Blaues Licht macht Endometriose besser sichtbar
Barbara

Dr. Olaf Buchweitz der Leiter des Bereichs Endoskopie an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Münster hat zusammen mit seinem Team unter der Leitung von Prof. Ludwig Kiesel eine neue Technik zur Diagnose und Therapie der Endometriose entwickelt.
Eine sichere Diagnose liefert nur die Bauchspiegelung.
Um aktive Herde besser zu erkennen, wenden Dr.Buchweitz
und seine Kollegen zusätzlich zur Weißlicht - Methode
( wird bei der Bauchspiegelung verwendet )
die Fluoreszenz - Diagnostik an.
Patientinnen müssen vor der Untersuchung zunächst einen
körpereigenen Wirkstoff schlucken. Nach rund 14 Stunden
reichert sich diese Substanz in den Endometriose - Zellen an und wird zu einem Stoff umgebaut, der unter blauem Licht leuchtet. Betrachten die Mediziner dann den Bauchraum im Fluoreszenzlicht, leuchten die aktiven Endometriose - Herde rot auf.
Mit der Methode, sagt Dr. Buchweitz " erkennt der Arzt -
je nach Erfahrung - 15 bis 30 Prozent mehr Herde ".

Interessierte Frauen können sich im Rahmen einer klinischen Studie an die Frauenklinik Münster wenden.

Wer Interesse hat kann sich bei mir melden.

Liebe Grüße
Barbara



Re: Blaues Licht macht Endometriose besser sichtbar
Hildegard

Hallo Barbara,
habe schon mehrfach von dieser Methode gehört. Sucht die Uni Frauen, die die Bauchspiegelung machen lassen, oder was beinhaltet die Studie?
Ich wohne bei Aachen - kann also nicht mal schnell dorthin.
Gruß Hildegard



Re: Blaues Licht macht Endometriose besser sichtbar
Barbara

Hallo Hildegard !

Lt. Bericht von Dr. Olaf Buchweitz wurden rund 100 Patientinnen mit der Methode erfolgreich untersucht.
Es dürfte allerdings noch fünf Jahre dauern, bis das Verfahren Routine wird.
Bei der Laparoskopie durch die Fluoreszenz-Methode
werden mehr Endoherde sichtbar, die man auch dann gleich mit einem Skalpell oder Laser entfernen kann.
Es geht wahrscheinlich darum, wenn jemand betroffen ist
und die Entfernung der Herde mit der Methode wagen will.
Wer Interesse an der Studie hat, kann sich dort melden.

E-Mail : Olaf.Buchweitz@mednet.uni-muenster.de
Telefon : 0251 / 8348108

Liebe Grüße
Barbara