Darmresektion: Erfahrungen zu OP in München
alexibomba

Hallo zusammen. Seit mehr als 10 Jahren habe ich während der Menstruation starke Schmerzen beim Stuhlgang. Bei einem jahrelangen Ärztemarathon wurde trotz Darmspiegelung nichts gefunden. Stattdessen wurde ich mit Abführmittel abgespeist. Seitdem unterdrücke ich die Schmerzen mit Tabletten.

Gestern war ich beim Endo-Spezialisten „Dr Theiss“ in München, der zwei verwachsene Endometriose-Herde im Darm entdeckt hat. Er rät mir zu einer Darmresektion. Zwar sind die Herde noch nicht allzu groß, allerdings versuche ich seit 1 Jahr erfolglos schwanger zu werden, was evtl. auch an der Endo liegen könnte.

Ich bin nun einerseits erleichtert, dass ich endlich eine Diagnose habe. Aber ich habe auch wahnsinnige Angst vor der OP, zumal die Nebenwirkungen nicht ohne sind. Ich weiß, die Entscheidung kann mir niemand abnehmen, aber ich wäge nun ab, ob ich die OP machen soll oder lieber nicht.

Hat hier jemand Erfahrungen mit einer Darmresektion durch Dr. Theiss und Dr. Kramer in München? Wie verläuft die Prozedur? Wie lang dauert das Ganze, bis man wieder halbwegs normal arbeiten, essen und leben kann? Gab es Komplikationen?  Und wie geht’s Euch heute nach der OP? Musstet Ihr auch die OP-Kosten selber tragen? Ich weiß - Gesundheit geht über alles. Aber ich bin Studentin, und da sind 800 Euro viel Geld.  

Über Antworten würde ich mich sehr freuen. (Sorry für den langen Text)

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Darmteilresektion
loki

Hallo,

ich würde Dir zu einer Zweitmeinung raten. Falls Du aus der Gegend von München kommst - schau mal hier:  http://www.mic-zentrum-muenchen.de/dr-fueger.html oder auch hier über Arztsuche oder bei der SEF - dort werden viele Spezialisten und Zentren genannt. 

Dr. Fueger und Kollegen haben einen exzellenten Ruf und ist auch ein zertifiziertes Zentrum - muss super nett und fachlich sehr gut sein. Man liest sehr viel positives.

Ansonsten verstehe ich nicht, wie Du oder wer auf den Gedanken kommst, dass Du die OP selbst bezahlen musst. Wenn Du in Deutschland versichert bist - nicht in eine Privatklinik gehst wird solch eine OP immer von der Krankenkasse bezahlt. 

Ich habe auch 2x Darmresektion u.v.m. hinter mir - wurde aber nicht von Dr. Theiss u Kollegen operiert. Aussagen wie lange etwas dauert und wie alles verläuft kann man nicht treffen - ist bei jedem anders. Nur so etwa was eintreffen - zutreffen könnte. 

Ich wünsche Dir ganz viel Glück und alles Gute.  Falls Du Fragen hast - gerne per PN.

LG

:)

 



Hallo, ich war bei dr.
Tasha

Hallo, ich war bei dr. Theiss allerdings zur "normalen" Endo-Op(Douglasraum, Eierstöcke usw.) der Arzt und das OpTeam waren Super, war sehr zufrieden(hatte davor schlechte Erfahrungen in einem Normalen Kreiskrankenhaus gemacht )

zuzahlen musste ich als gesetzlich Versicherte nichts, auf was sind denn die 800€ bezogen?

speziell zur Darmop kann ich leider nichts sagen... 



Daaaaanke!!!!
alexibomba

Hallo schlossherrin und Tasha
Vielen Dank für Eure Antworten. Ist ja super, dass man hier auf Gleichgesinnte trifft…..

Ich werde morgen sofort bei Dr. Fueger anrufen, um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Danke für den Tipp!

Wegen der Kosten: Mir kommt das Ganze etwas komisch vor. Dr. Theiss meinte, dass sie immer zu zweit operieren. Da aber die Endometriose nur im Darm ist bzw. hinter der Gebärmutterwand, wird wohl nur der Darm-Chirurg (Kramer) von der KK bezahlt. Die 800 Euro wären also für den Gynäkologen (Theiss), der in seiner Freizeit assistiert. Und die muss man selber zahlen. 



Dr. Theiss
loki

Da kommen mir nur ????? was die Ansage von Dr. Theiss betrifft. Glaube nicht das dies legal ist was er da tut.  Übrigens Bekannte von mir kommt aus der Nähe von Rosenheim - hat von ihrer Frauenärztin auch Dr. Fueger empfohlen bekommen - sie geht dort auch hin. Sie war zuletzt bei Prof. Keckstein in Villach  mit dem ihre Ärztin zusammenarbeitet - aber das geht bei ihr nun nicht mehr.



Dass das legal ist glaube
Meike

Dass das legal ist glaube ich allerdings auch nicht. Entweder ist ein Gyn erforderlich, was die Regel sein dürfte bei Endo, weil man vor der OP noch gar nicht wissen kann, wo sie überall sitzt. Das zahlt natürlich die Kasse. Oder man weiß, er wird nicht gebraucht, dann ist er nicht dabei. Assistieren kann dem Operateur ein anderer Chirurg. Bei meiner Darm-OP haben zwei Chirurgen operiert. Eine umfangreiche Sanierung hatte schon wenige Monate zuvor stattgefunden. Zum Schluss kam trotzdem noch ein Gyn dazu, um auf evtl. neue Herde zu untersuchen und zur Entfernung der neuen Endo-Zyste.