Ist es Endometriose?
Hanna1205

Also ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber ich schildere euch kurz meine Situation.

Ich habe meine Regel mit knapp 11 bekommen und seitdem auch immer starke Regelschmerzen bekommen. Meine Regel ist inmer nach exakt 28 Tagen eingetreten und dauerte max 7 Tage ohne Pille. Auf Grund dieser Regelschmezen war ich dann auch beim FA, der mir mit 17 dann die Pille verschrieben hat. Er meinte die Schmerzen würden durch das starke zusammenziehen der Gebärmutter kommen. Mit der Pille waren die Schmerzen dann auch so gut wie weg. Nach ca. 4 Jahren habe ich dann zur Petibelle gewechselt. Auch weiterhin ohne Probleme. Jetzt bin ich 31 und nehme weiterhin die Pille. Ich habe in der Vergangenheit stark zugenommen (nicht durch die Pille). Seitdem spüre ich immer so um den 10-11ten Einnahmetag der Pille ein leichtes ziehen im Unterleib. Die Schmerzen bei Eintritt der Entzugsblutung fühlen sich krampfartig in der GM an, sind aber dann so nach 1-2 Stunden auch verschwunden und auch nicht so stark, dass ich ein Schmerzmittel nehmen müsste. Ich habe auch manchmal vor der Entzugsblutung Darmschmerzen (wobei ich wohl schon als Kind solche Schmerzen hatte die aber jahrelang nicht mehr aufgetreten sind)  im Oberbauch ( also dem Bereich pber dem Bauchnabel). Schmerzen beim Sex habe ich wenn überhaupt am Scheideneingang. Bei Gyn Untersuchungen habe ich nur durch den Druck des Untersuchungsgeräts schmerzen, das Abtasten und der "Beweglichkeitstest" spüre ich eigentlich nicht. Auch habe ich während oder nach der Blutung eigentlich nie Infekte. Siweit ich weiß hatte ich auch noch keine Zysten. Zumindest hat mein FA das bie erwähnt. Eine Endometriose würde er auch ausschließen, da die Schmerzen bereitd seit Beginn der Periode auftreten und nicht erst später. Da man in der letzten Zeit so viele Berichte über Endometriose liest, bin ich jetzt aber total verunsichert und hoffe ihr könnt mur helfen.

Danke

Hanna



Hallo Hanna, dein Frauenarzt
dormant

Hallo Hanna,

dein Frauenarzt hat keine Ahnung. Ich bekam Endo mit meiner ersten Regel ( da noch schmerzfrei) auch als ich 11 Jahre alt war.  Ab der Zweiten fingen die schlimmen Schmerzen an und bei mir kommt sie auch immer im perfekten Rythmus. Was dein Arzt sagt ist Blödsinn es gibt keinen typischen Verlauf und erst recht fängt das nicht bei allen erst spät an.

Regelschmerzen, Damschmerzen und auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sind typsiche Sympthome bei Endo. Endo in der Scheidenwand tut irgendwann extrem weh je länger es wachsen kann.  

Am besten wäre es wenn du mal zur Sprechstunde in ein Endometriosezentrum gehst. Du hast das Recht dir eine zweie Meinung einzuholen. Dort wird auch die Diagnose viel schneller gestellt, weil sie sich weiterbilden und nicht nur dummes Zeug schwafeln.

Bei mir hieß es viele Jahre ich hätte psychische Probleme, die Schmerzen seien normal und ich soll mich nicht so anstellen. Im Krankenhaus dauerte es Sekunden bis man etwas fand.

Geh einfach mal hin schaden kann es nicht, lieber einmal umsonst zum Termin als extrem Krank zu werden ^^ 



Ist es Endometriose?
UPS15

Hallo Hanna,

nicht jeder Schmerz und nicht jeder, nicht ganz glückliche Umstand, ist gleich Endometriose.

Es gibt einiges in der Gynäkologie das behandelt werden kann oder Sorgen und Probleme machen kann. Es geht aber auch darum für einen Arzt zu erfragen und zu schauen wie groß ein Leidensdruck bei einer Frau ist und was unabdingbar behandlungsbedürfzig ist, wird auch zusammen mit der Patientin geklärt. Zysten sieht man auf einem Ulltraschall. Du kannst den Frauenartzt gern bitten Dir den Ultraschall zu erklären und Dir die Eierstöcke zu zeigen und dabei direkt fragen, ob Zysten da sind und Ihr könnt Sie gemeinsam anschauen und vermessen, falls überhaupt vorhanden. So kannst Du dann auch selbstständig ein Ultraschall mitbeurteilen und Fragen stellen.

Das der Eisprung spürbar ist (leichtes ziehen), Schmerzen bei Eintritt der Entzugsblutung fühlen sich krampfartig in der GM an, sind aber dann so nach 1-2 Stunden auch verschwunden und auch nicht so stark, dass ich ein Schmerzmittel nehmen müsste, hört sich bei einer 31 Järigen und somit 20 Jahren Blutungserfahrung erst einmal nicht akut allarmierend an. 1-2 Stunden Schmerzen die keinerlei Schmerzmittel bedürfen würden wohl keine Opreation rechtfertigen.

Darmschmerzen im Oberbauch? Etwas ungenaue Beschreibung und scheinbar auch in 20 Jahren kein Grund dagegen schwere Maßnahmen zu ergreifen. Auch die anderen Beschreibungen lassen, aus meiner unmaßgeblichen Sicht, keine Akute Not vermuten.

Wenn Dich die Medienartikel ansprechen und beunruhigen kannst Du natürlich ein Endokrankenhaus aufsuchen. Dort kann Endomentriose sicher, nur durch eine Operation (Laproskopie) festgestellt werden und meist danach weitere Operationen. Um Dein Leiden zu lindern, werden Operationen gemacht, Narben, eventuell verwachsungen, ein schwerer Eingrif in Deinen Körper..... Ist da bei Dir ein Leidensdruck der diesen Weg rechtfertigt? Wie stark sind Deine Schmerzen? Wie oft bist Du Krank geschrieben und alltagsuntauglich durch die schmerzhaften umstände? Soweit ich heraus gelesen habe hast Du keinen Bedarf für Schmerzmittel?

Es gibt hier einen Endo Test was sagte der Dir? Es wird inzwischen von seriösen Endospezialisten möglichst nur bei Leidensdruck und sorgfälltiger abklärund mit der Patientin Operiert. Es geht um Lebenqualität. Warum interessiert Dich ob eventuell eine Endo besteht? Wenn Du nicht ungewollt Kinderlos bist, Deine Lebensqualität nicht brach liegt......? Es wird manchmal der zufalls Befund Endo gefunden, doch wenn die Frauen keinen gravierenden Grund haben (manchmal gibt es trotz Endo0 Beschwerden) eine Operation zu rechtfertigen, so bleibt es schlicht nur rein Fußnote auf dem Papier.

Es ist auch verantwortungsvoll von Ärzten nicht immer sofort schwere Erkrankungen aufzurufen. Sondern Schritt für Schritt entsprechend der Schilderung der Patientin, den Untersuchungen und ersten Behandlungsmaßnahen zu handeln.

Hanna, schau was die Frauen Dir Antworten oder hier geschrieben haben und entscheide dann weitere Schritte und Notwendigkeiten. Dein Leidensdruck und die quälenden Symthome bestimmen Dein Vorgehen.  Lass Dich nicht verrückt machen.