Begleiterkrankungen
hannibunny0606

Hallo ihr lieben! 

Mich würde mal interessieren,  ob und mit was ihr euch noch rumschlagen müsst neben der endo? Ich habe viele Probleme und niemand weiß,  was es ist,  deswegen würde mich interessieren,  ob ihr ähnliches kennt und es einen Zusammenhang mit der endo gibt oder ob die endo auch eine Begleiterkrankung für etwas anderes sein kann(wenn auch nicht wissenschaftlich bestätigt)



Hallo Hanni, Du hast da
Miramee

Hallo Hanni,

Du hast da wirklich mit vielen, heftigen Problemen zu kämpfen! Das tut mir immer wieder so leid für Dich!

Ich denke, es gibt ein paar Krankheits-Klassiker, die gehäuft bei Frauen mit Endometriose auftreten:

- Darmprobleme wie: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdarmsyndrom, event. sogar Colitis ulcerosa und Morbus Crohn...

- Blasenprobleme wie: häufig wiederkehrende Blasenentzündungen, Blasenentleerungsstörungen, Harninkontinenz...

- Gallensteine

- Hautprobleme

- Depressionen

Darm- und Blasenprobleme haben vorrangig wohl mit der Nähe beider Organe zu dem typischen "Ort des Endo-Geschehens" zu tun.

Gallensteine können unter anderem durch bestimmte Hormonkonstellationen entstehen, ebenso wie Hautprobleme.

Depressionen sind auch einerseits an ein hormonelles Geschehen geknüpft, können aber andererseits auch ein Erschöpfungssymptom infolge langzeitiger Schmerzen etc.  sein.

Man darf auch nicht vergessen, dass Endo einen Autoimmunaspekt hat. Alle Autoimmunerkrankungen  verschlechtern sich unter Stress, weil Stress ja das Immunsystem schwächt. Der Körper kann somit die Autoimmunerkrankung als "Angriff von innen" ebenso schlecht in Schach halten wie es etwa einen Virus als "Angriff von außen" abwehren kann. Entsprechend tritt Endometriose auch gehäuft als Begleiterkrankung von stressverursachenden Krankheiten wie Migräne oder ADHS auf.

Bestimmt gibt es noch einige andere Erkrankungen, die vermehrt bei Endo-Frauen vorkommen...

Dir alles Gute!

Mira



Ich glaube, die Auflistung
albea

Ich glaube, die Auflistung könnte unendlich werden.

Die Endo zeigt, dass im Hormonsystem ein Ungleichgewicht besteht - in welcher Form und warum auch immer. 

Wenn dieses Ungleichgewicht besteht, dann sicher nicht nur an "der einen Stelle", sondern es wird sich ins gesamte System fortsetzen.  Und das bedeutet für das Hormonsystem dann eben, bis in alle Bereiche, die irgendwie an der Hormonproduktion beteiligt sind oder davon beeinflusst werden - also  ALLES.  Hirn, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren ... mit entsprechenden Folgen: Depressionen, Hashimoto-Syndrom, Diabetes, etc, etc ... alles kann sein!

Nach meiner eigenen Erfahrung hilft es ungemein, das Immunsystem und das Hormonsystem möglichst "breit" und intensiv zu stützen - mit allem möglichen an Vitaminen, Mineralien etc, die dafrü nötig sind.  

Seitdem ich konsequent diese diversen "Ergänzungsmittel" (in Absprache mit meiner Ärztin, abgestimmt und kontrolliert durch Blutanalysen) einnehme, geht es mir insgesamt wesentlich besser, mein Allgemeinzustand hat sich stabilisiert (Endo und Schmerzen leider nicht).  Bei mir persönlich ist die "Liste" daher zum Glück - jetzt wieder - ziemlich leer. Nur das Übliche: Hautprobleme, Verdauungsprobleme/ Unverträglichkeiten (viiiel besser geworden!), häufige Kopfschmerzen (aber schon seit Ewigkeiten keine Migräne mehr) ... 

Alles Gute!

albea



Hey Mira :) Du bist immer so
hannibunny0606

Hey Mira :)

Du bist immer so lieb zu mir. Die Beschwerden sind ja nicht mal das große Problem, sondern einfach die Unwissenheit, dass niemand weiß, was mit mir los ist. Jeder Arzt sagt mir: "Hm, tut mir leid, ich weiß nicht weiter". Ich dachte mit der Diagnose Endo hätte alles einfach mal ein Ende, bzw. die Unwissenheit hätte ein Ende.

Ja, Autoimmunerkrankungen sind ja einfach so schwer zu diagnostizieren und selbst da sagen die Ärzte immer, dass es nicht passen würde. Also wäre die einzige Möglichkeit doch psychisch. Habe mir aber mittlerweile 6 Meinungen eingeholt und alle sagen nur, ja Tendenz ist natürölich da aber das glauben sie auch wieder nicht. Also ist das echt alles schwierig.  

 

Liebe Albea, welche Ergänzungsmittel nimmst du denn alle und wie viel Geld gibst du etwa im Monat dafür aus? 



Liebe Hanni, ach Mensch, da
Miramee

Liebe Hanni,

ach Mensch, da hängst Du also weiterhin in der Luft? Das ist auf Dauer wirklich zermürbend! Wurdest Du eigentlich in einem Endo-Zentrum oder anderswo behandelt? Diese ganzen Nierengeschichten, mit denen Du da zu tun hattest, wenn ich das richtig erinnere, sind ja auch wirklich heftig! Ich kann Dir nur wünschen, dass Du bald einen Arzt findest, der angesichts der Fakten eine zündende Idee hat und Dir schnellsmöglich helfen kann!

Alles Liebe,

Mira



Ich nehme: Magnesium,
albea

Ich nehme:

Magnesium, Calcium, B-Vit.e, Vit D, Selen, Q 10, Zink, zeitweise Vit E, Vit B 12 - alles je nach Analyse-Ergebnis

Und außerdem noch homöopathische Tropfen für den Verdauungstrakt und homöopathische Tropfen für Kräftigung/ Entgiftung der Leber.

Wie viel ich dafür ausgebe?  Schwer zu sagen ... schon einiges, aber einen Durchschnitt kann ich ganz schlecht schätzen - 100 € vielleicht im Monat, aber ganz grob geschätzt.

Einige Sachen sind tatsächlich ziemlich teuer, weil ich die Präparate nicht in Drogerien kaufe, sondern meist von bestimmten Firmen bestelle.

Alles Gute!

albea



Hey Mira :) Ja, ich hänge
hannibunny0606

Hey Mira :)

Ja, ich hänge weiter in der Luft. Bei der Niere habe ich weiterhin Schmerzen, jedoch ist die Niere gesund und man weiß auch nicht, was das sonst ist.

Ich war in einem Endozentrum, auch mit der Niere, das haben sich auch mehrere Ärzte angeguckt, jedoch ist wie gesagt alles in Ordnung. Meine Endospezialistin ist leider im Mutterschutz und der Vertrtung kann ich nicht so ganz vertrauen, sonst hätte ich mich da direkt nochmal vorgestellt. Ich schlage mich auch schon seit meinem 5. Lebensjahr immerwieder mit irgendwas und vor allem immer mit etwas Neuem herum, deswegen frage ich mich ja, ob die Endo nicht doch "nur" eine Begleiterkrankung von etwas noch unerkanntem ist.

 

Liebe Albea,

dass sind ja schon ordentliche Kosten, leider kann ich mir das nicht leisten. Aber vielen Dank für den Tipp. WEnn sich meine finanzielle Situation mal ändert, werde ich das wieder in Betracht ziehen :) 



Bei mir finden Sie auch nicht wirklich was genaues
schumi

Hallo Du...Ich kämpfe seit 2009 mit immer neuen Symptomen.

Angefangen hat alles mit V.a. Schlaganfall....dann V.a MS....V.a Borreliose...V.a. Rheuma. ....V.a. Curschmann Steinert alles Gott sei Dank  nicht bestätigt. Das einzige was bestätigt wurde ist ein Herzinfarkt den ich wohl mal hatte. Habe immernoch immer wieder die selben Symptome. 

Schwindel Sehstörungen Juckreiz auf der Kopfhaut Haarausfall Magen Darm Beschwerden brennende Rückenschmerzen  Gelenkschmerzen...Herzensangelegenheit .manchmal plötzlich  hoher Blutdruck ..es kommt immer was neues dazu...Natürlich musste ich schon zum Psychologen ....da schicken sie einen ja hin wenn sie nix finden....sollte Psychopharmaka nehmen habe ich aber abgelehnt. WOFÜR?? Ich nehme keine Happy Day Pille wenn ich nicht einmal weiss wofür....Natürlich schlägt das alles auf die Psyche ganz abgesehen von der Endo die das alles nicht einfacher macht....Welche Symptome hast du denn noch ???



Ich habe leider mit meinen
lalupi

Ich habe leider mit meinen 26 Jahren auch ein paar Baustellen:

- Epilepsie seit dem 4. Lebensjahr, bin aber gut eingestellt und viele Jahre anfallsfrei.
- Bluthochdruck der mir vererbt wurde, nehme hierfür eine niedrig dosierte Tablette.
- Endometriose hat sich jetzt noch dazu gesellt.

Mehr brauch ich auch echt nicht. Ich hab ja mehr Wehwehchen als manche Oma. Frown



Hallo Schumi,  dass ist ja
hannibunny0606

Hallo Schumi, 

dass ist ja auch eine krasse Geschichte!

Schrenken dich deine ganzen Symptome sehr ein? Wie alt bist du, wenn ich fragen darf? Das mit den Psychopharmaka kann ich sehr gut verstehen, ist ja kein Problem aber wenn man nicht weiß wofür, geht es einfach nicht.

Also ich habe oftmals Kopfschmerzen, wenn ich aufstehe (also auch wenn ich auf dem Sofa lag) aber  nur für etwa 5 Sekunden, dann ist alles wieder gut. Dann habe ich zwischendurch immer mal mit Übelkeit zu kämpfen, das geht dann immer so 3 Monate täglich und dann hört das plötzlich auf und dann habe ich erstmal ein paar Monate wieder Ruhe. Darmprobleme habe ich natürlich auch aber das haben hier ja die meisten. Letzten Sommer hatte ich so starke Schmerzen im Handgelenk, dass ich drei Monate eine Gipsschiene hatte und dann 4 weitere Monate eine normale Handgelenksschiene. Dann hatte ich ca. 6 Monate Ruhe und nun geht es wieder los. Dann habe ich eine leichte Form von restless legs. Außerdem wird mir nachts immer sehr warm aber ich schwitze nicht. Vor etwa einer Woche reagierte ch etwa 5 Tage allergisch auf Wasser und Schweiß. Das war dann plötzlich wieder weg. Dann natürlich noch die Sache mit der Niere aber ich habe jetzt die Strategie diese Schmerzen einfach zu ignorieren. Ich weiß nicht ob das eventuell normal ist aber mein Bauch bläht sich nur beim Duschen so extrem auf, dass ich das Gefühl habe er platzt gleich. Nach dem Abtrocken ist alles wieder gut.

Das sind die Symptome, die mich im Moment quälen. Dann gibt es natürlich noch andere Dinge, mit denen ich mich rumgeschlagen habe. Im Kindergartenalter hatte ich Verdacht auf Epilepsie, der sich nicht bestätigt hat. Dann Habe ich noch immer mit Mittelohrentzündungen zu kämpfen, etwa zwei bis dreimal im Jahr, trotz Paukenröhrchen. Außerdem hatte ich als Kind sehr starkes Nasenbluten, was wohl in dem Ausmaße untypisch war. Dann hatte ich auch Verdacht auf Borrelliose, der sich nicht bestätigt hat.

Sind ja alles eigentlich keine großen Sachen, jedoch ist mein Problem, dass mir kein Arzt sagen kann, was los ist. Ich nehme auch sämtliche Infekte mit. 

 

Hallo  Lalupi!

Das tut mir sehr leid für dich, mir wird auch immer gesagt, dass ich mit meinen ganzen Krankheiten und so mindestens 80 sein muss. Jetzt bin ich vor 3 Wochen gerade mal 20 geworden und muss ja auch noch auf Krankheiten warten, die eher ältere bekommen ;) 



Ich bin 42 Jahre alt und
schumi

Ich bin 42 Jahre alt und habe 2 Kinder.18 und 13 Jahre

 

Ja mich schrenkt  diese Sache sehr ein.....mir geht es seitdem nicht einen

Tag richtig gut. Unter Augenmigräne leide ich auch noch. ...Ich kann keinen Tag planen weil ich nie weiss wie es mir geht....

Auch meine Ehe leidet sehr darunter. ..denn leider verstehen nur wenige Männer was wir durchmachen. 



Ich möchte Dir wirklich
albea

Ich möchte Dir wirklich ganz dringend ans Herz legen, Deinen Körper mit einigen Mineralien/ Vitaminen zu unterstützen.

Ist denn bei Dir schon mal eine entsprechende Blutanalyse gemacht worden?  Sonst dräng Deinen Arzt/ Ärztin dazu.  Und wenn "echter" Mangel festgestellt wird, können die entsprechenden Präparate auch auf Rezept verordnet werden. 

Leider sind die Grenzwerte in der klassischen Schulmedizin eher hoch - oder wie auch immer man das nennen will.

Meine Ärztin arbeitet auch nach den Grundsätzen der Komplementärmedizin und da sind die Grenzwerte doch deutlich anders.  Gerade präventivmedizinisch sollte schon bei Werten, die nach der Schulmedizin noch als völlig normal gelten, bereits unterstützt werden.

Es ist einfach so, dass der Bedarf des Körpers an Vitaminen/ Mineralien etc bei chronischen Erkrankungen extrem hoch ist, weil der Körper natürlich immer versucht, ein Gleichgewicht herzustellen und zu gesunden, und dafür verbraucht er unglaublich viel dieser Stoffe.

Deswegen ist es immens wichtig, ihn an dieser Stelle so wie möglich zu unterstützen.

Und es gibt auch günstigere Varianten.  In Drogerien (noch mal günstiger als Apotheke) oder online-Apotheken kann man vieles mittlerweile relativ günstig kaufen.

Alles Gute!

albea



Seitdem ich Endo habe kommen
Oilily24

Seitdem ich Endo habe kommen Immer mehr Sachen dazu. Seit Geburt leide ich an Asthma.

Vor zwei Jahren fing es an mit der Endo und seit knapp einem Jahr Probleme mit dem Darm der Blase und starke Schmerzen im rechten Bein Durch eine Thrombose. Dazu der hohe Blutdruck wofür ich keine Medikamente nehmen Kann Weil dadurch mein Asthma sich verschlimmert und die Gefahr eine erneute Thrombose zu kriegen Zu hoch ist

Nächste Woche Krieg ich meine 5. OP wegen Eileiter und Bauchhöhlenschwangerschaft



Hallo schumi!  Das ist echt
hannibunny0606

Hallo schumi! 

Das ist echt hart und auch wenn Kinder glaube ich eine schöne Sache sind,  muss man auch da immer funktionieren und wenn man dann noch einen mann hat,  der das einfach nicht zu 100% verstehen kann,  wird auch das schwierig :( 

 

Hallo albea 

Ja,  das versuche ich auch durch Nahrung weitestgehend zu decken.

eine blutanalyse ist glaub ich schon mal gemacht worden,  auf jeden Fall ist außer ein eisenmangel nichts festgestellt worden.

Das Problem ist einfach, dass mir echt wenig Geld zur Verfügung steht und ich maximal 20€ im Monat dafür ausgeben kann 

 

Danke für deine Erfahrungen oilily!

 Hat das mit deiner blase und Darm direkt was mit der endo zu tun oder indirekt?  Oder weißt du das gar nicht? 

Das mit der Thrombose ist ja richtig blöde,  da muss man ja echt einfach immer aufpassen. 

Wie alt bist du denn? Für deine OP wünsche ich dir erstmal alles gute :) 



Meine "Begleiterkrankungen"
mararain22

Hallo zusammen,

auch ich habe leider schon einige Erkrankungen, darunter einige auch chronisch.

- Seit 8 Jahren habe ich chronische Spannungskopfschmerzen und Probleme mit dem Kiefergelenk (Craniomandibuläre Dysfunktion)

-HWS-Syndrom auch seit da. 8 Jahren (gerade in letzter Zeit hab ich da wieder schlimme Schmerzen überall im Nacken und Schulterbereich)

-Endometriose und Adenomyose: ich habe chronische Bauchschmerzen 24 Std am Tag (genau wie die Kopfschmerzen)

- gelegentliche Schmerzen im und um das Steißbein (vermutlich verursacht durch eine Prellung vor einigen Jahren), diagnostiziert als muskuläres Beckenschmerzsyndrom. Hab dann auch Probleme zu sitzen.

- unklarer Schwindel seit über einem Jahr. Keiner weiß was es ist, ich fühl mich oft so als stehe ich neben mir. 

- Starke Verdauungsprobleme (ständig schmerzhafter Stuhlgang, Verstopfungen, Blähungen, oft Schmerzen beim Wasserlassen und Krämpfe in der Blase, Hämorrhoiden Grad 2 - die mir seit einigen Tagen wieder das Leben schwer machen)

- Schmerzen beim Sex 

- in letzter Zeit auch täglich (besonders abends) Schmerzen in der LWS

- gelegentliche Gliederschmerzen (vor allem in den Händen und Armen) 

- Depression

  



Hannibunny ich bin 25 und ja
Oilily24

Hannibunny ich bin 25 und ja das mit der Blase und dem Darm kommt definitiv von der ENDO :-/. Nächste Woche mal die nächste op abwarten. Und ein Problem noch habt ihr seit der endo auch soviel zugenommen durch Medikamente Operationen etc? Habe in den zwei Jahren 20kg zugenommen obwohl ich außer den Job Nichts anders mache 



Hallo Hanni,
Mariele

Hallo Hanni,

Als die ersten Endometriose auftraten, so 3 Jahre vor der richtigen Diagnose, wurde bei mir Diabetes 2 diagnostiziert. Seitdem habe ich auch vermehrt Magen und Darmprobleme und mein leichtes Asthma hat sich auch verstärkt.

Blase und Harnleiter sind nicht in Ordnung, aber das hat mit der Endometriose bzw den daraus folgenden Verwachsungen direkt zu tun. 

Wenn bei dir die Blutwerte gut sind, vielleicht lässt du ja noch mal aktuell die Werte testen (allerdings weigern sich viele Ärzte und wenn du es selbst bezahlst ist es auch nicht gerade günstig), dann finde ich ist es gut, wie du es machst, und zwar durch gesunde Ernährung alles abzudecken. Was doch recht viele Endometriose Patientinnen nehmen, gerade auch bei Krämpfen in Darm und Blase und GM falls noch vorhanden, ist Magnesium. Das ist dann auch nicht so teuer. 

Liebe Grüße, Mariele



Begleiterkrankungen
daria

Liebe Hannibunny

Mir ist in all den Jahren auch aufgefallen, dass Endo nie alleine kommt und ich habe mich auch schon des öfteren gefragt, woran das wohl liegt. Wie viele andere kann ich auch mit diversen Allergien, Asthma, Migräne, Unterfunktion der Schilddrüse, allgemeinen muskulären Verspannungen und Erschöpfung "dienen"....

Ich bin letzte Woche zum 6. Mal operiert worden, nachdem ich fast 2 Jahre Rückenschmerzen hatte und praktisch keine Nacht mehr durch schlafen konnte. Ein MRI erbrachte dann einen Zufallsbefund: Zysten im re Unterbauch, wo vorher das re Ovar war. Intra operationem dann das wirkliche Problem: Verwachsungen des ganzen Darms, Dünn- und Dickdarm und Zysten, von denen eine nicht operiert werden konnte, da man sonst meinen Darm hätte verletzen können und auf einen künstlichen Darmausgang habe ich nun wirklich keine Lust! Die Rückenschmerzen sind weg, JUHU!

Sorry, ich bin abgeschweift...Ich habe ein paar "Endo-Frauen" kennen gelernt und das Interessante ist, dass sich vom Charakter her alle ähneln. Alle haben Mühe, sich ab zu grenzen, NEIN zu sagen und sind sehr fürsorglich. Zufall? Ich würde mich freuen, wenn sich vielleicht auch jemand diesbezüglich äussern würde.

Take care :-)



Das ist echt krass,  was da
hannibunny0606

Das ist echt krass,  was da alles so zusammen kommt. 

Oilily, wie geht's dir?  Also zugenommen habe ich nur, weil ich kein sport mehr machen konnte. 

Das mit dem Magnesium ist ein guter Tipp

 

Hat das eigentlich jemand von euch,  dAss operationsnarben immer weiter oberflächlich aufreißen und sich verlängern,  obwohl sie längst verheilt sind?



Hallo Daria,  .Ich habe ein
Miramee

Hallo Daria,

 .Ich habe ein paar "Endo-Frauen" kennen gelernt und das Interessante ist, dass sich vom Charakter her alle ähneln. Alle haben Mühe, sich ab zu grenzen, NEIN zu sagen und sind sehr fürsorglich. Zufall? Ich würde mich freuen, wenn sich vielleicht auch jemand diesbezüglich äussern würde.

Das ist eine Beobachtung, die sich mit meiner deckt. Mir scheint das allerdings nicht nur bei Endometriose, sondern bei vielen Erkrankungen mit einem Autoimmun-Aspekt so zu sein. Viel für andere zu tun, bedeutet eben oft auch: Zu wenig für sich selbst zu tun. Und ebenso wie Vernachlässigung und Aggression gegenüber Schutzbefohlenen (z.B. Kindern) oft ähnliche Auswirkungen auf ihre Entwicklung haben, können sich auch Selbstvernachlässigung und Autoaggression ähnlich auswirken - und z.B. Autoimmunerkrankungen befördern.... Ich glaube, wir nehmen unsere Körper und Seelen insgesamt zu wenig als unsere "Schutzbefohlenen" wahr (deswegen hatte ich dieses altertümliche Wort gewählt). 

Liebe Grüße,

Mira



Lieb Hanni,  Hat das
Miramee

Liebe Hanni,

  Hat das eigentlich jemand von euch,  dAss operationsnarben immer weiter oberflächlich aufreißen und sich verlängern,  obwohl sie längst verheilt sind?

Damit habe ich selbst nicht zu tun, aber ich würde Dir raten, das nicht zu ignorieren. Wunden (auch OP-Wunden) sollten bei einem jungen Menschen wie Dir eigentlich problemlos heilen, solange keine Entzündung rein kommt. Dass die bereits geschlossene Wunde wieder aufreißt, spricht entweder für massive Vitamin-Mängel (müsstest Du dann aber auch noch an anderen Körperstellen merken, z.B. an eingerissenen Mundwinkeln oder sonstigen spontanen Hautverletzung) oder kann auch ein Hinweis auf Kollagenosen (Autoimmune Bindegewebserkrankungen) sein. 

Ist wegen Deiner Nierenprobleme eigentlich mal auf SLE (Systemischer Lupus erythematodes) gestestet worden? SLE gehört zu den Kollagenosen und ist in gut 70% der Fälle mit Nierenproblemen verbunden.... Falls das noch nicht geschehen ist, könnte das vielleicht eine Spur sein...

Liebe Grüße,

Mira



Also am komischsten dabei
hannibunny0606

Also am komischsten dabei ist einfach, dass es nur eine ist. Ich hab ja noch mehr und die sind alle gut.  Deswegen finde ich es ja richtig merkwürdig aber dann muss ich nochmal meinen Hausarzt drauf ansprechen.  Und lupus wäre tatsächlich nochmal eine Idee



hannibunny
Oilily24

Mittlerweile geht's mir ein wenig besser. Habe mich vor 3 Tagen operieren lassen Bei dem warmen Wetter, was keine so gute Idee war. Lag auf der Intensiv da mein Körper das nicht mitmachen wollte. Haben wieder endo und Verwachsungen weggenommen und ganz viele proben eingeschickt was nicht Gut aussah. Ein Eileiter mussten die mir auch aufschneiden und erstmal wieder fertig machen. Nun heißt meine Therapie so schnell wie möglich Schwanger Werden 



Ach man du arme aber
hannibunny0606

Ach man du arme aber wenigstens geht's dir jetzt langsam besser. Wie lange hat deine OP denn gedauert? 

Also bist du auch bereit schwanger zu werden? 



Ca. 2 Stunden Hat die
Oilily24

Ca. 2 Stunden Hat die gedauert. Ja ich möchte so gerne ein Kind :-)eigentlich erst in einem Jahr Aber ein richtigen Zeitpunkt gibt es wohl nie also wieso nicht jetzt



Zwei Stunden bei dem Wetter
hannibunny0606

Zwei Stunden bei dem Wetter sind schon hart. 

Ja es stimmt,  den richtigen Zeitpunkt wird es nie geben.  Also ist vllt doch jetzt der "richtige" Zeitpunkt ;) 



Hallo Daria....Ich gebe dir
schumi

Hallo Daria....Ich gebe dir da Recht.....es ist wirklich bei vielen so....und auch ich selber sage viel zu oft ja obwohl ich Nein meine



Och mensch hanni...Wieder
RosaCA

Och mensch hanni...Wieder OP? Ist Frau Dr. Zuber wieder da?

 

Wie geht es dir?! Ich war ja letztes Jahr um die Zeit dran. Echt hart bei solchen Temperaturen. Ich hoffe du kommst irgendwie zurecht?! Heilt es diesmal besser?     Liebste Grüße an dich!!!

 

 

 

 

 

 

 

 



Liebe rosaCa, zum Glück
hannibunny0606

Liebe rosaCa, 

zum Glück hast du das falsch verstanden,  nicht ich sondern oilily wurde operiert ;)

Frau Dr Zuber kommt leider erst Anfang nächsten Jahres zurück,  ich hoffe bis dahin halte ich durch :)  



Huch, danke für die
RosaCA

Huch, danke für die Richtigstellung. :D

Dann hoffe ich und wünsche dir, dass es bis dahin aushaltbar ist! Vielleicht sehen wir uns dort. Ich werde dann auch wieder hingehen wenn sie da ist.

Alles Liebe! 



Ja ich warte auch schon
hannibunny0606

Ja ich warte auch schon darauf,  zurzeit geht es mir nämlich echt nicht gut und das ärgert mich sehr.  Werde da auch rechtzeitig anrufen,  damit ich dann schnell einen Termin bei ihr bekomme



Ich habe noch Hashimoto und
KiWu

Ich habe noch Hashimoto und Progesteronmangel. Soll ja alles mit einer Östrogendominanz zusammenhängen. Sonst geht es mir gut. Ich hab keine stärkeren Schmerzen oder Co. Nur mal Muskelverspannungen in der Schulter, was aber bei Stress auftritt und mit regelmäßig Sport und/oder Entspannungsübungen zu bekämpfen wäre, wenn ich mich diesbezüglich aufraffen könnte :-D

Im übrigen kann ich mich sehr gut abgrenzen. Ich neige auch nicht dazu mich zu überfordern. Aber ich denke ich bin auch recht stresstolerant und kann was ab. Nur meine Schultermuskeln melden sich dann und dann muss ich was tun Wink

Achja, als Ergänzung nehme ich Vitamin D (hatte einen ausgeprägten Mangel), Eisen und Selen. Und natürlich Folsäure weil wir ja am Nachwuchs arbeiten.



Hallo Hannibunny! Ich habe
Lixia

Hallo Hannibunny!

Ich habe zu "bieten":

- Endometriose und Adenomyose, inzwischen mit Dauerschmerzen, krassen Schmerzen beim Sex, großen Zysten, ...

- oft heftige Darmprobleme, manchmal auch Magen

- Schilddrüsenunterfunktion mit Kropf und Knoten

- extrem viele Brustzysten, zum Teil riesig

- starken Mangel an Progesteron und Vitamin D

- zeitweise heftige HWS-Probleme

- Migräne mit Aura und Kopfschmerzen (alles aber nicht so schlimm wie Endo)

- depressive Veranlagung bei Anpassungsstörungen durch Schicksalsschläge, trotz ansonsten sehr großer Lebensfreude und "sonnigem Gemüt"

 Auch ich kann mich schlecht abgrenzen und kaum Nein sagen, überfordere mich oft (typische Endo-Karrierefrau) und achte zu viel auf andere und zu wenig auf mich selbst. Aber die Krankheit zwingt mich immer mehr dazu, daran zu arbeiten ;-) ...

Ich habe übrigens auch - wie so viele hier - Kindheitstraumata zu verzeichnen: schwer kranker Bruder, Hausbrand, Flugzeugnotlandung. 

Liebe Grüße!