Eure Erfahrungen mit Schmerztherapie?
roo_1988

Hallo zusammen, 

ist jemand von euch mit seiner Schmerztherapie zufrieden? Und falls ja, wie sind dann eure Erfahrungen damit, wie läuft die Therapie dann ab?

Habe es bei einem Schmerztherapeuten versucht, da wurde ich aber nur mit Schmerzmitteln abgespeist, die nicht geholfen haben, das einzige, was ich gemerkt habe, waren die Nebenwirkungen. :/

Habe oft gelesen, dass Psychotherapie ne sinnvolle Ergänzung zur Schmerztherapie sein kann (z.B. eine Verhaltenstherapie), hat jemand damit Erfahrungen? 

 LG

 

 



Würde mich auch sehr
Tine82

Würde mich auch sehr interessieren, hoffe es findet sich noch jmd. der sich mitteilen kann.



Ich bin bei einem
Hockeyspielerin

Ich bin bei einem Schmerztherapeuten.  Aber nur Schmerzmittel. Nimmt mich aber ernst (auch bei Nebenwirkungen) und ich lebe wieder dank Schmerzmittel.

Alle anderen leistung (Akkupunktur, ...) sind nur IGel-Leistungen. Hatte einen Termin bei der angegliederten Schmerzpsychologin, die meinte ich mache alles richtig an sonstigen Maßnahmen.

 

Mache aber nebenher Homöopathie (über KK) , zeitweise Osteopathie (KK-Erstattung wurde gekürzt), war schon zur Reha (in Bad S., half bei Akzeptanz und Austausch). Progressive Muskelentspannung.

 

Nehme meine Schmerzmittel aber als Dauereinnahme (+ Bedarfsmedikamente), da es sonst nicht geht.

 

Sonstige Alternativen zu Schmerzmittel suche ich noch.  bzw. bin momentan so im Streß, da ich keine Zeit habe mich um meinen Körper zu kümmern. 



Danke für eure
roo_1988

Danke für eure Antworten. 

@ Hockeyspielerin, darf ich fragen, welche Schmerzmittel du nimmst?

Bei mir hilft bislang nichts so richtig, bzw. Ibuprofen und ähnliches vertrage ich nicht mehr (Magen/Darm-mäßig), ansonsten habe ich es mit Novalgin probiert. Hilft komischerweise bei den Schmerzen bei der Blutung, aber nicht bei den Dauerschmerzen. Tramal wurde mir schon empfohlen, aber ich traue mich nicht so richtig, auch wegen der Nebenwirkungen.

Hadere auch so ein bisschen damit, dass die Lösung nur noch Schmerzmittel sein sollen, ich will erst mal alles andere ausprobieren, bevor ich dauerhaft auf Schmerzmedikamente umstelle (und da muss ich das richtige eh noch finden), die sind ja auch nicht wirklich gut für den Körper bzw. Nieren und Leber etc. Dauerhafte Schmerzen machen einen aber auch fertig. 



@Hockeyspielerin, hat sich
roo_1988

@Hockeyspielerin, hat sich erledigt, welche Medis du nimmst, hast du ja schon in dem anderen Beitrag geschrieben :)



Bei mir ging wegen der
Hockeyspielerin

Bei mir ging wegen der Schmerzen gar nix mehr. Habe mich mit den Schmerzmittel zwangsweise abgefunden. was nützen mir schöne Leberwerte, wenn ich kurz davor bin vor Schmerzen aus dem Fenster zu hüpfen? Bin erst Anfang 30.

Nehme Tildin retard (beim Tramadol sah ich verschwommen) und Novalgin. Bei Bedarf Naproxen (bei mir spinnen die Leberwerte immer mal - aber schon vor Schmerzmittel beginn).

 So direkte Nebenwirkungen merke ich nicht. Würde mich wegen Schmerzmedikation aber an einen Schmerztherapeuten  wenden (ist auch die Anweisung von 2 Endo-Ärzten und  einer Endo-Klinik). Mein Hausarzt hat scheinbar mehr Ahnung davon als der Großteil der Hausärzt, doch ich lassen den Schmerztherpeuten die Behandlung machen.

Schmerztherapeuten wissen welche Medikamente zur Dauereinnahme geeignet sein.

 

Zu Ibu gehört ein eigentlich Magenschoner.

 

Auf den ersten Termin mußte ich ein paar Monate warten (und der hat echt die Masse an vorher eingereichten Arztberichten gelesen  - war beindruckend).

 



Hallo,  bin auch am
mararain22

Hallo,

 bin auch am Überlegen einen Schmerztherapeuten aufzusuchen. Bin seit Juli letzten Jahres bereits in psychotherapeutischer Behandlung. Da finden allerdings "nur" Gespräche statt. Mich würde sehr interessieren ob nicht  vllt. andere Schmerzmittel (nehme nur Katadolon) mir helfen könnten. Allerdings bin ich auch immer skeptisch bei Schmerzmitteln, weil mir einerseits die vielen Nebenwirkungen Sorgen machen (die viele Medis ja haben) und ich andererseits Angst habe mir die Organe zu "versauen". Natürlich weiß ich, dass es auch Medikamente gibt, die die Organe schützen sollen bzw. kann man zusätzlich noch was zum Schutz einnehmen, aber man macht sich halt so seine Gedanken. Wenn man allerdings durch die ständigen Schmerzen kaum noch Lebensqualität hat, will man auch alles versuchen, was einem möglicherweise helfen kann.

Nun meine Frage: Kann mir jemand einen guten Schmerztherapeuten im Raum Mainz/Kaiserslautern empfehlen? Ich komme vom Land und nehme gerne in Kauf auch etwas länger zu fahren.. :) 



Stimmt, Nebenwirkungen von
roo_1988

Stimmt, Nebenwirkungen von Schmerzmitteln sind das eine, aber die Wirkungen von chronischen Schmerzen sind das andere.

Mir schlägt das mittlerweile auf die Psyche, hätte vorher nie gedacht, dass einen körperliche Schmerzen auch psychisch fertig machen können, bevor ich nicht selbst die Erfahrung gemacht habe. Wenn man da abwägt zwischen schlechten Blutwerten und damit, dass man seinen Alltag nicht mehr bestreiten kann, fällt die Entscheidung auch nicht schwer. Frage mich nur, wie das weitergehen soll, die Perspektive, dass das noch sehr lange so weitergehen könnte, ist nicht wirklich prickelnd.



Man darf über die
Hockeyspielerin

Man darf über die Perspektiven nicht nachdenken... das zermürbt...

Leichter gesagt als getan... aber mit weniger Schmerzen, sind die Tiefs deutlich weniger geworden...



Hier ist ein paar Beitrag
Elhappy

Hier ist ein paar Beitrag hier aus dem forum zum dem Thema .

 http://www.endometriose-liga.eu/node/30864

 



Super Beitrag, vielen Dank
roo_1988

Hm ist auch meine Erfahrung, wenn die Schmerzen nachlassen, fühlt man sich fast automatisch seelisch besser, bzw. hat mehr Kraft, die Dinge anzugehen.. 

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Super Beitrag, vielen Dank für den Link!