Brauche jemand der mir mut macht
Lexi26

Hi, 

ich bin ganz neu hier, lese aber schon ab und an mit.

Ich weiß gar nicht so recht wie ich anfangen soll...

Ich habe schon sehr lange Schmerzen während der Mens trotz Pille. Beim Arzt angesprochen( mehrmals über die Jahre) bekam ich nur die Antwort: Schmerztabletten/Magnesium. Hmmm...ok. Schmerztabletten haben gut geholfen aber ohne war das schon die Hölle. Letztes Jahr Pille abgesetzt, weil wir uns ein Kind wünschen. Ich dachte schon, dass es länger dauern wird mit dem schwanger werden, weil ich auch das Gefühl hatte, dass hormonell etwas nicht stimmt ( hatte die Pille mal ein balbes Jahr abgesetzt und meine Periode nicht bekommen, musste sie dann wieder anfangen...ab dem Zeitpunkt höllische Mensschmerzen). Aber nach 2 Monaten probieren wurde ich schwanger...ich war so glücklich und hab mich so gefreut, dass mein Körper doch funktioniert. Die Freude war nur von kurzer Dauer. Missed Abortion in der 7. SSW. 

Ab dem Zeitpunkt gings dann bergab...beim Endokrinologen: diagnose PCO-Syndrom ( erhöhte testosterone; unregelmäßige Zyklen) beginn mit Metformin. Dachte mir super jetzt gehts bergauf. Zyklen noch nicht regelmäßig aber Eisprünge.

Mens schmerzen mittlerweile unerträglich...wie Messerstiche in den Hintern, Schmerzmittel haben nicht mehr so geholfen wie sie es sollten.

Zum Arzt ( mittlerweile ein anderer) ihn wegen Endometriose angesprochen ( Hatte selber von einer Freundin davon gehört; gegoogelt und mich wieder gefunden).

Überweisung ins Endometriosezentrum verlangt

 

Dort war ich endlich gut aufgehoben bei Prof. Hornung. sie meinte gleich bei meiner Bebschreibung ist da sicher was. aAuch Tastuntersuchung haben darauf geschlossen. Ich dachte wieder: gott sei dank es geht jetzt bergauf und mir wird endlich geglaubt.

Sollte warten bis ich wieder einmal meine Periode hatte um sicher zu gehen, dass ich nicht schwanger bin.Dann wird eine BS gemacht. Dies periode war nochmal schlimmer und ich hatte heftige Darmblutungen! Ich wusste natürlich, dass das nicht  gut ist zwecks Darmendo.

Ich hatte so gehofft, dass ich jetzt aufatmen kann und mich entspannen kann.

 OP ist gut verlaufen. Befund war nicht so dolle. Endometriose grad IV

Zahlreiche Endoherde ( am Blindarm auch; der is jetzt raus)  

Frozen Pelvis ( alles war irgendwie verwachsen)

Ein Eileiter ist nicht mehr durchlässig der andere funktioniert aber gut.

das schlimmste für mich ist aber die Darmendometriose. Die haben sie nicht weggemancht. das soll durch eine Darmteilresektion weggemacht werde. Davor habe ich super angst und bin mir auch nicht sicher, ob ich das will.

Sie meinte ich könnte versuchen jetzt schwanger zu werden und dann danach die op oder jetzt vorher. Sie würde aber die OP machen lassen. Ich bin durcheinander und hilflos. Ich hab angst vor einer erneuten FG, weil ich mir das Stück Darm nicht hab entfernen lassen. 

Habe aber auch angst vor dem ganzen Genesungsprozess.  

Ich hab angst davor nie Kinder zu haben. Mit PCO-Syndrom, Endo grad IV und nur einem Eileiter wirds wohl schwierig.. 

Ich weiß ich jammer aber ich hab jetzt einfach nicht mehr die Kraft stark zu sein...

Hat jemand ähnliches erlebt und kann mir mut machen? habt ihr euch evtl Heilpraktisch etwas getan( körperlich und psychisch) gibt es jemand, der die Darmteilresektion nicht hat machen lassen und trotzdem erfolgreich schwanger?

Ich weiß das hört sich alles sehr verzweifelt an aber ich klammer mich gerade an alles und brauche irgendwie austausch mit betroffenen. ich kann dieses: entspann dich das wird schon nicht mehr hören.  



Hallo
bienchen27

Das tut mir sehr leid für dich.

Mir wurde auch 30 cm Darm entfernt und ich würde es dir raten, denn wenn man zu lange wartet kann es zu einen Darmverschluss kommen und das kann böse enden.

Mir geht es zur Zeit auch nicht gut, obwohl ich die Gebärmutter nicht mehr habe.

Mich quälen starke Beinschmerzen und steißbeinschmerzen, keiner weiß woher.

Wahrscheinlich durch starke Verwachsungen, aber mir blieb keine Wahl sonst wäre ich gestorben am Verschluss.

 

Wie bist du mit Frau Hornung zufrieden und wie lange musstest du im Kh bleiben nach def op.

Ich habe im nächsten Monat einen Termin bei ihr und hoffe sie weis weiter. 

Warum wurde die Darmteilresektion nicht gleich bei der op mitgemacht?

So war es bei mir damals.

Lg 



Eigentlich weiß ich ja,
Lexi26

Eigentlich weiß ich ja, dass es wohl der sinnvollere Weg ist die Darmteilresektion zu machen. Ich glaub ich muss einfach irgendwie wieder Kraft tanken. Die Resektion soll auch Laparoskopisch gemacht werden ( ist ja schonmal gut) aber die angst bleibt einfach. Der Darm ist nunmal ein Lebenswichtiges, empfindliches Organ. Ich habe am Montag nochmal einen Termin bei ihr in der Sprechstunde, um nochmal alles in Ruhe durchzusprechen. Nach der OP war mein Kopf nicht ganz so aufnahmefähig. 

Ich bin Montag operiert worden und durfte heute nach hause...also 4 Tage. Eigentlich meinte sie in der Regel bleibt man ein bis zwei Tage aber bei mir musste soviel gemacht werden. Nach dem Ich wach war meinte sie gleich das werden bei mir 3-4 Tage. Mir gibgs aber schon am nächsten Tag recht gut. jetzt zwickt es noch und der Bauch ist noch etwas gebläht.

Mit Frau Hornung war ich in der Sprechstunde sehr zu frieden. Sie war sehr nett und hatt sich Zeit genommen alle Fragen zu beantworten. Ich hab mich sehr verstanden Gefühlt. Da ich fürs Krankenhaus auch eine private Zusatzversicherung hab hat sie mich auch operiert! Ansonsten macht das auch mal jemand anders aus dem Team wobei ich da jedem vertrauen würde. Ich habe mich auch auf der Staion sehr wohl Gefühlt. 

Sie hat mir von Anfang an gesagt, dass wenn was am Darm ist sie es nicht gleich machen werden. Ich schätz mal, weil sie dann einen erfahrenen Chirurgen mit an Board nehmen. 

Wie hast du den die Darmteilresektion erlebt?

Mir tut das auch für dich leid, dass es immernoch beschwerden gibt troz fehlender Gebärmutter. Ich hoffe sie finden den Grund schnell!  



Hi! Ich hatte zwei
Meike

Hi! Ich hatte zwei Darmteilresektionen und es ist wirklich das kleinere Übel. Meine Lebensqualität ist dadurch deutlich besser geworden. Und ich würde es wirklich vor einer Schwangerschaft machen lassen. Wenn das Kleine erstmal da ist, wie willst du dich da operieren lassen? Geht auch, wenn es muss, klar, aber wär doch blöd, oder?



Hi Meike, ok gleich 2...da
Lexi26

Hi Meike,

ok gleich 2...da kann ich dann wohl glauben, dass es nicht so schlimm ist ;-).

Was du da sagst macht absolut sinn und war auch mein Gedanke. Auch schön finde ich, dass du davon ausgehst, dass mal ein Kleines da ist ;-) Ich zweifel gerade an allem!!!

 Wahrscheinlich hast du das irgendwo schon ausführlich beschrieben...aber wie war die Genesungszeit für dich nach den Darmteilresektionen? Die Tage danach? musstest du lang im Krankenhaus bleiben? Warst du in Reha? 

Ich bin normalerweise gar nicht so ein schisser, vor allem was OP's oder schmerzen angeht aber diese Darmsache macht mich fertig. Ich glaub ich hab zu viel gelesen und denk das ist in der Regel immer furchtbar schrecklich ;-)

Spätestens bei meiner nächsten Regelblutung, will icj wahescheinlicj sofort unters Messer, weil ich die schmerzen nicht mehr ertrage ;-). Zwischendurch vergisst man eben wie schmerzhaft  das ist...Gott sei dank sind das bei mir  "nur" 2-3 Tage im Monat ( die reichen aber vollkommen)  



Die Zeit danach war sehr
Meike

Die Zeit danach war sehr unterschiedlich, da sich die Nachbehandlung zwischenzeitlich verändert hat. Ich beschreibe dir deshalb die letzte OP. Ich durfte für die Schmerzbehandlung danach zwischen PDK und Schmerzpumpe über die Vene aussuchen und habe mich für den PDK entschieden. Nach dem Aufwachen wurde der hochgedreht, so dass ich schmerzfrei war. Mein linkes Bein war dabei völlig ausgeschaltet und das rechte teilweise. Das fand ich unangenehm, so dass mit der Einstellung des PDK experimentiert wurde. Letztendlich habe ich mich dafür entschieden, wieder die hohe Einstellung zu nehmen und schmerzfrei zu sein. Aufstehen ging damit natürlich nicht. So habe ich mich die erste Zeit am Bett gewaschen. Die erste Nacht war ich auf der Intensivstation. Es gab zur Entlastung des Darms ca. eine Woche lang keine feste Nahrung, sondern Suppen, Joghurt, Pudding. Zur Abwechslung habe ich mir was nach meinem Geschmack von meinem Freund bringen lassen. Das ging so bis zum ersten Stuhlgang, dann begann der Kostaufbau. Das ging sehr schnell und schon konnte ich nach Hause. Danach war ich schnell wieder fit. Nach der ersten Darmteilresektion hatte ich eine Reha gemacht, weil ich da auch drei Endo-OPs innerhalb eines halben Jahres gehabt hatte und echt auf dem Zahnfleisch ging. Diesesmal habe ich keine Reha gemacht. Muss aber dazu sagen, dass ich in Erwerbsminderungsrente bin und von daher nicht schnell voll einsatzfähig werden musste. Ich weiß nicht, wie lange ich krankgeschrieben worden wäre. Beim ersten Mal waren es, glaube ich, vier Wochen. In Reha war ich erst später. Die letzte OP war auch nicht wegen der Endo, sondern wegen einer anderen Darmerkrankung. Es wurden 80 cm entfernt, also die Hälfte.



Hallo
bienchen27

Ich bekam vor der Vollnarkose eine schmerzpumpe in den am Rücken gelegt.

Die op dauerte insgesamt 4,5 Std.

Durch die Schmwrzpumpe hatte ich kaum schmerzen. Aber ich spürte meine Beine dadurch nicht mehr und das machte mir Angst und ich ließ sie mir am nächsten Tag ziehen.

Auch der Blasenkatheter wurde gezogen und ab dem Nachmittag lief ich auch etwas rum, weil ich ja auch auf die Toilette musste.

Den zentralvenenkatheter am Hals wurde mir 3 Tage nach der op gezogen.

Leider bekam ich auch einen Nierenstau durch die Blasenschienen und das tat höllisch weh, der Urin konnte nicht mehr ablaufen.

Bekam dann Medikamente und starke Schmerzmittel.

Ich wünsche dir viel kraft.

 

@ Meike. Wegen was wurdest du am Darm operiert wenn ich fragen darf?.

Lg 



Darmresektion
Verena69

Hallo Lexi,

welches Stück vom Darm soll denn raus? Je nachdem was für ein Stück rausgemacht wird, kann es ja auch unterschiedliche Meinungen dazu geben. 

lg Verena 



 Erstmal danke für eure
Lexi26

 Erstmal danke für eure Antworten.

@Verena

ich bin nicht ganz sicher aber die Rede war vom Dickdarm. Ich spreche am Montag nochmal mit ihr. Für mich hört sich das alles was ich hier lese super schrecklich an. 

Die Ankündigung war als wärs ne Kleinigkeit. jetzt gehen sie erstmal in den Urlaub und dann machen wir das. Bis dahin nehmen sie dann einfach die Pille. Wär schön, wenns wirklich so werden würde wie jetzt gerade 

Ich glaub mein Fehler war sofort danach das Internet zu befragen ;-)

 

  



Brauche jemand der mir mut macht
UPS15

Hallo Lexi,

In dem Betreff schreibst Du, Du brauchst jemanden der Mut macht. Da Du unter Lexi 26 schreibst rate ich Mal, dass Du 26 Jahre alt bist?

Es ist schön zu lesen das Du Dir ein Kind wünscht und was Du bereits getan hast um den Wunsch ins Leben zu holen lässt vermuten, das Du eine starke Frau mit viel Liebe bist. In den zwanzigern ist alles offen und möglich. Da wäre es doch gelacht wenn es nicht einen Weg gäbe. :-)

Ich hatte als junge Frau auch die Diagnose PCO-Syndrom ( erhöhte testosterone; unregelmäßige Zyklen oder keine , Zysten.....), Endometriose war verdachts Diagnose. Eine sehr achtsam, einfühlsame Endokrinologin hat mich damals begleitet. Heute ist Frau Dr. Katharina Bauer bei einer Praxis in Leibzig (  http://www.praxisklinik-city-leipzig.de/ ) Es war eine Begleitung und Behandlung die erschöpfend erklärt wurde, ich wußte warum etwas, wie gemacht wird und wir schauten gemeinsam Testwerte, Ultraschall und Möglichkeiten an. Das kommt mir heute noch zugute. Soviel zu meinem persönlichem Glücksfall. Sorry. :-)

Ich finde es wichtig als Frau mit einer offenen Prognose eine Ärztliche Vertrauensperson an der Seite zu wissen, die gemeinsam alles begleitet. Ängste, Sorgen und Sehnsüchte sind da und sollten auch Raum haben dürfen. Als es um einen aufkeimenden Kinderwunsch ging sprachen wir voller Ruhe und Sachverständigkeit darüber. Wenn der Wunsch in mein Leben treten möchte werden wir uns dem, den Gegebenheiten an nehmen. Es gibt so viele Möglichkeiten wie Ich Ihnen helfen kann. Das ist noch immer ein geborgener, warmer Klang in meinen Ohren. Daran konnte ich mich fest halten. Wenn es real zu einem unerfüllten Kinderwunsch gekommen wäre, hätte ich den Weg von Hamburg nach Leibzig gemacht, denn es geht um ein lebendiges Leben immer im Jetzt.

Lexi, ich schreibe über diese kleine Fassette eines Kinderwunsches und Erkrankung, da bereits soviele Frauen Dir Ihre Sicht und Zuneigung geschenkt haben. Es ist noch alles offen und alles Möglich. Allein das Du hier Geschrieben hast, zeigt wie liebevoll und achtsam Du Dich um Dein Kleines bemühst. Es kann auch einfach passieren, wie Du es ja bereits schon erlebt hast.

Frauen die Ihren Kinderwunsch erfüllt bekamen, oder Frauen denen es inzwischen gut geht verlassen, verständlicherweise (und bedauerlicherweise für die hier Fragenden) oft dieses Forum und wenden sich aus vollem Herzen Ihrem erfüllten Leben zu. Lexi, daher kann es leider sein das Dir keine konkreten Frauen Antworten, bei denen die Endo entfernt wurde und es zu einem Mutterglück führte. Doch ich möchte behaupten, ja es ist möglich.

Und ja, ob Du vor oder nach einer schwangerschaft, oder auch nicht Operieren lässt. Du läst Dich beraten, Fragst Ärzte und andere Betroffene und triffst dann die bestmögliche Entscheidung im jetzt.

Dir alles Gute und ein gesundes, Kleines und hier noch weiterhin so liebe Antworten und Ratschläge , wie bereits im Vorfeld. 

 



Jetzt hatte ich gerade
Lexi26

Jetzt hatte ich gerade wieder pippi in den Augen...

 Vielen Dank für deine Worte. Sie tun mir gerade sehr gut. ( Nur zur info..ich bin leider nicht mehr 26 sondern 32  ;-))

 Die letzten Monate waren eine Achterbahn der Gefühle und ein ziemlicher Kraftakt nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Die letzten Tage waren nur die Spitze....ich weiß ich bekomme von niemandem konkrete Angworten...wie auch wir sind alle verschieden. Ich weiß nur im Moment nicht mehr woran ich festhalten soll/kann. Ich habe zwar einen liebevollen Mann und eine tolle Familie aber sie sind glaube ich auch überfordert, weil sie mich so nicht kennen. Ich werde mir jetzt jemanden suchen( Heilpraktiker oder ähnliches) der mich zusätzlich unterstützt, weil sie einach den ganzen Menschen betrachten.Ich vertraue zwar auf die Schulmedizin aber es wird oft das Gefühlsleben/ die Psyche vergessen. 

Ich hab im Moment einfach kein gutes Gefühl diese  2. OP machen zu lassen. 

 

Vielen Dank auf jedenfall für eure Zeit und Erfahrungen, die ihr hier schildert. Schon als stiller mitleser war es oft sehr hilfreich ;-)

 



Brauche jemand der mir mut macht
UPS15

Liebe Lexi,

manchmal ist es auch ein Weg zu verweilen Mut, Kraft und Liebe zu schöpfen. Den Mann an seiner Seite für den bisherigen gemeinsamen Weg in den Arm zu nehmen und durchzuatmen. Wieder langsam zu spüren das Da etwas warmes liebevolles um einen herum ist, das einen hält auch in verwirrenden, dunklen Zeiten, wenn man sich Kraftlos und Hilflos fühlt. Einfach ohne Worte sich in den armen zu halten. Wenn dann wieder etwas Licht ins Leben scheint wie ein zaghafter Morgen, Dich und Deine Kraft achtsam eine begleitung an die Seite zu geben, so das Du auch wieder spührst wie wunderbar Du und Dein Körper seid.

Es gibt Therapeuten die sich auf Kinderwunsch spezialisiert haben unter https://www.therapie.de/suchen/ den Begriff Kinderwunsch eingegeben ergab 148 Angebote, Du darfst wählen und schauen was für Dich ansprechend und möglich wäre.

Es gibt Schmerztherapeuten. Auf selbiger Internetseite erhält man 1042 Angebote.

Oder wie auch in den endometriose Zerifizierungstext erwähnung gefunden, die TCM als Möglichkeit. Für mich ein Weg der mir sehr geholfen hat und die Schulmedizin nicht ausschließt, aber Dich in Deiner volkommenheit, willkommen heißt.

Nur als ein kleines Beispiel von der Internetseite von Juliane Pahl:

Kinderwunsch

Ob eine Frau schwanger wird, ist nicht immer nur allein von dem (mitunter sehr starken) Wunsch abhängig, ein eigenes Kind haben zu wollen. Nicht nur der Geist (manchmal ist es auch nur der Kopf) muss bereit, sondern auch der Körper stark genug sein, um ein neues Leben im Mutterleib zu nähren, zu gebähren und zu versorgen.

Liegen keine medizinisch/anatomischen Gründe für Unfruchtbarkeit (auch beim Mann!) vor, kann ein unerfüllter Kinderwunsch aus Sicht der TCM verschiedene Ursachen, wie beispielsweise einen Energie- und/oder Blutmangel haben. Der Körper der Frau wäre in einem solchen Fall nicht oder nur unter aufzehrenden Bedingungen in der Lage, ein Kind auszutragen. Insofern ist es eine eher „schlaue“ Entscheidung des Körpers, zunächst für sich selbst zu sorgen.

Selbstverständlich gibt es aus TCM-Sicht noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, warum ein Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Diese gilt es in einem eingehenden Gespräch (Erstanamnese) – evtl. mit Partner – sowie unter Beurteilung von Zunge und Puls herauszufinden.

Die TCM kann mit verschiedenen Therapiemethoden wie Akupunktur, Moxibustion oder chinesischen Kräutern die in der Erstanamnese herausgefundenen Dysbalancen ausgleichen und den Körper in den meisten Fällen nach und nach für eine Empfängnis bereit werden lassen.

Auch eine begleitende Therapie zu einer künstlichen Befruchtung ist sehr sinnvoll; kann eine TCM-Behandlung vor allem den Stresspegel herabsetzen sowie die Nebenwirkungen der künstlichen Hormone lindern. Denn gerade in dieser Zeit ist ein entspannter Gemütszustand sicherlich auch ein Erfolgsfaktor…

Also Du brauchst keine "Harakiri- Entscheidung" zu treffen. Alles wird sich finden und nach und nach zu einem erfüllten Leben beitragen.

Einen ganz lieben Gruß und viel Liebe, Glück und Spaß. Das ist Dein Leben! Smile



Ich Dan
Lexi26

Ich danke Dir wirklich für deine Worte, für die Zeit die du Dir nimmst mir zu antworten. 

Ich glaube, dass ist genau das was ich brauche! Ich muss gerade wieder zu mir selbst finden und auf mich und meinen Körper hören. Denn ganz ehrlich, wir sind seit einiger Zeit keine Freunde mehr! Ich traue meinem Körper nichts mehr zu. Ich bin unter anderem auch so skeptisch wegen der zweiten OP, weil ich meinem Körper nicht mehr vertraue...er mir vlt auch nicht ;-)

Ich sage mir aber auch immer wieder, dass mein Körper es geschafft hat mit PCO-Syndrom, Endo grad 4 und einem undurchlässigen Eileiter, dass sich ein Kleines eingenistet ha. 

Ich muss wieder meine Mitte finden und lernen zu vertrauen, dass er es wieder schaffen wird. 

Ich habe mir vorhin schon eine TCM- Praxis rausgesucht und werde da auch am Montag anrufen. Probieren schadet nichts und ich glaube sowas brauche ich jetzt wirklich.

Auch deine einfühlsamen Nachrichten waren gerade sehr therapeutisch für mich. 

Nochmal vielen Dank!

Ich wünsche Dir auch nur das Beste :-) 



Meine erste
Meike

Meine erste Darmteilresektion hatte ich wegen der Endo, die zweite wegen einer Hypoganglionose, d.h. der Darm verfügt über viel weniger Nervenzellen als normal und merkt nicht, wenn er voll ist und sich entleeren muss. Wär ich im Leben nicht drauf gekommen, hatte aber eine gute Ärztin.



Hallo Lexi, ich kann gut
Erna

Hallo Lexi,

ich kann gut nachvollziehen wie es dir geht. Mein Körper und ich fangen gerade wieder an uns ein wenig anzunähern - nach einer großen Sanierung mit Darmbeteiligung (tief infiltrierende Rektumendo), Harnleiterstenose und ausgeprägten Verwachsungen.

Ich hatte auch riesige Angst vor einem Eingriff am Darm und insbesondere vor einem künstlichen Darmausgang. Rückblickend kann ich sagen, dass ich nun keine Schmerzen und Probleme beim Stuhlgang mehr habe und das eine riesige Entlastung für mich ist. Ich merke erst jetzt, wie schlimm das wirklich war - scheinbar hatte ich mich daran gewöhnt oder es verdrängt oder eine Mischung aus beidem?! Ich habe glücklicherweise keinen künstlichen Darmausgang bekommen, mich hat es aber vor der OP beruhigt, dass mir sowohl mein Frauenarzt als auch mein Operateur gesagt haben, dass es keine finale Lösung wäre und ich ihn nur für einige Monate haben würde. Natürlich will das keiner, aber es will auch keiner Endo am Darm mit den Schmerzen und dem Risiko auf einen Darmverschluss! 

Ich würde dir raten, dich mit deinen Ärzten zu besprechen und zwar so ausgiebig und häufig bis du weißt, welchen Weg du gehen möchtest. Mir haben auch Gespräche mit meinem Mann und meiner Mutter geholfen.

 Wenn du die OP machst, überlege dir ob du danach in eine Anschlussheilbehandlung (AHB, Reha) gehen möchtest. Die Ärztin kann das direkt aus dem Krankenhaus beantragen und bei mir ist der Antrag direkt durchgegangen. Ich war 3 Wochen in Bad Schwartau und obwohl ich dort noch sehr geschwächt war, konnte ich viel Kraft tanken - vor allem psychisch. Es ist zu Beginn beängstigend, dass sich 3 Wochen alles nur um einen selbst dreht, aber es hat mir wirklich viel gebracht. Daher kann ich es nur empfehlen.

Ähnlich wie du, habe ich mit 33 Jahren und der Endo 4.Grades und zusätzlich ohne Schilddrüse, große Sorgen, ob ich schwanger werde. Und Gespräche mit Freundinnen helfen mir kaum, weil ich immer das Gefühl habe, dass sie meine Situation nicht gänzlich verstehen. Auch hier hilft mir mein Mann, der mit viel Verständnis und Liebe reagiert und mir immer wieder zeigt, dass er für mich da ist. Und dann vertraue ich einfach darauf, dass alles so kommt, wie es kommen soll: Ich werde ein Kind haben, wie werde ich dann sehen - es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten.

Ich bin nicht an allen Tagen so optimistisch und vor allem, wenn die Schmerzen so stark sind, habe ich Sorge, dass die Endo mich klein macht. Dann trau ich mich wenig zu und habe das Gefühl ich schaffe nichts. Aber das stimmt nicht - wir sind trotzdem noch stark!

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Liebe für deinen weiteren Weg! 



Liebe Erna, vielen Dank,
Lexi26

Liebe Erna,

vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast mir zu antworten. Es tut schonmal gut zu wissen, dass wir nicht alleine sind. Es wird immer schwieriger über meine Situation mit meinen Freunden zu sprechen bzw. über meinen Kinderwunsch. Sie meinen es gut aber es hilft einfach nicjt mehr zu sagen, dass alles gut wird und ich geduld brauche. Ich fühl mich betrogen und verletzt...ander kann ich es nicht beschreiben. Vor allem, weil wir es ja schon einmal geschafft hatten, dass sich schwanger geworden bin...

Aber es hilft ja alles nichts...wir müssen da durch. Ich hab schon soviel gelesen und kann auch sagen, dass ich mich glücklich schätzen kann "nur" 2-3 Tage im Monat diese furchtbaren schmerzen zu haben.  

Ich war heute wieder in der Klinik und habe mich jetzt entschlossen mich operieren zu lassen...es geht ja nicht weg und wird nur noch schlimmer anstatt besser. Ich habe total angst aber auch das werde ich schaffen. Mir wurde auch nahe gelegt vlt direkt danach schon mit einer IVF zu starten. Ansonsten würde sie mir maximal ein halbes Jahr geben in dem wir es auf natürliche weise probieren können. Heute ist wieder so ein Tag an dem ich mich frage wann mal wieder gute Neuigkeiten kommen ;-).

Ich habe jetzt auch nächste Woche einen Termin bei einem TCM arzt. Ich bin gespannt...aber ich bin wirklich der Meinung, dass ich etwas ganzheitliches brauche. Sie helfen mir jetzt wieder fit zu werden bzw. mich auf die nächste OP vorzubereiten.

 

Ich hab mir schon gedanken gemacht wegen dern AHB. Ich möchte es auch machen. Ich würde gerne in die Klinik in Schlangenbad gehen, da es nicht so weit von mir zuhause ist und mein Mann mich dann auch besuchen könnte. Ich hasse es so lang von ihm weg zu sein ;-) Aber ich denke auch das ist wichtig für den körperlichen und seelischen Heilungsprozess.

Ich hoffe sehr, dass wir noch mit Kindern gesegnet werden aber ich weiß auch werde es nicht bis zum erbrechen probieren. Ich wollte zwar immer Kinder haben und ich kanns mir ohne noch nicht wirklich vorstellen aber ich würde lügen, wenn ich nicht darüber nachdenke wie es weiter geht wenn es nicht klappt.

Trotz allem gebe ich noch nicht auf. wir haben noch nicht alles probiert und wir stehen am Anfang.

 

Ich wünsche es dir sehr! Die Daumen sind für alle Frauen mit Endometriose gedrückt.

Liebe Grüße und viel Kraft,

 Lexi 

 



Hallo Lexi, ich finde es
Erna

Hallo Lexi,

ich finde es super, dass du dich auf den Weg gemacht hast und weiterhin mutig bist! Ich denke vor allem bei Darmendometriose ist das die richtige Entscheidung und wer weiß, vielleicht hast du genauso viel "Glück" wie ich und es wird "halb so schlimm"! In der Reha waren wir mehrere Mädels, die eine Darm-OP hatten und bei jeder war es ein bisschen anders (vom Ausmaß) - aber bei allen ist es gut verlaufen. Hast du schon einen Termin für die OP? Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es gut verläuft und  danach steil bergauf geht! 

 Wenn die Reha bei dir in der Nähe ist, dann ist das doch perfekt! Ich kann die AHB nur empfehlen, da du dich nicht selbst um den Antrag kümmern musst und die Klinik das direkt übernimmt. Das ist stressfreier. Zudem tut es wirklich gut nach all den Eingriffen und Schmerzen, wenn es nur um dich und deinen Körper geht. Dann hast du Zeit wieder ein Gefühl für dich selbst zu bekommen und das ist sehr wichtig! 

 Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich kann auch keine gut gemeinten Sprüche mehr hören und könnte ausrasten, wenn jemand sagt "Bald wird alles gut!", "Alles zu seiner Zeit!", "Du schaffst das schon!" - Ich weiß, dass das lieb gemeint ist, aber es hilft gar nicht. Und leider merke ich seit der letzten OP, dass die meisten gar nicht verstehen, was los ist und scheinbar auch nicht zugehört haben. Es wird erwartet, dass ich jetzt langsam wieder gesund bin, keine Schmerzen mehr habe und optimistisch bin. 

Zum Thema KiWu: Wir starten jetzt ganz aktuell in "unsere 6 Monate", da es laut Ärzten der beste Zeitpunkt ist (nach großer Sanierung und Second-Look). Auch hier sind Gespräche mit Freundinnen nicht so wirklich hilfreich, da mir Aussagen wie "Stress dich nicht!", "Setz dich bloß nicht unter Druck" und "Sechs Monate sind aber sehr kurz" überhaupt nicht helfen. Momentan bin ich noch sehr entspannt und lasse das locker auf mich zu kommen. Aber das ändert sich bestimmt...

Magst du von deinem Termin beim TCM Arzt berichten? Ich habe da noch keine Erfahrungen und bin neugierig. 

Herzliche Grüße und bleib stark!

 



Hi Erna, ich hoffe auch,
Lexi26

Hi Erna,

ich hoffe auch, dass ich das ganz gut wegstecken werde. Ich versuche bis dahin mich irgendwie zu entspannen und positiv zu denken. Danach wirds einfach hoffentlich besser!

Ich werde am 11. Oktober operiert.

Ich berichte gerne über den Termjn beim TCM arzt. wobei sie sich jetzt erstmal auf mein Immunsystem stürzen werden, damit ich körperlich uns psychisch gestärkt bin für die nächste OP bzw. den Heilungsprozess unterstützen. Wenn ich dann alles gut überstanden habe gehts an die Endometriose und Kinderwunsch. Und wenns mir nur hilft positiv zu denken ist das schon sehr viel für mich :-)

 

Wie du schon schreibst, Freunde meinen es zwar immer gut aber es hilft nicht wirklich. Ich bin denen auch gar nicht böse, weil sie sich genauso hilflos fühlen und auch nicht weiter wissen. Das Ausmaß dieser Krankheit ist ihnen nicht bewusst. Sie denken: "Du bist doch operiert..da ist doch nichts mehr. Entspann dich alles wird gut!" 

Die Zeit zu entspannen ist einfach noch nicht gekommen. Mit der Endometriose im Nacken und Kinderwunsch ist es einfach nicht möglich "entspannt" da ran zu gehen.  Der zeitliche Druck lässt es einfach auch nicht zu. Aber ich weiß was sie meinen und recht haben sie auch aber die realität sieht einfach anders aus. Trotzdem wünsche ich dir viel kraft, positives denken und ruhe, um deine Ziele zu verfolgen. 

 Schon alleine wegen diesem Druck möchte ich mich ganzheitlich begleiten lassen. Es tut wirklich gut, wenn jemand dich alls Mensch sieht und nicht als Diagnose. Ich würde zwar nicht auf die Sxhulmedizin verzichten aber unterstützend kann dich TCM, Homöopathie, etc absolut nicht schaden.  

 Liebe Grüße,

Lexi 



Manche wollen es auch
Meike

Manche wollen es auch einfach nicht verstehen. Besonders die Mutter von meinem Ex hat mich schier zur Weißglut getrieben damit. Nach OP Nr. 2: "Jetzt geht es dir aber wieder gut, oder?" NEIN "Aber jeden Tag ein bisschen besser." NEIN "Bestimmt geht es dir bald wieder so gut wie vor der OP." ICH HOFFE NICHT - dann war sie ja umsonst. Vor Nr. 3: "Musst du denn wirklich schon wieder operiert werden? Willst du nicht lieber mal zu einem anderen Arzt gehen? Das ist bestimmt gar nicht nötig." DOCH, IST ES. Der Befund der Darmspiegelung war ja sowas von eindeutig und eine Besserung ohne OP nicht möglich. Ich WOLLTE die OP. Am liebsten sofort. Die Wartezeit bis dahin war schmerztechnisch kaum zu ertragen. Außerdem haben seine Eltern das halbe Internet ausgedruckt und mir einen Ordner voller "Endometriose-Informationen" in die Hand gedrückt. Wahllos alles von der ersten Google-Ergebnisseite. Auch den größten Bullshit. Aber nett, dass sie mir nicht zugetraut haben, selber zu googeln. Hab ja bloß Informatik studiert. Da hab ich natürlich von Computern keine Ahnung.



oh jee, das klingt ja
Lexi26

oh jee, das klingt ja wirklich zum schreien!!! Da wär ich glaube ich auch kurz vorm ausrasten!!!

So weit gings bei mir bisher nicht...aber ich glaube auch für jemand der die schmerzen nicht kennt, kann sich das auch nicht vorstellen. Mein lieblingsspruch ist allerdings der:" ich habe ein Kind, ich weiß was schmerzen sind"! Da könnt ich ausflippen. Schön, ihr habt 1-2 Kinder rausgepresst unter mit sicherheit heftigen schmerzen aber ich habt  nicht jeden Monat das Gefühl eins zu bekommen und das paar Tage am Stück!!!

Nervt...aber so ist es. Ich mag da auch echt kein Wettbewerb drauß machen wer hat/kennt die schlimmeren Schmerzen.

Viele haben verständnis aber nachvollziehen ist natürlich nochmal was anderes ;-) 

 

 



Ich habe so große Angst vor
Meike

Ich habe so große Angst vor einer natürlichen Geburt, weil das ja angeblich die schlimmsten Schmerzen überhaupt sind, dass ich im Fall der Fälle unbedingt einen Kaiserschnitt will. Am Besten mit Vollnarkose.



Hallo Lexi, das hört sich
Erna

Hallo Lexi,

das hört sich doch schon richtig gut an und viel positiver! Manchmal muss man eine Entscheidung treffen und sich auf den Weg machen und dann geht es schon ein bisschen besser! Das ändert natürlich nichts an der Endometriose und den Schmerzen, aber dadurch bleibt man selbstbestimmt und das ist wichtig.

 Ich finde es super, dass du das jetzt komplett ganzheitlich angehst - mit Schulmedizin und TCM. Bis zum 11.10. kannst du dich mental auf die OP vorbereiten, aber es ist auch nicht mehr sooo ewig zu warten. Das hört sich nach einem guten Abstand an! Ich gehe manchmal auch einfach zu einer Wellnessmassage, um meinem Körper was Gutes zu gönnen und was positives zu erleben. Das geht nicht an einem Tag an dem ich starke Schmerzen hab und richtig down bin, aber an einigen Tagen tut es richtig, richtig gut und ich nehme dann auch mental einiges mit. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die mich mit meinem Körper versöhnen. Ich bin mir sicher, du findest da auch etwas das zu dir passt. Vielleicht hast du auch schon was gefunden.

 Richtig böse bin ich natürlich auch nicht, aber an manchen Tagen trifft es mich und verletzt mich sehr, wenn Freunde sowas blödes sagen. Zu Beginn haben auch einige gefragt, ob ich mir nicht eine 2. Meinung holen will, vielleicht sei eine OP (nach Diagnosestellung durch Bauchspiegelung) ja gar nicht nötig - darüber konnte ich nur müde lächeln, da ich erst von einem ambulanten Endo-Zentrum zu einem stationären gewechselt bin und dann auch noch den Frauenarzt gewechselt habe, da mein alter "seine Schwerpunkte woanders sieht".

Mich ärgert es auch, wenn andere denken, ich habe mich nicht gut informiert. Oder ich das Gefühl habe, sie bewerten, wie schlimm meine Erkrankung nun ist. Aber es gibt auch tolle Freunde und ganz viele positive Beispiele und darauf konzentriere ich mich jetzt. Ich hoffe, ihr habt auch Menschen, die die richtigen Worte finden, euch aufbauen, für euch da sind und wenn nötig auch einfach mal still sind.

Zum Thema Geburtsschmerzen hat meine Mama was tolles gesagt: "Die Schmerzen sind furchtbar, aber nicht sinnlos. Danach hälst du das Tollste der Welt in den Armen, da ist aller Schmerz vergessen." Ich denke, dass fasst den Unterschied perfekt zusammen: Unsere Schmerzen sind sinnlos, wir bekommen dadurch nichts tolles, sondern nur mehr Mist. Dementsprechend muss man das auch nicht vergleichen. Meike, ich bin mir sicher, du brauchst keine Vollnarkose, wenn es mal soweit ist. Du wirst das mir Bravour meistern.

 

 



Ich kenne drei Frauen
Meike

Ich kenne drei Frauen persönlich, die durch schwere Geburtsverläufe traumatisiert wurden. Einer wurde trotz Geburtsstillstand der Kaiserschnitt zuerst verweigert, weil das Krankenhaus seine Statistik nicht kaputtmachen wollte (die werben mit einer hohen Rate an natürlichen Geburten). Sie musste sehr lange starke Schmerzen leiden, bis man einsah, dass es ohne Kaiserschnitt nicht ging. Die zweite hat man so lange liegen lassen, bis es plötzlich seeehr schnell gehen musste, so dass der Kaiserschnitt ohne Betäubung durchgeführt wurde. Als ich sie wiedersah war sie ein Schatten ihrer selbst. Die dritte musste ein 10-Pfund-Kind natürlich gebären. Sie hat sich dabei nicht nur die zu erwartenden Geburtsverletzungen im Genitalbereich zugezogen, sondern auch einen Schaden an der Wirbelsäule. In allen drei Fällen wäre den Frauen mit einem geplanten Kaiserschnitt seeehr geholfen gewesen. 

Bei mir kommt eine psychische Erkrankung dazu, die dazu führen kann, dass ich bei einer Geburt kaum mithelfen könnte und nach einem Kaiserschnitt, den ich live miterleben muss, lange brauchen würde um für das Kind dasein zu können. Ich habe genug gesundheitlichen Schei* hinter mir um meine Belastbarkeit realistisch einschätzen zu können.



Hi ihr
Lexi26

Hi ihr zwei,

 

@Erna:

tatsächlich gehts besser, wenn man weiß, dass man da einfach durch muss!  Nach Regen kommt auch wieder Sonnenschein ;-). Daran halte ich jetzt fest...mal sehen was die Zukunft bringt :-)

@Maike:

Ich denke es ist wichtig und gut seine eigenen Grenzen kennen zu lernen bzw. schon zu kennen. Glücklicherweise können wir selbst bestimmen was wir wollen. Ich kann das sehr gut verstehen  :-)! Völlig egal wie, hauptsache wir haben das Glück ein Kind auf die Welt zu bringen :-) 



...und der Spruch deiner
Lexi26

...und der Spruch deiner Mama find ich richtig super und werde mir den auf alles fälle merken!

:-) 



Liebe Meike, du brauchst
Erna

Liebe Meike, du brauchst keine Negativbeispiele aufzählen, um deine persönlichen Entscheidungen zu vertreten. Es tut mir Leid, dass deine gesamtgesundheitliche Situation dir keine andere Option offen lässt. Mit guten Ärzten an deiner Seite wirst du sicherlich den richtigen Weg für dich finden! Ich wünsche dir alles gut dafür.

 

Lexi, ja da hast du Recht! :-) Ich würde mich freuen, wenn du dich zwischendurch oder nach deiner OP mal meldest, wie es gelaufen ist.

 

Ich wünsche euch einen schönen Tag!