Behandlungsmethoden
Manuela Weigt

Ist es unbedingt notwendig, nach dem ersten Schritt der Behandlung, der Pilleneinnahme, gleich bei Wiederauftauchen einer nächsten Zyste, die Patientin für 3 Monate in die Wechseljahre zu spritzen, um anschl. dann wieder die Pille als Hormonbehandlung zu verschreiben?



Re: Behandlungsmethoden
martina

Sali Manuela
ich selber stelle mir die selbe Frage. ist es notwendig in die wechseljahre zu kommen???????? ich möchte doch schwanger werden, und dies ist ja nicht gerade der weg oder? ist hier jemand der bescheid weiss?
gruss martina



Re: Behandlungsmethoden
melanie

Hallo an beide,

bei mir wurde endometriose 1999 festgestellt. habe endometriose 2. grades. deshalb wurde ich mit einer hormontherapie behandelt. diese musste cih leider nach fast 2 einhalb monaten abbrechen. mein seelischer zustand hat sich durch die wechsstjahrartigen symptome verschlechtert. 2001 musste ich wieder unters messer. diesmal war es nur 1. grades. heute nehme ich valette ein.
ich persönlich würde es von dem grad der erkrankung abhängig machen, ob hormonbehandlung oder nicht. auch wo die herde liegen. je mehr herde, desto eher eine hormonbehandlung. zur zeit habe ich, ausser den üblichen schmerzen keine probleme.



Re: Behandlungsmethoden
Sonja

Hallo Ihr !

Ich wurde im Aug.2000 operiert, hatte viele Herde und eine üble Verwachsung
li.Eierstock/Darm gegen die Bauchdecke.
Darauf war ich ca. 1 Jahr schmerzfrei, nun geht das ganze von vorne los.
Leider wirkt sich diese Art der Verwachsungen auf die Lendenwirbelnerven aus.
Trotzdem würde ich niemals die Wechseljahr-Therapie machen.
Es ist doch nicht nur der Kinderwunsch - den ich mir übrigens abgeschminkt habe, diese Therapie hat Auswirkungen auf den gesammten Organismus.
Osteoporose, Haut, Haare - es wird die Lebensuhr vorgedreht - darüber
solltet Ihr Euch mal Gedanken machen. Diese Auswirkungen kann uns doch
keiner der Ärzte wirklich widerlegen. Eine Chat-Partnerin aus dem Gästebuch
des Zentrums in Berlin berichtet nach 6 monatiger Einnahme dieser
Medikamente von Knochendichtemessungen die ein sofortiges Absetzen
erforderten.
Die Forschung ist meiner Meinung nach was die Spätfolgen anbeträgt noch nicht
weit genug als das ich so etwas nehme.
Liebe Grüße



Re: Behandlungsmethoden
Dorthe

Hallo Leidensgenossinnen!

Seit letzter Woche werde ich künstlich in die Wechseljahre
versetzt. Gestern hatte ich die erste Hitzewelle!
Mein Arzt und auch die Spezialisten im Krankenhaus haben
mir ausschließlich diese Hormontherapie empfohlen, da es
andere positiv wirkende Methoden zur Zeit nicht gibt.
Nach den 6 Monaten, in denen die Herde eventuell völlig
austrocknen könnten, und damit eine Ausbreitung verhin-
dert werden kann, soll erneut eine Bauchspiegelung ge-
macht werden. Dabei werden aktive Herde entfernt, die
bei der Spiegelung vor 2 Wochen gezielt belassen wurden.
Diese Herde wurden nur verschorft. Was immer das genau
bedeutet, wurde mir auch nicht erklärt.

Ich bin 29 Jahre alt, habe seit 6 Monaten einen neuen
Freund, den ich aber ungern mit meinem Kinderwunsch
belasten möchte.
Mein Arzt rät mir dazu, möglichst ab Herbst schwanger zu
werden, da das Krankheitsbild sich dadurch völlig verbessern soll. Ist das wahr ????
Nun ja. Mein Freund möchte noch keine Kinder, da er
seine finanzielle Situation zu schlecht einschätzt.
Ist ja absurd, oder?
Nur für mich drängt doch die Zeit !

Ich werde weiter von den Nebenwirkungen der Hormon-
behandlung berichten !!

Gruß von Dorthe und Kopf hoch an alle



Re: Behandlungsmethoden
Steffi

Hallo Ihr, ich habe gerade 4 Monate Zoladex-Behandlung hinter mir und ich muss ehrlich sagen, es war kein Zuckerschlecken, die Nebenwirkungen sind nicht ohne. Allerdings hatte ich nie Schmerzen, "nur" Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und war recht viel krank, aber ich denke, das sind alles Sachen, mit denen man leben kann. Mein Arzt hat mir sehr gut erklärt, warum man die Hormonbehandung machen muss. Durch die Endo-herde sind die Eileiter nämilch nicht mehr so beweglich und dadurch kann es schwerer zu einer Befruchtung kommen. Jedenfalls in meinem Fall, die Endo sitzt ja auch bei jedem woanders. ich kanne uch allen nur das Forum www.tnet.at empfehlen, ist viel größer und umfangreicher als das hier udn es sind viele Frauen da, die sich auskennen und gute Tipps geben können. Viele Grüße, Steffi



Re: Behandlungsmethoden
Claudia

Hallo Martina,
ich habe seid 3Jahren Endo.
Nehme seid einem Jahr MPA GYN 5 von Hexal, jeden Abend zwei und muß sagen mir geht es besser. Nebenwirkungen haben sie bei mir nur stärkere Behaarung an den Beinen und die Regelblutung bleibt aus.
Meine Frauenärztin sagt wenn ich Kinderwunsch habe soll ich ihr es sofort sagen denn man kann einiges versuchen.
Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.
Viele Grüße und Kopf hoch
Claudia



Re: Behandlungsmethoden
Andrea

Hallo ihr,
Ich habe diese Krankheit seit meinem 19 Lebensjahr und nehme jetzt seit 3 Jahren Gelbhormone alle 6-8 Monate mache ich 1-2 Monate Pause aber in der Pause sind die Schmerzen nicht zu ertragen.
Ich bin schon oft operiert worden aber gebracht hat das alles nichts. Habe 2 Kinder 7 und 12 Jahre und bin heute 33 Jahre alt. Kein Frauenarzt hat mir bis heute keine 100 Prozentige Heilung versprechen können.
Aber wie es bei euch aussieht glaube ich das es die auch nicht gibt.
Wir werden wohl damit leben müssen.
Viele Grüsse und Kopf hoch ich glaub es gibt schlimmeres.
Andrea



Re: Behandlungsmethoden
marianne

Hallo Ihr Lieben,

endlich findet mal man Kontakte untereinander.
Ich habe seid meinem 18. Lj. Endo und bin jetzt 36 Jahre.
ich habe schon etliche OPs hinter mir und etliche Hormonbehandlungen. ich bin mit Pille schwanger geworden und hab auch keine Gebärmutter mehr.
Jetzt hat man es bei mir in der li. Niere festgestellt und habe gerade 4 OPs hinter mir. Nur eines weiß ich . Aufhalten kann man es auch nicht mit hormonen.

Viel Glück
Marianne



Re: Behandlungsmethoden
Martina

Hallo Manuela, Hallo Martina,

ich kann gut mitfühlen - auch ich habe schon einiges hinter mich gebracht - Eine Hormanbehandlung, in die ich in die Wechseljahre vesetzt wurde, eine Hormonbehandlung über 1 1/2 Jahre mit Gelbkörper, eine Hormonbehandlung mit der Pille sowie 2 Bauchspiegelungen und eine 3-stündige OP, bei der auch der Darm sehr stark mit Endometrisoenherden befallen war. Doch dies alles hat dauerhaft nichts gebracht - die Endometriose kam immer wieder. Ich bin 36 Jahr alt und wünsche mir auch schon seit langem ein Kind. Doch selbst eine IVF - Behandlung ist mittlerweile nicht mehr möglich, da durch die vielen Eingriffe zu viele Verwachsungen in meinem Bauch sind, was eine Schwangerschaft auch auf diesem Wege fast unmöglich macht.
Nachdem ich nun vor der Entscheidung stand mir beide Eierstöcke und die Gebärmutter entfernen zu lassen traf ich auf eine Ärztin, die mit der chinesischen Medizin behandlet. Ich bekam von ihr nach einer langen Sitzung einen Tee zusammengestellt und es ging mir bereits nach 4 Tage schon deutlich besser. Ich hatte meine Schmerztablettenkonsum monatlich von 30 auf 1 -2 Tbl. reduziert und fühle mich auch sonst seitdem sehr gut. Die Teemischung ist zwar nicht gerade billig - aber es lohnt sich. Vielleicht kann ich damit manchen meinen Leidensgenossinen Mut machen, nicht nur auf die Schulmedizin zu vertrauen, sondern auch einen anderen Weg für sich zu suchen.

Viel Glück Martina



Re: Behandlungsmethoden
juli

hallo!

gegen die wechseljahrsbeschwerden kann man was tun.man sollte nämlich immer zusätzlich eine add-back therapie machen,welche auch die nebenwirkungen sehr mindert.
schau mal unter www.tnet.at da wirst du viele antworten finden.
dir alles liebe und eine schmerzfreie zeit.
juli



Re: Behandlungsmethoden
Renate

Hallo Martina,
das mit dem Tee hört sich ja echt gut an. Da ich auch ziemlich viele Tabletten einnehme, würde mich diese Mischung sehr interessieren. Ich kenn´ nur leider keinen chinesischen Arzt. Könnten Sie mir vielleicht das Rezept zumailen?
Danke
Renate