Neu hier und seit Mai Diagnose Endometriose
Diagnosenchaos

Hallo,

 

ich habe mich frisch hier angemaledet und habe auch erst seit Anfang Mai die Diagnose Endometriose.

Ein SCHOCK!

 Ich bin Ende Februar mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gekommen, weil ich mich vor Unterleibsschmerzen nicht mehr bewegen konnte.

Es  wurde eine Zyste festgestellt die nachdem ich ohne Diagnose nach drei Tagen entlassen wurde.

Diese Zyste hat meine Frauenärztin beobachtet und ich habe ein Schmerzprotokoll geführt.

 Nun ja die Zyste wurde grösser, ich war nur 4 Tage am Stück in 2 Monaten schmerzfrei, Einweisung ins Endometriosezentrum, Bauchspiegelung und tataaaa: Gebährmutter und Eierstöcke verklebt/verwchsen am kleinen Becken.

 

Schön und gut. Ist ja weg, dacht ich mir.

Nee nichts da! Ich soll mich jetzt für Cerazette oder Visanne entscheiden oder mir wurde die Alternative geboten, das ich ja mich künstlich in die Wechseljahre versetzen könnte...

 

Ich bin irgendwie fertig mit den Nerven.

 

Was ich über beide Medikamente gelesen habe, sagt mir nicht zu.

 GGF weitere OPs bis zu den Wechseljahren in Kauf nehmen zu müssen sagte mir auch nicht zu!

Ich bin 39 Jahre alt und will mich jetzt noch gar nicht auf die Wechseljahre freuen müssen!

Köönt ihr mich ein bisschen an die "Hand" nehmen und Ratschläge geben.

Wie seit ihr damit umgegengen.

Hat jemand die Endo durch Alternativmedizin in den Griff bekommen?

Ich habe zusätzlich eine Schilddrüsenunterfunktion und habe nun direkt einen termin beim Nukleararzt gemacht, um diese zu kontrollieren. Ich hatte gelesen, das das in Zusammenhang stehen kann?

 

Ich will keine Endometriose haben!

 

Danke



Rechtsschreibfehler
Diagnosenchaos

Entschuldigung.

Ich habe eben sehr schnell geschrieben und wollte den Beitrag vor dem Einstellen, in Ruhe überarbeiten, deswegen habe ich auf "speichern" gedrückt...leider war der Beitrag damit im Forum...



Ach neu hier
Dark Rose

ich bin auch neu hier und hab auch grade ein durch einander Frown



Hallo ihr beiden
dormant

Hallo ihr beiden ^^

Endometriose kommt häufiger zusammen mit Schilddrüsenunterfunktion, Hashimoto, oder anderen Autoimminerkrankungen, Nebennierenschwäche, Östrogendomindanz und Progesteronmangel.

Bevor Hormone genommen werden sollte ihr mal zum Endokrinologen Testen lassen ob alles in Ordnung ist. 

Außerdem sind auch Lebensmittelunverträglichkeiten möglich und Verdauungsprobleme. 

Bei häufigen Infektionskrankenheiten kann man auch an einer Immunschwäche leiden oder Nährstoffmängel sind die Ursache.

Man sollte auf Alkohol, Tabak, Zucker verzichten. So wenig tierisches Eiweis wie möglich. Dafür viel Obst und Gemüse und Vollkronprodukte.

Es gab die Beobachtung wenn Frauen auf Weizen verzichten wächst bei einigen Endo nicht mehr. 

Man sollte sich so gut wie möglich ernähren, dadruch kanns einem dauerhaft schon besser gehen  

Bei Endo gibts keinen typischen Verlauf alles kann nix muss,  es dauert leider aber bis man rausfindet was genau mit dem eigenen Körper los ist. Sehr wichtig ist es auch einen guten Hausarzt zu finden, die meisten Frauenärzte haben keine Ahnung und lassen uns im Stich. 

schaut einfch auch mal da rein

 https://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-und-umweltfaktoren-interview-mit-prof-dr-schulte-ubbing/

http://www.dr-schulte-uebbing.de/inhalte/doku/umg_hoehergradige_endometriose.pdf 

und hier gabs schon mal ein Tread zum natürlichem Progesteron vielleicht is das ja hilfreich

http://www.endometriose-liga.eu/node/36106 

Pille würde ich nie wieder freiwillig nehmen das negative überwiegt.  



Bei mir war es ähnlich...
Kräuterhexe

Ich bin auch relativ "frisch" betroffen, diagnostiziert wurde meine Endometriose im Januar, operiert wurde ich im Februar. Zysten an beiden Eierstöcken, Myom in der Gebärmutter, Verwachsungen im kompletten Unterleib und Infiltration in den Darm. Komplettsanierung (bis auf die Endo im Darm).

Für mich war es ebenfalls ein riesiger Schock, ich hatte nicht mit der starken Ausprägung gerechnet...vor der OP hatte ich allerdings schon zyklusunabhängige Dauerschmerzen, so dass ich nach der OP mit allem einverstanden gewesen wäre, um ja nicht wieder in diesen Zustand zurückzufallen.

Anfangs habe ich es mit Visanne versucht, leider hat das bei mir nicht gut funktioniert: Dauerblutungen, wieder ähnliche Schmerzen wie vor der OP usw. - es hatte mit Sicherheit zu einem großen Teil mit den Nachwirkungen der OP zu tun, aber ich war seelisch und moralisch total fertig und wollte einfach nur, dass es aufhört.

4 Wochen nach der OP hatte ich auch schon wieder neue, große Zysten an beiden Eierstöcken - ein gigantischer Tiefschlag. Also habe ich mich - trotz meiner 33 Jahre - spontan für die GnRH-Analoga entschieden, weil mir die Erfolgswahrscheinlichkeit höher erschien.

Es fing mit einem kompletten Hormonchaos an (war zu erwarten gewesen), wieder Dauerblutungen, die aber auf meine Myom-Entfernung zurückzuführen waren und dann endlich Ruhe ;) Ich habe zwar die bekannten Nebenwirkungen (inklusive der Hitzewallungen, ca. jede halbe bis voll Stunde ungefähr 1 Minute lang), aber die nehme ich gerne in Kauf dafür, dass ich wieder am "normalen Leben" teilnehmen kann, dass ich wieder Pläne machen kann und nicht Angst haben muss, jedes Mal wieder absagen zu müssen, weil ich mich vor Schmerzen nicht rühren kann.

So gesehen hat mir persönlich diese Art der Therapie sehr viel Lebensqualität zurückgegeben. Ich weiß, dass es nicht dauerhaft ist, sondern maximal die nächsten 6 Monate Ruhe bringt, aber weiter will ich momentan einfach nicht denken und stattdessen den Moment genießen.  

Parallel dazu habe ich meine Ernährung umgestellt. Vegetarierin war ich vorher schon, jetzt verzichte ich zusätzlich auf Milchprodukte. Ich esse sehr abwechslungsreich, koche fast alles selbst (wenn es zeitlich reinläuft), verzichte auf Fertigprodukte und Zucker. Wobei ich sagen muss, dass es auch mal Ausnahmen geben muss. Wenn die Nachbarin mit einem frisch gebackenen Windbeutel in der Tür steht, dann sag ich nicht nein ;)

Insgesamt denke ich, dass mir die Ernährungsumstellung gut tut und mir auch bei den Wechseljahrbeschwerden hilft. Klar habe ich Hitzewallungen, aber ich denke, die könnten noch weitaus schlimmer sein und bisher war ich noch nicht klatschnass geschwitzt ;) 

Immer gut ist, möglichst stressfrei zu leben und eine positive Grundeinstellung haben - leichter gesagt als getan...als die Schmerzen noch da waren, war das für mich unmöglich. Jetzt hab ich das erste Mal die Möglichkeit, das umzusetzen und ich erlebe gerade alles doppelt und dreifach intensiv, erfreue mich an den kleinsten Dingen. Ich hoffe, dass sich das auch positiv auf die Erkrankung auswirkt.

Letztendlich ist aber jede Erkrankung eine individuelle, jeder hat andere Voraussetzungen und einen anderen Krankheitsverlauf.

Ich wünsche dir, dass du deinen Weg findest und - so blöd das klingt - die Endometriose akzeptieren kannst (auch wenn es gemein ist und man sich ständig fragt "Warum ich? Ich will das nicht!")...dann wird das schon, das ist ein großer erster Schritt ;)  



Endometriose
Amalia

Hallo liebe Freunde,

bin neu im Forum und habe schon gleich eine wichtige Frage: Welcher Frauenarzt in Köln verschreibt VISANNE?

Bin für jeden Tipp dankbar

Amalia

 



Hallo Amalia, ich war zwar
dormant

Hallo Amalia,

ich war zwar noch nie in Köln beim Arzt aber folgende Praxen sind zertifizierte Endometrioszentren;

http://www.frauenaerztinnenkoeln.de

http://www.gullotta.de

http://www.frauenarzt-gholami.de

http://www.frauenaerzte-lindenthal.de

http://www.wunschkind-koeln.de/Kinderwunschzentrum-Köln,-künstliche-Befruchtung-Köln,-Kinderwunsch-Köln?id=29

http://www.frauenarzt-straub.de

http://www.frauenaerzte-im-netz.de/aerzte/arzt_3513.html  

falls du zu einem dieser Ärzte gehst wäre es lieb, wenn mal berichtest wie es da so is. 



Mein FA in Porz ist auch
Meike

Mein FA in Porz ist auch zertifiziert und verschreibt mir seit Jahren Visanne. Bei Bedarf überweist er mich ins Zentrum Stufe III. Roeser heisst er. Ich bin sehr zufrieden dort.