Linker Eierstock versteckt sich
gabriela

Hallo liebe Leidensgenossinen

All eure Beiträge haben mir auf meinem Weg weitergeholfen und Mut gemacht - nun möchte auch ich meine Geschichte mit euch teilen und euch um Rat fragen. 

Mit 12 hatte ich meine erste Periode mit starken Schmerzen/Übelkeit (jedoch nicht bei jeder Periode). Mit 16 begann ich die Pile zu nehmen und habe dann innerhalb der folgenden 9 Jahre immer hormonell verhütet (Pille, Nuvo Ring, Pille). In dieser Zeit hatte ich NIE Regelbeschwerden. Mit 25 habe ich die Pille abgesetzt weil ich einen extremen Stimmungsabfall hatte - die Kupferspirale wurde eingesetzt und ich war mega happy-es ging mir psychisch super und meine Tage hatte ich am Anfang kaum und wenn dann ohne Schmerzen. Nach gut 1 Jahr (Frühling 2016) fingen die Schmerzen an (zur gleichen zeit hatte ich eine akute Schilddrüsenüberfunktion welche 1 Monat mit Medis behandelt wurde und nun wieder weg ist). Periodenschmerzen wie ich sie aus der "Kindheit" kannte und ab und zu Schmerzen beim Geschlechtsvekehr (alls hätte es mir innerlich etwas eingeklemmt) - was dann jeweils nach 1,2 Stunden wieder weg ging. Auch hatte ich beim Wasserlassen oft krampfartige Schmerzen (wie wenn ich es extrem lange zurückgehalten hätte). Im August 2016 bei der Untersuchung fand man eine Zyste, im Oktober war sie immernoch da -,> überweisung ins Spital für eine Op - nach mehreren Untersuchen im Spital wurde der Verdacht auf Endo gestellt mit eingebluteten Zysten an beiden Eierstöcken welche gemeinsam (kissing ovaries) mit der Gebärmutter verwachsen waren. Nach der  5 stündigen Op im Februar 17 stand die Diagnose dann fest (Endo Grad IV)t -Zysten und starke Verwachsungen konnten entfernt werden,die Eierstöcke wurden an der Bauchwand fixiert und die Mirena eingesetzt. Die Ärzte waren sehr zufrieden und ich eigentlich auch (hatte nur Angst, dass ich die Mirena nicht vertrage). 2 Wochen nach Op hatte ich eine Funktionelle Zyste, 2 Monate später war diese wieder weg aber irgend etwas "eingeblutetes" war am linken Eierstock zu sehen aber die Ärztin meinte nur, dass dies wohl noch ein Hämatom von der Op sei (3 Monate nah Op). Da ich immer Blasenkrämpfe hatte und auch Akupunktur keine Besserung brachte, wurde dann im august 17 eine Blasenspiegelung ohne Befund durchgeführt. Gleichzeitig wurde ein Ultraschall durchgeführt, bei dem mein linker Eierstock nicht zu sehen war. Im Oktober dann das selbe - nach 1.5h Untersucht (Ultraschall vaginal und vom Bauch) war der Eierstock immernoch versteckt. Die Ärzte machen sich kaum sorgen und wollen mich im Januar wieder sehen. Für mich bleibt nun einfach unklar wo dieser Eierstock ist respektive ob daran bereits wieder Zysten/Endo wächst? Durch die Mirena habe jch nur leichte Schmierblutungen. Ab und zu habe ich ziehende Schmerzen (mehr als während der Pille aber weniger als ohne Hormone und vor der Op).

Nun meine Fragen: kann ich überhaupt wieder endo haben, wenn ich kaum Blutungen habe? Denkt ihr es besteht die Gefahr dass da wieder was ist oder sind die leichten Schmerzen ganz normale Zyklusschmerzen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

 

Danke fürs "zuhören"-ich freue mich auf den Austausch mit euch

ich habe irgendwann noch einen Kinderwunscha - bei der ganzen Behandlung steht für mich im Vordergrund, dass diesenj zu erfüllenw eiter möchlich bleibt



Hallo gabriela, du
Erna

Hallo gabriela,

du schreibst, dass deine Eierstöcke an der Bauchdecke fixiert wurden - wurden sie denn auch wieder runtergelassen? Wenn ja, wann und wie?

Als meine Eierstöcke an der Bauchdecke fixiert waren, konnte man sie auch nur schwer im Ultraschall abbilden - nach dem Runterlassen waren sie wieder da. 

Hast du weiterhin Probleme mit der Blase? Wurde hier während der OP im Februar auch Endo gefunden?

 

Viele Grüße!