MRT ohne Befund??
Cassie33

Hallo zusammen,

ich komme gerade von meinem Gyn (Endospezialist). Dieser hatte mich zum MRT geschickt. Laut diesem wären keine Endoherde zu sehen. Also wollte er mich natürlich auch nicht operieren und hat mich zur Psychosomatik geschickt, der sich wohl auch gastroenterologisch auskennt.

Ich weiß nicht, ob ich mich auf diesen MRT Befund überhaupt verlassen soll. Und Psychosomatisch ist es nicht, da ich an der am meisten schmerzenden Stelle auch eine Verwachsung von außen ertasten kann. Nun stehe ich wieder am Anfang, meine Schmerzen sind die selben und ich bin etwas entmutigt.

Wieso wird man immer gleich auf die psychologische Schiene geschoben, nur weil etwas nicht eindeutig per MRT zu sehen ist? Sind Verwachsungen im MRT überhaupt zu sehen?

Fühle mich gerade wirklich schlecht, wütend und frustiert.

Hat jemand Erfahrungen diesbezüglich.

LG

Cassie 



Ein mrt sagt null über
Elhappy

Ein mrt sagt null über vorhandene herde aus. Da muss es schon richtiger endoknoten sein um ihn zu sehen. Wenn ich an mein erstes MRt denke und dann 6 wo später die bauchspiegelung

Im Mrt war null von den Verwachsungen oder den Endoherden zu sehen. Und dann mal wieder auf pychoschiene zu schieben und dann schimpft der sich Endo spezie? Sorry man kann Endo nur mit bauchspiegelung und gewebeentnahme ausschlioder bestätigen. Suche dir ganz schnell ein endozemtrum. Ich wünsche Dir alles Gute

 

 

LG Happy



Hallo Cassie,  etwas beim
dormant

Hallo Cassie, 

etwas beim MRT zu sehen ist wirklich Glück. Ich war beim MRT im Endozentrum wegen meiner Nieren und da sah man am 12 Rippenbogen einen Endoknoten. Ich merke auch wieder eine stecken in der Scheidenwand und Leiste nur war da gar nix zu sehen. Psychische Probleme werden gerne genutzt um Ihre eigene Unfähigkit zu verschleiern. Solche Schmerzen kann man sich nicht einbilden. Bei Verwachsungen is es oft auch Glück was zu sehen. Bei meiner Mutter,sie hat den Bauch voll mit Verwachsungen schauen sie meist nach wenn sie sich alle 10 Jahre Ihre entfernen lässt, nur sehen sie dann was an Stellen wo es sich zentriert  und da auch nicht immer. Ich hab definitiv auch Verwachsungen die nicht gesehen wurden.

Du kannst auf einen Überweisung ins Endozentrum bestehen, da du das Recht auf eine Zweitmeinung hast. Ich würde mich an deiner Stelle da mal in der Sprechstunde untersuchen lassen. Gerade als "Spezialist" sowas zu sagen ist um so abscheulicher, klingt für mich so als will er dir nicht helfen.



MRT
albea

Ich kann mich dem Geschriebenen nur anschließen! Das war ganz sicher kein Endo-Spezialist!!! Vielleicht nennt er sich so, aber...

Unglaublich! Mich macht das sooo wütend. Nein, natürlich sind weder Endo noch Verwachsungen im Normalfall mit Hilfe bildgebender Verfahren sichtbar zu machen. Manchmal hat man Glück und es ist etwas zu sehen. Das ist aber die große Ausnahme. Auch bei Verwachsungen.

Ehrlich gesagt wundere ich mich immer, wie oft und wie viel die Frauen ins CT/ MRT geschickt werden. Bei der geringen Aussicht auf Erfolg stehen die wirklich hohen Kosten in keinem Verhältnis. Aber, so hat mir eine Ärztin gesagt, es soll immer alles versucht und vor allem alles andere ausgeschlossen werden. Es geht beim MRT etc also gar nicht darum, Endo zu sehen, sondern vielmehr darum auch nichts anderes zu finden.

Ich finde auch, Du solltest dringend zu einem richtigen Spezialisten. Lass Dich nicht unterkriegen. Vielleicht kannst Du Deine Wut irgendwie positiv nutzen...? Das ist schwierig. Die meisten von uns wissen das, leider.

Alles Gute!

 

 

albea



Bei mir hat man im CT nur
Reipschl

Bei mir hat man im CT nur auffälliges zystengewebe gesehen. Keine Verwachsungen . Dann Bauchspiegelung vor 14 Tagen, um nur die Zyste zu entfernen. Aufgewacht bin ich ohne Eierstock und ohne Gebärmutter. Ich hatte nie vorher schmerzen -nur Rückenschmerzen und ständig ein Krankheitsgefühl. Es hat sich Endo Stufe III rausgestellt mit schlimmsten Verwachsungen. 

Leider sind die Rückenschmerzen nach der OP geblieben.

 



Ich kann mich nur
Meike

Ich kann mich nur anschließen, dein Gyn ist kein Endospezialist. Zur Erklärung, warum man im MRT meist nichts sieht: die Endo breitet sich in der Regel flächig aus, d.h. die Herde sind flach und liegen sozusagen auf dem Bauchfell und den Organen auf. Wenn sich eine tiefinfiltrierende Endo entwickelt, wachsen sie auch in die Tiefe und werden damit ab einer bestimmten Größe darstellbar. Du hast also zum jetzigen Zeitpunkt keine großen tiefinfiltrierenden Herde. Und es gibt auch keine anderen offensichtlichen Auffälligkeiten, die in einem MRT sichtbar wären. Nicht mehr kann man aus dem MRT schließen. Die allermeisten Endo-Herde sieht man so nicht und Verwachsungen in der Regel auch nicht. Lass dich am Besten in einem Endo-Zentrum beraten. Wenn du starke Beschwerden hast, und davon gehe ich jetzt mal aus, sonst würdest du nicht schreiben, dann ist das eine Indikation zur Bauchspiegelung. 



Vielen Dank für eure aufmunternden Worte
Cassie33

Nachdem ich heute das ganze etwas verdaut habe und mir so meine Gedanken gemacht habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, den Arzt noch mal anzurufen.

Tatsächlich ist seine Praxis als Endometriosezentrum zertifiziert. Ich war auch eigentlich immer zufrieden mit ihm. Aber das gestern hat mich schon geschockt. Operativ ist er halt wirklich sehr gut und entdeckt auch kleinste Endoherde.

Während der Enantone-Therapie habe ich ja Estragel bekommen und ich hatte aufgrund der wohl zu hohen Dosis ca. 1 1/2 Wochen wirklich massive Schmerzen. Woher sollte denn der Schmerz kommen, wenn keine Endoherde da sind?

Lt. der Radiologiepraxis gäbe es wohl ein neues Verfahren, mit dem man im MRT die Endoherde sehen kann. Das wage ich inzwischen sehr zu bezweifeln.

Mein Kampfgeist ist wieder da...und meine Wut habe ich gestern gut genutzt. Die Wohnung blinkt Wink

Danke nochmal für eure Erfahrungen und eure Unterstützung. Ich werde berichten, wenn ich mit dem Arzt telefoniert habe. Falls er mich nicht operieren will, gehe ich in ein anderes Endozentrum.

Warum müssen wir immer so kämpfen, um Ernst genommen zu werden. Finde ich wirklich traurig.

LG

Cassie 



MRT
albea

Das wäre ja mal spannend für alle zu erfahren, um welche Art Verfahren es sich dabei handeln soll! Ich war vor kurzem erst in einem großen Endo-Zentrum und habe mit d. Prof. das Problem mit den bildgebenden Verfahren erörtert. Ich bin mir sicher, dass eine derart revolutionäre Entdeckung sofort die Runde machen würde unter den Spezialisten. Und in diesem Gespräch war nur Thema, dass es eben keine zuverlässige Methode gibt.

Einzig in Gießen (meines Wissens, vielleicht aber auch noch in einem anderen Zentrum) wird mit speziellen MRT-Untersuchungen versucht, bessere Darstellungen von Endo zu erreichen. Die Angaben zu den Erfolgsquoten schwanken. Bei mir selbst haben die Aufnahmen nichts erbracht, weder Herde noch Verwachsungen.

Habe ich es richtig verstanden, dass Du für eine Zeit von ca 1 1/2 Wochen an einer Stelle Schmerzen hattest? Und aktuell haben die Schmerzen wieder nachgelassen? Und weitere Beschwerden hast Du nicht? Und Du willst unbedingt eine OP?

Wie kann es einem erfahrenen Endo-Spezialisten "passieren", die add-back-Therapie zu hoch zu dosieren?

Und woher weißt Du, dass er auch die kleinsten Herde findet? Man weiß doch immer nur, was gefunden wurde, nicht jedoch, was NICHT gefunden wurde. Niemand weiß nach einer OP, ob wirklich "alles raus" ist.

albea



Hallo albea
Cassie33

Nein, nein....das wäre schön, wenn ich die Schmerzen nur 1 1/2 Wochen gewesen wären. Eine der schlimmsten Schmerzenphasen war in dieser Zeit. Insgesamt haben sich die Schmerzen vor ca 9 Monaten wieder eingestellt...Tendenz steigend. Inzwischen habe ich jeden Tag Dauerschmerzen. Ohne Schmerzmedi´s geht nichts mehr. Ansonsten könnte ich gut auf die OP verzichten. Ist dann inzwischen meine 4. innerhalb von 6 Jahren.

Obwohl ich mit der Anzahl der OP´s wohl noch ganz gut weg gekommen bin bis jetzt, wenn ich mir so einige Leidensgeschichten anhöre.

Du hast natürlich recht....wissen kann ich das mit den Herden natürlich nicht. Er hat halt diesen Ruf...ob das wirklich so ist kann ich natürlich nicht sagen.

Ja, das mit dem zu hoch dosieren habe ich mich auch gefragt. Ich sollte mir wohl generell Gedanken machen, welche Spezialisten ich kontaktieren sollte.  



du könntest doch einfach
dormant

du könntest doch einfach mal zu einer Enodsprechstunde in einem Zentrum im Krankenhaus gehen ^^

Sie wissen meistens schon wo die Endo ist nur daran was du erzählst.

Bei mir brauchte die Oberärztin im Endozentrum in Bochum Sekunden um den Knoten zu ertasten und sah auch schnell Myome. Vorher hatte ich immer psychische Probleme und bei der Op sah man lauter schwarze Herde. Bis heute is kein anderer dazu in der Lage überhaupt Myome bei mir zu finden trotz beschwerden hab ich da auch angeblich wie immer nix.  

Jeder Arzt der mir bisher immer was andichten wollte war nie eine Hilfe, letztendlich kannst du dir nu selbst den gefallen tun und zu anderen Ärzten gehen bis dir geholfen wird.



Hallo dormant
Cassie33

da kann ich dir nur zustimmen. Genau das werde ich jetzt tun. Ich habe nun noch mal bei meinem Arzt oder eher ehemaligem Arzt angerufen. Am Telefon führt er solche Gespräche nicht, sagte mir die Vorzimmerdame. Ich bräuchte einen neuen Termin. Der wäre dann erst am 25.03.

Darauf kann ich dann auch verzichten und suche mir gleich einen neuen Arzt. Bei uns in der Nähe ist ein Endozentrum. Ob die gut sind, weiß ich leider nicht. Aber ich versuche dort mal einen Termin zu bekommen. 



Schon ein besuch in der
dormant

Schon ein besuch in der Endosprechstunde kann die Rettung sein. Ist es nicht das richtige für dich gibts ja zum Glück noch mehr.

Und so schlimm wie deine Schmerzen sind sollte so schnell wie möglich gehandelt werden. 

Ich hoffe sie können dir Helfen. 



Termin in Erlangen
Cassie33

Hallo zusammen,

ich habe nun einen Termin am 20.04.17 in Erlangen bekommen und hoffe, er kann mir da etwas weiter helfen. Die Schmerzen sind wie eh und je. Mal Endoschmerzen, mal Schmerzen von den Verwachsungen, Durchfälle, Verstopfungen. Langes Gehen, Stehen und Sitzen ist ein Graus. 

Ich denke aber, dass ich in Erlangen in guten Händen bin. Nach einem Gespräch mit der Leiterin der Selbsthilfegruppe hier bei uns hat sie mir auch bestätigt, dass viele Frauen sich hilfesuchend an sie wenden, weil sie keine guten Erfahrungen gemacht haben. Weder bei dem Arzt, bei dem ich bisher war noch im Endozentrum in unserer Nähe.

Danke für eure Hilfe und Unterstützung.

LG

Cassie