Zyste mit Mirena
susann301087

Hallo ihr lieben 

Ich habe jetzt seit vier Wochen die Spirale und bin auch sehr zufrieden damit.

Jedoch hatte ich gestern so schmerzen im Eileiter Bereich das ich heute zum Arzt bin.

Und siehe da ich habe eine fünf Zentimeter große Zyste.

Meine Frage ist wer hat damit erfahrung und gehen sie eher zurück oder ist eine stieldrehung in den meisten Fällen?

Ich weiß das die Zysten Nebenwirkungen sind.

Ich hatte damals schon öfter eine Zyste aber die waren auf die Endo zu schieben und bei weitem nicht so schmerzhaft.

Danke im voraus und schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr.  



Hallo Susann, über eine
Kleene

Hallo Susann,

über eine Stieldrehung würde ich mir an deiner Stelle am wenigsten Gedanken machen. So etwas mag vorkommen, aber nicht all zu häufig. Die Häufigkeit liegt bei ca 10%.

Ich kenne zig Frauen mit Zysten, auch 2-3 wo mal eine etwas größere Zyste platzte (bei mir auch) aber komplikationslos, wenn auch schmerzhaft. Keine mit einer Stieldrehung.

Wenn du starke Schmerzen mit Übelkeit, hohem Puls, Schweissausbrüchen bekommst - dann weißt du ja im Hinterkopf, dass da etwas ist und gehst sofort ins Krankenhaus.

Ansonsten würde ich da regelmäßig gucken lassen. Meist sind diese Zysten nach 1-3 Zyklen wieder verschwunden.

Wünsche alles Gute und einen guten Rutsch.

Kleene



Ja das sagte der Arzt auch
susann301087

Ja das sagte der Arzt auch wenn es wieder so schlimm wird wie gestern wo ich nichts mehr konnte soll ich sofort ins Krankenhaus denn dann kann es eine stieldrehung geben. 

Ich mach mir nur ein kopf weil ich ein kind habe, und ich nicht will das sie mich mit so extremen Schmerzen sieht wie gestern.

Hab geheult vor Schmerzen.

Und schweissausbrüche und so hat die Ärztin  auch gesagt. 

Aber danke für deine Antwort  



Hallo Susann, ich kann mich
Miramee

Hallo Susann,

ich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen: ich kenne viele Frauen, die Zysten haben oder hatten und nur eine einzige von ihnen hatte mal eine beginnende Stieldrehung. Das Ganze kommt wirklich nicht häufig vor, und wenn, dann merkst Du es ganz schnell und kannst direkt ins Krankenhaus fahren. Wenn es keine einfache Follikelzyste, sondern eine Endo-Zyste sein sollte, ist die Gefahr einer Stieldrehung sogar noch geringer, weil Endozysten sich meist flächig am Eierstock ausbreiten und dadurch gar keinen "Stiel" entwickeln, der sich verdrehen könnte. 

Auch ich hatte schon verschiedene Zysten: manche haben sich von selbst zurückgebildet, manche wurden, als sie aufgrund ihrer Größe Probleme bereiteten, operativ entfernt und andere sind geplatzt.

Dabei habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht, deren Für und Wider ich nur jedesmal neu abwägen kann:

Nach der ersten OP hatte ich mehrere Jahre lang Ruhe. Nach einer späteren OP war bereits  nach 3 Wochen die nächste Zyste von 5cm Durchmesser da. Mit anderen Worten: Eine OP kann viel bringen, muss aber nicht.

Einmal ist mir eine  Follikelzyste geplatzt: das war eine  Nacht lang sehr und 3 Tage lang noch etwas schmerzhaft, weil sich der verspritzte Zysteninhalt erst abbauen musste, aber danach ging es mir prima. Insofern war das vermutlich die bessere Variante als eine Bauchspiegelung. 

Ein andermal ist mir aber eine Endo-Zyste geplatzt: schmerzmäßig war das in d-er Akutsituation genauso und auch mit schneller Erholung verbunden, aber mit dem Zysteninhalt haben sich natürlich auch Endo-Zellen verbreitet. Seitdem habe ich vor allem auch im Bauchfell Endo-Herde. Da wäre eine OP (die auch geplant war, aber eben nicht mehr stattfand) natürlich besser gewesen. 

Was Deine Sorge bezüglich Deines Kindes angeht: ich verstehe gut, dass Du solche extremen Schmerzsituationen am liebsten nicht vor den Augen Deines Kindes erleben würdest! Und natürlich kann man - wenn man schon weiß, dass da eine Zyste besteht -, sich einen Notfallplan zurechtlegen (mit Partner, Freundin, Nachbarn oder wem auch immer), so dass es sich - je nach Tages- oder Nachtzeit des Geschehens - vielleicht sogar vermeiden lässt, dass Dein Kind das direkt mitbekommt. Aber letztlich hast Du natürlich nicht in der Hand, in welcher Situation es Dich möglicherweise erwischt. Ich habe da die Erfahrung gemacht, dass ein offener Umgang damit und Darüberreden doch sehr helfen: wenn derjenige, der sich im Akutfall um das Kind kümmert, schon mal vorarbeitet, indem er das aufgreift, was das Kind gerade bewegt und -  jeweils altersgerecht natürlich - deutlich macht, dass Du starke Schmerzen hattest, Du aber ja ins Krankenhaus fährst, damit Dir da geholfen und die Schmerzen beseitigt werden, ist das für ein Kind durchaus einsichtig und authentisch. Das kannst Du dann später auch noch einmal bestätigen und eventuell entstandene Missverständnisse oder Probleme im Gespräch ausräumen. Keinesfalls würde ich aber behaupten,  alles sei gut, während das Kind doch spürt, dass etwas ganz gewaltig nicht stimmt. Das trägt nur zu einer viel stärkeren Verunsicherung des Kindes bei, denn wenn es Deinen Worten nicht trauen kann, wird es viel ängstlicher auf jedes kleine Anzeichen von eventuellen Schmerzen bei Dir reagieren und immer gleich etwas Schlimmes befürchten. Kurz: wenn es sich nicht umgehen lässt, dass Dein Kind Dich in der Schmerzsituation erlebt, kann ich nur empfehlen, offen mit den Schmerzen umzugehen und deutlich zu machen, dass Dir im Krankenhaus geholfen wird.

Alles Gute!

Mira 

 



Mein kind weiss über meine
susann301087

Mein kind weiss über meine Krankheit bescheid und mein mann würde sie zum Opa bringen das ist alles schon klar, jedoch macht sie sich immer Sorgen da sie schon oft mit bekommen hat das ich im Krankenhaus war. 

 

Ich habe immer wieder schmerzen und war gestern noch mal beim Arzt und die Zyste wächst ich bin jetzt bei 6,2 cm und soll warten 

Das mit der stieldrehung hat mir die Ärztin direkt gesagt und deswegen die Sorgen.

Aber danke für die Antwort.

 

 



Hallo Susann, Mein kind
Miramee

Hallo Susann,

Mein kind weiss über meine Krankheit bescheid und mein mann würde sie zum Opa bringen das ist alles schon klar, jedoch macht sie sich immer Sorgen da sie schon oft mit bekommen hat das ich im Krankenhaus war. 

Dass Deine Tochter Bescheid weiß und Dein Mann und die Großeltern im Falle des Falls einspringen können, ist doch schon mal sehr gut! Zusammen ist es immer leichter als alleine! :-)

Wie gesagt: ich verstehe gut, dass Du Deiner Tochter das möglichst gar nicht zumuten willst!  Es ist immer am belastendsten, wenn man andere mitbelasten muss, besonders Kinder. Aber leider lässt es sich nicht immer vermeiden...

Ich habe immer wieder schmerzen und war gestern noch mal beim Arzt und die Zyste wächst ich bin jetzt bei 6,2 cm und soll warten 

Das mit der stieldrehung hat mir die Ärztin direkt gesagt und deswegen die Sorgen.

 Die Gyns müssen natürlich auf mögliche Komplikationen aufmerksam machen - und eine Stieldrehung ist eben eine (und die vermutlich unangenehmste) Möglichkeit.

Wie schlimm sind denn Deine Schmerzen? Und wie lange möchte Deine Ärztin noch warten? Wenn die Schmerzen anhaltend sind, ist bei dieser Größe der Zyste ja durchaus eine Indikation für eine OP gegeben.

Alles Gute!

Mira

 



Hallo Mira  Das war die
susann301087

Hallo Mira 

Das war die Vertretung meiner Ärztin da sie im Urlaub ist.

Wie lange ich warten soll weiß ich nicht.

Sie sagte nur ich soll ibu nehmen und dann wird das schon.

Das sind schmerzschübe die ich habe.

Sprich hebe ich ein kind schmerzt es kurz für zwei drei Minuten und dann geht es wieder.

Ich werde nächste Woche zu meiner Ärztin gehen und dann mal sehen was sie sagt und gucken wie groß das ding dann ist. 

 

 



Hallo Susann, ah, da hat
Miramee

Hallo Susann,

ah, da hat sich vermutlich der Vertretung nicht so recht getraut, Deiner Ärztin die Entscheidung vorwegzunehmen.... 

Wenn die Schmerzschübe auf solche Belastungen begrenzt sind und nur so kurz anhalten, würde ich allerdings auch noch keinen akuten Handlungsbedarf sehen. Nicht, dass ich nicht wüsste, wie nervig und unangenehm das ist: meine aktuelle 7,5cm-Zyste drückt auch beim Sitzen auf die Beinvene und nervt mich ziemlich, aber es sind zum Glück ja keine Dauerschmerzen, das ist schon mal viel wert! In der kommende Woche kannst Du ja dann nochmal mit Deiner Ärztin sprechen und ich drücke Dir sehr die Daumen, dass sie einen konstruktiven Vorschlag für Dich hat!

Ist es für Dich möglich, weniger oft schwer zu heben? Ich weiß, dass es gerade bei Kindern schwierig ist, aber wenn Deine Tochter schon so alt ist, dass Du ihr die Endo-Situation erklären konntest, kann sie ja sicherlich auch schon selbst auf Stühle klettern etc. und Dir das eine oder andere Heben ersparen!? Vermutlich steht nämlich Deine Zyste bei dieser Belastung dann doch unter Druck, wenn es dann akut wehtut, was einfach die Gefahr, dass sie in einer solchen Situation platzen könnte, erhöht. Ich will Dir da keine Angst machen, aber statt unter Ibuprofen weiterzumachen wie bisher würde ich eher versuchen, so wenig wie eben möglich zu heben. 

Alles Gute für Dich!

Mira



Hi Mira  Meine Tochter muss
susann301087

Hi Mira 

Meine Tochter muss ich nicht mehr heben sie ist 8.

Nur arbeite ich im Kindergarten bei den jüngeren und muss sie ab und zu mal heben.

Jedoch wissen meine Kollegen Bescheid und entlasten mich so viel es geht.  



Hallo Susann, ah, verstehe.
Miramee

Hallo Susann,

ah, verstehe. Gut, dass Deine Kollegen Dich da unterstützen! 

Nochmals alles Gute!

Mira