Meine kleine Geschichte
Steffie

Hallo Gleichgesinnte!
Ich bin auf die ganze Sache durch einen puren Zufall gestupst. Mein Freund konnte nicht einschlafen und hat eine Medizinsendung für Frauen gesehen. Durch Zufall wurden Beschwerden während und mit der Menstruation erörtert. Es fiel das Wort "Endometriose".

Ich war und bin immer noch sehr erstaunt. Mein damaliger Frauenarzt hielt es für völlig normal, daß eine Frau Schmerzen während und vor der Regel hat. Daß ich aber vor Schmerzen nicht in die Schule und später zur Arbeit konnte, interessierte niemanden.
Zum Glück hat meine jetztige FA besseres Verständnis und Wissen. Sie hat mich daraufhin gleich untersucht und in eine Spezielklinik eingewiesen. Endo I. Grades wurde festgestellt. Einige kleine Herde konnten entfernt werden, nur leider die schmerzverursachenden an der Darmwand nicht (leider).

Die OP war im Mai letzten Jahres. Die OP habe ich überlebt, empfinde die "Nachwehen" aber als äußerst unangenehm. Mit der Diagnose habe ich mich immer noch nicht versöhnen können. Positiv finde ich natürlich, den Übeltäter endlich gefunden zu haben, nachdem ich mich seit meinem 11. Lebensjahr mit den Problemen abplage.
Es ist aber doch wirklich traurig, daß so viele FA keine Ahnung von diesem Thema haben und uns erzählen wollen, daß alles normal ist.
Für mich ist am schlimmsten, daß die Wahrscheinlichkeit besteht keine bzw. nur schwer Kinder zubekommen. Ich liebe Kinder doch über alles...

Ich hoffe, daß meine Zeilen nicht zu langatmig sind und vielleicht sogar jemand zurückschreibt!?!

Lieber Gruß an alle,
Steffie



Re: Meine kleine Geschichte
Tani

Hi!

Deine geschichte ist ähnlich zu meiner, ich bin 29 und bis vor 1,5 Jahren habe ich auch noch nie was von Endo gehört. Bin im Dez. operiert worden, in den nächsten tagen kommt meine erste regel nach der OP, bin gespannt, ob die höllischen Schmerzen weg sind...