Zoladex - undefinierbare Unterleibsschmerzen - Hilfe
Ocosa

Guten Abend meine Lieben

Nehme seit Juli die Visanne, vetrage sie sehr gut nur die Wirkung lässt lange auf sich warten bis jetzt habe ich überhaupt keine Besserung gespürt. Deshalb wurde mir vergangenen Montag die Wechseljahrspritze Zoladex gemacht. Nun meine Frage an euch seit vorletzter Nacht habe ich sehr unangenehme Unterleibsschmerzen, so als ob icb meine Mens hätte - habe sie aber seit Juli nicht mehr. Zieht mir in den Rücken, Blasenschmerzen und ständiges Ziehen im Unterleib. Kann nicht richtig wasserlösen, muss irgendwie immer drücken - eine Blasenentzündung wurde ausgeschlossen war kurz beim HA. 

 

Wer kann mir einen Tipp geben, wer kennt diese Beschwerden, was ist nur los?

 

Danke euch. 



Hallo
Cassie33

hatte die Spritze auch bekommen. Hat dir der Arzt nicht gesagt, dass du erstmal eine Blutung bekommst nach ca. 2 Wochen (die Dauer kann auch etwas variieren, bin mir da nicht mehr so sicher). Ist bei mir jetzt doch schon 8 Monate her.

Also der erste Monat nach der 1. Spritze war furchtbar. Unterleibsschmerzen, Schwindel, Knochenschmerzen und Hitzwallungen. Und die Blutung war die Hölle. Aber danach ging es mir immer besser und ich wurde schmerzfrei.

Leider ist nach 6 Monaten erstmal Schluss. Ich nehme jetzt die Maxim seit Ende der Therapie und bis jetzt geht es einigermaßen mit den Schmerzen. Ich kann wieder Sport machen und fühle mich eigentlich wohl. Schlechte Tage hat man immer, aber im Großen und Ganzen geht es mir sehr gut.

Wärmflasche drauf, Schmerztabletten und durchhalten.

Bei mir hat es sich gelohnt. Wünsche dir alles Gute.

LG  



Cassie 33
Ocosa

Hallo liebe Cassie

Nehme seit Juli dir Visanne, daher bereits seit dann keine Blutung mehr. Meine Beschwerden wurden aber durch die Visanne nicht besser daher die WJT. Hattest du nach der Spritze auch so einen aufgeblähten Unterleib? Ein ständiges Ziehen, kommt mir vor wie die Gebärmutter / Eileiter und Eierstöcke geschwollen sind. Beim Wasserlassen extreme Schmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken. Dazu noch sehr empfindliche Brustwarzen - mit dem kann ich jedoch gehen doch der Unterleib verubsichert mixh ein wenig.

 

Wer kennt diesen Schmerz auch?

Geht es dir somit momentan gut liebe Cassie? I wünsche es dir ganz doll.

 

Liebrr Gruss und Danke für deine Antwort 



?
marlen

Hallo,

du hast Schmerzen beim Wasserlassen ? hm? wenn du unsicher bist - und ich weiß nicht wo die Endo bei dir

sitzt - dann würde ich zum Arzt gehen - damit die Nieren geschallt werden . Die Endo kann an der Blase und um den Harnleiter herum sitzen 

und dann kann es dazu kommen das die Nieren gestaut werden - der US ist eigentlich ganz schnell und einfach durchzuführen . 

Die Endo kann man natürlich fast nie sehen - mit US aber die Nieren kann man beurteilen . 

Entweder ist die Endo aktiv  trotz des Östrogenentzugs , der erst etwas später einsetzt , wie Cassie auch schon geschrieben hat .

Oder durch den Östrogenmangel kommen teils auch Probleme, die Bänder der Blase und der GM können 

"spannen " und das kann auch Probleme der Blase hervorrufen .

Auch die Darmschleimhaut - alle Schleimhäute können unter dem Östrogenmangel leiden .

Die meisten Endoschmerzen sind nicht unbedingt gefährlich - aber quälend - 

aber mit den Harnleitern und den Nieren - da muss man auch vorsichtig sein - 

dieser Schmerz , Blase - Niere  könnte/ muss nicht   dann ein Warnsignal sein . 

(Winzig kleine Nierensteine - Nierengries  - das kann zb auch sehr schmerzhaft sein , wenn

die im Harnleiter nicht richtig durchrutschen .)

 

Leider gibt es auch Endo , die kaum auf Visanne oder Östrogenentzug reagiert , deshalb t habe ich auch 

ständig Schmerzen  - aber vielleicht wirkt die WJT doch in einigen Tagen / Wochen .

Man kann auch eine add- back dazu nehmen - damit der Östrogenmangel nicht so stark ist - allerdings 

wäre ich damit zurückhaltend , wenn die Endo bisher noch gar nicht "Ruhe " gegeben hat mit Visanne-

denn unter Visanne hat man ja auch schön recht starken Östrogenentzug.

 

Falls du zum Arzt gehst und irgendwie eine Begründung  , wegen der Nieren+ US  brauchst 

hier findest du das auch schriftlich :

Das ist ja einer der besten Endo- Spezies , der zb auch darauf hinweist , das die Nieren 

gefährdet sein können ..

http://www.endometriosezentrum-zuerich.ch/index.php

http://www.endometriosezentrum-zuerich.ch/userfiles/Informationsbrosch%C...

 

 

Alles Gute

Marlen

 

 



..
Ocosa

Guten morgen liebe Marlen

Vielen dank für deine ausführliche Nachricht. Die Endo sitzt am Gebärmutterhals, da kann man sie schon ein wenig durch den US sehen, an den Gebärmutterbänder im kleinen Becken nun vermuten sie auch an den Beckennerven - Dr. Eberhard ist mein Gyn (Schaffhausen).

Da ich diese Schmerzen gar nicht kenne verunsichern sich mich etwas. Habe Blasenbrobleme und auch Darmprobleme und den Endoschmerz aber diese Mal ist es nun ganz anderst.

Kann heute Nachmittag schnell hier in Chur zur Tagesärztin gehen, sie wir ddas ganze dann anschauen.

Leider hat die Visanne nicht so viel gebracht daher meint der Gyn, dass wir es einmal mit Zoladex versuchen sonst dann im Januar die OP mit einsetzten der Mirena.

Ich hoffe doch es endlich besser wird.

Lieber Gruss und Dank

 



Zoladex
albea

Ich habe die Zoladex im Sommer bekommen, allerdings nur einmal (1 Monat), weil es mir ähnlich erging wie Dir.  Zwar waren meine Schmerzen anders geartet, will sagen, sie waren an anderen Stellen.  Und doch war es so, dass sie nach der Spritze förmlich explodiert sind.  Nach einigem Abwarten haben wir versucht, mit vorsichtiger add-back-Therapie gegenzusteuern, leider erfolglos, es ging mir täglich schlechter.  Eine weitere Spritze haben wir dann nicht mehr "probiert", obwohl uns geraten wurde, weiter durchzuhalten und abzuwarten.  Ich wollte und konnte nicht mehr.  Die Endo-Schmerzen waren vorher schon schlimm, nach der Spritze war es die Hölle.

Das ist jetzt fast 5 Monate her und mein Zyklus hat sich noch immer nicht wieder normalisiert - obwohl wir doch nur die 1-Monats-Spritze genommen hatten ...



an albea
Ocosa

Liebe Albea

oooh du weisst von was ich spreche... mir geht es auch nicht sonderlich gut, wie du sagst, die Schmerzen sind anderst aber konstant und täglich. Bei meinen sonstigen Endoschmerzen gibt es vereinzelte Tage wo wieder erträglich sind und dann Tage wo es gar nicht mehr geht. Aber mein Unterleib spinnt momentan extrem. War am Montag beim Untersuch. Mein linker Eierstock ist stark vergrösser und voller Zysten daher auch meine undefinierbaren Unterleibsschmerzen. Machen kann man da nichts gross, das ist eine vieler Nebenwirklungen von der Spritze. Habe auch noch eine Tablette bekommen die Livial, ist dies sozusagen eine sogenannte add-back-Therapie? Sie sollen die Wechseljahrbeschweren ein wenig dämpfen.

Mal schauen wie es geht habe die Spritze bis jetzte auch nur für einen Monat bekommen sonst steht mir im Januar eine weiter Endooperation mit einsetzten der Mirena an.

Wie war bei dir die weitere Therapie? Nimmst du die Visanne oder ein anderes Hormon?

Hoffe fest, dass sich deine Schmerzen wieder bessern.

Lieber Gruss



Ich habe im Anschluss an die
albea

Ich habe im Anschluss an die Zoladex erstmal gar nichts gemacht und einfach sehr lange gewartet, bis meine Regel wieder eingesetzt hat.  Und in dem Zyklus habe ich dann wieder begonnen, eine Progesteron-Creme zu nehmen.  "Künstliche" Hormone nehme ich nicht (mehr) und will da auch gar nichts weiter rumprobieren.  Ich achte auf meine Ernährung (gluten- und lactosefrei, etc), bin in homöopathischer Behandlung, nehme sehr viele Nahrungsergänzungsmittel (Mineralien, Vitamine etc. ), mache Yoga, meditiere und bin regelmäßig beim Osteopathen und zur Physiotherapie.  Das alles habe ich allerdings auch die ganzen letzten Jahre gemacht ... ich mache also "einfach so weiter".  Ich habe außerdem reichlich Auswahl an Schmerzmitteln zu Hause und bin da nicht zimperlich.  Ich bin wählerisch, nehme nicht mehr "alles", aber ich nehme auch wirklich starke Medikamente, wenn es denn sein muss.

Im Moment halte ich die Schmerzen einfach irgendwie aus und versuche, nicht durchzudrehen.  Eine weitere Hormontherapie kommt für mich nicht (mehr) in Frage.  Ob und wann oder wo eine nächste OP gemacht werden sollte oder könnte?  Keine Ahnung, bin da ziemlich ratlos.



... Antwort Albea
Ocosa

Liebe Albea

Das tönt aber gar nicht gut. Hast du dann auch schon die Visanne ausprobiert oder die Mirena (Spirale). Ich weiss manchmal ist es ein langer steiniger Weg, bis man hinausfindet was einem wirklich hilft was einem gut tut. Aber deine Situation momentan ist wohl auch nicht ganz zufriedenstellend oder?

Mit den ständigen Schmerzen musst dein Körper auch einiges aushalten?

Wann hast du deine nächste Kontrolle?



Hormone
albea

Gerade letzte Woche war ich zur Kontrolle bei meiner Gynäkologin (sie ist keine Spezialistin und doch die Ärztin meines Vertrauens).  Alles "o.k.".  Ich finde es zumindest immer beruhigend, dass das "Sichtbare" in Ordnung ist.  Wir sind uns allerdings darüber bewusst, dass das Entscheidende im "Unsichtbaren" liegt.

Ne, toll ist das alles nicht.  "Gut ist anders", sage ich immer.  Und doch ist es ok so.  Ich komme irgendwie zurecht und es gibt auch immer wieder gute Phasen/ Tage/ Momente.

Ich hatte auch vor der Zoladex "nur" das Progesteron probiert, weil ich mich sehr früh gegen künstliche Hormone entschieden hatte - an der Entscheidung hat sich auch nichts geändert.  Ich sehe, ehrlich gesagt, gar keine Notwendigkeit, eine Gestagen-Pille (eine andere würde ich aufgrund meines Alters gar nicht - mehr - bekommen) auszuprobieren, weil ich genau "das gleiche" ja mit dem Progesteron mache.  Eine Gestagen-Pille würde auch nicht anders wirken, hätte nur andere/ mehr Nebenwirkungen.

Eine Spirale kam für mich nie in Frage.  Ich habe eine totale Aversion dagegen, einen Fremdkörper in mir zu haben.  Schon mit dem Gedanken konnte ich mich nie anfreunden.

Alles in allem möchte ich einfach nicht rumprobieren und auch nicht (mehr) als Versuchskaninchen mißbraucht werden.  Natürlich ist die Vorstellung, "irgendeine" Pille zu nehmen und dann schmerzfrei zu sein, echt verführerisch. Ich glaube jedoch, so einfach ist es nicht.  Und die Erfahrung sehr vieler Frauen spricht ja auch dagegen.  Ich habe mal als junge Frau, also vor ca. 15 Jahren, etliche Pillen (damals zur Verhütung) ausprobiert und keine vertragen.  Ich hatte das gesamte Paket an Nebenwirkungen, je nach Pille in unterschiedlicher Kombination.  Auch die Schmerzen, die ich damals schon hatte, veränderten sich unter den Hormonen überhaupt nicht.  Von Endometriose hatte ich zu der Zeit noch nie etwas gehört, die Ärzte haben den Verdacht nie geäußert.

Ich versuche immer mehr, mit meinem Körper "gut Freund" zu werden und ihn so gut es geht zu unterstützen.  Ich glaube fest daran, dass es auch so gehen kann.