Schmerzen
Monika

Ich bin 29 Jahre alt und habe 2 Kinder, und leider Endometriose. Seit der Geburt meines Sohnes 1993 habe ich ständig Unterleibsbeschwerden. Ich kann nicht sagen, dass es vorwiegend Schmerzen waren, ich hatte eher ein Gefühl des Verbrennens im Unterleib. Mein Frauenarzt hat mich immer wieder untersucht: alles in Ordnung, ich solle doch einmal den Darm untersuchen lassen. Daraufhin ließ ich eine Darmspiegelung über mich ergehen, die natürlich kein Ergebnis lieferte. Im laufe der Jahre ließ ich auch einige Male den Rücken röntgenKein positiver Befund!
1997 bakam ich meine Tochter, während der Schwangerschaft und auch einige Zeit danach hatte ich keinerlei Beschwerden.
Danach fing alles von vorne an............
Erst im März ließ ich eine Computertomographie machen: wieder kein positiver Befund. Zum Schluss schickte man mich zu einem Psychotherapeuten, weil man annahm, dass ich einfach nur ein nervöser Mensch sei.
Gottseidank habe ich meinen Frauenarzt gewechselt, der vor 1 guten Woche eine Bauchspiegelung durchführte: Endometriose im kleinen Becken und im Douglas Raum.
Mit Laser wurden die Herde weggebrannt, und ich bekam eine Hormontherapie verordnet,die mich in den künstlichen Wechsel versetzt.
Meine erste Spritze bakam ich genau vor einer Woche, gleichzeitig ein Hormonpflaster, das die unangenehmen Begleiterscheinungen verhindern soll.
Abgesehen von den Wechselbeschwerden, hatte ich das erste Mal seit Jahren keine Schmerzen im Unterleib!
Doch seit heute herrscht in meinem Körper Panik, weil das Brennen, das Ziehen, das Arbeiten im Unterleib, im Becken und in der Leistengegend wieder beginnt. Es ist zwar noch erträglich, die Betonung liegt aber bei noch!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ganze noch arbeiten kann, obwohl meine weiblichen Hormone lahmgelegt worden sind. Oder könnten es Schmerzen sein, die durch die Operation ausgelöst worden sind?(Die ist aber schon über eine Woche her, und ich bekam die Schmerzen erst heute!!)
Ich möchte eine Erklärung für meine Beschwerden, und vor allem ein Mittel (Pflanzlich, schulmedizinisch, .......) das Linderung bereitet!

Liebe Grüße Monika!!!!



Re: Schmerzen
Brigitte

Liebe Monika,
Ich bin sicher, dass es noch viel zu früh ist, um die Wirksamkeit der Hormontherapie zu beurteilen - da braucht es viel längere Zeit, bis die Herde austrocknen können. So blitzartig wirken die Hormone nicht.
Vielleicht ist es nur ein Zufall, dass Du nach der OP ein paar Tage keine Schmerzen hattest. Aber ich würde den Arzt bitten, auch nachzuprüfen, ob durch die OP nicht eine Infektion entstanden ist (Blutuntersuch). Endo-Patientinnen sind oft sehr viel anfälliger für Infektionen als Gesunde.

Was Deine Angst betrifft: Die Medikamente, die einen in künstlichen Wechsel versetzen, können Depressionen mit schweren Angstzuständen auslösen - ich habe es selber erlebt, es war die Hölle, und die Angstzustände hörten extakt dann auf, als die Monatsspritze nicht mehr wirkte. Besprich doch auch das mit Deinem Arzt. Damals musste ich vorübergehend ein Antidepressivum nehmen, da ich die Panikzustände nicht mehr aushielt.
Aber geh möglichst rasch zu Deinem Arzt. Vielleicht verschreibt er Dir auch ein wirksames Schmerzmittel für die schlimmste Zeit. Und eine zusätzliche Behandlung mit Homöopathie etc. würde Dir vielleicht auch gut tun.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut! Liebe Grüsse, Brigitte



Re: Schmerzen
monika

liebe monika

da du mit der spritze, die dich in die künstlichen wechseljahre versetzt, erst begonnen hast, können solche schmerzen durchaus normal sein.
ich weiss nicht welches mittel du kriegst, ich hatte das decapeptil. dort steht in der packung dass nach der ersten spritze die symptome der enodmetriose verstärkt werden. danach flaut es langsam ab.

liebe grüsse
claudia



Re: Schmerzen
Sonja

Hallo Monika,

als ich mit den Spritzen begann, hatte ich noch eine sogenannte Entzugsblutung. Die Schmerzen in dieser Zeit waren unerträglich! Aber wenn Du bei der 2.Spritze bist, müssten die Schmerzen weg sein!
Auch ich musste mich mit den Depressionen anfreunden. Mein Arzt hat mich zu einer ganz lieben Psychologin überwiesen (zahlt die Kasse in diesem Fall), dort konnte ich über alles reden, auch ich habe als übergang eine art Beruhigungsmittel bekommen.
Als die Behandlung mit den Spritzen endete, ich hatte eine OP, waren alle Depressionen verschwunden.
Ich hatte das Problem, ich habe immer gedacht, ich schaffe es alleine, lass Dir bei Bedarf einfach helfen! Dann geht es Dir trotz der körprlichen Beschwerden besser!

Alles Gute Sonja



Re: Schmerzen
Debbie

Hallo Monika
Auch bei mir wurde Endometriose diagnostiziert. Anfangs wußte ich nicht so recht um was es dabie geht, erst nachdem ich dieses Jahr erneut Herde amEileiter und Gebärmutter hatte und die Schmerzen nicht besser werden habe ich mich genauer über das Thema informiert. Auch ich hatte vor knapp einer Woche eine BS und Schmerzen erst jetzt knapp 1 Woche später. Vieleicht beruhigt dich dies ein wenig. Ich wünsche dir bei deiner Therapie viel Erfolg, auch auf mich kommt eine Hormonbehandlung zu jedoch ist noch unklar welche da meine Ärztin im moment im Urlaub ist.
LG Debbie



brianbaker
susie

hallo,

hast du nichts besseres zu tun? hör endlich auf die beiträge zu verschieben!!



hallo brianbaker auch
sally