Totaloperation
Norma66

Liebe Frauen,

ich hatte vor 6 Monaten eine sog. Totaloperation:Entfrenung von Gebärmutter und beiden Eierstöcken durch Endometriose. Leider war es auf Grund der Schwere der Erkrankung (Abszess, Hämatom,Bauchfellentzündung) nicht anders möglich.

Meine Anfrage richtet sich an Frauen die dieselbe Operation hatten und ich möchte fragen wie es Euch geht .Welche Hormonersatztherapie habt Ihr bekommen? Ich mache mir Sorgen um meine Vitalität als Frau und generell um meinen Körper. Und zwar nicht WEGEN der Hormongabe (ich bekomme z.Zt. Estramon 50 Hormonpflaster, das ich 2x die Woche wechsle, vertrage es gut und habe keine der typischen Wechselbeschwerden) sondern ob ich denn damit auch genug bekomme, da mir ja Progesteron fehlt und Testosteron nur auf enem sehr niedrigen Wert vorhanden ist.

Hat sich Euer gesundhietlicher Zustand nach der op schnell verschlechtert?Seid Ihr schneller gealtert etc.?Haben sich neue "Wehwechen" schneller eingestellt für die man gerne noch etwas Zeit gehabt hätte? 

Ich bin 46 und hätte ja noch so ca. 5 Jahre bis zum wechsel gehabt.Jetzt ist es so ein seltsamer Zustand ich bin ja nicht mehr IM wechsel, eher schon DANACH, habe aber einen Östrogenspiegel wie ne 42jährige und einen Testosteronspiegel wie ne 60jährige...

 Wie habt Ihr die Situation seelisch verkraftet und wie hat sich die Op auf Eure Sexualität ausgewirkt?

Zum Glück hatte ich nie einen Kinderwunsch, also ist das nicht so das Thema bei mir, aber etwas "behindert" , benachteiligt komme ich mir vor.

Was waren die guten Seiten die sich ergeben haben?

Ich denke mal es könnte sein: die Schmerzen sind vorbei (auch beim GV) und man hat sich die tatsächliche Zeit des Wechsels erspart.

Ich habe z.B. jetzt eine tolle figur (5Kilo weniger), sehe wieder schlank und sportlich aus, hoffe, das bleibt so.

Ja, würde mich sehr über Erfahrungsberichte freuen.

Mit besten Grüßen

Norma



Was war denn bei Dir genau
Isabell

Was war denn bei Dir genau vorher los. Abszess und Hämatom? Wo waren diese  und wie war Deine Vorgeschichte , so daß es zur Totalop kam ? 

Ich hatte auch beides und habe nur die GM entfernt bekommen. Wo wurdest Du operiert ? 

Isabell 

 



Hallo Norma66
Isabell

Was war denn bei Dir genau vorher los. Abszess und Hämatom? Wo waren diese  und wie war Deine Vorgeschichte , so daß es zur Totalop kam ? 

Ich hatte auch beides und habe nur die GM entfernt bekommen. Wo wurdest Du operiert ? 

Isabell 

 



Hallo Norma
Maja567

Mich würde auch interessieren, wo du operiert worden bist. Könntest Du mir an meine Adresse schreiben? 

 Vielen Dank,

Maja

--

Maja



nach Total-OP
albea

Liebe Norma66,

mir steht eine Total-OP (wahrscheinlich) bevor und ich höre gerne, dass Du jetzt keine Schmerzen mehr hast.  Sind denn seit der OP alle Endo-Beschwerden weg?  Ehrlich gesagt, ich freue mich schon fast auf die OP, damit dann endlich das ganze Leiden ein Ende hat.  Ich habe mich auch schon informiert, was ich gegen evtl. "Wechseljahrsbeschwerden" machen kann, damit ich mir dann hoffentlich zusätzliche Hormone ersparen kann.  Ich habe mir Kräuter für eine spezielle Tee-Mischung besorgt (Hopfenzapfen, Joganniskraut, Frauenmantelkraut, Baldrianwurzel, Passionsblumenkraut, Salbei, Rotkleeblüten) und mit meiner Ärztin gesprochen, was wir außer Hormonen probieren können.  Ich habe schon in der letzten Zeit (zur Eindämmung der Endo) Progesteron-Creme (rein pfanzlich, aus der Yams-Wurzel) genommen und würde die dann auch gegen evtl. Wechseljahrsbeschwerden nehmen.  Die könnte vielleicht auch etwas für Dich sein, damit Du den niedrigen Progesteron-Spiegel etwas anhebst.  Wenn Du Interesse hast, schreib mir an meine email-Adresse, dann kann ich Dir mitteilen wo ich die Creme bestelle und wie das Rezept lauten muss.

Alles Gute!



nach Total_op
Norma66

Liebe Albea, liebe Frauen,

ja, meine Endo-Beschwerden sind weg. Ich habe gelesen dass es in einer verschwindend geringen zahl frauen gibt, wo man herde übersehen hat, weiss aber nicht mehr darüber. jedenfalls hörte ich dass durch die östrogengabe kaum gefahr ist dass sich herde neu bilden. mein gyn hat nach 6 wochen einen ultraschall gemacht und gemeint es ist alles o.k. gut - wir wissen dass die endometriose nur bedingt im ultraschall erkennbar ist, aber ich bin von dem spezialisten österreichs operiert worden und ich denke der hat sicher nichts "übersehen".

 zu den Hormonen: Hormontherapie ist soweit ich es verstanden habe "per se" nichts schlechtes.und nach der total-op hat man sowieso keine andere wahl wenn man nicht will dass es einem schlecht geht!!state of the art scheint hier in österreich zu sein eine reine östrogenersatztherapie:also pflaster oder gel.beides sehr leicht zu handhaben!!ich bekam sofort nach der op noch im aufwachraum ein pflaster geklebt. ich bin 46, habe jetzt 61 kg und bekomme estramon 50 pflaster das 24std.kontinuierlich östrogen abgibt.das pflaster klebe ich auf die hüfte, es ist durchsichtig und ich wechsle jeden 4.tag.dann kommt ein neues auf die andere hüfte.ich hab bei der op 5 kg abgenommen und bisjetzt noch nicht zugenommen und freue mich über meine sportliche figur!:-))))Smile

vor der operation habe ich jahrelang die gestagenbetonte pille "microgynon30" genommen und die endo relativ gut in griff gehabt.

eine frauenärztin sagte mir dass das östrogen das ich jetzt zuführe natürlicher ist als das was ich mit der pille zu mir genommen habe.

wem das pflaster nicht zusagt der kann auch ein gel nehmen.mein gyn sagt er findet das toll, weil man das individuell dosieren kann. es geht schnell und zieht rasch ein.

dennoch: ich kann auch nicht ganz glauben dass das reicht, was macht mein körper ohne progesteron und testosteron??ich gehe nächste woche noch zu einem spezialisten von der uniklinik und höre mir an was seine meinung dazu ist. in wien gibt es den berühmten Prof.Huber, er ist hormonspezialist,er hat auch eine website wo er ausführlich zu progesteron und testosteron schreibt.progesteron wird auch als sehr wichtig beschrieben, also ich frage mich schon auch ob ich will dass mir das fehlt...bei testosteron ist die dosierung sehr heikel.man muss aufpassen dass man keine gesichtsbehaarung bekommt. wie es mit dem sex ist kann ich nicht beurteilen, denn man sagt bei zu wenig testosteron lässt die lust sehr nach. ich spüre an sich schon sexuellelust hochsteigen nur ob es dan tatsächlich zum "GV" käme kann ich nicht sagen da ich zur zeit ohne partner lebe und mich nach der op sowieso erst langsam wieder mit meiner sexualität annähern muss.es ist alles noch zu kurz und auch der bauchschnitt ist ja noch zu frisch (also emotional).

aber wir müssen auch an die positiven dinge sprechen.auch wenn ich mich oft als "zombie" fühle:wer bin ich jetzt? eine alte frau innerlich? eine 46jährige im aussehen?die einen testosteronwert wie eine 60jährige hat aber einen östrogenwert wie mit 42??

>>>die monatlichen Schmerzen sind weg, das ewige Schmerzmittel schlucken...an diesen Tagen keine beruflichenn Termine wahrnehmen können, sich nichts groß vornehmen können, Schmerzen beim Gang aufs WC, Schmerzen beim Sex....das ist vorbei!!!!

Und, vielleicht haben wir uns ja eine Menge erspart, nämlich den tatsächlichen Wechsel über Jahre, haben das einfach übersprungen??

Ich habe gehört dass es Frauen gibt, die nach einer Total-op östrogenersatz sehr lange über den eigentlichen wechsel weiter nehmen.(also über 55 drüber) also vielelicht können wir ein wenig "tricksen" und sogar jünger bleiben als unsere altersgenossinnen?

ich weiss zwar nicht genau ob das wirklich funktioniert und so ist, aber vielelicht doch....???

 

Liebe Grüße

Norma

 



Selbst betroffen
stadtelfe

Hallo... lese gerade dein Bericht auf 2013 bist du noch hier oder liest du gar nicht mehr Fragezeichen ich bin auch betroffen m.i.a.