Hallo an alle
Martina1974

Hallo an alle,

 

Nachdem ich bereits seit einigen Monaten hier im Forum mitlese, dachte ich, es wäre nun auch mal an der Zeit, mich anzumelden und vorzustellen.

 

Vorab möchte ich mich für die Möglichkeit bedanken, sich hier kostenlos austauschen zu können, und ich möchte auch allen Betroffenen danken, die hier von ihren persönlichen Erfahrungen berichten. Es erfordert viel Mut und ein hohes Maß an Offenheit, zu erzählen, wie es einem mit der Diagnose Endometriose ergangen ist bzw. ergeht.

 

Ich habe vermutlich eine ähnliche Krankengeschichte wie die meisten Betroffenen hinter mir.

Eine gesicherte Diagnose liegt seit etwas über einem Jahr vor.

Ich hatte Glück, an ein „gutes“ Krankenhaus und einen kompetenten Arzt zu geraten. Dennoch dauerte mein Weg bis dorthin, trotz akuter Schmerzen, etwa ein halbes Jahr. Nach der OP ging es mir relativ gut, dennoch dauerte es wieder ein halbes Jahr, bis ich endlich bei einem kompetenten Gynäkologen „gelandet“ bin, der mich als Patientin so annehmen und akzeptieren konnte, wie ich es jeder Betroffenen wünschen würde.

Erst seither habe ich das Gefühl, es geht „bergauf“. Ich habe mich intensiv mit dem Thema Endometriose auseinandergesetzt, mich eingelesen, und versucht, meinen eigenen Weg zu finden. Ich habe mich bewusst für die Einnahme einer Gestagenpille entschieden, um die symptomatischen Beschwerden einzudämmen. Mithilfe von Ernährungsumstellung, jedoch ohne „Askese“, und Gymnastikübungen bin ich inzwischen ziemlich schmerzfrei. Dennoch glaube ich, dass ich persönlich erst am Anfang stehe.

 

Etwa ein Jahr nach meiner OP stellte sich bei mir der Wunsch ein, mich zu engagieren und mich mit anderen auszutauschen. Einerseits wollte ich mehr über die Erfahrungen anderer Betroffener und ihrer Angehörigen wissen,  und andererseits wollte ich auch meine eigenen Erfahrungen einbringen können. Folglich haben mein Gatte und ich kürzlich eine SHG gegründet. Wir würden uns freuen, wenn wir auf Interesse stoßen würden, aber das wird sich erst weisen. Wir sind im Osten  Österreichs zu Hause, und wir haben den Eindruck, hierzulande ist das Bewusstsein für diese Erkrankung noch weniger vorhanden als es in Deutschland der Fall ist.

 

Vielleicht ist es auf diese Art und Weise möglich, dass auch ich ein wenig Unterstützung „weitergeben“ kann, so wie sie mir zum Teil auch durch dieses Forum zuteil geworden ist.

 

Liebe Grüße und alles erdenklich Gute für jede Einzelne von Euch,

 

Martina



SHG NÖ
Martina1974

Hallo nochmal,

Es würde mich zwar überraschen, aber gibt es denn hier im Forum vielleicht Frauen aus dem östlichen Niederösterreich, die Interesse am Austausch in einer Selbsthilfegruppe hätten?

Liebe Grüße,

Martina