Darmprobleme
Tinni

Hallo ihr lieben,

ich brauche dringend eure Hilfe. Ich bin im Mai operiert worden. Verwachsungen am Darm wurden gelöst, eine Zyste am Eierstock und ein paar kleinere Endometrioseherde entfernt und ich habe Adenomyosis uteri. Jetzt mein Problem:

Nach der Op wurde meine Verdauung immer träger und die Schmerzen auf der linken Seite, wo die Verwachsungen gelöst wurden immer mehr. Anfang Januar war ich wieder im Endozentum weil ich fast täglich Schmerzen hatte und oft das Gefühl hatte, das etwas auf den Schließmuskel drückt und ich zur Toilette muss, aber da war nichts. Am Montag hatte ich eine Darmspiegelung und es sah wohl alles gut aus. Aber auf das eigentliche Problem ist er nicht eingegangen. Jetzt habe ich seit gestern morgen durchgehend ein extremen Druck auf den Schließmuskel, aber ich kann mich nicht erleichtern, es ist, als wenn etwas wieder links festhängt, dann Darm blockiert und mir wieder Schmerzen bereitet. Das hört sich vielleicht doof an, aber ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll. Ich weiß, das es nicht schlimm ist, zwei Tage nach der Spiegelung noch kein Stuhlgang zu haben. Aber es kommt mir so vor als wäre mein Enddarm nach unten oder so "gerutscht". Was kann das sein und was kann ich dagegen tun. Wenn ich sitze, denke ich, ich mache mir in die Hose. Kennt das jemand?

Es wäre schön wenn mir jemand Hilfen könnte. 

 



Hallo Tinni, ich hatte vor
Miramee

Hallo Tinni,

ich hatte vor kurzem ähnliche Probleme und deswegen eine Darmspiegelung. Dabei wurden Spastiken in bestimmten Darmabschnitten festgestellt, die auch für die Stuhlgangprobleme verantwortlich sein sollen (Stuhldrang, Bleistiftstuhl,  zur Zyklusmitte (also unter hohem Östrogen) teilweise kein Stuhlgang möglich), etc.).

Mir wurde ein Darmspasmolytikum (Duspatal) verschrieben, das die Darmkrämpfe lösen soll. Eine Woche lang habe ich überhaupt keinen Effekt gespürt. jetzt geht es besser, wobei ich nicht genau weiß, welchen Anteil daran die Akupunkturbehandlung hat, die ich zwischenzeitlich hatte.

Vielleicht kannst Du auch unterstützende Medikamente bekommen? Ich würde an Deiner Stelle noch einmal bei den Ärzten nachfragen.

 Alles Gute!

Mira



Hallo Tini, ich weiß nicht,
Mariele

Hallo Tini,

ich weiß nicht, ob noch mehr bei dir operiert wurde bzw. der Darm evtl. neue aufgehängt wurde? Das nennt sich Rektopexie, macht aber wohl nur ein Arzt (Kein Endozentrum) in Deutschland. Das würde aber auch  in Deinem OP Bericht stehen. Weil seit der letzten OP bei mir, da ist dies auch gemacht worden. Und sehr bald konnte ich nicht mehr sitzen vor Schmerzen. Fast zeitgleich fing es an mit einem Fremdkörpergefühl im Anus, was ich zuvor nicht kannte. Das ist vielleicht das, was du anders mit Deinen Worten beschreibst? Meine Beschwerden wurden zu Schmerzen in den letzten Monaten, und ich muss jetzt ordentlich Opiate nehmen. Ich versuche es jetzt mit Dehnung und Beckenbodentraining, wobei man da aufpassen muss, damit der Beckenboden nicht noch fester wird, als er eh schon ist. Auf Dauer werde ich wohl nicht um eine korrigierende OP herum kommen. 

Zu  dem von dir beschriebenen "nach unten gerutscht".... ich nannte es "Senkungsgfühl". Das hat frau wohl auch, wenn überhaupt keine Senkung des Beckenbodens besteht. Sondern genauso, wenn alles zu stramm ist, zu verkrampft oder zu verwachsen. Vielleicht konnte ich dir damit ein paar Denkanstöße geben?

Ich wünsche, es wird bei dir bald erkannt , was es ist, und gute Besserung!

Liebe Grüße, Mariele



Darmträgheit
Christine73

Mir geht es im großen und ganzen wie Miramee. 

Seit der ersten OP  hat sich mein Dickdarm verlagert. Sieht man in den MRT Aufnahmen. Außerdem ist mein Dickdarm sehr träge geworden. Ich habe nicht Duspatal sondern Movicol verschrieben bekommen. Damit habe ich zu 80% Ruhe. Außerdem gefällt mir, dass das Medikament keinen Gewöhnungseffekt hat, sprich ich kann es nehmen wie ich es brauche. Und auch mal weglassen. 

 Ich drück dir die Daumen, dass du für dich eine passende Lösung findest!  



Hi
Kleine_Fee

Ich bin froh, dass es mir nicht alleine so geht. Meine OP ist diesen Monat ein Jahr her. Habe eine Rektumresektion bekommen. Und diese komischen Schmerzen sind immer noch da, mal mehr mal weniger. Bei mir ist es auch dieser ständige Druck, zur Toilette zu müssen. Und dann kommt nix oder sehr wenig mit sehr viel Kraftaufwand und Geduld. Ich hatte jetzt im Januar ein MRT, aber Ergebnis war ok, keine Auffälligkeiten. Jetzt werde ich wohl noch eine Darmspiegelung machen lassen, oder was meint ihr?

*leicht verzweifelt bin*

LG