Wer behandelt nach der Op?
Collchen

Am Mittwoch ist der Termin meiner Bauchspiegelung und frage mich nun, wer mich danach weiter behandelt.

Die Op findet in einem Endometriosezentrum statt. Die Ärzte dort waren bisher die ersten, die mich ernst genommen haben (aber solche Erfahrungen haben ja die meisten hier). Nachdem ich von meiner alten Frauenärztin über Jahre nicht für voll genommen wurde, habe ich im Dezember wegen akuter Entzündungen die Ärztin gewechselt. Nach der Antibiotika-Behandlung hatte ich Phasenweise immer noch starke Rückenschmerzen, die zu den Eierstöcken gestrahlt haben. Die Ärzten meinete, das käme vom Rücken. Ich bin der Meinung, das es daher nicht kommt.

 

Nun ja... letzte Woche war ich auf jeden Fall zur OP-Besprechung. Dort sagten sie mir, dass die Nachbehandlung von der Frauenärztin gemacht werde. 

Heißt das, dass die in den Endo-Zentren nur operieren, und alles Weitere dort nicht mehr statt findet? Wichtig ist ja, wie es weiter geht. Sie rieten mir bei der Untersuchung zwar zur Schwangerschaft (weil eh Kinderwunsch besteht) , aber das hat jetzt 13 Jahre nicht geklappt, darauf würde ich nicht wetten.

Muss ich dann alles andere (Hormontherapie ja / nein, Alternativen? ) mit der FÄ besprechen? Ich hatte halt nur bei den bisherigen Ärzten nicht so das Glück. Wenn die sich mit Endo nicht auskennen, bringt mich das ja wohl auch nicht weit.

 

Wie seit ihr denn vorgegangen, nach einer Op? Kann ich darauf bestehen, im Endo-Zentrum weiter behandelt zu werden, oder machen die so was generell nicht?

 

Gibt es Tipps, die ich hier beachten kann oder sollte?

 

Würde mich sehr über Tips oder Hinweise freuen.

 

Viele Grüße

Nicole



Wenn du in einem operieren
Meike

Wenn du in einem operierenden Endo-Zentrum, sprich Krankenhaus, bist, hast du in der Regel das Problem, dass sie dich nicht ambulant weiterbehandeln können. Sie dürfen z.B. keine Medikamente verschreiben. Was du dennoch tun kannst ist, dort nach der OP wieder in die Sprechstunde gehen um ausführlich über den Befund und weitere Therapieoptionen zu sprechen, wenn der Operateur nicht von sich aus zu dir kommt (die Gepflogenheiten sind da unterschiedlich). Du kannst generell immer wieder in die Sprechstunde gehen, auch wenn du keine OP brauchst. Das ist dann aber eben nur eine Beratung, über die ein Bericht an deinen behandelnden Frauenarzt geschickt wird. Das kann für euch beide eine Hilfe sein. Du kannst auch im Endo-Zentrum fragen, mit welchen niedergelassenen Ärzten eine gute Zusammenarbeit besteht. Auf dem Weg habe ich meinen FA gefunden. Er überweist mich bei Bedarf immer wieder an das Zentrum, wo dann Untersuchungen durchgeführt werden, die mein FA nicht machen kann bzw. wurde ich auch schon intern in die Chirurgie weitergeleitet, die dann weiteres veranlasst hat. Für die medikamentöse Therapie ist aber mein FA zuständig und für die regelmäßigen Untersuchungen auch. 



Hey Meike,   vielen Dank
Collchen

Hey Meike,

 

vielen Dank für deine Rückmeldung. Ja, ich bin im Krankenhaus in Behandlung. Ok, dann passt das ja, dass ich alles Weitere mit der FÄ besprechen soll.

Die Op ist ambulant, und vor der Entlassung bekomme ich vom operierenden Arzt die Rückmeldung, wie es gelaufen ist. Auch das weitere Verhalten (Sport, Schwimmbad,...) bespreche ich mit ihm. Also, sofern meine Sinne schon wieder aufnahmefähig sind, sollte ich direkt alles Wichtige nach der Op erfahren. Dann müsste ich erst mal nicht mehr in die Klinik, wenn die sowieso "nichts" weiter machen.

Dann hoffe ich mal, dass die mir vielleicht einen Tip geben könnten, welcher Frauenarzt hier recht fit ist und auch noch neue Patienten aufnimmt. (Ich habe 2015 mal versucht den Arzt zu wechseln. 4 Praxen wollten mich nicht aufnehmen, als Neupatientin. )

Vielleicht habe ich ja Glück.

 

Noch mals vielen Dank and dich! 



Hallo Collchen!     Nach
Lilith

Hallo Collchen!

 

 

Nach der OP wird meistens von den niedergelassenen Frauenärzten weiter behandelt(Narbenkontrolle, eventuell Fäden ziehen,usw.).Aber im Zentrum, besser gesagt in der Sprechstunde bespreche ich immer den weiteren Verlauf mit dem Spezialisten und der verschreibt mir auch die entsprechenden Medikamente!Und er gibt Hinweise/Empfehlungen für den Frauenarzt zu Hause mit.

Wenn Du also mit dem Spezialisten zufrieden bist,dann frag ihn doch,wie es weiter gehen soll/kann und auch,ob er Dir entsprechende Medikamente verschreibt.Bei mir läuft das so.

 

 

Alles Gute,auch für die OP!

vG Lilith 



Hallo!  Ich hatte im April
Christine00

Hallo! 

Ich hatte im April meine Bauchspiegelung, und wurde danach zur Kontrolle zu meinem ursprünglichen FA zurückgeschickt mit einem Ärztebrief wo nochmal alles drin stand. Nun hatte ich das Pech das mein Arzt nicht da war als ich zur post-OP Kontrolle kommen sollte, also kann ich dir da leider nicht weiter helfen.... 



Danke euch, für eure
Collchen

Danke euch, für eure Antworten.

 

Ich notiere mir heute abend noch mal alle Fragen, die ich nach der Op morgen stellen will. Da kommt dann auch die Frage ob er / sie mir einen kompetenten FA an die Hand geben kann, und wie es weiter geht.

 

Die Fäden müssen bei mir nicht gezogen werden, sie lösen sich auf. Laut dem letzten Gespräch ist, wenn alles glatt läuft und ich keine Probleme habe, eine Kontrolle 4 - 6 Wochen nach der Op nötig.

Bin gespannt, was da morgen dann alles heraus kommt.