macht bildgebende Diagnostik Sinn?
albea

Im Lauf der Zeit wurden bei mir schon zahlreiche Aufnahmen gemacht. Bei allen, egal welcher Art (CT, MRT etc), war das Ergebnis: ohne Befund. Will sagen: Endo-Herde waren bei keiner Aufnahme zu sehen. Trotzdem waren im gesamten Bauchraum reichlich Endo-Herde und mein Bauch wurde zuletzt 2014 umfangreich saniert.

Nun lese ich sehr häufig davon, dass gerade im MRT Herde sichtbar gemacht werden konnten ... und staune. Es hiess doch immer, Endo sei nur in Ausnahmefällen sichtbar, wenn z B der Herd eine bestimmte Grösse hat. Hat sich das in jüngerer Vergangenheit geändert, gibt es vielleicht eine neue Generation von Geräten? 

Irgendwie scheint auch bei Ärzten zunehmend der Glaube vorzuherrschen, dass nichts "da sein" kann, wenn nichts zu sehen ist. Und ich fühle mich zunehmend gezwungen, mich zu rechtfertigen. 

Wie sind Eure Erfahrungen, bzw Euer Kenntnisstand zu den ganzen bildgebenden Verfahren und deren Sinn im Rahmen der Diagnostik von Endo?

Und ganz konkret geht es bei mir um den Verdacht auf Endo am Zwerchfell. MRT-Aufnahmen haben keine Anhaltspunkte für irgendetwas erbracht. Kann mir einen Tip geben, was ich im Rahmen der Diagnostik noch machen kann? 

Vielen Dank! 



Hallo :)   bei ei mir
Carnina

Hallo :)

 

bei ei mir konnte endometriose in der Bauchdecke durch MR

dargestellt werden. Allerdings war da auch anderer "Unrat" dabei.

herde am Bauchfell usw sollen nach wie vor nicht sichtbar sein.

verdickte Bereiche wie z.B. Sacrouterin ligamente schon. 



Prof. Schweppe hat von
katwe14

Prof. Schweppe hat von Studien berichtet, demnach viele Ärzte schlichtweg, die Endometriose nicht erkennen. Auch ist es sehr schwer Endoherde als solche zu identifizieren, nur scheinen die Ärzte eher zu sagen hier ist nichts, als dass sie sich bewusst machen, dass sie vielleicht etwas nicht erkannt oder übersehen haben. Im Zweifelsfall musst Du mit Deinen Bildern zu absoluten Spezialisten gehen und ein Restrisiko, dass etwas übersehen wird bleibt immer.