Bin am 25.07. operiert worden und habe immer noch Probleme
Audrey

Hallo, wie oben geschrieben bin ich am 25.7.2017 operiert worden und weiß gerade nicht weiter. Ich hatte eine über fünf Stunden dauernde Laparoskopie, bei der sehr viel Endometriose entfernt wurde.

Problem 1: Heute ist der 11. Tag, an dem ich regelstark blute. 

Letzten Donnerstag war ich bei meiner Gyn zur Nachuntersuchung, bei der sie mir sagte, dass die Gebärmutter noch voller Blut sei und die Blutung sicher noch andauern würde. Sie sah etwas altes Blut hinter der GM, welches sich aber auch regeln würde. Sonst sei alles ok, die Naht der Scheidenresektion sei in Ordnung.  

Problem 2: zeitweise starke Unterleibschmerzen, teilweise rechtsbetont, die über den Schmerz hinausgehen, den ich von anderen OPs kenne. (Damals wurde aber nicht so viel entfernt. Vielleicht hat es damit zu tun?). Am Tage ging es mir heute recht gut, zum Abend und zur Nacht wurde es immer mehr und so sitze ich hier, kann nicht schlafen und schreibe euch um 2:14 Uhr...

Wie gesagt war ich vor drei Tagen bei meiner Ärztin. Demnach müsste eigentlich alles soweit i.O. sein.

Kann mir jemand Hoffnung machen? War es bei jemandem ähnlich?  

 

 



... die Überschrift ist
Audrey

... die Überschrift ist etwas unglücklich, weil es ja irgendwie klar ist, dass nach nicht mal drei Wochen nach OP nicht alles super ist. Aber ihr wisst bestimmt wie ich es meine. Verzeiht mir, es ist die Müdigkeit ;-).



Hallo, jetzt ist deine
Erna

Hallo,

jetzt ist deine Nachricht schon 1 Woche her - wie geht es dir?

Ich hoffe, es geht dir viel besser und die Schmerzen sind zurückgegangen.

Nach meiner großen Sanierung hatte ich auch noch längere Zeit starke Schmerzen - nicht jeden Tag gleich, immer mal mehr und mal weniger und manchmal dann ganz ganz stark. Bei mir kamen die Schmerzen nicht nur aus dem Unterleib, sondern zum Teil schmerzten die Beine, der Po, der Rücken, die linke Flanke (wegen eines Katheters). Da ich in Reha war, hatte ich das Glück direkt zu einer Ärztin zu gehen und unterschiedliche Therapie zu erhalten. Vor allem Wärme und Physiotherapie haben mir sehr geholfen. Aber auch eine Ruheposition in Stufenlagerung.

 Liebe Grüße!



Danke für deine Nachfrage.
Audrey

Danke für deine Nachfrage. Etwa vier Wochen nach OP fing es an mir besser zu gehen. Zwischendurch habe ich noch leichtere Schmerzen, aber es geht.

Ich hatte nicht dazu geschrieben, dass die Blutungen anfingen nachdem ich zwei Tage die Jubrele genommen hatte. Während der Einnahmezeit hatte ich ununterbrochen regelstarke Blutungen. Habe sie nach zwei Wochen abgesetzt und die Blutung ließ zwar schnell nach, ist aber immer noch nicht ganz weg.

Wegen des Hämatoms hinter der GM gehe ich nächste Woche nochmal zur Kontrolle (Sono) und übernächste Woche wird endlich die Harnleiterschiene gezogen... Juchu! 



Hallo Audrey, das hört sich
Erna

Hallo Audrey,

das hört sich doch schon gut an!

Hast du jetzt ein anderes Präparat, mit dem du besser zurecht kommst (als die Jubele)?

Nach so einem großen Eingriff ist es sicherlich normal, dass man längere Zeit Schmerzen hat. Ich hatte auch noch 10 Wochen nach der großen Sanierung mit Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten zu tun - alle Ärzte habenverständnisvoll reagiert und mir versichert, dass das nach so einer großen OP bis zu 6 Monaten dauern kann. Die oberflächigen Wunden verheilen innerhalb von 4-6 Wochen, die Heilungszeit von tiefer greifenden Wunden ist weitaus länger. Insbesondere wenn das Peritoneum (Bauchfell) stark betroffen war, erholen die Patientinnen sich langsamer. So wurde mir das von meinem Frauenarzt und dem Chefarzt im Endo-Zentrum erklärt. Daher denke ich, dass wir viel mehr Geduld mit uns und unseren Körpern haben müssen.

Wie bist du mit deiner Harnleiterschiene"zurechtgekommen"? Hat sie dich "geärgert"? Ich war sehr befreit, als meine nach 3 Monaten gezogen wurde - wir haben uns ganz und gar nicht angefreundet.

Ich bin jetzt wieder 3 Wochen und 2 Tage nach OP und habe auch noch mit Schmerzen (mal mehr, mal weniger, vor allem punktuell) zu tun. Mich nervt das sehr und vor allem mache ich mir immer wieder Sorgen, ob alles ok ist. Dann erinnere ich mich daran, dass die OP noch nicht lange her ist und die Ultraschallaufnahmen, Blut- und Urinwerte gut waren. Undd natürlich weiß ich, dass nach so kurzer Zeit Beschwerden und Schmerzen (im Rahmen) noch normal sind. Manchmal muss ich mich nur selbst daran erinnern Wink

 Ich wünsche dir alles Gute!



Da sagst du was wahres. Ich
Audrey

Da sagst du was wahres. Ich muss mich auch immer wieder daran erinnern, dass es ein großer Eingriff war und seine Zeit braucht, um zu heilen. Auch die Angst, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte ist mir sehr bekannt.

Ich hatte leider ein paar Probleme in der Heilung, z.B. zu hohe Entzüngswerte, was aber jetzt wohl wieder ok ist. 

Ich habe die Schiene ja noch liegen und zähle die Tage, bis sie endlich gezogen wird. Ein paar Tage waren zwischendurch ok, dann kamen die Beschwerden durch das blöde Ding wieder. Im Moment brennt es fast durchgängig in der Harnröhre. Wurde dir die Schiene ohne Narkose gezogen?

Ich wünsche dir auch alles Gute und drücke fest die Daumen! :-) 



Mir wurde die Schiene bei
Erna

Mir wurde die Schiene bei einer Second-Look-OP gezogen, also hab ich nichts davon mitbekommen. Da der 1. Eingriff so groß war, wurden die Eierstöcke an die Bauchdecke "gehängt", damit sie nicht verkleben und verwachsen. Das war auch erfolgreich. Da die Hormontherapie bei mir nicht angeschlagen hat und ich trotzdem regelmäßig meine Menstruation hatte, hatte ich leider auch wieder Endo-herde und neue Verwachsungen, die laut Arzt auch von der vorherigen großen OP kommen. Deswegen habe ich jetzt nach der Second-Look 3l Adept-Lösung in den Unterbauch bekommen, um weitere Verwachsungen zu verhindern.

Insgesamt geht es mir seit der Second-Look viel viel viel besser als vor oder nach der großen Sanierung!

 Zur Harnleiterschiene: Einer Bekannten wurde sie ohne Narkose gezogen und sie sagt, dass sie nichts gespürt hat. Ich kann mir das schwer vorstellen. Andererseits hatte ich auch Angst vor dem Ziehen des ersten Drainageschlauchs und das war wirklich nicht schlimm. Oder vorm Fäden ziehen, das ist auch zu ertragen. Also, wirst du es schaffen! Smile

Mir hat viel trinken geholfen, also wirklich viel - gegen dieses Brennen des Harnleiters. Propier es mal und bald ist sie raus! Dann wirst du ein ganz neuer Mensch sein - super angenehmes Gefühl Cool

Danke, ich drücke dir auch ganz fest die Daumen!



Zum ziehen der
hannibunny0606

Zum ziehen der harnleiterschiene: bei mir hat man es erst ohne versucht. Leider hat man es mit drei Geräten nicht geschafft. Wir haben es dann abgebrochen und es in narkose gemacht. Die Ärzte sagten, wenn die Patienten nicht so extrem angespannt wie ich sind, dann geht es ohne narkose sehr sehr gut.



Es tut gut zu lesen, dass
Audrey

Es tut gut zu lesen, dass das Ziehen meist nicht schlimm ist. Bin einfach nur froh wenn das Ding raus ist. Mittlerweile ist es mir fast schon egal, ob das Entfernen unangenehm ist oder nicht... Hauptsache, ich bin es los. ;-) Heute war ich wieder so eingeschränkt dadurch...