Einigermaßen fit sein zum Zeitpunkt x
kellerassel

Was hilft Euch, um zu einem bestimmten Zeitpunkt einigermaßen fit und einsatzfähig zu sein, auch wenn es Euch eigentlich gerade nicht gut geht? 

Der Hintergrund meiner Frage ist folgender: Auch wenn ich schon 37 bin, hatte ich vor ein paar Jahren beschlossen nochmal zu studieren. Das tu ich nun im Ausland, es macht auch sehr viel Spaß und war definitiv eine gute Idee. Das Problem ist bloß, dass wir am Ende jedes Semesters eine 4-6-wöchige Examensphase haben. Das bedeutet durchpowern, zwischendurch einen Tag nicht lernen, nicht zum Examen erscheinen oder seine Sinne in der Prüfung nicht beisammen haben heißt durchfallen.

Wenn nichts mehr geht, versuche ich mich zwischendurch eine Stunde hinzulegen (zu entspannen oder zu schlafen) und dann weiter zu machen. Bringt leider oft nichts. Schmerzmittel nehme ich nur so viel, dass die Schmerzen auszuhalten sind. Ansonsten würde ich am liebsten Berge an Süßigkeiten verschlingen, was ich natürlich versuche zu vermeiden, weil ich weiß, dass es mir nicht gut tut. Nachts lange lernen habe ich auch schon abgeschafft, ich schlafe also meistens genug, wenn ich nicht gerade nachts vor Schmerzen wach liege. Wenn die Schmerzen erträglich sind, gehe ich Joggen um den Kopf frei zu bekommen. 

Leider kann ich mich teilweise nicht gut konzentrieren, bin schlapp und müde. Das ist ein bisschen frustrierend, da ich sonst eigentlich ein disziplinierter Lerner mit guter Auffassungsgabe bin und auch recht gut auswendig lernen kann, was für mein Studium auch absolut notwendig ist. Kopfschmerzen habe ich zum Glück eher selten. Wenn es mir gut geht, dann läuft das Lernen wie von selbst. Wäre das bloß immer so möglich...

Freue mich über gute Ideen! 



ganz spontan hilft mir, mich
katwe14

ganz spontan hilft mir, mich an die frische Luft zu stellen, langsam in einen Teil der Lunge, z.B. oben links einzuatmen 8 Sekunden die Luft im Körper zu lassen und dann wieder auszuatmen, das ganze 8 mal wiederholen und immer in andere Teile Mitte unten etc. einatmen.

Ich bin auch fitter den ganzen Tag, wenn ich morges 1 km langsam jogge. 

Viele Nährstoffe helfen, also gesundes Essen.

Vitamin B12 Spiegel kontrollieren und zur Not nehmen und unbedingt auch Folsäure kontrollieren lassen, wenn Du Dich nicht konzentrieren kannst.

Vitamin D kontrollieren.

Leider zahlt die Kasse nicht. 



An die frische Luft gehen,
Miramee

An die frische Luft gehen, hilft mir auch gut.

Ansonsten gibt es super Yoga-Übungen, die den Schmerzen entgegenwirken und ganz allgemein die Entspannung fördern. Aber es ist sicherlich besser, sich dafür anfangs etwas mehr Zeit zu nehmen, also nicht unbedingt in einer stressigen Prüfungsphase damit anzufangen.

Wenn Du Dich oft schlapp und müde fühlst, würde ich zu allererst versuchen, an der Ernährung etwas zu drehen. Vielleicht verträgst Du etwas nicht besonders gut? Als das mit meiner Laktoseintoleranz anfing, hatte ich zunächst hauptsächlich Kopfschmerzen und  fühlte mich schlapp. Irgendwann verschwamm mir nach dem Essen immer alles vor denAugen. Es waren also Symptome von Zuckerüberschuss, weil mein Darm mit dem Milchzucker nicht zurecht kam. 

Grundsätzlich würde ich mir - gerade in anstrengenden Prüfungszeiten! - immer die Zeit für eine abwechslungsreiche, gute Ernährung nehmen. 

Chia-Samen sind ja ein natürliches "Antihistaminikum", d.h. wenn man starke Gebärmutterkrämpfe hat, kann man auch mal damit gegensteuern (z.B. Chia-Pudding machen oder Chiasamen normal oder gepoppt unter einen Joghurt rühren).

Smoothies (falls Du Obst gut verträgst) finde ich klasse! Ich habe immer den Eindruck, dass mein Darm das pürierte Obst viel besser auswerten kann und ich so einen richtigen Energieschub bekomme.

Das erhöhte Verlangen nach Süßigkeiten in Prüfungszeiten kenne ich auch noch gut. Da hilft es, sich "gesunde Süßigkeiten" zuzubereiten, also z.B. Müsli-Kekse oder ähnliches zu backen (ist ja schnell gemacht und verhindert, dass man doch immer zu "schlechten" Süßigkeiten greift).  

Alles Gute!

Mira