Ewiges Luftaufstoßen
Miau

Hallo ihr Lieben :) 

 Ich versuche mich mal kurz zu fassen:

Seit zwei Wochen weiß ich jetzt sicher dass ich Endometriose habe, nachdem ich mich vorher mit tausend Beschwerden von Arzt zu Arzt gequält habe. Ich bin momentan sehr froh dass ich endlich weiß was los ist, habe die OP gut vertragen und kann jetzt auch mit der Hormontherapie beginnen, von.der icj hoffe dass ich sie halbwegs gut vertrage und die Schmerzen aufhören. 

 

Ein etwas seltsames Symptom bei mir ist allerdings ständiges Luftaufstoßen. Rund um die Uhr, seit etwas über einem Jahr. An manchen Tagen ist es besonders schlimm, an manchen weniger. Dadurch habe ich auch das Gefühl oft nicht richtig durchatmen  zu Können. Bevor ich auf endometriose gekommen bin, hatte ich schon einen Ärzte Marathon durchlaufen, wegen dem Aufstoßen war ich häufig beim Gastroentologen. Aber weder Unverträglichkeitstests, noch ein Ernährungstagebuch, und auch eine Magenspiegelung haben nichts hervorgebrach. Bei meinen recherchen im Internet habe ich herausgefunden dass einige Frauen die unter endometriose leiden das symptom auch kennen, sich aber den zusammenhang nicht erklären können. 

Ich weiß dass ich geduldig sein muss, und habe die hoffnung das unter der hormoneinnahme das ganze verschwindet. Die Ärzte haben mich mit dem symptom nie ernstgenommen und es auf stress geschoben, aber damit gebe ich mich nicht zufrieden. 

 

Hat jemand von euch schon mal davon gehört oder ähnliche beschwerden? Wann sind eure symptome nach der OP verschwunden? Habt ihr noch Ideen was ich  tun könnte?

 

Vielen lieben Dank und euch allen einen schönen Sonntag :) 



Sogar nach dem Trinken von Wasser
Endivie

Also ich muss auch immer aufstoßen, egal ob ich was gegessen, getrunken habe oder nicht. Beim Verzehr von kohlensäurehaltigen Sachen, ist es ja noch verständlich, aber in der Regel trinke ich stilles Wasser.

Allerdings glaube ich nicht, dass das was mit der Endometriose zu tun hat. Ich bin frisch operiert, es wurde nach Aussage der Ärzte alles entfernt und das Aufstoßen geht weiter. Ich glaube eher, es liegt daran, dass ich nicht ausreichend kaue und mein Mann wundert sich beim Zähneputzen immer, wie unterschiedlich unsere Speichel auf die Zahnpasta reagieren. Er glaubt, mir fehlen irgendwelche Enzyme...

 Mein Vater leidet auch unter dauerndem Aufstoßen und bei ihm sollte eine Endometriose ja ausgeschlossen sein.

Ich weiß nicht, ob Dir das jetzt irgendwie weiterhilft?



Vielen Dank für deine
Miau

Vielen Dank für deine Antwort, ich finde es hilft ob schon zu wissen,  dass man nicht alleine ist. 

 Wie lange hast du das mit dem Aufstoßen denn schon? Wie gehst du damit um? Mich macht das an manchen Tagen total bekloppt, lebenslang will ich darunter auf keinen Fall leiden. 

Bei mir ist das nicht an jedem Tag gleich schlimm,.ich habe immer Phasen und meine dass sich das meist im Zusammenhang mit dem Zyklus zeigt, ich dachte vielleicht hätte das was mit den Hormonen oder so zu tun. 

Oder durch die Schmerzen und den Stress mit der Endometriose habe ich einen Reizmagen oder so was entwickelt. Das war meine Vermutung, aber das mit den Enzymen  habe ich Mal gegoogelt, klingt gar nicht so abwegig, kann ja aber auch von Hormonen beeinflusst sein. 

 

Hat sonst noch wer Ideen? Vielleicht im Hinblick auf andere Symptome  die scheinbar mit der endometriose zusammenhängen aber nicht direkt? 



Keine Ahnung, wie lange ich
Endivie

Keine Ahnung, wie lange ich das schon habe. Gefühlt schon immer. Aber ich denke, es fing irgendwann als junge Frau an.

Reden wir hier von Schluckauf oder Rülpsern?

Schlimm ist für mich das Rülpsen nur in der Öffentlichkeit, weil eben kein sozialanerkanntes Verhalten. Und auch wenn man sich die größte Mühe gibt, es zu vermeiden, zu verbergen,... Es bekommt doch immer jemand mit.

Ansonsten ist es halt, wie es ist. Oft bekomme ich es schon gar nicht mehr richtig mit und merke es nur, weil mein Mann sich beschwert.



Ne, ich meine wirklich
Miau

Ne, ich meine wirklich Rülpsen. Ich habe auch relativ häufig Schluckauf, aber das ist mir egal und dauert nie lange.

Mich stört daran so, dass ich oft das Gefühl habe nicht richtig durchatmen zu können. Ich schätze die ganze Luft drückt auf das Zwerchfell, das führt dazu dass ich ein Beklemmungsefühl habe. Manchmal fühlt sich mein Zwerchfell richtig verspannt an, dann bekomme ich auch Schluckauf.

Ich habe auf amerikanischen/englischen Seiten öfters als auf deutschsprachigen Seiten gefunden, dass einige Endometriose Patientinnen dieses Luftaufstoßen als Symptom angegeben hatten und sich auch keinen Zusammenhang erklären konnten. Möglicherweise besteht ja wirklich keiner, ich weiß es nicht.

Ich hoffe einfach dass die Hormone damit was zu tun haben und die Pille das in den Griff bekommt. Sonst wollte ich demnächst sowieso mal Osteopathie oder Akupunkur ausprobieren, vielleicht komme ich damit weiter. Bin bei meinen Internetrecherchen auch auf einen möglichen Zusammenhang mit der Schilddrüse gestoßen. Habe auch hier im Forum schon öfters gelesen dass eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse bei manchen Endo Patientinnen vorliegt. Vermutlich irgendwie auch wieder wegen dem Hormonhaushalt. Ich weiß nicht ob dass was mit dem Luftaufstoßen zutun haben könnte, aber da das bei mir irgendwie Zyklusgebunden zu sein scheint, macht das ja vielleicht Sinn.

Diese verdammten Hormone, ganz ehrlich -.- 



Iberogast und Seitenlagerung
Endivie

Vielleicht hilft Dir ja Iberogast etwas weiter. Das wurde mir von der Hausärztin empfohlen, wenn es mal wieder ganz schlimm ist. Hilft bei Blähungen und Magenproblemen. Soll rein pflanzlich (gelöst in viel Alkohol) sein.

Die Speiseröhre läuft schräg auf den Magen zu, also nicht so gerade runter, wie man das eigentlich denken würde. Daher hilft eine Lagerung auf die eigene linke Seite, da dann die Luft besser auf der rechten oberen des Seite Magens in die Speiseröhre entweichen kann.

Ich weiß nicht, ob alles an der Endometriose liegt. Man kann ja auch Schnupfen und ein gebrochenes Bein haben ohne das sich das eine durch das andere ergibt. Ich habe in der Pubertät kurzfristig mal Schilddrüsenhormone genommen. Jetzt reichen einfache Jodtabletten. Aber mit der Schilddrüse haben viele Menschen Probleme. Vorallem, wenn sie in Jodmangelgebieten (z.B. Schwarzwald) wohnen. Dort gibt es ja sogar eine passende Mode: Das Kropfband.



Danke für den Tip,
Miau

Danke für den Tip, Iberogast habe ich mehrere Monate täglich eingenommen, leider ohne Besserung. 

 Das mit der linken Seite wusste ich noch nicht, Danke. 

 

Nein, ich glaube auch nicht dass alles mit der Endometriose zusammenhängt. Aber diese Beschwerden haben angefangen als ich auch meine Endometriose Beschwerden bemerkt hab.