Nichts stoppt ständig Blutungen
Carnina

Ich bin leicht verzweifelt und hoffe wen zu finden dem es ähnlich ging.

Ich habe in Summe 5 OPs innerhalb von 2 Jahren die mir immer Erleichterung brachten, die letzten in einem top Zentrum der Stufe 3!! Nur nie lange. Trotz durchgängiger Hormontherapie

(Pillen, visanne, Zoladex) habe ich alle 2-3 Wochen Blutungen und Schmerzen. Ich baue trotz Hormonen auf, meine Eierstöcke arbeiten dagegen an als gäbe es kein Morgen. Der Versuch die Mirena einzubauen ging schief da massive Krämpfe diese in den Gebärmutterhals schoben und nach einmaligem Versuch das zu richten musste sie gezogen werden.

 Ich habe bei jeder OP neue Herde, wenn aufgrund der kurzen OP Abstände von nur 5-6 Monaten wenige, dafür aber schmerzhaft und wirklich Probleme bereitend, vor allem da es nie zu einem stillgelegten Zyklus kommt und so aufgrund der ständigen Blutungen die Herde sich massiv bemerkbar machen.

 Ich habe alternativ TCM usw probiert mit allem drum und dran, ohne Erfolg.

 Langsam mach ich mir Sorgen, weil sie Schmerzen im Unterleib und Kreuz nur noch mit schwersten Schmerzmitteln in den Griff zu bekommen sind. 

GV hab ich garkeinen mehr, da die "Erholungsphasen"  viel zu kurz sind, ich um die Blutung stärkste Schmerzen allein bei einer Untersuchung habe. 

Wenn ich (selten) mal wirklich das Gefühl hab dass der Zyklus lahm gelegt ist, dann geht es mir gut.

Langsam glaube ich das es sinnvoll ist trotz meines alters die Gebärmutter rauszuwerfen, aus oben genannten Problemen. Es wird eine Adenomyose vermutet und ich glaube dass das jetzt mein einziges Problem ist.  

 

 



Also die neuen Herde waren
Carnina

Also die neuen Herde waren alle außerhalb der Gebärmutter. Aber jetzt nach der letzten OP habe ich schmerzen die ich allein der Gebärmutter/ Kreuz zuordnen würde. Sacrouterinligamente sind schon weg.

 

vielleicht hätte jemand ein ähnliches Problem.... Und hat irhendeine Lösung dafür gehabt. 

 

(Bin 29 und kinderlos) 



Also ado lässt sich nur
Elhappy

Also ado lässt sich nur nach Entfernung bestätigen. Wenn du herde aussethalb der gm hast bringt dir das ich viel. Solange du eierstöcke hast solange gibt es Östrogene und Endo! Also eine Hysterektomie bringt dir nich viel.hoffe das du jemand mit ähnlichen Erfahrungen findest und auch eine Lösung.

 

 

dir alles Gute LG Happy



vielleicht hilft dir
dormant

vielleicht hilft dir folgendes weiter:

http://www.dr-schulte-uebbing.de/inhalte/doku/umg_hoehergradige_endometriose.pdf 



Hallo Carina, den einzigen
katwe14

Hallo Carina,

den einzigen Tipp über die in dem Artikel den Dormant gepostet hat hinaus ist, mal Cholsterin prüfen zu lassen und wenn der zu hoch ist auch das gute Cholsterin, würde ich versuchen cholesterinfrei mich zu ernähren, quasi vegan und zu schauen ob es etwas verbessert, das macht aber nur Sinn, wenn man sich dabei extrem gut und gesund ernährt. Cholsterin ist der Grundstoff aller Sexualhormone, ist es zu hoch produziert der Körper bei Frauen hieraus Hormone und dann helfen auch die künstlichen nichts. Diese Ernährung kann man durch gute pflanzliche Öle wie Kokosöl. Distelöl, Leinöl etc. ergänzen.

Nach so vielen Operationen und Therapien wird Dein gesamter Körper eher in einem Ausnahmezustand sein und sich gegen nichts mehr wehren können.

 



Liebe Carnina, es tut mir so
Miramee

Liebe Carnina,

es tut mir so leid zu lesen, dass es Dir so schlecht geht! Ich weiß noch, wie es war, als Du hier ins Forum gekommen bist, und nun hast Du schon so vieles erfolglos durch! Einfach heftig!

Mein Gedanke geht in die Richtung, die katwe schon angesprochen hat: Auch ich denke, dass Dein Körper nach all diesen heftigen Behandlungsphasen vermutlich kaum noch kann. Vor gut 10 Jahren war ich nach wesentlich weniger, kürzer andauernden und geringer dosierten Hormonbehandlungsversuchen schon völlig neben der Spur. Mein Immunsystem war platt, ich war am Ende meiner Kräfte, gefühlt ein völliges Wrack, und etwas Positives bewirkt hatte die ganze Quälerei auch nicht, was als Gesamtpaket natürlich völlig deprimierend war. Aus dieser Situation heraus habe ich mich - zunächst einfach, weil mir die Kraft zu irgendeiner neuen Belastung dieser Art fehlte -, dazu entschieden, keine Behandlung (aus schulmedizinischer Sicht) mehr zu beginnen. Tatsächlich hat meinem Körper diese Ruhepause gut getan und ich habe mich körperlich gut erholt. Natürlich hatte ich auch wieder Beschwerden, die aber - verglichen mit den Nebenwirkungen der Behandlungen - erstaunlich gut zu ertragen waren und mit der Zeit besser verkraftbar wurden, weil mein Körper selbst dem Ganzen wieder zunehmend mehr entgegensetzen konnte. Je fitter ich mich wieder fühlte, desto mehr Energie hatte ich auch, um das, was mein Körper mir signalisierte, besser zu berücksichtigen: Yoga hat mir damals sehr geholfen, aber auch eine abgestimmtere Ernährung. Damals hatte ich noch nicht den Schritt zur veganen Ernährung gemacht, die mir heute sehr hilft, und Bücher über Endometriose und Ernährung waren mir damals auch keine bekannt, aber ich konnte einfach an mir beobachten, dass mir - je nach Zyklusphase - unterschiedliche Dinge gut taten. Die TCM habe ich erst einige Jahre später entdeckt und sehr davon profitiert. Aber ich denke, dass sie - auch wenn ich seitdem nie wieder eine Hormonbehandlung gemacht habe - nie meine einzige Therapieform war, sondern zusammengewirkt hat mit der Ernährung, dem Yoga und auch dem, was ich während meiner depressiven Zeit in der Psychotherapie für mich gelernt hatte. Bei einer späteren Zysten-OP haben die beiden Ärztinnen wohl einiges an Endo entdeckt, das meiste davon war aber inaktiv, was sich mit meinem Erleben, nämlich nur noch seltenen, milden Beschwerden deckt.

Ich kann mir vorstellen, dass Du - nach allem, was Du schon durchhast - kaum Hoffnungen in irgendetwas setzen kannst. Aber vor dem Hintergrund meiner eigenen Erfahrungen könnte ich mir vorstellen, dass Du für Dich und Deinen Körper mehr erreichen kannst, wenn Du ihm im Alltag ganz viel Gutes tust und ihm die Gelegenheit gibst, zur Ruhe zu kommen und wieder mehr Abwehrstabilität zu entwickeln.

Aber wofür Du Dich auch entscheidest: ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!

Liebe Grüße!

Mira



Danke für die lieben
Carnina

Danke für die lieben Rückmeldungen!

 

nichts zu nehmen aus schulmedizinischer Sicht traue ich mich nicht, da es nach absetzen der Pille ja erst so richtig los ging. Depressiv bin ich Gott sei dank garnicht, da ich mir mein Studium erfolgreich abschließen konnte und mlt nun meinen größten Lebenstraum erfüllen konnte, der mich morgens bereits ganz früh aus dem Bett treibt weil ich es kaum erwarten kann täglich in meine neue Aufgabe zu starten. Nur kostet es mich unendlich Energie wenn ich mit solchen nicht planbaren Blutungen ständig ausgeknockt werde. Ich hatte noch nie in meinem Leben eine regelmäßige Regel dass ich wusste dass die Bombe "einschlägt" aber sie war früher sehr sehr sehr selten und jetzt komm ich aus den Blutungen nimma raus. Ich tue trotzdem alles weil es mich freut aber eigentlich geht das über meine Kräfte. Was mich antreibt ist die Freude. Ich möchte aber nicht mehr nachts vor schmerzen in einer Blutlache aufwachen und wissen "die nächsten 3 Tage geht nix außer mit Qual"



Hallo Carina, wenn Du Dich
katwe14

Hallo Carina,

wenn Du Dich nicht traust die Pille wegzulassen, kannst Du andere Maßnahmen, besonders die der Lebensweise parallel zur Pille beginnen, Anregungen vielleicht hier, es ist meine Seite und ich habe auch ganz viel Endometrioses aber auch wie Miramee inaktiv und beschwerdefrei.

https://endometrioseganzheitlich.wordpress.com/

Ich sehe es wie Elhappy, die Hergabe der Gebärmutter ist nicht das Ende der Endometriose, wenn die Endo nicht ausschließlich in der Gebärmutter war, auch kann der Verlust der Gebärmutter wieder eigene Probleme verursachen (muss aber nicht).

Eine erfüllte Arbeit und damit ein wichtiger teil des Lebens, ist sehr gut und kann hilfreich sein.

Die Frage die sich aber jede von uns stellen muss ist, wie gut bist zu zu Deinem Körper?

Nährst Du ihn gut?

Entspannst du Dich ausreichend und auch zum Ausgleich zu möglichem Stress, auch positiven?

Bewegst Du Dich gut oder zu wenig oder machst zuviel Sport.

Wenn man so schwer krank ist muss man etwas für seinen Körper tun insbesondere, wenn die zur Verfügung stehenden Therapien nicht greifen.

Viel Glück 

 



Danke für die lieben
Carnina

Danke für die lieben ausführlichen Antworten!

 Zum Thema Ernährung, ich bin ein Genußesser. Wenn ich Lust auf Sushi habe dann hole ich es mir, wenn ich Appetit auf Beeren habe dann esse ich sie, wenn mich ein Smoothie anlacht wird er getrunken, Käse mit Trüffeln kann ich nicht liegen lassen und Lachs könnte ich Kiloweise vertilgen. Ich esse gern Fisch, viel Obst und Gemüse und das am liebsten roh, abends gern Tee möglichst abwechslungsreich von Fenchel über Hagebutte zu mate Tee, ich hasse Salz und koche immer ohne, süß esse ich am liebsten Kekse/ Schokolade und Pfannkuchen. Wenn ich Alkohol trinke dann einen wirklich guten Rotwein. Sport mache ich draußen (reiten) und das keinesfalls übertrieben, da hat ja noch wer anders mitzureden ;)

 was mich belastet sind einfach die unvorhersehbaren Schmerzen/ Blutungen die ohne "zu fragen" mich überrollen und mir das Leben mühsam machen. Und das in kurzen anständig ohne dass ich weis wann....