Kinderwunsch bei Endometriose
Sommersonne

Hallo!

Ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 34 Jahre alt und wünsche mir seit über zwei Jahren ein Kind.

Letzte Woche wurden eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung und eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung durchgeführt.
Dabei wurden Endometriosezysten an beiden Eierstöcken und Endometrioseherde am Douglasperitoneum entfernt. Die Eileiter sind durchgängig.

Im Krankenhaus, indem die OP durchgeführte wurde, war der Grund der OP bekannt (Kinderwunsch). Dort wurde mir bei der Entlassung aber gesagt, ich soll 6 Monate GnRH-Analoga nehmen und danach erst wieder versuchen, schwanger zu werden. Ob irgendwelche Herde nicht entfernt werden konnten und deshalb die Therapie verordnet wurde hat man nicht gesagt.
Ich war danach im Kinderwunschzentrum zur weiteren Beratung. Dort teilte man mir mit, dass diese Therapie bei Kinderwunschpatientinnen nach aktuellen Studien nicht (mehr) erforderlich sei. Eine (hoffentlich) eintretende Schwangerschaft sei dann ebenfalls eine gute Therapie.
Uns wurde aber auch mitgeteilt, dass es aufgrund der (möglicherweise) bei Endometriose eingeschränkten Funktion der Eileiter beim Transport der Eizelle schwierig sei, auf natürlichem Wege schwanger zu werden. Eine zeitnahe IVF wurde uns deshalb nahegelegt.

Hat jemand Erfahrung mit der „Wechseljahre-Therapie“?
Ist diese Therapie wirklich erforderlich? Welche Empfehlung habt ihr bei Kinderwunsch erhalten?
Gibt es Alternativen? Habe irgendwo was von Prednisolon gelesen…
Ist eine IVF wirklich die einzige Lösung?
Führen die Hormone bei der Stimulation dann nicht wieder zu neuen Problemen?

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Ich bin aufgrund der Diagnose Endometriose ziemlich fertig mit den Nerven. Die Aussicht auf eine Wechseljahres-Therapie oder IFV und die Unwahrscheinlichkeit des Eintritts einer natürlichen Schwangerschaft tragen auch nicht gerade dazu bei, dass es mir besonders gut geht.

LG, Sommersonne

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Hallo  ich versuche seit
Meike

Hallo 

ich versuche seit letztem Sommer schwanger zu werden. Endo wurde aufgrund der Schmerzen entdeckt, die seit dem Absetzen der Pille ein nicht mehr vertretbares Ausmaß angenommen hatten. Endo Grad IV, aber ohne Endo-Zysten. Ich habe nach der ersten OP vom FA Visanne für drei Monate verschrieben bekommen. Sechs Wochen nach der ersten OP folgte eine zweite im Endo-Zentrum. Die Visanne soll ich weiter nehmen bis ich meinen Kinderwunsch umsetzen möchte. Also werde ich sie absetzen, sobald die drei Monate rum sind und es dann auf natürlichem Weg versuchen. Da seit der zweiten OP beide Eileiter frei sind und gründlich operiert wurde, sollte das doch möglich sein. Mein FA hat lediglich gesagt, dass ich mich nicht zu doll freuen soll, wenn ich einen positiven Schwangerschaftstest in Händen halte, solange er nicht eine Eileiterschwangerschaft ausgeschlossen hat.

Weiß nicht, ob das Vorgehen bei Endo-Zysten generell anders ist. Oder ob da jemand mit dir Geld verdienen will. Also wenn ausgerechnet ein Kinderwunschzentrum nur wegen der Diagnose Endo bei freien Eileitern gleich eine IVF durchführen will, denke ich mir jetzt mal einfach meinen Teil.



Hallo Sommersonne, wie gehts
Ola

Hallo Sommersonne,

wie gehts dir heute?

ich hatte im Dez 2011 (also schon fast 1Jahr her) eine große Endosanierung im Endozentrum mit anschließender 4wöchiger Reha. Nach der OP sollte ich genau wie du in die künstl Wechseljahre versetzt werden. Und zwar mit der Hormonspritze "Enantone". Allerdings nur 3-4 Monate, da wir dann schwanger werden wollten. Es kam aber leider nur eine ICSI in Frage, da mein Mann schlechte Spermien hat. Ich hatte seit dem 3 künstliche Befruchtungen mit guten Embyonen. Wahrscheinlich ist es ein Einnistungsproblem. Ich werde einfach nicht schwanger... :-( Jetzt werden wir höchstwahrscheinlich eine Partnerimmunisierung durchführen lassen, bevor wir die nächste u vielleicht letzte ICSI starten.

LG, Ola



Hallo Ola!
Sommersonne

Hallo Ola,

allmählich geht es mir besser, aber die Diagnose ist schon schockierend...
Das mit deinen negativen Versuchen tut mir leid. Ich wünsche euch auf jeden Fall schon jetzt viel Glück bei der nächsten ICSI !!
Was genau ist eine Partnerimmunisierung und wann findet sie Anwendung? Sorry, ist alles absolutes Neuland für mich.

Nachdem was du schreibst gehe ich mal davon aus, dass es bei dir viel schlimmer sein muss als bei mir. Jetzt wundert es mich noch mehr, dass ich sechs Monate die Therapie machen soll. Leider liegt mir auch noch kein ausführlicher OP- Bericht vor. Oder bekommt man so etwas gar nicht? 

Das Spermiogramm meines Mannes ist wohl "grenzwertig", eine Spontanschwangerschaft soll aber nicht unmöglich sein. Deshalb war ich eigentlich auch davon ausgegangen, dass wir es zunächst mit Insemination versuchen. Aber in der Kinderwunschpraxis, die mich übrigens auch an das KH wegen Verdachts auf Endometriose überwiesen hat,  hieß es dann nach der OP gleich IVF ohne vorherige künstliche Wechseljahre. Dort wurde mir dann auch erklärt, dass (möglicherweise ?) die Funktion der Eilleiter beim Transport der Eizelle eingeschränkt sei obwohl diese duchgängig sind. Weißt du darüber etwas?
Hattest du Probleme mit den Hormonen bei der Stimulation zur ICSI bzgl. der Endometriose?

Ich werde mir jetzt nochmal eine zweite Meinung einholen. Kann mangels Termin deswegen aber nicht gleich im nächsten Zyklus mit der evtl. Therapie starten. Ich hoffe mal, das ist kein Problem.

Freue mich auf deine Antwort.

LG, Sommersonne

 

 



Hallo! Also ich kann nur aus
Einhorn

Hallo!

Also ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, aber wenn Du jetzt Deine OP hinter Dir hast, würde ich keine Wechseljahretherapie machen. Sofern alles entfernt werden konnte!

Bei mir wurde aufgrund von nicht eintretender Schwangerschaft vor fast 17! Jahren schon auf Endometriose getippt. Mein damaliger Frauenarzt schickte mich zur Bauchspiegelung und dabei wurden einige Herde entfernt und auch die Eileiter wieder durchgängig gemacht. Zwei Monate nach der OP war ich schwanger.

Ich weiß, dass es nicht immer so gut verläuft wie bei mir. Ich hatte riesiges Glück. Heute habe ich Endostufe IV, die Gebärmutter klebt fest am Darm, die Eileiter kleben an der Gebärmutter und alles hängt voll mit Endometriose.

Wenn Du Dir unsicher bist, hol Dir noch eine weitere Meinung ein. Damals hatten die mir im Krankenhaus auch zu einer Wechseljahretherapie geraten. Mein Frauenarzt war aber dagegen. Zum Glück habe ich auf ihn gehört.

Ich wünsche Dir alles Gute! 



Hallo Sommersonne, bei der
Ola

Hallo Sommersonne,

bei der Partnerimmunisierung werden Lymphozyten (eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen) des Partners oder eines Spenders der Frau in die Haut gespritzt. Sie gehört zu den Immuntherapien bei Einnistungsstörungen.  Dieses Verfahren wird eingesetzt, wenn es trotz Transfers mehrere guter Embryonen nicht zu einer Schwangerschaft gekommen ist und die Vermutung besteht, daß dafür immunologische Gründe verantwortlich sein könnten.  Bei der Einnistung wird die Rolle, die das Immunsystem spielt zunehmend berücksichtigt. Normalerweise erkennt das Immunsystem fremde Zellbestandteile und eliminiert sie. Bei einem Embryo muß sie erkennen, daß dieser zwar (teilweise) fremd ist, aber dennoch schützenswert. Dieser Balanceakt klappt bei vielen Frauen nicht.  Eine Theorie hierbei ist, daß es bei Paaren deren HLA-Merkmale zu ähnlich sind häufig Einnistungsprobleme bestehen. HLAs sind bestimmte Signaleiweiße, die auf allen Zellen gebildet werden und die dem Körper zeigen ob die Zelle eigen oder fremd ist (so eine Art Personalausweis also). Wenn der Frau dann die Lymphozyten des Partners gespritzt werden, kann sie bestimmte Antikörper gegen die fremden HLAs ausbilden, die dem immunsystem dann helfen den Embryo als solchen zu erkennen.
Die andere Theorie ist, daß sich durch die Immunisierung das Verhältnis bestimmter Untergruppen weißer Blutkörperchen (T1 und T2 Lymphozyten) ändert und der Körper daher die Einnistung erleichtert. Außerdem werden bestimmte Botenstoffe (Zytokine) gebildet, die ebenfalls eine Einnistung begünstigen. Es ist daher eigentlich unerheblich, ob die Lymphozyten wirklich vom Partner stammen. Hier wäre eigentlich sogar ein möglichst HLA-verschiedener Spender wünschenswert.

Wenn du etwas unterschreibst und den OP Bericht unbedingt haben möchtest, dann müssen sie ihn dir auch zukommen lassen. Ich habe das gemacht. Hat bissl was gekostet, da sie ja alles kopieren mussten. Aber ich habe ihn bekommen!

Finde ich auch komisch, das du ganze 6 Monate in die künstl Wechseljahre versetzt werden sollst. Aber vielleicht deshalb, weil ihr nicht gleich schwanger werden wollt?

Über den Transport der Eizelle kenne ich mich leider nicht aus. Aber bei einer IVF oder ICSI ist das ja egal, weil die Eizelle gleich an die GM gesetzt wird. Da hat sie den langen Weg über die Eilieter nicht. Was bei einer IUI anders wäre. Dafür müssen die Spermien schon intakt sein und auch deine Eilieter super i.O. Aber da kennen sich die Ärzte in der KiWu Klinik besser aus. 

Mit den Hormonen hatte ich zum Glück nie Probleme. Hab alles gut vertragen. Keine Überstimmulation usw. Hoffe, das das so in Zukunft bleibt. Hatte nur bei der 2.ICSI eine Zyste am rechten Eierstock, welche durch die Hormone immer weiter gewachsen ist. Diese wurde mir abpunktiert.

Mache dir keinen Stress, wann es mit der Behandlung nun losgeht. Das ist nicht gut zum schwanger werden! Bleibe immer so entspannt wie möglich. Mache am besten in der KiWu Behandlung Entspannungsübungen, wie Autogenes Trainung oder PMR.

LG, Ola 



Hoffnung für Dich
prinzessin

Liebe Sommersonne. Hatte Kinderwunsch, hat aber nicht geklappt. Beim Arzt wurden Anfang 2011 Zysten an beiden Eierstöcken festgestellt, wir haben nochmals 3 Monate gewartet in der Hoffnung die gehen wieder weg. Nix wars - zudem bekam ich Dauerblutungen, mit Absprache beim Arzt um möglichst schnell schwanger werden zu können kam ich in eine Klinik - leider kein Endozentrum. Wurde da operiert und Endo festgestellt - lt. OP Bericht wurden Schokozysten entfernt, Endo Herde im Douglas, Bauchfell, Darm.... also ziemlich heftig. Schlimmste Diagnose: beide Eileter trotz mehrfachen Versuchen nicht durchgängig. Mir wurde nach der OP geraten, gleich ins KiWu Zentrum zu gehen....na ja, alles kam anders: Mein Freund hat sich daraufhin auch noch von mir getrennt, meine Krankheit hat ihn wohl sehr geschockt und er wollte unbedingt Kinder... das war alles im letzten Jahr, es war ein scheiss Jahr für mich kannst mir glauben. Jetzt bin ich angekommen in meinem neuen Leben... ja, und - bin Schwanger in der 12.ten Woche - also Anfang 4. Monat.

Ich wollte und konnte die Diagnose so nicht hinnehmen, habe immer wieder den OP Bericht gelesen und analysiert - habe mit meinem Hausarzt gesprochen den ich sehr gut kenne. Der hat mich dann auch zu einem Endometriose Spezialisten überwiesen - musste aber 4 Monate auf den Termin warten - auch der hat meine Meinung unterstützt, das der OP Bericht seltsam ist, .... und war bereit mich nochmalls zu operieren - zudem hatte ich an beiden Eierstöcken schon wieder 2 Zysten.

Gesagt getan, OP war am Juni dieses Jahres. Aus geplanten 1-1,5 Stunden wurden 5 - die Endo war ganz schön hartnäckig:-( Aber OP Bericht danach: beide Eileiter frei. Gespräch nach OP mit dem Arzt ergab: Es macht durchaus Sinn, miteinander ins Bett zu gehen.... lach.

Mein neuer Freund mit dem ich übrigens sehr glücklich bin, und womit ich nicht gerechnet habe das ich so schnell jemanden kennenlerne und mich darauf einlasse - saß neben meinem Bett.

Tja, nun die Entscheidung. Die Endo wird ja wieder weiterwachsen, d.h. jetzt nach der OP ist die Wahrscheinlichkeit groß schwanger werden zu können. Wie lange, steht in den Sternen.

Auch vor der Eileiterschwangerschaft wurde ich gewarnt mit Freude positiver SS Test: klar wird die Endo soweit sichtbar entfernt, ggf. hinterher wie bei Dir vorgeschlagen mit Hormonen behandelt.... zum weiteren austrocknen - aber in wie weit hier noch Herde in der Eileiter sind bzw. die die feinen Härchen verklebt haben kann man nicht sehen....d.h. - auch wenn sie durchgängig sind, können sie innen verwachsen sein und das Ei bleibt hängen was zur EL Schwangerschaft führt. Leider kommt das oft vor und ich hatte riesen schiss.

Du siehst, es kann auch positiv ausgehen. Ich glaube fest an positives Denken und loslassen, nicht ständig negativ und an die Endo denken . Wir waren übrigens auch schon in der KIWU Klinik, und der arzt hatte gesagt mit dem OP Bericht - jetzt lassen Sie sich mal Zeit bis Ende des Jahres und versuchen es so, dann sehen wir weiter und sollten zeitnah handeln weil die Endo wieder zuschlägt.

Ob Hormone wie bei Dir nach der OP oder Keine, darüber streiten sich die Geister. Manche sagen die Hormone trocknen die Herde aus, manche sagen das bringt gar nichts. Hör auf dein Inneres was Du willst. Ich persönlich hatte ein Problem mit den Hormonen und bin dennoch schwanger geworden. Wichtig ist finde ich, das du mit deinem Arzt sprechen kannst, ihm vertraust und er auch Deine Meinung kennt.

alles wird gut, musst nur daran glauben. Bin der glücklichste Mensch auf Erden und wünsche mir so sehr das alles gut geht.

Prinzessin



Vielen Dank!
Sommersonne

Ich danke euch allen für die aufmunternden Zeilen! Habe jetzt wieder Hoffnung, dass es auf natürlichem Wege vielleicht doch noch klappen kann. Die Wechseljahre-Therapie werde ich erstmal nicht machen.
Wir werden uns bis Ende des Jahres jetzt noch Zeit lassen und dann Anfang des nächsten Jahres mit IVF starten. Ich hoffe nur, dass die Endometriose nicht so schnell wiederkommt.

Ich wünsche euch allen alles Gute, vor allem Gesundheit und das eure Wünsche in Erfüllung gehen!

LG, Sommersonne

 



Hallo Sommersonne, wie gehts
Ola

Hallo Sommersonne,

wie gehts dir?

Hast du noch Hoffnung, das es auf natürlichen Weg klappt? Ist denn das Sperma deines Mannes/Freundes i.O.? Weil das ist ja ausschlaggebend. Wir machen nächstes Jahr auch mit künstl Befruchtung weiter. Bis dahin nehme ich die Visanne. Warten erstmal die Immunisierung in Kiel ab. Und muss mich jetzt wohl auch noch um meine Schilddrüse kümmern, da der TSH Wert u Prolaktinwert sehr hoch sind.

LG, Ola



Nur kurz zu dem Thema, ich
Liz33

Nur kurz zu dem Thema, ich denke Ola hat einen sehr wichtigen Punkt angesprochen... ich würde unbedingt das Sperma deines Mannes / Partners untersuchen lassen... Bei unerfülltem KiWu sollten immer beide Partner untersucht werden, erst danach kann u. sollte man sich für einen Weg entscheiden.

 

LG
Liz



Wechseljahres-Therapie
kleinkruemel

Hi Sommersonne,

 du hattest ja eigentlich gefragt, ob die Wechseljahres-Therapie wirklich notwendig ist. Es gibt wohl Studien, dass eine Downregulation von 2-3 Monaten direkt nach Endosanierung und danach folgender IVF die Schwangerschaftsrate signifikant erhöht. Ich war in Jena in Behandlung, Endometriosezentrum Stufe III, und dort bekam ich 3 Monate lang Decapeptyl gespritzt (einmal pro Monat). Die Therapie hat mir super gut getan! Mir ging es nie besser (es gibt aber auch andere Berichte, manche reagieren sehr schlecht auf Wechseljahre). Wir haben danach 3 IUIs durchgeführt, dann IVF mit Nullbefruchtung und eine ICSI ohne Einnistung. Es hat also trotzdem nicht geklappt. Ich würde das aber wieder so machen. Du solltest dich in einem Endometriosezentrum mit angeschlossenem Kinderwunschzentrum beraten lassen.

Ganz ehrlich, natürlich würde ich es an eurer Stelle nicht allzu lange versuchen. Bei einer IVF weiß man dann wenigstens auch gleich, ob es Probleme bei der Befruchtung gibt und das Problem des Eizelltransports wird komplett umgangen. Bin im Nachhinein echt froh, dass wir nur 3 IUIs gemacht haben und die Nullbefruchtung dann relativ schnell festgestellt wurde, es geht ja so viel Zeit ins Land mit den Behandlungen...

Ich wünsche dir viel Erfolg und ales Gute!

 

 



Hallo Sommersonne und
Ola

Hallo Sommersonne und Kleinkruemel,

ich bin auch der Meinung, das nach einer OP schon eine Wecheljahrestherapie notwenidg ist, obwohl ich weiss, das es trotzdem nicht alle Endoärzte empfehlen. Manche geben auch einfach die Pille oder sagen, das man jetzt auf natürlichen Weg versuchen soll, schwanger zu werden. Obwohl es ja gut, wenn man den Körper noch etwas schont. Und da kann es ja nix schaden, sondern eher noch helfen, wenn man sich erstmal mind 3 Monate in die künstl Wechseljahre versetzen lässt. Aber das ist meine Meinung, und die meines Endparztes.  Du musst es natürlich für DICH entscheiden.  Bei mir hat es zwar nicht geholfen, schwanger zu werden, aber ich hatte wenisgtens mal ca 2-3 Monate meine Ruhe, da keine Schmerzen!!

Kleinkruemel: Ich wude auch in Jena operiert. Wer waren deine Ärzte? Meiner hieß Dr Winzer, der leider seit Sommer nicht mehr da ist. Aber es war auch ein netter dunkelhäutiger Arzt bei der OP dabei. Keine Ahnung, wie er heißt. Er soll auch nicht mehr dort sein.

Ich habe damals auch jeden Monat eine Spritze bekommen, die mir die UNI in Dresden verschrieben hat. Sie hieß Enantone. Gibt es allerdings auch als 3Monatsspritze. Aber sie wollten erstmal sehen, wie ich sie vertrage. Wir hatten jetzt 2 ICSI`s und ein Kryo. Alle 3 Versuche klappten leider nicht, weil es nie zu einer Einnistung kam.

Du hast Recht Kleinkruemel, es geht wirklich viel Zeit ins Land mit den ganzen Arztbesuchen wegen künstl Befruchtung!  Wir sind jetzt ca 1 Jahr und 4 Monate in Behandlung. KÜnstl Befruchtungen(2 ICSI und 1 Kryo) fanden von März 2012 bis Okt 2012 statt. Jetzt machen wir 3-4 Monate Pause, bevor wir den letzten Frischeversuch starten.

Wie siehts bei euch aktuell aus? Wann war euer letzter Versuch?

LG, Ola



Hallo Sommersonne! Ich bin
Alison

Hallo Sommersonne!

Ich bin in einer ähnlichen Situatione wie du. Ich wurde vor einem halben Jahr operiert wegen Endometriose und eines Myoms. Ich habe nun ein halbes Jahr lang GnRH-Analoga (Enantone-Spritze) bekommen. Mir wurde gesagt, dass dies bei mir gemacht wird wegen des Myoms, da man nach einer Myomentfernung nicht gleich schwanger werden sollte. Wenn nur eine Endometriose vorliegt, braucht man nicht so lange zu warten und keine GnRH-Analoga zu nehmen, bevor man versucht schwanger zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden ist wohl in den 6 Monaten nach der Op bzw. 6 Monate nach Absetzen der GnRh-Analoga am besten. Mir wurde gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, insgesamt bei mir sehr gering ist und mir wurde auch eine künstliche Befruchtung nahelegt. Mein Partner und ich sind nun auch am Überlegen, wie wir vorgehen wollen. Wir wollen gerne vier Monate auf natürlichem Weg versuchen, schwanger zu werden und falls das nicht klappt, sofort mit künstlicher Befruchtung beginnen. Aber unsicher bin ich mir auch über das richtige Vorgehen...

Die Enantone-Spritze habe ich übrigens sehr gut vertragen, ich hatte zwar die Hitzewallungen, die wohl oft auftreten, aber ansonsten war es super, mal so lange keine Periode und keine Schmerzen zu haben! 

Viele Grüße

Alison 



hi alison, ich habe die
Ola

hi alison,

ich habe die enantone-spritzen auch gut vertragen, hitzewallungen waren anfangs unangenehm, aber erträglich u man gewöhnt sich dran. ist ja alles für einen guten zweck, hab ich mir immer gesagt. ich war allerdings keine 6 monate in den Künstl Wechselj, sondern nur 3 oder 4 monate. wir machten dann nämlich sofort mit der ersten künstl befruchtung weiter. leider haben jetzt schon 3 versuche nicht geklappt. ja, nach der OP ist die wahrscheinlichkeit am größten schwanger zu werden. das sagen wohl alle ärzte. wenn ihr es erstmal auf natürlichen weg versucht, heißt das, das die spermien deines mannes in Ordnung sind? denn das ist voraussetzung!

LG, Ola