Endometriose und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Glühwürmchen22

Hallo,

Ich schon wieder. :) ich wollte mal wissen,wer von euch welche Nahrungsmittelintoleranzen hat und ob ihr wisst ob es einen Zusammenhang mit endometriose gibt.

Ich habe seit zehn Jahren massive Verdauungsbeschwerden, 2011 würde eine fructoseintoleranz festgestellt. Danach hatte ich bis Mende 2015 relativ ruhe. Ab da gings allerdings richtig rund... Nun wurden im August weitere Sachen diagnostiziert:

Histaminintoleranz, glutensensitivität, Soja und sellerie Allergie etc... Bleiben nicht viele Sachen übrig zur Zeit.

Jetzt wurde Ende September die endometriose diagnostiziert. Meine Frauenärztin vermutet aber stark,dass es nicht alles Unverträglichkeiten sind,sondern die Beschwerden von der endometriose verursacht wurden.

Hattet ihr erst die Nahrungsmittelintoleranzen oder erst endo und hat sich was an essen verbessert nach der Diagnose und Therapie?  bin einerseits voller Hoffnung,dass ich bald wieder mehr essen kann,andererseits aber auch voller Zweifel...

Liebe grüße, krisann 



ich bin selbst davon
katwe14

ich bin selbst davon betroffenen und viele andere auch, wenn Du unter Suche das Stichwort Nahrungsmittelintoleranzen eingibst, findest Du schon einige Posts von mir darûber.



Danke
Glühwürmchen22

Danke



Endometriose und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Rose1988

Hi, bei mir wurde dieses Jahr Endometriose festgestellt. An Nahrungsmittelunverträglichkeiten leide ich schon seit über 10 Jahren. Momentan vertrage ich nur noch sehr wenig. Da ich bestimmte Nahrungsmittel bzw. ganze Gruppen von Nahrungsmitteln nicht vertrage, war ich schon bei vielen Ärzten. Weil eine Darmspiegelung, bzw. andere Tests ergeben haben, dass es weder eine entzündliche Darmerkrankung, noch eine Laktose-, Fruktose- oder Histaminintoleranz oder eine Glutenunverträglichkeit ist, wurde bei mir schließlich Reizdarm diagnostiziert. Für mich ist das jedoch eine Diagnose, die mir sagt, dass man da einfach nicht weiterwusste. 

Ich frage mich nun auch, ob es einen Zusammenhang gibt. Die Frage ist vielleicht ob die Endometriose oder die Nahrungsmittelunverträglichkeiten zuerst waren.

Kennt jemand einen Arzt, der sich damit beschäftigt hat? 



Danke für deine Nachricht.
Glühwürmchen22

Danke für deine Nachricht. Das tut mir sehr leid für dich, dennoch beruhigt es mich,dass ich nicht der einzige Mensch bin dem es so geht... Schau mal nach Klaus Dietrich runow. Der ist ein umweltmediziner,nimmt allerdings für ein erstgespräch 300€. Ich hatte einen Termin bei ihm gemacht ihn aber abgesagt,weil dann der Befund mit der endometriose kam und ich dachte,dass es vll daran lag. Da es aber leider doch noch nicht besser ist mit dem Darm,will ich nochmal in ein endo Zentrum gehen (die diagnose-op wurde in einem kh gemacht,wo die nicht soviel Ahnung haben). Warst du für deine op in einem Zentrum? wäre ja sonst für dich vielleicht auch nochmal eine Anlaufstelle?

Liebe grüße  



Noch was: bei mir haben sie
Glühwürmchen22

Noch was: bei mir haben sie im kh auch auf zöliakie getippt: in einer spezialkinik für Nahrungsmittelintoleranzen und Allergien fanden sie dann raus,dass es eine glutensensitivität ist. Das kommt 6 mal häufiger vor als zöliakie, macht die gleichen Symptome, aber kaum ein Arzt kennt das... Ich war da in der Klinik Grafschaft schmallenberg für 8 Tage. Da werden jeden Tag Tests gemacht, du erfährst aber nicht was für welche. Ich fand es sehr aufschlussreich dort.



Hallo Rose,ich empfehle Dir
katwe14

Hallo Rose,

ich empfehle Dir studierte Ernährungsberater, die sind da ganz großartig, viel besser als Ärzte, da sie viel interdisziplinärer schauen.

Hier findest Du einen Verband, bei dem Du schauen kannst 

http://www.vdoe.de/experten-suche.html

Ich würde auch darauf achten dass die- oder derjenige schon auf Darmprobleme speziallisiert ist.

Ich z.B. habe eine Sorbitintoleranz, diese wurde bei Dir sicherlich nicht geprüft. Ich vertrage auch keine Fruktose, dieser Zusammenhang ist viele Gastroenterologen nicht bekannt.

Es gibt auch Probleme mit Fruchtsäure oder einzelnen Nahrungsmitteln in Form Allergien ohne dass man gleich einen anaphylaktischen Schock bekommt.

Außerdem spannende Zusammenhänge mit mehr Nervenbahnen im Darm und auch Darmwänden, die schlechter Gase durchlassen und es deshalb zu Schmerzen bei Blähungen kommt.

Hier die Zusammenfassung meiner Erkentnisse 

https://endometrioseganzheitlich.wordpress.com/darmheilung/

Auch die künstlichen Hormone und die Schmerzmittel sind oft nicht der Hit für den Darm. 



Danke für deine Tipps. Ich
Rose1988

Danke für deine Tipps. Ich bin auch froh zu lesen, dass es nicht nur mir so geht. Bei mir wurde die Endometriose durch Zufall bei einer Not-OP wegen einer Bauchfellentzündung festgestellt. Bei der OP war auch eine Gynäkologin dabei, die sich wohl damit auskennt. Am Darm war nach ihrer Aussage keine Endometriose. Da ich nicht in einem Endometriosezentrum operiert worden bin, bin ich danach noch ins Zentrum nach Tübingen gegangen. Von dort war ich jedoch ein bisschen enttäuscht. Da sich durch die Visanne (von meiner Frauenärztin verschrieben) meine Leberwerte erhöht hatten, wurde mir die Zoely im Langzeitzyklus empfohlen. Meine Leberwerte sind dadurch leider wieder angestiegen. Wirksame Alternativen zur Hormontherapie sind wohl leider noch nicht gefunden worden.

Wahrscheinlich werde ich jetzt noch mal in Tübingen oder in einem anderen Zentrum in meiner Nähe vorbeischauen oder mir einen Arzt suchen, der sich damit auskennt. (aber das scheint gar nicht so leicht zu sein Cry)



@katwe14
Rose1988

Danke für deine Tipps, ich bin zum Glück nach jahrelanger Suchebei einer guten Ärztin gelandet, die sich damit auskennt, Sorbitintoleranz wurde auch getestet, war aber auch negativ. Meine Ärztin hat viele Patienten mit Reizdarm, aber auch mit entzündlichen Darmerkrankungen und kennt sich gut mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten aus. 

Ich hab quasi alles testen lassen, aber bei mir ist sie ratlos. 

Sie vermutet auch, dass das die Darmnerven bzw. generell die Nerven im ganzen Unterleib sind. 

Ich habe mir jetzt das Buch "Alarm im Darm" von Volker Schmiedel gekauft. Darin geht es um Reizdarm. Er beschreibt da genau, was noch hinter Reizdarm stecken kann. Einiges kann ich bei mir ja schon ausschließen, weil es getestet wurde, auf anderes werde ich meine Ärztin aber noch ansprechen. Ich habe sie bereits darauf angesprochen. Sie ist da zum Glück sehr offen. 

Hormone vertrage ich leider nicht gut. Aber auf Schmerzmittel kann ich leider während meiner Periode nicht verzichten, obwohl ich weiß, dass diese nicht gut für den Darm sind.

Ideal wäre es wahrscheinlich jemanden zu finden, der sich mit Endometriose und Reizdarm auskennt, bzw. Endometriose ganzheitlich angeht. 

 

 



Hallo Rose, allein eine
katwe14

Hallo Rose, allein eine hormonelle Disbalance wirkt sich negativ aus auf die Darmflora, sowohl zu viele als auch zu wenig Hormone sind problematisch.

Ist die Darmschleimhaut kaputt, reagiert der Darm auf fast alles problematisch.

Ich kann Dir auch sehr empfehlen, etwas für Deine Leber zu tun, ich mache das auch und habe dafür auchbTpps auf meiner Seite unter was hilft sonst noch.



Website
chanelle71

Hallo katwe14

Habe mir heute Morgen Deine Website etwas angesehen - Kompliment und danke für all Deine Mühe.

Zur Ernährung hätte ich noch eine Frage - Du schreibst nichts von Milchprodukten bei den LM, die man vermeiden sollte? 

Das andere war mir auch soweit bekannt, ich habe ja auch schon länger Endometriose und auch schon verschiedenes gelesen.  

--

Liebe Grüsse, Chanelle



Hallo Chanelle, was meinst
katwe14

Hallo Chanelle,

was meinst Du mit LM? Laktosemalabsorbtion? Da muss man glaube ich nicht extra schreiben, dass man auf Milchprodukte verzichten sollte :-), eher interessant ist, das manche dennoch Jogurt vertragen und dass es lohnt hierbei verschieden Jogurtsorten auszuprobieren, bis man gegebenenfalls eine findet, da diese wiederum dem Darm gut tuen, am besten zusammen mit geschroteten Leinsamen oder Flosamenschalen.

Milch ist bei Endometriose ohnehin nicht so gut, wegen der Hormone und auch dem  verschleimen des Darmes, dass schreibe ich an anderer Stelle, bei letzerem helfen parallel oder im Nachgang  Balaststoffe.

Leider kann ich Dir bei der Niere nicht mit Kenntnis helfen außer Dir zu raten zu einem Topspezialisten zu gehen. 



Danke für Deine
chanelle71

Danke für Deine Antwort!

LM sollte für Lebensmittel stehen. :)

Milch trinke ich eigentlich schon lange nicht mehr (ausser mal einen Capuccino, hat sich leider etwas gehäuft in der letzten Zeit..), aber ich bin Schweizerin und liebe Käse... allerdings keinen Ziegenkäse, lieber von Kuh- oder Schafmilch. 

Kaffee mag ich auch sehr, da schreibst Du ja, es wäre nicht gut. Muss mich da nochmals über die Bücher machen, weil ich den Eindruck habe, dass die Beschwerden durch die Endo. in der letzten Zeit wieder zunahmen.

Ich nehme an, es geht ja bei der ganzen Ernährungssache um die Beschwerden und nicht in 1. Linie darum, dass man die Endometriose aufhalten kann. Weisst Du da ev. mehr darüber?  

Ich habe ein englisches Kochbuch ("Recipes for the endometriosis diet"), danach will ich mich mal einen Monat lang strikt ernähren und schauen, wie sich meine Symptome und das Befinden verändern.  

Allerdings ist es amerikanisch oder neuseeländisch, ich weiss nicht, ob man das 1:1 auf europäische bzw. unsere Schweizer Verhältnisse übertragen kann..  

--

Liebe Grüsse, Chanelle



 Hi katwe14, Danke für
Rose1988

 Hi katwe14,

Danke für deine Antwort. Ich mache zurzeit wegen der schlechten Leberwerte durch die Visanne eine Leberentgiftung mit Mariendistel. 

Bei welchem Arzt kann man die Hormonsituation checken lassen? (Gynäkologe?) Welche Hormone meinst du genau? 

 



Leider kann ich davon auch
Endokampf

Leider kann ich davon auch ein Lied singen, ohne Pantoprazol komme ich kaum noch durch den Tag dazu noch Myrrhynil und Heilerde, trotz großflächigem Verzicht nach Frucktoseintolleranz Diagnose. 

@Rose1988 ich war ebenfalls in Tübingen und muss sagen dass ich mich dort sehr gut aufgehoben fühlte vorallem nach zahlreichen umsonst ops in anderen Kliniken. Seit ich mich dort operieren lassen hab geht es mit deutlich besser aber im Lzz mit der Jasmin ( die einzigste die es schafft meine Periode zu unterdrücken ). Ich habe zjnehmen mehr Problem mit dem Essen und kann schon kaum noch essen finden was ich vertrage und essen gehen geht garnich. Irgendwie dachte ich es kommt vermehrt von der Pille aber was ihr so schreibt ist es vielleicht doch das Krankheitsbild . Ich habe dazu noch immer wieder Anfälle in denen ich nach Mahlzeiten keine Luft bekomme und oft der Notarzt anrücken darf , damit habe ich nach langem warten im Januar einen Termin beim Allergologen . Histamin war anscheinend negativ was das auslösen könnte. Ja als dass die sch... Endo nich genug ist nein wir dürfen noch mehr leiden .... 



Hallo Rose, Du schreibst,
Miramee

Hallo Rose,

 Du schreibst, dass Du Hormone nicht gut verträgst und dann noch:

 Wirksame Alternativen zur Hormontherapie sind wohl leider noch nicht gefunden worden.

Ich habe Hormonpräparate auch immer sehr schlecht vertragen, hatte aber das Glück vor nunmehr fast 10 Jahren einen Frauenarzt zu finden, der auch TCM-Arzt (Traditionelle Chinesische Medizin) ist.  Er hat mich seitdem mit regelmäßigen Akupunkturbehandlungen begleitet und es ging mir so gut, wie ich es vorher kaum erhofft habe: meine Dauerschmerzen haben sich auf wirklich leichte Beschwerden während der Blutung reduziert, mit denen sich gut leben ließ. Auch seine Ernährungstipps haben dazu beigetragen, das Ganze so in den Griff zu bekommen, dass ich nicht nur gefühlt weniger Beschwerden hatte. Bei einer Bauchspiegelung wegen einer kleinen, aber festgewachsenen Zyste, stellten die operierenden Ärztinnen fest, dass zwar viele Endoherde vorhanden, diese aber inaktiv seien. Das heißt, die Hormonregulierung durch Akupunktur und die antientzündliche Ernährungsweise haben die chronischen Entzündungsprozesse gestoppt und damit meine Beschwerden reduziert. Es geht also schon. Die Crux ist, dass man einen richtig guten TCM-Arzt finden muss. Aktuell habe ich das Problem wieder, weil mein alter Arzt leider in den Ruhestand gegangen ist. 

Hallo Krisann,

nochmal zum Thema des Threads: ich habe erst lange nach der Endometriose eine Lactoseintoleranz entwickelt (vermutlich infolge eines Epstein-Barr-Virus). Insgesamt scheinen Nahrungsmittelunverträglichkeiten häufig bei Endometriose-Patientinnen aufzutreten, aber auch sonst kann man im entzündungs- und damit schmerzreduzierenden Sinne davon profitieren, möglichst wenig zugesetzten Zucker, wenige tierische Lebensmittel und in der Blutungszeit histaminarm zu essen. Ich esse seit meiner Kindheit vegetarisch, habe aber erst durch die Umstellung auf größtenteils vegane Ernährung eine Besserung der Beschwerden erzielen können. Wenn ich doch einmal (bei Festen oder ähnlichem) Milchprodukte zu mir nehme, kann ich die Laktoseintoleranzbeschwerden zwar durch die Einnahme von Laktase verhindern, aber nicht die "verschleimende" Wirkung von Milchprodukten, die bei mir immer die Bildung von Endo-Zysten fördern. Histamin kann die Kontraktionen der Gebärmutter verstärken, die bei Endo-Frauen unter der Mens ohnehin meist stärker und schmerzhafter sind als "normal". Deswegen kann man sich das Leben leichter machen, wenn man beim Kochen auf solche Dinge achtet...

Liebe Grüße!

Mira



Hallo
katwe14

Hallo Chanelle,

Entzündungshemmung kann die Endometrioseherde möglicherweise am wachsen hindern und auch daran aktiv zu sein, entzündungshemmende Lebensweise und Ernährung lautet das Zauberwort. Aktive Herde machen immer Beschwerden, ich erkläre alles ganz genau auf meiner Seite. 



Hallo Rose,Progesteron und
katwe14

Hallo Rose,

Progesteron und Östradiol, dass macht der Gynäkologe, leider machen es die wenigsten, man muss es zumeist selbst bezahlen. Ich habe nach Beendigung der Hormonthearpie sehr viele Haare  verloren, dass hat als Argument gereicht für eine Test. Auch hat mir meine Frauenärztin die Hormone nach einem halben Jahr Einnahme von natürlichem Progesteron getestet.

Leider ist eine Testung parralel zur Aufnahme von künstlichen Hormonen, schwer zu interpretieren. Auch ist die Aufnahme von künstlichen Hormonen ein Problem für den Darm, ich habe die Visanne vaginal genommen, Deine Pille kenne ich nicht.

Hormone fördern die Bildung von Milchsäurebakterien, zuwenig ist nicht gut, zuviel auch nicht. Östradiol befeuert die Histaminbildung und umgekehrt. Progesteron ist gut gegen Histamin.

Es ist sehr verflixt und man braucht viel Geduld und Spucke.

Du solltest auch Klinopiolith parallel zur Leberentgiftung nehmen, dass bindet Schwermetalle, die über die Leber ausscheidungsfähig gemacht werden und dann über den Darm ausgeleitet werden, sie werden dann vermehrt frei und außerdem wird durch Klinopiolith Histamin gebunden

Die Leber ist Zentrum des Hormonhaushaltes, da hier der Grundstoff für Hormone das Cholsterin geregelt wird. Versuch Dich mal auf meiner Seite zu belesen, Cholsterin testet der Hausarzt. Vielleicht hilft Dir wie Miramee mal eine zeitlang vegan zu leben. 

Man muss alles genau verstehen bevor man irgendetwas macht, denn nicht alle haben sie gleichen Probleme und je nach dem hilft etwas oder auch ganz das Gegenteil. 

Leider helfen einem Ärzte nicht unbedingt dabei herauszufinden, wo die Probleme liegen, da sich ihr Wissen auf die bekannten Wirkstoffe beschränkt, was ja auch in vielen Fällen hilft und ausreicht.



@ katwe14
chanelle71

Danke für Deine Antwort.

Ja, werde Deine Website auf jeden Fall noch genauer anschauen, ich muss das immer wohl dosieren, ich bin nicht mehr so belastbar wie früher und das Thema wühlt mich im Moment extrem auf, immer auch verbunden mit der "Schuldfrage" bzw. der Frage, ob ich es damals hätte verhindern können.

Ganz interessant fand ich auch das, was Du über das Eisen schreibst, das ja u.a. in der Leber gespeichert wird. Ich hatte immer schon den Eindruck, bei mir wurde die Endo. durch eine Eisensubstitution getriggert (kam quasi über Nacht aus dem Nichts). Später stellte sich heraus, dass ich erbliche (homozygote) Hämochromatose habe und eine Transferrinsättigung von über 80%..... Mein Ferritin ist bis heute normal. Wollte auch meine Leber anschauen lassen nächstens, jetzt ist halt erst einmal die Niere wieder "dazwischen gekommen".  

--

Liebe Grüsse, Chanelle



tröste Dich, ich habe die
katwe14

tröste Dich, ich habe die Krankheit jahrelang ignoriert und wusste nichts darüber, oft kann man nichts für seine Probleme, da man sie ja meist nicht kennt, viele haben Gendefekte oder schwere Autoimmunprobleme und die Ärzte schauen immer nur jeweils auf ihren Bereich.

Ich habe mich am Anfang voller Wut auf den Weg gemacht über den bekannten Tellerrand hinauszuschauen und kenne auch viele, denen es genauso geht. Wir sind nicht Schuld an unserer Krankheit, aber wir können etwas verbessern auch wenn es komplex ist und am Anfang auch schier zum verzweifen. Wir müssen mehr für unsere Gesundheit tun als der Durchschnitt, allerdings lohnt sich die Mühe auch, wenn man eine  erbesserung spürt.

Lass Dir Zeit und mach Dich nicht verrückt, ich habe fast drei Jahre gebraucht, um meinen Darm zu heilen und habe immer noch Rückfälle. 



Hallo Krisann, ich bin auch
Barclay1976

Hallo Krisann,

ich bin auch mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten gestraft. Bei mir wars aber schon vor der Endo Diagnose der Fall. Ich vertrage keine Hülsenfrüchte mehr, sprich Bohnen, Erbsen, Erdnüsse, Linsen. Der Verzehr führt bei mir zu Brech-Durchfall mit Kreislaufversagen. Grünkohl macht mir seit neuestem auch Beschwerden in Form von Übelkeit und Kreislauf sowie massive Bauchschmerzen. Histaminintoleranz konnte nicht bestätigt werden. Es wird vermutet, dass ich das Eiweiss, welches in den Hülsenfrüchten ist, nicht abbauen kann und es daher zu den Reaktionen kommt. Heuschnupfen sowie Hausstaubmilben als auch Milbenallergie habe ich auch, ebenfalls alles vor der Endo schon gehabt. Mein Allergologe meinte, er gibt mir mal Tabletten für den Notfall mit. Wenn ich unbedingt was an Hülsenfrüchten essen möchte, könne ich das Medikament ja vorab nehmen. Dazu kann ich nur mit dem Kopf schütteln, denn ich werde mit Sicherheit keine Chemie in mich rein stopfen nur damit ich dann was Gesundes essen kann. Nein Danke. Also verzichte ich drauf und beobachte meinen Körper genauestens. Bin natürlich auch eingeschränkt was die Endo und Ernährung betrifft, da mein Magen auch sehr sehr oft mit Sodbrennen reagiert und ich ohne Pantoprazol (seit 2013 fast täglich Einnahme 20mg) nicht vernünftig essen kann. Es steht jetzt noch ne Magenspiegelung ins Haus zur Abklärung. I

Ich hoffe, Krisann, dass Du trotz der Nahrungsmittelintoleranzen einen Weg findest. 

LG Bettina



Hi Miramee, ich bin nun auf
Rose1988

Hi Miramee,

ich bin nun auf der Suche nach einem Frauenarzt, der sich mit TCM, Homöopathie oder Akkupunktur auskennt. Ich habe bereits früher TCM ausprobiert. Leider hat sich damals nach über einem Jahr keine Besserung gezeigt. Ich vermute aber, dass sich die Therapeuten einfach nicht genug damit ausgekannt haben. Es waren ja schließlich keine Frauenärzte. Problematisch war damals auch, dass ich die Kräuter nicht vertragen habe. Aber ich vermute, dass schon alleine Akkupunktur helfen kann, wenn man die richtigen Punkte behandelt.

Meine jetzige Frauenärztin bietet zwar Akkupunktur und Homöopathie an. Ich habe aber kein richtiges Vertrauen mehr zu ihr, da sie meine Bauchschmerzen immer als "psychisch" abgestempelt hat. Außerdem hat sie die Homöopathie bzw. Akkupunktur praktisch nie bei mir angewendet, was ich persönlich schade finde, da ich auch bereit gewesen wäre für alternative Behandlungsmethoden zu zahlen.

 



Ok, weg war mein kompletter
Kleene

Ok, weg war mein kompletter Beitrag, also nochmal Kurzform.

Ich habe ebenfalls zig Unverträglichkeiten. Vor allem seit OP Nummer 2 ist es stark bergab gegangen, bis ich fast garnichts mehr essen konnte.

Wollte noch einschmeißen, eine Histaminintoleranz läßt sich nicht so einfach ausschließen. Wirklich sicher ist man nur nach einer Auslassdiät.

Die laboranalytische Bestimmung der Enzym­menge oder der Konzen­tration von Histamin und seinen Abbau­produkten in Blut, Urin oder Stuhl, sowie Gentests, können bei der Diagnose­findung als Indizien mit einbezogen werden, sind aber isoliert betrachtet keine zuverläs­sigen Indikatoren bzw. jeder Test kann entweder nur ganz bestimmte Störungen im Histamin­stoffwechsel aufzeigen, übersieht aber die anderen möglichen Störungen, oder er kann eine Anomalie eines Wertes feststellen, liefert aber keine Aussage zur Ursache. Die Bestimmung solcher Parameter kann in der richtigen Kombi­nation und im Hinblick auf bestimmte, aus der Anamnese hervor­gehende Frage­stellungen, vielleicht schon manch­mal sinnvoll sein, setzt aber voraus, dass der Arzt sie auch richtig zu inter­pretieren weiss. Hier erläutern wir die wichtigsten Diagnose­methoden:

zb

http://www.histaminintoleranz.ch/de/diagnose.html#laboranalytik

Desweiteren gibt es noch eine Salicylatintoleranz, die auch so gut wie kein Arzt kennt/beachtet. Die Symptomliste und der Versuch Diät zu halten vielleicht auch für den einen oder anderen interessant und einen Versuch wert:

http://salicylatintoleranz.blogspot.de/2011/08/welche-symptome-hatte-ich...

Viele Grüße

Kleene



Hallo kleene, das ist ja
Glühwürmchen22

Hallo kleene, das ist ja schrecklich das es nach der zweiten op bergab ging...Ich habe Do sehr die Hoffnung,dass es nach noch ner op besser wird. :( allerdings kann es bei mir nicht mehr bergab gehen,da ich jetzt schon nur noch 7 Lebensmittel vertrage- und das ist schon wieder gut. Bin Juli bis August ging nur noch Reis 



Huhu, will dir deine
Kleene

Huhu,

will dir deine Hoffnung ja nicht nehmen - eine Endo-Op wird dich eher nicht von deinen Nahrungsmittelunverträglichkeiten befreien - die liegen nämlich an einem "kaputten" geschwächten Darm. 1-2x Antibiotika im Leben und deine ureigene Darmflora ist gem neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen hinüber.dann kommen Schmerzmittel, Lebensmittel die vor Chemie nur so strotzen und garnicht mehr den Begriff LEBENSmittel verdienen, Brot voll mit (Verdauungs)enzymen, allgemein Stress, chronische Erkrankung, geschwächtes Immunsystem usw usf.

Ein paar Monate nach Op Nummer 2 ging bei mir auch nur noch Reis -weiss - Basmati - nur eine Firma, etwas gedünstete Zucchini und nur leicht gesalzenes Hühnchenfleisch. Davon hab ich mich lange ernährt. Und dann langsam wieder angefangen (auf der schweizer Histaminseite ist das ganz gut erklärt). Inzw. bin ich wieder bei rund 30 Lebensmitteln, Salz und Thymian. Das hab ich aber nur selber hin bekommen.Von Ärzten/Allergologen/Gastroenterologen kam da eher nichts bis garnichts sinniges.

Schmallenberg ist eine gute Adresse, glaube Neukirch auch (müsste man aber nochmal gucken). Hr. Runow ist sicher eine suuuper Adresse (aber teuer) ich habe sein Buch.

Ich baue gezielt meinen Darm auf. Damit bin ich inzw. nach rund 3 Jahren schon ganz gut voran gekommen. 

Kopf hoch!

Kleene



Hallo Rose, ja, es ist
Miramee

Hallo Rose,

ja, es ist ziemlich schwer, einen guten TCM-Arzt zu finden, der dann möglichst auch noch Frauenarzt ist! Ich bin ja, nachdem mein "alter" Arzt in den Ruhestand gegangen ist, nun leider auch wieder auf der Suche. Gerade letzte Woche war ich einer Empfehlung gefolgt und hatte einen Akupunkturtermin bei einer mir bis dahin unbekannten Ärztin. Da sie selbst TCM lehrt und entsprechend erfahren sein muss, hatte ich große Hoffnungen auf sie gesetzt. Aber mein ganzes Vorschussvertrauen hat sich schnell erschöpft, als sie mir gerade mal drei Minuten für ein Erstgespräch gewährte, dabei sehr ungeduldig wirkte und dann die Akupunktur natürlich auch nicht wirklich gut auf mich abgestimmt war, weshalb ich ein paar Tage lang mit Kopfschmerzen herumlief und nun meine Herde am Darm und Bauchfell gerade arg schmerzen. Also auch gute fachliche Qualifikationen sind leider keine Garantie für eine gute Behandlung, was mich - gerade bei der Basis, die diese Medizinin eigentlich hat -, doch arg schockiert hat.... 

Wenn sich ein Jahr lang nichts tut, stimmt die ganze Herangehensweise des Akupunkteurs nicht. Ich habe die Auswirkungen der ersten Akupunktursitzungen sehr deutlich, fast schon ZU deutlich, gespürt, aber da hat sich eben auch eine Menge getan. Anfangs ging es u.a. auch um eine Beckenbodensenkung infolge der Geburten (durch Geburtsverletzung 7cm und starke Vernarbung, weshalb die Beckenbodenmuskulatur zunächs aktiv, also durch Training, nicht mehr ansprechbar war). Das Problem hat mein Akupunkturarzt mit seinen Nadeln wieder behoben - die Kliniksärzte, die schon eine Beckenboden-OP für unausweichlich gehalten hatten, waren ganz baff, als mein Beckenboden nach vier Monaten Akupunktur wieder um 5cm "geliftet" war. Es hat also da bereits messbare Erfolge gegeben. Auch der Hormonstatus und, wie schon erwähnt, die Sichtung durch die operierenden Ärztinnen haben den Effekt der regelmäßigen Akupunkturbehandlung auch fachlich bestätigt. Man kann damit also auf jeden Fall in kurzer Zeit (bei Schmerzen noch am selben Tag, beim Angehen der Ursachen in wenigen Wochen) gute Effekte erzielen. Es ist nur immer die Frage, ob der Arzt/die Ärztin, mit der man konkret zu tun hat, kompetent genug dafür ist.

Kräuter hat mein TCM-Arzt bei mir übrigens nicht angewandt. Er meinte, das wäre "zuviel des Guten", weil ich auf die Akupunktur schon so gut angesprochen habe. Nur ernährungsmäßig hat er mir einiges mit auf den Weg gegeben, aber davon steht das meiste inzwischen auch in dem Buch von Britta Kaiser: "Endometriose und Ernährung", in dem ja auch die TCM-Sicht Berücksichtung findet.

Alles Gute für die weitere Suche nach einem passenden Arzt wünscht Dir

Mira



Hallo Bettina, es kann bei
katwe14

Hallo Bettina, es kann bei Dir auch tatsächlich sein, dass Du die Gase, die bei Hûlsenfrüchten und Co. entstehen nicht so gut über den Darm ableiten kannst und dann über die Lunge, was die allermeisten können, dies habe ich von einer Ökotrophologin. Versuch mal auf alles zu verzichten was blähen kann auch Kohlensäure gilt es zu vermeiden und schau mal ob es besser wird. Leider weiß ich nicht wie es heißt, bzw. ob es sich dabei um frische wissenschaftliche Erkenntnisse handelt und das Problem noch gar keinen Namen hat.



Bei manchen wird es nach der
katwe14

Bei manchen wird es nach der Op tatsächlich etwas besser, vermutlich weil sich der Hormonstatus ändert und auch die Wirkung von Hormonen, allerdings hat Kleene recht, die Endometriose ist nur bedingt ein Problem für den Darm, es sind die begleitenden Probleme, die hier oft sich gegenseitig aufschaukelnd die Situation verschlechtern.

Funktioniert der Darm nicht ist dass allerdings auch definitiv schlecht für die Endometriose.

Bitte beachtet auch, dass Euch dann wichtige Nährstoffe fehlen können.

Trotzdem will ich allen Hoffnung machen, es dauert und man braucht auch viel Disziplin und muss sich damit beschäftigen, aber man kann es schaffen. Wichtig ist zu wissen, dass Rückschläge normal sind und nicht bedeuten, dass der Weg der falsche ist. 

Wichtig ist es am Anfang immer erstmal etwa für die Heilung der Darmschleimhaut zu tun, ist die kaputt, geht gar nichts, hier hilft auch mal Leaky gut zu googlen.



Hi Mira, vielen Dank. Das
Rose1988

Hi Mira, vielen Dank. Das bestätigt mich darin, dass Akkupunktur, wenn sie richtig angewendet wird, funktioniert.

Ich hoffe du kannst auch wieder einen guten Arzt finden, der sich Zeit für dich nimmt. 



Danke Dir fürs Aufmuntern.
chanelle71

Danke Dir fürs Aufmuntern.

Na ja, ich weiss seit 8 Jahren, dass ich Endometriose habe, und seit vielen Jahren weiss ich auch Bescheid darüber, was die Endometriose "fördert" und was hilft, sie zu stoppen. Trotzdem war ich nicht konsequent genug, irgendwie kam wieder einmal das Leben dazwischen. Ich war einiges konsequenter als früher, aber eben nicht strikt. Täglich mal ein Eis, 2 Espresso pro Tag, immer so viel, dass die Schmerzen erträglich blieben..

Das ist es, was ich mir nur schwer verzeihe im Moment. 

Aber immerhin gibt es noch Verbesserungspotzenzial und ich kann etwas machen. Die Ärzte im Endometriosezentrum wollen wieder operieren oder mir per sofort die Visanne geben. Ich fange mal an, indem ich meine Ernährung radikal umstelle. Gemäss dem Kochbuch "Recipes for the endometriosis diet". Andere Bücher auf Deiner Website schaue ich mir auch nochmals an, die meisten habe ich irgendwann einmal gelesen... 

Für mich ist es immer wieder schwierig, mich vom Unverständnis in meinem Umfeld nicht beeinflussen zu lassen und nicht nachlässig zu werden.

Aber die momentane Situation - auch mit der Niere - war mir definitiv nochmals eine Lehre, die ausreicht für den Rest meines Lebens. :(

Soviel dazu, aus Zitronen Limonade zu machen... :)  

--

Liebe Grüsse, Chanelle



ich kann Dir nur sagen, ein
katwe14

ich kann Dir nur sagen, ein gesundes Leben kann großen Spass machen, man muss sehr kreativ werden, um herauszufinden wo leckere Alternativen liegen können. Auch macht es Sinn herauszufinden, worauf man überhaupt verzichten muss und isoliert schauen muss ob es überhaupt was verbessert. Hierfür liegt die Zeit zwischen drei Tagen und drei Monaten, nach denen sich auf jeden Fall eine Verbesserung einstellen sollte.

Auch ich maches es nur, weil ich wirklich merke, dass es mir dadurch in vielerlei Hinsicht besser geht. Mittlerweile merke ich, wenn ich in alte Gewohnheiten falle, dass es schechter wird und ich erkenne sofort den Zusammenhang. Dieser Verbesserungsfaktor ist extrem motivierend. Auch ändert sich vieles, ich finde mittlerweile zuviel Zucker nicht mehr lecker und wenig Zucker sehr lecker, weil man viele andere Geschmackskomponenten parallel wahrnimmt.

 



Hallo, Also bei mir wird es
Glühwürmchen22

Hallo,

Also bei mir wird es leider immer schlimmer mit dem Essen. Gesunde Alternativen kann ich gar nicht finden,da ich überhaupt kein Obst und am Gemüse nur Zucchini vertrage. Immer wenn ich was neues versuche geht es schief,dabei arbeite ich schon mit ner studierten ernahrungsberaterin zusammen. Sie weiß langsam auch nicht weiter. Außer Kartoffeln, Reis,Hähnchen, Rindfleisch und Zucchini geht wirklich fast nix. Und das seit 6 Monaten mittlerweile. Bin nun auch schon seit über einem Monat mit ner Heilpraktikerin dabei den Darm zu sanieren,aufzubauen etc,aber selbst die Mittel die sie mir gibt vertrage ich schlecht....meine letzte Hoffnung ist wirklich, dass da doch noch endo Herde sind,sonst weiß ich nicht was mich noch am Leben halten soll 



Hallo Krisann, wenn du
Kleene

Hallo Krisann,

wenn du Probiotika nimmst - bitte (am Anfang) keine Kombiprodukte. 

Nur immer einen Stamm, am besten keinerlei Histamin- Tyraminbildende Stämme (schau mal unter http://histaminentzug.de/die-10-besten-probiotika-bei-histaminintoleranz...) . Fang zb mit Synerga+LGG (oder rein Bifidos - sind sicher) an, das hab ich gemacht - ca 6 Monate. Und in dieser Zeit streng sein mit der Ernährung damit die Darmschleimhaut eine Chance bekommt ein Stück weit zu heilen und sich zu erholen. 

Lg Kleene

Und nicht aus der Ruhe bringen lassen, den Darm zu heilen dauert Jahre .. 



oh weh das hört sich
katwe14

oh weh das hört sich wirklich schlimm an,

kleiner Tipp von mir, wenn Du wieder andere Lebensmittel dazu nimmst quasi  mit winzigen Portiönchen beginnen und langsam steigern, die Darmflora produziert sich alle drei Tage neu und wenn man z.B. selten Fleisch ist, werden dann auch bestimmte Bakterien nur reduziert produziert.

Glaub mir der Körper ist ein empfindliches Gleichgewicht und der Darm erst recht.

Ich drücke die Daumen, dass die Op was bringt. 



@ katwe 14
chanelle71

Da gebe ich Dir Recht... ich mache das ja auch so seit Jahren. Allerdings schwebt mir so eine Superkraft vor, die mich dazu befähigt, mich optimal zu ernähren und demnzufolge selber zu heilen, nicht nur die Symptome in Schach zu halten.

Superwoman war ich bisher jedoch nicht, und so ist es ein steter Seiltanz. :)

Ich kann auch immer noch nicht fassen, dass jahrelang kein Arzt auf die Idee kam, bei meinen Rückenschmerzen auch mal an die Niere zu denken, immerhin hatte ich eine OP, bei der die Harnleiter freigelegt wurden... Bin im Moment ziemlich in gedämpter Stimmung, denn einmal mehr haben die Ärzte ihren Job nicht gemacht. Das demotiviert zusätzlich.

Ich kasteie mich währenddessen und das Resultat ist dann der Verlust einer Niere. Nun soll ich mich noch mehr kasteien. Irgendwie ist gerade der Frust gross. :( Sorry fürs Jammern. Es kommen (hoffentlich) auch wieder andere Zeiten. Vielleicht sollte ich mich auch per Rechtschutzversicherungen um eine Wiedergutmachung bemühen, das würde zumindest einen gewissen Ausgleich schaffen. Ist OT hier, drum nur in Klammern.

--

Liebe Grüsse, Chanelle



ich hatte auch mehrere
katwe14

ich hatte auch mehrere Tiefpunkte und kann Dich sehr gut verstehen!!!

 



Danke
chanelle71

Danke.. ja, das ist im Moment wohl noch zusätzlich halt zur Sache mit der Ernährung - die Stenose, die zum Nierenstau führt, ist gemäss den Radiologen bedingt durch eine Narbe, also nicht neue Endometriose. Von daher mache ich auch nicht mir die Vorwürfe, es ist einfach nur sinnlos, warum konnte das nicht einfach gut ausheilen (ich wurde von einem Spezialisten operiert) oder viel früher entdeckt werden. Mein Vorwurf an mich selbst ist da mehr, dass ich nicht ins Spital bin für die Routinekontrollen, sondern zu einer Gyn. in der Praxis, von der ich leider zu spät entdeckte, dass sie sich mehr für Schwangerschaften (und meine Mastopathie, wegen der sie mich ständig zu Kontrollen schicken wollte) interessiert. 

Aber jetzt seh ich mir mal nochmals Deine schöne Website an. Gab mir wieder etwas neuen Auftrieb, den ich im Moment gebrauchen kann. :) 

--

Liebe Grüsse, Chanelle



Um auf das Thema der
chanelle71

Um auf das Thema der Unverträglichkeiten zurück zu kommen:

Im Moment geht es mir gar nicht gut, irgend etwas ist mit meinem Darm: Blähungen, Brennen im Magen/ Speiseröhre (gereizte Schleimhäute, bis hinauf zum Mund/ Augen). Das hatte ich auch stark vor meiner grossen Endo.-OP, danach wurde es immer besser.

Heute Morgen auch leichter Durchfall. Ich suche noch nach dem Auslöser..

Die Endometriose-Schmerzen sind dann jeweils auch damit verbandelt, also auch ein Brennen im Unterleib und teilweise Schmerzen. Ob es von Endometrioseherden kommt oder von der abnormen Darmtätigkeit, kann ich im Moment nicht sagen.  

Fühl mich zudem müde und abgeschlagen. Diese Woche hatte ich eine B12-Spritze, irgendwie fühlte ich mich danach noch schlechter (anstatt besser).

Mein Eisen ist auch abgesunken, derzeit bei 29, das wird jetzt nochmals untersucht.  

Reagiert jemand von Euch ev. auf Hirse? Die habe ich gerade im Verdacht, habe einen neuen Frühstücksbrei. 

 

--

Liebe Grüsse, Chanelle



Hallo Chanelle, wenn Du Dich
katwe14

Hallo Chanelle,

wenn Du Dich nach der Vitamin B12 Spritze schlechter fühlts, kann ich Dir sagen dass das vielen so geht, ich kann Dir nur spontan raten, Folsäure (ich nehme Folsan) einzunehmen, es ist eher bei Deiner aktuellen Ernährung zu vermuten, dass Du eigentlich oder auch einen Folsäuremangel hast, Vitamin B12 und Folsäure brauchen sich gegenseitig. 

Die gereizten Schleimhäute kommen von einer Hormonsdisbalance oder von den künstlichen Hormonen. Auf jeden Fall handelt es sich um einen Östriolmangel. Hier hilft vielleicht homöopathisch Östriol zu suplementieren. Dies könnte auch eine Ursache für Deine Darmprobleme sein.

Nimmst Du aktuell Hormone, wenn ja was?

Ich kann Dir nur akut ein Schnapsglas Olivenöl empfehlen immer vor den Mahlzeiten und mit ein Glas warmes Wasser vor dem Essen trinken. 

Allergien gegen Hirse gibt es. 

Für das Eisen kann ich Dir absolut Schüsslersalz Nummer 3 empfehlen, es bedarf nur dreimal täglich einer Tablette, die man unter die Zunge legt, der Eisenspiegel steigt langsam und schonend und die Aufnahme geht nicht über Magen oder Darm und es entstehen auch keine Eisenxenoöstrogene..

Auch Vitamin B12 nehem ich sublingual, was bei Darmproblemen immer das Beste ist. Ich nehme das von Biovea und das hilft nachgewiesenermaßen und ist sehr günstig, allein man wartet ewig darauf bis es kommt und kann es nur über das Internet bestellen. Eine in der Woche reicht, wenn man den Spigel aufgefüllt hat und eine Folsan im Monat. 

Ich merke einen Mangel am Brennen der Zungenspitze und dass ich mich nicht mehr richtig konzentrieren kann und müde werde und trotzdem schlechter schlafe. 



Hallo katweDanke Dir, was
chanelle71

Hallo katwe

Danke Dir, was Du schreibst ist sehr interessant!

Ich werde mir Folsan besorgen und versuchsweise mal eine Tablette einnehmen, den Folsäurespiegel lasse ich bei Gelegenheit bestimmen.

Ich nehme keine Hormone - vertrage sie überhaupt nicht. Das mit dem Oestriol las ich schon in Zusammenhang mit dem Sinken der Hormonspiegel in den Wechseljahren. Ein homöopathisches Mittel könnte ich auf jeden Fall ein mal versuchen.. wusste nicht, dass es das gibt.

Mit Oel muss ich vorsichtig sein, zu viel Fett verursacht bei mir Migräne. Aber ich sollte sicher mehr auf pflanzliche Fette/Oele achten - ich ass in der letzten Zeit wieder vermehrt Milchprodukte und Fleisch (vielleicht kennst Du das Wahls Protocol von Terry Wahls... durch ihr Buch bin ich darauf gekommen, wieder Fleisch zu essen - auch rotes, wenn auch mindestens Bio, wenn möglich Weidefleisch - allerdings hat sie MS, nicht Endometriose).

Ich denke, es war sicher die Hirse, offenbar eine Unverträglichkeit bei mir!

Wegen dem Eisen.. dazu habe ich noch diesen Link gefunden (unter "Aetiologie"), offenbar war mein Gefühl richtig, dass die Eisensupplemtation die Endometriose mit-getriggert hat (von meinem Kaffeekonsum damals ganz zu schweigen :(): 

https://www.jameda.de/gesundheit/frauen-schwangerschaft/ursachen-von-end...

Schüsslersalze enthalten leider einen Inhaltsstoff, den ich nicht gut zu vertragen scheine, sie verursachen bei mir Kopfdruck und Tinnitus... Habe mir jetzt mal Eisen-Tropfen geholt aus der Apotheke, weil ich mich gestern so müde fühlte. Allerdings hatte ich gestern Abend dafür wieder Schmerzen. Einen Versuch war es wert..

Danke auch für den Tipp mit dem B12, ich habe das Becozym forte, das ich erstaunlicherweise vertrage - es ist ein B-Komplex, den ich zusätzlich zu den Spritzen (die übrigens auch B1 und B6 enthalten) einnahm, da man die B-Vitamine ja nicht einzeln nehmen soll (?). Vielleicht komme ich mal auf Biovea zurück, habe dort auch schon bestellt, wenn ich mich recht entsinne.

Übrigens, das Enzym, das ich im anderen Thread noch erwähnte (Serrapeptase) vertreiben sie auch. Kennst Du es? 

Seit ich den Zucker konsequent weglasse und Kaffee wieder von 3 auf 1-2 Espresso täglich reduzierte, waren meine gelentelichen Schmerzen im Unterleib gestern fast weg.. da habe ich doch erst einmal aufgeatmet. :)

Und auch dank Dir, da Du uns hier auf sehr wichtige Themen aufmerksam machst (in meinem Fall auch: erinnerst..). Es macht ja alles so viel Sinn!

 

Ich möchte alle anderen auch nur ermutigen, da wirklich dran zu bleiben! Denn oft sind die Alternativnen ja viel schlimmer.......  

Hier noch eine Website auf Englisch mit gratis Tipps, die ich gestern gefunden habe und die mir gut gefällt - diesen Ernährungsansatz verfolge ich seit Jahren und bin immer noch davon überzeugt. Die Frau hat auch ein Buch geschrieben über Endometriose, nachdem sie die Ausbildung zum Health Coach absolviert und ihre eigene Endometriose in den Griff bekommen hat.

http://peacewithendo.com/25-natural-pain-relief-strategies

 

PS: warum Ärzte sowas nicht jeder Endometriose-Patientin sagen, ist mir schleierhaft....... 

--

Liebe Grüsse, Chanelle



Hallo Chanelle, vielleicht
katwe14

Hallo Chanelle,

vielleicht verträgst Du ja homöopatische Globuli, da gibt es auch Ferrum phosphoricum.

Die anderen von dir beschriebenen Sachen sind mir neu, ich versuche so wenig wie möglich außerhalb der Lebensweise zu machen, da meine Eltern (beide Ärzte) mich so erzogen haben, dass jedes Mittel in den Stoffwechsel eingreift und man schon sehr ganau wissen muss, was man damit bewirkt, leider hypen die Hersteller ihre alternativen Mittel oft und beschreiben zu wenig die Probleme, die findet man oft nur mit einer Gegenrecherche. Auch sind viele Mittel vom Stoffwechsel überhaupt nicht verwertbar. Ich werde aber mal recherchieren.

Die 25 Strategien habe ich mir schicken lassen und bin ganz gespannt, danke für diese neue Inspiration. Ich finde überhaupt, dass man auf englisch viele gute Hinweise findet.

Das Gute ist, viele Wissen soviel mehr, dafür ist auch diese Forum sooooo gut. 



Hallo katwe Danke für den
chanelle71

Hallo katwe

Danke für den Tipp mit den Globuli, ja mal sehn... habe morgen einen Tel.termin mit meiner Hausärztin, sie machte nochmals alle Eisenwerte, um sicher zu gehen.

Die Ärztin in der Uniklinik meinte, das müsse von einer versteckten Blutung kommen und wollte mich gleich einberufen. Aber es kann ja auch die Mens sein, die ich in meinem "Alter" immer noch regulär bekomme, oder eben die B12 Spritzen.

Die Serrapeptase ist ja ein Enzym, aber klar, aus mir spricht im Moment auch etwas die Verzweiflung, ich nehme sonst auch generell nichts, das in den Stoffwechsel eingreift, eben weil neben Wirkungen immer auch Nebenwirkungen auftreten, und das Gesamtbild verstehe ich als Laie einfach zu wenig, da haben Ärzte ja Mühe, das masse ich mir also nicht an... :)

Ich finde übrigens auch die Ausbildung zum Health Coach, also das selbe wie diese Aubree D. gemacht hat, spannend. Allerdings nicht ganz billig bei 6'000.- USD........

Dann mach ich mich mal an meine 3-wöchige Auslassdiät, ich hoffe ich bekomme das hin, das Problem fängt ja schon beim Kaffee jeweils an, und wenn ich mich so müde fühle wie im Moment.....

Ja, das stimmt, Austausch finde ich auch wichtig, man kommt so immer wieder zu neuen Ideen, die man dann natürlich recherchieren muss. ;)

--

Liebe Grüsse, Chanelle



@ katwe14
chanelle71

Ich möchte mal kurz Rückmeldung geben wg. der Folsäure: ich habe gestern eine Tablette Folsan genommen (mussten sie im Ausland bestellen) und habe sie - zu meinem Erstaunen - sehr gut vertragen!

Herzlichen Dank für den Tipp, es ging mir danach auch irgendwie besser, vielleicht Placebo, ich werde es nochmals ausprobieren bei Gelegenheit. :)

Hier in der Schweiz gibt es v.a. eine Marke bei Nahrungesergänzungen (Burgerstein) und das meiste davon vertrage ich nicht.. langsam beginne ich zu denken, dass es auch an den Inhaltsstoffen dieser Tabletten liegt........

--

Liebe Grüsse, Chanelle



Hallo Chanelle, das kann gut
Kleene

Hallo Chanelle,

das kann gut sein.

Bei NEMS greife ich vor allem auf Pure Encapsulation zurück.  Die arbeiten mit Reinsubstanzen und ohne diese ganzen Beigaben.

Ichkomme mit dem B-Complex sehr gut klar. Dort ist Folsäure als Metafolin drin - in den meisten Fällen verträglicher als Folsäure. Gerade bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Viele Grüße

Kleene



Hallo Chanelle, Vitamine und
katwe14

Hallo Chanelle, Vitamine und Mineralstoffe sind recht kompliziert, gibt man von einem extrem viel (Spritze Vitamin B12), kann es Dir bei Folsäuremange, den ganzen Stoffwechsel durcheinanderbringen und den Mangel noch verstärken.

Folsäuremangel merke ich an einer extremen Konzentrationsschwäche, ich hatte Zeiten, da ist mir immer alles aus der Hand gefallen, insbesondere Schlüssel. Auch kann ich dann nicht mehr schlafen und meine Gedanken zur Ruhe bringen. Ängste sind auch so eine Folge meist zusammen mit Vitamin B12, was bei Mangel zusätzlich müde macht. Manche merken auch einen B12 am Brennen der Zungenspitze oder wenn ihenn Gliedmaßen einschlafen.

Ich fühle mich psychisch insgesamt besser. 

Ich stimme Kleene zu, die Inhaltstoffe sind oft mit entscheidend, allerdings muss ich auch sagen, dass viele Nahrungsergänzungsmittel überhaupt keine Bioverfügbarkeit haben, hier sind Ärzte tatsächlich mal ganz gut als Auskunftsgeber und kennen sich eigentlich ganz gut mit der Wirksamkeit aus, da sie ja auch oft Werte nachher wieder überprüfen. 

Bisher habe ich mich nicht gertraut mal meine Medikamentenliste auf meine Seite zu setzen, da ja tatsächlich die Inhaltstoffe nicht immer für jeden geeignete sind und auch sonst der Verdacht entsteht, dass man irgendwie mit den Firmen was geküngelt hat.

Ich bin hier aber immer bereit weiterzugeben, was ich selbst nehme und auch die möglichen Probleme, sofern ich sie kenne.

 



Hallo katweDanke Dir. Ich
chanelle71

Hallo katwe

Danke Dir. Ich werde jetzt mal bei einer Hausärztin, bei der ich früher war, und die mir damals ein gutes Multivitaminpräparat empfohlen hatte, vorbei gehen. Mal sehn, was sie meint. Ich bin im Moment total müde.... Das Eisen scheine ich nicht wirklich zu vertragen (hatte ja die Tropfen), ich bekomme davon seltsame Symptome.

Daneben habe ich mir auch ein Buch bestellt (gibt es leider nur in Englisch), mal sehn, ob mir das einen neuen Impuls gibt, nochmals durchzustarten mit einem druchwegs gesunden Lebensstil :)

https://www.amazon.com/Integrative-Nutrition-Third-Hunger-Happiness/dp/0...

--

Liebe Grüsse, Chanelle



@ katwe: Kannst Du ev. noch
chanelle71

@ katwe:

Kannst Du ev. noch mehr sagen zur Dosierung der von Dir mal erwähnten Globuli (Eisen)? Die Apothekerin wusste leider nicht Bescheid....

Ich habe jetzt mal ein kleines Fläschchen genommen. Die Ayurverdischen Eisentabletten habe ich zwar vertragen in dem Sinne (kein Kopfdruck o.ä.), allerdings bekomme ich wohl so ein leichtes Stechen in den Gelenken. Das führe ich auf das Eisen zurück.  

--

Liebe Grüsse, Chanelle



Hallo Chanelle, ich gehe
katwe14

Hallo Chanelle, ich gehe davoln aus, dass Du eine sehr geringe Potenz gewählt hast (D12 oder geringer). Ich würde mit 3 Globuli täglich beginnen (dies unter die Zunge legen und zergehen lassen), solltest Du es gut vertragen auf maximal 3x5 täglich steigern und mal in 3 Monaten den Wert kontrollieren lassen und dann nochmal falls nicht schon Ferritin über 70 nach 6 Monaten, um zu sehen ob sich der Wert auch steigert. Weist du noch wo Dein Eisenwert lag?. Wichtig ist auch Vitamin C, dass braucht man zur Eisenaufnahme. Sollte sich nichts tun auch mal an den Zinkwert denken, ist der zu hoch hemmt das die Eisenaufnahme.

Bei Ferritin 70 kann man bei Endometriose aufhören. Danach würde ich es immer nur zur Regel nehmen, wenn Du eine hast. 



Hallo katweDanke Dir! Dann
chanelle71

Hallo katwe

Danke Dir!

Dann probiere ich es mal so.  

Meinst Du den Ferritin-Wert oder tatsächlich Eisen? Das ist ja z.T. schwankend, letztes Mal an der oberen Norm, Transferrinsättigung bei 80%, Transferrin erniedrigt, typisch also, bis aufs Ferritin, das bei 28.6 war im Oktober. Ich habe Hämochromatose (also Eisenspeicherkrankheit) und in meinem Fall ist das nicht einleuchtend, warum mein Ferritin so absinken kann. Die Ärztin wollte es mit einem Hämochromatose-Spezialisten besprechen. Meinte aber auch, ich könne, wenn ich wirklich sehr müde sei, eine Packung Eisentabletten nehmen.

Allerdings macht das eben Symptome.  

--

Liebe Grüsse, Chanelle



Hallo Chanelle,Kein Wunder,
katwe14

Hallo Chanelle,

Kein Wunder, dass Du mit der künstlichen Eisenaufnahme so große Probleme bekommst 

Du solltest auf keinen Fall Dein Eisen nehmen, nur Globuli fang mit 1 x 3 täglich an, wenn das nicht reicht 2 x und steigere es solange bis maximal 5x3 wie es Dir gut geht. Ich denke Du kannst nur einfach nicht soviel Eisen auf einmal speichern und die Probleme, die Du beschreibst sind dann ganz logisch.

Wurde die Transferrinsättigung unter künstlicher Eiseneinnahme gemessen?

Der Ferritin Wert 28,6 ist dein Speicherwert. Er ist viel höher als meiner war (15,6).

Ist es erwiesen, dass Du Hämochromatose hast???

Es kann auch bei Dir mit der Niere oder sogar mit zu hohen Entzündungsprozessen, bzw. mit Problemen mit der Leber zusammenhängen. Damit wäre Deine Eisenspeicherung nur erschwert. Vielleicht trifft da ja bei Dir auch auf Vitamin B12 zu, hier weiß ich nicht wie die Speicherung funktioniert. ich kann Dir sublinguale aufzunehmende Tabletten oder besser noch Tropfen empfehlen, die Du sehr gering dosieren kannst.

Also herzlichenh Glückwunsch zu Deinem guten Körpergefühl!!!!! 

 



Hallo katweDass ich
chanelle71

Hallo katwe

Dass ich Hämochromatose habe, weiss ich noch nicht sehr lange, aber ja, es wurde per Gentest bestimmt. Meine Mutter und mein Bruder müssen regelmässig zum Aderlass, weil ihr Ferritin viel zu hoch war. Aus diesem Grund ist es ja auch seltsam, dass es bei mir so tief absinkt. Aber ich habe noch die Mens und einen natürlichen Blutverlust.

Mein Ferritin war vor 8 Jahren übrigens auch einmal bei 15, danach hatte ich Eisentabletten bekommen, worauf die Endometriose "explodierte". Der Zusammenhang ist nicht ganz klar, aber ich finde es wahrscheinlich, dazu kamen andere Faktoren wie zu viel Kaffee, Milchprodukte, Stress usw..

Wie gesagt, meine Blutwerte sind eigentlich typisch für Hämochromatose, bis auf das niedrige Ferritin.

Im Unispital meinten sie, dass ich mich auf innere Blutungen untersuchen lassen sollte. Im Moment habe ich ja noch andere Probleme, daher habe ich mich nicht darum gekümmert.  

 

--

Liebe Grüsse, Chanelle