Verzweifelt
Liv

Liebe Frauen

 

Bin neu & weiss das ich seit 10 Jahren Endometriose in GM habe. Trotz allem negativen...Hormontherapien die nichts brachten, bin ich 3x schwanger geworden (3× KS). War jedesmal so eingestellt das nach der SS Endo weg bleibt. Wurde stattdessen nur schlimmer & ständig starke, lange Blutungen...

 

 

Bin jetzt bald vor einer BS, bis vor 3 Wo noch mit Esmya behandelt, brachte wenigstens Blutung zum Stoppen, Schmerzen hab ich trotzdem. 

Warum BS Verdacht auf Verwachsungen, ev. Endom. & Adenomyose ist gesichert. Sieht man mehrere verstreute Herde mittig & an der Hinterwand.

 

Meine Idee oder Hoffnung war noch einmal den Versuch mit Mirena (  leider schonmal massiv verrutscht), aber es wird wohl nicht gehen Mirena ist zu breit in meine GM. Deshal kann/ könne sie sich nicht festkrallen, nicht entfalten. Höchstwahscheinlich würde die Spirale sich wieder rausschaffen, trotz Operatio, Vollnarkose & anderer Lage der GM.

Gyn empfiehlt nun die GM Enternung, in der Hoffnung danach schmerzfrei- oder fast, keine od.nur noch minime Schmierblutungen zu haben. 

 

Ich kann mich nicht anfreunden die GM rauszunehmen...es ist hauptsächlich die Unfewissheit danach nicht genau zu wissen, ob dieser grosse Schritt mich beschwerdefrei macht. 

Was ist wenn ichs mache & danach entfalten sich andere Probleme? Mit Blase, Hormone etc ?

 

Es gibt eine Therapie die ich noch nicht gemacht habe,,Wechseljahrstherapie mit Spritzen über 2 bis 3 Monate, anschliessend der Bauchspiegelung.

 

Klar, ich möchte endlich Ruhe, nicht ständig Hormone nehmen, ständig zum FA rennen wegen Dauerblutungen etc...

Dazu kommt das ich extrem viele Allergien auf Medikamente, Nahrungsmittel etc. habe, Diabetes Typ1,wass alles noch komplizierter macht. 

 

Bin fast schlaflos momentan & wäre froh um etwas Unterstützung mit mutmachenden Geschichten, auch pos. wie negativen Feedbacks von Frauen mit ähnlicher Situation.

Danke schonmal fürs Einlesen.

 

Lg Liv 



Liebe Liv, ich finde die
albea

Liebe Liv,

ich finde die Entscheidung, sich die GBM entfernen zu lassen auch ziemlich groß und schwierig.  Ein Organ "opfern" in der Hoffnung, dass dann Besserung eintritt ... ganz schön riskant.

Zumal allein durch die Entfernung der GBM die Endometriose nicht zum Erliegen kommt, denn die Hormonproduktion (Östrogen) findet in den Eierstöcken statt und geht folglich munter weiter.  Wenn natürlich durch die GBM selbst starke Schmerzen verursacht werden, weil eben z B Adenomyose gesichert gegeben ist, würde es vielleicht schon Sinn machen.  Aber - bislang kann es ja lediglich ein Verdacht auf Adenomyose sein, denn eine gesicherte Diagnose ist doch erst nach Entnahme der GBM bei einer Untersuchung des Gewebes möglich.  Oder?  Ich meine, das bislang zumindest immer so hier im Forum gelesen zu haben. Ich glaube, wie immer, Du solltest auf Dein Gefühl hören.  Wenn Du Dich mit dem Gedanken, Deine GBM "zu verlieren", nicht anfreunden kannst, ist es vielleicht wirklich nicht das Richtige für Dich. Ich selbst habe auch bald eine - erneute - OP und soll mir bis dahin überlegen, ob die GBM "bei der Gelegenheit" entfernt werden soll.  Ich habe keine Adenomyose, die GBM ist "lediglich" rektovertiert.  Bislang habe ich noch keine endgültige entscheidung getroffen.  Die Tendenz geht jedoch eher Richtung "nein".Ich habe kein gutes Gefühl dabei. Und ich denke, das kann man immer noch machen, wenn es gar nicht mehr anders geht.  Klar wäre das dann wieder ein Eingriff, den man sich vielleicht hätte sparen können ... ist mir aber lieber als jetzt gegen mein Gefühl zu handeln. Und Du hast ja auch noch gar nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft.  Du hast doch noch die Option mit der GnRH-Therapie.  Was spricht denn dagegen, das erstmal auszuprobieren?  Und wenn es Dir darunter gut geht und Du keine NW hast, kann die Therapie meines Wissens bis zu 6 Monaten gemacht werden. Alles Gute! albea



Liebe albea    Danke dir
Liv

Liebe albea 

 

Danke dir für deinen Beitrag. 

Adenomyose habe ich, während der 1.BS wurde meine GM Wand mit einem der Op Instrument durchbrochen. Dabei entleerte sich enrom viel Altblut. So konnte das histologisch gesichert werden. Hatte also Glück im Unglück so zusagen.

Trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl das ich diese eine Therapie noch versuchen muss. Auch wenn das sicher hart werden kann. 

Weisst du zufälligerweise wie man bei dieser Option vorgeht?  Hattest du selbst diese GnRH Therapie schonmal?

Meine FA hat etwas gesagt von 3 Monate Dauer & anschliessen ein erneuter Versuch mit einer Gestagenpille... 

 Wie sieht es bei dir mit Endoherden sonst aus? Hattest du im Bauchraum schon welche?

Liebe Grüsse, Liv

 

 

 



Ich hatte bereits 2 Versuche
albea

Ich hatte bereits 2 Versuche mit GnRH.  Den ersten mit Zoladex habe ich nach einem Monat abgebrochen, weil meine Schmerzen förmlich explodiert sind.

Den zweiten mit Enantone habe ich 4 Monate durchgehalten und dann abgebrochen.  Ich hatte wieder eine extreme Schmerzsteigerung und heftigste NW.  Die Schmerzsteigerung ist eine paradoxe Reaktion und konnte mir bislang von den Ärzten nicht erklärt werden.

Zumeist am als Reaktion, dass dies ein Zeichen dafür sei, dass meine Beschwerden nicht endo-bedingt seien ... hmh, bloß gut, dass ich bereits eine gesicherte Diagnose bzgl der Endo hatte, sonst hätten mich wieder alle für evrrückt erklärt.

Ich bin da ganz sicher ein extremer Ausnahmefall.  Es gibt sehr viele Frauen, die unter der GnRH-Therapie schmerzfrei waren und gut damit zurecht gekommen sind.  Wegen evtl Wechseljahrsbeschwerden wird zumeist eine sog add-back-Therapie mit Östrogen-Präparaten durchgeführt.  Es gibt jedoch auch gute pflanzliche Präparate, die ich zunächst ausprobieren würde, bevor ich -auch noch- künstliches Östrogen dem Körper zuführen würde.

Und - ja - versuch es doch einfach!  Allemal besser als gleich eine OP und vor allem reversibel, die Wirkung und evtl NW werden nach dem Ende der Therapie verschwinden, die Konsequenzen der OP nicht.

Die GnRH-Therapie erfolgt durch Gabe von Depot-Spritzen.  Es gibt 1-Monats- und 3-Monats-Depots.  Wir haben immer die 1-Monats-Depots genommen, damit wir "jederzeit" abbrechen können. Wahrscheinlich ist das eine Kostenfrage, die Spritzen sind unwahrscheinlich teuer.  Nach Ablauf der jeweiligen Zeit (und daran sollte man sich streng halten, die nächste Spritze lieber ein paar Tage vor Ablauf der Frist setzen) wird das nächste Depot gespritzt.  Ich habe ein Präparatin die Bauchdecke, das andere in das Gesäß bekommen - weiß nicht mehr, welches wohin gespritzt wurde.

Tatäschlich bekommen die meisten Frauen nach der GnRH-Therapie eine Gestagen-Pille, um den "erreichten Status zu erhalten", sprich ein erneutes Aufleben der Endo-Herde zu verhindern.

Ob das der für Dich richtige Weg ist, musst Du für Dich selbst entscheiden.  Informier Dich einfach gründlich, was man sonst noch machen kann und probier auch aus, soweit möglich.

Ja,bei mir wurden bei der letzten OP vor ziemlich genau einem Jahr im gesamten Bauchraum Endo-Herde gefunden.  Bei meiner letzten gyn. Untersuchung war ein rektovaginaler Herd tastbar.  Und nach meinem Gefühl und meinen Beschwerden sind auch weitere Herde im Bauchraum, v. a. am Darm, aktiv.

Alles Gute!

albea



GM-Entfernung
Biancaneve

Liebe Liv

ich habe im August 2014 die GM entfernen lassen. Bei mir war der Grund ein Myom, welches mir "anscheinend" die starken Schmerzen verursacht hat. Leider hatte ich 3 Wochen nach der OP wieder die selben Schmerzen. Da wurde das erste Mal die Endo in Betracht gezogen.
Da ich sehr starke Schmerzen hatte, wurde im Dezember 14 eine BS gemacht, wo dann die Endo auch bestätigt wurde.
Leider habe ich bereits wieder Schmerzen aber so geht es ja den meisten hier... .-)

Zur Entfernung der GM kann ich dir folgendes sagen:
die OP ist sicherlich nicht ohne aber generell kann ich nur positives berichten! Es muss dir einfach bewusst sein, dass es keine kleine OP ist. Ich habe das Ganze wohl etwas unterschäzt und dachte, ich könne kurz nach der OP schon wieder ziemlich alles machen (bin ein Mensch, welcher hart im Nehmen ist und nicht wirklich Geduld hat bei Krankheiten). Mein Körper hat mir aber gezeigt, dass ich wohl nicht sofort wieder Bäume ausreissen kann und alles etwas langsamer angehen muss... :-).

Aber abgesehen von den starken Schmerzen kurz nach der OP, ging es mir sehr schnell wieder gut. Ich war einfach eine Zeit lang etwas reduziert... :-).
Ich persönlich kann nicht ganz verstehen, warum immer so eine Sache aus dieser OP gemacht wird?!
Klar, bei mir hat die GM ihren Dienst getan: ich habe 2 tolle, gesunde Kidies! :-)
Den "Verlust" des Organs habe ich aber nie gespürt und ich habe auch meine Weiblichkeit nicht von der GM abhängig gemacht.
Für mich war es wichtig, dass ich gesund an die OP gegangen bin (klar, abgesehen von der Endo) aber es gibt ja schliesslich auch Frauen, welche die GM entfernen lassen müssen, wegen Krebs oder so...
Da kann ich dann die Ängste selbstverständlich nachvollziehen!
Aber eins darf man ja dann doch nicht vergessen: eine GM Entfernung hat trotz allem auch Vorteile (ich spreche natürlich nur von "Fällen", welche Kinder wollten und diese auch bekommen haben-ansonsten ist eine GM-OP mit Sicherheit ein ganz schwieriges Thema!!!).
Ich persönlich finde es super nicht mehr an die Verhütung denken zu müssen und keine Blutungen mehr zu haben.
Insofern, hat mir die GM-Entfernung auch etwas gebracht!
Nun halt trotzdem noch das negative, wie ich ja bereit oben erwähnt habe: die Schmerzen sind nicht weg! Obwohl mein Gyn gesagt hat, es wäre eher selten, dass die Endo nach der GM-Entfernung wieder kommt... Aber ich gehöre hier wohl zu den Ausnahmen-und bin mir sicher, davon gibt es noch weitere...
Falls du dich aber mit dem Gedanken an die OP anfreunden kannst, ist es ja zumindest ein Versuch wert oder? Vielleicht klappt es ja bei dir?
Glaub mir, die OP ist nicht so schlimm wie viele erzählen! Ich hatte mehr Mühe mit der Vollnarkose aber die hast du ja bei einer BS auch...
Ich hoffe, ich konnte dir deine Ängste etwas nehmen und wünsche dir auf deinem weiteren Weg so oder so von Herzen ganz viel Glück!!!

Liebe Grüsse, Biancaneve



Liebe albea  Danke dir für
Liv

Liebe albea

 Danke dir für die Infos!

Was ist denn der Unterschied zwischen Zoladex & Enantone?

Ja gut du hast dadurch mehr Schmerzen bekommen, es reagiert halt jeder Mensch anders?!

Ich erhoffe mir nicht zuviel, damit ich bei schlechtem Vertragen etc. nicht so enttäuscht bin. Auch fände ich es natürlich besser wenn ich je die 1monats Depots kriege...

Ich werde auf jeden Fall in den nächsten Tagen ein Gespräch mit einer guten Psychologin führen, ev. braucht es 2 oder 3 Sitzungen. Sie soll sehr gut sein- mal schauen...

Aber ich tendiere schon eher zu Nen als Ja zur GM Entf.

Obwohl ich schon sagen muss das ich wieder steigernd mehr Schmerzen habe seit dem Absetzen von Esmya. Ich spüre das die Mens bald im Anflug ist.

 

Wegender Add back Therapie, machen die alle FA zusätzlich? Oder wäre es besser den Arzt drauf anzusprechen?

 Du hast auch schon einiges durch & jetzt steht eine weitere BS bevor. Wann hast du die OP?

Wie lange warst du jeweils im Spital?

 

Liebe Grüsse

Liv 



Bei der ersten BS war ich 3
albea

Bei der ersten BS war ich 3 Tage stationär (wurde auch nichts gemacht) und bei der zweiten/ letzten 10 Tage. 

Die nächste ist jetzt in knapp zwei Wochen ...

Manchmal denke ich, es tut ganz gut, nachdem man reichlich Infos gesammelt hat, mal für ein paar Tage das Thema zur Seite zu legen und dann ganz spontan und aus dem Bauch heraus zu entscheiden.  Ganz intuitiv.

Habe mir das für mich selbst so vorgenommen.  Tendiere auch sehr stark zu NEIN, bin  aber noch nicht endgültig entschlossen wegen der GBM-Entfernung.  Morgen habe ich Termin bei meiner Gyn, mal schauen, was sie sagt.

Der Wirkstoff bei Enantone und Zoladex ist wohl der gleiche.  Worin genau der Unterschied liegt, weiss ich nicht.  In den Begleitstoffen?  Zoladex ist wohl das deutlich "jüngere" Medikament und soll besser verträglich sein ... naja, hat bei mir auch nicht geklappt.

 

Ich bin immer wieder aus's Neue erstaunt, wenn ich lese, dass behauptet wird, die Endo würde durch die Entfernung der GBM beeinflusst oder die Endo käme danach nicht wieder ...

Das stimmt schlicht nicht!!!

Die GBM ist sicher am Hormonzyklus beteiligt, aber Östrogen wird -hauptsächlich- in den Eierstöcken gebildet.  Und Östrogen ist das Hormon, das in erster Linie mit der Entstehung/ Aktivität der Endo in Verbindung gebracht wird.

Ja, es gibt die Theorie, dass Endo-Herde im Bauchraum durch sog. Rückfluss während der Menstruations-Blutung entstehen.  Die Theorie ist nur eine von vielen und durch nicht wissenschaftlich erwiesen - genau so wenig wie die anderen auch.  

Wenn behauptet wird, nach Entfernung der GBM käme die Endo nicht wieder, wird wahrscheinlich davon ausgegangen, dass keine Blutung, folglich kein Rückfluss, folglich keine neuen Endo-Herde mehr.

Nun, hier im Forum gibt es reichlich Frauen, bei denen genau dies nicht geklappt hat.  Will sagen, auch nach/ trotz Entfernung der GBM "kam die Endo wieder" (wenn sie vorher überhaupt weg war ...).

Unter dem Aspekt, die Endo zur Ruhe bringen zu wollen, würde ich mir die GBM nicht entnehmen lassen.  Für mich geht es allenfalls um Schmerzen, die allein durch die anatomische Lage der GBM verursacht werden könnten.

Alles Gute!

albea



Das Vorgehen bzgl der
albea

Das Vorgehen bzgl der add-back ist ganz unterschiedlich.  Da würde ich einfach abwarten und dann gbf fragen ... und mich vorher informieren auch wegen anderer/ pflanzlicher Produkte.

albea



Liebe Biancaneve   Danke
Liv

Liebe Biancaneve

 

Danke dir auch für deine Geschichte.

Hattest du wegen dem Myom jeweils starke & lange Blutungen?

Hm...ja wie lange bist du im Spital gewesen bei der GM Entf.? Wie lange durftest du nicht schwer heben etc.?

Wurde bei dir alles entfernt, auch der Gebärmutterhals?

Weisst du, ich habe halt doch noch sehr kleine Kinder zu Hause, der jüngste ist erst jährig geworden & meine Eltern oder sonst Verwandte habe ich nicht gerade in der Nähe welche hüten könnten. Genau das selbe mit der Familie meines Mannes.

 Es ist so schon nicht einfach...

Klar es gibt schlussendlich immer einen Weg...

Ich habe halt immer noch die Hoffnung das es mir mit GM bald besser geht, halt mit Hormontherapie. Aber ev.gehts plötzlich mal so gut das man die Hormone weglassen kann?

Gibts eigentlich die totale beschwerdefreiheit bei dieser Krankheit ohne Hormone zu nehmen?

Glg

Liv 

 



Liebe albea. Dankeschön
Liv

Liebe albea.

Dankeschön für die Erklährungen.

Wieso wurde bei der 1. BS den nichts gemacht? 

Ich habe auch schon gelesen das Östrogen der Hauptfaktor ist von Wachstum der Endometriose und die GM Schleimhautversprengung.

 

Mir wurde gesagt, bei mir fliesse das Menstr.blut nicht korrekt ab, es bleibe der grösste Teil im Bauch/ Gebärmutterwand zurück & siedelt sich an.

Dann bluten die Herde immer wieder zyklisch & entzünden sich.

Aber sehr viele Frauen istärzte beschreiben das genau so & trotzdem jetzt zumindest bei der Adenomyose wird die GM Entf.oftvempfohlen in der Begründung danach keine Beschwerden mehr zu haben.

Es ist nicht einfach



Bei der ersten
albea

Bei der ersten Bauchspiegelung wurde nur eine kleine Verwachsung im Bereich der linken Leiste gelöst.

Endo-Herde konnten nicht entfernt werden, weil keine sichtbar waren.  Erst das Ergebnis der histologischen Untersuchung der entnommenen Gewebeproben hat erbracht, dass aktive, eben mikroskopisch kleine Endo gegeben ist.

Das war vor ca 2 Jahren.

Ein Jahr später, vor ziemlich genau einem Jahr, war der Bauchraum dann "voll", Endo Grad III.

Und jetzt ... tja, keine Ahnung.  Die Schmerzen haben während der gesamten Zeit, eigentlich seit nun 10 Jahren, kontinuierlich immer nur zugenommen.

Im Moment scheint es gerade so, als wenn ein wenig Entspannung einsetzt.  Ich nehme seit einigen Wochen - wieder - natürliches Progesteron und es könnte sein, dass es wirkt.  Mag es selbst noch nicht wirklich glauben, bin skeptisch ... habe schon so viel ausprobiert, so oft das Gefühl gehabt: dieses Mal hilft's - bis dann doch wieder alles war wie vorher.

Ich hatte das Progesteron vor ca. 2 1/2 Jahren bereits mal probiert und hatte auch damals anfangs eine gute Wirkung, allerdings ließ die irgendwann nach und insgesamt - würde ich heute rückblickend sagen - war wohl auch die Dosierung zu niedrig.

Unanbhängig davon wird am 24.06. die - erneute - OP stattfinden.

Und zwischenzeitlich habe ich mich (auch nach Rücksprache heute mit meiner Gyn) auch entschieden: die GBM bleibt drin!

Tatsächlich wird bzgl Entstehung und auch Behandlung der Endo sehr viel erzählt und gemutmasst.  Da muss man wirklich aufpassen, was man glaubt.  Und immer mehr gelange ich auch zu der Überzeugung, dass diese Vorsicht auch gegenüber Ärzten und vermeintlichen Experten gelten sollte.  Diese Erkrankung fordert uns ganz extrem heraus und eine grosse Aufgabe, die sie uns auferlegt, ist die, Verantwortung für uns und unseren Körper zu übernehmen.  Und dazu gehört dann wahrscheinlich auch, sich selbst umfassend zu informieren, sich seine eigene Meinung zu bilden und auch auf das eigene Gefühl zu hören.  Letzteres scheint mir oftmals das Wichtigste.

Es gibt keine einfachen Erklärungen, es gibt nicht die eine, für alle passende Therapie - jeder Körper ist und reagiert anders.  Und nur wir selbst können unseren Körper kennen.

Mir hat mal ein guter Arzt (oder war es eine Ärztin?) gesagt: Sie sind die Expertin für Ihren Körper, ich bin im besten Fall Ihr "Begleiter".

Ja, so sollte es sein, denke ich.

 

Nach allem was ich bislang gelesen habe, scheint es tatsächlich so zu sein, dass die Entfernung der GBM bei Adenomyose (? richtig?) eine grosse Erleichterung bringen kann.  Dein Fall ist gänzlich anders als meine Situation.  Wie ich mich in Deinem Fall entschieden hätte ... keine Ahnung.

Alles Gute!

albea



Dann drücke ich dir für di
Liv

Dann drücke ich dir für di baldige Laparoskopie fest die Daumen, man hoffentlich alles sieht was gesehen werden muss, was die Schmerzen verursacht!

Operiert dich deine FA oder Frauenarzt?

 

Welches natürliche Progesteron nimmst du den? Ev.wäre dieses dann was für mich, anstadt die Östrogenfreie Pille?

Gute Nacht & herzlicher Gruss.

Liv 

 



Ich werde in Gießen von
albea

Ich werde in Gießen von Prof Tinneberg operiert.  Die Uni-Klinik dort ist ein zertifiziertes Endo-Zentrum.

Ich mag meine Gyn sehr und halte sie für ziemlich kompetent - aber operieren lassen würde ich mich von ihr nicht!  Wir Endo-Frauen gehören meiner Meinung nach unbedingt in die Hände eines erfahrenen Chirurgen, am besten in einem Endo-Zentrum.

Das Progesteron nehme ich als Tabletten (Utrogest) und als Creme.  Beides bekomme ich auf Rezept.  Die Creme bestelle ich bei einer Apotheke in München.  Die bekommt man nicht in jeder Apotheke.

Ob die Behandlung mit natürlichem Progesteron etwas für Dich sein könnte, musst Du für Dich selbst entscheiden.  Auch hier gilt es natürlich, sich vorher gut zu informieren und im besten Fall einen Arzt/ eine Ärztin zu finden, der/ die die Therapie begleitet.  Das ist leider nicht so einfach, weil die meisten Schulmediziner keine Erfahrung mit der Behandlung mit natürlichen Hormonen haben.

Alles Gute!

albea

 



Ich werde in Gießen von
albea

Ich werde in Gießen von Prof Tinneberg operiert.  Die Uni-Klinik dort ist ein zertifiziertes Endo-Zentrum.

Ich mag meine Gyn sehr und halte sie für ziemlich kompetent - aber operieren lassen würde ich mich von ihr nicht!  Wir Endo-Frauen gehören meiner Meinung nach unbedingt in die Hände eines erfahrenen Chirurgen, am besten in einem Endo-Zentrum.

Das Progesteron nehme ich als Tabletten (Utrogest) und als Creme.  Beides bekomme ich auf Rezept.  Die Creme bestelle ich bei einer Apotheke in München.  Die bekommt man nicht in jeder Apotheke.

Ob die Behandlung mit natürlichem Progesteron etwas für Dich sein könnte, musst Du für Dich selbst entscheiden.  Auch hier gilt es natürlich, sich vorher gut zu informieren und im besten Fall einen Arzt/ eine Ärztin zu finden, der/ die die Therapie begleitet.  Das ist leider nicht so einfach, weil die meisten Schulmediziner keine Erfahrung mit der Behandlung mit natürlichen Hormonen haben.

Alles Gute!

albea

 



Guten Morgen Super, denke du
Liv

Guten Morgen

Super, denke du bist dort ja in den besten Händen!

Auch schön das du mit deiner Gynäkologin zufrieden bist, viele Frauen (  nicht nur solche mit Endometriose) sind das nämlich nicht & wechseln oft den Arzt.

Finde das sehr wichtig das das menschliche ( nur so kann auch Vertrauen aufgebaut werden) & natürlich die Kompetenz stimmt.

 

Ich bin sehr gerne bei meiner FÄ, es stimmt alles , sie ist top in allen Bereichen, fachlich wie menschlich. Operieren kann sie perfekt & wichtig sie ist sehr genau.

Ausser den beiden KS die ich bei ihr hatte, operiert meine FÄ mich zum 1. Mal.

 Ich war ausserdem vor kurzem noch beim Dr. M. Possover in der Klinik Hirslanden ( bin dort in der Nähe aufgewachsen & bin aus der Schweiz). Er sagte mit Ausnahme das er die GM Entfernung absolut nicht empfiehlt (oder noch nicht) , das gleiche wie meine Frauenärztin.

Er war natürlich für die Jaydesseeinlage intraoperativ reinzumachen, weil es bei mir anatomisch extrem schwierig ist. Tja- das fällt ja jetzt weg ( meine GM ist zu schmal für die Spirale).

Weiss jetzt natürlich nicht ob Dr.Possover im jetzigen Fall immer noch gegen die Entfernung wäre...

Wegen dem Utrogest, kenne ich hab es schon einige Male nehmen müssen  jeweils nach dem Eisprung bis zur 12. Schwangerschaftswoche. Dann wegen Schmerzen & Dauerblutungen. Da hats mir gegen die Blutungen auch in hoher Dosis nicht geholfen.

Aber ich vertrage es sonst gut & könnte es zumindest nach der Depotspritzenkur versuchen.

Spreche meine Ärztin drauf an...

Nimmst du sonst noch was gegen die Schmerzen?

Gruss & alles Liebe,

Liv 



Oh ja, ohne
albea

Oh ja, ohne Schmerzmedikamente komme ich auch an sehr guten Tagen überhaupt nicht durch den Tag.

Nachdem ich mich jahrelang mit Bedarfsmedikation durchgequält habe, sprich: nur etwas genommen habe, wenn es wirklich sehr schlimm war, habe ich Anfang diesen Jahres wegen der extremen Schmerzen fast schlapp gemacht.  Und dann war ich "endlich" soweit, dass ich mich auf eine Dauermedikation mit Schmerzmitteln einlassen konnte.  Ich nehme Targin (Opioid) 2 x täglich und zusätzlich nach Bedarf Novaminsulfon-Tropfen.  Mit der Kombination komme ich einigermaßen zurecht.

Seit einiger Zeit scheint das Progesteron nun zunehmend zu wirken und einige Schmerzen haben sich deutlich reduziert, manche sind sogar für ein paar Tage komplett weg gewesen.  Ich hatte tatsächlich mal wieder eine längere Phase, in der es mir gut ging, Dauer so ca 10 Tage. Zur Zeit ist es gerade wieder etwas schlechter ... eben ein ständiges auf und ab.  Diese gute Phase jetzt war seit langer, langer Zeit das erste Mal, dass ich annähernd so etwas wie Schmerzfreiheit erahnen konnte.

Trotz der Schmerzmedis und des Progesterons (dessen Wirkung vielleicht noch zunimmt?) bin ich ansonsten eigentlich nie ohne Schmerzen.  Eine Erhöhung der Dosis von den Schmerzmedis möchte ich derzeit - noch - nicht.  Ich fühle mich dann komplett benebelt und kann kaum noch am Alltag teilnehmen.  Das ist nicht wirklich eine Alternative!

Und dann steht nun bald die OP an - abwarten, was sich danach ergibt!

Steht bei Dir ein OP-Termin konkret an und hast Du mittlerweile eine Entscheidung getroffen?

Alles Gute!

albea



Liebe albea.   Sorry das
Liv

Liebe albea.

 

Sorry das ich mich erst jetzt melde...habe viel um die Ohren...

Muss jetzt einen Tag vor der BS noch einen Draht/ Drähte aus dem Daumen entfernen lassen, iegendwie hat sich das entzündet nach 15 Jahren  ( hatte da eine Versteifung vom Grundgelenk des Daumens). Das in Vollnarkose, vertrage Teil & Lokalnarkosen nicht.

Die wollen das miteinander verbinden, weil ich einige Tage Unterstützung  brauche zu Hause für die Kinder etc. Aber trotzdem finde ich es doch noch heavy 2 Vollnarkosen sozusagen nacheinander.

Geht schon irgendwie...

Wegen den Opioiden...kriegst du die immer ohne Probleme?

Habe jetzt ein Fläschli Tramaltropfen gekriegt & jetzt ist mal Schluss für eine Zeit lang. Dabei habe fast keine Ausweichmöglichkeiten wegen den vielen Allergien auf Medis.

Ausser Paracetamol & Buscopan gibts nichts mehr was ich nehmen könnte.

 

Du hast ja bald deine BS gel?

Ich habe die BS am 11. August. Bis dahin muss ich noch auf Zähne beissen & seit 9 Tagen bin ich wieder am Bluten & dem entsprechend sind die Schmerzen noch stärker!

Weiss nicht was ich nehmen (noch) könnte um die Blutungen zu stoppen.

Ev. halt nochmals mit Utro versuchen?

Wie ich mich etscheiden soll wegen der GM, drin lassen oder nicht...

Bin je länger je mehr beim drin lassen, warte immer noch auf ein Gespräch mit der Psychologin die mir meine Gyn empfohlen hat.

Aber ich glaube es bleibt trotzdem bei dem Entscheid die GM nicht rausnehmen zu lassen.

Wie gehts dir so kurz vor dem Eingriff?

Bleibst du def.auch beim Entscheid die GM drin zu lassen?

 

Glg

Liv 

 



Liebe Liv, wie's mir geht
albea

Liebe Liv,

wie's mir geht ... die Anspannung steigt.  Und zudem geht es mir seit ein paar Tagen wieder deutlich schlechter, so dass ich wieder viel "rumliege".

Ich hatte eigentlich die Hoffnung, dieses Mal ausgeruht und aus einer guten Phase heraus in die OP zu gehen.  Naja, habe ja noch ein paar Tage.

Und: JA!  Die Entscheidung ist definitiv, die GBM bleibt drin.  Ich habe dem Prof vor 2 Tagen eine eMail geschrieben, ihm meine Entscheidung und noch einige wichtige Kleinigkeiten mitgeteilt - und damit ist es jetzt ja auch "offiziell".  Natürlich habe ich "erlaubt", dass die GBM entfernt wird, wenn sich unter der OP zwingende medizinische Gründe ergeben.  Das ist aber eher unwahrscheinlich.

Die Medis bekomme ich alle problemlos von meiner Hausärztin verordnet - zum Glück.  Ich bin dafür wirklich sehr dankbar, denn ich weiss, dass das nicht selbstverständlich ist.

Ich verstehe, dass Du die Tropfen nicht allzu oft verordnet bekommst.  Tropfen werden eher ungern verschrieben, weil sie ein deutlich erhöhtes Suchtpotential haben gegenüber Tabletten.  Am wenigsten Probleme gibts in der Hinsicht mit Retard-Tabletten.

Und die müssten Dir dann auch ohne Probleme verschrieben werden.  Wenn Du Schmerzen hast und kaum etwas anderes nehmen darfst - wieso bekommst Du es dann nicht?

Paracetamol ist NICHT für eine Dauermedikation geeignet, weil es die Leber stark belastet.  Sei vorsichtig damit, bitte!

Und lass Dich nicht abwimmeln, Du hast ein Recht darauf, gut mit Schmerzmedikamenten versorgt zu werden!

Du lässt die BS tatsächlich bei Deiner Gyn machen?  Ambulant?  Oder hat sie Belegbetten in einer Klinik?  Ich finde das ziemlich mutig.  Aber wenn Du so tiefes Vertrauen zu ihr hast, ist es für Dich wahrscheinlich die richtige Entscheidung. Dachte halt nur, ist es nicht doch besser, in ein Endo-Zentrum zu gehen?

Das mit Deinem Daumen ist ja echt blöd!  Das brauchst jetzt nicht auch noch.  Und mit Kindern zu Hause ist das immer gleich nochmal schlimmer.  Und dann auch noch Vollnarkose - da hast Du völlig recht: das ist nicht wirklich toll, 2 x innerhalb kurzer Zeit.

Da bleibt Dir nur, gut für Dich und Deinen Körper zu sorgen, das Immunsystem zu unterstützen.

Hast Du es wegen der langen und starken Blutung mal mit Heiltee probiert?  Mir fällt da sofort Frauenmantel-Tee ein.  Den bekommst Du in jeder Apotheke.  Und sonst, ja, versuch doch mal mit Utrogest - schaden kann es ja nicht.

Ich drück Dir die Daumen!

Alles Gute!

albea



Liebe albea   Och tut mir
Liv

Liebe albea

 

Och tut mir leid das es dir schlechter geht, Tage vergehen ja irgendwie langsamer mit mehr Schmerzen, muss mehr liegen & studiert mehr am ganzen Krankheitsbereich herum...bei mir ists auf jeden Fall oft so...

Aber trotzdem es geht nicht mehr lange bis zum 24.

Was erhoffst du dir von der BS? Hattest du schon längere Zeit schmerzfreie Momente nach den Laparoskopien?

 

Wegen den Operationen...der Eingriff am Daumen wäre ambulant ( 1 Tag Aufenthalt in einem Spital wo meine Handchirurgin arbeitet.

Die BS ist einen Tag danach in einer Klinik wo meine FÄ Belegärztin ist. Da bin ich dann für 1 bis 3 Nächte je nachdem.

Das stimmt, habe vollstes Vertrauen zu meiner Gyn.

Bin mir sehr sicher das sie voll bei der Sache dabei ist. Ev. muss auch der Nabelbruch gemacht werden. Verdacht besteht das ich einen habe. Dann müsste das gemacht werden.

 

Wegen dem Paracetamol...danke dir für die Info. Es ist halt schon so das ich sonst nichts anderes nehmen kann. Buscopan, aber das nützt natürlich nichts gegen die Schmerzen im Daumen.

Frauenmanteltee trinke ich jeden Abend 1 bis 2 Tassen...

Tramal Tabletten...

Hat es nicht noch Farstoffe drin etc.?

Weiss nur noch das man mir die Tropfen empfohlen hat, weil ich die Tabl.nicht vertragen würde.

Lieber Gruss & gute Nacht, 

Liv 



Keine Ahnung mit dem
albea

Keine Ahnung mit dem Tramal.  Aber wenn Du die Tabletten wegen eines Inhaltsstoffes nicht nehmen darfst und nur die Tropfen bleiben, müssen sie Dir doch auch verordnet werden.  Nochmal: Paracetamol ist da echt keine Dauerlösung!

Schade, dass Frauenmantel nicht auf die Blutung wirkt.  Sicher gäbe es da noch andere Kombinationsmöglichkeiten.  Dazu findet man auch reichlich im Internet.

HImbeerblätter-Tee fällt mir noch ein ... müsstest Du mal googeln, bin mir nicht so ganz sicher, ob es passen würde.

Ja, so mit Schmerzen rumliegen gibt jedenfalls reichlich Gelegenheit zum Grübeln... nicht gut.  Und dann fallen mir tausend Sachen ein, die ich erledigen müsste und nicht machen kann - nicht förderlich für die Stimmung.

Ehrlich gesagt, hat sich meine Schmerzsituation in den letzten Jahren trotz OPs (wegen?) kontinuierlich verschlechtert.  Einzelne Sachen wurden besser ... z B hatte ich vor der ersten BS massive Schmerzen im Bereich der linken Leiste.  Dort wurde dann eine Verwachsung gelöst und das ist seitdem besser.  Dann hatte ich die letzten Monate vor der 2. BS starke Schmerzen unterhalb des linken Rippenbogens, vor allem morgens - wahrscheinlich Stauungsschmerzen ausgehend vom Darm.  Dort wurden dann wieder Verwachsungen des Darms gelöst und dieser Bereich ist seitdem besser.

Alles andere war teilweise zeitweise besser, nach einigen Wochen allerdings waren die Schmerzen weitgehend wieder wie vorher.  Mit "ansteigender Tendenz".

Da fragt man sich schon: warum noch eine OP?  Bringt das was?

Ich weiss es nicht ... nichts tun, bringt jedenfalls definitiv keine Besserung.  Und an "äußerlicher Behandlung" habe ich wohl fast alles ausprobiert ...

Es ist ein Versuch, eine kleine Chance auf Besserung, ohne Garantie.

Und bei Dir? Doch auch, oder?  Oder gehst Du von einer konkreten Verbesserung nach OP aus?

Alles Gute!

albea



Hoffe das ich diese Wo doch
Liv

Hoffe das ich diese Wo doch noch ein Rezept kriege für Tramaltropfen.

Ansonsten wäre ein baldiger Versuch mit Utro trotzdem was, in der Hoffnung die Blutung auch zu stoppen...Jetzt im Moment sinds SB, aber die werden wieder stärker. Anhand der Schmerzen setzen sie bald erneut stark ein.

 

Wegen der BS, erhoffe mir auch keine Wunder & trotzdem, etwas Hofgnung habe ich das es mir danach besser geht, natürlich die ersten 1 bis 2 Wochen nicht...aber wenn alles verheilt ist vom Eingriff, dann mit der Wechseljahrstherapie- erhoffe ich mir schon das es hilft eine längere Zeit ohne Schmerzen oder zumindest nur minime Beschwerden zu haben.

Was natürlich durch die Hormontherapie Nebenwirkungen hervorrufen kann ist mir klar. Aber damit ich Wochen, Monate schmerzfreie Zeit erlebe darauf freue ich mich wenns so ist.

Für mich ists ein Versuch, die letzte Op wegen Endo hatte ich im  2006. 

Fast schmerzfrei war ich jeweils in den Schwangerschaften. Sonst begleiteten mich seit 2006 nur ewige Schmerzen. Die jetzt nach der 3. SS am schlimmsten waren/ sind.

Ich hoffe für dich das es dir trotz schon mehrer Op, nach dieser besser geht oder sogar  schmerzfreie Zeiten erleben darfst.

Es ist halt gemein, irgendwie hat man gar keine andere Wahl als diese BS & Hormontherapien immer wieder über sich ergehen zu lassen. Natürlich unterstützend hilft sicherlich Alternativmedizin etc.

Aber vorausgehend soll ja immer hormonell od.chirurgisch behandelt werden & begleitend die Homöopathie, Osteopathie, Atemtherapie etc.was für einen stimmt.

Aber es ist leider ein immer wiederkehrender Kreislauf.

Aber nie aufgeben und vor allem über die Endometriose im Griff haben & nicht umgekehrt. Dann ist schon viel für eine gewisse Lebensqualität dazu gewonnen.

Wie geht es dir heute?

Kannst du gut schlafen? Habe seit Tagen nicht unbedingt gute Nächte...Schmerzen , Gedanken kreisen...

Alles Liebe,

Liv 



Schlafen ... heikles Thema
albea

Schlafen ... heikles Thema ... und mit OP "im Nacken" wird's nicht besser.

Jetzt ist es nicht mehr lange ... *bibber* 

Du hast völlig Recht: Aufgeben gilt nicht!

Ich glaube jedoch schon, dass wir aus diesem immer wiederkehrenden Kreislauf aussteigen können.  Irgendwie ... suche da noch nach meinem Weg.

Alles Gute!

albea

PS: Habe Dir eine PN geschrieben.