WIRD BEIM GDB AUCH DIE DEPRESSION ANERKANNT???
zoelie2002

ich habe nach 3 Monaten und 4 Tagen meinen Feststellungsbescheid bekommen. 4 Diagnosen wurden anerkannt und mit einem GdB von 40 beurteilt. Nun ist es so, dass ich inzwischen depressiv geworden bin. Seit 2 Monaten au bin und auf einen Platz in der Tagesklinik warte. Ich bin am überlegen, ob es sich lohnt, einen Widerspruch zu stellen und die Depression noch mit rein zu nehmen. 
Hat jemand von Euch da Erfahrungen?

lg zoelie2002



Widerspruch
loki

Hallo Zoelie,

Widerspruch macht Sinn, Depression wird anerkannt. Du solltest aber dies von einem Arzt schreiben lassen - oder auch einen schriftl. Befund mitschicken indem dieses steht.

Widerspruch muss soweit ich es weiss, innerhalb von 4 Wochen eingereicht werden - ansonsten kannst Du nächstes Jahr einen Antrag auf Erhöhung des Behindertengrades stellen. 

Viel Erfolg. 

LG

Schlossherrin



Hallo zoelie!   Leider
ittip

Hallo zoelie!

 

Leider dauert das oft so lange,aber Widerspruch einzulegen macht absolut Sinn.Achte auf die 4-Wochenfrist!!Leg am Besten einen Befund,in dem die Depression diagnostiziert ist bei und schildere ausführlich,wie sehr es Dich belastet und wie es Dir geht,also welche Befindlichkeitsstörung Du hast!

Sind die 40% der Gesamtgrad der 4 anerkannten Diagnosen? Hast Du beim Erstantrag geschildert wie es Dir geht und welche Einschränkungen Du durch die Erkrankungen(Diagnosen)hast?Wenn nicht,dann gib es jetzt mit an.

 

Alles Gute und viel Erfolg!

 

ittip

 

An Schlossherrin: Kann man einen Antrag auf Erhöhung des Grades der Behinderung immer erst nach einem Jahr stellen??



Erhöhungsgrad
loki

Hallo,

soweit ich weiss - muss man 1 Jahr warten. Erkundige Dich aber lieber nochmal direkt oder auch bei  

http://versorgungsaemter.de/Versorgungsaemter_index.htm

dort kannst Du Dein zutreffendes Bundesland wählen und nachlesen. Denke es müsste dort auch stehen. 

Ich habe letztes Jahr auch einen Widerspruch eingelegt als der Bescheid kam - hat aber mein Hausarzt getan - und jetzt habe ich neue Diagnose - versuche nun eine Erhöhung zu erreichen. Hoffe das es anerkannt wird und ich einen höheren Steuerfreibetrag erhalten kann. Mehr denke ich wird nicht möglich sein - wenn überhaupt. Habe anscheinend nicht so großzuegige Sachbearbeiter und Gutachter zur FallbearbeitungWink

LG und viel Erfolg.

Schlossherrin



Vielen Dank
ittip

Vielen Dank Schlossherrin,werde da mal nachlesen!

Vielleicht schreibst Du bei Deinem Antrag auch dazu,wie sehr Du beindrächtigt bist durch die Erkrankungen.

Wünsche Dir viel Erfolg dabei!

 

 

ittip



ich habe beim Antrag schon
zoelie2002

ich habe beim Antrag schon auf 5 A4 Seiten beschrieben, welche Einschränkungen ich habe. Psychisch ging es mir da noch nicht so schlecht wie jetzt. Ich denke ich werde mich an die Endometriosevereinigung wenden und mit meiner Ärztin und Psychologin sprechen, was die mir schreiben können. Ich habe extra ein halbes Jahr nach der OP eingereicht, weil ich dachte, nun ändert sich nichts mehr. Was solls. Es ist nur so anstrengend, sich damit auseinander zu setzen. Das mag ich nur ungern.

 

liebe grüße

zoelie2002