Gerade operiert und so viele Fragen...
kellerassel

Hallo liebe Leidensgefährtinnen,

ich fühle mich mit der Diagnose sehr hilflos und allein gelassen und hoffe, dass mir hier ein paar liebe Menschen Tipps geben können. 

Ich versuche die Vorgeschichte kurz zu halten: Vor zwei Wochen wurde bei mir wegen Verdacht auf Endometriose eine Bauchspiegelung gemacht. 15 Jahre hatte ich sehr starke Regelschmerzen, 10 Jahre lang auch Schmerzen außerhalb der Periode. Ich dachte eigentlich die ganze Zeit, dass manche Frauen eben so starke Regelschmerzen haben, dass sie gelegentlich in Ohnmacht fallen. Das sagten mir auch die Ärzte. Ansonsten wollte sie mir immer gerne Depressionen diagnostizieren. Ansonsten habe ich noch eine Fructoseintoleranz und dachte zeitweilig, dass die Schmerzen vielleicht daran liegen, aber diverse Ernährungsanpassungen und -beratungen waren nicht wirklich erfolgreich.

Meine neue Frauenärztin hatte dann anscheinend eine gute Idee. Der Verdacht bestätigte sich und es wurden alle Endo-Herde entfernt. Es bestanden starke Verwachsungen, jedoch hatte ich Glück und es musste kein Organ(teil) entfernt werden. Hormone werde ich keine nehmen, da ich dann unter starken Nebenwirkungen leide und dann noch lieber Schmerzmittel nehme. Meine Frauenärztin sagte auch das wäre ok. Ansonsten sagte sie nur, dass ich einfach abwarten muss was passiert. Wirkliche Tipps hatte sie nicht für mich. Kinder haben will ich derzeit keine. Meine erste Periode nach der OP hatte ich schon und ich war schon ein bisschen enttäuscht, dass es genauso war wie vorher mit starken Schmerzen, starker Blutung, Kreislaufproblemen und Übelkeit. :-( Aber ich hoffe natürlich, dass sich das noch ändert.?

Natürlich weiß ich, dass es bei jedem anders ist, aber mich interessieren Eure Erfahrungen trotzdem:

- Wurden die Schmerzen nach der BS weniger?

- Habt Ihr Eure Ernährung geändert?

- Habt Ihr überhaupt irgendwas geändert? 

- Wie lange hat es gedauert bis sich neue Herde gebildet haben und die Schmerzen wieder genauso stark waren (sofern siesich überhaupt gebessert hatten...)? 

- Was mach ich denn jetzt eigentlich? Einfach abwarten und Tee trinken? Blöde Frage, ich weiß. Einerseits habe ich überhaupt keine Lust mich mit dem Thema auseinander zu setzen, andererseits wäre ich froh, wenn ich irgendwas sinnvolles tun könnte.

Ich danke Euch! 



Hallo,   ich kann die
Mila78

Hallo,  

ich kann die Fragen auch nicht beantworten, aber mir geht es ähnlich. Ich bin 38 jahre alt und weiß nun seit neun Tagen das ich Endometriose habe. Am 10 Februar wurde die BS gemacht und auch Gewebe entfernt. Es wurde auch eine Ausschabung sowie Gewebeproben entnommen. Es wurde Ambulant gemacht, mein Mann hat sich für die Kinderbetreuung eine Woche Urlaub genommen, die Woche hab ich mit Fieber und Schmerzen  verbracht. Mit Antibiotika geht es endlich Bergauf. Mich würde interessieren ob vielleicht jemand  hier aus meiner Umgebung ist. Raum Petershagen, nähe Minden. Vielleicht könnt ihr mir einen Tip für einen guten Frauenarzt geben der sich auch in diesem Gebiet auskennt. Bin mir nämlich gar nicht sicher ob wircklich alles gefunden wurde. Denn eigentlich begannen meine Beschwerden vor dreieinhalb Jahren während meiner Schwangerschaft, ich hatte manchmal wärend des Stuhlgangs häftige Krämpfe. Nach der  Schwangerschaft waren die Probleme immer noch da, es wurde eine Darmspiegelung gemacht, nichts gefunden.( lt.Arzt vielleicht streß) In der nächsten Schwangerschaft wieder diese Krämpfe wärend des Stuhlgangs und dabei Vaginale Blutung. Mein Frauenarzt meinte da gibt es keinen zusammenhang. So nah würden die Organe nicht liegen. Nach der Entbindung ca. 7-10 Tage heftige schmerzen beim Wasserlassen kaum zu ertragen, Frauenarzt findet nichts, nach 3 Tagen legt sich der Schmerz. Nach dem abstillen mit einsetzen der Regel, jeden Monat verschiedene Beschwerden die sich häufen und an intensivität zu nehmen. Jetz das Ergebnis. Es wurde aber am Darm nichts gefunden, kann das wircklich sein, das trotz der Beschwerden da nichts ist? Jetzt hab ich so viel geschrieben, entschuldigt, aber ich weiß nicht wo ich mich sonst austauschen könnte oder Tips bekommen. Ich möchte einfach ein Beschwerden freies Leben führen und mich um meine Familie kümmern, hab 6 Kinder zu versorgen, eine Mutter darf nicht krank seinWink



hallo kellerassel, erstmal
dormant

hallo kellerassel,

erstmal auch noch mal für dich folgende pdf zur Behandlung;

http://dr-schulte-uebbing.com/inhalte/doku/umg_hoehergradige_endometrios...

http://www.natum.de/files/15013_2015_20_01_i_040-041_gg1501_natum_vitami...

Bei mir waren nach 18 Jahren ohne Behandlung die Schmerzen nach der ersten Bauchspiegelung weg. Aktuell hänge ich in der Vorstufe zur Nebennierenschwäche fest und hab ein geschwächtes Immunsystem. Mein Ernährung passe ich immer mehr an, da ich sehr oft schwächel und eine Therapieresitente Rachennfektion habe seit 8 Monaten und die immer und immer wieder zur Mandelentzündung wird. 

Da man nie ernst genommen wird bleibt es ein ewiger Kampf vernünftig behandlet zu werden. Man muss immer nerven und divers Ärzte aufsuchen bis endlich mal überhaupt eine Behandlung erfolgt.

Lebenmittelunverträglichkeiten kommen auch häufiger zusammen mit Endometriose. Genauso Schilddrüsenunterfunktion, HashimotoThyreoiditis sowie andere Autoimmunerkrankungen und Nebennierenschwäche.

Bevor überhaupt Hormone gegeben werden sollte auch vorher mal getestet werden was zu viel und zu wenig ist. Klingt so als hätte deine Ärztin nix getestet.

Bitte warte nicht ab, du kannst je nach dem was du für Probleme hast auch die Spezialisten für die anderen möglichen Erkrankungen aufsuchen. Für Hormonelle Probleme gibts auch noch Endokrinologen und da gibts auch welche die schon extra Test wegen Endometriose durchführen. Mir wurde auch im Januar gesagt man braucht keine Überweisung für den Endokrinologen. 

Wenn du verräts in welchem Umkreis du zum Arzt kannst dann könnte man vielleicht auch jemanden in der Nähe empfehlen. ^^

Gib nicht auf es kann besser werden.

 



Danke für Deine Antwort.
kellerassel

Danke für Deine Antwort. Ich war vor der Bauchspiegelung bereits beim Endokrinologen. Der hat nichts gravierendes festgestellt außer deutliche Mängel an Progesteron, Vitamin D und Eisen. Die Frauenärztin meinte dazu, dass der Progesteronmangel nicht zwangsläufig durch die Endometriose kommen muss und da ich Gestagen auch nicht vertrage, sah sie hier keinen Handlungsbedarf. Progesteron wollte sie mir nicht verschreiben. Ich habe nur so eine Progesteron-Salbe bekommen, aber sie meinte die hilft nicht. Ausprobiert habe ich die noch nicht. 



Achso, dazu vielleicht
kellerassel

Achso, dazu vielleicht nochwas: Sie sagte mir, dass es bei mir mit einer evtl. Östrogendominanz nicht so dramatisch wäre, weil ich sehr schlank bin und mein wenig vorhandenes Fettgewebe nicht so viel davon produzieren würde.



Das hängt alles zusammen
dormant

Das hängt alles zusammen ^^

Gerade Vitamin D wirkt hormonregulierend, hilft bei Entzündungen und auch dem eigenen Immunsystem weswegen es sehr wichtig bei Endo ist. 

Ich hab z.B zusätzlich zur Endo Schuppenpflechte, Sie wird gerade weniger durch extra Vitamin D. 

Leider Bildet sich kaum ein Arzt weiter du kannst deine Ärztin nur die Pdfs zeigen oder dir einen anderen Arzt suchen.

Auch wenn deine Östrogendomminanz nicht so stark ist fördert sie das wachstum deiner Endo.

Progesteronsalbe ist eine alternative, weil Natürliches Progesteron viel bekömmlicher ist aber auch da müsste eigentlich regelmäßig getestet werden obs was bringt.  



Habe inzwischen auch die
kellerassel

Habe inzwischen auch die beiden Texte untern den Links gelesen. Sehr interessant, hab ich in dem Zusammenhang noch nicht gehört.

Schuppenflechte habe ich auch! (Und leichte Neurodermitis.) In welcher Dosierung nimmst Du Vitamin D? Der Endokrinologe sagte mir ich soll eine Kugel alle zwei Wochen nehmen von "Dekristol 20000 I.E.". Sagt Dir das was? Wieviel da nun wirklich drin ist müsste ich nachlesen. Das mache ich nun schon seit einem halben Jahr, aber verändert hat sich dadurch nichts spürbar. Ich will mich damit ja auch nicht vergiften.

Das mit der Salbe werde ich dann jetzt mal ausprobieren.  

Habe den nächsten Termin im Sommer. Werde das dann mal ansprechen. 



Zur Progesteronsalbe kann
dormant

Zur Progesteronsalbe kann der Thread dir auch sicher weiter helfen http://www.endometriose-liga.eu/node/36106

ich hatte mir selbst was besorgt mit 1000IE was man täglich nimmt um zu schauen ob es mir damit besser geht ^^

und schau mal hier 

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=56003

es soll wohl bald auch noch eine neues Medikament für Schuppenpflechte geben

https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160614-psoriasis-neuer-wirkstoff-hilft-vielen-patienten.html

ich werde das auf jeden fall testen, weil Entzündungen im Körper die Endo auch Fördern 

mit dem Vitamin D kannst du nicht so schnell vergiften, durch Endo und Schuppenpflechte brauch dein Körper viel mehr davon  



Hallo Kellerassel,  auch
Miramee

Hallo Kellerassel,

 auch von mir noch ein herzliches Willkommen hier!

 Ich steuere aus Zeitgründen mal direkt auf Deine Fragen zu:

 Wurden die Schmerzen nach der BS weniger?

 Bei mir hat die Sanierung per Bauchspiegel sehr viel gebracht. Obwohl nicht alle Herde entfernt werden konnten, wurde es danach wirklich viel besser. Allerdings braucht der Heilungsprozess nach so einer OP eine gewisse Zeit und Du wirst die inneren Wundflächen noch eine Weile spüren, auch wenn außen schon alles gut verheilt aussieht. Deswegen ist es auch normal, dass die Regelschmerzen die ersten paar Male nochmal heftig sind. Aber das sollte von Mal zu Mal immer besser werden. 

 Habt Ihr Eure Ernährung geändert?

Ja. Allerdings nicht direkt nach der Diagnose, weil mir da überhaupt keine Zusammenhänge bekannt waren. Ich habe vorher schon viele Jahre lang vegetarische gegessen, dann aber irgendwann auf vegan umgestellt, als ich gemerkt habe, dass mein Zystenwachstum (war immer so ein kleines "Zystenwunder") immer besonders stark vorangeht, wenn ich viele Milchprodukte gegessen hatte bzw. stagnierte, wenn ich gar keine Milchprodukte mehr aß. Durch die vegane Ernährungsweise hat sich fast automatisch mein Zuckerkonsum reduziert, was sinnvoll ist, wenn man die endometriosebedingten Entzündungsprozesse möglichst hemmen will. Bei Weißmehl, von dem an vielen Stellen abgeraten wird, kann ich für mich keine Unterschiede feststellen, also esse ich es. 

 Habt Ihr überhaupt irgendwas geändert?

Da ich die üblichen Hormonpräparate auch nie gut vertragen habe, kam eine entsprechende Hormontherapie für mich nicht in Frage. Aber ich wollte auch nicht nichts tun. Damals hatte ich eine Frauenarzt, der auch TCM-Arzt war und mich dann regelmäßig akupunktiert hat. Das hat meine Endometriose viele Jahre lang  gut in Schach gehalten. Wenn ich wegen Urlaubs oder irgendwelcher Verpflichtungen mal 3-4 Wochen lang keine Akunkturbehandlung bekam, habe ich das sehr deutlich an den Regelschmerzen gespürt. Wenn ich alle zwei Wochen meine Nadeln bekam, war ich dagegen meist komplett schmerzfrei, was ich mir vorher in meinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Es hat also schon eine Menge gebracht. Leider ist dieser Arzt nun in den Ruhestand gegangen...

Was ich aus früheren Zeiten noch empfehlen kann, ist Yoga. Bevor ich die Ursache meiner Schmerzen kannte, habe ich bei einer sehr guten Yoga-Lehrerin Kurse belegt, die mir auch gezeigt hat, wie man sich in einen Schmerz hinein entspannen kann (üblicherweise verkrampft man ja  noch mehr, was dann vielfältige Folgeschwerden auslösen kann). Manche Atemübungen im Yoga haben auch schmerzlindernd gewirkt. Ich finde Yoga nach wie vor klasse, habe aber leider an meinem jetzigen Wohnort nicht mehr so eine gute Yoga-Lehrerin gefunden. 

 - Wie lange hat es gedauert bis sich neue Herde gebildet haben und die Schmerzen wieder genauso stark waren (sofern siesich überhaupt gebessert hatten...)?

 Genauso stark sind die Schmerzen bei mir bisher nicht mehr geworden, nicht mal annähernd. Wann sich wieder Herde gebildet haben, kann ich nicht genau sagen, aber das ist auch nicht unbedingt entscheidend, solange die Beschwerden im Rahmen bleiben. Ich hatte letztes Jahr, etliche Jahre seit der ersten Endo-OP, mal wieder eine Zyste, die rausmusste. Man sagte mir anschließend, im ganzen kleinen Becken sei überall Endo, aber da die Herde fast alle inaktiv seien, bräuchte man da nichts machen. Das heißt, da ich einen normalen Zyklus hatte, hat sich die Endo zwar ausbreiten können, aber die Akupunktur und/oder die Ernährungsweise haben dafür gesorgt, dass sie mir so gut wie keine Beschwerden beschert hat. 

 - Was mach ich denn jetzt eigentlich? Einfach abwarten und Tee trinken?

 Tee trinken ist immer gut! ;-) Aber im Ernst: Wie Du mit dem Wissen um Deine Endometriose umgehst, kannst nur Du selbst entscheiden. Ich würde mir ein bisschen Zeit nehmen, um das auch seelisch zu verdauen und in Ruhe zu entscheiden, wie es therapeutisch weitergehen soll, wo Du Dich gut betreut und unterstützt fühlst. Sicher ist: es lohnt sich, diese Gedanken nicht einfach wegzuschieben, denn die Endo holt einen meist irgendwie wieder ein. Mir persönlich ist immer wichtiger geworden, nicht GEGEN die Krankheit anzukämpfen, sondern MIT ihr zu leben. Es verschlingt sehr viel Energie, schmerzende Stellen immerzu als "Feind im eigenen Bauch" wahrzunehmen und entsprechend anzugehen, statt den eigenen Körper (mit allen seinen Problemen) anzunehmen. Mir hilft dieses Einstellung, aber wie gesagt: meiner ist nur einer von Millionen individueller Wege. Und Du wirst Deinen finden, da bin ich sicher!

Alles Gute und weiterhin gute Besserung!

Mira



Hallo Mila,auch Dir ein
Miramee

Hallo Mila,

auch Dir ein herzliches Willkommen hier, auch wenn die Umstände, die einen hierherführen, ja nie schön sind!

Tut mir leid, dass Du nach der OP noch Fieber etc. hattest! Wie geht es Dir inzwischen?

Meine OPs habe ich nie ambulant gemacht und war - ehrlich gesagt - sehr froh um die paar Tage ohne Familie und Sich-Kümmern-Müssen, während es mir selbst noch nicht enstprechend ging. Es reicht immer noch, wenn das alles mit ein paar Tagen Verzögerung wieder auf einen zukommt. 

Es wurde aber am Darm nichts gefunden, kann das wircklich sein, das trotz der Beschwerden da nichts ist?

Ja, es ist möglich, dass die Darmbeschwerden nichts mit der Endo zu tun haben, sonden mit einer Nahrungsmittelintoleranz o.ä.. Es ist aber auch möglich, dass mikroskopisch kleine Endo-Herde auf dem Darm sitzen, die man bei der OP nicht gesehen hat. 

 Ich möchte einfach ein Beschwerden freies Leben führen und mich um meine Familie kümmern, hab 6 Kinder zu versorgen,

 Beschwerdefreiheit kann Dir natürlich keiner garantieren. Aber man kann einiges für sich selbst tun, was helfen kann, die Endo in Schach zu halten. Meinen persönlichen Weg habe ich oben eben in der Antwort auf Kellerassels Fragen beschrieben. Ich denke, gerade als Mutter von sechs Kindern wird es für Dich wichtig sein, Dir selbst genug Zeit und Selbstzuwendungen zuzugestehen, gut zu Dir zu sein und nicht nur zu allen anderen... Das kann eine ziemliche Lernkante sein :-)

eine Mutter darf nicht krank seinWink

Ja, so  heißt es immer...Aber natürlich erkranken auch Mütter, manche sogar schwer. Ich weiß, dass es nicht immer leicht ist, sich als Mutter nicht unter Druck zu setzen, weil man ja auch für alle dasein und eben "eine gute Mutter" sein will. Manchmal ist es aber auch für alle besser, wenn man sich mal ein paar Tage länger für die eigene Erholung nimmt, dafür aber hinterher wieder stabiler ist, statt sich zu früh wieder voll zu belasten und dann Folgeprobleme zu bekommen oder irgendwie zusammenzuklappen. Ich hoffe, Du passt gut auf Dich auf!

Dir alles Liebe und gute Besserung!
Mira

 

 

 



Hallo Mila, es gibt
katwe14

Hallo Mila,

es gibt sogenannte Familienpflegerinnen, die in Situationen wie Deiner temporär unterstützen und entlasten und von der Krankenkasse übernommen werden. Dies wird über den Hausarzt beantragt, dann gibt es auch Kuren wo man die Kinder mitnehmen kann.

Stress und Überlastung ist nicht gut für das Immunsystem und damit auch nicht gut bei Endometriose.

Viele gute Tipps jenseits der Schulmedizin findet man über google oder andere Suchmaschinen unter den Stichworten Endometriose ganzheitlich oder alternativ.



Hallo Miiramee, danke für
Mila78

Hallo Miiramee,

danke für deine Antwort. Es geht mir besser, hab heute die letzten Antibiotika genommen und hoffe das mit der Entzündung ist jetzt gegessen. Ich hab schon wieder diese starken schmerzen im Rücken unten. Kann mich ja nicht immer hinlegen, was machst du gegen schmerzen? Greift man in dem Fall wircklich zu schmerzmitteln, bin verunsichert was und wie viel kann ich da nehmen?  

Ambulant werd ich auch nie wieder so einen Eingriff durchführen lassen. Der Eingriff  war ja nicht schlimm, aber die Zeit danach...

Wie geht es dir, hast du schon lange Endometriose?

Liebe Grüße

Mila 



Hallo katwe14,  danke für
Mila78

Hallo katwe14, 

danke für deine Tipps...

Über eine Kur hab ich auch schon nachgedacht, aber erstmal werd ich etwas warten bis meine Kleine(14m on)etwas älter ist...

Bist du schon mal in einer Kur gewesen kannst du einen Ort empfehlen?

Ich hab seit 8 jahren eine Schilddrüsenunterfunktion, seit einigen Monaten springen meine Werte, was mich verunsichert da es die ganzen Jahre gut lief. Der Hausarzt hat von 75 auf 100 erhöht, nach der 6 wöchigen Kontrolle schien es ok zu sein, dann nach 4 Monaten wieder nicht... Hast du Erfahrung mit Endometriose und Schilddrüse? 

Wie sind deine Erfahrungen mit dieser Krankheit?

Liebe Grüße

Mila 



Hallo Mila, wie gut, dass
Miramee

Hallo Mila,

wie gut, dass das Anibiotikum gegriffen hat und Du Dich wieder besser fühlst!

Für Schmerzmittel gibt es hier auf jeden Fall andere Expertinnen. Ich selbst habe sie auch immer nur eingesetzt, wenn wirklich keine Wärmflasche, kein Yoga oder sonstetwas irgendeine Besserung gebracht hat und das war bei mir selten. Es kommt aber auch auf die Art der Schmerzen an, die Du hast.

Bei der Endometriose können ja sehr unterschiedliche Arten von Schmerzen entstehen.  Wenn man sich klar macht, was bei der Endo passiert, wird auch verständlich, warum es nicht so leicht ist, diese verschiedenen Schmerzen alle mit einem Mittel in den Griff zu bekommen.  Die Endo-Herde bauen sich ja wie Gebärmutterschleimhaut im Zyklus auf und bluten dann zu Beginn des neuen Zyklus ab, nur dass das Blut eben nicht ablaufen kann, wie in der Gebärmutter, sondern ins umliegende Gewebe sickert, wo es nur teilweise abgebaut werden kann. An manchen Stellen, wo wenig Platz ist, kann bereits dieser Aufbauprozess der Endo-Herde, also einfach die Verdickung der Stelle, sehr schmerzhaft sein. Ansonsten tut das Abbluten meist weh. Dazu kommt, dass das Blut (genauso wie Wundflüssigkeit nach OPs) zu Verklebungen und später Verwachsungen führen können.Die nicht-abgebauten Blutreste befördern chronische Entzündungsprozesse im Körper - deswegen ist hier nicht nur direkt nach OPs sondern ganz generell immer wieder von "antientzündlicher Lebensweise" etc. die Rede. Bei Endo-Frauen scheint während der Periode die Gebärmutter auch stärker zu kontrahieren und tiefere Schichten der Gebärmutterschleimhaut mit auszustoßen. Je nach Schmerzursache können dann auch unterschiedliche Maßnahmen helfen: Entzündungsschmerzen mögen z.B. oft keine Wärme, gegen Unterleibskrämpfe wegen starker Gebärmutterkontraktionen hilft Wärme aber sehr gut. Außerdem kann es bei starken Gebärmutterkrämpfen helfen, bestimmte Dinge in der Ernährung zu ändern: Die Gebärmutter reagiert nämlich oft auf Histamin, manche Gewürze (wie Nelken, Zimt, Kampfer bei mir sind Ingwer und Kardamom ganz schlimm, aber das muss man ausprobieren) und auf Östrogen. Man kann also während der Periode histaminarm essen, ggfs. auf bestimmte Gewürze verzichten und Phytoöstrigene (=Pflanzenöstrogene, z.B.. im Soja) vermehrt zuführen, weil dieses x-mal schwächeren Östrogene dann die Östrogenrezeptoren der Gebärmutter besetzen und dort kein anderes Östrogen mehr wirken kann. Bei Verklebungen/Verwachsungen kann man mit Wärme nichts ändern, aber Osteopathie soll da sehr gut helfen. Im äußersten Fall müssen Verwachsungen und Verklebungen irgendwann noch einmal operativ gelöst werden, wobei natürlich wieder neue Verwachsungen entstehen können...

Es ist also ein komplexes Feld. Deswegen lässt sich aus der Ferne auch nicht wirklich beurteilen, was bei Deinen Rückenschmerzen aktuell helfen könnte. Da solltest Du, falls Du es selbst nicht mit Wärme oder Lageändeurng wegbekommst, einen Arzt zu Rate ziehen.

Wie geht es dir, hast du schon lange Endometriose?

Mir geht's eigentlich ziemlich gut (eigentlich, weil ich mal wieder eine Zyste und deswegen übermorgen eine OP aber sonst nur selten Beschwerden habe). Endometriose habe ich - wie ich vermute - seit der Geschlechtsreife - jedenfalls war die Zeit vor und während der Blutung immer schon sehr schmerzhaft. Viele Jahre bestand dann der Verdacht und es wurden Hormontherapien versucht, die bei mir so extreme Nebenwirkungen hatten, dass sie schlimmer waren als meine Endoprobleme. Festgestellt wurde die Endo dann vor 7 Jahren, aber nach der Sanierung hatte ich 5 Jahre lang wirklich Ruhe, ich denke, auch wegen Akupunktur und Ernährungsumstellung, siehe oben. Jetzt kippelt es gerade mal wieder etwas, aber das wird schon wieder....

Liebe Grüße und weiterhin gute Erholung!

Mira



Hallo Mila, ich lebe sehr
katwe14

Hallo Mila,

ich lebe sehr sehr gut mit der Erkrankung, muss allerdings auch extrem viel dafür tun.

-Tiefenentspannung und Körperarbeit

-Entzündungshemmende (googlen) und nährstoffreiche Ernährung. Sowie matürliche Entzündungshemmung.

-Kaum Zucker, keinen Alkohol, wenig Fleisch 

-Homöopathie 

- Viel moderate Ausdauerbewegung an der frischen Luft 

Hashimoto und Endometriose ist eine häufige und nicht so tolle Kombination, ich habe keine Probleme damit eher mit Progesteronmangel wogegen ich natürliches Progesteron nehme.

Das ist auch manchmal bei Schilddrüsenproblemen sinnvoll, mein Tipp, bei einer Kombination aus zwei hormonellen Problemen sich einen guten ganzheitlichen Endokrinologen zu suchen und dafür auch mal weiter zu fahren.

Ich habe, was auch häufig ist, massive Darmprobleme begleitend und eine Sorbit und Fruktoseintoleranz. Hier muss ich viel mehr tun als gegen die Endometriose.

Meine persönlichen Erfahrungen und die Anderer die ich kenne habe ich auf einer Homepage zusammengefasst, das ist aber sehr komplex und es ist und bleibt Detektivarbeit, wenn man die Endometriose ganzheitlich angehen will.

https://endometrioseganzheitlich.wordpress.com/

Hier findest Du auch etwas zu Hashimoto und Endometriose.

Ein guter Vitamin D Spiegel ist wichtig (auch nicht zu viel) und eine gute Hormonbalance, die man auch mit Ernährung und einer regelmäßigen Lebensweise, vielleicht auch zusätzlich mit Homöopathie oder Akupunktur unterstützen kann.

Auch für Dich könnte das Thema Östrogendominanz ein wichtiges sein, manchmal haben die Regelschmerzen auch nichts mit den Endometrioseherden direkt zu tun und treten quasi parallel auf in Form einer durch eine Hormondisbalance erhöhten Schmerzempfindlichkeit. Wichtig ist auch ein guter Magnesium und parallel auch Claciumspiegel. 

Es gibt sogar eine falsche Schilddrüsenproblematik, bei der T3 Und T4 OK sind nut das TSH erhöht, dies hat ursächlich unter anderem auch eine Östrogendominanz.

Leider bekomme ich keine Anschlussheilbehandlung oder Reha bezahlt, da ich selbstständig bin, ich habe Freundinnen, die das schon vielfach mit Kindern in Anspruch genommen haben, allerdings keine Endometrioses haben. Schön wäre natürlich eine gute Reha-Klinik, die auf Endometriose spezialisiert ist, aber ob die parallel eine Kinderbetreuung bieten ist fraglich, vielleicht wissen hier andere mehr.

Ich hoffe ich kann Dir ein bisschen weiterhelfen und ich kann Dir auf jeden Fall sagen, dass ich auch mal an einem Tiefpunkt war, wo mich alles nur verwirrt hat und ich nicht wusste wie es weitergehen sollte, bei mir stand schon die nächste OP vor der Tür, kurz nach meiner ersten Op, bis heute musste sie allerdings nicht stattfinden. Aus meiner Erfahrung ist es essenziell sich mit der Erkrankung auseinanderzusetzen und zu begreifen, dass sie chronisch ist und man den Körper anders als als gesunder Mensch sehr stark unterstützen muss. Genau das kann sich aber auch hinten raus lohnen.

 

 

 



Hallo katwe14, auch wieder
kellerassel

Hallo katwe14, 

auch wieder eine interessante Antwort, auch wenn sie nicht an mich gerichtet war. Das mit Hashimoto dachten einige Ärzte bei mir auch, aber jetzt kann ich ja eigentlich froh sein, dass das nie behandelt wurde.
Ich habe Deine Homepage angesehen und frage mich wie Du die Zeit findest um Dich so intensiv mit dem Thema zu befassen und Dein Leben danach zu richten. Ich wüsste nicht wie ich das so gut hinbekommen sollte. Eine Fructoseintoleranz habe ich auch, aber die Ernährung zu ändern brachte bei mir bisher nicht viel Erfolg. Meine Frauenärztin meinte ja eh zu mir ich soll einfach weiter leben wie bisher und gucken was mir gut tut. Aber ich finde das ist total schwer herauszufinden, und das ist es bezüglich der Fructoseintoleranz für mich bisher auch gewesen (die bereits vor 2,5 Jahren diagnostiziert wurde). Ich vertrage manche Sachen einige Male gut, dann plötzlich doch nicht usw. Mehrere Ernährungsberater haben mich resigniert nach Hause geschickt. Das ist echt frustrierend. Frown 

@Mila: Ich stelle es mir unglaublich schwierig vor mit sechs Kindern, wenn man zeitweilig nicht wirklich belastbar ist. Ich hoffe es klappt wenigstens mit einer Kur. 



Hallo Miramee, danke für
Mila78

Hallo Miramee,

danke für die ganzen Empfehlungen, ich werd versuchen raus zu finden, was für mich in Frage kommt und gut tut.

Zu deiner Frage, seit wann ich es habe: 

Seit einsetzen meiner Regel hatte ich schon immer starke und lange Blutungen. Aber es hat mich nie gewundert, da ich es nicht anders wusste, bei meiner Mama war es auch so. In den letzten 4 Schwangerschaften  (seit 2010) hatte ich häufig Schmierblutungen, einmal Hämotomblutung, da es dem Kind gut ging war es ok. Seit der vorletzten Schwangerschaft (2014) dann Bauchkrämpfe wärend des Stuhlgangs parallel Blutung aus Scheide. Nach der Schwangerschaft Darmspiegelung ohne Ergebnis. Nach der letzten Schwangerschaft(2015) dann schmerzen beim Wasserlassen ihne Ergebnis. Seit dem öfter das gefühl einer Blasenentzündung, ist aber keine. Nach dem Stillen und mit einsetzten der Regel kamen dann immer wieder auftrettende Symptome wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Druck im Unterleib, Schmerzen zwischen Schulterblättern usw... Das ganze nahm auch an stärke zu. Das ist jetzt seit Oktober, die Regel habe ich immer rechtzeitig aber 10 Tage vorher blute ich auch schon, so das ich im Monat ca.16-18 tage Blute. Im Dezember kam dann noch das Brennen nach dem Geschlechtsverkehr dazu. Die Ergebnise beim Hausarzt waren ok, Urin und auch Blut( ausser Schilddrüse). Frauenarzt meinte er schickt mich nach Münster die sollen mal endlich raus finden was das für rätselhafte Blutungen seit Jahren sind. Im Ergebnisbericht lese ich von Endometriose und Adenomyose, aber ehrlich gesagt versteh ich da nicht viel. Erklärt hat mir den Bericht noch keiner, mein Frauenarzt wartet auf das Biopsie Ergebnis der Gebärmutter und ruft mich Mittwoch abend an. Also das ich es habe weiß ich erst seit der BS am 10 Februar.

So viel dazu... 



Vielen Dank katwe14, jetzt
Mila78

Vielen Dank katwe14,

jetzt hab ich ne Menge Infos aus dem Forum, die ich abarbeiten und verarbeiten kann. Bis jetzt hatte ich kaum Aufklärung.  Was du da schreibst über die Werte, so ist es bei mir. Also der T3 und T 4 ok, TSH erhöht))) Heißt das ich müsste gar nicht die Medikation erhöhen?

Danke für deine Hilfe 



Hallo kellerassel,  es ist
Mila78

Hallo kellerassel, 

es ist wircklich schwierig wenn diese besonders "schwierige " Tage kommen,wobei es nicht immer während der Regel am schlimmsten ist. Es gab bis jetzt einen Tag da konnte ich wircklich nicht aufstehen vor schmerz den ganzen morgen, die Kinder hatten Hunger, brauchten Hilfe, ich konnt nur Heulen. Mein Mann kam dann von der Arbeit nach Hause, aber immer kann er das auch nicht, er hatte schon eine Vorwarnung. Es sind viele Termine ect, da versuch ich ihm schon den Rücken frei zu halten, aber jeder hat mal einen Notfall und bei so vielen Personen, sind es auch mal ein paar mehrInnocent  Ich liebe es eigentlich mich um andere zu kümmern, besonders um meine Familie, jetzt muss ich lernen was für mich zu tun, was mir schwer fällt. Nach dem Tod meines ersten Mannes hab ich mich mit vielem Beschäftigt und um vieles gekümmert um mich nicht mit mir beschäftigen zu müssen. Die Zeit hat mich eingehollt, so oder so..Cry jetzt muss auch ich stop sagen...

Liebe Grüße

Mila 

 



Hallo Kellerassel, für mich
katwe14

Hallo Kellerassel,

für mich war die Erkarnkung Existenzbedrohend, da ich selbstständig bin und auch die Familie überwiegend ernähre, wir haben ein Haus und die Kinder studieren sehr teuer. Meine Eltern sind Ärzte, dadurch hatte ich viel Unterstützung und ich habe zeitweise diese Erkrankung zu meiner Hauptaufgabe gemacht. Es war eine beschissene Zeit aber es hat sich gelohnt. Deshalb, war es mir auch wichtig alles zur Verfügung zu stellen, um anderen wenigsten die Recherche zu ersparen, das hilft mir auch, der Erkrankung einen Sinn zu geben und nicht so sehr damit zu hadern, dass es mich getroffen hat.

Hier meine Tipps speziell zur Fuktoseintoleranz:

Man braucht allerdings ewig bis alles wieder ins Lot kommt, d.h. man muss immer mal mit Rückschlägen rechnen.

Zuerst muss man die Darmschleimhaut heilen, ich habe das mit totalem Verzicht auf Obst und Zucker bzw. raffiniertes Weißmehl gemacht (besser Dinkel, emmer oder Kamuth) und nur Gemüse in kleinen Mengen und das grundsätzlich zusammen mit Eiweiß und Fett verzehrt und gekocht gegessen. Dazu Synerga (scheißteuer) eine Flasche bis sie aufgebraucht war, immer morgens auf nüchterenen Magen mindestens eine halbe Stunde besser länger vor dem ersten Essen und kurz vor dem ersten Essen einen Eßlöffel gutes Öl (frisches Leinöl aus dem Kühlregal) gegessen.

Begonnen habe ich das alles mit einer drei Tage Reisdiät.

Das ganze Prinzip ist, die Darmschleimhaut erstmal hinzubekommen (ca. 2 Monate), den das Problem ist, obwohl man keine echten anderen Intoleranzen hat, hat man mit einer kaputten Darmschleimhaut mit fast allem Probleme.

Danach muss man ganz langsam wieder steigern, insbesondere Rohkost, auf keinen Fall plötzlich. Dauerhaft verträgt man nur ganz individuell unterschiedlich bis ca. 25 g Fruktose, ich versuche das möglichst mit Gemüse zu machen. Ab und zu sündige ich aber auch mal und Miniportionen Obst müsssen auch mal sein.

Wichtig ist auch, dass man wisssen muss, hat man einen Hormonmangel, dann muss man Milchsäurebakterien zuführen (habe ich) oder hat man zu viele Hormone besonders Östrogene, dann muss man hier auch was tun, denn das ist auch nicht gut für den Darm.

Mir helfen am besten dauerhaft excessives Kauen und Flohsamenschalen.

Künstliche Nahrungsmittel muss man vermeiden, leider. Ab und zu mal sündigen ist OK.

Ich habe fast drei Jahre gebraucht und auch heute gibt es immer mal unerklärliche Rückschläge.

Wichtig ist auch die künstliche Zufuhr von Folsäure, ich nehme Folsan 5 mg einmal im Monat und sämliche B-Vitamine insbesondere Vitamin B12 (letzteres unbedingt als sublinguales Produkt). Solltest Du an Konzentrationsproblemen und Ängsten leiden hilft das unglaublich und kommt dan auch von den Folgen der Fuktoseintoleranz. Die unverdaute Fruktose bindet Triptophan aus dem wiederum Seretonin (Scheißegalhormon :-)) gebildet wird. Außerdem habe ich einen Magnesiummangel (merkst du, wenn du totale Lust auf Schokolade hast). Allgemein ist ein Nährstoffmangel insbesondere bei längeren Problemen, bei den speicherfähigen Mineralstoffen sehr wahrscheinlich. 

Was auch ganz wichtig zu wissen sein kann ist, dass ich nie eine direkte Reaktion hatte, ich bin quasi ein Typ IV intoleranter und das heißt es sammelt sich und dann nach drei Tagen kommt der Durchfall, meine Ernährungsberaterin hat mir das nicht geglaubt, ich weiß das aber von einem ganzheitlichen Darmspezialisten.

Versuch auch mal Hormone nehmen zu lassen, vielleicht hast Du ja auch nur eine Östrogendominanz, die sich auch beschissen auf den Darm auswirkt und die Schilddrüsenwerte quasi verfälscht, irgendjemand hat das hier im Portal auch mal ganz toll erklärt.

Ja leider ist es nicht so einfach aber mir geht es insgesamt besser als vorher ich habe mehr Energie und vor allen Dingen psychisch bin ich viel besser drauf. Mit der Zeit macht man die diese Erfahrung und das hilft auch bei der Disziplin, bzw. bin ich auch sehr kreativ geworden, denn ich bin eher eine Hedonistin und auch eher ein fauler Mensch, der nur gerne macht was auch schön ist und Spaß macht.

Allerdings kann ich auch nicht gut leiden, das ist für mich so schlimm, dass ich alles dafür tue, damit es besser wird. 

Du bist nicht die einzige, die die Vielfalt an Möglichkeiten aber auch Zwängen komplett überfordert, ich frage mich auch ehrlich wie Ärzte so etwas leisten sollten. Es ist und bleibt eine ganz beschissene Erkrankung, die wir alle nicht wollen ;-).

Viel Glück Dir.