"erfolgreiche" Schwangerschaft trotz Schokoladenzyste?
Cori1985

Hallo zusammen,

bei mir wurde im Februar diesen Jahres Endometriose diagnostiziert. Es erfolgte eine OP (Entfernung Endo-Herde + Schokoladenzyste) mit anschließender 3-monatiger Einnahme der "Visanne". Kinderwunsch besteht seit zwei Jahren.

Einen Monat nach Beendigung der Einnahme erfolgte nochmals eine Untersuchung bei der Endometriose-Sprechstunde. Zu dieser Zeit hatte ich bereits meine erste Regelblutung seit der OP hinter mir. Diese war - erstmals seit Ewigkeiten - nahezu völlig schmerzfrei. Zur Zeit der Untersuchung war ich allerdings mit der Regel "überfällig".
 
Bei der Untersuchung wurde sodann festgestellt, dass sich wieder eine neue Schokoladenzyste gebildet hatte (ca. 5 cm) und eine ganz frische Schwangerschaft vorliegt. Es wurde die Aussage getätigt, dass die Zyste sich zurückbilden würde, sofern sich die Schwangerschaft "durchsetzt". Leider hatte ich jedoch zwei Wochen später einen natürlichen Abgang. In der Folgezeit hat sich die Zyste noch etwas vergrößert, verursacht aber keine Beschwerden.

Inzwischen sind zwei Monate vergangen und ich halte wieder einen positiven SS-Test in den Händen. Jetzt mache ich mir aber große Sorgen, dass diese SS aufgrund der Zyste wieder nicht von langer Dauer sein könnte.

Kann mir jemand die Angst nehmen und - trotz Schokoladenzyste - von einem positiven SS-Verlauf berichten?

Viele Grüße! 



Hallo Cori! Herzlichen
Monpti

Hallo Cori!

Herzlichen Glückwunsch! Schön, dass es so schnell bei Euch geklappt hat :) Hat Dein Arzt die SS schon bestätigt?

Wie Dein Arzt schon sagte, wird sich die Schwangerschaft wohl eher positiv auf die Zyste auswirken, als die Zyste negativ auf die Schwangerschaft. Mach Dich nicht verrückt, der negative Stress wäre auch schlecht für die Schwangerschaft...aber das weißt Du sicher...

 Alles Gute! :)



Vielen Dank! :)Bei meiner
Cori1985

Vielen Dank! :)

Bei meiner Frauenärztin war ich noch nicht. Habe dort aber in zwei Wochen ohnehin einen Termin, da ich wegen der Zyste regelmäßig zur Kontrolle muss.

Die Aussage, dass die Zyste bei einer Schwangerschaft unbedenklich wäre, kam seinerzeit übrigens von dem Chefarzt des hiesigen Endometriose-Zentrums. Ich denke also auch, dass er durchaus weiß, wovon er spricht und ich ihm das glauben kann! :) Trotzdem bin ich immer ein bisschen unsicher, vor allem, weil es beim ersten Mal ja leider nicht gut ausgegangen ist. Andererseits kommt das ja auch häufiger vor und muss ja nicht an der Zyste gelegen haben. 

Vielen Dank für die lieben Worte! 



Hallo Cori, es gibt bei uns
katwe14

Hallo Cori,

es gibt bei uns in der Selbsthilfegruppe die Erfahrung, dass bei allen die Endometriosezysten haben naturähnliches Progesteron hilft und wir alle seit dem Ruhe haben. 

Wissenschaftlich gibt es hier keinen Fokus.

Allerdings gibt es bei frühen Abgängen in der Schwangerschaft die Kenntnis, dass ein Progesteronmangel vorherrscht.

Hier könnte es einen Zusammenhang geben. 

Nun ist es aber oft so, dass nach einer OP erstmal Progesteronmangel herrscht, weil die Eierstöcke im ersten Monat sich noch nicht wieder erholt haben, das pendelt sich aber zumeist wider ein, deshalb kann sich vielleicht eine neue Zyste gebildet haben und auch die erste Eieinistung nicht erfolgreich gewesen sein.

Also ist erstmal Optimismus angesagt und sollte es wieder nichts werden, mal die Hormone kontrollieren lassen, ob ein echter Progesteronmangel vorliegt oder es zumindestens eher niedrig ist. 

Man gibt dann unterstützend natürliches Progesteron, allerdings kann man auch natürlich viel machen.

Z.B. Tiefenentspannung und Hormonyoga.

Eine gesunde und zuckerfreie Ernährung

ein ausgeglichener Vitamin D Spiegel (muss aber eigentlich nach dem Sommer gegeben sein)