Unwissenheit/Angst vor Darm OP
Pandolina

 Hallo ihr Lieben, ich bin 23 Jahre alt und habe im Juni 2015, nach meiner ersten Bauchspiegelung, die Diagnose bekommen, dass ich Endo habe. Bei der BS konnte leider nichts gemacht werden, da u. a. mein linker Harnleiter „ummantelt“ ist und ich Verwachsungen an der Beckenwand habe (Darm zusammen mit Eileiter – oder so ähnlich). Außerdem habe ich die Endo nicht oberflächlich, sondern in den Organen (Darm, Gebärmutteraußenwand, Gebärmutterhals, Bauchfell), ich glaube das nennt man“ tief infiltrierende Endo“.Mit ca. 19 Jahren habe ich das erste Mal so wirklich starke Schmerzen/Krämpfe während meiner Periode bekommen und natürlich direkt meine FA aufgesucht. Resultat war ein Pillenwechsel und das nicht nur einmal. Gewichtszunahme, dann wieder Abnahme, Haarausfall, Stimmungsschwankungen, unreine Haut, aber keine Besserung der Schmerzen. Ganz im Gegenteil, die Schmerzen wurden immer schlimmer und stärker, sodass ich während meiner Periode mind. einen Tag nicht arbeiten konnte und die anderen Tage habe ich mich zur Arbeit gequält. Eigentlich konnte ich so wirklich nur im Bett liegen (Embryostellung + heißes Körnerkissen).Irgendwann, Gott sei Dank, war meine FA mit Ihrem Latein am Ende und hat mich nach Westerstede ins Endozentrum überwiesen. Meinen ersten Termin hatte ich im November 2014. Dort wurde dann nach meinen Aussagen bzgl. des Fragebogens, denn man dort beantworten musste, festgestellt, dass ich wahrscheinlich Endo habe und mir wurde die Pille „Maxim“ zur Langzeiteinnahme (sprich keine Pause bis zum Kinderwunsch) verordnet. Ich vertrage die Pille an sich sehr gut, aber nach 18 Wochen durchgehender Einnahme konnte ich einfach nicht mehr. Ich war lustlos, träge, konzentrationslos und einfach nur schlecht gelaunt. Also habe ich über Ostern 2015 eine Pause eingelegt, damit ich meine Periode bekomme. Drei Tage lag ich einfach nur im Bett und konnte kaum aufstehen und wenn ich´s dann mal hoch geschafft habe, wurde mir schwarz vor Augen.Nach einem Anruf in Westerstede habe ich einen erneuten Termin bekommen und es wurde ein Termin für eine BS vereinbart. Ich habe mich wirklich auf die BS gefreut, weil ich dachte, danach erstmal schmerzfrei zu sein und dann bekam ich die oben beschriebene Diagnose. Im November 2015 habe ich wieder einen Termin in Westerstede, mit den Ärzten, die mich operieren werden. Bis dahin soll ich die Pille durchgehend einnehmen, als „Vorbereitung“ für die OP. Außerdem muss mir eine Harnleiterschiene gesetzt werden. Meine Symptome:
Häufig Durchfall, teilweise nicht richtig verdaute Lebensmittel im Stuhl (eher selten), Blut im Stuhl (eher selten), Komischer weißer Schleim im Stuhl bzw. kommt aus der Vagina, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Schmerzen beim Stuhlgang. Ich habe überhaupt keine Ahnung was da mit dieser OP auf mich wartet bzw. was auf mich zukommt und wäre gerne Vorbereitet, wenn ich meine „OP-Besprechung“ im November habe. Vielleicht hat hier jemand eine ähnliche Diagnose oder sogar eine solche OP hinter sich und kann seine Erfahrungen mit mir teilen. Ich bin für jeden Kommentar und Erfahrungsbericht schon jetzt sehr dankbar. P.S. Ich weiß, dass ich mich sehr glücklich schätzen kann, da ich im Vergleich zu vielen anderen hier eine „frühe“ Diagnose bekommen habe und direkt von meiner FA zu Speziallisten geschickt wurde.