Anwenderinnen natürliches Progesteron
Kleene

Huhu zusammen,

in dem einen oder anderen Thread findet man hier Frauen, die natürliches Progesteron verwenden (Kapseln, Utrogest, Creme).

Wenn man zu dem Thema etwas sucht, ist es immer schwierig und unübersichtlich, sich durch 100´e Beiträge zu lesen.Meist geht es ja dann auch allgemein um alternative Behandlungsmöglichkeiten.

Vielleicht wäre es ganz sinnvoll, hier ein paar Erfahrungen/Beiträge gebündelt zum Thema zu sammeln?

Ich starte gerade einen (erneuten) Versuch mit Progesteroncreme, bin daher an Erfahrungen interessiert und will natürlich auch gern meine teilen.

Ich habe vor ein paar Jahren schonmal viel zum Thema recherchiert und selber auch Utrogest und eine 10%ige Prog.Creme probiert. Leider fehlte mir da eine ärztliche Begleitung, die damalige Dosis war ggf zu hoch, ich bekam Dauerblutungen.

Nachdem ich nun endlich einen Arzt gefunden habe, der mit Prog.-Creme gute Erfahrungen gesammelt hat und auch weiter sammelt, startete ich nun einen erneuten Versuch.

Derzeit gehts mit meiner Endo, Probleme machen mir eher die Myome. Ich hoffe, da mit Prog.-Creme (und Homöopathie) ein wenig gegen zu steuern.

Seit dem 12. Zt habe ich angefangen zu cremen, eine 2%ige, auch nur 1 Hub am Tag (~20mg). Rezept nach Lee hab ich hier liegen, besorge ich mir danach. Ich habe vor 14 Tage zu schmieren (bis zum 26. Zt) dann stoppen, Blutung abwarten und wieder am 12. Tag zu beginnen. Ich habe ein wenig Schmierblutungen (kann aber auch durch die Myome sein, hatte ich auch vorher hin und wieder, vor allem 1 Woche vor Mens) und leichte Gebärmutterkrämpfe (an 1-2 Tagen).

Da es ein Eingriff ins Hormonsystem ist, denke ich, dass es 2-3 Monate dauern wird, bis sich das eingespielt hat.

Vielleicht mag mir eine von den Mädels die schon länger Prog. anwenden was dazu sagen?

Viele Grüße

Kleene



Huhu, ich würde den hier
Kleene

Huhu,

ich würde den hier gern nochmal hochschubsen.

a) wollte ich kurz berichten, dass ich weitermache mit Progesteron. Ich war im vorletzten Zyklus runter gegangen auf 1/4 Hub ~5 mg Progesteron ab 14 Tag bis zum Einsetzen der Mens. Da ich vermehrt Schwitzen, Brustschmerzen und Co hatte - gehe ich davon aus, dass dies zu wenig war. Also bin ich in diesem Zyklus wieder hochgegangen auf 1/2 Hub ~10 mg . Mal schauen, wie es ist/wird.

Meine Osteo meinte letzte Mal als ich da war, mein Bauch fühlt sich gut an. Die Gebärmutter war erstmalig leicht beweglich ohne so festgezurrt zu erscheinen.

b) wollte ich euch auf eine Aktion hinweisen durch das Umweltinstitut München zum Thema "Hormonelle Schadstoffe in der Umwelt stoppen". Gerade bei Endometriose wird genau das auch als Auslöser/Unterstützer der Erkrankung diskutiert (es gibt hier ganz gute Artikel von zb Prof.Schulte Übbing). Vielleicht mag ja der ein oder andere mitmachen.

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/hormongifte-stoppen.html

Viele Grüße

Kleene

Katwe, dich wollte ich noch was fragen - warst du damals beim Dr Runow?



Hallo Kleene,Du meinst
katwe14

Hallo Kleene,

Du meinst wegen dem Darm? Nein bin ich gewesen nicht, ich bin bei einem Leipziger Arzt, der war nicht schlecht aber ich bin ittlerweile total überzeugt von guten und studierten Ernährungsberatern bin gerade bei einer und es ist eine Offenbarung im Vergleich zu den Ärzten, die haben so viel Wissen, dass man es kaum glauben, kann, da geht es auch um die Kombination von Lebensmitteln und viele Erkenntnisse, die ich vorher noch nie gehört habe.

Hier mal ein Link zu dem Verband wo meine ist. 

http://www.vdoe.de/experten-suche.html

Sinnvoll sind auch welche, die eine Zertifizierung für Allergien haben.

Mein Ekzem bin ich los juhu, es war Tomate und Fruchtsäure.

Außerdem danke nochmal für Deinen Post mit dem Magnesium, auch das hat meiner Haut scheinbar geholfen, ich hatte recherchiert, dass ein Mangel auch Ekzeme fördert und so auch gefragt. Ein Ungleichgewicht in den Mineralstoffen, kann auch die Ursache sein, dass hatte ich von der Ernährungsberaterin.

Es ist auch viele billiger, mein Arzt wollte für jede Konsulation 100 €, an einer Ernährungsberaterin beteiligen sich fast alle Kassen. 

Es gibt übrigens eine EU weite Studie zum Einfluss von Kunststoffen auf den Hormonhaushalt, es scheint also schon etwas in den Fokus gerückt zu sein, ich kenne den Leiter für Deutschland, weil er der Mann einer Bekannten von mir ist, hab aber immer noch nicht mit ihm darüber gesprochen.

Leider werden wir es vermutlich nicht mehr erleben, dass Schadstoffe aus allem entfernt werden, wichtig ist immer auch zu wissen, dass der Körper unter bestimmten optimierten Bedingungen auch wunderbar entgiften kann.



Huhu Katwe, super, dass du
Kleene

Huhu Katwe,

super, dass du so gute Erfahrungen mit der Ernährungsberatung machen konntest Smile Ich hab da leider schlechte mit gemacht Sealed

Klasse mit dem Ekzem! Ja, ich nehme Magnesium fast nur so, in dem ich damit regelmäßig abends Fußbäder mache. Und wenn ich mal i d Wanne gehe, dann nur mit einer guten Portion Meersalz und Magnesiumchlorid.

Klar, wir werden das mit der Schadstofffreien Umwelt (leider) nicht mehr erleben. Aber es ist wichtig sich damit auseinder zu setzen und zu zeigen, dass man Dinge schon mitbekommt und da dringend etwas getan werden muss. Und umso informierter jeder einzelne ist ...

Falls es wen interessiert, dass sind jetzt nur ein Ausschnitt der realtiv neuesten Meldungen zu diesem Thema.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20537-2016-08-23.html

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20582-2016-09-06.html

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20032-2016-04-04.html

Mein Besuch bei der Umweltärztin hat im Übrigen ergeben, dass ich ziemlich stark Formaldehydvergiftet bin. Danach folgen Schimmelpilze und als 3. dieser Brandstopper, der in Teppichen und so ist. Ein großer Möbelhersteller läßt grüßen? ..

Viele Grüße

Kleene 



Ich habe gerade lustig
katwe14

Ich habe gerade lustig gelesen, dass man Formaldehyd mit jedem Atemzug ausatmetet. Vielleicht hilft ja tiefes Ein- und Ausatmen, dass wieder loszuwerden, ich musste ohnehin im Rahmen meiner ganzheitlichen Therapien meine Atmung, die viel zu flach ist überdenken.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass meine Mutter von irgendeinem Ärztekongress kommend mit uns Atmen geübt hat, ich fand das damals ziemlich blöd, heute weiß ich mehr zu schätzen, was meine Eltern uns gebetmühlenartig versucht haben zu vermitteln.

Wenn ich heute mal zwischendurch müde bin atme ich einfach nur mehrmals tief ein und schon bin ich fitter.

Wie hat Deine Umweltärztin die Schadstoffe getestet???

Ich suche noch nach einer guten bezahlbaren Methode. 



Da ich früher gesungen
Kleene

Laughing Da ich früher gesungen habe, sollte ich wohl meine Stimm- und Atemübungen wieder rausholen. Du hast Recht, viele atmen komplett falsch, viel zu flach. Das vespannt und bringt zu wenig Sauerstoff in den Körper.

Leider nur per Kinesiologie - Muskeltest und dann noch Tensor. Ich bin da immer skeptisch, ich hab da unterschiedliche Erfahrungen mit gemacht - ich war eine ganze Zeit lang bei einer Klinghardt Therapeutin, die auch Ausbilderin ist - die konnte das wirklich richtig gut!

Dann war ich mal bei einer, die hatte überhaupt garkeinen Plan!

Jetzt war ich in einer Privatarztpraxis für Umwelt- und Orthomolekularmedizin. Sie ist schon betagter und machte mir einen ziemlich seriösen Eindruck mit viel Ahnung. Sie testet Muskel und dann mit Tensor und bei den privat versicherten Patienten läßt sich sich das Ausgetestete noch per Labor bestätigen. Darauf hat sie bei mir verzichtet, sie meint, das wäre richtig teuer. Sie meinte aber, mit dem vorher durchgetesteten läge sie bisher immer richtig.

Das hat mich dann so "nur"  100 Euro gekostet.

Liebe Grüße

Kleene



Nach langem berichte ich mal
Kleene

Nach langem berichte ich mal wieder.

Habe nun 10 Zyklen mit Prgesteronceme hinter mir. Menge mal 5, mal 10, mal 20 mg so ab Tag 12-14.

Bisher habe ich fast keine Besserung erfahren (ausser Brustspannen und PMS Symptomatiken). Meine Blutungen sind imemr noch stark, Schmerzen und Blutungen sind in den letzten Monaten eher verstärkt aufgetreten. Besuch beim Gyn war dann jatzt auch eher ernüchternd, Myom auf ~4cm gewachsen (vor einem Jahr ~3cm) und eine Endozyste am verbliebenem Eierstock.

Bin weiter in homöopathischer Behandlung, hab da jetzt noch was in petto, was bei mir so ein wenig auf Halde lag, aber eventuell versuche ich das jetzt. Hab TM in Endo/Myomzentrum, mal hören, was die so sagen.

Fasten geht mir auch immer noch im Kopf rum ..

Das mal so als Zwischenstand

Kleene



Oh, weh, das hört sich
katwe14

Oh, weh, das hört sich nicht gut an, besonders auch da das Progesteron überhaupt nicht zu wirken scheint, ist es eine eingeblutete oder eine eingekapselte Zyste? Vielleicht verschwindet sie ja auch wieder.

Du must auf jeden Fall parallel mit den Östrogenen runter.

Das Wachsen der Endometriose kann es ohnehin nicht verhindern, vermutlich ist es bei Myomen das gleiche.  

Ich sehe mittlerweile Fasten (außer tageweise) bei Endometriose extrem kritisch.  

Alternativ würde ich eher Reis (extrem gut kauen), gute Öle (Schwarzkümmelöl, Argan, Nachtkerzenöl, Leinöl) und Flosamenschalen einnehmen, nach einer Woche Gemüsebrühe (ohne Hefe, am besten aus dem Bioladen oder frisch kochen) dazu und parallel dann ein gutes Klinopiolith in Kapseln und Vitamin C, um das Histamin zu binden und Kräuter für die Leber um diese zu entgiften. Dann die Stoffe, die Du nicht verträgst Teelöffelweise (täglich steigern) einschleichen, bei Laktoseintoleranz (falls Du sie überhaupt hattest) mal verschiedene Jogurts ausprobieren, ich kann den von Ja empfehlen. Ich hatte auch großen Erfolg mit Synerga, soll aber bei Histaminintoleranz nicht so toll sein.

Wenn Du mit Histamin Probleme hast würde ich das Klinopiolith dauerhaft nehmen (ich nehme Froximun pur, ist leider sehr teuer), Histamin triggert enorm die Östradiolproduktion.

Beim Fasten, gehen Schwermetalle nicht aus dem Körper, der Darm wird möglicherweise träge, wenn das Bindegewebe schlecht ist, man kann einen Nährstoffmangel bekommen, da Du ja mit Fruktoseproblemen keine Säfte parallel trinken kannst. 

Vielleicht kann Dir tatsächlich eine temporäre vegane Kost mit ausschließlich etwas Jogurt oder wenn Du es veträgst auch Quark im Anschluss helfen.

Ich kann auch immer noch das Thema natürliche Entzündungshemmung empfehlen mein Favorit ist Curcumin, weil es auch gut für den Darm ist. Zusammen mit Schwarzkümmelöl eingenommen ist es auch gut gegen Histamin.

Ich drücke Dir die Daumen, dass alles besser wird, Du hättest es Dir mehr als verdient!!!!!!!! 



Hallo Katwe, erstmal ganz
Kleene

Hallo Katwe,

erstmal ganz lieben Dank für deine aufbauenden Worte! So etwas tut gut, wenn man eine Phase der Demotivation/Demoralisierung hat.

Wobei: die ist nun schon wieder einigermaßen vorbei - ich habe wieder zig Ideen, was ich noch machen könnte. Ich bin jetzt 39 und hab Unterleibprobleme seit meinem 14. Lj, die Endo wurde erst mit 34 festgestellt. Meist ist so eine Depriphase bei mir dann schnell wieder rum, aufstehen - weitermachen.

Vielen Dank auf jeden Fall für die Fülle an Tipps!

Um das Ö runter zu bekommen, überlege ich, ob ich Progesteron 2x schmiere - morgens und abends 20mg. Bei der Zyste handelt es sich um (o-Ton Arzt) "eine Endometriose Zyste, eingeblutet, aber nicht ganz dunkel, sondern so krisselig, daran kann man das ganz gut erkennen" - 2x schmieren ist aber ggf nicht sinnig, wenn das Prog. nicht ankommt. Eventuell wurde aber auch durch die kleine Menge Prog. Ö angeheizt - ich habe nur noch einen Eierstock, sicher nicht monatlich einen ES und daher viel zu wenig Progesteron.

Nein, mit dem Fasten hab ich mich missverständlich ausgedrückt - sorry, ich meine damit nicht "nix essen" - das traue ich mir alleine garnicht zu ein richtiges Heilfasten durch zu führen. Ich dachte auch eher an viel Congee (Wasserreis) und Knochenbrühen (entzündungshemmend und aufbauend) und ayurvedisches Wasser für 2-4 Tage und danach wieder "normal" (inwieweit man das als normal bezeichnen kann).

Meine Nems+Probiotika würde ich während dessen weiternehmen. Ich habe in den letzten 2-3 Monaten wieder mehr (oder besser überhaupt nach Jahren mal wieder) Gluten gegessen. Gluten wird in einigen Studien als entzündungs- und Autoimmunerkrankungsanfeuernd eingestuft (Endo ist ja eigentlich keine - aber wird auch als solche diskutiert). Eventuell liegt hier einer der Gründe, warum sich die Situation bei mir in den letzten Wochen so zugespitzt hat.

Ägyptisches Schwarzkümmelöl nehme ich täglich in Form von Kapseln (4-6 ~ 2000-3000mg). Vitamin C ca 1-2 g am Tag. Toxaprevent Pure nehme ich zwischen 2-4 Kapseln am Tag. Kräuter vertrage ich leider fast gar keine (Histaminintoleranz und event. Salicylatintoleranz, ebenso Laktose - alles seit Ende 2013 ein paar Monaten nach den 2 Op´s Ende 2012) daher trau ich  mich aktuell an keine Kräutertees, Phytotherapie´n oder dergleichen heran. Synerga nehme ich aktuell, da ich einen gripp. Infekt hatte, dadurch einen Endoschub (alles gleichzeitig) und im Nachgang dann eine Infekturtikaria vom Haaransatz bis Fußsohle. Seit dem hab ich auch durchgängig Unterleib-/ISG/Hüftschmerzen und Zwischenblutungen. Synerga soll da helfen, ich nehme morgens und abends 1/2 Tl derzeit. Eventuell steiger ich auf 1 Tl morgens und abends. Nahm das nach meinem "körperlichen Komplettausfall" monatelang mit gutem Erfolg.

Ich habe hier noch liegen: Mikroimmuntherapie, verschiedene Mittel für 6 Monate speziell wg Endo/Myomen/Krebs, also alles was mit Gewebewucherungen zu tun hat.

http://www.mikroimmuntherapie.com/

Bisher hatte ich mich da nicht dran getraut, da es wohl ziemlich heftig sein soll - wenn auch "nur" homöopathisch. Aber vielleicht ist nun der Zeitpunkt gekommen, an dem ich das angehe.

Weiter gehts .. 

Viele Grüße und danke fürs Daumendrücken!

 

 

 



Wow, besser gehts fast
katwe14

Wow, besser gehts fast nicht, nimmst Du Flohsamenschalen (ernähren nur die positiven Bakterien), werden manchmal bei Histaminintoleranz nicht so ganz gut vertragen, hängt vielleicht auch mit der Lagerungszeit zusammen; auf die schwöre ich mehr als auf Probiotika, die bei mir immer alles nur verschlimmbessern.

Gehen bei Dir frische Kräuter??? 

Ich schwöre auch auf Beastmilch, wenn mein Immunsystem runter ist, hier muss man nur schauen ob sich dass nicht mit einer Laktoseintoleranz beißt und ich muss Magnesium extra nehmen, da es viel Calcium enthält. 

Mit dem Progesteron würde ich, wenn Du es Dir leisten kannnst mal einen Spiegel nehmen, dann kann man eher sehen wo das Problem liegt. Hast Du extrem viel Progesteron kommt es nicht zur Wirkung, dann ist die Frage gibt es parallel zu viel Östrogen (Ursache?), was wahrscheinlich ist, dann muss hierfür die Ursache gefunden werden, meist Probleme mit Cholesterin (Probleme Leber) oder Schwermetalle, wegen eine zu geringen Glutahionspiegels (hier wird Hartweizen und Käse gebraucht, um das zu bilden)? 

Gibt es auch wenig Östrogen parallel, musst Du eher weniger Progesteron nehmen. 

Ich denke trotzdem, dass es Dir ohne all die Dinge die Du machst weitaus schlechter gehen würde, allein schon bei der Länge des Verlaufes ist alles sehr bewundernswert. 

Ich drücke die Daumen! 



Hallo Katwe,das denke ich
Kleene

Hallo Katwe,

das denke ich auch. Würde ich all das was ich mache nicht machen - ginge es mir um einiges schlechter (ich habe ja jetzt auch noch nicht alles aufgezählt).

Ärgerlich sind immer solch Aussagen von anderen Leuten "Was du alles machst - ist doch dann sehr komisch dass du so krank bist, du müsstest ja kerngesund sein". Undecided

War ja jetzt gerade beim Gyn, ich hab echt vergessen nach einem Hormontest zu fragen. Ich war auch eigentlich nur zur Homöopathie da - nach meinem Bericht landete ich aber zusätzlich schnell auf dem Untersuchungsstuhl. Glücklicherweise haben seit gestern Abend die pochenden und einschießenden Nervenschmerzen nachgelassen. Ich habe auch komplett schmerzfreie Stunden. Ich bekam in der Praxis mein Konstitutionsmittel nochmal direkt und er empfahl Sepia C30, 1x die Woche 5 Globulis, bei Tagen mit Beschwerden 5 extra. So nehme ich quasi seit Donnerstag täglich 5 Globulis. Und hab mich gestern Abend mal länger bewegt in Form von laufen, laufen, laufen. Diese Nacht hab ich mal druchgeschlafen.

Hier vor Ort kann ich ins Labor gehen ohne Termin. Bei Selbstzahlern machen die fast alles. Müsste dann ja am besten zw. 19-21 Tag Blut abnehmen lassen - das wäre dann aber erst wieder in ~3 Wochen.

Glaube Cholesterin waren bei mir immer Traumwerte, einzig das einmal das gute HDL erhöht war. Gluthation müsste ok sein, hatte ja diese Gluthation Peroxidase testen lassen und das Ergebnis war ok. Habe Gluthationskapseln hier stehen, noch nicht getraut mal eine zu probieren. Weiß auch nicht genau, ob es was bringt, wenn die Werte ok waren/sind?

Flosamen und Haferkleie, Lein- und Chiasamen, nichts davon geht leider ohne das ich zb große juckende Ekzeme bekomme. Hab dann als Ballaststoffe noch Akazienfaser ausprobiert, damals nicht gut vertragen. Ich habs hier noch stehen, soll die Bifis in kürzester Zeit erhöhen, viel kurzkettige Fettsäuren im Darm produzieren, dadurch entzündungshemmend etc. Vielleicht probiere ich es jetzt nochmal aus. Ich arbeite mit resistenter Stärke als Futtermittel für die guten Bakterien.

Zum Thema Probiotika: bei mir gingen am Anfang auch nur Produkte mit einem Strang, nur Bifis oder die ein oder anderen Laktos (viele Bakterien produzieren Histamin, Tyramin etc und sind daher schlecht verträglich gerade bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten bzw LeakyGut) Ich habe über 2 Jahre nur einzelne Stränge genommen, nehme jetzt seit knapp einem Jahr ein Probiotikum mit mehreren Strängen, wobei hier die Bakterien die Histamin oder Tyramin produzieren gering gehalten sind und die Bakterienstränge die neutral sind oder sogar Histamin abbauen in der Überzahl sind. Das geht sehr gut, ich hab es langsam eingeschlichen.

Frische Kräuter habe ich schon lange nicht mehr ausprobiert. Das einzige was ich mir hin und wieder zugestehe: wenn ich Suppe koche, koche ich Nelken, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Ingwerwurzel mit. Oder alle paar Tage zusätzlich zum Salz Thymian, das geht dann ganz gut. Ich darf sowas nur nicht zu viele Tage hintereinander machen.

Ahh, danke für den Hinweis Colostrum - immer wieder stolper ich seit Jahren darüber, hab auch mal lange nach einem vernünftigen Produkt gesucht. Das von Pure enthält Sojalecithin, dann werde ich das nicht (gut) vertragen. Ich bin da jetzt bei einer anderen Firma hängen geblieben. Allerdings ist es höherpreisig, und wenn ich es nachher nicht vertragen sollte .. .. also überlege ich vorher ein günstigeres Apothekenprodukt zu bestellen zum testen - welches nimmst du?

Danke dir für die Denkanstöße

Kleene



Ah, ich hab ein Produkt
Kleene

Ah, ich hab ein Produkt entdeckt, das Schafcolostrum Bio anbietet ohne Antibiotika usw Smile

Das ist toll.

Das hab ich zum testen bestellt.

 



zwei Dinge sind mir noch
katwe14

zwei Dinge sind mir noch eingefallen, zum einen bist Du sicher das Du eine wirksame Progesteroncreme hast und dann habe ich nochmal nachgerechnet, dass Du weniger als 500 g nimmst, das könnte beispielweise in einem Monat Ok sein in einem anderen doch zu wenig, ich würde wirklich mal kontrollieren lassen.

Schafcolstrum ist genial, wichtig ist auch, dass es aus den ersten 12 Stunden ist, allerdings kann man hier sicherlich auch Kompromisse eingehen. Mir tut es unglaublich gut, ich nehme es auch nur, wenn ich das Gefühl habe mein Immunsystem fängt an durchzudrehen, ich pausiere dann immer, wenn es wieder besser ist und das reicht auch. 



Huhu, glaube, du meintest
Kleene

Huhu,

glaube, du meintest wenn 500mg?

Der Körper selber produziert ja in der 2. Zyklushälfte tägl. 20-40mg Progesteron.

Bin jetzt wieder auf 20mg hochgegangen, schmiere also gesamt dann (14 Tage) ~2,8 g. Hatte ja zwischenzeitlich reduziert auf 5/10mg am Tag.

Ich nehme die von Biovea lt der vielen Berichte im Netz denke ich, dass sie wirken sollte/müsste.

Ich hoffe jetzt, das ich das Colostrum vertrage und mein Immunsystem so langsam wieder beruhigt bekomme.

Lg

Kleene



stimmt ich meinte natürlich
katwe14

stimmt ich meinte natürlich 500 mg, ich nehme das Östriol von Biovea, ich denke auch dass es OK ist, sicher weiß ich es nicht.

Was ich aber weiß was sicher wirkt und frei verkäuflich ist, ist Wild Yam Cream von Higher Nature gibt es über Amazon und kommt aus England. Das nimmt eine Freundin von meiner besten Freundin, die schwer krank ist mit großem Erfolg. Meine beste Freundin nimmt es auch und ist seid dem tiefenentspannt, sie ist schon durch die Wechseljahre durch.

Ich nehme wieder Progestan (400mg) in der zweiten Hälfte ab dem 18. Tag), bzw. werde auf Famenita umsteigen, weil ich nicht sicher weiß ob ich auf die Yamswurzel innerlich eingenommen allergisch reagiere, ich hatte ein schlimmes Ekzem, dass mit der Einnahme der Progesterons-Ovula begonnen hat.

Für das Colostrum drücke ich die Daumen, es war ein Tipp von meiner ganzheitlichen Frauenärztin. 

Bin auch gerade bei einer tollen Ernährungsberaterin und werde auch berichten wenn ich was spannendes neues erfahre. 



ein Fehler war dann
Kleene

ein Fehler war dann sicherlich, das Progesteron runter zu dosieren. Dann ggf 1-2-3 Zyklen ohne ES und zack. Ich schmiere jetzt wieder 20mg am Tag.

Kann mir auch nicht vorstellen, das Biovea nicht wirkt. Dazu gibt es zu viele positive Berichte über die Hormoncremes v. dieser Firma. Hätte ja auch sonst noch das Rezept für die 3%ige Creme.

Ekzeme sind bei mir immer ein deutliches Zeichen auf ein (auch pseudo)allergisches Geschehen im Körper. Da hast du Recht, da nochmal genau hin zu schauen.

Ich werde berichten wie es mit dem Colostrum verläuft. Ich hab mein Päckchen mit der Mikroimmuntherapie auch wieder vorgekram, vielleicht fange ich damit auch an.

Neue Infos immer her damit - jeder schmeißt ein, was er weiß oder an sich selber erfahren hat. Und das ist gut so. Nur so können wir uns (selber) helfen.

Lieben Dank dafür, dass du mir das Colostrum wieder in den Sinn gebracht hast und für´s Daumen drücken! 

Kleene



Hallo Kleene, dass mit dem
katwe14

Hallo Kleene, dass mit dem Ekzem sehe ich wie Du, deshalb bin ich auch bei dieser Ernährungsberaterin, sie hat was von Mastzellen erzählt, bin mal gespannt was sie mir rät.

Was ich aber nochmal sagen wollte ist, dass oft der eine Eierstock übernimmt und man also gegebenfalls auch trotzdem jeden Monat einen Eisprung haben kann, wobei die Betonung auf kann liegt.

Prinzipiell ist ja weniger mehr, allerdings und da spreche ich aus eigener Erfahrung sind bis 500 mg auf jeden Fall unproblematisch zumal ja auch nicht 100 % ankommen und die Hormone ja auch gespeichert werden. Problematisch sehe ich nur die totale Überdosierung und die lange Einnahme, da man dann die Reptzeptorenfreischaltung für das progesteron durch di e Östrogene verhindert und somit die Wirksamkeit des Progesterons blockiert. Ich kenne aber auch eine, die auch das seit langem mit großem Erfolg betreibt.



Genau, Mastzellen schütten
Kleene

Genau,

Mastzellen schütten (ua) Histamin aus bei einer (pseudo)allergischen Reaktion.

Ich hab mich entschieden jetzt täglich 30 mg Prog. zu schmieren. Morgens 20mg und abends 10mg. Mal schauen, wie dann die nächste Mens wird. Einen ES spüre ich eigentlich immer - hatte ich schon lang nicht mehr, zumindest nicht bewusst. Ich glaube der Eierstock ist durch die Endozyste derzeit out of order .. 

Die Mikroimmuntherapie liegt hier immer noch unberührt .. ich warte jetzt erst nochmal den Dezember ab. Sollte sich da nichts tun im Sinne von Besserung, dann werde ich Anfang Januar damit starten.

Ich warte jetzt auf das Colostrum. Ansonsten hab ich Gluten (sämtliches, ich nahm nur etwas Dinkel, Emmer und Kamuth und alles Bio in den letzten 2/3 Monaten zu mir) wieder gestrichen. Mal gucken, ob dann das Ekzem auch wieder gänzlich weg geht. Also leider wieder zurück zur 35/40 Lebensmittel-Ernährung. Undecided

Lg

Kleene



Hier noch ein Link zum Thema
Kleene

Hier noch ein Link zum Thema Mastzellen/Histamin/allergische Reaktion

http://www.mastzellaktivierung.info/de/einleitung_kurzfassung.html#bedeu...



Ich fürchte, dass trifft
katwe14

Ich fürchte, dass trifft auf mich zu, die Frage bleibt nur was kann man tun?

Ich weiß nur dass Vitamin C hilft  (hatte ich all die Jahre einen extremen Mangel)  eine möglichst histaminarme Ernährung (daran kann ich noch etwas drehen), wenig Östrogene (hab ich mittlerweile auch).

Mal sehen was meine Ernährungsberaterin hier noch für Tipps hat.

Wenn Du noch was weißt, wäre ich sehr dankbar.

Ich frage mich auch ob die Endometriose, die ja die ganze Zeit von meinem Immunsystem bekämpft werden muss hier auch Einfluss nimmt.

Bin gerade etwas lustlos mich mit einem neuen Thema auseinanderzusetzen, aber eine juckende Haut, kann einen auch ziehmlich nerven.

 



Liebe Katwe, das kann ich
Kleene

Liebe Katwe,

das kann ich nur all zu gut nachvollziehen.

Leitsymptome sind:

Die Symptome der Histaminose gleichen einer Allergie, einer Lebens­mittel­vergiftung oder einer Erkältung. Sie treten insbe­sondere im Zusam­menhang mit der Nahrungs­aufnahme auf, können vielleicht auch chronisch andauern oder schubweise auftreten, ohne dass der Betroffene einen Zusam­men­hang mit der Ernäh­rung erkennt. Eine enorm breite Palette von vorwiegend unspezi­fischen Symptomen ist möglich. Welche Symptome auftreten, ist indi­viduell verschieden. Als typische Leit­symptome können auftreten:

  • Anschwellende Nasenschleimhaut, laufende Nase, Niesen, Auswurf, Husten­reiz, Atem­beschwer­den
  • Verdauungsprobleme: Durchfall, Bauch­schmerzen, Blähungen, Sod­brennen
  • Juckreiz, Hautausschlag, Haut­rötungen, Erröten (Flush im Gesicht)
  • Herzrasen, Herzstolpern, Herzklopfen, Blut­druck­abfall
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Ödeme (Schwellungen, Wasseran­samm­lungen, z.B. geschwol­lene Augen­lider)

genommen von:

http://www.histaminintoleranz.ch/de/symptome.html

Vitamin C und Schwarzkümmel ist schonmal so verkehrt nicht. Sie senken beide Histamin und damit Allergiesymptome.

Histamin triggert Entzündungen - Entzündungen triggern Histamin - Histamin triggert Schmerzen - Schmerzen triggern Histamin usw usf .. .. ..

Eine erhöhte Histaminkonzentration im Blut ist auch bei Verbrennungen und Entzündungen nachzuweisen, denn Histamin ist ein Mediator (Überträgerstoff), der bei Entzündungen und vor allem allergischen Reaktionen zu finden ist.

s.

http://www.medizinfo.de/ernaehrung/nahrungsmittelunvertraeglichkeiten/hi...

Ich denke die Histaminintoleranz geht mit Endo ganz automatisch einher. So wie die Darmdysbiose. Die durch die Endo entstehenden Entzündungen und Schmerzen erhöhen den Histaminspiegel. Kommt dann noch irgendwas durch zb Ernährung hinzu läuft spät. das Fass über (und da kommt immer Histamin ins Spiel - ein Gesunder kann das aber problemlos abbauen).

Histamin ist ein biogenes Amin. Werden mit der Nahrung andere biogene Amine aufgenommen, dann werden diese noch vor dem Histamin durch DAO abgebaut, weil DAO auf sie empfindlicher reagiert, als auf Histamin. So kann es zu einer Überlastung des menschlichen Körpers mit Histamin kommen.

Einige biogene Amine in der Lage, das Enzym Diaminoxidase zu hemmen oder sie führen zu einer verstärkten Ausschüttung von Histamin. Auf diese Weise kann auch Nahrung, die kein Histamin, dafür aber andere biogene Amine enthält, Beschwerden hervorrufen.

Die Hemmung der DAO hat ebenfalls eine negative Wirkung auf die Histaminbilanz. Zahlreiche Medikamente wie z. B. Schlaf- und Schmerzmittel, hustenlösende Arzneimittel und bestimmte Medikamente gegen Rheuma hemmen die Wirkung der Diaminoxidase. Auch Alkohol wirkt sich negativ auf die Aktivität von DAO aus. Zudem haben bestimmte Alkoholika von sich aus schon einen hohen Histamingehalt, denn beispielsweise Rotwein und Bier werden zur Reifung bzw. zur Gärung Bakterien zugesetzt, die während des Reifungsprozesses Histamin bilden.

Liegt ein Magen-Darm-Infekt wie z. B. Durchfall oder eine durchfallartige Störung vor, kann die Dünndarmschleimhaut, die das Enzym Diaminoxidase enthält, ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen. Normalerweise kommt es in solchen Fällen allerdings nur zu einer kurzzeitigen Histaminintoleranz. Ist die Darmschleimhaut regeneriert, kann das Enzym DAO Histamin wieder abbauen.

s.

http://www.medizinfo.de/ernaehrung/nahrungsmittelunvertraeglichkeiten/hi...

Nach allem was ich so in den letzten Jahren gelesen habe - fängt es im Darm an der aus verschiedensten Gründen schwächelt. LeakyGut ist hier immer ein Begriff.

Mir hat geholfen, meine Ernährung auf histaminarm zu setzen (bzw bei mir war es ja nachher anfänglich so, dass ich nur Reis, Hühnchenfleisch und Salz ohne Reaktionen essen konnte). Was mich große Schritte voran gebracht hat, war resistente Stärke (Futter für die Bakterien) und Probiotika. Hier musste ich aber ganz vorsichtig vorgehen. Ich vertrug quasi keines, weil die meisten Produkte histaminproduzierende Bakterien inne haben. Damit hatte ich mir anfangs immer selber ins Knie geschossen.

Histaminsenkende Probiotika-Stämme

  • Bifidobacterium infantis wirkt histaminsenkend (1) und produziert, wie alle anderen Bifido-Stämme auch, kein Histamin. Außerdem hilft  B. Infantis die Symptome des Reizdarmsyndroms (RDS) zu lindern und schützt vor Darmentzündungen (2).
  • Bifidobacterium longum hat, genau wie B. infantis, einen histaminsenkenden Effekt (1). Gleichzeitig hilft es enorm bei akuten Durchfällen, das beweißt eine Studie (3), bei der B. longum im Zusammenspiel mit Lactobacillus gasseri eingesetzt wurde.

Neutrale Probiotika-Stämme (bilden weder Histamin, noch Tyramin)

  • Bifidobacterien (alle)
  • Lactobacillus gasseri
  • Lactobacillus rhamnosus
  • Lactobacillus salivarius

(Quelle: Beutling 1996 „Biogene Amine in der Ernährung“)

Tyraminbildende Probiotika-Stämme

  • Lactobacillus acidophilus einer anderen Quelle zufolge, produziert dieser Stamm kein Tyramin (4)
  • Lactobacillus helveticus
  • Lactobacillus lactis einer anderen Quelle zufolge, produziert dieser Stamm kein Tyramin (4)
  • Streptococcus thermophilus

Tyramin gehört zu den biogenen Aminen und hemmt den Histaminabbau. Sofern du aber keine Tyramin-Intoleranz hast, musst du dich vor diesen Bakterienstämmen nicht abschrecken lassen.

(Quelle: Beutling 1996 „Biogene Amine in der Ernährung“)

Histaminbildende Probiotika-Stämme

  • Lactobacillus reuteri Dieser Stamm gehört zwar zu den Histaminbildenden, dieser Studie zufolge produziert das Bakterium aber eine Histaminart, welche anti-entzündliche Eigenschaften besitzt. Unterm Strich könnte L.reuteri somit wieder hilfreich sein.
  • Lactobacillus plantarum In einer Studie konnte dieser Stamm jedoch biogene Amine (Tyramin und Putrescin) im Wein abbauen. Leider gibt es hier noch keine am Menschen durchgeführten Studien. Einer anderen Quelle zufolge, produziert dieser Stamm keine biogene Amine, wie Histamin (4)
  • Lactobacillus casei
  • Lactobacillus fermentii / fermentum
  • Lactococcus lactis einer anderen Quelle zufolge, produziert dieser Stamm keine biogene Amine, wie Histamin (4)
  • Enterococcus faecialis
  • Enterococcus faecium
  • Escherischia coli
  • Lactobacillus delbrueckii subsp. bulgaricus (4)

s. hier:

http://histaminentzug.de/die-10-besten-probiotika-bei-histaminintoleranz...

Ich denke, dass du daher mit Probiotika auch eher verschlimmbesserst.

Ich habe lange nur mit Synerga/Colibiogen und LGG (Laktobacillus rhamnosus) oder Bifi long oder Plantarum gearbeitet. Phasenweise nahm ich Bodenkeime (Prescript Assist). Ein mehrstämmiges höherdosiertes Produkt habe ich erst nach 2 Jahren "Vorarbeit" eingeschlichen. Und das vertrage ich gut. Damit ging es im knappen letztem Jahr nochmal gute Schritte voran. Das wäre ein versuch den du starten könntest.

Gluten- und Milchprodukte sollen histaminfreisetzend sein. Auch wenn Yoghurt gesund für den Darm ist (wobei die Bakterienanzahl darin viel zu gering ist und Hormone und Co die gesunde Wirkung quasi neutralisieren) ist er eher schlecht: Da fermentiert plus die histaminbildende Bakterien und daher bei Intoleranz gegenüber Histamin ein NoGo. Wenn sie schwächer wird, dann kann man damit wieder starten. Ansonsten hält man immer unterschwellig Histamin hoch und damit durchgängig Entzündungen und all die anderen Wirkungen auf das Zentralnervensystem. Das wiederum schwächt den Körper, halt das Immunsystem in Abwehrstellung usw usf. Einer meiner nächsten Schritte soll Kefir sein. Selber angesetzt in Schafmilch. Nächstes Jahr. Damit werde ich aber löffelweise beginnen.

Vielleicht kannst du mit dem einen oder anderen was anfangen. Ich schick dir per PN gleich noch einen Link, mit dem du vielleicht etwas anfangen kannst.

Liebe Grüße
Kleene



Das fand ich eben noch zum
Kleene

Das fand ich eben noch zum Thema Hautausschläge auf der Medizininfo-Seite aus dem letztem Post:

 Urtikaria (Nesselsucht) ist ein Hautausschlag, der besonders auf physikalische Reize wie zum Beispiel Kratzen, Schlagen, Wärme- oder Hitzebehandlungen mit Hautrötungen oder Quaddeln reagiert. Diese Quaddeln jucken sehr stark. Es wird bei vielen Patienten eine Nahrungsmittelallergie, die nicht näher definiert wird, als Ursache der Hautirritationen vermutet. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass die Urtikaria als Folge einer Allergie extrem selten ist. Die Ursache für den Ausschlag ist in 30 Prozent der Fälle eine pseudoallergische Reaktion, sprich Histaminintoleranz (HIT).



Progesteron 5 Jahre....
bibi84

Hallo, ich hab jetzt 5 Jahre Progesteron genommen, tgl 2 Kapsel Utrogest/ Progestan. Mit ging es super. Vor ca. einem halben Jahr hab ich mal abgesetzt, hatte Umzugsstress und eh immer vergessen, also dachte ich probier es mal ohne. erst war es ok, aber die letzten 3 Zyklen waren die Hölle.... Heut sagte meine FA (nachdem ich auf den Vaginalultraschall zum selbstzahlen bestanden hab) dass ich freie Flüssigkeit im Bauchraum und ne Zyste am Eierstock hab.... also ich rate jedem zum Progesteron und hoffe dass ich es damit wieder hinbekomme und es nicht schon zu spät ist....



Hallo bibi, vielen Dank für
Kleene

Hallo bibi,

vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht Smile

Hast du zufällig zwischendrin mal Hormonuntersuchungen machen lassen, wenn ja, wie waren deine Werte?

Viele Grüße und toi toi!

Kleene



Ich möchte etwas
Kleene

Ich möchte etwas revidieren, was mir in den letzten Tagen beim näher nachdenken aufgefallen ist.

Meine Schmerzen haben sich schon verändert.

Früher hatte ich kurz vor/mit Einsetzen der Mens direkt Schmerzen, diese hielten so 1-2 Tage an und waren schon stark. Durch das Myom/die Myome (?) verlängerten sich in den letzten Jahren die Schmerzen auf bis zu 7 Tagen wg Abblutungschwierigkeiten. Nach der Op (das größte Myom konnte dabei ebenfalls zu ~80%entfernt werden) hatte ich wieder nur an Tag 1, manchmal auch Tag 2 mit stärkeren Schmerzen zu kämpfen.

Seit ca 2 Jahren wurden die Schmerzphasen wieder länger. Vor einem Jahr wurde dann festgestellt, dass das Myom wieder da ist. Im Februar begann ich mit der Prog.-Creme und seit 2-3 Zyklen hat sich der Schmerz verändert. Und zwar habe ich an Tag 1-3 quasi fast überhaupt gar keine Schmerzen bzw so gering, das ich da keine Medikamente benötige. Ab Tag 3/4 bekomme ich jedoch teils heftige Krämpf.

Diese bringe ich aber nach überlegen nicht mit der Endo, sondern eher mit dem Myom zusammen (Gebärmutter krampft um Schleimhaut abzustoßen stärker, da das Myom im Weg und ja auch Teil der Scheimhaut ist). Der TM in der Endo-Sprechstunde hat ergeben, das ich gar keine Zyste an meinem verbliebenen Eierstock habe. Weder eingeblutet, noch Endozyste noch sonst irgendwas. Er sieht sehr gut aus und hat auch Funktion, mehrere kleine Folikelzysten waren zu sehen. Und auch sonst .. sieht es dahingehend gut aus in soweit, dass da nichts zu sehen o. tasten ist, bis auf dieses Myom.

Also all das was ich seit Jahren so treibe, macht was es soll. Auch bei Endograd IV und der ärztlichen Überzeugung, ich muss definitiv Hormone nehmen bei diesem Ausmaß.

Ich werde mir jetzt noch auf eigene Kosten einen Hormonstatus geben und dann weiter schauen.

Viele Grüße

Kleene



Mal wieder ein kurzes
Kleene

Mal wieder ein kurzes Update. Bin nun seit 11 Monaten mit dem Progesteron zugange. Habe Anfang Dezember auf 30mg erhöht (morgens 10 und abends 20mg). Das was ich in den letzten Monaten beobachtet habe, setzt sich fort.

Tag 1-3 bin ich fast vollständig schmerzfrei und kann einem normalen Allteag nachgehen. Erst gegen Ende des 3. Tages/Anfang des 4. Tages beginnen Krämpfe, die ich aber nicht mit der Endo sondern mit dem Myom in verbindung bringe.

Mein letzter Osteo-TM war durchaus erfreulich. Meine Osteopathin hat erstmal bis auf die Narben/Verwachsungen nichts zyklisch/zystisch wachsendes/sich veränderndes ertasten können.Trotz dermassiven Verwachsungen hat sich jedes Organ sein Plätzchen dazwischen gesucht. Neue Anheftungen gab es auch nicht.

Prgesteron scheint gegen die Endo zu tun, was es tun soll. Mit dem Myom muss ich mal gucken. Da es sehr groß ist, wird es sicher länger dauern. Hier unterstütze ich jetzt die Schilddrüse mit Selen, da sich eine latente Unterfunktion darstellt. Immerhin ohne erhöhte TPO diesmal. Da Unterfunktion/Hashi mit gyn. Erkrankungen verbunden zu sein scheint, gerade auch mit Myomen .. setze ich hier an. Und weiterhin homöopathisch, Mikroimmuntherapie und Colostrum (danke Katwe für die Erinnerung)

@Albea

Falls du hier liest:

Du schriebst, dass du mit Progesteron die Blutung stoppen konntest. Ich habe mehrfach davon gelesen, das Frauen das schaffen - in welcher Höhe und in welcher Form nimmst du Progesteron?

Viele Grüße

Kleene



Ja, das hängt alles
Ali21

Ja, das hängt alles zusammen. Hab ebenfalls zu der Endo Hashi, Zysten und Myome. Lasse immer alles im Abstand von ein paar Monaten checken, allerdings im Ultraschall bei einem privaten, die anderen sind mir zu oberflächlich. Progesteron Creme 3 % nehm ich weiter, allerdings zu der Gestagenpille, die nehm ich durch. Die Blutung konnte ich rein mit Progesteron auch nicht stoppen. Ohne Blutung geht es mir aber doch erheblich besser. Man muss ja auch einen Alltag schaffen... Wann war Deine OP, Kleene? Meine ist ein Jahr her, wollte es auch nochmal mit Osteopathie versuchen. Macht das nach so einem Zeitraum Sinn?



Hallo Ali, meine OP´s sind
Kleene

Hallo Ali,

meine OP´s sind länger her, beide in 2012.

Osteopathie macht immer Sinn. Würde ich nicht all das tun, was ich mache - ua regelmäßig Osteopathie alle 3-5 Wochen, ginge es mir sicher bei weitem schlechter.

Drück die die Daumen, dass du eine gute Osteopathin o. Osteopath findest!

Kleene



Schubs den hier nochmal hoch
Kleene

Schubs den hier nochmal hoch ..

Albea, falls du mitliest - wieviel Progesteron hast du wie angewandt um blutungsfrei zu werden?

Ich hab da schonmal von gelesen, mich würden deine Erfahrungen interessieren. Smile

Kleene



Hallo zusammen, bei meiner
Kat86

 Hallo zusammen,

 bei meiner Suche nach Infos zu bioidentischen Hormonen bin ich auf dieses Forum und eure Konversation gestoßen.Habe alles wie ein Schwamm aufgesogen. Ich muss gleich vorab sagen, das ich keine Endo habe, bei mir gehts um's natürliche Progesteron.Ich hoffe, ihr habt ein paar Tipps für mich, ich bin auf dem Gebiet noch sehr unerfahren und war mit eurem Dialog stellenweise schon ziemlich überfordert... Ich bin 30 Jahre alt und habe vor kurzem die Diagnose Lipödem bekommen.Ich kämpfe nicht nur seit ich denken kann mit meinem Gewicht, sondern auch mit meiner Haut, trockenen Schleimhäuten, starken Kopfschmerzen und Verspannungen, Verdauungsstörungen usw.

Dann wurden Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Histaminintoleranz diagnostiziert, also habe ich nach einer Stuhluntersuchung mit der Darmsanierung begonnen.Ich dachte, meiner Haut geht es dadurch besser, aber es hat sich nichts geändert. Meinem Bauch geht es etwas besser, aber einer wirklichen Therapie folge ich nicht, nehme unter anderem Symbioflor, fühle mich aber nicht wirklich gut betreut von meinem Arzt und weiß eigentlich gar nicht wo das alles hinführen soll, wisst ihr was ich meine?

Wegen der Haut, dem Lipödem und meinem schon seit Jahren andauernden Libidoverlust hat mir meine Ärztin eine Speichelprobe zur Überprüfung meines Hormonstatus empfohlen.Dafür habe ich meinen Nuvaring abgesetzt, die Haut wurde dann noch schlechter. Es hat sich herausgestellt, das mein Progesteron und Estradiol zu niedrig sind, Testosteron etwas zu hoch (ich dachte aufgrund der Libido würde mein Testosteron zu niedrig sein...) Ich habe 2 Cremes verschrieben bekommen, die mir von einer Apotheke angemischt wurden.Im letzten Zyklus habe ich damit angefangen und prompt hat sich mein Zyklus verkürzt.Aufgrund dessen meinte meine Ärztin, ich soll den nächsten Zyklus gleich wieder alles weglassen, nicht cremen.Man muss erst schauen, wie lang der nächste Zyklus wird...ich habe aber gelesen, das es ganz normal ist, das die Blutung stärker sein kann/früher einsetzen kann, wenn man mit Progesteron beginnt.Ich habe das Gefühl, das es falsch wäre, jetzt schon zu unterbrechen.Andererseits habe ich viel zu wenig Ahnung von der Materie und creme jetzt genauso unwissend, wie ich auch Pillen und andere Verhütungsmittel unwissend angewendet habe.Ich bin also ziemlich verunsichert und bräuchte echt ein paar Ratschläge Innocent Ihr schreibt auch so viel von bestimmten Blutwerten, Vit.D, Schilddrüsenwerten usw., hättet ihr Tipps, wie man am Besten startet, wenn man sich einen Überblick über alles verschaffen möchte? Ich würde mich sehr über Feedback freuen Smile Vielen Dank schonmal und LG



 
Kat86

 



Hallo Kat 86, das mit den
katwe14

Hallo Kat 86,

das mit den natürlichen Hormonen ist leider sehr komplex.

Hier eine Zusammenfassung, die auch in großen Teilen auch ganz allgemein gilt.

https://endometrioseganzheitlich.wordpress.com/natuerliche-hormonbehandl...

Eigentlich muss man mit einem Hormontest mindestens drei Monate warten, bis sich der natürliche Hormonhaushalt wieder eingependelt hat, ich würde auch eher einen Bluttest machen und den am 21. Zyklustag weil man hier auch das Verhältnis von Progesteron und Östradiol am besten bewerten kann.

Man muss dann dem natürlichen Zyklus folgen und dann nach einem halben Jahr unbedingt einen Hormontest machen.

Wieviel hast Du denn genommen. 

leider kann ich sonst gar nichts dazu sagen, hattest Du das Lipödem schon immer oder erst seit Einnahme der Pille, ich habe erst Durch die Pille Reiterhosen bekommen voher war ich eher ein Strich in der Landschaft.



Hallo Kat,ein Lipödem kann
Kleene

Hallo Kat,

ein Lipödem kann ein Symptom einer Histaminintoleranz (deine Hautprobleme im Übrigen auch) sein. Aber auch einer Mitochondriopathie.

http://www.lipolymphoedem.de/tag/nitrostress/

http://www.histaminintoleranz.ch/de/symptome.html#haut

Das mal eben so cremen und wieder stoppen, sehe ich kritisch. Damt wird ja mehr Durcheinander fabriziert. Ich sehe das wie Katwe, man muss eigentlich schon ein paar Zyklen dabei bleiben (egal ob jetzt ohne Hormone oder mit Hormone) um dann zu testen, was passiert.

Das Thema Darm ist sehr komplex. Eine Darmsanierung passiert nicht, weil man eine kurze Zeit lang ein Probiotikum nimmt. Da gehört viel mehr und auch viel mehr Zeit zu (Pro/Prebiotika, etwas zum entgiften bzw Gifte aufzunehmen um alles zu entlasten,Nahrungsumstellung angepasst auf seine Befindlichkeiten/Zustand).

Neueste Erkenntnisse zeigen, wenn der Darm erst einmal heruntergewirtschaftet ist, dauert es teils 6/7 Jahre um um einen gesunden Zustand wieder herzustellen. Wenn man ihn überhaupt jemals wieder 100%ig herstellen kann.

Da dieses hier das Forum sprengen würde (und eigentlich gehts ja um Endo) schicke ich dir nachher eine PN.

Liebe Grüße und nicht aufgeben

Kleene



Progesteron, der dritte Versuch
albea

Hallo Ihr Lieben,

in den letzten zwei Tagen habe ich mich durch den langen thread "gearbeitet".  Da habt Ihr ja mächtig was zusammengetragen.  Ich dachte eigentlich bislang, ich hätte mir schon eine Menge angelesen ... aber das hat mich doch stellenweise sehr (!) überfordert.  Ich glaube auch nicht, dass ich in die verschiedenen Themen so tief einsteigen werde.  Das kann ich nicht leisten.  Und ich habe auch Zweifel, ob es mir helfen würde.  Natürlich kann (und manchmal sogar "muss") man an vielen kleinen Schräubchen drehen.  Ich befürchte nur, dass das Gesamt-System irgendwann komplett in sich zusammenbricht, wenn man dabei nicht im Auge behält, dass alles im Gleichgewicht bleiben muss.  Und das bedingt ja dann immer: wenn ich an einer Schraube drehe, muss ich noch an mindestens zwei anderen drehen ... eine Spirale ohne Ende.  Wie gesagt: ICH kann das nicht leisten.

Nun aber zum Progesteron:

Ich habe erstmals von Dezember 2012 bis Mai 2013 eine 3%-ige Creme genommen.  Ich habe sie bei der Klösterl-Apotheke bestellt und habe mich bei der Anwendung nach dem beiliegenden Hinweis-Zettel (der ja wohl hauptsächlich Lee basiert) gerichtet.

Eine Wirkung habe ich unmittelbar und zwar wirklich sehr kurzfristig nach dem ersten Cremen gemerkt (das Gefühl in der Brust hat sich verändert, Krämpfe im Unterbauch ließen nach).  Sehr schnell hat sich die Wirkung auch auf die Blutung ausgewirkt.  Schon nach dem ersten Zyklus mit Creme war die Blutung fast schon harmlos.  Und in den weiteren Monaten wurde die Blutung verschwindend gering, ein "Rinnsal".  Das war Erholung pur, nachdem ich jahrzehntelang während der Mens fast verblutet war.  Und auch die Schmerzen (jedenfalls im Unterbauch und während der Mens) ließen deutlich nach.

Im Mai 2013 hatte ich dann meine erste BS wegen Endo.  

Herde wurden in dieser BS nicht gefunden, Endo konnte lediglich histologisch nachgewiesen werden.  Im Nachhinein habe ich mich oft gefragt, ob die Herde vielleicht wegen der Creme nur mikroskopisch klein und deswegen nicht sichtbar waren.  Nun, ich werde es nicht herausbekommen ... aber immerhin wäre es möglich.

Nach der OP habe ich dann einen Versuch mit der Zoladex gemacht und nicht wieder die Creme genommen.  Warum eigentlich ...?  Ich weiß es ehrlich nicht mehr genau.  Ich glaube, es war der Versuch, die "übrig gebliebenen" Schmerzen (Oberbauch, Rücken) einzudämmen.  Oder wenigstens einen Beweis dafür, dass sie mit der Endo in Zusammenhang stehen.  Das hat allerdings nicht geklappt, weil die Schmerzen im Oberbauch und Rücken unter der Zoladex förmlich explodiert sind.  Grund genug für fast alle Spezialisten, mit denen ich seitdem zu tun hatte, zu der Überzeugung zu kommen, dass sie nichts mit der Endo zu tun haben.  Wobei diese Folgerung nicht zwingend richtig ist, wie ich heute weiß.

Den Versuch mit de Zoladex habe ich dann schnell abgebrochen und eine Weile nichts genommen.

Im Mai 2014 war dann die nächste OP.  In diesem Fall waren Herde im gesamten Bauchraum verteilt und der Dickdarm war massiv verwachsen. 

Ich sollte nach der OP wieder die Zoladex/ Enantone bekommen.  Das war mir zuviel.  Ich habe mich mit meiner Gyn für die Mirena entschieden.  Das ging für kurze Zeit ganz gut, dann war alles wie gehabt.  Und dann haben wir zusätzlich zur Mirena auch noch die Enantone gesetzt.  Das habe ich ca 5 Monate durchgehalten.  Am Ende der Zeit war ich am Ende ... ich hatte Schmerzen ohne Ende und Schwindelattacken, dass ich an Couch/ Bett gefesselt war, nicht mal alleine zur Toilette gehen konnte.  Dann hatte ich genug und wollte NICHTS mehr.  Enantone nicht fortgesetzt und Mirena raus.  Und dann habe ich wieder mit Progesteron begonnen, dieses Mal allerdings "Butter bei die Fische".  Will sagen: ich habe hoch dosiert, 100, 200 und manchmal auch 300 mg pro Tag.  Je nach Befinden.  

Durch die Enantone war der Zyklus zum Erliegen gekommen (wobei das Östrogen noch weit entfernt von Null war, eher so wie irgendwo in den WJ; den Wert weiß ich grad nicht).  Und durch das hochdosierte Progesteron ist auch in der Folgezeit keine Blutung durchgekommen.  Irgendwann hat sich mal so was wie eine Schmierblutung gezeigt, dann habe ich die Dosis erhöht.  Ich habe entweder Creme (3 oder 5%ig) oder Utrogest (das allerdings vaginal) genommen.  Das mit der Creme ist mir irgendwann zu lästig geworden, weil die Menge, die ich eincremen musste, doch recht üppig war.  Seitdem nehme ich (wenn ich es nehme) Utrogest vaginal.  Das ist für mich am praktischsten.

Ich habe übrigens keine Pause gemacht, denn ich wollte ja gerade nicht, dass eine Blutung kommt.

Ich habe das Progesteron also ungefähr von Frühjahr 2015 bis Ende 2015 genommen.  Am Ende des Jahres habe ich gespürt, dass die Wirkung nachlässt, zunehmend Schmierblutungen auftreten und außerdem immer wieder Zysten auftreten.  Als es dann zur Ruptur einer nicht ganz kleinen Zyste gekommen ist, was wirklich heftig war, und außerdem die Schleimhaut in der GBM deutlich aufgebaut war, habe ich das Progesteron abgesetzt, damit der Körper zur Ruhe kommen und die Schleimhaut abbluten kann.  

Es hat dann einige Monate gedauert, bis eine Blutung eingesetzt hat, und die war ziemlich harmlos.  Insgesamt hatte ich selbst den Eindruck, der Zyklus kommt nicht mehr richtig in die Gänge, Blutungen waren nur selten und wirklich harmlos. Meine Gyn hat den Eindruck im US immer bestätigt gesehen. Von Mai 2016 bis September 2016 war mein Zyklus quasi zum Erliegen gekommen und es ging mir richtig gut.  Also: relativ.  Es ist ja immer die Frage, welchen Vergleich man hat ... Wir dachten tatsächlich, ich hätte "alles" hinter mir und sei durch die WJ durch.

Seit September 2016 geht es (wieder) kontinuierlich bergab.  Immer wieder entstehen Zysten, die irgendwann platzen (obwohl sie noch gar nicht so groß sind, dass eine OP in Betracht gekommen wäre).  Die Schmerzen steigern und steigern sich, vor allem im Oberbauch.  

Bis Ende des Jahres war das Bild, das sich im US für meine Gyn gezeigt hat, unverändert, will sagen: es sah alles inaktiv aus.  So habe ich dann die ganze Zeit überlegt, ob nicht doch noch eine andere Ursache für meine Beschwerden in Betracht kommt.  Und hatte aber die ganze Zeit das Gefühl: nein, das ist Endo, es ist wieder alles hochaktiv und es ist schlimmer als je zuvor.

Keiner hat mir geglaubt.

Bis dann Anfang Januar meine Gyn beim US das ganze Elend gesehen hat: ESe hoch aktiv, GBM aufgequollen, dicke Schleimhaut, Darm betroffen, träge, Stuhl hängt, freie Flüssigkeit ... Eigentlich ein Befund für eine OP ... nur war ich gerade einige Tage vorher im Endo-Zentrum gewesen und mit der Empfehlung entlassen worden, ich solle Sport treiben; meine Beschwerden seien definitiv nicht durch die Endo verursacht, ich sei durch die WJ durch. 

Das wäre hier im Umfeld die einzige Klinik gewesen, wo eine OP in Betracht gekommen wäre, weil es eben ein Endo-Zentrum ist.  Weitere Entfernungen kann ich mittlerweile einfach nicht mehr zurücklegen. Ich bin den hier ansässigen Ärzten irgendwie ausgeliefert, und wenn die keine OP wollen ... tja, dann halte ich eben ohne OP weiter durch.  

Ich habe mit meiner Gyn überlegt, was ich tun kann.  Ich hätte am liebsten wieder für einige Zeit die Zoladex bekommen.  Das wollte sie aber nicht, weil ich zu dem Zeitpunkt gerade eine OP am rechten Daumen (Tumor am Nagelbett) hinter mich gebracht hatte.  Gestagen-Pillen vertrage ich überhaupt nicht.  Mirena wollte ich nicht wieder (Fremdkörper im Bauch ist gerade nicht denkbar für mich).  Und so blieb nun wieder nur Progesteron.  Und so nehme ich nun wieder seit ca 3 Wochen Utrogest, 2 - 3 x pro Tag jeweils 100 mg. 

Bevor ich begonnen habe, hatten wir einen Hormonstatus machen lassen und das Progesteron war viiiel zu niedrig, so dass dieser Weg definitiv richtig ist.  In ca 2 Wochen bin ich wieder bei meiner Gyn und dann werden wir einen erneuten Status machen lassen, um die Werte im Blick zu haben.

Ich habe keine Angst, dass ich das Progesteron überdosiere.  Nach allem, was ich gelesen habe, kann der Körper überschüssiges Progesteron umwandeln.  Im übrigen meinte meine Gyn, wenn man z B das Niveau einer SS erreichen wollte, müsste man sehr, sehr viel höher dosieren.  Und im Grunde wollen wir ja genau das erreichen, jedenfalls so ähnlich, denn wir wollen doch den Zyklus unterdrücken.  Jedenfalls die meisten.

Wenn das nicht das Ziel ist, macht es natürlich auch Sinn, Pause bei der Einnahme zu machen und sich an die bekannten Einnahme-Schemata zu halten.  Lediglich eine Regulierung des Zyklus und Verminderung der Blutung war für mich (wegen der massiven Beschwerden) nie ausreichend.  

Aktuell habe ich wieder sehr schnell eine Wirkung nach der Einnahme gehabt.  Bereits 2 Tage nach der ersten Einnahme hatten die Schmerzen sich nahezu halbiert und für einige Tage hat die Situation sich stabilisiert.  Gerade seit 2 Tagen scheint es wieder deutlich schlechter zu werden.  Gerade heute morgen hatte ich schlimme Unterleibskrämpfe und denke, das könnte ein heftiger Eisprung gewesen sein - oder eben auch wieder eine geplatzte Zyste.  Ich konnte mich nicht aufraffen, zur Gyn zum US zu fahren.  Es ist mir jetzt gerade irgendwie egal, was von den beiden Möglichkeiten zutreffend war, blöd ist beides, an den Schmerzen ändert es nichts.  Und wenn ich definitiv wüsste, dass es eine Zyste war, müsste ich überlegen, das Progesteron wieder abzusetzen.  Und dann ...? Eben!  Ich habe sowieso keine Wahl.  Aktuell gibt es keine Alternative.

Irgendwo in den obigen Beiträgen habe ich gelesen, dass das Prog die Bildung von Zysten verhindern soll/ kann, bzw deren Rückbildung fördern.  Das kann ich nicht bestätigen.  Zum einen habe ich es anders erlebt.  Und zum anderen hat meine Gyn immer etwas Bauchschmerzen wegen des Prog., weil es das Risiko für Zysten erhöht, sagt sie.  Es scheint wieder wie immer, wenn's um Endo geht: nichts Genaues weiß man nicht.  

Und dann hatte ich noch gelesen, dass Prog manchmal zur Erhöhung des Östrogen-Spiegels führen könne und man nicht genau wisse, wieso.  Doch, das weiß man: weil der Körper überschüssiges Prog vor allem in Östrogen umwandelt.  Ich dachte, das sei allgemein bekannt.  Deswegen ist es ja so wichtig, den Hormon-Status im Auge zu behalten. 

Ich habe bestimmt noch was vergessen, aber der Text ist lang genug.  Ihr könnt ja jederzeit gerne nachfragen.

Alles Gute!

albea



Huhu Albea, ich danke dir
Kleene

Huhu Albea,

ich danke dir herzlich für deinen Bericht.

Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht und ich hoffe sehr, dass da alsbald eine Besserung eintritt oder sich ein Weg/eine Tür für dich öffnet!

Ich denke, dass ich sonst nichts sagen könnte, was dir nicht schon gesagt oder gewünscht wurde. Ich drücke dir die Daumen!

Ich hatte mir überlegt, jetzt mit der Prog.-Dosierung nochmal höher zu gehen auf 2x20mg ab Tag 12 bis zum Einsetzen der Mens. 

Dank Prog. hab ich alle die vorherigen Symptome auch nicht mehr (klassische PMS Symptome) die waren auch schnell Vergangenheit.

@Kat

Hast du meine PN erhalten?

Viele Grüße

Kleene



Mal wieder ein Zwischenstand
Kleene

Mal wieder ein Zwischenstand von mir:

Ich habe Progesteron in diesem Zyklus erhöht dahingehend, dass ich 2x20mg schmiere.

Nun hab ich das erste Mal ggf eine "Nebenwirkung" in Form von starken Gebärmutterkrämpfen und Blutungen mitten im Zyklus. Des weiteren Brustspannen/schmerzen und schwitzen.Scheint also so, dass das "zuviel" des Prog in Ö umgewandelt wird.

Ich habe aber auch nach langem mal wieder eine Trinkmoor-Kur gestartet - Trinkmoor soll Auswirkungen haben auf das Hormonsystem und auf Östrogen. Eigentlich ausgleichend -bei mir vielleiht zu sehr Ö. pushend.

Ich bin jetzt mit der Prog.-Menge wieder runter gegangen auf 20mg.

Viele Grüße

Kleene



Moor
albea

Hallo Kleene,

ich kann mir nicht vorstellen, dass die niedrige Dosierung des Progesterons zu NW führen kann.

Erinnere ich mich richtig, dass Du mit Hilfe des Progesterons das Ausbleiben der Blutung erreichen möchtest? Dafür wirst Du definitiv noch viel höhere Dosierungen brauchen und vor allem auch eine durchgängige Anwendung ohne Pause.

Aber vielleicht verwechsle ich Dich auch gerade.

Eigentlich wollte ich auch etwas zum Moor sagen. Moor soll tatsächlich eine stark östrogenartige Wirkung haben. Zumindest wird dies in Bad Schmiedeberg, wo in der Reha mit Moor in allen Varianten behandelt wird, in den Vorträgen so gesagt. Angewendet wird es bei Endo vor allem wegen der stark antibiotischen Wirkung.

Immer wieder treten bei Frauen nach den Behandlungen Blutungen auf. Bei mir war es auch so. Ich habe dann keine Moor-Anwendungen mehr gemacht und die Blutung hat schnell wieder aufgehört. Ich frage mich seitdem, warum bei Endo-Patientinnen überhaupt mit Moor gearbeitet wird, wo wir doch alles, was das Östrogen in die Höhe treibt, oder jedenfalls ähnlich wirkt, meiden sollten. Ich habe seinerzeit den Chefarzt darauf angesprochen und er meinte, die Vorteile würden überwiegen.

Alles Gute!

 

 

albea



Hallo Albea, danke für
Kleene

Hallo Albea,

danke für deine Gedanken.

Stimmt, das hatten ein paar Mädels in der Reha damals auch. Ich durfte damals aus anderen Gründen keine Mooranwendungen.

Ich werde die innerliche Mooranwendung jetzt erstmal stoppen. Es stimmt, Moor hat einfach so unglaublich viele gute Eigenschaften. Gerade entzündungshemmende durch die enthaltenen Huminsäuren und es ist nährtoffreich. Mist.

Nein, ursprünglich wollte ich meine Blutung nicht stoppen, da ich immer der Meinung war, dass auch diese eine wichtige physische Funktion hat, die ich jetzt nicht in der Gänze überblicken kann.

Aufgrund der starken Blutungen durch das/ Myom(e) reizt mich das aber. Dazu ist die Dosis zu gering - da hatte ich -wenn- vor an Utrogest zu kommen.

Ich war allerdings auch die Woche bei der Osteo - vielleicht auch Nachwehen. Wobei sich mein Bauch auch weiterhin gut anfühlt. Sie musste nur ziemlich tief gehen, da sich eine der Narben/Verwachsungen an den Gebärmutterbändern hinten mal wieder so gelegt hatte, das sie ua den ISG reizt.

Ich bleibe doch erstmal bei 2x20, stoppe das Moor und gucke, was i d nächsten Tagen passiert.

Viele Grüße

Kleene