natürliches Progesteron/Femenita
Frodo061117

Hallo zusammen,

bin neu diagnostiziert mit Endo nach 8 Jahren Schmerzen im linken Unterbauch und chronischen LWS-/ISG-Schmerzen. Hatte Verklebungen des Dickdarms mit der GM, sowie Herde an den GM-Bändern, des Douglas, der Blase und des Bauchfells.

 

Ob ich nun schmerzfreier werde, wird sich herausstellen. Aktuell merke ich linksseitig stark meine Darmbewegungen, habe auch oft Probleme beim Stuhlgang.

Ich probiere erst einmal Feminita 100 mg durchgehend aus, bevor ich mich an Visanne wage. Bisher konnte ich schon einige PMS-Beschwerden erfolgreich mit natürlichem Progesteron beseitigen. Da ich jedoch aktuell verstärkt jetzt Hitzewallungen habe, habe ich ein klein wenig Gynokadin dazugenommen. Mehr als zwei fingerkuppengroße Tropfen traue ich mich jedoch nicht, aus Angst, das Wachstum der GM-Schleimhaut in den evtl. noch verbliebenen Herden anzuregen. Ich werde 44 und leide schon seit etwa 3 Jahren unter zunehmenden Hitzewallungen.

In drei Monaten soll ich wieder in die Sprechstunde zur Kontrolle und Besprechung kommen.

Es wäre schön, wenn ich Kontakt hier hätte mit Betroffenen, die ebenfalls natürliches Progesteron verwenden.

 

viele Grüße

 



Progesteron
albea

Es gibt hier im Forum wirklich mehr als reichlich Erfahrungsberichte zum Progesteron. Schau einfach mal über die Suchfunktion oben rechts.

Alles Gute!

 

 

albea



Danke albea für den
Frodo061117

Danke albea für den Hinweis.

Ich habe mich zwischenzeitlich belesen. Die Berichte von Butterkeks fand ich sehr hilfreich. Wie komme ich denn mit Mitgliedern in Kontakt? Ich würde mich sehr gerne mit dir Butterkeks austauschen.

 

Die erste Zyklushälfte mit 2x 100 mg Prog. hat gut geklappt. Anfangs hatte ich ziemliche Hitzewallungen, die ich mit einer winzigen Menge Gynokadin in Griff bekommen habe. Am 19. Tag ist  ist das Ganze dann gekippt und habe seither starke Brustschmerzen. Wahrscheinlich eine Follikelzyste, die Östrogen produziert. Ich bekomme das auch mit hochdosiertem Prog. von 600 mg nicht in den Griff. Ich werde am Ende des Zyklus also wohl abbluten lassen müssen. Aber so schnell gebe ich nicht auf.

Meine Gyn. gibt mir bis Mai Zeit, dann möchte sie gerne auf Visanne umsteigen. Da hat sie aber nicht mit meiner Gegenwehr gerechnet. Alles, was ich so von Visanne zu lesen bekomme, ist alles andere als ermutigend und da ich Prä-Diabetiker bin und mit den Venen Problemen sowie unter der Pille jahrelang unter Mykosen gelitten habe, wird eine Hormontherapie der letzte Schritt sein, den ich gehe. 



Neuer Probier-Zyklus der 2.
Frodo061117

Hallo Ihr Lieben,

 

ich wollte kurz abschließend berichten:

meine 1. Blutung nach durchgängiger Prog.einnahme war sehr schwach. Die Schmerzen zwar da, aber auszuhalten. Der Rücken war schlimmer, als der Bauch.

Den 2. Zyklus habe ich mit 400 mg am 5. Tag begonnen. Drei Tage später dann wieder Brustschmerzen, am 8. Tag dann entleerte sich die Zyste von letztem Monat nach außen. Seit Tag 10 ist der Bauch sehr ruhig, die Brustschmerzen sind seit Tag 12 weg. Es hat also ein ganz normaler Eisprung stattgefunden, der Gelbkörper scheint zu funktionieren. Brustschmerzen habe ich nämlich immer nur, wenn das Prog. nicht aussreicht bei entsprechend hohem Östrogenspiegel.

Mal sehen, wie es sich weiterentwickelt.

Die Zyste letzten Monat muss also nicht unbedingt zwingend mit Famenita zu tun gehabt haben. Ich neige so oder so dazu.



Lws Darm Beschwerden
Bremen1212

Hi Frodo! Sag mal wegen den Lws igs Schmerzen hat man die Endometriose bei dir aufm Mrt in diesem Bereich vor der Op erkennen können? Weil ich diese monatelangen Schmerzen ebenfalls mit Darmbeteiligung linksseitig vor der Op und nun Ca nach einem Jahr wieder habe und meist ist es nachts am störendsten. Dachte erst das lag irgendwie an der schokoladenzyste im Eierstock. Mit visanne kam ich nicht so klar. Versuche seit nem Monat auch progestogel. Lg



Hi Bremen1212,bei mir wurde
Frodo061117

Hi Bremen1212,

bei mir wurde nur MRT von der LWS gemacht. An Endo dachte da noch niemand. Gesehen hat der Orthopäde nüscht. Alles ok. Ob ich eine echte Darmbeteiligung habe, kann ich nicht sagen. Ich habe aber auf jeden Fall Probleme linksseitig mit der Verdauung. Scheint aber auch nicht so einfach zu diagnostizieren zu sein. Am meisten befallen war das linke GM-Band und das Bauchfell, wenn ich es richtig verstanden habe.

Mich würde interessieren, ob die gelegentlichen Ischiasähnlichen Beschwerden und die Gesäßschmerzen wirklich mit der Endo zusammenhängen könnten. Danach hat ja noch niemand geschaut. Im Moment ist aber alles ruhig. Aber der Orthopäde meinte schon, dass meine Rückenbeschwerden mit der Endo zusammenhängen. Vielleicht hat er das auch nur so gesagt, weil er nicht weiter suchen wollte. Keine Ahnung.

Mein Physiotherapeut ist seit Langem der Meinung, dass die zyklischen ISG-Beschwerden von den Beckenbändern her resultieren könnten. Die werden ja vor der Periode weich.  



Bei Endometriose an den
katwe14

Bei Endometriose an den Gebärmutterbändern gibt es tatsächlich die Erfahrung , dass diese schmerzhaft in die Beine ausstrahlt. Ob der Nahrungsdurchlauf hierauf Einfluss hat, kann ich nicht sagen, aber meine Zysten haben ja auch immer eine Stunde nach der Nahrungsaufnahme geschmerzt, vielleicht drückt da etwas fortlaufend und bringst somit etwas in Gang. Probier mal nur kleine Portionen zu Essen und diese extrem gut zu Kauen ob das Einfluss hat und umgekehrt ob zwei Teelöffel Flohsamenschalen nach einer Mahlzeit, die ja viel Masse bilden die Situation verschlechtert.



Hatte meinen Beschwerden im
Bremen1212

Hatte meinen Beschwerden im Lws Bereich unabhängig von der Mens. Bei mir wurde damals auch vor der Diagnose Endo das Mrt lws gemacht. ich vermute das es bei dir so ist wie dein Physiotherapeut es sagt. Immer nach meiner Mens und ne Menge Ibuprofeen hatte ich am 4./5. Tag n leichten Muskelkater links im Po. Denke schon dass es bei dir so zusammenhängt. Lg 



Gute Idee katwe14. Das werde
Frodo061117

Gute Idee katwe14. Das werde ich mal ausprobieren. Ich neige häufig zu Verstopfung. Zusammen mit Progesteronanwendung auf jeden Fall mehr. Macht ja auch die Muskeln entspannter.

Auf jeden Fall habe ich das Gefühl, je voller mein Darm, um so mehr tut mir das links weh, v. a. wenn eine Zyste am Eierstock hängt.

Die meisten Beschwerden im LWS/ISG- und Hüftbereich habe ich tatsächlich vor/während und ca. 1/2 Woche nach meiner Menstruation. So wie jetzt in der Mitte mit Famenita ist alles prima. Bauch ruhig, Rücken ruhig. Natürlich habe ich auch mal nach Überlastungen beim Krafttraining oder durch zu viel Dehnen Probleme. 



Hallo Frodo, ich wusste gar
katwe14

Hallo Frodo,

ich wusste gar nicht dass sich Progesteron auf den Muskeltonus mindernd auswirkt, das finde ich sehr spannend, habe es kurz recherchiert, es stimmt tatsächlich, somit entspannt es ja auch die Bauchkrämpfe, spannend. Tatsächlich kann auch der Darm indirekt auf die Wirbelsäule drücken, da ich selbst eine Gendefekt in der Wirbelsäure habe, weiß ich, dass ich auch immer während der Tage Probleme habe, wenn ich welche habe, allerdings dann auch unter Bewegung im sitzen und stehen und eher nicht im Liegen. Auch habe ich noch ewig und bis heute manchmal in meinem rechten Eierstock Schmerzen von den Narben die sind allerdings eher an den ersten beiden Tagen der Regel und vor und um dem Eisprung.

Schmerzen kann man auch nicht immer perfekt lokalisieren unser westliches Körpergefühl spielt uns da in vielerlei Hinsicht einen Streich.

Sind denn die Schmerzen bei Überlastung die selben, nicht immer sieht man schon Lendenwirbelprobleme, manchmal kommt es temporär, wenn zu wenig getrunken hat zu minimalen Verschiebungen. 

Was auch bei Vielen hormonell reagiert ist das sogenannte Ilioskralgelenk, das gleiche gilt auch für die Wirbelsäule, die künstliche Gestagene trockenen den Körper ja auch aus, das Famenita auch minimal, ich nehme noch extra Östriol auch weil ich schon in Richtung Wechaseljahre gehe und sehr trockene Augen, bzw. Schleimhäute habe. Auch tue ich das für meinen Darm und es funktioniert sehr gut. Macht aber nur Sinn bei einem Mangel.

Zu wenig trinken kann auch ein Problem sein. 

 



Sag mal, kannst du Gedanken
Frodo061117

Sag mal, kannst du Gedanken lesen? Auch ich habe sehr trockene Schleimhäute, trinke generell auch zu wenig. Dass das auch die Bandscheiben belasten kann, darüber habe ich nie nachgedacht. Ein weiterer Ansatz.

Ja, Prog. entwässert. Ich merke das insbesondere, wenn ich durch Östrogendominanz von einem Tag auf den Anderen Wasser einlagere und das Gewicht hochgeht, dann kann ich mit Famenita etwas gegensteuern. Ich habe wohl einen sehr schwankenden Östrogenhaushalt. Follikelzysten/Brustschmerzen einerseits durch fehlenen Eisprung lassen das Ö. ansteigen, dann wieder wenn alles im Zyklus glatt läuft kann es sein, dass mir der Ö-Spiegel zu schnell in der 2. Zyklushälfte absinkt und ich bekomme dann Hitzewallungen. Ist schon interessant, dass ich inzwischen bedarfsgerecht reagieren kann. Bei HW nehme ich dann sofort 3 Tropfen (fingerkuppengroß) Gynokadin dazu und es passt wieder. Gegen die Östrogendominanzphasen komme ich auch mit 600 oder 800 mg Progesteron vaginal nicht ganz an. Hier sind dem natürlichen Progesteron wohl wirklich Grenzen gesetzt. Aber es schwächt die Ö-Wirkung gut ab im Hinblick auf den Aufbau der GM-Schleimhaut.

Und: wenn ich starke Krämpfe habe oder bemerke, dass sie kommen, nehme ich in der Mens 1 Kapsel Famenita. 



Da ich auch mit starken
katwe14

Da ich auch mit starken Hormonschwankungen zu tun habe, kann ich Dir Küchenschelle empfehlen, das wirkt hier stark ausgleichend auch solltest Du lieb zu Deiner Leber sein, wenn Du über viele Jahre Schmerzmittel nehmen musstest, die auch die Leber belasten. Außerdem kann ich sehr ein extrem regelmäßiges Leben empfehlen, zu ähnlichen Zeiten essen und Schlafen und Cholesterin nicht mehr als eine Tagesdosis ist auch ganz wichtig. Auch Tiefenentspannung gegen Stressspitzen hilft enorm.

Ich nehme Küchenschelle als Pulsatilla homöopathisch, der Erfolg war sensationell, allerdings ist die richtige Potenz extrem wichtig, ich hatte bei einer Potenz auch plötzlich Zytsen in den Brüsten, die dann wieder verschwunden sind, also bei Homöopathie muss man einen guten Therapeuten haben, ich haben einen Arzt der auch Kinesiologe ist und das ist der Hit, ich bin seit dem komplett schmerzfrei. Hatte allerdings auch schon vorher weniger Schmerzen als als junger mensch wo sie extrem heftig waren. Ich mache seit ich 25 Körperarbeit (Eutonie und Feldenkrais) und lebe mit zunehmendem Alter auch immer gesünder.

Das Problem ist auch, dass man nicht zuviel nehmen kann, da sonst das Progesteron keine vom Östrogen freigeschalteten Rezeptoren vorfindet, wichtig ist es in der Tendenz es in der zweiten Hälfte zu nehmen, ich mache es auch nach gefühl 

 

 

 

 



Hi Frodo! Ja so geht es mir
Bremen1212

Hi Frodo! Ja so geht es mir mit meinen Beschwerden leider auch. Ein Arzt sagt meine lws Beschwerden könnten mit verursacht worden sein von der endo auf dem mrt und darmspiegelung bevor die Diagnose endo stand, könnte man nichts erkennen. Bei der Spiegelung Bauch hat man anscheinend weder am Darm noch im lws was gesehen. Also ist man quasi genauso schlau oder blöd wie vor dem Eingriff. Habe die Schmerzen im lws Darm Bereich weniger bis kaum nach der op und visanne verspührt. Nun nach absetzen der Hormone wieder ein deutliches Druck Gefühl und zw pochen so dass man nachts nicht schlafen kann. Und man macht sich n Kopf ob es nicht schlimmeres sein könnte wie Krebs etc. Dir viel Glück und alles Liebe! 



Ich habe dieses Druckgefühl
Frodo061117

Ich habe dieses Druckgefühl tief in der Leiste auch immer wieder, meine auch, dass das nach intensivem Krafttraining oder Dehnen hin und wieder aufflammt. So richtig einschätzen kann ich das nicht. Was ich nicht mehr habe, sind diese "elektrischen Schläge", die ich zusammen mit Rückenblockaden in der linken Leiste immer hatte. Die sind z. Zt. wirklich weg. Manchmal habe ich reissende Schmerzen links, v. a. vor dem Stuhlgang. Krämpfe vor dem T.gang sind bei mir inzwischen normal. Hängt aber auch vielleicht mit Metformin zusammen. Andere bekommen davon Durchfall, ich Darmkrämpfe.

Der Zyklus hat jetzt gestern am 20. Zyklustag trotz Progesteron abgebrochen. Habe Schmierblutungen und ordentlich Mens-Krämpfe, jedoch auszuhalten. Rücken geht noch. Bis gestern Früh war alles in Ordnung. Keine Schmerzen, Bauch ruhig... war gestern aber auch beim Sport, wo ich schon mehr Gewicht genommen habe, als sonst.

Rechne ich den Zyklus ab Platzen der Zyste (was evtl. doch ein verfrühter ES) ab Tag 6, dann passt die Blutung zum 20. Tag.  



Das Prog. in der 2. ZH hilft
Frodo061117

Das Prog. in der 2. ZH hilft mir nicht wirklich.

Zwar habe ich das PMS damit gut in Griff, es baut sich jedoch ganz normal SH auf und blute recht stark. Bringt also bei Endo-Schmerzen nichts.

 

Ich vermute mal, dass ich auch zuviel "falsches" Prolaktin bilde. Könnte ich ernährungsmäßig da noch etwas verbessern? Gesundes Omega3-Öl verwende ich, auch lebe ich wegen Diabetes mehr nach Logi als nach DGE. 



nichts ist kalkulierbar
Frodo061117

Hallo Ihr Lieben,

 leider habe ich mich zu früh gefreut. Die Richtige Blutung kam erst drei Tage später nach Absetzen der Kapseln und zwar ordentlich.

 Nun sitze ich in der Zwickmühle. Wie weiter vorgehen? Ich möchte nach wie vor auf künstliche Gestagene verzichten. ICH WILL EINFACH NICHT! Die Wahl zwischen Pest und Cholera kann doch nicht die Lösung sein! Was ist das denn noch für eine Lebensqualität mit diesen überall beschriebenen Nebenwirkungen, wie sie die Visanne auslöst 

Ich fühle mich unter natürlichem Progesteron so wohl. Es lässt mich besser schlafen, macht mich ausgeglichener und erhöht meine Schmerzschmelle, mildert meine Wassereinlagerungen... es kann doch nicht falsch sein, diesen Weg zu gehen verdammt.



Progesteron
albea

Wer sagt denn, dass Dein Weg falsch ist? Wenn Du Dich wohl fühlst, wo ist dann das Problem? Dass Du nicht symptomfrei bist ...? Ich glaube, es gibt nur sehr wenige Endo-Frauen, die keine Symptome / Beschwerden haben. Selbst diejenigen, die mit einem Gestagen-Präparat gut zurecht kommen, haben immer irgendwas. Ist nicht das eigene Empfinden ausschlaggebend? Ist nicht wichtig, dass Du Dich in und mit Deinem Körper wohl fühlst? Wer bestimmt denn eigentlich, was falsch und richtig ist? Und warum meinst Du selbst, Du seist in der Zwickmühle? Lass Dich doch nicht unter Druck setzen! Es ist Dein Körper, DU entscheidest!

Alles Gute!

 

 

albea



Progesteron ...
Liv

Hallo zusammen

Ich war heute bei einer Ärztin die mit Phytohormonen, Bioidentischen Hormonen arbeitet. Bei mir wurde an 21. ZT Blut abgenommen und heute alles besprochen.

 Mein Östrogenspiegel ist total OK, aber das Progesteron deutlich tief. Weil sehr lange Zeit hochdosiert verschiedenste Hormone durch probiert habe ( bei  echt allen Hormontherapien blutete ich trotzdem toujour. Schmerzfrei war ich auch nicht wirklich.

Anscheinend sei jetzt durch die Einnahme der synthetischen Hormone, meinebeigenen Hormone ins Ungleichgewicht gekommen und durch das Progesteron ,( soll Utrogest nehmen ), sollen sich Schmerzen, Muskelkrämpfe, Kreuzziehen, Migräne verbessern. Blutung bleibt ev.dann auch weg.

Ich habe meine Mens ( denk sie ists  anhand meiner Beschwerden) ,ZT 23,schon bekommen. Bin heuteZT 3. Die Ärztin sagt ich soll heute mit Utrogest 100mg VAG.anfangen und durchgehend nehmen. Aber ich könne auch erst am *8. Tag anfangen oder später...das soll ich Entscheiden. 

Was meint ihr? Wie soll ich am Besten therapieren? Ich höre unterschiedliches. Bin etwas unsicher. 



Progesteron
loki

Hallo - ich habe einfach begonnen - nahm zu Beginn nur ein paar Tage dann Pause - jetzt nehm ich  durchgehend und bin bei 200 mg vag. Gyn meinte ich soll individuell dosieren - nach Bedarf - und wenn ich es durchgehend nehme ist dies auch kein Problem. Nehme es nun schon seit  1 Jahr und viele meiner Probleme sind im Laufe der Zeit besser geworden. Versuch es einfach  - und nimm es nach Gefühl. 100 mg sind nicht viel und Utrogest hat so eine kurze Halbwertszeit - der Wirkung klingt ganz schnell wieder ab.  Bin wirklich froh, dass wir den Versuch gestartet haben. Aber jeder reagiert anders  und dies sind meine Erfahrungen!  LG und alles Gute.



Durchgehende Verwendung von Progesteron
Frodo061117

Hallo loki,

du nimmst die Kapseln wirklich durchgehend? Ich lese überall, dass eine Pause wegen der Rezeptoren unbedingt eingehalten werden sollte. Meine FÄin meint auch, dass bei Einsetzen der Mens, die Blutung nicht richtig erfolgen kann, was eigentlich ja logisch ist. 

Da ich jedoch "mitten im Zyklus" bzw. trotz Anwendung von 2x 200 mg meine Blutung bekommen habe, scheint sich das zu widersprechen. 

Natürlicherweise erhält das eigene Gelbkörperhoromon ja die Schleimhaut bzw. verhindert einen Abbruch bei eingetretener Schwangerschaft.

Bekommst du denn bei durchgehender Einnahme keine Blutung?



Danke, albea für deine
Frodo061117

Danke, albea für deine Worte.

 Du hast Recht. Ich habe ja auch bei künstlichen Hormonen keine Garantie für Beschwerdefreiheit.

Ich dachte nur immer, es sei ganz wichtige, dass man bei Endo KEINE Blutung mehr bekommt, weil es die Ansammlung neuer Herde und Verklebungen im Bauch fördert.



Blutung
albea

Irgendwie scheint das so suggeriert zu werden: Keine Blutung = Endo nicht aktiv. Ich glaube, so einfach ist es nicht. Die Blutung ist ja (meist) nur das Sichtbare des hormonellen Zyklus. Aber auch ohne Blutung kann ein hormoneller Zyklus stattfinden. Und auch mit Blutung kann der hormonelle Zyklus so ausgeglichen sein, dass er die Endo nicht befördert. Bei den meisten Frauen wird schon allein deswegen versucht, die Blutung zu unterdrücken, weil es für sie die schmerzhafteste Zeit ist. Grundsätzlich sagt allein die Tatsache, dass eine Blutung stattfindet, nichts darüber aus, wie aktiv die Endo gerade ist - es liefert allenfalls Anhaltspunkte. Du darfst es Dir auch nicht so vorstellen, dass die Endo-Herde während der Menstruation ebenso abbluten wie die GBM-Schleimhaut. Dieses Bild ist falsch. Und die Theorie, dass eine retrograde Menstruation, also während der Blutung in den Bauchraum zurückfließendes Blut, zur Entstehung neuer Endo-Herde führt, ist nur eine Theorie von vielen, die bislang durch nichts bewiesen wurde. Insbesondere die Tatsache, dass viele Frauen bereits ab der ersten Menstruation heftigste Beschwerden haben / hatten, Herde sich also noch gar nicht durch retrograde Menstruation angesiedelt haben können, spricht gegen diese Theorie. Ob das normale zyklische Geschehen inklusive Blutung die Endo befördert, ist überhaupt nicht klar. Sicher scheint zu sein, dass ein aus dem Gleichgewicht geratener Hormonhaushalt die Endo befördert. Ich habe mich nie nur darauf konzentriert, die Blutung unterdrückt zu bekommen. Tatsächlich hat sie unter Progesteron dann irgendwann nicht mehr stattgefunden und das war eine Erleichterung, einfach weil die schmerzhafteste Zeit wegfiel. Ich habe das Progesteron übrigens meistens durchgängig genommen.

Alles Gute!

 

 

albea



Progesteron
loki

Hallo,

da ich keine GM mehr habe - wurde mittels LASH entfernt - habe ich keine Blutungen mehr und bin sehr froh darüber. Jedoch Zyklus welcher sicher schon ziemlich am Ende ist. Wassereinlagerungen, Schmerzen, Muskelkrämpfe, Kreuzziehen, Migräne,Gelenkschmerzen, Beinschmerzen,  Herzprobleme, Schlafstörungen - alles ist seit der Einnahme von Famenita besser geworden.  Nehme jetzt aber noch ganz geringe Dosis von einem Betablocker, da ich massivst Herzprobleme bekommen habe - Gyn hat mir den Versuch empfohlen - und zeigte auch Erfolg. Ich habe keinen Kinderwunsch mehr bzw. ist auch nicht mehr möglich so muss ich auf viele Dinge nicht achten. Habe zu Beginn auch schwer gerechnet und überlegt wie nehmen  - machte alles kompliziert - die Packungsbeilage rauf und runter gelesen - wurde kirre dabei.  Jetzt nehme ich individuell  nach Gefühl bzw. ja seit einiger Zeit durchgehend - Gyn meinte wenn ich das Gefühl habe mehr zu benötigen könnte ich auch mal auch 300 mg steigern. Komme gut klar und bin froh dass viele meiner diffusen Probleme besser sind. Habe keine Nebenwirkungen. Habe für mich entschieden nicht mehr so krampfhaft  bestimmte Dinge zu beachten etc... mir geht es damit viel besser - ich lasse allem seinen Lauf so gut es geht. Viel mit allem Beschäftigen ist sicher sinnvoll - aber kann einen auch voll Durcheinander bringen.  Aber wie und was muss jeder für sich selbst entscheiden. Habe von manchen Experten hier gelesen welche Progesteron auch durchgehend versuchen und vielen Frauen ging es damit besser. Aber jeder ist ein Individuum.  LG



Liebe Loki
Liv

Danke für deine Rückmeldung.

Ich bin 1. *etwas unsicher mit einer Langzeiteinnahme mit Progesteron. Musste auch schon Utrogest nehmen weil ich immer Dauerschmierblutungen habe und leider hat es nicht gewirkt. Obwohl sehr hoch dosiert morgens und abends 2 Kapseln von 100mg.

 Jetzt wo ich aber wirklich alles durchprobiert habe ich immer scheiterte, es mir nicht wirklich besser ging, bin ich bereit es nochmal mit dem Utrogest zu probieren. 

Ich habe in einem Abschnitt von Dr. Lee gelesen das er bei Endometriosetherapie folgendes vorschlägt mit Progesteron...An 8. ZT beginnen und ca. 3 Tage vor der Mens aufhören. Das über mehrere Zyklen falls nicht besser Dosis erhöhen.

Das dünkt mich ein guter Anfang? Und ich habe grässliche Schmerzen um die Mens. Aber auch beim Eisprung. Falls aber Dauerblutungen wieder einsetzen, dann ist es nicht nur störend sondern leider auch wieder mit Schmerzen verbunden.

 



Ich neige auch zu starkem
Frodo061117

Ich neige auch zu starkem Mittelschmerz und Bauchunwohlsein um den Eisprung herum. Jedoch nicht immer. Da ich zu Zysten neige, schiebe ich das darauf. Auch meine Schwester hat Mittelschmerz. Evtl. sind die Störungen im Hormonhaushalt auch vererbt bei uns. Wer weiss das schon. Ich könnte fast wetten, dass meine Schwester aufgrund ihrer schon von Pupertät starken Mensschmerzen eine Endo hat. Aber sie wurde mit 38 plötzlich schwanger. Bei ihr steht jedoch auch PCO im Raum. Sie lebt eben damit und nimmt starke Schmerzmittel. Auf die Idee, sich einer OP deshalb zu unterziehen, würde sie nie kommen. 

Ich habe jetzt wieder am 5. Zyklustag mit 2x50 mg Famenita angefangen. Das Zeug macht mich arm bei der hohen Dosierung wie bisher. Mal sehen, was passiert diesen Monat. Aber ob da je eine Blutung ausbleibt, kann ich mir nicht vorstellen. Ich kämpfe ja auch mit Brustschmerzen, wenn ich in der 1. Zyklushälfte vor dem ES schon Progesteron nehme. Dafür ist der Bauch und der Rücken sehr ruhig. Das ist mir wichtiger.

 Was mir bei der jetzigen Mens aufgefallen ist, war, dass ich zwar länger - also ganze vier Tage GM-Krämpfe hatte und genauso lange Blutung, die diffusen anderen Bauchschmerzen und Rückenschmerzen sind jedoch nicht aufgetreten. Es hat nix ausgestrahlt. Auch im Nachhinein nicht, wie sonst in den ersten acht Tagen. Eine deutliche Veränderung.



Hallo liebe Liv
loki

Habe auch mal von Dr. Lee gelesen - konnte mich damit aber nicht anfreunden. Hatte damals natürliche Progesteroncreme von einer anderen Gyn bekommen. Hat mir absolut nichts gebracht - nur mein Geldbeutel wurde leerer. Famentita und Utrogest wird ebenso wie die Visanne verschrieben.  Wie schon geschrieben habe ich keine GM und auch keine Blutungen mehr - nur noch ein kleines Stück GM Hals. Ich hatte so schlimme Blutungen, Schmerzen und viele Myome in der GM - konnte nicht mehr  - sodass ich der GM Entfernung zustimmte - auch wenn ich irgendwie noch nicht bereit dazu war - trotzdem dass ich keinen Kinderwunsch mehr hatte und auch vom Alter her. Heute bin ich froh - auch wenn es kein Ende nahm - die Schmerzen etc kamen wieder - aber wenigstens keine schlimmen Blutungen mehr. Aber so ist das halt. Habe auch irgendwie versucht die Famenitaeinnahme dem Zykus und der Beschreibung anzupassen. Hat nicht funktioniert. Deswegen haben Gyn und ich vereinbart - einfach nach Gefühl  - und Äußerung der Problematik einnehmen - die Dosis nach Bedarf wählen. Mir geht es  gut so   - auch mit der Langzeit - oder fast - Langzeiteinnahme. Manchal mach ich sogar 1,5 Wochen Pause - wenn ich fühle es passt nicht fange ich einfach wieder an - und nehme weiter - mach dann mal 2-3 Tage Pause und schaue wie es sich gibt - ist es ok - mach ich noch ein paar Tage weiter - gibt es Probleme  - beginne ich wieder. Vaginal ist denke ich auch besser . 1. Keine Nebenwirkungen und 2. bessere und schnellere Wirkung über die Schleimhautaufnahme . Für mich ist das Progesteron eine super Option und mir geht es nach vielen Jahren mit Versuchen viel besser - wenn auch nicht perfekt. Am Besten ging es mir unter der Einahme mit Visanne -  die Nebenwirkungen wurden so heftig - musste aufhören. Aber man kann nicht alles haben im Leben. LG und viel  :)  Glück.