Behandlungsmethoden
Stefanie

Hallo, ich bin 23 Jahre alt und bei mir wurde End. vor zweieinhalb Jahren festgestellt. Davor wurden meine Schmerzen immer damit abgetan dass ich ja noch jung sei und Regelschmerzen ja normal sind. Nachdem ich diese Schmerzen aber auch unabhängig von der Regel hatte und teilweise nicht mehr laufen konnte, wurde ich endlich richtig untersucht. Es wurden im ganzen Unterleib große Zysten entdeckt und ich wurde umgehend über eine BS operiert. Dabei wurde mir ein Stück vom linken Eierstock entfernt. Ein paar Wochen später kam noch eine Ausschabung unter Vollnarkose dazu. Und dann fing das mit den Pillen an, ich hatte monatelang starke Dauerblutungen bis die geeignete Pille angeschlagen hat.
Der Sex mit meinem Freund ist seit den OP`s sehr schmerzhaft, was sehr deprimierend ist. Auch beim ausreiten mit meinem Pferd und beim heben von Kisten habe ich teilweise Probleme... Die erste OP ist jetzt 2,5 Jahre vorbei und konnte mich mit den Schmerzen die ich bisher noch hatte größtenteils arrangieren, jetzt wurden jedoch wieder vermehrt Herde und Zysten entdeckt und ich bekomme demnächst wieder eine BS. Ich habe furchtbar Angst vor jedem Krankenhausbesuch und stelle immer wieder fest, dass ich total schlecht informiert bin über Behandlungsmethoden und Therapien und überhaupt alles was damit zusammenhängt. Die Bücher, die ich bisher gelesen habe sind nicht auf dem neuesten Stand und überhaupt fühle ich mich von den bisherigen Ärzten alleine gelassen. Wie soll ein Mann auch verstehen was in einer Frau vorgeht wenn sie gesagt bekommt dass das mit dem Kinderkriegen wohl nicht so einfach wird und vor allem wie man damit klarkommen soll dass man eine unheilbare Krankheit hat... Was soll ich machen, welche Medikamente empfehlt Ihr und was haltet Ihr von der Methode, bei der man in die Wechseljahre versetzt wird? Ich bin voll berufstätig mit einer 52-Stunden-Woche und mir wächst das alles gerade ein wenig über den Kopf. Ich weiß nicht wer mir lieb und nett und vor allem kompetent mehr Auskünfte geben kann. Beim surfen bin ich auf diese Seite gestoßen und hoffe Ihr könnt mir Euren Rat geben und sagen an wen ich mich wenden kann. Danke schonmal...



Re: Behandlungsmethoden
steffi

Hi,

woher kommst du denn ? bin 21 und habe schon einige ops und hormonbehandlungen hinter mir. ich habe stadium vier. wurde vor kurzem in oldenburg operiert. der arzt dort hat sich sehr gekümmert und mich mal richtig aufgeklärt. seit dem hab ich noch keine großen probleme wieder gehabt. wurde vorher in die künstlichen wechseljahre versetzt. hab sehr unter den nebenwirkungen gelitten und geholfen hat es nicht sehr viel. aber das ist von frau zu frau verschieden. im moment nehme ich die valette und sie bekommt mir ganz gut. hoffe ich hab dir ein bißchen geholfen.

alles liebe

steffi



Re: Behandlungsmethoden
Stefanie

Hallo Steffi,

danke für deine Antwort, das hat mich sehr gefreut. Das mit den Wechseljahren bestätigt nur meine Befürchtungen, ich finds auch krass in unserem Alter... Ich habe nach langem hin und her die Yasmin bekommen, womit ich auch sehr gut zurecht kam bisher. Ich bin nun gespannt was bei der nächsten BS rauskommt. Auch über alternative Heilmethoden werde ich mir in Zukunft mehr Gedanken machen (müssen).
Also ehrlich gesagt fällt es mir sehr schwer zu akzeptieren dass man mit dieser Krankheit dauerhaft leben muß, mit ständiger Angst es könnte schlimmer werden.
Ich bin aus der Nähe von Stuttgart, ich würde mich freuen wenn wir in Kontakt bleiben könnten-ich kenne in meinem Umfeld niemanden mit Endo., schon garnicht in meinem Alter. Hier meine Email-Adresse: romanziano@aol.com

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!
Liebe Grüße Stefanie



Re: Behandlungsmethoden
P.E. Schneider

Hallo Stefanie,
da du nach alternativen Behandlungsmethoden fragst, würde ich dir sehr die Homöopathie empfehlen. Ich selbst bin Homöopathin und habe bei vielen Frauen mit Endometriose gute Erfolge erzielt. Ich kombiniere die homöopathische Behandlung mit einer Körpertherapie, die speziell für alle Frauenleiden heilsam ist. Ich freue mich immer sehr, wenn ich Frauen weiterhelfen kann und dieser Kreislauf von Operationen, Hormontherapie, Schmerzen, erneuter Operation etc. durchbrochen wird. Es ist nicht so, daß du dauerhaft mit dieser Diagnose leben mußt. Falls du Interesse hast, schau dir mal meine homepage an.

(EIGENWERBUNG VON DER REDAKTION GEKÜRZT)

Ich könnte dir auch in Stuttgart jemand empfehlen, die diese Körpertherapie macht. Einen Homöopathen in Stuttgart kenne ich nicht, das dürfte aber nicht allzu schwer sein.
Mit freundlichen Grüßen
Paripurna E. Schneider