meine Erfahrung mit ENANTONE
susan

Hallo Sabine und alle anderen geplagten
Ich habe alle Eure Beiträge auf Sabines Seite gelesen und war teilweisse echt geschockt was Ihr erlebt.
Ich habe ein halbes Jahr diese ENANTONE therapie gemacht und es ging mir auch miserabel ich dachte jeden Monat und bei jeder Spritze an's aufgeben aber ich dachte auch immer wieder an das was mein Arzt sagte das es die einzige Chance überhaupt wäre mal Schwanger zu werden.Ich habe nunmehr seit fast 14 Jahren Endometriose und mit 21 Jahren hat so ein super Arzt aus dem KKH nach der OP zu mir gesagt das Kinder für mich kein Thema wären .Ich litt unendlich und hasste jede Schwangere Frau aber ich musste einen Weg finden um mich nicht unterkriegen zu lassen und ich will Euch damit sagen glaubt niemals einem Arzt der sagt Ihr könnt nicht schwanger werden mit Endo denn ich bin mit 28 Jahren Schwanger geworden trotz Schmerzen und Blutungen .Ich hätte sogar Drillinge bekommen aber 2 Baby's sind Anfang 5.Monat abgestorben und ich brachte meine Tochter in dem KKH zur Welt in der genau dieser Arzt arbeitete und ich hätt ihm an die Gurgel springen können denn er hatte nur gemeint dann hätte ich eben mal Glück gehabt.
Ich habe 2 Jahre später dann eine Enantone Therapie gemacht und wurde kurz danach wieder Schwanger mit meinem Sohn heute 3 Jahre alt .Ich möcht Euch nur Mut machen und Euch sagen Gebt nicht auf es lohnt sich zu kämpfen.Ich habe heute zwar noch schlimmer und mehrere Herde als je zuvor aber ich komme irgendwie klar und bei mir hängt die Endo im Darm und Herz und Lunge laut meinem Arzt .Aber ich lass mein Leben nicht mehr von der Endo bestimmen
Ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen soviel Glück wie ich es hatte und drücke Euch die Daumen
Liebe Grüsse Susan



Re: meine Erfahrung mit ENANTONE
Babs

Hallo Susan,

wenn man hier Deinen Leidensweg mit der Endo liest, dann
bekommt man weiche Knie.
Aber, man fragt sich auch gleichzeitig, wenn eine Schwangerschaft so gut seien soll um die Endo " in den Griff" zu bekommen, warum schreibst Du, dass jetzt nach
den Schwangerschaften und den Hormonbehandlungen mit
Enantone, die Endo-Problematik noch schlimmer geworden
ist als zuvor ?
Wie erklären das die Ärzte ? Hast Du schon nachgefragt ?

Liebe Grüße an alle Betrofenen
Babs



Re: meine Erfahrung mit ENANTONE
susan

Hallo Babs
Bei mir war damals das ganze Bauchfell schon so umwachsen das die Ärzte mir das sagten das es wahrscheinlich bei mir nach der Schwangerschaft wieder weitergeht mit den Herden und das bei jeder Blutung alles schlimmer wird,damals wusste ich auch noch nichts von dieser MIRENA-Spirale die ich nun seit 3 Jahren drinhabe denn da bekommst Du keine Blutung mehr und ich lebe echt zufrieden damit und alle anderen die ich kenne auch.
Diese Spirale lohnt sich erst wenn man keinen Kinderwunsch mehr hat denn sie bleibt für 5 Jahre im Körper und ist teuer.Aber ich kann sie nur empfehlen.Und das bei mir die Endo so verbreitet ist liegt daran das ich diese Enantone therapie zu spät gemacht habe aber hier in meinem Umkreis gibt es wenig Ärzte die sich auskennen und es dauerte zu lange bis ich den richtigen gefunden habe .Aber ich kann mich nicht beklagen wie es zur Zeit ist Ich weiss halt nicht was noch kommt.
Also bis bald und Gruss
Susan



Re: meine Erfahrung mit ENANTONE
Jennifer

Hallo zusammen.

Ich bin das erste Mal heute auf dieser Homepage und ich habe die Endometriose seit meinem 13/14 Lebensjahr. Erst im Februar diesen Jahres wurde sie bei einer Bauchspiegelung festgestellt. Eine Bauchspiegelung von vielen.
Ich war in REHA und die war zur Aufklärung wirklich genial und empfehlenswert. Bad Schwalbach...
Allerdings wurden die Schmerzen nicht besser, eher schlimmer. Ich habe permanente Schmierblutungen und Zwischenblutungen, nehme die Pille aber durchgehend mit einem Hormon, namens Gestakadin... Ich habe Eisenmangel und bin nervlich echt am Ende. Vor zwei Wochen war ich so weit, zu sagen: Nehmt mir die Gebärmutter raus, ich werde wahnsinnig...
Natürlich ist das für mich auch die letzte Instanz. Denn mit 23 habe ich natürlich immernoch oder überhaupt einen Kinderwunsch... Im Januar oder Februar steht eine weitere Bauchspiegelung oder ein Bauchschnitt bevor.
Für mich gibt es derzeit nicht viele Alternativen. Ich stellte die Ernährung um, war bei Heilpraktikern, nehme Medikamente, mache Sport und all sowas... nichts schlägt an und ich bin am verzweifeln...

Es gibt die vorzeitigen Wechseljahre, eine Therapie, die man machen kann, sicher. Nur Fakt ist, daß man nach der Therapie eben auch nicht mehr schwanger werden kann. Ich kenne mitlerweile 4 Frauen, die diese Therapie wählten und das Ergebnis blieb aus. Bei einer Frau war nicht mal eine Veränderung des Verhaltens durch die Hormone ersichtlich.
Für mich ist sicher, ehe ich vorzeitig in die Wechseljahre komme und keine GARANTIE dafür besteht, daß die Endo dann weg ist, lasse ich mir die Gebärmutter entfernen... as war für mich zumindest bis gestern Abend noch 100%...
ABER gestern Abend erfuhr ich, daß die Endo trotz Entnahme der Gebärmutter weiter existieren und Schmerzen bereiten kann. Denn die Eierstöcke regeln ja den Hormonhaushalt... Doch wenn man sich jene entfernen ließe, würde man sein Leben lang nur noch Tabletten schlucken... Das ist also keine Alternative.

Muß ich denn jetzt wirklich alle halbe Jahre zur Bauchspiegelung und die Herde entfernen, Verwachsungen und Zysten lösen lassen?

Meine Kräfte neigen sich einfach dem Ende, das kennt ihr sicher auch...
Eine Psychologin begleitet mich jetzt und wird mir sicher Kraft geben...

Bitte, was würdet IHR mir raten???

Liebe Grüße, Jennifer.



Re: meine Erfahrung mit ENANTONE
susan

Hallo Jennifer
Es tut mir leid das es Dir gerade so schlecht geht,aber ich muss Dich glaub ein wenig aufbauen.also das man nach einer ENANTONE-Therapie nicht mehr Schwanger werden kann stimmt nicht,denn wenn Du Hier auf diesen Seiten liest weisst Du das es bei vielen geklappt hat und das einzige Risiko dabei ist das der Körper sich nicht mehr umstellt und man in den Wechseljahren bleibt aber das ist angbl. sehr selten.Das Du keine Lust mehr hast und Dir alles entfernen lassen möchtest glaube ich Dir ich denke wir alle waren schon mal soweit aber Denk mal an Dein alter und wie Du weisst bringt es Dir nicht viel.Lass Dir nicht soviel Angst einjagen wegen der Wechseljahrstherapie sondern lass Dich mal von einem erfahrenen Arzt beraten.Natürlich hat es Nebenwirkungen aber wenn Du Dir die Alternative raussuchen kannst probiere es doch erst mal und dann kannst Du immer noch sagen Du lässt Dich operieren.Bitte geb nicht so schnell auf .Ich würde mich freuen wieder von Dir zu hören.
Gruss Susan



Re: meine Erfahrung mit ENANTONE
Jennifer

Danke Susan...

du hast mir ehrlich etwas Mut gemacht. Ich gebe sicher nicht auf, aber durchzuhalten ist beinahe eben so schwer... Ich werde mich diesbezüglich, also wegen der vorzeitigen Menopause, noch mal vom Spezialisten beraten lassen. Beide, mein Gyn und der Chirurg, waren sehr hilfsbereit und geduldig... Mal sehen, was ich mache, sicher ist nur, ich muß noch diesen Monat eine Entscheidung treffen. Wie auch immer sie ausfallen mag, ich gebe Bescheid und werde auch zwischendurch mal hier posten, was ich mache, wies läuft und obs anschlägt. Wenn ich operiert werden sillte, geb ich auch noch mal bescheid.
Also eine Bauchspiegelung im Januar/Februar muß ich eh gemacht bekommen, weil sie wissen müssen, ob ich zZ solche extremen Schmerzen von der Endo hab oder durch Verwachsungen und letztere kann man recht schnell lösen und vielleicht brauche ich dann keine Therapie mehr... *seufz* Man, war das bei Dir/Euch auch so verwirrend kompliziert????

Ich danke dir nochmal herzlichst und drück dich, bis bald,
Jennifer.



Re: meine Erfahrung mit ENANTONE
susan

Liebe Jennifer
Es war und ist bei uns allen bestimmt genau so kompliziert nur die einen stecken es besser weg als die anderen.Geh nach Deinem Gefühl und lass Dich nicht entmutigen.Ich wünsche Dir alles alles Gute für die Zukunft und Hoffe Du meldest Dich wieder bei mir ich denke an Dich und drück Dir die Daumen
Grüssle Susan