Kostenübernahme der Krankenkasse bei OP (Possover in der Schweiz)
EstherSchwester

Hallo ihr Lieben,

 ich muss/möchte bei Prof. Possover in der Schweiz operiert werden. Es ist meine zweite Op (erste Op war in einem Endometriosezentrum in Deutschland).

 Jetzt hat die Krankenkasse den Kostenantrag bereits abgelehnt und wir werden in den Widerspruch gehen.

Leider scheint das ja nicht so erfolgsversprechend zu sein ... :( Ich bin echt verzweifelt.

Daher ist meine Frage: WER HAT TIPS, ERFAHRUNGEN und ANREGUNGEN für mich? 

  



Viel Glück dabei ich bekam
astrid

Viel Glück dabei ich bekam 3 mal abgelehnt.habe Probleme mit dem Pudendusnerv.30 Blasenentleerungen im zuyklus.Schmerzen im Gesäß und Bein hinten runter.Schmerzen aussen an der scheide alles verbunden mit taubheitsgefühl.schmerzen im rechten Unterbauch hab im jan 13 schon eine op gehabt dabei wurde ein Knoten in der Nähe des steissbeins gelegt. Bekomme jetzt am 1.4 eine nervenpräperation gemacht.habe Angst.lg



Hallo Esther, es tut mir
Gwanny

Hallo Esther,

es tut mir sehr Leid zu hören, womit du dich rumschlagen musst. Das "Spiel" habe ich auch schon durch.

Ich hatte mich auch für eine Untersuchung und ggf. OP bei Prof. Possover interessiert und daraufhin sehr intensiven Kontakt mit meiner Krankenkasse. Ich muss dazu sagen, dass ich gesetzlich versichert bin.

Zunächst wurde mein Antrag rigoros abgelehnt mit der Begründung, eine Endometriose-OP könne jedes bessere Krankehaus durchführen bzw. gäbe es doch Endometriose-Zentren.
Mich hat das sehr gefrustet, weil ich zu dem Zeitpunkt sämtliche Berichte und Befunde, sowie eine persönliche Stellungnahme und Schilderung der Situation, eingereicht hatte. Auch hatte ich die wichtigsten Fakten von Prof. Possovers Internetauftritt zusammengestellt und zugesendet. Das hat aber niemanden bei der Kasse oder beim medizinischen Dienst wirklich beeindruckt.

Nach mehrmaligem Nachhaken und nicht locker lassen wurde mir dann erklärt, dass gesetzliche Krankenkassen grundsätzlich keine Behandlungskosten in Privatkliniken übernehmen dürfen.
Es gibt wohl in sehr seltenen Fällen eine Ausnahmegenehmigung. Man muss für diesen Fall aber beweisen können, dass die OP anderswo nicht durchgeführt werden könnte und es muss eine realistische Chance auf Besserung geben. Das ist jedoch alles sehr schwer zu belegen.

Den Krankenkassen vertraue ich bei Aussagen bzgl. abgelehnten Kostenübernahmen schon lange nicht mehr.
Vielleicht kann dir folgender Tipp noch weiterhelfen: Es gibt die unabhängige Patientenberatung. Google das einfach mal, dann findest du deren Homepage und Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme. Die haben mir bisher immer ziemlich gut weiterhelfen können.

Ich wünsche dir viel Erfolg und würde mich freuen, wenn du berichtest, wie es bei dir weitergeht.

Liebe Grüße, Gwanny