OP in Villach
Chrsitine

Hallo!
Hat schon jemand Erfahrung mit der gesetzl. Krankenkasse und einer OP in Villach (Österreich) gemacht?
Meine Krankenkasse (Barmer) lehnt eine OP in Villach ab, da man doch auch in good old Gerrmany operieren kann.
Villach (Prof. Kecksatein) hat sehr viel Erfahrung mit einer endoskopischen OP und meines Erachtens gibt es nur in Köln die Möglichkeit diese endoskopische OP durchführen zu lassen - alle anderen Krankenhäuser machen diese OP per Bauchschnitt.
Für ein Antwort wäre ich euch sehr dankbar!
Gruß
Christine



Re: OP in Villach
Jutta

Hallo Christine,

ich leide seit sieben Jahren an Endo. Zwei Ops und eine Hormonbehandlung mit Enatone.
Bei der ersten OP konnte nur baucheröffnend operiert werden, da keine klare Diagnose möglich war. Bei der zweiten OP wurde ich laparoskopisch operiert, mit relativ großem Erfolg. Vorher hatte ich noch die Enatone Behandlung. Ich wurde in der Uni in Mainz operiert. Die erste OP führte Frau Dr. Marciella durch. Die zweite laparoskopische OP führte Herr Dr. Balman durch, der mehrfach sich auf diesem Gebiet fortgebildet hat. Ich war sehr zufrieden und habe seitdem toi,toi,toi ruhe. Nehme die Pille (Leios) und überlege stark, schwanger zu werden.
Schlechte Chancen, aber ich geb die Hoffnung nicht auf.
Sehr positive Kritik habe ich auch über Dr. Sillem gehört, der auch den Patientenratgeber: Endometriose- gutartig aber gemein, gehört.
Drück dir die Daumen, dass du die richtige Entscheidung fällst.

Liebe Grüße
Jutta



Re: OP in Villach
Yvonne

Hallo Christine

Er ist ein super Arzt nur leider ging das bei mir auch nicht,wenn du aus Berlin kommst kann ich allen empfehlen es mit dem Benjamin-Franklin-Krankenhaus zu versuchen,hab einen termin bekommen und ich weiß das es das einzige Haus in Berlin ist die sich ausschlieslich mit Endometriose befasst.Ich bin in dem Haus bei einem Ärztekonkress gewesen und es war erschreckend weil ca. 5% von den Frauenärzten in Berlin teil genommen haben viele wissen was das für eine Krankheit ist aber befassen sich nicht damit,ist traurig. Ich möchte so gerne mal wieder Sex ohne Schmerzen ohne Auslaufen;bin 25J und die Männer laufen weck wenn sie nur von Krankheiten hören!Ich hoffe nur es wird bald alles gut ich möchte auch mal eine kleine Famile gründen. Wünsche alles Gute und hoffe das uns allen bald besser geholfen wird.



Re: OP in Villach
ursel

Liebe Christine, da ich 5 Jahre in Kärnten gelebt habe, war ich Patientin von Prof.Keckstein. Ambulant hat er eine Privatpraxis, also kannst du dir dort eine tel. Information holen, wen er in Deutschland für die OP. empfiehlt. Ich bin im Juli in Prien (Chiemsee) operiert worden, und hab sogar nur einen Schnitt am Nabel.Die Behandlung momentan mit Orgametriel und jetzt Enantone setzt mir ganz enorm zu, und ich glaub nicht, daß ich sie zuende führen kann.Danach soll Second Look gemacht werden.....Vor der OP hab ich keine Angst, da ich mich nach dem ersten Eingriff sofort wieder sehr gut gefühlt habe(auch von der Narkose her-war total zufrieden).Viele Grüße und viel Glück Ursel



Re: OP in Villach
Susanne

Liebe Christine,
leider habe ich erst heute Deinen Hilferuf entdeckt, kann Dir aber ev. weiterhelfen, sofern Du noch Ratschläge brauchst.
Ich komme ursprünglich aus der Schweiz, wo ich schon drei Mal, z.T. hysteroskopisch, z.T. laparoskopisch, von einem sehr fähigen Gynäkologen einer Myomresektion unterzogen worden bin. Nun lebe ich seit drei Jahren wegen meiner Partnerschaft in Ostdeutschland. Seit ca. zwei Jahren erhoffen wir uns eine "Erweiterung" unserer Gemeinschaft. Da aber nichts geschah, wurde ich von meinem mich damals behandelnden Gynäkologen, bzw. via Überweisung an einen seiner Kollegen, einer Lapraskopie zur Abklärung des unerfüllten Kinderwunsches unterzogen. Dass ich aber damals bereits seit ca.1 Jahr vermehrt Beschwerden zu Beginn meines Zykluses hatte, interessierte ihn nicht. Beim Untersuch wurde ein ca. 10cm grosses Myom unter zahlreichen Anderen und einige Endoherde in der Bauchhöhle entdeckt. Es wurde jedoch nichts zur Behebung meiner Beschwerden in Betracht gezogen, ausser dass mir zwei Optionen gestellt wurden (und dies von allen seither aufgesuchten (ca.5)Gynäkologen vor Ort!): entweder solle ich damit leben oder meine Gebärmutter müsste entfernt werden.
Aus lauter Verzweifelung suchte ich vergangenen Herbst meinen Schweizer Gynäkolgen auf, der dies als striktes Tabu bezeichnete, da unser Kinderwunsch in meinen Alter (35) klar zu respektieren sei. Er beurteilte die Lage durchaus als organerhaltend operabel. Dies müsse jedoch von einem Spezialisten mit der entsprechenden Einstellung durchgeführt werden. So empfahl er uns Prof. Keckstein.
Nun zu Deiner Frage:
ganz allgemein erkundigte ich mich ebenfalls, als ich erfuhr, dass er in Villach praktiziert,direkt bei meiner hiesigen Barmer-Vertretung. Sie meinten, dass so etwas von einem Ausschuss geprüft würde und im Vorraus von meiner Seite her mit allen vorhandenen medizinischen Unterlagen eingereicht werden müsse. Dennoch beschloss ich, nach e-mail- mässiger Kontaktaufnahme über diese Website, mich privat bei Herrn Prof. Keckstein vorzustellen. Seine Einschätzung war nach ausgiebiger Untersuchung sehr optimistisch, so dass ich mich zu einer dringend notwendigen OP bei ihm entschied. Der Barmer erklärte ich meine Situation nochmals und konnte auf Grund der Hinweise bezüglich Rechtslage und der nötigen Papiere durch Herrn Keckstein klare Forderungen stellen.
Rein nach neuestem EU-Recht besteht anscheinend sogar neben freier Arztwahl auch freie OP-Wahl (bin aber nicht sehr bewandert auf diesem Gebiet) im EU-Raum. Im Grunde ist die Kasse verpflichtet, die Kosten zu übernehmen. Hinzu kommt, dass ev. die OP in Österreich günstiger ist als hier in Deutschland. Auf jeden Fall musst Du für die OP in Villach das Formular E 112 anfordern! Es ist 6 Monate gültig. Ich konnte bereits bei der Anforderung meine OP-Absicht deutlich machen und dass, nach Aussage durch den Herrn Professor, normalerweise seine OPs von den grossen deutschen Kassen übernommen würden. Die zuständige Dame erklärte sich bereit, Erkundigungen darüber einzuholen. Zwei Tage später hatte ich ohne grosse Diskussion die mündliche Zusage. Ich wurde nur noch darauf hingewiesen, entsprechend dankbar zu sein, es nicht herum zu posaunen und dennoch die vorhandenen medizinischen Unterlagen pro forma einzureichen. Da war's gewiss hilfreich von Herrn Prof. Keckstein eine entsprechend aktuelle, schriftliche medizinische Beurteilung zur Hand zu haben.

Ich hoffe, dass diese Infos Dir weiterhelfen und ansonsten toi,toi,toi!

Drück mir die Daumen, denn ich werde demnächst endlich operiert!



Re: OP in Villach
elke

hallo susanne
habe auch deinen brief heute entdekt,ich hab dr.keckstein auch geschrieben,und will mir auch einen termin holen!
kannst du mir bitte sagen was du für die untersuchung und beratung zahlen mußtest?es wäre lieb von dir mich darüber zu unterrichten,wo wohnst du?ich komme aus heilbronn!
danke dir!
Elke