Warum wirkt die Cerazette nicht mehr?!?
Carina

Liebe Mitbetroffene.
Bei mir wurde im Januar d. J. Endometriose festgestellt. Ich habe dann den Arzt gewechselt, weil mein damaliger Gyn, wie er selber sagte, nicht spezialisiert war.
Nun nehme ich seir 10 Wochen die Cerazette, und es hat einige Zeit gedauert, bis ich die ersten Erfolge verbuchen konnte. Doch nun habe ich das Gefühl, das die Wirkung, trotz regelmäßiger einnahme nachläßt.
Ich habe sehr häufig Blutungen (4-5 Tage Blutungen, 3-4 Tage keine Blutungen) und das schon seit 4 Wochen...
Auch sind die Schmerzen zum großen Teil wieder da. Laut OP-Bericht befindet sich die Endo im Douglasraum sowie auf dem linken Eierstock. Warum tut mir dann das gesammte Becken weh, und das schon seit mehreren Tagen?!?
Hat eine von Euch auch solche Beschwerden, oder ist das evtl. sogar normal?
Ich habe nämlich keine Lust, schon wieder zum Arzt zu gehen...
Ich hoffe, jemand kann mir einen Rat geben.
Carina



Re: Warum wirkt die Cerazette nicht mehr?!?
Britta

Hallo Carina,

ich hatte heute auch wieder ein Termin beim FA.
Ich nehme die Cerazette seit 4 Monaten wegen Endo. Bei mir zeigten sich auch sehr viele Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen, Abzesse, unregelmäßige Blutungen und schmerzhaftes verhärtetes Brustgewebe. Seit 3 Wochen habe ich nun ständig Blutungen mit schmerzhaften Unterleibschmerzen. Mein FA sagte, das die Cerazette nicht anschlägt und eine Zyste wäre auch wieder da. Ich muss sie nun absetzen und dafür eine Minipille mit einen anderen Gelbkörperhormon nehmen. Ich habe schon einige Sachen durch, aber bis jetzt wurde auch noch nicht das passende für mich gefunden und es sind mittlerweile 2 1/2 Jahre vergangen. Trotzdem.... Positive Denken !!! Wenn Du nicht zum Arzt gehst, kann er aber auch nicht deine Beschwerden registieren ...was aber vielleicht sehr wichtig sein könnte...!!!

Kopf hoch, mfg Britta



Re: Warum wirkt die Cerazette nicht mehr?!?
Monroe

Hallo,

ich hatte auch einen Versuch mit der Cerazette. Keine Nebenwirkungen, leider auch keine Wirkung. An den Schmerzen hat sich gar nichts geändert. MIttlerweile bin ich doch künstlich in den Wechseljahren gelandet und das erst mal seit langen Monaten so gut wie schmerzfrei...

Geholfen hat mir erst ein Endo-Spezialist, den ich hier auf den Seiten gefunden habe! Vorher EINIGE Frauenärzte, die mich nicht verstanden haben und -was mir natürlich erst jetzt klar wurde- scheinbar rein gar nichts von der Endometriose, ihrer Diagnose und Behandlung gewusst haben.

Auf jeden Fall muss ich mir jetzt nicht mehr anhören, dass alles nur vom Kopf kommt, dass ich doch bestimmt Probleme in Familie und Beruf habe, Kinder haben auch mal Bauchschmerzen, man müsse lernen damit zu leben usw.