Wie lange "dicker" Bauch nach BS?
Thesi

Ich bin heute vor 2 Wochen laparoskopisch operiert worden (kleine Eierstockzyste, Herde an der Bauchdecke und im Douglasraum, Verwachsungen, Blasenteilresektion). 

Ich bin seit Tag 3 nach der OP ohne Schmerzmittel und habe auch praktisch keine Schmerzen (hin und wieder ein leichtes Ziehen, aber ganz harmlos). Nur der Darm scheint noch ein bisschen aktiver zu sein (obeohl er nicht operiert wurde, ein kleiner Herd wurde dort belassen), ich hab öfter Stuhlgang, aber immer ohne Probleme oder Schmerzen.

Die Nähte machen auch keine Probleme, nur eine Narbe hat einen leichten Wulst, aber schmerzt kaum.

 ich habe das Gefühl, dass das Gas schon ziemlich weg ist, aber obwohl ich in der Zeit 2,5 kg abgenommen habe, ist der Bauch immer noch ein bisschen dicker als vor der OP. Ich weiß, dass es auch innere Schwellungen sein können - aber müsste es dann nicht auch schmerzen?

Der Operateur ist mit allem sehr zufrieden - alles ok aus seiner Sicht. 



Hallo Thesi, die Gase
katwe14

Hallo Thesi, die Gase brauchen ca. 4 Wochen, bis sie den Bauch verlassen, allerdings gehen sie aus dem Bauch viel schneller weg und eher in den Rest des Körpers, bevor sie ihn dann verlassen. Allerdings wurde der Bauch ja auch etwas gedehnt und dann macht es den Eindruck, dass er noch etwas schwabbelig ist, das braucht etwas länger, also ein Grund zur Sorge, dass ist normal.



Noch eine Frage...
Thesi

meine OP war ja vor knapp 3 Wochen, und ich hatte nie wirklich Schmerzen (manchmal ein leichtes Ziehen).

Jetzt fange ich langsam wieder mit mehr Bewegungbund ein bisschen Sport an, und ich spüre jetzt ein bisschen mehr Ziehen (immer noch leicht - weit weg davon, dass ich Schmerzmittel brauche). Freigabe für Tragen, Sport,... Hab ich ja schon seit 1,5 Wochen.

Hat jemand Erfahrung damit, ob das normal ist? Ich habe das Gefühl, dass das Ziehen recht oberflächlich ist - eventuell spür ich nur die Bauchmuskeln, oder ich kann mir auch vorstellen, dass sich jetzt leichte Verklebungen lösen...



Also schwer heben nach 1,5
susann301087

Also schwer heben nach 1,5 Wochen finde ich sehr früh. 

Das leichte ziehen könnte von den lösen der Verwachsungen kommen kann aber auch die Narbe sein von innen.

Es kann aber auch das restliche Gas sein das hatte ich auch immer und wenn ich etwas auf den Bauch gedrückt habe fühlte es sich ganz komisch an.

Wenn du dir unsicher bist ruf deinen Arzt an.  



sogar im offiziellen
Thesi

sogar im offiziellen Infoblatt der Klinik steht, dass man sich nach einer operativen Laparoskopie nur 2 Wochen schonen braucht (und ich hab eh fast 3 Wochen gewartet).

ein bisschen Gas kann es sicher auch sein.

mit Wärme (nach dem Duschen) war es schon fast wieder weg - daher tippe ich auf Muskelverspannungen oder ähnliches. Ich werde es jedenfalls beobachten und ggf den Arzt anrufen. 



Ich würde erstmal entspannt
katwe14

Ich würde erstmal entspannt abwarten, jeder Körper heilt anders und jeder hat einen unterschiedlichen Muskeltonus, bzw. sind die Muskeln auch unterschiedlich trainiert. Bei mir haben die Narben auch selbst immer mal gezwickt und gejuckt als Teil des Heilungsprozesse, die Musklen können auch durch die Laparaskopie etwas nachreagieren. Wann spürst Du denn das ziehen, wenn Du die Muskeln anspannst oder wenn Du Dich ruckartig oder stark bewegst oder in Ruhestellung?



Ich glaub, nachdem ich von
Thesi

Ich glaub, nachdem ich von Anfang an fast keine Schmerzen hatte, erwarte ich vielleicht ein bisschen viel 

Ich hab eigentlich das Gefühl, dass es einerseits die Muskeln sind (ein leichtes Ziehen nach der Bewegung - wie Verspannungen, und es wird durch Wärme und Ruhe besser), andererseits scheint der Darm noch ein bisschen gereizt zu sein, obwohl daran gar nicht operiert wurde.

 Die OP ist ja erst 3 Wochen her, da ist es vielleicht ein bisschen viel verlangt, dass ich gar nix mehr spüre  



Blähbauch bei Mensis- Spezialist im Zollernalbkreis gesucht
Loreena

hallo Ihr Lieben,  nachdem ich mich seit knapp zehn Jahren mit Zyklus abhängigen  schmerzen vom Kaliber Presswehen herumschlage, bereits zwei Endometriosezentren in Tübingen aufgesucht habe, sämtliche andere Fachärzte sowie unterschiedliche Allgemeinmediziner, von denen jeder einzelne felsenfest der Meinung war, dass bei mir keine Endometriose vorliege, wurde im Rahmen einer Bauchspiegelung im Dezember 2016 eine knapp 20 cm große Schokozyste in meinem Bauch gefunden. Nun meine Fragen an euch: welche Frauenärzte könnt ihr mir im Zollernalb Kreis, Tübingen oder Reutlingen empfehlen, die sich wirklich mit Endometriose auskennen? Mit meiner habe ich nach der OP darüber gesprochen. Diese sieht ihre Schwerpunkte anderswo. Nun habe ich heute wieder den ersten Zyklus Tag postoperativ und exakt die selben Beschwerden wie vorher auch: ein ums doppelte geblähter Oberbauch, der fast zerbersten möchte und demzufolge ein völlig unbewegliches Zwerchfell. Das Atmen, besonders sprechen und treppensteigen sind mir nur schwer möglich.

Kennt irgendjemand von euch diese Atem-beziehungsweise Oberbauchbeschwerden im Zusammenhang mit der Endometriose? Was macht ihr dagegen? Gibt es irgendetwas, das hilft? Smasmolytika  zeigen bei mir keine Wirkung. Osteopathie hilft kurzzeitig. Doch wenn ich nach der Behandlung aufstehe, spannt der  Bauch wieder genauso.

vielen Dank für eure Rückmeldungen.