ernährung alternative heilmehoden?
maria.90

Ich fange jetzt einfach mal in neues Thema an, ich weiß nicht ob das schon mal direkt gefragt wurde und wen ich was zu diesem Thema gefunden habe (Ernährung) waren die Einträge schon etwas älter...

Meine Frage ist:Wie stelle ich am besten meine Ernährung um und woher weiß ich was gut und was weniger gut ist?  

Ich habe im moment keine Beschwerden,dennoch wurde ein Endo-Herd gefunden.Ich soll eine Hormontherapie machen die ich für blödsinn halte da ich diese Theapie nur über ein Zeitraum von drei Monaten machen würde,da ich viele Probleme mit den Hormonen habe und die dann gleich wieder absetzten würde.Davon mal ab halte ich auch nicht viel von Hormone.

Nun habe ich Gestern einen Spannenden Artikel gelesen und ich denke das die Endo ein "Schrei nach Veränderung ist".Ich denke das unsere psyche eine große Rolle bei Krankheiten spielt und bin sehr offen für alternativen.Da kommen wir schon auf meine nächste Frage:

Hat jemand mit Homöopathie erfahrung? 

 

Da ich keine Beschwerden habe möchte ich nun irgendwie entgegen wirken,meinen Körper unterstützten und schlimmeres verhindern.

Das nächste: Wäre eine OP sinnvoll wenn ich keine Beschwerden habe? (Endo-Herd(4cm) in der Scheide gefunden, Vor 5 Jahren hatte ich Endo-Herde an der Blasenwand die entfernt wurden,sowie an der Bauchwand)

Bitte zerfleischt mich nicht weil ich es anders probieren möchte und nichts von Hormonen halte Wink

Ich wäre über Tipps und Erfahrungen DankbarSmile 



Dich zerfleischt schon
Meike

Dich zerfleischt schon keiner ;)

Du hast gar keine Beschwerden, also besteht kein zwingender Grund für eine Hormontherapie oder eine OP. Über die Ernährung kann man tatsächlich einiges beeinflussen, es gibt da Bücher, speziell für die Ernährung bei Endo.

Was Homöopathie angeht: lies dir mal ein bisschen an, was für eine Theorie dahintersteckt und wie unsinnig die ist. Und dann überleg dir gut, ob du dafür Geld ausgeben möchtest. Gerade in Foren melden sich die Nicht-Anhänger selten zu Wort, so dass praktisch keine kritische Auseinandersetzung zu dem Thema hier zu finden ist. Anhänger und Werber finden sich immer. 



Hallo Maria,mir hat
Katz

Hallo Maria,

mir hat Homöopathie gut bei Myomen geholfen (wichtig ist ein guter Therapeut, der das richtige Konstitutionsmittel in der richtigen Potenz für dich herausfindet).

Das wichtigste war jedoch die Ernährungsumstellung.

Ich bin seit fast einem Jahr vegan, vermeide Transfette, esse außerdem keinen Weizen, möglichst keinen unraffinierten Zucker und generell so unverarbeitet und naturbelassen wie möglich. Und Soja ist, zumindest in meinem Fall, offenbar auch kontraproduktiv; da gehen die Ansichten sonst ja auseinander. 

Ich bin ein schwerer Fall - tiefinfiltrierende Endometriose mit Endozyste am Eierstock und Darmbeteiligung, bei mir sind im Unterbauch so ziemlich alle Organe miteinander verwachsen, man hat mir vor gut vier Jahren Nierenstau, Darmverschluss und sonstewas in Aussicht gestellt; ich habe die OP dennoch abgesagt - aber ich bin inzwischen an den meisten Tagen beschwerdefrei, brauche schon sehr lange keine Schmerzmittel mehr und habe auch generell ein besseres Allgemeinbefinden.

Bei bester Gesundheit bin ich nach wie vor nicht; dafür ist wohl, vor allem mit Blick auf den Darm, schon viele Jahre vorher zuviel im Argen gewesen. Aber mir geht es deutlich besser als zum Zeitpunkt der Diagnosestellung. Auch Pollenallergie, häufige Infekte, Migräne, ständige Abgeschlagenheit etc. sind inzwischen auf ein Minimum reduziert. 

Ich hatte keine Bauchspiegelung mehr, aber meine Endozyste, die man ja auch im Ultraschall sieht, ist nicht mehr gewachsen, sondern eher geringfügig kleiner geworden. 

Was mit der Endo am Darm ist, weiß ich nicht, aber die prophezeite Verengung hat sich nicht eingestellt; auch hier eher zumindest gefühlt das Gegenteil. 

Ich habe einfach begriffen, dass Endometriose kein mehr oder weniger punktuelles Problem des weiblichen Reproduktionstrakts ist, sondern ein systemisches, und dass ich es auch so angehen musste.

Ich empfehle dir auch einmal nach Dr. Robert Morse zu suchen (verkürzt dargestellt führt er chronische Erkrankungen auf ein überlastetes Lymphsystem zurück) und zu schauen, ob du dich mit der Theorie und den darauf basierenden Empfehlungen identifizieren kannst. Mir geht es dabei nicht um die Kräuter, die er in bestimmten Fällen zusätzlich empfiehlt (davon habe ich selbst auch noch nichts ausprobiert), sondern um Ratschläge zu einem engiftenden Lebensstil, in dem die Ernährung natürlich auch eine zentrale Rolle spielt.

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"You're just an empty cage, girl, if you kill the bird."

- Tori Amos -