Wie verhalte ich mich richtig???
Lyro

Hallo,

Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin.?? Da es sich hier ja um ein 》Patientinnen Forum《 handelt. Leider finde ich ausser beratende Texte aber nicht weiter etwas im Internet.

Meine Partnerin und ich sind seid 16 jahren ein paar und sind beide 33 Jahre alt. Wir haben eine gemeinsame knapp 6 Jahre alte und 2 Jahre alte Tochter. Seid der Geburt unserer kleinen vor 2 Jahren hat meine Frau starke Unterleibschmerzen wärend ihrer Regel. Seid ca. 5 Monaten hat sich das ganze in soweit verschlimmert das sie sich teilweise z.B. Beim Einkaufen oder im Alltag vor Schmerzen krümmt. Wehenartige schmerzen hat. Zudem empfindet sie Berührungen als teilweise unangenehm und kapselt sich auch momentan sehr zurück. Ihre Frauenärztin hat innerhalb der letzten 2 Monate 2 Zysten entdeckt. Laut FA soll eine Endo bestehen und nach der nächsten Regel über eine BS entschieden werden. Es ist keine leichte Situation für uns damit jetzt erstmal um zugehen. Mittlerweile haben wir schon 4 mal einen Kinobesuch  verschoben. Auch habe ich bemerkt das ihr längere Autofahrten, schmerzen bereiten. Ich habe große Angst das ich etwas falsch oder zuviel machen bzw. von ihr verlange. Das unter Schmerzen GV ausser Frage steht ist selbstverständlich. Jedoch empfindet sie selbst Berührungen beim streicheln am Po oder brüsten inneren Oberschenkel als sehr unangenehm. Natürlich mache ich mir dann Gedanken ob es an mir liegen könnte. Sie sagt mir aber ganz lieb das es nicht so ist und z.T. einfach nicht mehr geben kann als ich dann eben gerade möchte.  Ich bin dann natürlich erstmal traurig und versuche zu verstehen was in ihr vorgeht. Wir sind so lange zusammen und Sexualität war nie unser Problem im Gegenteil jedoch war das letzte mal nun schon vor 5 Monaten . Jetzt weiß ich nicht wie ich mich am besten verhalte. Ich habe sehr viel über die endometriose gelesen um zu begreifen was mit meinem Schatz da passiert und in ihr bzw.  mit ihrem Körper. Ich habe angst etwas falsch zu machen oder zu wenig bzw. zuviel. Wo ist die richtige Balance. Keine Frage, na klar sprechen wir sehr viel darüber. Sie nimmt auch ohne Erfolg Ibu paracetamol oder naproxen. Helfen tut nichts. Jetzt soll sie novaminsulfon tropfen gegen Schmerzen probieren.

Vieleicht hat ja jemand einen Rat für mich Uns.

 

Lg Robert  



Betroffener Ehemann
Michael1970

Hallo Robert!

Habe mich aufgrund Deines Beitrages hier angemeldet, weil Dir ein Mann darauf antworten sollte.

Meine Frau hat die Diagnose vor 1,5 Jahren bekommen und der Weg WAR und IST nach wie vor ein sehr schwerer! Gleich vorweg, wenn Du Deine Partnerin wirklich liebst, dann übe Dich in Geduld und sehr viel Liebe! Ohne wirst Du daran vielleicht scheitern.

Es hat mich sehr viel Kraft gekostet, als es meiner Frau echt schlecht ging. Bis wir wussten, woran sie leidet, bis wir eine OP hinter uns gebracht hatten und auch danach, als der Heilungsprozess begann, war es für mich sehr schwer, das alles zu verstehen.

Meine Frau und ich sind seit 23 Jahren verheiratet und wir lieben uns immer noch sehr, aber die letzten 1,5 Jahre würde ich gerne aus meinem Gedächtnis streichen. Meine Frau hatte immer starke Regelblutungen und Schmerzen, aber es wurde immer gesagt, dass das normal ist und man sich sozusagen damit „abfinden“ muss. Als sie massive Schmerzen bekam und wir zum Arzt gingen, wurde eine 14 cm große Zyste am rechten Eierstock festgestellt. Bei der Untersuchung im Spital stellte sich dann heraus, dass es der linke Eierstock war, der sich nach rechts gelegt hatte. Sie wurde operiert und damit ist alles gut.

Denkt man. Ist es aber nicht. Denn dann erst beginnt der harte Kampf!

Berührungen, GV alles ist plötzlich anders! Wenn es denn überhaupt möglich ist! Und unsere OP ist jetzt über ein Jahr her. Erst langsam beginnt sich alles einzurenken.

Das wichtigste, das Du machen kannst, ist reden, Verständnis entgegen bringen, zeig ihr, dass Du sie liebst! Hilf ihr wo Du kannst. Wir Männer zeigen immer, dass wir alles können und die Harten sind, aber das ist es nicht, was die Frauen wollen. Gerade Frauen, welche an Endo leiden, brauchen UNSER Verständnis! GV wird nebensächlich; sie wird Dir sagen, wann sie wieder bereit dafür ist-drängen bringt Dich da sicher nicht weiter.

Endometriose geht uns alle an – auch die Männer. Denn wenn wir unsere Frauen nicht unterstützen, dann leiden sie nur noch mehr, weil sie sich dann noch elender fühlen.

Mein Rat an Dich wäre, informiert Euch BEIDE so gut es nur geht über diese Krankheit. Sie ist nicht heilbar, aber unter Umständen könnt Ihr die Symptome so stark senken, dass ein Leben mit Endometriose gut möglich ist.

Wir haben es mit dem Arzt unseres Vertrauens, viel Geduld und auch alternativen Methoden halbwegs gut in den Griff gebracht. Wir reden viel und letztendlich glauben wir an uns und unsere Partnerschaft. Das gibt uns die Kraft, um die Krankheit ein wenig in Schach zu halten.

LG Michael



Lieber Michael, Erstmal
Lyro

Lieber Michael,

Erstmal vielen dank das du dich extra angemeldet hast um mir zu antworten. Ich habe wirklich lange hin und her überlegt bevor ich hier geschrieben habe. Ob es nicht evtl komisch rüber kommt wenn eben ein mann um Rat bittet. Meine Frau lydia weiß natürlich das ich mich hier gemeldet habe wir haben gemeinsam sehr viel hier im Forum gelesen. Wir sind ehrlich gesagt dankbar das Glück zu haben 2 Kinder bekommen zu haben. Und eben ein paar Zyklen nach der 2 Geburt fingen dann die Beschwerden an.

Also an der liebe hapert es bei mir nicht. Ich weiß was ich an meiner Frau habe ob nun gesund oder krank in welcher Form auch immer. Meine Frau selbst hat mir oft genug wieder auf die Beine geholfen. Ich habe eine leichte Depression die sich ab und an in angst und Unruhe Zuständen äussert. Dann habe auch ich Familienfeiern oder spontan unternehmungen abgesagt. Daher ist es in der Hinsicht schonmal einfacher für mich zu verstehen das manchmal Dinge nicht so laufen können wie man eben gerne hätte. Wir reden sehr viel über die derzeitige Situation. Ich denke es würde anders auch garnicht funktionieren. 

Ich muss dir auch recht geben: Ja man sagt Männer sind das stärkere und härtere Geschlecht aber so sich nun aufzuführen wäre absolut der falsche Weg.  Zudem bin ich ohnehin der Meinung das wir zwar körperlich stärker sind aber nicht härter. Denn seid ich die Geburten meiner 2 Kinder erlebt habe und welch kraft und Härte eine Frau dabei leistet bin ich überzeugt die härteren sind wir keineswegs. Ich glaube Stärke von uns bedeutet jetzt Mitgefühl und liebe sowie Verständnis zu geben, da hast du recht. 

Das ist wirklich sehr heftig wie es bei deiner Frau verlaufen ist mit solch einer großen Zyste op usw. Aber es macht mir bzw. Uns Mut das ihr so zusammenhaltet und damit fertig werdet dem Leben die Stirn bietet. 



Hallo Ihr zwei
biosna

Hallo Ihr zwei Männer,

möchte euch auf einen Vortrag für "Männer" von betroffenen Endometriose-Frauen aufmerksam machen. Je nach dem von wo ihr kommt. Herr Prof. Korell (Neuss) hat einen Vortrag nur für Männer aufgebaut. Anschließend habt ihr die Möglichkeit Fragen zu stellen und zu dikutieren. Mein Mann war damals begeistert und war froh teilgenommen zu haben.

Schaut einfach mal im Internet oder ruft im Chefsekretariat von ihm an. Damals hat er das je nach Bedarf 1 x im Monat in Neuss angeboten. 

 

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Herzliche Grüße

Bianca



Treffen in Neuss
Michael1970

Hallo Bianca!

Vielen lieben Dank für Dein Angebot, aber für mich wären das weit über 1000 km. Meine Frau und ich wohnen ganz im Osten Österreichs.

Aber nur zur Info, meine Frau und ich haben eine Selbsthilfegruppe gegründet und wir haben nächste Woche unser erstes Treffen organisiert.

Daher ist es mir als Mann ein besonderes Anliegen, andere Männer, deren Frauen an Endometriose leiden, mit meiner Erfahrung als Mann zur Seite zu stehen, denn den Kopf als Partner in den Sand zu stecken ist definitv der falsche Weg. Und dass Männer nicht unbedingt die gesprächigsten sind, wenn es um solche Dinge geht, ist meiner Meinung nach bekannt. Aber Ausnahmen soll und muss es geben!

Liebe Grüße.

Michael 



Es ist leider nicht
Meike

Es ist leider nicht ungewöhnlich, dass Männer ihre Frauen verlassen, weil sie krank sind. Ich hätte das von meinem auch nie gedacht. Aber irgendwann kam: "Ich muss auch mal an MICH denken." Passt bitte auch auf euch auf, ihr Männer, damit ihr nicht irgendwann eurer Frau den Vorwurf macht, es würde sich alles nur um sie drehen und ihr müsstet euch ständig kümmern. 



Mut und Liebe
Michael1970

Hallo Robert!

Es ist schön zu lesen, dass es an Liebe nicht fehlt in Eurer Beziehung. Den Mut, hier zu fragen, wie man etwas an Eurer Situation als Mann besser machen kann finde ich sehr gut, denn damit zeigt man, dass man sich für seinen Partner interessiert und sich seiner Sorgen und Ängste annimmt. Wir wünschen Euch beiden, dass Ihr bald eine vernüftige Diagnose bekommt und dann in weiterer Folge einen Weg findet, der es Euch ermöglicht, mit der Krankheit gut zu leben. 

Lasst Euch nicht entmutigen, auch wenn es so manchen Rückschlag noch geben wird. Es gibt viele Möglichkeiten die Krankheit symptomatisch erträglich zu machen. 

LG Michael 



Das ist sehr traurig
Lyro

Liebe Meike, 

Das dein Mann dich verlassen hat tut mir leid, vor allem die Begründung. Ich denke das ist aber kein Problem der Männer, den Kopf in den Sand zu stecken und selbstsüchtig an sich zu denken. Vielmehr ist es ein menschliches Problem. Sicherlich gibt es viele Frauen die auch ihre Männer verlassen, die z.B. auf Grund einer Prostata Erkrankung oder so auch Probleme haben und nicht mehr so leben können wie sie gerne wollen. Ich finde wenn man sich entschließt seiner Partnerin zu sagen man macht Schluß, weil man an sich denken muss oder wie auch immer und das dann auf die Krankheit schiebt, dann ist das einfach feige. Ganz ehrlich wärst du die Treppe runter gefallen und hättest dadurch Einschränkungen wäre er wohl auch weg. Auf der anderen Seite wäre es auch wieder misst wenn man etwas vorspielt und eine Affäre beginnt. So oder so ist es schade. Ich für mich weiß, egal was kommen mag das ich mit kämpfe. Eine Beziehung ist ein geben und nehmen. Man bekommt auch immer etwas zurück, wer kann denn sagen ob es mir ewig gut gehen wird?? Aber dann weiß ich das ich auf sie zählen kann. Nicht weil sie mir etwas schuldig ist. Nein, sondern weil Liebe einfach so ist. 

Wir stecken noch mit der Endo in den Kinderschuhen, quasi ganz am Anfang. Früh genug gemeinsam damit umgehen empfinde ich als sehr wichtig. Daher lese ich sehr viel darüber und sich hier auszutauschen tut wirklich gut und hilft. Wir reden gemeinsam viel darüber. Manchmal vieleicht etwas zu viel. Gestern haben wir mal echt einen tag pause gemacht und nicht drüber geredet. Dann wiederum war es am Montag eine schon recht makaber Situation ,als ich  zu ihr sagte: Weißt du mein Schatz nach fast 6 Monaten haben wir ja fast schon unsere Jungfräulichkeit zurück(Augenzwinkernd und mit entsprechenden ironischen unterton). Ich dachte sofort: oh man Robert.... Jedoch fing sie dann an zu lachen, und dann haben wir beide gelacht. Naja so kann man mit simplen Dingen der Endo auch versuchen die Stirn zu bieten. Auch wenn es doch an Sarkasmus kaum zu überbieten war.

 



Er war halt am Anfang sehr
Meike

Er war halt am Anfang sehr zugewandt und hilfsbereit und hat sich informiert. Als ich nicht nach kurzer Zeit wieder gesund war, schlug es um. Dabei war nicht nur die Endo direkt im Spiel, sondern auch noch Komplikationen nach einer der OPs und weitere Erkrankungen. Ich hatte viele OPs und war lange in Krankenhäusern. Ich möchte nur sagen, dass auch ihr auf euch achten solltet. Tut euch gutes und genießt das Leben. Seht eure Frau als die Frau, die ihr liebt, denn sie ist immer noch die gleiche, höchstens noch gereift und weiterentwickelt und gewachsen an ihrem schweren Weg. Ich habe einen neuen Mann gefunden mit dem ich sehr glücklich bin. Viel glücklicher als mit dem alten. Sein Umgang mit Krankheit ist auch ganz anders. Sie macht ihm weniger Angst und wir werden gemeinsam alles schaffen. Das wünsche ich dir und euch auch! 



Danke
Lyro

Danke für die schönen Worte Michael such von meiner Frau Lydia. Sie liest fleißig mit möchte sich jedoch noch nicht selber anmelden hier im Forum. Sie möchte auch nicht die vielen anderen Beiträge z.Z. ansehen weil sie Angst hat. Sie hat zwar schon so einiges gelesen das ihr gereicht hat dann. Sie möchte erteinmal abwarten was dann nächste Woche beim FA raus kommt bzw. bei der anstehenden BS.

Wir kommen aus Hannover ich wollte mal in Erfahrung bringen in wie weit es hier Selbsthilfe Gruppen gibt vor Ort.

 



Das ist wirklich schön zu
Lyro

Das ist wirklich schön zu hören Meike. Dann weißt auch du das wir Männer nicht alle. ... sind. Ja wir werden uns jetzt noch mehr Zeit für uns nehmen. 



:)
Tinkerbell369

Ich finde das klingt echt sehr liebevoll und fürsorglich was ihr beiden Männer da schreibt. Ich bin eine Frau die Endo hat habe aber keinen Freund im Moment und denke auch ich würde mit einer Beziehung im Moment unter anderem deswegen auch nicht klarkommen. Ich denke wichtig ist es wie ihr schreibt einfach für sie da zu sein und sie aufzumuntern und es zu akzeptieren, dass es ihr mal nicht gut geht. Aber sie auch wenn es ihr mal besser geht dazu zu überreden was zu unternehmen. Bei mir ist es auch oft so, dass die Schmerzen schlimmer werden wenn ich alleine zu Hause in mich hinein grübel als wenn ich raus gehe und was unternehme. Klar wenn es richtig schlimm ist geht das natürlich nicht. Sich mit dem Sex zurück zu nehmen ist natürlich schwer. Das ist für mich auch mit der Grund warum ich gerade keine Beziehung haben wollen würde weil Sex den größten Teil der Zeit gerade eben eh nicht drin wäre, da ich auch Endo am Darm habe und es teilweise echt weh tut. Aber klar wenn man so lange zusammen ist ist das alles auch wieder anders. Ich denke es ist nie einfach wenn ein Partner krank wird. Aber wie ihr schon schreibt ist es dann halt wichtig füreinander da zu sein....



Desinteressierte Männer
Michael1970

Hallo!

Ich finde es echt beschämend, dass es hier kaum, bzw. keine Männer gibt, die hier etwas schreiben. Das Problem bei der Endo ist halt schon, dass es die Beziehung belastet, weil eben nicht alles so geht, wie MANN das gerne hätte. Leider tragen die meisten ihr Hirn in der Hose und darum kommt es auch zu so vielen Trennungen. Egal ob man irgendwann gesagt hat:" In guten wie in schlechten Zeiten!" , weil in den schlechten Zeiten sind die meisten weg. Ist leider eine Tatsache. 

Darum denke ich, dass eine gute Kommunikation zwischen Mann und Frau das wichtigste überhaupt ist.

Ich bin mit meiner Frau den ganzen Weg gegangen und werde ihn auch weiter gehen. Alles, was ihr irgendwie die Endosymptome erleichtert, trage auch ich mit. Selbst die Ernährung wurde umgestellt. Weniger Fleisch und mehr Gemüse, andere Gewürze und VIEL weniger Zucker. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich kein Kostverächter bin, zumal ich auch selber viel koche. Den doch sehr positiven Effekt einer besseren Ernährung kann ich nicht leugnen, auch wenn ich mich am Anfang etwas dagegen gewehrt habe! :-)

Wir haben im Internet auch sehr viel Material bezüglich Turnen und Sport gefunden. Auch da mache ich mit, auch wenn ein Mann am Boden bei Beckenbodenübungen doch etwas ungewöhnlich aussieht.

Was ich damit sagen will, ist, dass man als Mann sehr viel mehr machen kann, als NUR reden. Wenn man seinen Partner auch in dieser Weise unterstützt, ist das wieder ein Teil der Hilfe und des Verständnisses, den man leisten kann. Pflege nach einer OP zum Beispiel sollte selbstverständlich sein, aber auch der Alltag birgt viel Potential, um zu helfen. Man muss ja deswegen nicht als Weichei gelten. (Wer sowas sagt oder auch denkt, dem sind seine Mitmenschen sowieso egal und daher sollte man diese auch ignorieren.)  

Und leider vergessen oder ignorieren die meisten, dass Endometriose eben NICHT geheilt ist, wenn man operieren war. Bestenfalls kann sie so weit reduziert sein, dass man die Symptome ertragen kann.

Lieber Robert, wir, meine Frau und ich, wünsche Euch nächste Woche einen guten Verlauf der BS und dass Ihr beide den meistens schweren Weg der Endo gut meistert.

LG Michael 

P.S.:Übrigens gibt es auf der Homepage der Endometriose Vereinigung Deutschland eine Karte der örtlichen Selbsthilfegruppen.



:)
Tinkerbell369

Ich denke ihr beiden macht das schon ganz gut. Eure Frauen können echt glücklich sein euch zu haben :) Ich denke man darf aber auch nicht sein ganzes Leben von der Krankheit bestimmen lassen und sich zu sehr reinsteigern. Manchmal ist echt Ablenkung der beste Weg wenn die Beschwerden nicht zu schlimm sind. Vor allem wenn man jemanden mit Humor um sich hat. Auch wenn ich manchmal depri Phasen habe versuche ich einfach in der Gegenwart anderer gut drauf zu sein und sie mit meiner guten Laune anzustecken und dadurch bin ich dann meistens selbst gut drauf. Klar sollte man die Sache nicht runter spielen. Ich mache z.B. noch mehr oder weniger wieder Leistungssport (Rhythmische Sportgymnastik) und klar ist es scheiße wenn man merkt man kann absolut nicht mehr das leisten was man mal konnte. Das nervt mich schon. Und wenn ich darüber nachdenke was noch an OPs auf mich zukommt ist mir auch nicht mehr so wohl. Aber leider gibt es eben Krankheiten und es kann nunmal jeden treffen ich denke das wichtigste ist eben auch das Positive zu sehen und nicht nur alles von der Krankheit bestimmen zu lassen.