Hab ich Endometriose???
Zora78

Hallo zusammen

Ich weiss erst seit ca. einem Jahr, dass es Endometriose gibt und zur Zeit beschäftige ich mich andauernd damit, weil ich mich frage, ob ich dies habe oder nicht. Verunsichert hat mich mein Gynäkologe, welcher sogar behauptet, dass 50% aller Frauen im gebärfähigen Alter diese Krankheit haben!!!

Zu meiner Geschichte: ich hatte meine erste Mens mit ca. 11, dann ab ca. 14 hatte ich immer öfters recht heftige Regelschmerzen, nahm dann die Pille und alles war ok, mehr oder weniger. Ich setzte die Pille ab mit 22 Jahren. Danach hatte ich ab und an etwas Mensschmerzen, die ich manchmal mit Aspirin wegkriegte. Ca. von 25-27 wieder ziemlich heftige Mensschmerzen und dann aber wieder nicht so enorm, also völlig im aushaltbaren Rahmen. Bin dann mit 30 schwanger geworden, total unerwartet und schnell. Nach der Geburt bekam ich meine Mens trotz Stillen ca. nach 1,5 Mte wieder. Als mein Kleiner ca. halb jährig war, hatte ich auf einmal am ersten Tag der Mens jeweils enormeSchmerzen beim Stuhlgang, als ob jemand ein Messer in meinen Dammbereich rammen würde. Aber ansonsten absolut keine Mensschmerzen!!! Ich hab das dann meinen dazumaligen Gyni gemeldet und der hat mir Magnesium verschrieben und nix von Endometriose genannt und auch nix gefunden. Vor einem Jahr hab ich meinen Gyni gewechselt und es ihm bei der Jahreskontrolle auch erzählt, dieser stieg gleich auf und meinte, dies könne Endometriose sein. Ich solle Visanne nehmen und dann weiterschauen.Wollte ich aber nicht, weil ich Hormone nicht so vertrage, resp. eh schon unter Stimmungsschwankungen leide und dies nicht noch zusätzlich brauche. Hab diese dann nicht genommen und mir gesagt, ich nehme nun einfach jeden Monat am ersten Tag der Mens Schmerzmittel.SEitdem geht es recht gut, ich darf beim Stuhlgang am 1.Tag der Mens einfach nicht pressen, dann gehts recht gut, wenn ich mich entspanne sogar gehts teils gut ohne Schmerzmedis. Ich habe übrigens einen Reizdarm seit Kind. Also seit wirklich ganz klein immer wieder diffuse Bauchschmerzen und enorme Blähungen. Hatte scho diverse DArm und Magenspieglungen und nix gefunden ausserReizdarm. Dieser kommt so schubweise,dann hab ich immer enorme Blähungen und Krämpfe, aber total zyklusunabhängig. Mein Magendarmspezialist meinte dann nur zum Thema Endo, dass diese am DArm sozusagen meeeega selten wäre und er bei der DArmspiegelung nix gesehen hab. Sieht man diese über haupt dabei?

Tja, soweit so gut. Nun hab ich seit einem knapp zwei Monaten so einen diffusen Unterleib. Nicht wirklich schmerzen,aber es fühlt sich so schwer an und als käme gleich die Mens und teils so ein Ziehen, wie wenn die mutterbänder ziehen würden. Teils bis in die Scheide. Jedoch nicht zyklusabhängig sondern durchgehend. Wie gesagt, ich brauche keine Schmerzmedis, da es nicht mega weh tut, gleichzeitig hab ich Kreuzschmerzen. Diese an den Flanken und an den beiden Seiten auch oberhalb vom Kreuz, wenn ich reindrücke hab ich deftige Triggerpunkte, die ins Becken ausstrahlen. Mein Masseur meinte, ich sei einfach total verspannt und es könne austrahlen (ich bin ein sehr verspannter typ, v.a. auch Nacken, Schultern etc.).  



Hab ich Endometriose?
Zora78

Ups, ist mir zu schnell ab, meine Geschichte.

Also ich war also vor 3 Wochen wieder bei meinemGyni. Er hat Ultraschall gemacht und einen Schatten gesehen,wie es aussähe bei einer Schwangerschaft. Ich hatte aber gerade meine Mens. Er meinte, es könne sein, dass es ein Abort war (die Mens). Eine Woche Später war der Schatten im Ultraschall weg und er meinte, er wisse auch nicht was dies war, eher kein Abort aber bei Ultraschall sehe auch nix wie Endo aus, ich solle doch einfach mal eine Bauchspiegelung machen. Puhu, na einfach so finde ich etwas arg. zu dem ich nicht mega Schmerzen habe sonder mehr diffuse, bis auf meinenn Rücken......

Ich weiss zur Zeit überhaupt nicht mehr ein und aus. Frage mich, ob ich einfach so verspannt bin, dassRücken so weh tut und es evt. auch ins Becken strahlt oder ob einfach mein Reizdarm wieder spinnt (hab zur Zeit wirklch wieder mega Blähungen und Krämpfe im Darm) und die Luft evt. auch runterdrück?!? D.h. ich weiss auch nicht zu welchem Arzt ich nun soll...Chiro oder Magendarmspezi oder gleich Bauchspiegelung??? Irgendwie sind mir meine Anzeichen für Endo einfach zu wenig und zu wenig heftig, aber ich kenn mich damit auch nicht aus. Wisst ihr etwas mehr über die Symptome,resp. hat jemand unter euch auch z. b. nur Rückenschmerzen oder einzig und alleine nur Schmerzen beim Stuhlgang am 1. Tag der Mens???

Ich freue mich auf eure antwort, bin etwas verzweifelt und steigere mich in alles rein.

Gruss Z



Eigene Erfahrung
_13

Hallo Zora,

ich würde dir raten zu einem Endometriose-Spezialisten zu gehen. Ich selbst habe sehr lange für diesen Schritt gebraucht, verschiedene Pillen ausprobiert, bis ich erfahren habe, dass Endometriose die Ursache sein könnte.

Ein Termin bei einem Spezialisten (am besten noch in einem Endo-Zentrum) löst viele Fragen und Unsicherheiten und gibt dir ein Stück mehr Gewissheit, was du haben könntest. Hier im Forum gibt es auch viele Tipps für gute Endoärzte in sämtlichen Regionen Deutschlands ;)

 Grüße, HK_13



Liebe HK Was hattest denn du
Zora78

Liebe HK

Was hattest denn du für Symptome?

Ich bin aus der Schweiz, kennst du hier ein Endozentrum oder gute Spezialisten?

LG T



In der Schweiz
Elhappy

 Gibt es in Bern ein Endozentrum , Schaffhausen  Zürich auch . Woher kommst du ?  Meine Schwägerin lebt auch in der Schweiz  bzw. ist Schweizerin. Sie geht nach Zürich obwohl sie aus Solothurn ist. Hier gibt es mehre Mädels aus der Schweiz .Die können dir bestimmt einige gute Tips geben.



ah ja, und empfiehlst du
Zora78

ah ja, und empfiehlst du gleich eine BS oder können spezialisten auch anhand von Symptomen, MRi, Tasten etc. Aussagen machen?



Ich komme aus dem Raum
Zora78

Ich komme aus dem Raum Zürich. Hab nur mal von jemanden gehört dass Schaffhausen, resp. Dr. Eberhard dort gut sein sollte.



Symptome
_13

Hallo Zora,

ich komme aus BaWü ;) aber gerade in der Schweiz soll es gute Ärzte in dem Bereich geben (wie gesagt hier findet man sehr viele Tipps für Endoärzte).

Ich hatte versch. Symptome: übermäßig starke Regelbeschwerden (im Vergleich zu anderen Frauen) & immer stärker werdende Schmerzen, Magenprobleme, Verdauungsprobleme, leichte Schmerzen beim GV, zyklusunabhängige Unterleibsschmerzen, häufig Übelkeit und Kreislaufprobleme, starke Rückenschmerzen(sind aber eh chronisch bedingt) und zuletzt sehr starke Darmschmerzen während der Menstruation. Ich habe damals lange gewartet mit der Pille und hatte gehofft dadurch wird es besser(wusste noch nicht das ich Endo habe und bei vielen hilft ja die Pille gegen Regelschmerzen) und nachdem die Pille überhaupt nichts zur Schmerzlinderung beigetragen hat, habe ich mich über mögliche Gründe der Schmerzen begeben. 

Ausschlaggeben war für mich der erbliche Hintergrund, da in meiner nahen Verwandschaft die Krankheit vorhanden ist.

LG HK_13



kann auch nur zum besuch im
Sonnenschein88

kann auch nur zum besuch im endozentrum raten, wenn du dir unsicher bist, ein leidensdruck scheint ja bei dir vorhanden zu sein. vielleicht können die im endozentrum ja per ultraschall schon was erkennen. solltest du allein schon deshalb überlegen, weil du ja schreibst, dass du dich selbst langsam reinsteigerst, dann findest du vielleicht etwas ruhe. und ob du die bauchspiegelung machst oder erst mal nicht, kannst du ja dann immer noch nach etwas bedenkzeit überlegen! dann hast du auf jeden fall die meinung/empfehlung eines spezis, das ist meiner meinung nach schon mal mehr wert, als die des regulären frauenarztes. habe persönlich eher die erfahrung gemacht, dass man sich da besser nicht nur auf die "normalen", also niedergelassenen gyns verlässt. entweder wird man nicht ernstgenommen, weil schmerzen immer noch als normal oder nicht so schlimm dargestellt werden. oder sie sind zwar recht bemüht, möchten die sache aber "langsam angehen", also erst mal verschiedene pillen ausprobieren etc., die laparoskopie wird dann als allerletzte möglichkeit dargestellt, wenn gar nichts anderes mehr geht. davon hatte ich persönlich die nase voll, aber muss jeder selbst entscheiden. also es mag bei den niedergelassenen ärzten sicher auch ausnahmen geben, will das nicht pauschal auf alle beziehen. aber ich habe leider noch keine getroffen und 4 mal in 5 jahren den arzt wechseln müssen, um zumindest halbwegs ernstgenommen zu werden.



Also ...
Elhappy

Ich habe ja als meine Schmerzen heftig wurden (letzten Herbst) erst  in andern Abteilungen Diagnostik bekommen .  Und ich würde direkt BS machen lassen . Sie ist im aussagekräftigsten  und am sichersten bei Endo . Wieso vorher teuern MRT machen  was unssicher  bzw. nicht wirklich aussagekräftig . Ich hatte auch vorher MRT und die haben null von Endo gesehen . 3 Wochen später war dann BS . Ich ahnte nichtmal das ich Endo habe . Da ich eine Mirena (Hormonspirale) seit 14 jahre hatte und deshalb keine Blutung . Die BS hat dann  Endo Grad III bis IIII zu Tage befördert . Keine 3 Monate später war dann die "große" BS .  Wie gesagt ich hatte zwar Schmerzen , aber an Endo hab ich nie gedacht obwohl ich wußte das es sie gibt . Bei mir war der LEidensdruck nur so hoch weil ich gegen  na sagen wir mal alle herkömlichen Schmerzmittel allergisch  bin .  Ich hab leider hier in Deutschland erst im zweiten Anlauf tollen Artzt für Endo gefunden und fühle mich gut aufgehoben .



Hallo Zora,ich würde die
Miramee

Hallo Zora,

ich würde die Entscheidung bezüglich einer Bauchspiegelung davon abhängig machen, welche Konsequenzen Du aus einer Diagnose ziehen würdest. Bei mir war es so, dass lange Endo vermutet wurde. Da ich aber Hormonpräparate extrem schlecht vertrage (bekomme massive Depressionen, Schmerzen, Blutungsprobleme), riet mir mein Gyn, keine rein diagnostische Bauchspiegelung machen zu lassen, weil ich ja auch mit dem sicheren Wissen, dass es Endo sei, keine Hormonpräparate nehmen würde. Alles, was ich tue (Akupunktur, Yoga, bewusste Ernährung etc.) könne ich ebenso gut ohne Eingriff machen, wobei er eben davon ausginge, dass es vermutlich Endo sei. Das ging auch einige Zeit gut, wobei ich die Schmerzen durch Akupunktur etc. gut im Griff hatte und keine Schmerzmittel brauchte. Irgendwann hatte ich dann eine Endo-Zyste, die eine OP erforderlich machte, und in diesem Zuge wurden alle sichtbaren Endo-Herde verödet und die Diagnose gesichert. Der Eingriff hat natürlich erstmal für einige schmerzreiche Monatsblutungen gesorgt (die inneren Wundflächen machen sich bei der Mens stark bemerkbar, wie Du hier immer wieder nachlesen kannst). Danach ging es mir dank Akupunktur wieder gut - bis heute. 

Was mir in Deiner Schilderung noch aufgefallen ist:  Du schreibst, dass die Schmerzen viel in den unteren Rücken, aber auch bis in die Vagina hinunter ziehen. Das sind Symptome, die zwar natürlich von einer Endo kommen können, die ich persönlich aber vor allem im Senkungszusammenhang infolge meiner beiden Geburten erlebt habe. Hat sich mal einer Deiner Gyns dazu geäußert, wie Deine Gebärmutter positioniert ist?  Oft kippt nämlich der Uterus infolge einer Beckenbodenschwäche nach hinten und drückt auf den Rücken. Das geschieht selten schon in den ersten Monaten nach der Geburt - meistens ergibt es sich in den ersten 2-3 Jahren danach, weil man dann oft seinem Beckenboden weniger Beachtung schenkt als während der Zeit der Rückbildungsgymnastikkurse und außerdem größere, schwerere Kinder heben und tragen muss. Diese Lage des Uterus sorgt auch für Zug an den Haltebändern und Schmerzen, die bis in die Vagina ziehen können. Der Zug an den Haltebändern kann sehr stark sein. Bei mir wurde damals mehrmals eine beginnende Blinddarmentzündung vermutet, weil der Schmerz eben rechtsseitig auftrat. Die Schmerzen verstärkten sich zyklusabhängig, weil die hormonellen Veränderungen vor und während der Blutung Bänder und Gewebe lockerten und damit die Gebärmutter noch weniger Halt hatte. Außerdem habe ich festgestellt, dass immer dann, wenn es mir psychisch nicht gut ging, mein Beckenboden besonders "durchhing", was ebenfalls auf einen hormonellen Zusammenhang hindeutet. Jedenfalls hilft in diesen Fällen natürlich in erster Linie regelmäßiges Beckenbodentraining. Du kannst ja mal ausprobieren, ob sich dadurch etwas verbessern lässt.  Auch durch die Akupunktur hat sich mein Beckenboden wieder stark erholt, so  dass die Senkungsbeschwerden zurückgegangen sind. 

 Alles Gute wünscht

Mira

 



Liebe Miramee
Elhappy

Ich und mein Arzt sehen die Schmerzen die Scheide /schambein runterziehed hab nicht als Senkungsbeschwerden. Meine 3 GEburten , die letzte ist  fast 15 Jahre her und bei mir kann sich seit einen halben Jahr nix mehr senken da ich keine Gebärmutter mehr habe . Also  kommen bei manchen diese Schmerzen wohl nicht vom senken :-)

 



Hallo Elhappy, Ich und mein
Miramee

Hallo Elhappy,

Ich und mein Arzt sehen die Schmerzen die Scheide /schambein runterziehed hab nicht als Senkungsbeschwerden. Meine 3 GEburten , die letzte ist  fast 15 Jahre her und bei mir kann sich seit einen halben Jahr nix mehr senken da ich keine Gebärmutter mehr habe . Also  kommen bei manchen diese Schmerzen wohl nicht vom senken :-)

 Nichts für ungut, aber ich hatte mich ja auch ausdrücklich an Zora gewandt, für die das - im Unterschied zu Dir - vielleicht zutreffen könnte. Außerdem habe ich betont, dass solche Beschwerden natürlich von der Endo kommen können. Man muss eben nur auch aufpassen, dass man nicht alles, was sich im Unterleib abspielt und Schmerzen bereitet, gleich auf die Endo schiebt. Es gibt auch noch ein paar andere mögliche Ursachen. Was in Zoras Fall tatsächlich dahintersteckt, kann natürlich nur ein Arzt ermitteln.

Einen schönen Tag für Dich!

Mira

 



Nix für ungut . Wenn es an
Elhappy

Nix für ungut . Wenn es an Zora direkt gerichtet war und andere nicht dran teilhaben dürfen dann hättest du es ihr vielleicht besser per PN geschickt ?! Seidoch nicht so empfindlich .Jeder hat seinpäkchen zu tragen und jeder anders .

Wie wir alle festgestellt haben ist bei jeden Endo anderes und jeder verträgt was anderes . z.B bei mir kamen  bisher keine hormone in Frage (wegen Thrombosen)jetzt darf ich bestimmte  . Desweitern bin ich höchst allergisch auf Schmerzmittell.  Für mich bleibt nix anderes im Fall des Falles  eine BS und Sanierung . Und wenn ich den Verdacht vorher auf Endo gehabt hätte bzw. die Ärzte dann hätte ich in meinen Falle  die BS so oder so vorgezogen . Die Frage ist auch immer ob man sich Homophatie /sprich Alternativ  Akupunktur  etc . pp auch leisten kann . Es ist ja nicht unbedingt eine KAssen leistung . Ich glaube wenn jemand Endo hat muss jeder seinen Weg finden und das muss Zora auch . Wir können ihr nur unsern Weg schildern   und wieso und wa rum wir ihn gewählt haben  .



DAnke für deinen Rat,
Zora78

DAnke für deinen Rat, Sonnenschein. Ich frage mich eben, ob meine Symptome ausreichen für eine Endo. Was hattest/ Hast du für Symptome? und ist eine BS schlimm? Hab halt auch angst davor, vorallem wenn ich so lese, dass es durch die BS Verwachungen oder Verletzungen geben kann. Wenn ich weiterhin nur das Stuhlproblem am 1. Tag der Mens hätte, würde ich eh nix machen, das geht ja mittlerweile sogar etwas besser und ist mit schmerzmedi am einen Tag aushaltbar. Aber eben, ich hab nun seit knapp 2 Monaten Kreuzschmerzen, aber nicht nur unten am Kreuz sondern auch am Mittleren Rücken und wenn ich gewisse Punkte reindrücke, sind das so Triggerpunkte die halt ausstrahlen, in die Beine, BEcken etc. Kann also auch muskulär sein. Und dann halt eben noch das Ziehen und Ziepen im Unterleib, was wirklich nicht schmerzhaft ist, aber einfach etwas komisch..... ach ich weiss auch nicht, bin einfach so verwirrt. LG



Danke Mira
Zora78

Danke Mira, ich bin froh um Deine Antwort. Und ich finde wie du, man kann nicht immer alles auf Endo schieben aber man darf sie auch nicht vergessen. DA ich halt (noch) keine BS hatte, habe ic keine Diagnose. Und ich finde es so schwierig wegen den Symptomen, weil es sozusagen alles gibt. Was hattest oder hast du für Symptome und wie hast du die Endo behandelt? Es freut mich sehr, dass es dir bis heute gut geht, hoffentlich bleibt dies so. hattest du nur eine BS? Und ist das eine schlimme/schmerzhafte Angelegenheit?

Wenn ich nur den Schmerz beim Stuhlgang hätte am ersten Tag der Mens, würde ich nix weiter machen, weil dies sogar einwenig nachgelassen hat, vorallem wenn ich mich auf dem WC entspanne, aber eben seit zwei Monaten hab ich so diffuses Ziehen im Unterleib, nicht wirklich Schmerzen. Und halt eben Kreuzschmerzen, aber auch im mittleren Rücken. Kann es nur Rückenschmerzen geben? Es verwirrt mich halt, dass meine Mens ansonsten praktisch schmerzfrei ist.....

glg Zora



Hallo Zora, es ist nur
Miramee

Hallo Zora,

 es ist nur allzu vertständlich, dass Dich diese diversen Beschwerden verwirren. Wem ginge das nicht so? Aber das Problem hast Du ja schon benannt: die Beschwerden, die durch Endometriose entstehen können, sind so vielfältig, dass man kaum von einem Fall auf den nächsten schließen kann. Insofern nutzt es Dir vermutlich wenig, wenn ich Dir schreibe, dass ich von derMenarche an sehr starke und schmerzhafte Monatsblutungen mit großen Schleimfetzenanteilen hatte, wobei die Schmerzen, die etwa eine Woche vor der Blutung begannen, hauptsächlich im Unterleib angesiedelt, sowohl krampfartig als auch ziehend und stechend waren und durch Wärme gemildert wurden. Später hatte ich oft Eierstockzysten, die auch für Druckschmerzen und Übelkeit sorgten. Eine Zeitlang waren die Schmerzen hauptsächlich im Rücken und in den Beinen zu spüren, aber immer auch im Bauchbereich. 

Ja, ich hatte nur diese eine OP in Sachen Endo. Die Schmerzen hängen sicherlich vom Außmaß der OP ab. Bei mir wurde ein Eierstock entfernt (den hatte die Zyste "gefressen") und etliche Endo-Herde an der Gebärmutter, am Darm, am Blasendach und im Bauchfell wurden elektrokoaguliert. Die innere Wundfläche war natürlich relativ groß, aber es ging anschließend schnell wieder aufwärts. 10  Tage nach der OP habe ich wieder gearbeitet. Die nächsten Monatsblutungen waren extrem schmerzhaft, aber dann hat sich alles wieder reguliert.  Andere haben bedeutend länger unter den Folgen einer Bauchspiegelung gelitten, das ist sehr unterschiedlich...

Hallo Elhappy,

ich wollte Dich nicht verletzen oder ausgrenzen. Ich habe nur auf Zora reagiert, weil sie diesen Thread hier eröffnet hat. Entsprechend habe ich meine Antworten auf ihre Fragen abgestimmt und dabei die Informationen zu ihrer Situation aufgegriffen. Das kann natürlich nicht für jeden gleicherrmaßen passen...

Liebe Grüße an Euch beide und alles Gute!

Mira

 



Hallo Zora Ich hoffe, du
Sandra3

Hallo Zora

Ich hoffe, du bist noch im Forum aktiv. Deine Symptome mit dem Messerstich beim Stuhlgang kenne ich.. ich dachte, niemand würde dieses abartige Stechen kennen. Bei mir wird ebenfalls Endometriose vermutet, beim MRT wurde auch etwas an der Blase gefunden, was auf Endo hindeutet. Nun ist eine Blasenspiegelung fällig. Eine Blasenspiegelung kommt für mich aber zeitlich aus persönlichen Gründen nicht in Frage.

Mich nimmt wunder, was bei dir festgestellt wurde. Hast du dich weiter untersuchen lassen? Wie ist es weitergegangen? Der Post ist nun gute 4 Jahre her.

lg Sandra