Liebe Jetina,

so, Arbeitswoche überstanden, war ganz schön heftig, aber jetzt kommt ja das Wochenende. Zuhause bleiben ist bei mir nicht, bin quasi selbstständig, da heißt es einfach Zähne zusammen und durch. Trotzdem danke für deine lieben Wünsche!

Tut mir leid, dass du immer noch diese Gelenkschmerzen hast. Ich habe momentan keine, schwitze aber gerade mehr (tut wenigstens nicht weh!). Bin auch schon gespannt, was bei dir beim Rheumatologen rauskommt. Ich hoffe, nichts, du weißt sicher, wie ich das meine! 

Schade, dass dich deine Psychologin auch noch demotiviert hat, das sollte eigentlich nicht so sein - ich stelle es mir sehr schwer vor, da jemanden guten zu finden. 

Mir machen am meisten noch die Schmerzen durch die Laserung zu schaffen. Ich fürchte, die angekündigte Heilungszeit von 4 - 6 Wochen kommt so hin. Eine Woche ist ja jetzt vorbei, aber es ist innerlich immer noch alles geschwollen und sehr empfindlich. Ich soll  Bepanthen mit einem Aplikator anwenden, da muss ich immer sehr vorsichtig sein, sonst geh ich an die Decke. Das war bei der vorherigen Laserung wesentlich weniger schlimm. War wohl diesmal tiefer und großflächiger!? Naja, es kann wieder mal nur besser werden!

Ich habe übrigens Yogaübungen für mich neu entdeckt, speziell für den Beckenboden und unteren Rücken, die mir große Erleichterung bringen. Hattest du das auch schon mal probiert?  Ist besonders abends eine Wohltat zur Entspannung, bin froh, das zufällig entdeckt zu haben.

Jetzt wünsche ich dir aber ein schönes erholsames Wochenende mit wenig Beschwerden!

Liebe Grüße  Karin



Liebe Karin
Jetina

was, du hast gearbeitet mit diese Schmerzen? Das muß ja eine Qual gewesen sein. Du must dann bestimmt auch immer wieder aufstehen und umhergehen, damit es da Entlastung gibt. Bei mir ist das zumindest so. Die Behandlung mit dem Bepanthen hört sich schrecklich an, ich hätte schon immer mit den Zäpfchen schreien können. Ich könnte keinen Job machen, bei dem ich 8 Stunden sitzten muß. Wünsche dir weiterhin gute und schnelle Besserung und viel Geduld!

Ich habe ein paar Tage Urlaub und das tut wirklich gut. Wir waren etwas wandern, das geht gerade so mit den Gelenkschmerzen. Aber in der Unterkunft ins obere Stockbett steigen, furchtbar, so stelle ich mir das mit 80 Jahren vor. Kürzlich habe ich im Netz Rheuma gegoogelt, habs lange weggeschoben und leider passen ganz viele meiner Probleme darauf. Habe aber auch schon öfter gehört, dass es auch wieder völlig verschwinden kann. Und eine gute Behandlung schon möglich ist. Ich muß bis Mitte November warten auf den Termin. Im Moment mache ich Salbenverbände für die schlimmsten Finger. Und Rheumabäder und schau, dass ich mich gut warm halte, was wiederum ein Problem mit dem Schwitzen ist, du weißt ja bestens was ich meine.

So, jetzt muß ich mal die Reisetasche auspacken gehen....

Alles Gute und einen guten Wochenstart morgen für Dich!

LG Jetina



Liebe Jetina, angenehm war's
Karin63

Liebe Jetina,

angenehm war's wirklich nicht, aber ich arbeite keine 8 Stunden am Stück, vormittags max. 3 - 4 Stunden am Stück, nachmittags noch weniger oder gar nicht. 8 Stunden, das würde ich inzwischen auch nicht mehr schaffen. Diese Zeiten sind für mich auch vorbei, das stimmt. Aber aufhören möchte ich auch auf keinen Fall, dazu macht mir meine Arbeit viel zu viel Freude und nur Haushalt und Garten machen, das wäre mir einfach zu wenig, da fehlte mir der Sinn. 

Wenn ich zwischendurch mal aufstehe und herum laufe, dann geht es schon wieder. Am Wochenende war es schon ziemlich gut gewesen, natürlich weil ich Sitzen vermeiden konnte, und meine Verwachsungen haben auch Ruhe gegeben. Und mal morgens (Samstag + Sonntag) schmerzfrei aufzuwachen, das hat was! Könnte ich mich glatt dran gewöhnen. Wink

Ich bin so froh, dass endlich die Endoschmerzen weg sind. Ich habe eben jetzt etwas mehr mit den Wechseljahresbeschwerden zu tun (Schwitzen, zum Glück aber nicht die berüchtigten Hitzewallungen (das wäre nicht so toll, hab ich mal bei einer Bekannten erlebt), schlechterer Schlaf, manchmal Gelenkschmerzen, insgesamt irgendwie nicht mehr so belastbar), aber bisher hält sich alles in engen Grenzen und man wird eben auch älter. Wenn es so bliebe, wäre das gut ohne Hormone auszuhalten.  

Das liest sich aber wirklich schlimm mit deinen Gelenkschmerzen, tut mir wirklich leid für dich. Und stimmt, warm halten kollidiert eben mit dem Schiwtzen, das geht mir zeitweise auch so. Also so extrem hatte ich das bisher mit den Gelenken nicht. Eine Weile war es auch mal heftiger, aber zur Zeit merke ich nur manchmal meine Fingergelenke etwas, aber mit 49 Jahren darf man das glaube ich auch mal, zumal meine Mutter Arthrose hat und ich die Veranlagung dazu wohl auch habe. Ich wünsche dir jedenfalls weiter, dass es bei dir kein Rheuma ist und dass die Zeit bis zu deinem Termin schnell vergeht! 

 Schön, dass du ein paar Tage Urlaub hast und ihr wandern konntet. Machen wir auch sehr gerne!

So, jetzt ess ich was und dann geht's wieder weiter. Ich wünsche dir auch eine möglichst gute Woche und alles Gute!

Bis dann!

LG Karin



Hallo Karin,
Jetina

es ist wirklich zum Auswachsen, jetzt nehme ich die Phytoöstrogene 4 Wochen und nach dieser Zeit soll ja die Wirkung einsetzen und es gibt keine Wirkung auf die Gelenke, aber sehr viel Wirkung auf die Endo. Die Schmerzen sind wieder deutlich mehr geworden, an den gewohnten Stellen, ich weiß nicht was tun. Für mich ist das eindeutig. Die Endoschmerzen waren ohne die Phytos viel besser, zumal ich ja auch noch ein Schmerzpflaster habe. Jetzt lasse ich die Phytos mal weg und beobachte was sich tut. Das ist schrecklich frustrierend, ein Hin- und Hergemache, zum verrückt werden. Mir hat mal eine Frau aus dem Forum gesagt, sie hatte auch die Eierstöcke weg, daß sie auch um Phytoöstrogene einen weitern Bogen macht und es ihr gut geht damit. Sie hatte aber auch keine Gelenkschmerzen.

Also, mal schauen was sich tut in der nächsten Zeit.

LG Jetina



Hallo Jetina, ich hab deinen
Karin63

Hallo Jetina,

ich hab deinen Beitrag eben erst gelesen, habe viel Arbeit.

Ist ja nicht gut, dass du zwar Endoschmerzen bekommst, aber die Gelenkbeschwerden nicht besser werden. Dann würde ich die Phytos auch wieder weglassen.

Wann hast den denn deinen Termin beim Rheumatologen?

Weiter alles Gute!

LG Karin

 



Liebe Karin
Jetina

kannst du den schon wieder so viel arbeiten? Gehts besser mit dem Sitzen und die Schmerzen werden weniger?

Ich hatte auch viel Arbeit in letzter Zeit, weil ich jetzt etwas Urlaub habe. Der tut mir sehr gut, ich kann in Ruhe und ohne Zeitdruck meine Therapietermine und Arzttermine wahrnehmen. Auch morgens kann ich in Ruhe meine Gelenke "in Gang" bringen und Pause machen wann ich sie brauche. Den Termin beim Rheumatologen habe ich nächste Woche und dann gleich auch Termin bei der Neurologin, weil die Finger ja auch taub werden.

Die Phytoöstrogene nehme ich seit Tagen nicht mehr und hoffe auf Besserung der Endoschmerzen. Irgendwie war das alles so nicht geplant, ich wollte mit der Entfernung der Eierstöcke einen größen Schritt vorwärts kommen beim Kampf gegen die ewigen Endorezidive. Und jetzt habe ich mit einem Haufen anderer Probleme zu kämpfen und es sind nicht mal die vor denen ich gewarnt wurde.

Vielen Dank noch für deine netten Grüße und Dir auch weiterhin gute Besserung und gute Zeit!

LG Jetina