Neu hier - Verdacht auf Endometriose
Maiglöckchen

Hallo, 

ich bin neu hier, komme aus dem Kreis Böblingen (BaWü) und hoffe mich ein wenig austasuchen zu können bzw. Neues zu erfahren.

 

Ich bin 33 Jahre alt und hab eigentlich seit 20 Jahren, also seit meiner ersten Menstruation, immer Unterleibsschmerzen und eine starke Blutung. Bisher wurde mir immer wieder gesagt "Das ist nun mal so, da muss man durch."

Als ich 16 war bekam ich u.a. aufgrund dessen die Pille verschrieben. Ich hatte zwar immer noch Unterleibsschmerzen, aber nicht mehr so extrem. Zuerst bekam ich Microgynon. Als die nicht mehr half und ich ständig u.a. Zwischenblutungen und andere Nebenwirkungen bekam, verschrieb man mir Bella. Als bei der dann dasselbe eintrat, verschrieb man mir Juliette, welche mir besonders angepriesen wurde. Aber auch da hatte ich Nebenwirkungen z.B. Gewichtszunahme, Scheidentrockenheit, depressive Verstimmung, Wassereinlagerungen, Übelkeit, sexuelle Unlust (und das in dem Alter !) usw. Fühlte mich zeitweise wie fremdgesteuert.

Die Pille habe ich vor ca. 5-6 Jahren abgesetzt. Zum einen, weil ich eh Dauer-Single bin, weil es was die Schmerzen angeht überhaupt nichts bringt (oder nur sehr wenig) und ich keine Lust habe mich mit Hormonen vollzupumpen.

Was die Schmerzen während meiner Menstruation anbelangte, die waren immer vorhanden - mal mehr, mal weniger. Ab und zu auch beim Sex oder bei der Untersuchung beim Frauenarzt, aber hauptsächlich an den 3 stärksten Tagen meiner zehntägigen Menstruation.

Seit ca. einem Jahr ist es sehr schlimm, da kann ich abends nicht einschlafen, weil es so schmerzt. Oder ich wache deswegen nachts auf.

Ibupropfen ist an solchen Tagen (und Nächten) mein ständiger Begleiter. Inzwischen habe ich festgestellt, dass Bewegung und Magnesium gut tut.

Anfang Januar 2016 war ich beim Frauenarzt. Der macht Ultraschall konnte aber nichts feststellen. Allerdings äußerte er den Verdacht einer Endometriose und gab mir einen Überweisungsschein für Kreiskrankenhaus Leonberg / Klinikverbund Südwest zwecks Bauchspiegelung. Die bieten das zwar in ihrem "Programm" an, aber sind nicht zertifiziert oder spezialisiert.

Bisher habe ich mich davor gedrückt, zumal mein FA meinte, ich müsste dann auch gleich die Einwilligung für eine OP geben (alsoim Zusammenhang mit der Bauchspiegelung). Das schreckte mich doch sehr ab. Ich kann doch nicht für etwas einwillgen von dem ich noch gar nichts weiß. Erst möchte ich einen Befund haben, aber keine OP. Vor allem da ich gelesen habe, dass trotz OP die Endometriose in den meisten Fällen wieder kommt (wozu also OP, dann kann ich es doch gleich bleiben lassen, oder ?).

 

Ich habe keinen Kinderwunsch, mir geht es hauptsächlich um die symptomatische Bahndlung, sprich Schmerzreduzierung. Habt ihr mir vielleicht ein paar Tipps in Richtung alternative Heilmethoden, Homöopathie, TCM... ? Das wäre sehr lieb :) 

Was meint ihr, soll ich trotzdem eine Bauchspiegelung machen lassen (ohne OP, nur Befund) oder kann man eigentlich schon davon ausgehen das ich eine Endometriose habe ? 

 

Liebe Grüße und vorab schon mal herzlichen Dank

Maiglöckchen 

 

 



Bauchspiegelung heißt nicht dass die Schmerzen weg sind
Christina318

Hi Maiglöckchen,

wenn Du wissen möchtest ob Du Endo hast, kommst Du um eine Bauchspiegelung nicht drum herum.

Ich denke, die Einwilligung zur OP ist nur, falls Du extremen Befall hast, dann muß man einen Bauchschnitt machen. Ich kann Dir nicht sagen dass Du die Bauchspiegelung machen lassen sollst aber wenn, stelle Dich auf 1-2 Wochen Schmerzen ein und auch wenn Du wenn keine großen Schmerzen haben solltest , musst Du Dich ausruhen. Das habe ich nämlich nicht gemacht und es später richtig bereut. Und jeder Eingriff kann Verwachsungen nach sich ziehen.

Aber eine Bauchspiegelung heisst nicht gleich dass die Schmerzen weg oder reduziert sind. Ich habe heute noch leider genauso Schmerzen wie vorher obwohl die Herde weg sind und die Verwachsungen gelöst wurden. Manche Endo-Patienten haben aber auch nach der Bauchspiegelung Ruhe.

Alternativ fällt mir auch nur Bewegung, Wärme und Entspannung ein, was sehr schwer ist wenn man richtige Schmerzen hat. Ich gehe noch zum Osteopathen.

Falls Du die Bauchspiegelung machen lässt, suche Dir bitte ein zertifiziertes Krankenhaus aus. Du machst Dir Dein Leben wirklich leichter. Da lohnt sich eine längere Fahrt sehr.

LG Chrissy

 

 



Bauchschnitt
loki

Bitte keine Angst verbreiten! Bauchschnitt muss heute wirklich nicht mehr sein - alte Methode. In den allermeisten Fällen wird heute alles per Bauchspiegelung erledigt - schauen und gleichzeitig operativ sanieren - auch bei Darmbeteiligung etc. Bitte nicht vorab Angst machen. Sorry!



Hallo Maiglöckchen, ein
Miramee

Hallo Maiglöckchen,

ein Bauchspiegelung (=Laparoskopie) IST eine OP, d.h. man muss den ganzen Kram wegen Vollnarkose etc. unterschreiben. Aber wenn Du Dich auf eine Bauchspiegelung zur Diagnosestellung einlässt, bist Du nicht gezwungen, gleich in weitere Schritte einzuwilligen. Du kannst eine rein diagnostische Bauchspiegelung durchführen lassen und in der Vorbesprechung, bei der ein Arzt u.a. einen Standardfragebogen der Klinik mit Dir durchgeht, explizit "Nein" bei den Fragen angeben, ob Du in die Entfernung ggfs vorgefundener Endo-Herde oder auch die Erweiterung einer solchen OP zum großen Bauchschnitt (=Laparotomie) einwilligst. 

Was den Bauchschnitt angeht, so würde ich nicht sagen, dass es eine veraltete Methode ist, denn in manchen Bereichen kann man mit einer Bauchspiegelung alleine nichts oder nicht genug ausrichten. Aber zum Glück ist ein Bauchschnitt wesentlich seltener vonnöten als früher, weil  heute per Bauchspiegelung eine Menge möglich ist. 

Eine rein diagnostische Bauchspiegelung ist keine große Sache, denn solange nichts entfernt oder verödet wird, gibt es außer den drei kleinen Einschnitten keine inneren Verletzungen und entsprechend kaum Schmerzen. Bei einer außerdem noch therapeutischen Bauchspiegelung (wenn als auch noch Endo-Herde entfernt werden) kann das anders aussehen, wobei die Erfahrungen da stärker auseinandergehen. Ich konnte jedes Mal nach 9-10 Tagen (4-5 davon in der Klinik) wieder arbeiten gehen. Es wäre also auch abzuwägen, ob Du nicht lieber gleich bei der Bauchspiegelung ggfs. aufgefundene Herde entfernen lässt (Du musst auch dann nicht in die Erweiterung der OP zu einem Bauchschnitt einwilligen). Aber das kannst nur Du für Dich entscheiden.

Alles Gute!

Mira



AW:
Maiglöckchen

Vielen lieben Dank für eure Antworten. 

Dann wird es wohl das Beste sein tief einzuatmen, allen Mut zu sammeln und einen Termin zur Besprechung zu machen. Werde mir die nächsten Tage einen neuen Überweisungsschein holen.

Die nächste zertifizierte Klinik wäre Tübingen (ca. 38 km) oder Esslingen (ca. 45 km). Ich glaube in Stuttgart-Zuffenhausen gibt es auch ein Endometriose-Zentrum (oder ?), bin mir aber nicht sicher. 

Hat da jemand Erfahrungen gemacht ? Welche von denen ist denn empfehlenswert ?

 

Was ich vergessen habe zu erwähnen - ich habe eine Histaminintoleranz (und andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten) und ernähre mich schon seit Jahren histaminarm. Ich habe die Vermutung, dass Endometriose und Histaminintoleranz zusammenhängen könnte. Hat jemand ähnliche Beobachtungen gemacht oder bilde ich mir das nur ein ? 

 



Nachtrag
Maiglöckchen

Nachtrag:

Vielleicht habe ich deswegen soviel Angst, weil irgendwie alle Frauen in meiner Familie mit Schmerzen, Zysten, Myomen & Co. im Unterleib zu kämpfen hatten. Meiner Oma wurde damals die Gebärmutter entfernt *grusel* ,  meine Mutter hatte ein gutartiges Myom, aber nicht operiert werden musste...

Scheint irgendwie vererbbar zu sein :( 



Hallo Maiglöckchen, zu den
Miramee

Hallo Maiglöckchen,

zu den Kliniken kann ich Dir nichts sagen, weil ich in einer anderen Ecke wohne, aber Endometriose geht häufig mit Nahrungsmittelintoleranzen einher. Eine Histaminintoleranz ist da natürlich besonders einschränkend! Tut mir leid, dass Du damit geschlagen bist!

Dass Du Dich histaminarm ernährst, wäre allerdings für den Fall, dass sich bei Dir eine Endo bestätigen sollte, eine gute Sache. Histamin kann ja Muskelkontraktionen verstärken und ist insofern bei krampfartigen Schmerzen ungünstig. Da bei Endo u.a. die Krampfbereitschaft des Uterus stärker ist als normalerweise, kann eine histaminarme Ernährung bereits zur Schmerzreduktion beitragen. Außerdem ist Histamin ja ein Entzündungsmediator und wirkt sich so auch ungünstig auf die chronischen Entzündungen aus, die mit der Endo einhergehen können. 

Familiäre Häufungen von Endometriose bzw. Myomen gibt es auch immer wieder. Bei den Großmüttern ist ja oft nicht mehr ganz genau nachvollziehbar, welcher Art ihre "Frauenleiden"waren, aber es gibt da wohl oft "Linien" in die Vergangenheit...

Liebe Grüße und alles Gute!

Mira



Kurze Info
Maiglöckchen

Hallo,

kurze Zwischenmeldung: 

War gestern nach der Arbeit noch beim FA und habe mir einen Überweisungsschein für die Universitätsfrauenklinik Tübingen geholt. Heute früh habe ich einen Termin für die Sprechstunde dort gemacht, der ist nun am 17.06.2016 vormittags.

 



Hallo Miglöckchen, für
katwe14

Hallo Miglöckchen,

für alles was Du selbst machen kannst und vieles mehr, habe ich eine Internetseite gemacht, hier findest Du auch etwas zu dem Zusammenhang Endometriose und Histaminintoleranz

www.endometrioseganzheitlich.wordpress.com

Leider spricht bei Dir viel für Endometriose.

 Besser die Endometriose auszuschließen, als sie zu lange unbhandelt zu lassen. Der Verdacht muss bestätigt sein, damit die Krankenkasse auch die Kosten für die Bhandlung trägt.



Danke, katwe14. Die Seite
Maiglöckchen

Danke, katwe14. Die Seite ist echt toll und wirklich sehr informativ. :)



danke, viele waren an dieser
katwe14

danke, viele waren an dieser Seite mit ihrem Wissen beteiligt und ich arbeite auch stetig daran.

Leider gibt es keinen für Alle allgemeingültigen Weg, noch nicht einmal beim Thema Operation und künstliche Hormone.

Wichtig finde ich einen sehr guten Operateur, dass hört sich bei Dir nicht wirklich so an. Wenn Deiner nicht ein absoluter Spezialist ist würde ich nur schauen lassen. Vor allen Dingen auch ansprechen, dass alles gut dokumentiert wird.

Trotzdem bliebe es eine schwere Entscheidung, dann vielleicht einen weiteren Eingriff in absehbarer Zeit in Kauf zu nehmen.

 

Eine Alternative wäre einen Spezialisten aufzzusuchen.

Wichtig ist auch, das ein Herd nicht einfach nur biopsiert, quasi angestochen wird, sondern wenn dann komplett rausgenommen wird, für eine Untersuchung, sonst streut er. Das wissen auch nur Spezialisten.

Einen excellenten Ruf haben:

Prof. Keckstein Villach

Prof. Renner Erlangen

Prof. Korell Neuss 

Prof. Ullrich und Prof. Ebert Berlin

Prof. Possover (ich glaube mittlerweile in der Schweiz) 

Ist Leonberg das bei Stuttgart? Vielleicht kannst Du ja mal in den Foren Fragen, wer der nächste guteSpezialist ist. 

Allerdings besteht ja auch keine akute Gefahr und auf ein paar Monate kommt es dann auch nicht darauf an.

 

 

 



Liebes Maiglöckchen,   ich
Tess

Liebes Maiglöckchen,

 

ich kann aus meiner Erfahrung als Selbsthilfegruppenleiterin und Heilpraktikerin auch bestätigen, dass Histaminintolleranz (bzw. generell Nahrungsmittelunverträglichkeiten) gehäuft bei Endometriose-Patientinnen vorkommen. Das ist aber generell bei vielen "chronischen" und Autoimmunkrankheiten so. In der Naturheilkunde wird daher auch der Mensch als Ganzes behandelt und man schaut sich eben alles an, nicht nur die Endometriose. Daher gibt es (leider) auch kein "Patentrezept" das allen Endometriose Patientinnen hilft. 

--

Liebe Grüße, Tess



@katwe14  Woher willst du
Maiglöckchen

@katwe14

 Woher willst du wissen, ob der Operateur in Tübingen gut ist oder nicht ? Warst du schon dort ? Oder bezog sich dein Beitrag auf das KKH Leonberg ?

Wie oben schon erwähnt habe ich einen Sprechstunden-Termin in der Universitätsfrauenklinik Tübingen, dass ist ein zertifiziertes Endometriosezentrum und inzwischen habe ich positive Erfahrungsberichte gehört, dass macht mir ein wenig Mut :)



hallo Miglöckchen, ich habe
katwe14

hallo Miglöckchen, ich habe Dir die bekanntesten Spezialisten in Deutschland benannt. Ich finde gute Operateure sehr wichtig, Deinen kenne ich nicht, deshalb die Empfehlung im Forum gegenzuchecken oder ob jemand noch jemand in der Nähe empfehlen kann. 



Also von der
Maiglöckchen

Also von der Universitätsfrauenklinik habe ich bisher nur gutes gehört und da ich auch keine Weltreise machen, sondern schon in eine Klinik in der Umgebung gehen möchte, wird das schon passen.

 

Ich gehe eh erst zur Sprechstunde dorthin und wenn ich merke, dass ich mich dort nicht wohlfühle, werde ich eine andere Klinik aufsuchen.



Es hat die
katwe14

Es hat die Zertifizierunststufe 3, das ist schon ganz ordentlich, ich denke auch, dass eine Bauchentscheidung letztendlich ausschlaggebend sein sollte, viel Glück.

 



Danke. Obwohl es nur
Maiglöckchen

Danke. Obwohl es nur Sprechstunde und allgemein gynäkologische Untersuchung ist, werde ich langsam ein wenig nervös. Noch 2 1/2 Wochen.

 

Wie wird das erst werden, wenn ich zur Bauchspiegelung muss :( 



Hallo Maiglöckchen, die
Miramee

Hallo Maiglöckchen,

die Warterei auf solche Termine ist oft das Schlimmste an der ganzen Sache!

Beim ersten Mal wurde die Bauchspiegelung bei mir wegen akuter Beschwerden direkt am nächsten Morgen gemacht. Da hatte ich gar keine Zeit, mich vorher verrückt zu machen. Bevor ich richtig realisiert hatte, dass ich zum ersten Mal im Leben operiert werden würde, war alles schon vorbei.

Als ich dann beim zweiten Mal ein paar  Wochen vorher wusste, dass wieder eine OP ansteht, kam mir die Zeit bis zum Termin endlos vor und ich war innerlich unruhig, obwohl die OP ganz harmlos war und ich auch beim ersten Mal nur positive Erfahrungen gemacht und mir deswegen auch keine Sorgen gemacht hatte!

Mir hat es geholfen, mich einfach abzulenken, mit Freunden ins Kino zu gehen, überhaupt Leute zu  treffen, um einfach nicht so viel daran zu denken.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass der Termin Dich weiterbringt!

Liebe Grüße,

Mira

 

 



auch neu hier, BaWü
Heviana

Hallo Ihr Lieben, 

 

bin auch neu hier, 32 Jahre, aus Baden-Württemberg. Seit ca. 1 1/1 Wochen habe ich die Diagnose Endometriose. 

 

Zu meiner Geschichte: Ich habe schon als Kind immer wieder Probleme mit Bauchschmerzen und meiner Verdauung gehabt, aber hauptsächlich wurde es abgetan. Der Beginn meiner Mens mit 12 Jahren traf mich mit extrem starken Blutungen und Schmerzen. Die Stärke regelte sich einigermaßen, die Schmerzen blieben und mir wurde, wie so vielen Frauen klar gemacht: „dies sei normal“. 

 

Ich habe seit Jahren Schmerzen im Darm Bereich, daher lag bei mir eher der Verdacht einer Darmerkrankung z.B. ein Reizdarm. Meine Symptome sind relativ unterschiedlich, alle Arten von Schmerzen vor allem im Darmbereich (sowie Magen/Nieregegend), Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung, krampfhaft- schmerzhafte Stuhlentleerungen, vor allem um die Periode rum, Schmerzen in der Mitte des Zyklus, etc... Ständig war ich damit bei Ärzten, vom Hausarzt bis zum Gyn und äußerte meine Beschwerden, allerdings ging es mir wie so vielen hier, und es wurde meist auf die Psyche, Stress etc. geschoben mit den Worten „Sie sind doch noch jung, trinken sie mal mehr, machen sie Sport, Probieren sie es mit Fenchel… „ Mit Anfang 20 hatte ich einmal eine Überweisung zum Ultraschall, allerdings hat man da im Magen-Darm Bereich natürlich nichts gesehen. Mein Gyn meinte letztes Jahr als ich ihm berichtete das ich mittlerweile sehr heftige Schmerzen während Periode UND Eisprung habe: „dann weiß man wenigstens das es funktioniert!“ - Im Nachhinein eine Frechheit. Mein Hausarzt hat mir erst letztes Jahr eine Überweisung zur Darmspiegelung verweigert, obwohl ich über chronische starke Schmerzen im Darmbereich klagte, die mich zum Teil extrem Einschränken. Ich war mir sicher, ich bin mittlerweile komplett durchwuchert von Geschwüren, da ich manchmal mit solchen Schmerzen und Krämpfen zu tun hatte, dass ich Todesängste hatte! Manchmal dachte ich auch, ich habe eine Blinddarmentzündung, kämpfte mich durch die Schmerzen, stand auch 2-3 mal in der Klinik deswegen, wurde aber wieder nach Hause geschickt, da meine Entzündungswerte unauffällig waren. Aber laut der Ärzte waren meine Psyche und mein beruflicher Stress der Grund - anscheinend besitzen sie alle Hellseherische Kräfte. 

 

Jedenfalls kam es vor zwei Wochen wie es kommen musste. Von jetzt auf gleich hatte ich Nachts höllische Schmerzen in der rechten Leiste. Ich konnte weder liegen, noch stehen. Ich war mir mal wieder sicher, jetzt ist es wirklich der Blinddarm. Allerdings war ich alleine, mein Freund nicht da und ich hatte einfach Überwindung in die Klinik zu fahren. Ich hatte etwas Panik tatsächlich unters Messer zu müssen, also hält man es dann eben doch aus, in der Hoffnung es hört schon wieder auf… Schließlich ist man Schmerzen ja gewöhnt ;) Bin dann morgens in die Klinik gefahren, und es war wie immer, Gynäkologisch nichts zu sehen, Entzündungswerte unauffällig. Allerdings konnte man mir nicht mal mehr auf den Bauch fassen, ohne das ich an die Decke bin, daher war klar: Sofort ab in den OP, vermutlich Blinddarm, wir gucken mal rein, evtl. guckt dann auch ein Gyn drauf falls wir da was sehen… Die OP ging 3 Stunden. 

 

Letztendlich war mein Blinddarm draußen, und auch ein Teil des Darms, da alles an dieser Stelle mit Endometriose verwachsen war. Ausserdem haben sie etliche weitere Endo Herde entdeckt: 3 gestielte Endo Herde am Mesosigma, an der peritonealen Umschlagsfalte im Douglasraum 3 größere Herde mit Verklebungssträngen zwischen Rektum und Uterushinterwand und linkem Ovar,…. Entfernt hat man diese weiteren Herde leider nicht, da die Klinik kein Endo Zentrum ist, und es ja auch vorher nicht besprochen war. Der OA meinte zu mir, nachher kommen sie mit ner rießen Darm OP da raus, Künstlichem Darmausgang etc., dass hätten wir nicht einfach ohne mit ihnen zu besprechen so machen können. Stimmt natürlich. Trotzdem wäre ich lieber aufgewacht, und hätte die Aussage gehört, Sie haben Endo, aber wir konnten alle Herde entfernen, anstatt die Gewissheit, einen schwereren Grad zu haben und vermutlich noch eine größere weitere OP vor mir zu haben. 

 

Das ganze hat mir ziemlich den Boden unter den Füßen weggezogen. Obwohl mir immer klar war, dass ich etwas habe. Aber hat man dann die Diagnose Schwarz auf Weiß ist es doch etwas anderes. Vor allem die Tatsache, dass es mit dem Kinderwunsch evtl. schwer bis unmöglich werden könnte war dann einfach ein Schlag ins Gesicht. (Wir versuchen seit ca. 6 Monaten Schwanger zu werden.)

 

Ende Juni habe ich einen Termin im Endometriose Zentrum Tübingen. Eventuell möchte ich aber noch eine Zweitmeinung einholen, allerdings bin ich mir noch nicht sicher wo. 

Hat schon jemand Erfahrungen mit dem Endo Zentrum Schorndorf (BaWü)? Ich überlege auch doch noch einen weiteren Weg zu einem der Spezialisten mit gutem Ruf auf mich zu nehmen… 

Ich bin wirklich sehr gespannt auf den Termin in Tübingen und hoffe das man sich da Zeit nimmt für meine Fragen, Ängste und das ausführliche Gespräch über das Für und Wider einer OP, sowie den aktuellen Kinderwunsch. 

 

Ich habe mir jetzt einen neuen Gynäkologen in meiner Nähe gesucht, der sich sogar auf Endo Patientinnen spezialisiert hat und zusätzlich Naturheilkunde anbietet und hoffe dort nun besser aufgehoben zu sein und ernst genommen zu werden. Termin ist leider erst im Juli. Zusätzlich versuche ich Weizen zu vermeiden und Milchprodukte zu reduzieren und werde beobachten wie sich das auswirkt. 

 

@Maiglöckchen: Bin gespannt was du aus Tübingen berichtest und drücke dir die Daumen. 

@Katwe14: Du hast die bekanntesten Spezis genannt, aber woher nimmst du diese Liste? Gibt es irgendwo eine offizielles Ranking der Spezis oder sind das deine persönlichen Eindrücke bzw. woran machst du das aus?

 

Sorry für den langen Text! 

Liebe Grüße, 

Heviana



Hallo Heviana, diese
katwe14

Hallo Heviana,

diese Spezialisten sind die größten in Deutschland bzw. Östereich. Sie sind auch die engagiertesten. Ein Ranking gibt es nicht, aber wer sich lange mit dieser Erkrankung beschäftigt weiß das. Ich kenne außerdem persönlich Menschen, die von diesen Spezialisten operiert wurden. Ich selbst hatte auch einen Operateur, der keine Endospezialist war, konnte aber bisher eine weitere OP verhindern. Du solltest allerdings defnitiv einen Spezialisten ausuchen.

Bei der schwere Deiner Endometriose würde ich Dir auf jeden Fall Prof. Keckstein empfehlen. Er ist der größte Spezialist, vermutlich in ganz Europa, auf jeden Fall im deutschsprachigen Raum. Ich kann Dir auch Prof. Ebert in Berlin empfehlen, er operiert nur noch ambulant aber er kann direkt zu Prof. Keckstein vermitteln und auch bei den Formalitäten für die Krankenkasse helfen. Außerdem brauchst Du ja auch jemanden für danach.

 



@Heviana Danke fürs Daumen
Maiglöckchen

@Heviana

Danke fürs Daumen drücken. Bericht folgt selbstverständlich



Hallo Katwe14, Danke für
Heviana

Hallo Katwe14,

Danke für deine schnelle Antwort! Ja, den Gedanken habe ich eben auch, wenn das bei mir wohl doch eine größere OP werden wird, und man doch in der Nähe so einiger wichtiger Organe und versorgenden Gefäße / Nerven operiert, dann möchte ich doch am Besten DEN Besten :) Danke für die Info! Leider ist Prof Keckstein ja in Österreich. Hat man als allg. Versicherter in D überhaupt das Recht bzw Chancen das dort machen zu können? Hatte ja auch schon viel hier von der Koryphäe Possover gelesen, aber den habe ich mir gleich abgeschminckt, da er ja mittlerweile in der Schweiz ist. 

Vermutlich beschäftigst du dich schon ein wenig länger mit der Endo als ich. Den Grad meiner Endo hat man mir nicht mitgeteilt, aber ich gehe mal selber auf Grund der Lokalisationen aus, dass es Grad III oder IV ist? Hast du da ne Idee? 

Was mich etwas beeunruhigt hat, war die Aussage des Gyn, dass er bei der OP quasi nur die Oberflächlichen Herde sichten konnte, Operateure waren ja die Chirurgen aufgrund des Blinddarms. Er meinte, er vermutet das es im Bereich der Bänder evtl. ziemlich tief infiltriert sein könnte, meinte aber, dass kann man erst dann sagen, wenn man daran operiert. Ich habe natürlich Angst, aus der nächsten OP mit einem noch viel schlechteren Befund aufzuwachen...

LG und danke schonmal im voraus, Heviana 



Hat jemand Erfahrung ?
Maiglöckchen

Guten Morgen, 

ich habe gestern auf der Homepage des Endometriose-Zentrums der Universitätsfrauenklinik Tübingen gelesen, dass bei den Untersuchungen eventl. auch eine Kolposkopie (= Scheiden- / Gebärmutterhalsspiegelung) gemacht wird.

Dazu wird Essigsäurelösung (?) auf die Schleimhaut getupft und danach noch mit Jodlösung. Wobei das glaube ich eher gemacht wird bei einer Krebsuntersuchung (?)

 

Hat da jemand Erfahrung damit ?  Weiß jemand wie da vorgegangen wird und ob das weh tut ?

 

Danke für die Antworten im Voraus. 



Ich kenne drei Betroffenen,
katwe14

Ich kenne drei Betroffenen, die bei Prof Keckstein operiert wurden. Die Krankenkasse zahlt, allerdings nicht die Fahrt und nicht einen möglichen Aufenhalt vorher im Hotel oder auch nach Entlassung. Mein einziger Tipp ist Prof. Ebert (Berlin), er untersucht und entscheidet ob Prof. Keckstein die beste Wahl ist, er kennt auch noch andere gute Operateure und ist selbst auch sehr gut. Er kann Dir am besten helfen. Es gibt bestimmt noch andere Wege, hierfür kannst Du ja nochmal einen eigenen Treat aufmachen und andere hier im Forum fragen.



Hallo Maiglöckchen, wie war
Heviana

Hallo Maiglöckchen, wie war dein Termin heute in Tübingen? Alles gut gelaufen? LG



Bericht Tübingen
Maiglöckchen

Hallo,

der gestrige Termin verlief gut, besser als gedacht. Die Klinik war dank der guten Ausschilderung auch ohne Navi gut zu finden (ging pünktlich zum Termin kaputt).

Wenn du mit dem Navi dort hinfährst, dann gib fürs Parkhaus Röntgenweg 2, Tübingen ein. Aber auch ohne findest du es gleich, ist gut beschildert.

Die Ärztin war sehr freundlich, nahm sich sehr viel Zeit und war echt total lieb. Fühl mich dort jetzt schon gut aufgehoben.

Ich war pünktlich da und meldete mich vorne rechts am Eingang an. Man muss an einem Automat eine Nummer ziehen, dann wird man aufgerufen und die Daten von einem werden erfasst. Man bekommt dann eine Akte in die Hand gedrückt und wird gebeten sich in den Bereich für die ambulante Aufnahme zu begeben. Dort gibt man die Akte ab und muss im Wartebereich warten bis man aufgerufen wird. Hat nicht lange gedauert.

Die Ärztin begrüßte mich freundlich und bat mich meine Beschwerden zu schildern. Sie machte sich Notizen dazu und hakte hier und da auch nach. Danach folgte die normale gynäkologische Untersuchung wie auch beim Frauenarzt. Also Ultraschall vaginal, dann noch an den Nieren und eine Abtastuntersuchung.

In seltenen Fällen z.B. bei einer Zyste könnte man das per Ultraschall sehen, die Endometriose ließe sich letztendlich aber nur per Bauchspiegelung diagnostizieren. Also klärte sie mich über den Ablauf auf (es wird neben der BS noch eine Gebärmutterspiegelung und eine Eileiterdurchlässigkeitsprüfung durchgeführt) und fragte mich, ob ich das machen möchte, dann würde sie gleich einen Termin im OP ausmachen.

Das wurde dann getan und nun habe ich einen Termin am 08.07. zur Bauchspiegelung. Am 07.07. muss ich vorab zur Blutabnahme und zur Besprechung mit dem Anästhesisten, darf danach aber wieder heim.

Da ich einige Allergien und eine schwere Histaminintoleranz habe wurde ein stationärer Aufenthalt für eine Nacht vereinbart. Normalerweise dürfte ich sonst gleich nach der Bauchspiegelung heim, da ich Narkose aber so schlecht vertrage, habe ich gesagt, dass ich nach dem Eingriff nicht alleine daheim sein möchte, nicht das ich umkippe. Das hat die Ärztin verstanden.

Leider ist die Ärztin da im Urlaub und sie fragte mich auch, ob ich es lieber im August machen möchte, wenn sie wieder da wäre, aber ich möchte das so schnell wie möglich hinter mich bringen und vertraue darauf das ihre Kollegen ebenso kompetent und nett sind.

Der Termin ließ sich auch nicht um eine Woche oder so verschieben, da die Bauchspiegelung in der ersten Zyklushälfte stattfinden müsste. Jetzt hoffe ich das sich meine Menstruation vor lauter Aufregung nicht verschiebt, sondern wie ausgerechnet pünktlich kommt und vor der OP endet.

Ich wurde noch gefragt, ob ich an einer Studie zur Endometriose teilnehmen möchte, die aus einem Fragebogen und einer Blutabnahme besteht. Man möchte herausfinden, ob man im Blut bestimmte Blutparameter für die Frühdiagnostik von Endometriose identifizieren kann. Da finde ich sehr sinnvoll, daher nehme ich nun dran teil.

 

Liebe Grüße



Nachtrag
Maiglöckchen

Mach dir vorab Notizen, damit du nichts vergisst zu erwähnen. Manchmal passiert es in der Aufregung, dass man die Häfte vergisst und hinterher denkt "Ach Mensch, hätte ich doch..."

Falls deine Mutter, Schwester, Großmutter... ebenfalls diese Probleme hat oder hatte, erwähne es.

Du musst einen Bogen ausfüllen, wo nach Krankheiten in der Familie gefragt wird, nach Allergien, Medikamente die man täglich nimmt - also die jetzt nicht unbedingt im direkten Zusammenhang mit den Beschwerden stehen, aber die trotzdem für die OP / Narkose wichtig und erwähnenswert sind.

 



Gepäck / Tasche
Maiglöckchen

Obwohl es noch 3 Wochen sind überlege ich gerade, welche Tasche ich für eine Übernachtung nehmen soll.

Meint ihr es reicht eine einfache Umhängetasche 36x28x11 cm ? Im Grunde brauche ich nur frische Unterwäsche, ein Pyjama, ein frisches Oberteil, Kulturbeutel mit Bürste, Zahnbürste & Co.

Wie habt ihr das mit den Wertsachen - Geldbeurtel, Haustürschlüssel, Handy etc. - gemacht, während der OP ? Einfach in den Schrank, abgeschlossen und den Schlüssel irgendwem anvertraut ?

Mach mir gerade unnötige Gedanken, ich weiß  Laughing



Liebes Maiglöckchen, wie
Miramee

Liebes Maiglöckchen,

wie schön zu hören, dass Du in der Endo-Sprechstunde gute Erfahrungen machen durftest und nun etwas passieren kann, das Dich vermutlich weiterbringt!

Was das Packen angeht: Mach' Dir keine Sorgen, dass Dich das jetzt schon beschäftigt! Es ist doch normal und schlichtweg psycho-"logisch", dass man sich gerade mit den Dingen befasst, die man planen und aktiv beeinflussen kann, wenn man sich vorübergehend der Obhut anderer Menschen anvertrauen muss und kurzfristig (während der Narkose) handlungsunfähig sein wird. Ich habe mich z.B. vor meinen insgesamt 3 OPs immer dabei ertappt, dass ich mir unbedingt neue Pyjamas kaufen musste ;-)

Also: Eine kleine Tasche reicht platzmäßig bestimmt, aber vielleicht ist ein kleiner Rollkoffer doch besser, damit Du nach der OP nichts heben musst?

Grundsätzlich würde ich auch Nachtwäsche zum Wechseln mitnehmen, denn es kann immer sein, dass Du doch länger bleibst, als geplant oder aber Dein Pyjama beim Blutabnehmen oder der Entfernung einer Wunddrainage bekleckert wird (was natürlich praktisch nie passiert, aber nach Murphy vermutlich am ehesten, wenn Du knapp ausgestattet bist ;-)). Einmal hatte ich auch einfach eine Zimmergenossin, der immerzu kalt war, während ich in dem überheizten Zimmer extrem geschwitzt habe. Da war ich froh, dass ich nach dem Waschen mal das Pyjama-Oberteil wechseln konnte, bevor die Visite kam.

Meine Wertsachen habe ich beim ersten Mal im Schrank eingeschlossen, habe dann am nächsten Tag aber gemerkt, dass ich da nicht alleine dran kam, weil ich noch liegen musste. Deswegen habe ich sie bei den nächsten beiden Malen einfach in meiner Handtasche im unteren Teil des Nachttisches bzw. in der Nachttisch-Schublade verstaut. Die konnte man nicht abschließen, aber es war mir trotzdem lieber, alles nach der OP griffbereit zu haben. Natürlich kann ich von meinen Erfahrungen nicht ableiten, ob in Krankenzimmern schnell mal etwas wegkommt. Bei mir ist nichts passiert und ich habe auch nicht damit gerechnet, zumal meine Zimmergenossinnen auch immer frisch operiert waren, daher nur selten aus dem Bett stiegen (wenn überhaupt) und auch das Pflegepersonal nie alleine im Zimmer war. 

Alles Gute!
Mira



Hallo Maiglöckchen, hier
katwe14

Hallo Maiglöckchen,

hier hat eine Endometriose Betroffene, die schon mehrere Operationen zu überstehen hatte, eine schöne Zusammenfassung gemacht, was gebraucht wird, villeicht hilft es Dir ja ein bisschen. 

http://endokat.blogspot.de/2016/04/endometriose-operation-was-muss-ich.h...

Viel Glück für die OP

Ich finde auch dass die Klinik, nach dem was Du beschreibst einen guten Eindruck macht, ein Bericht danach wäre toll. Es ist immer wichtig von positiven Beispielen in allen Regionen zu hören.



@Miramee
Maiglöckchen

Danke für deine Tipps.

Ein kleiner Reisetrolley wäre wahrscheinlich besser, da hast du recht. Das ich danach eventl. nichts heben darf oder kann, daran hätte ich jetzt gar nicht gedacht. Da sollte ich mir noch einen besorgen.



@katwe14
Maiglöckchen

Danke für deine Zusammenfassung :)

Werde nach der BS einen Bericht schreiben, wie es war. 



Diagnose / Befund - wann ?
Maiglöckchen

Guten Morgen,

kurze Frage ...

Wann habt ihr die Diagnose / den Befund erhalten ? Direkt nach der Bauchspiegelung oder erst später ?

 

Liebe Grüße 



Hallo Maiglöckchen  Den
katwe14

Hallo Maiglöckchen 

Den genauen Befund bekommt man erst mit der Entlassung, erst dann wird der Arztbrief erstellt. Mein Operateur hat sich die Zeit genommen kurz vorher mit mir die gemachten Bilder genau durchzugehen, aber er war auch noch neu und hatte die Zeit dafür, außerdem hatte er eine neue endoskopische Kamera und war ganz aus dem Häuschen über die gute Qualität. Er hat mir alles mitgegeben, manch schicken es auch direkt zum Frauenarzt.

Du kannst aber bei der Visite nachhaken, da müssen sie Dir auch schon im groben und hoffentlich für Laien verständlich etwas sagen. 

Hast Du schon alles überstanden???? 



Nein, noch nicht, die
Maiglöckchen

Nein, noch nicht, die Bauchspiegelung ist erst nächste Woche Freitag (08.07.).

Wollte nur wissen wie das dann ist. Ich werde am nächsten Tag (09.07.) entlassen, wobei ich eigentlich auch direkt nach der BS wieder nachhause gehen dürfte, nur wegen meiner Histaminintoleranz bleibe ich eine Nacht stationär.

Am Tag der Bauchspiegelung ist man von der Narkose doch ganz benommen, daher konnte ich mir nicht vorstellen, dass man es an dem Tag gleich mitgeteilt bekommt. 



ich durfte selbst entscheiden
Christina318

Hallo Maiglöckchen,

als ich aufgewacht bin durfte ich selbst entscheiden ob ich es mir zutraue nach Hause zu gehen. Bin über Nacht geblieben und das war die richtige Entscheidung.

Am nächsten Tag  ging's mir schon viel besser, konnte auch besser laufen und hab mich dann über's Wochenende von meinem Traummann pflegen lassen.

Gruß Christina

 

 

 

 



Hallo Maiglöckchen, ich bin
katwe14

Hallo Maiglöckchen,

ich bin 2 Nächte geblieben, ich finde es wichtig, dass man einmal wieder Stuhlgang hatte und dass man sich auf jeden Fall im Kopf gut fühlt, d.H. der Kreislauf stabil ist. 

Ist das mit dem sofort gehen bzw. eine Nacht eine Option nach Wunsch oder üblich. 

Benommen ist man nicht unbedingt beim aufwachen, ich habe überproportional lange geschlafen und war dafür beim aufwachen recht fit. 



Wie oben schon
Maiglöckchen

Wie oben schon geschrieben:

 

"Da ich einige Allergien und eine schwere Histaminintoleranz habe wurde ein stationärer Aufenthalt für eine Nacht vereinbart. Normalerweise dürfte ich sonst gleich nach der Bauchspiegelung heim, da ich Narkose aber so schlecht vertrage, habe ich gesagt, dass ich nach dem Eingriff nicht alleine daheim sein möchte, nicht das ich umkippe. Das hat die Ärztin verstanden."

 

Ich war bei noch keiner Narkose danach gleich wieder richtig wach oder fit. Immer Kreislaufprobleme, Erbrechen, Übelkeit, Zucken in den Beinen... Gut damals wusste ich noch nichts von meiner Histaminintoleranz, dass macht wahrscheinlich auch viel aus, inzwischen kann man nun dagegen medikamentös vorbeugen. Ich hoffe es jedenfalls.



Liebes Maiglöckchen, ich
Miramee

Liebes Maiglöckchen,

ich habe nie eine OP ambulant geplant und finde es auch fahrlässig, so etwas anzubieten. Eine Nacht ist m.E. das absolute Minimum, das anschließend von Kliniksseite eingeplant werden sollte. Es kann leicht sein, dass man ein paar Tage mehr braucht!

Meine erste Bauchspiegelung fand wegen starker zystenbedingter Schmerzen direkt am nächsten Morgen statt, da hatte ich sowieso keine Zeit zu planen und zu überlegen. Es wurde (natürlich hatte ich in entsprechende Maßnahmen vorab eingewilligt) nicht nur die Zyste entfernt, sondern auch der Eierstock, den die Zyste "gefressen" hatte, sowie Endo-Herde an verschiedenen Stellen. Die OP dauerte damit 2,5 Stunden länger als geplant, so dass bei der Narkose "nachgespritzt" werden musste. Die Folge war, dass ich, die ich morgens die erste im OP gewesen war, den ganzen Tag und die folgende Nacht verschlief. Am Nachmittag war ich mal kurz wach und da kam sofort die Ärztin, die mich operiert hatte, zu mir und sprach mit mir über den OP-Verlauf, darüber, was sie vorgefunden und entfernt hatten. Sie sagte mir auch, dass theoretisch die Histologie noch abzuwarten sei, dass es aber in meinem Fall eindeutig Endo sei. Bei diesem ersten Mal hatte ich die Wunddrainage 3 Tage lang liegen, weil soviel Wundflüssigkeit gebildet wurde. Ich war aber froh, dass sie die Drainage nicht zu früh gezogen haben, denn die vorzeitige Entfernung ist eine der Hauptursachen für starke Verklebungen und Verwachsungenn nach Unterleib-OPs. Deswegen würde ich nie drängen, wenn es um das Drainage-Ziehen geht. Bei diesem ersten Mal war ich insgesamt 5 Tage stationär.

Bei einer späteren Bauchspiegelung wurde nur die geplante Zysten-Entfernung durchgeführt. Damit passte die berechnete Narkose und ich war zur geplanten Zeit wieder wach und munter. Auch da kam innerhalb einer Stunde die operierende Ärztin (eine andere als beim ersten Mal) zu mir und berichtete mir über den OP-Verlauf. Bei dieser OP bin ich am 3. Tag nach Hause gegangen.

Bei einer anderen OP (Gallenblasenentfernung) kam ich gegen Mittag im OP dran, musste dann aber bis zur Abendvisite warten, um vom Operateur zu hören, wie es gelaufen sei. Es kommt also wohl auf die Klinik an, wie schnell man etwas erfährt. Auch diesmal war ich 3 Tage im Krankenhaus.

Ich habe das so aufgeführt, um mal zu zeigen: es hängt viel von den Umständen ab und auch dann, wenn alles problemlos läuft und nicht viel gemacht wird, können ein paar Tage Ruhe nicht schaden. Etwas Zeit nach hinten solltest Du Dir auf jeden Fall geben. Und sprich mit den Ärzten, falls sie Dich für Dein Empfinden zu früh nach Hause schicken wollen!

Dir alles Liebe und Gute!

Mira

 



Hallo,  also der Eierstock
Maiglöckchen

Hallo, 

also der Eierstock oder dergleichen wird mir garantiert nicht bei der ersten Bauchspiegelung herausoperiert, dass wäre - falls es notwendig sein sollte - erst bei einer 2. OP mit vorheriger Rücksprache der Fall. Das habe ich mit der Ärztin im Vorfeld so geklärt.

Bei mir geht es erstmal um die Diagnose / Befund und dann sieht man weiter. 

Nur kleinere Herde werden entfernt, aber keine Organe. Das wäre ja noch schöner, wenn die ohne mich zu fragen an mir herumschneiden würden !

 



Nee, ohne zu fragen haben
Miramee

Nee, ohne zu fragen haben sie auch bei mir nichts herausgenommen und würden sie auch bei Dir nicht tun!. Ich hatte, wie gesagt, vorher in entsprechende Maßnahmen eingewilligt, weil es bei mir ja beim ersten Mal um die Beseitigung starker Schmerzen ging und die Ärzte alles tun können sollten, was dazu notwendig sein sollte. Die Zyste, die mir die Probleme bereitete, ließ sich eben nicht von meinem Eierstock trennen, sonst hätten sie den natürlich dringelassen... Die Ausgangslage war einfach eine andere als bei Dir.

Liebe Grüße!

Mira



stimmt ja über die vielen
katwe14

stimmt ja über die vielen verschiedenen Posts, habe ich auch ganz vergessen, dass Du ja nur eine Bauchspiegelung zur Diagnostik machst, mein Einwand betraf genau wie der von Miramee, die Tatsache, dass ich auch eine ambulante OP relativ kritisch gesehen habe und dachte das Krankenhaus, will Dich sofort wieder los werden.



Guten Morgen, gestern war
Maiglöckchen

Guten Morgen,

gestern war die PMA / Besprechung mit Anästhesisten & Co. , heute ist die Bauchspiegelung. In ca. einer Stunde muss ich los, bin schon ganz nervös.

Ausführlicher Bericht folgt.

Liebe Grüße

 



viel, viel Glück!
katwe14

viel, viel Glück!



Bericht folgt
Maiglöckchen

Hallo ihr Lieben,

sorry, dass ich mich noch nicht gemeldet habe, aber ich hatte die letzten Tage keinen PC-Zugang.

Ich werde morgen alles zu letztem Donnerstag und Freitag ausführlich schreiben.Bitte noch um ein klein wenig Geduld.

Nur soviel sei schon mal gesagt - ich habe es endlich überstanden und es wurde nur ein kleiner Endometrioseherd / -punkt gefunden, der auch gleich entfernt wurde. Das beruhigt mich natürlich sehr, hatte ich schon das schlimmste befürchtet. Oder wie der Operateur so schön sagte: "Sie haben wunderschöne Eierstöcke, eine wunderschöne Gebärmutter und auch der Blinddarm ist super" :)

Liebe Grüße



Hallo, also letzten
Maiglöckchen

Hallo,

also letzten Donnerstag bin ich erst mal zur PMA (=Prämedikationsambulanz). Wie beim letzten mal meldete ich mich vorne rechts vom Eingang ambulant an (Nummer für ambulante Aufnahme ziehen). Meine Nummer wurde aufgerufen, ich bekam meine Patientenakte in die Hand gedrückt und durfte damit zur "Anmeldung Leitstelle Ambulanz". Dort gab ich das ganze ab und bekam eine Art "Laufkarte" in die Hand gedrückt. Dort sind die Räume aufgeführt in die man alles muss. Man setzt sich damit wieder in den Eingangsbereich, dort hängt ein Monitor wo dann die Nummer aufgerufen wird, direkt dahinter erscheint die Raumnummer.

Zuerst muss man in Raum 6 "Pflege", dort muss man Fragen beantworten bezgl. Medikamente die man täglich nimmt, Allergien die man hat usw. dann wird noch Blutdruck und Fieber gemessen, bekommt einen Urinbecher in die Hand gedrückt und darf den auf dem Patienten-WC befüllen. Anschließend bekommt man jede Menge Papierkram zum Ausfüllen in die Hand gedrückt (Kugelschreiber nicht vergessen !), den man während des nächsten Wartens ausfüllen darf. Mit anderen Worten, es geht danach wieder in den Eingangsbreich.

(Wer Allergiker ist, sollte am besten schon vorab den Allergie-Pass kopieren und mitnehmen.)

Der nächste Aufruf führte mich in Raum 9 zum Arzt, wo nochmals eine allgemeine gynäkologische Untersuchung stattfindet - sprich: vaginaler Ultraschall und Ultraschall der Nieren.

Danach geht es wieder in den Eingangsbereich, wieder warten. Dann folgt der Aufruf in Raum 7 "Anästhesie", dort wird alles besprochen, gerade wegen Allergien, Histaminintoleranz usw. Ich hab das 100-mal erwähnt und der Anästhesist meinte "Sagen Sie das auch morgen nochmal und vor allem auch auf Station, geben Sie dort Ihren Allergiepass ab. Nerven Sie uns ruhig, dass ist wichtig."

Danach folgte wieder Warten im Eingangsbereich - und ich sage euch, das dauert, deswegen nehmt euch ein Buch und eventl. was zum Trinken mit.

Nach langem Warten ging es zur Blutabnahme, man bekommt danach noch einen Einlauf mit genauen Anweisungen in die Hand gedrückt und die Uhrzeit wann man sich am OP-Tag einzufinden hat. Danach darf man heim. Mir wurde gesagt, ich soll um 7 Uhr morgens in der Klinik sein. Kaum war ich daheim bekam ich einen Anruf, ich solle doch erst um 10 Uhr kommen.

Insgesamt war ich an dem Tag 5 Stunden (ohne Fahrzeit) dort, wie man mir sagte ist das normal.

Kleiner Hinweis zum Parkhaus: Das Parkhaus nimmt max. 10,- € Scheine, also immer schauen das man das oder Münzgeld zur Hand hat. Der Automat nimmt keine 20,- € Scheine an.

 

Ich hätte mittags noch was essen dürfen, aber wegen des Abführens war mir der Appetit vergangen und so trank ich 4 Liter Wasser, nahm etwas Traubenzucker zu mir und packte meine Tasche für den stationären Aufenthalt.

Abends um 20 Uhr musste ich dann Abführen - nicht gerade angenehm, aber durch das viele Wasser musste ich mittags schon auf die Toilette und so gab es am Abend gar nicht mehr so viel zum Abführen, aber es wurde nach Anleitung gemacht.

 

Am nächsten morgen holte mich meine Mutter ab und furh mit mir nach Tübingen. Wir sind extra früher los, weil auf der Strecke eine kleine Baustelle ist und wir Angst hatten, dass es sich dort stauen könnte und wir sonst zu spät kommen. War aber nichts dergleichen. Unterwegs wurde ich angerufen, ob es mir möglich wäre schon um 9 Uhr da zu sein, es sich im OP was verschoben. Kurz nach 9 Uhr waren wir auch da. Ich meldete mich vorne rechts am Eingang diesmal stationär an und dann ging alles ziemlich flott. Es gab die Anweisung sich auf Ebene 4, Gynäkologie 2 im Schwesternzimmer zu melden. Dort angekommen, gab ich meinen Allergiepass ab, es wurde mir das Gepäck abgenommen, ich bekam das "All-Inclusive-Bändchen" (kleiner Scherz) und ich wurde in einen Untersuchungsraum geschoben. Dort half man mir beim Umziehen - also OP-Hemd, "sexy" Netzhöschen, darin eine Einlage, Häubchen. Von dort ging es auf den Flur, direkt aufs Bett. Ein kurzer Anruf im OP und los ging es Richtung Aufzug. Das Bett wurde vor den OP geschoben, der Anästhesist kam, erklärte mir noch kurz was, legte die Infusionsnadel, dann musste ich aufstehen und die letzten Schritte in den OP gehen. Dort legte ich mich auf diesen Tisch, links und rechts die gyn. Auflage für die Beine. Damit es mich nicht friert wurde ein angewärmtes Tuch gereicht. Die Blutdruckmanchette wurde angelegt und diese komsiche Fingerklammer, ich bekam wegen meiner Histaminintoleranz noch vorab Fenistil und was anderes gegen Übelkeit (Name leider vergessen) verabreicht und kurz danach die Narkose. Weg war ich.

Ich erwachte dann irgendwann später, war von dem Beatmungsschlauch total heiser und etwas orientierungslos. Als ich etwas klarer war wurde ich aufs Zimmer transportiert und es ging mir erstaunlich schnell wieder gut. Natürlich hatte ich Schmerzen und war nicht so fit wie sonst, aber für das was ich sonst erlebt hatte, war ich bestens drauf. Sogar meine Mutter war ganz erstaunt.

Gegen die Heiserkeit und für den Kreislauf trank ich viel Wasser und nahm nach Rücksprache mit der Pflegerin 1-2 Traubenzucker zu mir.

Allerdings hätte ich den Tag nicht vor dem Abend loben sollen.

Um 18 / 18:30 Uhr kamen 2 Pflegerinnen und verabreichten eine Thrombosespritze - anscheinend wird das bei jedem Patienten nach einer OP standardmäßig so gemacht. Keine Minute später bekam ich einen allergischen Schock. Zum Glück waren 3 Ärzte auf der Station. Die eine Pflegerin rannte sofort raus und holte diese, während die andere bei mir bleib und mich zu beruhigen versuchte. Ich bekam dann von den Ärzten eine zweite Infusionsnadel gesetzt, 2 Infusionen mit Flüssigkeit zum Durchspülen, Fenistil, Cortison, Sauerstoff... Nach einer Stunden war der Spuk zum Glück vorbei.

Man hat es gleich auch in meinem Allergiepass vermerkt.

Ich möchte keinem damit Angst einjagen, aber für diejenigen die viele Allergien oder eine Histaminintoleranz haben, seien darauf eventl. gewappnet.

Mir hat das so eine Angst eingejagt, dass ich jetzt noch nachts davon träume. Besonders in der Nacht von Freitag auf Samstag, da war an Schlaf fast gar nicht zu denken. Dementsprechend war ich am Samstag auch gerädert und leicht fiebrig.

Am Samstagmittag wurde ich entlassen und bekam vom Operateur noch mitgeteilt, dass ich nur einen kleinen Endometrioseherd / -punkt hatte, der gleich entfertn wurde. Alles andere sei in bester Ordnung (siehe letzten Beitrag). Da bin ich sehr froh drüber.

Nach der Entlassung ging die ersten Tage danach zu meinen Eltern. Alleine daheim hätte ich Angst gehabt, dass dieser allergische Schock wiederkehrt oder sonst irgendwas ist.

Am Dienstag war ich dann bei meinem Frauenarzt zwecks Krankmeldung und bin danach in meine eigenen vier Wände zurückgekehrt.

Zur Universitätsfrauenklinik Tübingen muss ich sagen, dass ist eine echt tolle Klinik und die Ärzte, Pfleger/innen und Mitarbeiter/innen sind alle superlieb <3   Kann ich nur wärmstens empfehlen.

 

Liebe Grüße

Maiglöckchen



Wann wieder Sport nach BS ?
Maiglöckchen

Hallo ihr Lieben, 

wann darf man eigentlich wieder Sport machen nach der BS ?

Meine Bauchspiegelung ist nun 3 Wochen her und ich fühle mich fit wie ein Turnschuh. Meint ihr Sport wäre wieder drin oder soll ich lieber noch 1-2 Wochen warten bzw. bis sich die Fäden aufgelöst haben ?

 

Liebe Grüße



was für Sport willst Du
katwe14

was für Sport willst Du denn machen???

Flic Flac würde ich noch nicht machen :-).

Normalerweise sagt man 4 Wochen.

Mein Rat: mach und sofort aufhören, wenn was weh tut, oder Du Dich müde fühlst, nicht den Bauch nach hinten dehnen und keine Gewichte heben. 

 



Ich habe ein Ergometer und
Maiglöckchen

Ich habe ein Ergometer und bis kurz vor der OP bin ich 2-3 mal die Woche darauf gefahren, danach noch Gymnastik und ab und zu TaiChi.



sehe ich alles
katwe14

sehe ich alles unproblematisch. Bewegung ist gut und wenn die Narben auch gut verheilen.



Danke für deine
Maiglöckchen

Danke für deine Antwort. 

Nach nun 4 Wochen ist meine untere OP-Naht im Schambereich plötzlich entzündet und eitrig.

Werde heute den Arzt aufsuchen (hoffentlich bekomme ich einen Termin). Finde es auch komisch das sich die Fäden nach 4 Wochen noch immer nicht selbst gelöst haben.

Abgesehen davon pikst es mir links vom Bauchnabel manchmal so rein. Ob die Wunde da auch eitert, sieht man nicht. Da ist noch Blutkruste, die sich beim Duschen nach und nach langsam auflöst. Will da lieber nicht rummachen.