Was tun - Hormone oder Schwangerschaft?
Katja

Hallo Ihr Lieben im Forum,

ich bin Katja und weiß genau seit dem 17. Juli 2003 das ich Endo 2.Grades habe, Gebärmutter in Ordnung und Eierstöcke /Eileiter sind auch durchlässig.
Dieser BS sind 18 Jahre Schmerzen vor und während der Regel, Magen- und Darmschmerzen, Unterleibskrämpfe etc. voraussgegangen. Gott sei dank ist eine ehemals betroffene Ärztin, die als Urlaubsvertretung eingesprungen war, auf die Idee der BS gekommen. Nun soll ich eine dreimonatige Hormontherapie machen (Orgametril- Wirkstoff Lynestreno, kennt das jemand?). Zwei andere Frauenärzte meinten, die beste Therapie sei eine Schwangerschaft. Tja, wem glaube ich denn nun? Ich fühle mich irgendwie total allein gelassen mit diesen Problemen. Geht es euch ähnlich?

Für euch alle alles Gute und ich freu mich über Post.



Re: Was tun - Hormone oder Schwangerschaft?
Anna

Hallo Katja,

auch ich habe Endo (4. Grades). Ich habe gerade die 2. Bauchspiegelung hinter mir, die 2. war der Abschluss der sog. Endometriose-Sanierung. D.h. das nach der ersten Bauchspiegelung die 3monatige Hormonbehandlung und abschließend folgt eine weitere Bauchspiegelung. Ziel ist es, die Endometriose zu beseitigen, um eine bessere Vorraussetzuing für eine beschwerdefreie Zeit und auch für eine Schwangerschaft zu schaffen.

Ich kann dir, nach allem was ich erlebt und gelesen habe, nur dazu raten, es ähnlich zu machen. Grundsätzlich gibt es im wesenltichen nur 2 Möglichkeiten, die Endometriose zu bekämpfen: entweder, man ist schwanger oder man nimmt Hormone. Problematisch ist gerade die Zeit, in der man schanger werden möchte. Da mit Endomtriose die Wahrscheinlichkeit, schanger zu werden, gesenkt ist, andererseits aber das Fehlgeburtenrisiko erhöht ist, finde ich es durchaus sinnvoll, zunächst die Endometriose "wegzusanieren", bevor man sich dann bemüht, schanger zu werden (falls man denn Kinderwunsch hat.) Natürlich kann man es auch zunächst ohne diese Prozedur versuchen, aber das sollte man nicht allzu lange ...

Ich hoffe, dir erstmal geholfen zu haben. Falls du weitere Fragen hast - einfach hier immer wieder reinschauen!

Lieben Gruss, Anna



Re: Was tun - Hormone oder Schwangerschaft?
Anett

Ich stand letztes Jahr vor dem selben Problem wie Du. Hatte 3 OP`s bei denen Eileiter und Eierstock entfernt wurde.Bei uns bestand ein sehr großer Kinderwunsch, deshalb habeb die Ärzte geraten so schnell wie möglich schwanger zu werden sonst klappt es auf natürlichem Weg nicht... Leichter gesagt als getan.Für mich kam eine HOrmontherapie zu keinem Zeitpunkt in Frage.Es ist das pure Gift. Ich habe mich nach den OP`s von einer Homöopathin behandeln lassen und bin 4 monate später schwanger geworden...bin jetzt im 8.monat und froh, das ich damals auf meinen bauch gehört habe. Ich wünsche dir alles Gute .

Liebe Grüße Anett



Re: Was tun - Hormone oder Schwangerschaft?
Tina

Hallo Katja!

Ich habe auch Endo stufe 4!Hatte vor 3 Monaten eine große OP! Bei mir wurde die Endo leider viel zu spät entdeckt ungefähr der selbe leidensweg wie bei dir!Bloß das ich das Pech hatte und sich die Endo schon sehr stark ausgebreitet hat!Bei mir war die Blase befallen(rechte Umschlagsfalte, die jetzt weg ist!)Der Darm war oberflächlich befallen uvm.!Hatte vor der OP auch eine BS letztes Jahr hinter mir mit entfernungen der Herde und danach auch eine Danazol Therapie(Wechseljahre)!Ich hatte starke Nebenwirkungen!Habe aber durchgehalten 7Monate lang! Leider war alles umsonst bei mir!Deswegen die OP mit Bauchschnitt!Mir haben die Ärzte auch geraten ein Kind zu bekommen,weil es bei mir schon so fortgeschritten ist, und weil ich das richtige Alter hätte meinten sie! Ich bin 25J und will jetzt noch keins!Mein rat an dich wäre überlege dir genau ob du ein Kind aus Liebe auf die Welt bringen willst, oder weil du mußt!!??Man kann nämlich auch bei der geburt Endo bekommen,was ich jetzt gelesen habe!Muß net sein kann aber passieren!Ein Kind kostet viel geld und man sollte sich gut überlegen was man tut!Wenn du noch kein Kind möchtest,dann mach die Therapie!Bei dir ist es nocht nicht so fortgeschritten, da kann man noch viel retten!Und die Ärzte haben nicht immer recht!Laß hier erst,das eine jetzt ein Kind hat obwohl sie laut Arzt keine mehr bekommen kann!Solange wie die Eierstöcke und der Uterus funktionieren klappt es meistens!Hoffe das wir dir jetzt einbißchen geholfen haben und du eine Entscheidung treffen kannst!Endo ist auch eine Kopfsache,steigere dich da nicht so doll rein,es kann negative auswirkungen haben!Spreche aus eigener erfahrung!
Liebe Grüße Tina



Re: Was tun - Hormone oder Schwangerschaft?
michaela

Hallo. ich heiße Michaela und komme aus Osttirol. Bin 28 Jahre und weiß seit Ende Dezember, daß ich an Endo leide. Hatte im Dez. 4 OPs schließlich Bs. Wurde nachher 3 Monate mit Enantone behandelt. Scheiße!!!! Mitte April hatte ich die nächste OP. Es ging mir so wie dir. Ein Teil meiner Blase wurde entfernt, die anderen Herde im Bauchraum verkocht. Die Schmerzen nach der OP waren schrecklich. Nachher folgte wieder 2 Monate die Hormonterapie. Mein Zyklus stellte sich erst nach 2 Monaten wieder ein. Hatte inzwischen aber schon wieder 2 Blasenenzündungen und in der Zeit des Eisprungs immer starke Schmerzen. Laut den Ärzten wäre eine Schwangerschaft das Beste für Endo-doch das ist nicht so einfach. Der Mensch ist keine Maschine. Laut Krankenhaus sei mit meinen Eierstöcken usw. alles in bester Ordnung. Ich solle laut Gyn. 1 bis 1 1/2 Jahre probieren sonst müßte man andere Schritte gehen. Doch dann bin ich schon 30 Jahre. Deshalb rate ich dir zu überlegen, ob du nicht schon jetzt Kinder willst oder nicht. Ich hätte gerne aber vielleicht klappt es einmal. Hoffentlich!!!
Wünsche dir noch alles Gute und gib den Mut nicht auf obwohl es schwer ist.
Maile wieder zurück. Würde mich freuen.



Re: Was tun - Hormone oder Schwangerschaft?
Natalie

Hallo Annett,
was hat Dir die Homöopathin denn verschieben? Denn wir versuchen schon seit über zwei Jahren ein Baby zu bekommen und es klappt nicht. Mir wurde von einer Homöopathin Sepia und Sarai verschrieben. Bei mir wurden im Mai 2003 Endometriose-Herde entfernt. Habe bereits einen 3 jährigen Sohn.



Re: Was tun - Hormone oder Schwangerschaft?
Miriam

Hallo Anett,

was haßt du für Medikamente von der Homöopathin bekommen? Bin sehr interessiert an so einer Behandlung, da ich Endo "nur" im Grad 1 habe.

Hast du evtl. die Adresse des Homöoptahen für mich.

Vielen Dank und alles GUte für die Geburt.
Miriam



unerwünschte Nebenwirkungen
Anke

Hallo!

Bin 31 J., habe Endometr. I/II und nun die 4. Spritze Zoladex erhalten. Ehrlich - mich haut's fast um. Ich leide so unter den Symptomen und bin nur noch traurig! Gibt's tatsächlich eine Alternative?

Anke



Re: unerwünschte Nebenwirkungen
brigitte

Liebe Anke,
Hast du schon etwas über die add-back-Therapie gehört? Dabei wird frau einerseits durch Spritzen in die Wechseljahre versetzt, anderseits nimmt frau gleichzeitig täglich künstliche Hormone ein, um die extremen Nebenwirkungen zu lindern, die durch den absoluten Mangel an körpereigenen Hormonen entstehen. Es soll wirklich alles viel erträglicher sein als ohne zusätzliche Hormone.
Liebe Grüsse, brigitte



Re: unerwünschte Nebenwirkungen
Anna

Hallo Anke,

auch ich kann nur empfehlen, add-back Medikamente zu nehmen. Ausserdem vertritt zum. Prof. Scgweppe die Ansicht, dass drei Monate Therapie ausreichen. Vielleicht wäre es ja möglich, die Therapie abzukürzen.

Toi toi toi witerhin,

Anna



Re: unerwünschte Nebenwirkungen
Marion

Hallo,
auch ich habe seit 12 Jahren schlimme Endometriose,habe unzaehlige Medikamente geschluckt und dabei auch Orgametril.Was mir ein wenig half war Synarela,dass man wie ein Nasenspray benutzt ,ca.6 Monate lang.Auch meine Aerzte haben mir wegen Schwangerschaft immer gesagt,ich solle warten. Bis ich dann einen Arzt fand,der mir empfahl,IVF zu probieren.Ich habe es durchgezogen und bin nach dem 1.Versuch schwanger geworden.Mein Kind ist jetzt 1 1/2 Jahre alt und mir gehts mit der Endo viel besser als je zuvor.Ich nehme Cerazette,die ich nach einigen Monate auch ganz gut vertrage und fuehle mich soweit ganz gut.Auch ich rate jedem,falls er ein Kind will,nicht zu lange zu warten,wenn dann doch eine IVF noetig ist,ist auch das Alter mitentscheident.Ich war mit 35 Jahren gerade noch jung genug.
Viele Gruesse,Marion



Re: unerwünschte Nebenwirkungen
Regina

Hallo Michaela,

für mich, 32 Jahre, (Endo Grad 4) sah es auch jahrelang so aus, als müsse ich mich mit vielen OPs und Hormonen Kinderlos zufrieden stellen. Bin aus dem Großraum Gießen-Hessen- und habe es hier an der Uniklinik mit IVF probiert. bin beim 3. Versuch Mutter eines gesunden Sohnes geworden und jetzt soll noch ein 2. Kind unsere kleine Familie bereichern!!!

Schreib´ mal

Gruß Regina



Re: unerwünschte Nebenwirkungen
michaela

Hallo,
auch ich habe leider Endo schweren Grades. (Diagnose vor 6 Jahren gestellt)Ich wurde 3 x Operiert dazwischen immer wieder Enandone, Orgametril etc. eingenommen, leider kam die Endo immer wieder. Ich hatte auch bereits 3 IVF Behandlungen, leider ohne Erfolg, da immer alles schiefgelaufen ist. Beim 1. Mal hatte ich starkes Überstimmulationssyndrom (unmengen an Wasser im Bauch, das abgesaugt werden musste) sowie ständig unheimliche Schmerzen und Blutungen, schliesslich musste in der 10. Woche eine Ausschabung stattfinden, da die Herztöne weg waren. Beim 2. Mal wurden dann Eingefrorene Zellen genommen, leider ohne Erfolg. Beim 3. Mal wollte der Arzt vor der IVF eine Schokoladenzyste im Eierstock punktieren, und hat damit eine Bauchfellentzündung verursacht. Durch die ständigen Wechsel von Hormonen (für die Schwangerschaft) wurde das mit der Endometriose leider immer schlimmer. Letztes Jahr folgte dann schliesslich eine Harnleiterverengung und ich wurde wieder operiert. Ein Stück Harnleiter entfernt, neu in die Blase implantiert, Endom. Herde an Gebährmutter, Darm (oberflächlich) sowie weitere an Blase, Douglasbereich und Verwachsungen die wohl sehr mächtig waren gelöst. Es war schrecklich. Seitdem habe ich mal kurz Gestagene genommen wegen einer grossen Zyste und versuche die Bauchschmerzen (die ständig da sind)mit Schmerzmittel zu bekämpfen. Habe jetzt wieder Zysten und eine riessige Gebährmutter (auch noch mit Knick) wegen der Endo. Versuche es jetzt mit Dauerbehandlung von Gestagenen zu behandeln, würde aber auch gerne was Homöopathisches versuchen.
Eine IVF kommt für mich nicht mehr in Frage!!!! Hat jemand ähnliche Probleme gehabt?



Re: unerwünschte Nebenwirkungen
mandy

nun möchte ich auch noch meinen senf dazugeben zu dem thema kind jetzt dann oder irgendwann.
mein arzt sagte mal zu mir, er findet die ärzte etwas oberflächlich, wenn man zu einer endopatientin sagt, die schwangerschaft wäre die beste medizin.das wäre das gleiche, wenn man zu den halb verhungerten kindern in afrika sagen würde, mensch iß mal was, du bist viel zu dünn.er meinte, den kindern muß man helfen,was zu essen zu bekommen und uns endo patientinnen muß man ebend helfen schwanger zu werden, wenn sie es wollen.
also ich will damit sagen, wenn ihr kinderwunsch habt, probiert nicht zu lange auf natürlichem weg, den es ist ebend so, das es ein wettlauf ist, was eher wieder da ist, die endo oder die schwangerschaft.helfen bedeutet auch nicht immer gleich ivf, wenn die eileiter frei sind kann man auch tabletten nehmen um die eizellreife zu verbessern und die schleimhaut besser aufzubauen.die ärzte können auch den follikel beobachten(per us) und schauen wann der richtige zeitpunkt ist.es gibt tausend möglichkeiten, sich helfen zu lassen.
aber sicher ist, es sollten beide das kind wollen, egal ob 20 30 oder 35.aber je eher um so besser bei endo.

lg mandy



Re: unerwünschte Nebenwirkungen
mandy

nun möchte ich auch noch meinen senf dazugeben zu dem thema kind jetzt dann oder irgendwann.
mein arzt sagte mal zu mir, er findet die ärzte etwas oberflächlich, wenn man zu einer endopatientin sagt, die schwangerschaft wäre die beste medizin.das wäre das gleiche, wenn man zu den halb verhungerten kindern in afrika sagen würde, mensch iß mal was, du bist viel zu dünn.er meinte, den kindern muß man helfen,was zu essen zu bekommen und uns endo patientinnen muß man ebend helfen schwanger zu werden, wenn sie es wollen.
also ich will damit sagen, wenn ihr kinderwunsch habt, probiert nicht zu lange auf natürlichem weg, den es ist ebend so, das es ein wettlauf ist, was eher wieder da ist, die endo oder die schwangerschaft.helfen bedeutet auch nicht immer gleich ivf, wenn die eileiter frei sind kann man auch tabletten nehmen um die eizellreife zu verbessern und die schleimhaut besser aufzubauen.die ärzte können auch den follikel beobachten(per us) und schauen wann der richtige zeitpunkt ist.es gibt tausend möglichkeiten, sich helfen zu lassen.
aber sicher ist, es sollten beide das kind wollen, egal ob 20 30 oder 35.aber je eher um so besser bei endo.

lg mandy